Discussion:
ICE bleibt bei Streckeneröffnung liegen
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Paul Muster
2017-12-09 07:52:47 UTC
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https://www.n-tv.de/wirtschaft/ICE-bleibt-bei-Streckeneroeffnung-liegen-article20175584.html

| Nur kurz nach der Eröffnung der neuen Bahn-Fernstrecke zwischen Berlin
| und München ist es zu einer ersten Panne gekommen. "Einer der beiden
| Sonderzüge musste auf dem Rückweg nach München mehrmals anhalten",
| sagte eine Bahn-Sprecherin am Samstagmorgen. Der Zug habe nun rund
| sechs Stunden für die Fahrt gebraucht.


Sowas!!!111elf


mfG Paul
Jan Marco Funke
2017-12-09 08:20:05 UTC
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Post by Paul Muster
https://www.n-tv.de/wirtschaft/ICE-bleibt-bei-Streckeneroeffnung-liegen-article20175584.html
| Nur kurz nach der Eröffnung der neuen Bahn-Fernstrecke zwischen Berlin
| und München ist es zu einer ersten Panne gekommen. "Einer der beiden
| Sonderzüge musste auf dem Rückweg nach München mehrmals anhalten",
| sagte eine Bahn-Sprecherin am Samstagmorgen. Der Zug habe nun rund
| sechs Stunden für die Fahrt gebraucht.
ETCS Störung?

BTW: Von liegen geblieben würde ich erst sprechen, wenn er nicht aus
eigener Kraft weiter gekommen wäre.

Im übrigen sind Kinderkrankheiten nichts ungewöhnliches. 1991 beim Start
des ICE 1 gab es davon auch reichlich.

Morgen zur Eröffnung der Strecke wird es höchstwahrscheinlich direkt
eine Schnee-La geben. Aber auch egal, die meisten Züge werden mit ICE-T
gefahren, die können die Höchstgeschwindigkeit der Strecke so oder so
nicht ausfahren.

Viele Grüße
Jan Marco
--
8000315 - ERDW - KBS 400+406
Lennart Blume
2017-12-09 16:38:15 UTC
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Post by Jan Marco Funke
ETCS Störung?
Es war die Rede von einer wiederkehrenden Fahrzeugstörung. Kann
natürlich das ETCS-Fahrzeuggerät gewesen sein.
Post by Jan Marco Funke
Morgen zur Eröffnung der Strecke wird es höchstwahrscheinlich direkt
eine Schnee-La geben. Aber auch egal, die meisten Züge werden mit ICE-T
gefahren, die können die Höchstgeschwindigkeit der Strecke so oder so
nicht ausfahren.
Ich hoffe, die dauert nicht allzulange an. Ich will am Dienstag mit
dem Sprinter nach Nürnberg fahren. Zum Glück brauche ich keine
Anschlüsse, aber eine Verspätung würde natürlich meinen Aufenthalt in
Nürnberg verkürzen.

Gruß
Lennart
Jan Marco Funke
2017-12-10 06:10:34 UTC
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Post by Lennart Blume
Post by Jan Marco Funke
Morgen zur Eröffnung der Strecke wird es höchstwahrscheinlich direkt
eine Schnee-La geben. Aber auch egal, die meisten Züge werden mit ICE-T
gefahren, die können die Höchstgeschwindigkeit der Strecke so oder so
nicht ausfahren.
Ich hoffe, die dauert nicht allzulange an. Ich will am Dienstag mit
dem Sprinter nach Nürnberg fahren. Zum Glück brauche ich keine
Anschlüsse, aber eine Verspätung würde natürlich meinen Aufenthalt in
Nürnberg verkürzen.
Mit 300 macht es auch deutlich mehr Spaß als mit 200. Auf KRM hatte ich
das Erlebnis schon. Obwohl man zwar immer noch schneller ist als der
Großteil der Fahrzeuge auf der parallelen Autobahn fühlt sich die Fahrt
mit 200 auf der Strecke richtig langsam an.

Viele Grüße
Jan Marco
--
8000315 - ERDW - KBS 400+406
Ralph A. Schmid, dk5ras
2017-12-11 09:13:45 UTC
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Post by Lennart Blume
Ich hoffe, die dauert nicht allzulange an. Ich will am Dienstag mit
dem Sprinter nach Nürnberg fahren. Zum Glück brauche ich keine
Anschlüsse, aber eine Verspätung würde natürlich meinen Aufenthalt in
Nürnberg verkürzen.
Ich bin gestern Leipzig - Nürnberg im ICE 1511 gefahren, und unsere
paar Minuten verspätung kam daher, weil wir in Coburg als erster ICE
nach München mit Blaskapelle, Fernsehteams und Unmengen Menschen
empfangen wurden.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Paul Muster
2017-12-11 18:04:38 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Lennart Blume
Ich hoffe, die dauert nicht allzulange an. Ich will am Dienstag mit
dem Sprinter nach Nürnberg fahren. Zum Glück brauche ich keine
Anschlüsse, aber eine Verspätung würde natürlich meinen Aufenthalt in
Nürnberg verkürzen.
Ich bin gestern Leipzig - Nürnberg im ICE 1511 gefahren, und unsere
paar Minuten verspätung kam daher, weil wir in Coburg als erster ICE
nach München mit Blaskapelle, Fernsehteams und Unmengen Menschen
empfangen wurden.
Na, Coburg ist ja wohl bei dem ganzen Drama wirklich der
Peinlichkeits-Brennpunkt für die Deutsche DB Bahn Bahn:

https://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/ice-neue-strecke-muenchen-berlin-probleme-100.html

| Coburg nicht angefahren
|
| Auf dem Weg von München nach Berlin musste ein ICE am [Sonntag-]
| Nachmittag wegen technischer Probleme in Nürnberg etwa 20 Minuten lang
| halten. Anschließend wurde er nicht auf die neue
| Hochgeschwindigkeitstrasse geleitet, sondern fuhr auf den alten
| Gleisen gen Norden. Auch diese Fahrgäste kamen letztlich mehr als zwei
| Stunden später als geplant in der Hauptstadt an.
|
| In Coburg führte das dazu, dass Bürgermeister Norbert Tessmer (SPD),
| Pfarrer und Sambatänzerinnen am Bahnhof vergeblich auf den Zug
| warteten, mit dem sie nach Berlin fahren wollten.

https://www.br.de/nachrichten/oberfranken/inhalt/pannen-bahn-neue-ice-strecke-coburg-100.html

| *ICE hält erneut nicht in Coburg*
|
| Die Deutsche Bahn hat weiterhin Probleme mit ihrer Schnell-Strecke
| München-Berlin. So musste heute [Montag, 11.12.2017] erneut ein Halt
| des "Sprinters" in Coburg entfallen.
|
| Der ICE hätte um 14.55 Uhr in Nürnberg abfahren und knapp eine Stunde
| später am neuen ICE-Halt Coburg ankommen sollen. Der ICE-Halt Coburg
| entfiel aber. Stattdessen fuhr der Schnellzug die schnellere Strecke
| ohne Coburg-Halt.


mfG Paul
Marc Haber
2017-12-11 18:35:40 UTC
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Post by Paul Muster
| Die Deutsche Bahn hat weiterhin Probleme mit ihrer Schnell-Strecke
| München-Berlin. So musste heute [Montag, 11.12.2017] erneut ein Halt
| des "Sprinters" in Coburg entfallen.
Ein Zug der nach _Coburg_ rausfährt, _kann_ per Definition kein
Sprinter sein.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Ralph Angenendt
2017-12-12 13:02:19 UTC
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Raw Message
Post by Marc Haber
Post by Paul Muster
| Die Deutsche Bahn hat weiterhin Probleme mit ihrer Schnell-Strecke
| München-Berlin. So musste heute [Montag, 11.12.2017] erneut ein Halt
| des "Sprinters" in Coburg entfallen.
Ein Zug der nach _Coburg_ rausfährt, _kann_ per Definition kein
Sprinter sein.
Die Presse (unzulässige Verallgemeinerung, ich weiß) nennt die irgendwie
alle "Sprinter", weil das ja jetzt viel schneller geht.

Ralph
--
He'll rekindle all the dreams it took you a lifetime to destroy
Martin Ebert
2017-12-12 03:20:50 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Ich bin gestern Leipzig - Nürnberg im ICE 1511 gefahren, und unsere
paar Minuten verspätung kam daher, weil wir in Coburg als erster ICE
nach München mit Blaskapelle, Fernsehteams und Unmengen Menschen
empfangen wurden.
Du Glücklicher.

Denn im Moment läuft das alles andere als rund. Und wenn's kommt,
dann kommt's dicke: Die ICE, die ohne technische Probleme durch-
kommen, laufen dann bei LuWi auf Wild. Die letzten Tage gleich drei.

Mt
Ralph A. Schmid, dk5ras
2017-12-12 08:54:47 UTC
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Post by Martin Ebert
Du Glücklicher.
Och, naja, ich wäre lieber einfach weitergefahren.
Post by Martin Ebert
Denn im Moment läuft das alles andere als rund. Und wenn's kommt,
dann kommt's dicke: Die ICE, die ohne technische Probleme durch-
kommen, laufen dann bei LuWi auf Wild. Die letzten Tage gleich drei.
Hrmpf, das ist ärgerlich.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
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Till Kinstler
2017-12-12 14:20:41 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Ich bin gestern Leipzig - Nürnberg im ICE 1511 gefahren, und unsere
paar Minuten verspätung kam daher, weil wir in Coburg als erster ICE
nach München mit Blaskapelle, Fernsehteams und Unmengen Menschen
empfangen wurden.
Ich hatte gestern auch Glück im aus einem ICE 1 gebildeten ICE 703: 5
Minuten zu früh in Bamberg. Und ich sage "Glück" obwohl der Zug
überfüllt war (wohl u.a. weil der ICE 1507 ne Stunde vorher mehr als +60
hatte). Denn das schien die absolute Ausnahme zu sein: Mehrere
Umleitungen über Würzburg - Fulda - Eisenach; Überfüllung, weil statt
zwei ICE-Einheiten nur eine fuhr; große Verspätungen auch bei Zügen, die
den Regelweg nahmen; Ausfälle... Heute auch wieder. Kein guter Start,
überhaupt nicht. Heute Nachmittag soll es eine Pressemitteilung von
Bahnens dazu geben...

Grüße,
Till
Till Kinstler
2017-12-12 16:02:51 UTC
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Post by Till Kinstler
Heute Nachmittag soll es eine Pressemitteilung von
Bahnens dazu geben...
Da ist sie:
http://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/16440000/20171212_Bahnverkehr_stabilisiert_sich_weiter.html

Nun gut: ICE 706 fährt gerade wieder über Fulda statt Coburg ("schnee-
und eisbedingt"?), ICE 709 ist mit +40 unterwegs, ICE 1506 mit +80...
Aber ganz so chaotisch wie in den vergangenen beiden Tagen ist es heute
wohl nicht mehr.

Grüße,
Till
U***@web.de
2017-12-14 09:20:37 UTC
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Post by Till Kinstler
Nun gut: ICE 706 fährt gerade wieder über Fulda statt Coburg ("schnee-
und eisbedingt"?),
Für Reisende mit Start Coburg stelle ich mir
Ersatzreisemöglichkeiten unlustig vor.


Ah, ja:

+-------------------------+--------+--------+----------+----------------+
| Bahnhofsplatz, Coburg | | 16:00 | Bus 205 |1. |
| Schleusingen ZH | 16:48 | 17:00 | Bus 200 |2. |
| Busbahnhof Kommerstraße | 17:20 | | Fußweg | 3 Min. |
| Suhl | | 17:31 | RE 3810 |3. FB |
| Erfurt Hbf | 18:21 | | | |
+-------------------------+--------+--------+----------+----------------+
| Fahrzeit: 2:21; |
| fährt nicht täglich, 13. Dez 2017 bis 9. Jun 2018; nicht 24., 31. Dez |
| Preisauskunft nicht möglich |
| 3.: Erfurt Hbf |
| 1.: Schleusingen ZH |
| 2.: Busbahnhof Kommerstraße, Suhl |
| FB: Fahrradmitnahme begrenzt möglich |
+-------------------------+--------+--------+----------+----------------+
| Coburg | | 17:37 | RE 4813 |FB FD RC ER KL DC 1. |
| Bamberg | 18:01 | 18:42 | ICE 1504 |BR 2. |
| Erfurt Hbf | 19:26 | | | |
+-------------------------+--------+--------+----------+----------------+

Gruß, ULF
Lennart Blume
2017-12-12 22:53:47 UTC
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Post by Lennart Blume
Post by Jan Marco Funke
Morgen zur Eröffnung der Strecke wird es höchstwahrscheinlich direkt
eine Schnee-La geben. Aber auch egal, die meisten Züge werden mit ICE-T
gefahren, die können die Höchstgeschwindigkeit der Strecke so oder so
nicht ausfahren.
Ich hoffe, die dauert nicht allzulange an. Ich will am Dienstag mit
dem Sprinter nach Nürnberg fahren. Zum Glück brauche ich keine
Anschlüsse, aber eine Verspätung würde natürlich meinen Aufenthalt in
Nürnberg verkürzen.
So hier nun mein kurzer Reisebericht von heute.

Die Hinfahrt erfolgte mit ICE 1005 von B-Gesundbrunnen nach Nürnberg.
Der Zug steht bereits 20 min vor Abfahrt bereit, die 1. Klasse
befindet sich an der Zugspitze. Ich wähle den Wagen 27 (zwischen 1.
Klasse und Bordrestaurant). Die meisten Plätze sind reserviert, der
Zug aber noch fast leer, so daß sich noch problemlos freie Plätze
finden lassen. Dies ändert sich am Hbf und in Südkreuz schlagartig. Es
werden so gut wie alle Plätze belegt. Mit einer so hohen Auslastung
hätte ich mitten in der Woche nicht gerechnet. Die Abfahrt erfolgt auf
allen Berliner Bahnhöfen pünktlich.
Halle erreichen wir fast 10 min vor Plan, müssen die Zeit aber vor der
Einfahrt abwarten. Abfahrt in Halle wieder plan. Hinter Halle fahren
wir ein längeres Stück nur mit 160, aber dann wird doch noch auf 300
beschleunigt. In der Einfahrt Erfurt müssen wir dann erneut anhalten.
Die Abfahrt in Erfurt erfolgt mit +5.
Kurz nach Abfahrt, noch im Weichenbereich gibt es eine Zwangsbremsung.
Es muß ein Befehl diktiert werden. Die Verspätungsanzeige springt erst
auf +15, dann auf +30. Langsam geht es weiter, immer wieder mit
Zwischenstopps an Signalen. Irgendwie scheint die Signaltechnik im
Erfurter Raum nicht richtig zu funktionieren. Dann auf der SFS dreht
er wieder auf. Die meiste Zeit wird zwischen 270 und 280 km/h
gefahren, kurzzeitig auch wieder 300. Die Verspätungsanzeige springt
zurück auf +23 und sinkt dann in Minutenschritten weiter ab.
Ankunft in Nürnberg mit +18. Dort steigen auch ca. 50% der Fahrgäste
aus.

Die Rückfahrt erfolgt mit ICE 1000. Es ist die gleiche Zuggarnitur,
wie auf der Hinfahrt. Der Zug kommt pünktlich aus München und fährt
auch pünktlich weiter. Diesmal sitze ich im Wagen 21, 2. Klasse vorne.
Der Zug ist deutlich leerer, als auf der Hinfahrt, auch deutlich
weniger Reservierungen. In Erfurt kommen wir mit -2 an, Abfahrt plan.
Die Ausfahrt erfolgt aber recht langsam und wir müssen kurzzeitig
nochmal fast anhalten. Diesmal zum Glück ohne Zwangsbremsung. Dann
geht es zügig weiter bis Halle, wo die Einfahrt auch recht langsam
erfolgt. Ankunft und Abfahrt in Halle mit +3. Südkreuz erreichen wir
dann wieder mit -2 und es geht auch gleich weiter. Hbf ebenfalls -2 an
und ab. Nur in Gesundbrunnen müssen wir nochmal vor der Einfahrt
warten, Ankunft dort dann mit +2.

Fazit: Hinfahrt mit kleinen Pannen, die Fahrzeit insgesamt aber noch
Ok. Die Rückfahrt läuft dann fast wie am Schnürchen. Insgesamt ein
schöner Ausflug und eine tolle Verbindung, die das Potential zum
Erfolg hat. Bei der Kapazität muß wahrscheinlich noch aufgestockt
werden, ein Halbzug ist für den Sprinter zu wenig.

Gruß
Lennart
Paul Muster
2017-12-09 14:18:47 UTC
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Raw Message
Post by Paul Muster
https://www.n-tv.de/wirtschaft/ICE-bleibt-bei-Streckeneroeffnung-liegen-article20175584.html
Nun auch bei der ARD Tagesschau.

http://www.tagesschau.de/schlusslicht/ice-premiere-panne-101.html

| Der normale Fahrgast kennt das: Die Wagenreihung stimmt nicht, Wagen
| 14 fehlt komplett - und zu spät ist der Zug auch. Wenn die Bahn aber
| mit viel Tamtam und Kanzlerin eine sündhafte teure Neubaustrecke
| einweiht, sollte doch alles glatt laufen - sollte man zumindest
| meinen...



mfG Paul
Lennart Blume
2017-12-09 16:38:15 UTC
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Raw Message
Post by Paul Muster
https://www.n-tv.de/wirtschaft/ICE-bleibt-bei-Streckeneroeffnung-liegen-article20175584.html
| Nur kurz nach der Eröffnung der neuen Bahn-Fernstrecke zwischen Berlin
| und München ist es zu einer ersten Panne gekommen. "Einer der beiden
| Sonderzüge musste auf dem Rückweg nach München mehrmals anhalten",
| sagte eine Bahn-Sprecherin am Samstagmorgen. Der Zug habe nun rund
| sechs Stunden für die Fahrt gebraucht.
Ich hab's letzte Nacht in den Nachrichten gesehen und dachte noch, da
werden wir wohl bald eine Nachricht von Paul lesen ;-)
Post by Paul Muster
Sowas!!!111elf
Gruß
Lennart
r***@quiddjes.de
2017-12-09 19:40:20 UTC
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Raw Message
Naja, peinlich ist das schon, wenn es schon so losgeht. Den meisten Wirbel in den Medien
hat die DB selbst gemacht. Da muss man sich dann über Spott nicht wundern.

„Fliegen lohnt nicht“ hat ein Bekannter von mir schon zwischen Frankfurt und Hamburg
falsifiziert. Trotz Sicherheitsgedöns beim Fliegen war er nach eigener Auskunft eine Stunde
schneller als mit der Bahn (von Tür zu Tür).

Neulich stand ein IC in H fast eine Stunde herum — weil er auf Zugpersonal warten musste.
Über ihren schlechten Ruf muss die DB sich wahrlich nicht wundern....


Ralf *fährt trotzdem lieber Bahn als Auto
Marc Haber
2017-12-09 20:28:52 UTC
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Raw Message
Post by r***@quiddjes.de
„Fliegen lohnt nicht“ hat ein Bekannter von mir schon zwischen Frankfurt und Hamburg
falsifiziert. Trotz Sicherheitsgedöns beim Fliegen war er nach eigener Auskunft eine Stunde
schneller als mit der Bahn (von Tür zu Tür).
Wollte vermutlich von Kelsterbach nach Langenhorn und nicht aus dem
Europaviertel nach in die Hafencity.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
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Paul Muster
2017-12-09 21:26:19 UTC
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Raw Message
Post by r***@quiddjes.de
Naja, peinlich ist das schon, wenn es schon so losgeht. Den meisten Wirbel in den Medien
hat die DB selbst gemacht. Da muss man sich dann über Spott nicht wundern.
So sieht's aus. Die sehr bahn-affine Frankfurter Rundschau hat ihrem
Artikel zum Vorfall derweil diese Überschrift verpasst:

| *Bahn blamiert sich mit Verspätung auf ICE-Strecke*

http://www.fr.de/wirtschaft/berlin-muenchen-bahn-blamiert-sich-mit-verspaetung-auf-ice-strecke-a-1404856


mfG Paul
Thorsten Klein
2017-12-10 01:39:36 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by r***@quiddjes.de
„Fliegen lohnt nicht“ hat ein Bekannter von mir schon zwischen Frankfurt und Hamburg
falsifiziert. Trotz Sicherheitsgedöns beim Fliegen war er nach eigener Auskunft eine Stunde
schneller als mit der Bahn (von Tür zu Tür).
Wer wegen einer Dtunde Ersparnis fliegt, der hat echt den Schuss nicht
gehört!
Jan Marco Funke
2017-12-10 06:08:07 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Thorsten Klein
Post by r***@quiddjes.de
„Fliegen lohnt nicht“ hat ein Bekannter von mir schon zwischen Frankfurt und Hamburg
falsifiziert. Trotz Sicherheitsgedöns beim Fliegen war er nach eigener Auskunft eine Stunde
schneller als mit der Bahn (von Tür zu Tür).
Wer wegen einer Dtunde Ersparnis fliegt, der hat echt den Schuss nicht
gehört!
ACK. Innerdeutscher Flugverkehr müsste aus Klimaschutzgründen IMHO
baldmöglichst verboten werden. Stattdessen brauchen wir SFS mit
Umfahrungen kleiner und mittlerer Halte, damit Sprinter auch große
Distanzen ohne unnötige Geschwindigkeitseinbrüche schnell bewältigen
können.

Viele Grüße
Jan Marco
--
8000315 - ERDW - KBS 400+406
Andreas Neumann
2017-12-10 07:50:07 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Jan Marco Funke
ACK. Innerdeutscher Flugverkehr müsste aus Klimaschutzgründen IMHO
baldmöglichst verboten werden. Stattdessen brauchen wir SFS mit
Umfahrungen kleiner und mittlerer Halte, damit Sprinter auch große
Distanzen ohne unnötige Geschwindigkeitseinbrüche schnell bewältigen
können.
Fromme Wünsche. Die Bahn schafft es ja nichtmal, den Westen mit dem Osten
Deutschlands halbwegs brauchbar zu verbinden. So musste ich letzte Woche
halt fliegen, um einen Termin zu halten. Trotz Umstieg in Frankfurt und
ätzendem "Sicherheits"gedöns war ich 4! Stunden eher am Ziel, als es die
Bahn geschafft hätte.
Aber eine einzelne Strecke mit großem Tamtam aufbauschen, und dann selbst
das versemmeln, das können sie. Was für Loser.
Ralf Gunkel
2017-12-10 08:01:48 UTC
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Raw Message
... Was für Loser.
Offenbar schreibt das Gehirn von Trump hier mit

*scnr*


Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist gelebte Paranoia. Und das ist gut so." Dirk Möbius in
deb*
Roman Racine
2017-12-10 15:09:11 UTC
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Raw Message
Post by Jan Marco Funke
Post by Thorsten Klein
Post by r***@quiddjes.de
„Fliegen lohnt nicht“ hat ein Bekannter von mir schon zwischen Frankfurt
und Hamburg falsifiziert. Trotz Sicherheitsgedöns beim Fliegen war er
nach eigener Auskunft eine Stunde schneller als mit der Bahn (von Tür zu
Tür).
Wer wegen einer Dtunde Ersparnis fliegt, der hat echt den Schuss nicht
gehört!
ACK. Innerdeutscher Flugverkehr müsste aus Klimaschutzgründen IMHO
baldmöglichst verboten werden. Stattdessen brauchen wir SFS mit
Umfahrungen kleiner und mittlerer Halte, damit Sprinter auch große
Distanzen ohne unnötige Geschwindigkeitseinbrüche schnell bewältigen
können.
Die wenigsten Leute nehmen das Flugzeug, weil's lustig ist, sondern weil
ernsthafte Konkurrenz fehlt. Dort, wo es ernsthafte Konkurrenz gibt, steigen
die Leute von sich aus auf die Bahn um, z.B. Paris - Strassburg.

Wenn ich geschäftlich z.B. Zürich - Berlin mit dem Zug fahre, bin ich auf
dem Hinweg erst mal den ganzen Tag unterwegs. Mit dem Flugzeug kann ich am
morgen einen frühen Flug nehmen und bin um 10 Uhr des gleichen Tags an
meinem Termin.

Zürich - Berlin mag nun eine im deutschsprachigen Raum ausserordentlich
weite Strecke und damit kein repräsentativer Vergleich sein, aber das
gleiche trifft schon auf Zürich - Nürnberg zu.

Gruss

Roman°
Marc Haber
2017-12-10 19:16:26 UTC
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Raw Message
Post by Roman Racine
Wenn ich geschäftlich z.B. Zürich - Berlin mit dem Zug fahre, bin ich auf
dem Hinweg erst mal den ganzen Tag unterwegs. Mit dem Flugzeug kann ich am
morgen einen frühen Flug nehmen und bin um 10 Uhr des gleichen Tags an
meinem Termin.
Zürich - Berlin mag nun eine im deutschsprachigen Raum ausserordentlich
weite Strecke und damit kein repräsentativer Vergleich sein, aber das
gleiche trifft schon auf Zürich - Nürnberg zu.
Das Problem ist "Zürich" ;-)

Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
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Ralf Gunkel
2017-12-10 19:39:44 UTC
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Raw Message
Post by Marc Haber
Post by Roman Racine
Wenn ich geschäftlich z.B. Zürich - Berlin mit dem Zug fahre, bin ich auf
dem Hinweg erst mal den ganzen Tag unterwegs. Mit dem Flugzeug kann ich am
morgen einen frühen Flug nehmen und bin um 10 Uhr des gleichen Tags an
meinem Termin.
Zürich - Berlin mag nun eine im deutschsprachigen Raum ausserordentlich
weite Strecke und damit kein repräsentativer Vergleich sein, aber das
gleiche trifft schon auf Zürich - Nürnberg zu.
Das Problem ist "Zürich" ;-)
Nachtzug?
Dann ist man nichtmehr den ganzen "Tag" unterwegs.

Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist gelebte Paranoia. Und das ist gut so." Dirk Möbius in
deb*
Marc Haber
2017-12-11 18:36:11 UTC
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Raw Message
Post by Ralf Gunkel
Post by Marc Haber
Post by Roman Racine
Wenn ich geschäftlich z.B. Zürich - Berlin mit dem Zug fahre, bin ich auf
dem Hinweg erst mal den ganzen Tag unterwegs. Mit dem Flugzeug kann ich am
morgen einen frühen Flug nehmen und bin um 10 Uhr des gleichen Tags an
meinem Termin.
Zürich - Berlin mag nun eine im deutschsprachigen Raum ausserordentlich
weite Strecke und damit kein repräsentativer Vergleich sein, aber das
gleiche trifft schon auf Zürich - Nürnberg zu.
Das Problem ist "Zürich" ;-)
Nachtzug?
Ab Juni 2018 leider ohne BC100-Anerkennung und damit für mich im
wesentlichen gestorben. Ich hatte mich gerade daran gewöhnt :-(

Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
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Ralf Gunkel
2017-12-11 22:01:11 UTC
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Raw Message
Post by Marc Haber
Post by Ralf Gunkel
Post by Marc Haber
Post by Roman Racine
Wenn ich geschäftlich z.B. Zürich - Berlin mit dem Zug fahre, bin ich auf
dem Hinweg erst mal den ganzen Tag unterwegs. Mit dem Flugzeug kann ich am
morgen einen frühen Flug nehmen und bin um 10 Uhr des gleichen Tags an
meinem Termin.
Zürich - Berlin mag nun eine im deutschsprachigen Raum ausserordentlich
weite Strecke und damit kein repräsentativer Vergleich sein, aber das
gleiche trifft schon auf Zürich - Nürnberg zu.
Das Problem ist "Zürich" ;-)
Nachtzug?
Ab Juni 2018 leider ohne BC100-Anerkennung und damit für mich im
wesentlichen gestorben. Ich hatte mich gerade daran gewöhnt :-(
Hmm. BC50 bleibt aber wie ich las. Wenigstens etwas.

Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist gelebte Paranoia. Und das ist gut so." Dirk Möbius in
deb*
U***@web.de
2017-12-15 10:24:03 UTC
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Raw Message
Post by Marc Haber
Post by Ralf Gunkel
Post by Marc Haber
Das Problem ist "Zürich" ;-)
Nachtzug?
Ab Juni 2018 leider ohne BC100-Anerkennung und damit für mich im
wesentlichen gestorben. Ich hatte mich gerade daran gewöhnt :-(
Das Problem beschränkt sich nicht auf
NJ mit Schweizer Zugziel.

Auch sollen DB-Sparpreise etc. nicht mehr gelten.

Bereits jetzt sei der RP-Rabatt von 25 auf 15
Prozent heruntergesetzt worden.

Hmm, mit Pflichtglobalpreisen hat man
bisher noch so ziemlich alle
mitteleuropäischen Nachtzüge kaputtbekommen.
Albrecht Mehl
2017-12-11 08:14:40 UTC
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Raw Message
Post by Marc Haber
Post by Roman Racine
Wenn ich geschäftlich z.B. Zürich - Berlin mit dem Zug fahre, bin ich auf
dem Hinweg erst mal den ganzen Tag unterwegs. Mit dem Flugzeug kann ich am
morgen einen frühen Flug nehmen und bin um 10 Uhr des gleichen Tags an
meinem Termin.
Zürich - Berlin mag nun eine im deutschsprachigen Raum ausserordentlich
weite Strecke und damit kein repräsentativer Vergleich sein, aber das
gleiche trifft schon auf Zürich - Nürnberg zu.
Das Problem ist "Zürich" ;-)
Nicht einfach ein Schlagwort loswerden, sondern begründen. Nicht jeder
hat wie Sie die Fahrpläne von ganz Europa im Kopf.

A. Mehl
--
eBriefe an| mehlBEIiesyPUNKTnet |Spätestens seit der
Fukush.-Katastrophe sollten wir uns alle darüber im Klaren sein, dass
Energie nicht länger endlos zur Verfügung steht, ... Wir werden uns
daran gewöhnen müssen, die anfallenden Kosten zu bedenken, bevor wir ein
elektrisches Gerät in Betrieb nehmen wollen, bzw. bevor wir unser Auto
in Bewegung setzen. Dies wird in den nächsten Jahren ein schmerzhafter,
aber unvermeidlicher Prozess des Umdenkens werden, anders haben unsere
Gesellschaft und unser Planet keine Überlebenschance.
Leserbrf. - nicht von mir - FAZ 26.8.2013
Marc Haber
2017-12-11 18:36:45 UTC
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Raw Message
Post by Albrecht Mehl
Post by Marc Haber
Post by Roman Racine
Wenn ich geschäftlich z.B. Zürich - Berlin mit dem Zug fahre, bin ich auf
dem Hinweg erst mal den ganzen Tag unterwegs. Mit dem Flugzeug kann ich am
morgen einen frühen Flug nehmen und bin um 10 Uhr des gleichen Tags an
meinem Termin.
Zürich - Berlin mag nun eine im deutschsprachigen Raum ausserordentlich
weite Strecke und damit kein repräsentativer Vergleich sein, aber das
gleiche trifft schon auf Zürich - Nürnberg zu.
Das Problem ist "Zürich" ;-)
Nicht einfach ein Schlagwort loswerden, sondern begründen. Nicht jeder
hat wie Sie die Fahrpläne von ganz Europa im Kopf.
Aber die Geografie kann man erwarten. Zürich ist halt echt abgelegen.

Grüße
Marc
--
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Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
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Roman Racine
2017-12-11 19:10:04 UTC
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Raw Message
Post by Marc Haber
Post by Albrecht Mehl
Post by Marc Haber
Post by Roman Racine
Wenn ich geschäftlich z.B. Zürich - Berlin mit dem Zug fahre, bin ich
auf dem Hinweg erst mal den ganzen Tag unterwegs. Mit dem Flugzeug kann
ich am morgen einen frühen Flug nehmen und bin um 10 Uhr des gleichen
Tags an meinem Termin.
Zürich - Berlin mag nun eine im deutschsprachigen Raum ausserordentlich
weite Strecke und damit kein repräsentativer Vergleich sein, aber das
gleiche trifft schon auf Zürich - Nürnberg zu.
Das Problem ist "Zürich" ;-)
Nicht einfach ein Schlagwort loswerden, sondern begründen. Nicht jeder
hat wie Sie die Fahrpläne von ganz Europa im Kopf.
Aber die Geografie kann man erwarten. Zürich ist halt echt abgelegen.
Zürich ist im europäischen Kontext ziemlich zentral gelegen. Mit dem
Flugzeug sind die meisten europäischen Grossstädte mehrmals täglich in etwa
einer Stunde zu erreichen.

Nach Milano ist die Bahn ja nun konkurrenzfähig. Ausgerechnet die Verbindung
in die Richtung, die topografisch eigentlich am schwierigsten erschliessbar
ist.

Gruss

Roman°
Marc Haber
2017-12-12 06:28:40 UTC
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Raw Message
Post by Roman Racine
Nach Milano ist die Bahn ja nun konkurrenzfähig. Ausgerechnet die Verbindung
in die Richtung, die topografisch eigentlich am schwierigsten erschliessbar
ist.
Der dafür bezahlte Preis ist allerdings erheblich.

Grüße
Marc
--
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Thorsten Klein
2017-12-10 22:26:07 UTC
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Post by Roman Racine
Wenn ich geschäftlich z.B. Zürich - Berlin mit dem Zug fahre, bin ich auf
dem Hinweg erst mal den ganzen Tag unterwegs.
Die Strecke fährt man auch sinnvollerweise nachts im Schlafwagen.
Roman Racine
2017-12-11 11:51:44 UTC
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Raw Message
Post by Thorsten Klein
Post by Roman Racine
Wenn ich geschäftlich z.B. Zürich - Berlin mit dem Zug fahre, bin ich auf
dem Hinweg erst mal den ganzen Tag unterwegs.
Die Strecke fährt man auch sinnvollerweise nachts im Schlafwagen.
Ja, gut, dann kann ich am nächsten Morgen gleich mal in einem Hotel schlafen
gehen und das ganze kostet ein Vielfaches eines Fluges. Aber das Thema
hatten wir auch schon öfter.

Gruss

Roman°
r***@quiddjes.de
2017-12-11 15:12:58 UTC
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Raw Message
Post by Thorsten Klein
Die Strecke fährt man auch sinnvollerweise nachts im Schlafwagen.
Ohweh, Übernachtung auf dem Niveau einer Jugendherberge.
Sobald man etwas mehr Stil erwartet, ist man bei der DB nicht gut
aufgehoben.


Ralf
U***@web.de
2017-12-11 15:22:11 UTC
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Raw Message
Post by r***@quiddjes.de
Post by Thorsten Klein
Die Strecke fährt man auch sinnvollerweise nachts im Schlafwagen.
Ohweh, Übernachtung auf dem Niveau einer Jugendherberge.
Sobald man etwas mehr Stil erwartet, ist man bei der DB nicht gut
aufgehoben.
Dann mußt Du Salonwagen fahren oder wenigstens
Umspur-Luxusschlafwagen der RZD.
Marc Haber
2017-12-11 18:37:23 UTC
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Raw Message
Post by r***@quiddjes.de
Post by Thorsten Klein
Die Strecke fährt man auch sinnvollerweise nachts im Schlafwagen.
Ohweh, Übernachtung auf dem Niveau einer Jugendherberge.
Welche Jugendherberge bietet ein Einzelzimmer und Frühstück ans Bett?
Post by r***@quiddjes.de
Sobald man etwas mehr Stil erwartet, ist man bei der DB nicht gut
aufgehoben.
Lall.
--
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frank paulsen
2017-12-11 20:26:01 UTC
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Raw Message
Post by Marc Haber
Post by r***@quiddjes.de
Post by Thorsten Klein
Die Strecke fährt man auch sinnvollerweise nachts im Schlafwagen.
Ohweh, Übernachtung auf dem Niveau einer Jugendherberge.
Welche Jugendherberge bietet ein Einzelzimmer und Frühstück ans Bett?
die familienzimmer in modernen oder renovierten jugendherbergen sind
*deutlich* besser als alles, was man an schlafwagen so finden kann, mit
eigenem bad und dusche, funktionierendem WIFI.

man muss allerdings sein bett selbst machen, und sein fruehstueck am
buffet selbst zusammenstellen, wobei das angebot am buffet auch bei der
schlechtesten mir untergekommenen JH immer noch besser war als alles,
was man bei der DB so finden kann.
Post by Marc Haber
Post by r***@quiddjes.de
Sobald man etwas mehr Stil erwartet, ist man bei der DB nicht gut
aufgehoben.
Lall.
pass auf. du probierst einfach mal die beiden folgenden verlinkten JH
aus, und dann reden wir weiter :)
http://www.jugendherberge.de/de-de/jugendherbergen/augustusburg%20schloss41
http://www.jugendherberge-wittenberg.de/

am unteren rand der von uns besuchten JH liegt ulkigerweise eine mit
gewissem bahnbezug, die ist auf dem komfortlevel tatsaechlich irgendwo
da, wo es auch real existierende schlafwagen sind, wenn auch natuerlich
alles viel weitlaeufiger ist:
http://www.jugendherberge.de/de-de/jugendherbergen/hellenthal445/portraet
--
frobnicate foo
Thorsten Klein
2017-12-11 22:03:26 UTC
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Raw Message
Post by frank paulsen
man muss allerdings sein bett selbst machen, und sein fruehstueck am
buffet selbst zusammenstellen, wobei das angebot am buffet auch bei der
schlechtesten mir untergekommenen JH immer noch besser war als alles,
was man bei der DB so finden kann.
Bei der DB kann man keine Nachtzüge finden.
frank paulsen
2017-12-11 22:09:06 UTC
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Raw Message
Post by Thorsten Klein
Post by frank paulsen
man muss allerdings sein bett selbst machen, und sein fruehstueck am
buffet selbst zusammenstellen, wobei das angebot am buffet auch bei der
schlechtesten mir untergekommenen JH immer noch besser war als alles,
was man bei der DB so finden kann.
Bei der DB kann man keine Nachtzüge finden.
richtig, da haette 'konnte' stehen muessen. meine erfahrungen mit
nicht-DB-nachtzuegen sind so alt, dass sie hier nicht relevant waeren.
(was ich bedaure :)
--
frobnicate foo
Jens Nattbock
2017-12-12 00:23:06 UTC
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Raw Message
Post by frank paulsen
pass auf. du probierst einfach mal die beiden folgenden verlinkten JH
aus, und dann reden wir weiter :)
http://www.jugendherberge.de/de-de/jugendherbergen/augustusburg%20schloss41
http://www.jugendherberge-wittenberg.de/
So weit musst Du gar nicht gehen. Ich finde, dass das Jugendgästehaus
im/am Landschaftspark Nord durchaus auch ein hohes Niveau hat (so wie
viele andere Häuser mittlerweile auch). Ich habe in dem genannten Haus
jedenfalls schon mehrfach genächtigt, weil die Unterkünfte in Oberhausen
bereits ausgebucht waren. Mit dem Fahrrad war es jeweils vor/ nach der
Tagung ging das sehr einfach und die Bewegung tat gut.
J
U***@web.de
2017-12-12 11:12:30 UTC
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Post by frank paulsen
Post by Marc Haber
Welche Jugendherberge bietet ein Einzelzimmer und Frühstück ans Bett?
die familienzimmer in modernen oder renovierten jugendherbergen sind
*deutlich* besser als alles, was man an schlafwagen so finden kann, mit
eigenem bad und dusche, funktionierendem WIFI.
man muss allerdings sein bett selbst machen
Fahr mal T4 in der Ukraine oder in Rußland,
da darfst Du das in der Regel auch.

Gruß, ULF
Martin Theodor Ludwig
2017-12-11 22:03:05 UTC
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On Mon, 11 Dec 2017 19:37:23 +0100, Marc Haber
Post by Marc Haber
Post by r***@quiddjes.de
Post by Thorsten Klein
Die Strecke fährt man auch sinnvollerweise nachts im Schlafwagen.
Ohweh, Übernachtung auf dem Niveau einer Jugendherberge.
Welche Jugendherberge bietet ein Einzelzimmer und Frühstück ans Bett?
Ersteres gegen einen (oft nur geringfügigen) Aufpreis etliche. Dresden,
Guillestre, Mont-Dore hab' ich in konkreter Erinnerung. Und was an
Frühstück im Bett so toll sein soll, erschließt sich mir ohnehin nicht.

Bis dann, Martin
--
Autoreisezüge in Europa: http://www.autoreisezuege.org
Ralf Gunkel
2017-12-11 22:09:26 UTC
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Post by Martin Theodor Ludwig
On Mon, 11 Dec 2017 19:37:23 +0100, Marc Haber
Post by Marc Haber
Post by r***@quiddjes.de
Post by Thorsten Klein
Die Strecke fährt man auch sinnvollerweise nachts im Schlafwagen.
Ohweh, Übernachtung auf dem Niveau einer Jugendherberge.
Welche Jugendherberge bietet ein Einzelzimmer und Frühstück ans Bett?
Ersteres gegen einen (oft nur geringfügigen) Aufpreis etliche. Dresden,
Guillestre, Mont-Dore hab' ich in konkreter Erinnerung. Und was an
Frühstück im Bett so toll sein soll, erschließt sich mir ohnehin nicht.
Bauernregel:
"Wer nie im Bette Zwieback aß, der weiß auch nicht wie Krümel pieksen"

*scnr*

Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist gelebte Paranoia. Und das ist gut so." Dirk Möbius in
deb*
Wolfgang Kynast
2017-12-11 22:39:09 UTC
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Post by Martin Theodor Ludwig
On Mon, 11 Dec 2017 19:37:23 +0100, Marc Haber
Post by Marc Haber
Post by r***@quiddjes.de
Post by Thorsten Klein
Die Strecke fährt man auch sinnvollerweise nachts im Schlafwagen.
Ohweh, Übernachtung auf dem Niveau einer Jugendherberge.
Welche Jugendherberge bietet ein Einzelzimmer und Frühstück ans Bett?
Ersteres gegen einen (oft nur geringfügigen) Aufpreis etliche. Dresden,
Guillestre, Mont-Dore hab' ich in konkreter Erinnerung. Und was an
Frühstück im Bett so toll sein soll, erschließt sich mir ohnehin nicht.
Es beginnt üblicherweise mit tropfendem Honig .....
;-)
--
Wolfgang
Olaf Titz
2017-12-12 18:30:33 UTC
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Post by r***@quiddjes.de
Ohweh, Übernachtung auf dem Niveau einer Jugendherberge.
Sobald man etwas mehr Stil erwartet, ist man bei der DB nicht gut
aufgehoben.
Bei der DB sowieso nicht mehr, aber ÖBB würde ich im Bedarfsfall auch
noch mal probieren.

DB war zu Talgo-Zeiten allerdings auch besser als zuletzt mit 4
Deluxe-Abteilen pro Zug, die natürlich immer sofort weg waren. Einmal
habe ich es geschafft :-)

Olaf
--
***@inka.de <URL:http://sites.inka.de/~bigred/>

"Two of my imaginary friends reproduced once ... with negative results."
-- ***@interport.net (void)
Jan Marco Funke
2017-12-11 17:05:16 UTC
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Post by Roman Racine
Post by Jan Marco Funke
ACK. Innerdeutscher Flugverkehr müsste aus Klimaschutzgründen IMHO
baldmöglichst verboten werden. Stattdessen brauchen wir SFS mit
Umfahrungen kleiner und mittlerer Halte, damit Sprinter auch große
Distanzen ohne unnötige Geschwindigkeitseinbrüche schnell bewältigen
können.
Die wenigsten Leute nehmen das Flugzeug, weil's lustig ist, sondern weil
ernsthafte Konkurrenz fehlt. Dort, wo es ernsthafte Konkurrenz gibt, steigen
die Leute von sich aus auf die Bahn um, z.B. Paris - Strassburg.
Damit die Bahn auf Langstrecken ernsthaft Konkurrenzfähig wird, müsste
sie auch größere Städte im hohen Tempo umfahren können. Das ist in
Deutschland bisher nicht umsetzbar, weil es kein Gesamtkonzept gibt und
deshalb jede Stadt, die umfahren werden soll befürchtet, künftig Halte
zu verlieren. Obwohl das wahrscheinlich nicht mal der Fall wäre, wenn
genug Fahrgäste zusätzlich gewonnen werden können, um zusätzlich
fahrende Sprinter zu füllen. Zudem ist echter, schneller HGV in
Deutschland weder von der Auto-, Flieger- noch von der Fernbuslobby
erwünscht.
Post by Roman Racine
Wenn ich geschäftlich z.B. Zürich - Berlin mit dem Zug fahre, bin ich auf
dem Hinweg erst mal den ganzen Tag unterwegs. Mit dem Flugzeug kann ich am
morgen einen frühen Flug nehmen und bin um 10 Uhr des gleichen Tags an
meinem Termin.
Nun liegt Zürich allerdings auch nicht in Deutschland. Und auf dem
größten Teil der Strecke wird noch nicht schnell gefahren.
Post by Roman Racine
Zürich - Berlin mag nun eine im deutschsprachigen Raum ausserordentlich
weite Strecke und damit kein repräsentativer Vergleich sein, aber das
gleiche trifft schon auf Zürich - Nürnberg zu.
Da ist was dran. Die Bahn kann beim Schnellfahrausbau auch nur
Rosinenpickerei betreiben und nur dort ausbauen, wo auch eine
ausreichende Nachfrage besteht. Bis es eine Schnellfahrstrecke Zürich -
München - Salzburg gibt, wird es wohl noch einige Jahrzehnte dauern. Es
sei denn, die Ösis sind schneller und bauen einen Basistunnel unter dem
Arlberg, dann wird die Schnellfahrstrecke Zürich - München nie kommen.


Viele Grüße
Jan Marco
--
8000315 - ERDW - KBS 400+406
U***@web.de
2017-12-11 17:46:22 UTC
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Raw Message
Moin,
Post by Jan Marco Funke
Post by Roman Racine
Die wenigsten Leute nehmen das Flugzeug, weil's lustig ist, sondern weil
ernsthafte Konkurrenz fehlt. Dort, wo es ernsthafte Konkurrenz gibt, steigen
die Leute von sich aus auf die Bahn um, z.B. Paris - Strassburg.
Damit die Bahn auf Langstrecken ernsthaft Konkurrenzfähig wird, müsste
sie auch größere Städte im hohen Tempo umfahren können. Das ist in
Deutschland bisher nicht umsetzbar, weil es kein Gesamtkonzept gibt und
deshalb jede Stadt, die umfahren werden soll befürchtet, künftig Halte
zu verlieren. Obwohl das wahrscheinlich nicht mal der Fall wäre, wenn
genug Fahrgäste zusätzlich gewonnen werden können, um zusätzlich
fahrende Sprinter zu füllen.
Und doch verlor Jena gerade jede Menge Fernzughalte.

Gruß, ULF
Marc Haber
2017-12-11 18:39:08 UTC
Antworten
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Raw Message
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Damit die Bahn auf Langstrecken ernsthaft Konkurrenzfähig wird, müsste
sie auch größere Städte im hohen Tempo umfahren können. Das ist in
Deutschland bisher nicht umsetzbar, weil es kein Gesamtkonzept gibt und
deshalb jede Stadt, die umfahren werden soll befürchtet, künftig Halte
zu verlieren. Obwohl das wahrscheinlich nicht mal der Fall wäre, wenn
genug Fahrgäste zusätzlich gewonnen werden können, um zusätzlich
fahrende Sprinter zu füllen.
Und doch verlor Jena gerade jede Menge Fernzughalte.
Wie damals Bebra und Eschwege, wie Northeim, Alfeld(Leine) und
Elze(Han), wie Bruchsal und Heilbronn.

Grüße
Marc
--
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Dieter Brügmann
2017-12-11 18:43:30 UTC
Antworten
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Raw Message
Post by Marc Haber
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Damit die Bahn auf Langstrecken ernsthaft Konkurrenzfähig wird, müsste
sie auch größere Städte im hohen Tempo umfahren können. Das ist in
Deutschland bisher nicht umsetzbar, weil es kein Gesamtkonzept gibt und
deshalb jede Stadt, die umfahren werden soll befürchtet, künftig Halte
zu verlieren. Obwohl das wahrscheinlich nicht mal der Fall wäre, wenn
genug Fahrgäste zusätzlich gewonnen werden können, um zusätzlich
fahrende Sprinter zu füllen.
Und doch verlor Jena gerade jede Menge Fernzughalte.
Wie damals Bebra und Eschwege, wie Northeim, Alfeld(Leine) und
Elze(Han), wie Bruchsal und Heilbronn.
Und Potsdam (immerhin Hauptstadt eines der größten Flächenländer) hat
überhaupt keinen Fernzughalt.


Da Didi
--
Dieter Brügmann, Spandau (bei Berlin) http://didispandau.de
Kai Garlipp
2017-12-11 21:25:44 UTC
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Raw Message
Und Potsdam (immerhin Hauptstadt eines der größten Flächenländer) hat überhaupt
keinen Fernzughalt.
IC2 ist auch nur ein weißer RE mit Teppich ;) Der kommt da aber regelmäßig
vorbei und hält da auch.

Bye Kai
Arne Johannessen
2017-12-11 22:16:45 UTC
Antworten
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Raw Message
Post by Dieter Brügmann
Und Potsdam (immerhin Hauptstadt eines der größten Flächenländer) hat
überhaupt keinen Fernzughalt.
Lese und staune:
<https://reiseauskunft.bahn.de/bin/bhftafel.exe/dn?start=yes&rt=1&boardType=dep&productsFilter=11100&maxJourneys=99&time=actual&&input=P>


(Nein, das ist nicht erst seit gestern so.)
--
Arne Johannessen
Marc Haber
2017-12-12 06:30:30 UTC
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Raw Message
Post by Dieter Brügmann
Und Potsdam (immerhin Hauptstadt eines der größten Flächenländer) hat
überhaupt keinen Fernzughalt.
Aber einen Zehnminutentakt in eine Dreimillionenstadt. Und ein
Umsteigeverbindung nach Spandau!

Grüße
Marc
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U***@web.de
2017-12-12 11:09:39 UTC
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Raw Message
Post by Dieter Brügmann
Und Potsdam (immerhin Hauptstadt eines der größten Flächenländer) hat
überhaupt keinen Fernzughalt.
Aha. Ist man nach Zürich als Nacht-S-Bahn unterwegs?

Gruß, ULF
Till Kinstler
2017-12-12 16:17:29 UTC
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Raw Message
Post by Dieter Brügmann
Und Potsdam (immerhin Hauptstadt eines der größten Flächenländer) hat
überhaupt keinen Fernzughalt.
NJ 470/471, ICE 781, 949 und IC 2431/2432 sind sicher kein begeisterndes
Fernverkehrsangebot, aber sie halten immerhin in Potsdam.

Grüße,
Till
frank paulsen
2017-12-11 20:56:06 UTC
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Post by Marc Haber
Post by U***@web.de
Und doch verlor Jena gerade jede Menge Fernzughalte.
Wie damals Bebra und Eschwege, wie Northeim, Alfeld(Leine) und
Elze(Han), wie Bruchsal und Heilbronn.
nur dass in Jena halt eine renomierte Uni steht, mit nem Max Planck
Institut, und so kleinbuden wie Zeiss oder SAP wichtige niederlassungen
haben :)

in Bebra ist *nix* ausser einem betriebswerk, das niemand mehr braucht,
und in Northeim ist nix ausser ner kaputten zuckerfabrik.
--
frobnicate foo
Ralph A. Schmid, dk5ras
2017-12-12 08:56:54 UTC
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Raw Message
Post by frank paulsen
nur dass in Jena halt eine renomierte Uni steht, mit nem Max Planck
Institut, und so kleinbuden wie Zeiss oder SAP wichtige niederlassungen
haben :)
Nur, daß der Wegfall ja nicht spontan vom Himmel gefallen ist.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
U***@web.de
2017-12-12 11:15:56 UTC
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Raw Message
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by frank paulsen
nur dass in Jena halt eine renomierte Uni steht, mit nem Max Planck
Institut, und so kleinbuden wie Zeiss oder SAP wichtige niederlassungen
haben :)
Nur, daß der Wegfall ja nicht spontan vom Himmel gefallen ist.
Irgend jemand baute eine großräumige Schnellumfahrung.

Das war doch gefordert?
frank paulsen
2017-12-27 06:53:13 UTC
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Raw Message
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by frank paulsen
nur dass in Jena halt eine renomierte Uni steht, mit nem Max Planck
Institut, und so kleinbuden wie Zeiss oder SAP wichtige niederlassungen
haben :)
Nur, daß der Wegfall ja nicht spontan vom Himmel gefallen ist.
die betroffenen haben seit vielen jahren intensiv dagegen protestiert,
auch deshalb, weil die *anderen* aenderungen fuer Jena ja teilweise
jahrzehnte hinter dem zeitplan liegen.

als ich dorthin pendelte, zahlte man noch in DM, und es war bereits
angekuendigt, zweigleisig und elektrifiziert nach Weimar fahren zu
wollen.

kannst mal nachschauen, was daraus einerseits so geworden ist, und was
andererseits halt mit dem FV auf der Saalestrecke passierte.
--
frobnicate foo
U***@web.de
2017-12-28 11:45:57 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by frank paulsen
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Nur, daß der Wegfall ja nicht spontan vom Himmel gefallen ist.
die betroffenen haben seit vielen jahren intensiv dagegen protestiert,
auch deshalb, weil die *anderen* aenderungen fuer Jena ja teilweise
jahrzehnte hinter dem zeitplan liegen.
als ich dorthin pendelte, zahlte man noch in DM, und es war bereits
angekuendigt, zweigleisig und elektrifiziert nach Weimar fahren zu
wollen.
War zumindest umgekehrt auch zeitweise umgesetzt worden: http://grahnert.de/fernbahn/datenbank/suche/index.php?fahrplan_jahr=&zug_gattung=&zug_nummer=&zug_name=&fahrplan_tage[]=0&fahrplan_tage[]=1&fahrplan_tage[]=2&fahrplan_tage[]=3&fahrplan_tage[]=4&fahrplan_tage[]=5&fahrplan_tage[]=6&laufplan_tfz=&ice_typ=&bahnhof_name=Göschwitz&bahnhof_richtung=&bahnhof_richtung2=&zug_id=20040102657

IC 2657 2003/2004.

Gruß, ULF
U***@web.de
2017-12-28 11:48:42 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Moin nochmal,
Post by frank paulsen
die betroffenen haben seit vielen jahren intensiv dagegen protestiert,
auch deshalb, weil die *anderen* aenderungen fuer Jena ja teilweise
jahrzehnte hinter dem zeitplan liegen.
als ich dorthin pendelte, zahlte man noch in DM, und es war bereits
angekuendigt, zweigleisig und elektrifiziert nach Weimar fahren zu
wollen.
Gab es ein halbes Jahr lang, IC 2656, Dezember 2003 - Juni 2004.

Gruß, ULF
frank paulsen
2017-12-29 16:34:14 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Post by frank paulsen
als ich dorthin pendelte, zahlte man noch in DM, und es war bereits
angekuendigt, zweigleisig und elektrifiziert nach Weimar fahren zu
wollen.
Gab es ein halbes Jahr lang, IC 2656, Dezember 2003 - Juni 2004.
ohne frage, ich meine sogar, dass es das in den neunzigern schon mal
gab, aber halt doch mit empfindlicher fahrtzeitverlaengerung durch die
etwas weniger direkte strecke, selbst gegenueber der zeit, als man noch
in Weimar eine neue lok vor den IR bekam.

aber vieleicht bin ich auch nur zu romantisch, und die DB weiss besser
als die betroffenen, was gut ist.
--
frobnicate foo
U***@web.de
2017-12-12 11:06:26 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Marc Haber
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Damit die Bahn auf Langstrecken ernsthaft Konkurrenzfähig wird, müsste
sie auch größere Städte im hohen Tempo umfahren können. Das ist in
Deutschland bisher nicht umsetzbar, weil es kein Gesamtkonzept gibt und
deshalb jede Stadt, die umfahren werden soll befürchtet, künftig Halte
zu verlieren. Obwohl das wahrscheinlich nicht mal der Fall wäre, wenn
genug Fahrgäste zusätzlich gewonnen werden können, um zusätzlich
fahrende Sprinter zu füllen.
Und doch verlor Jena gerade jede Menge Fernzughalte.
Wie damals Bebra und Eschwege, wie Northeim, Alfeld(Leine) und
Elze(Han), wie Bruchsal und Heilbronn.
Es soll Leute geben, die die Universitätsstadt
Jena für bedeutender halten als Elze oder
die anderen genannten.
Arne Johannessen
2017-12-10 20:01:10 UTC
Antworten
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Raw Message
Post by Jan Marco Funke
Post by Thorsten Klein
Wer wegen einer Dtunde Ersparnis fliegt, der hat echt den Schuss nicht
gehört!
Kommt drauf an, was man mit der "gesparten" Stunde anfängt, würde ich sagen.

Und darauf, wie lange die Reise insgesamt dauert. Ich habe im In- und
Ausland schon Linienflüge benutzt, die jeweils nur wenige Minuten
dauern, aber trotzdem rund eine Stunde Zeitvorteil haben, weil das
Schiff eben viel langsamer ist bzw. die einzige Straße einen
Riesenumweg macht. Aber das ist natürlich ungewöhnlich.

Ähnlich wie Bahnverkehr in NRW, wo gefühlt jede Reise mit dem Zug
fahrplanmäßig doppelt so lange dauert (aber nur halb so komfortabel
ist) wie mit dem Auto. Da kostet es dann schon große Mühe, nicht die
private Tonne Blech spazieren zu fahren.
Post by Jan Marco Funke
ACK. Innerdeutscher Flugverkehr müsste aus Klimaschutzgründen IMHO
baldmöglichst verboten werden.
Wie auch vieles andere...

Da Du das Thema gerade ansprichst: Wie lange wird es eigentlich dauern,
bis die positiven Klimaeffekte der neuen Bahnstrecke diejenigen
negativen Effekte kompensieren, die durch den Bau entstanden sind?
--
Arne Johannessen
Jan Marco Funke
2017-12-11 17:08:48 UTC
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Raw Message
Post by Arne Johannessen
Post by Jan Marco Funke
ACK. Innerdeutscher Flugverkehr müsste aus Klimaschutzgründen IMHO
baldmöglichst verboten werden.
Wie auch vieles andere...
Da Du das Thema gerade ansprichst: Wie lange wird es eigentlich dauern,
bis die positiven Klimaeffekte der neuen Bahnstrecke diejenigen
negativen Effekte kompensieren, die durch den Bau entstanden sind?
Das hängt wahrscheinlich wesentlich davon ab, wie stark die Strecke
genutzt wird. Umso mehr Fahrgäste und umso weniger Klimaschädliche
Flüge, umso schneller geht es.

KRM dürfte die Schwelle deutlich schneller erreicht haben als Fulda -
Würzburg.

Viele Grüße
Jan Marco
--
8000315 - ERDW - KBS 400+406
Gerald Gruner
2017-12-11 20:07:31 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Arne Johannessen
Und darauf, wie lange die Reise insgesamt dauert. Ich habe im In- und
Ausland schon Linienflüge benutzt, die jeweils nur wenige Minuten
dauern, aber trotzdem rund eine Stunde Zeitvorteil haben, weil das
Schiff eben viel langsamer ist bzw. die einzige Straße einen
Riesenumweg macht. Aber das ist natürlich ungewöhnlich.
Auch wenn du Ankunft (Flughäfen liegen seltener im Stadtzentrum als
Bahnhöfe), den Check-In (ggf. mit Reserve) und das nochmal spiegelbildlich
am Zielflughafen (dito) dabei einrechnest?
Dann muss die Alternativstrecke überland aber eine ziemliche
Hindernisstrecke gewesen sein.
Post by Arne Johannessen
Ähnlich wie Bahnverkehr in NRW, wo gefühlt jede Reise mit dem Zug
fahrplanmäßig doppelt so lange dauert (aber nur halb so komfortabel
ist) wie mit dem Auto. Da kostet es dann schon große Mühe, nicht die
private Tonne Blech spazieren zu fahren.
Spannend wird es, wenn Start und Ziel nicht in Hauptbahnhofnähe und abseits
der Hauptstrecken liegen. Mit jedem Umsteigen wird die zusätzliche
Wartezeit länger oder das Risiko, den Anschluss zu verpassen größer, und
das Auto gewinnt an Vorteilen...

MfG
Gerald
--
No trees were killed in the sending of this message. However
a large number of electrons were terribly inconvenienced.
Arne Johannessen
2017-12-11 22:15:16 UTC
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Raw Message
Post by Gerald Gruner
Post by Arne Johannessen
Ich habe im In- und
Ausland schon Linienflüge benutzt, die jeweils nur wenige Minuten
dauern, aber trotzdem rund eine Stunde Zeitvorteil haben, weil das
Schiff eben viel langsamer ist bzw. die einzige Straße einen
Riesenumweg macht. Aber das ist natürlich ungewöhnlich.
Auch wenn du Ankunft (Flughäfen liegen seltener im Stadtzentrum als
Bahnhöfe),
Diese Flughäfen liegen näher am Stadt-/Dorfzentrum als viele Hauptbahnhöfe.
Post by Gerald Gruner
den Check-In (ggf. mit Reserve) [...]
Letzte Frist in Vadsø 15 Minuten vor Abflug (20 Min. für
Gepäckaufgabe); Reserve brauchst Du da keine. Die Fristen in Harle
kenne ich nicht, dürften aber nicht länger sein.
Post by Gerald Gruner
Dann muss die Alternativstrecke überland aber eine ziemliche
Hindernisstrecke gewesen sein.
So könnte man die E75 und E6 beschreiben, ja.
--
Arne Johannessen
Stefan Reuther
2017-12-10 11:48:36 UTC
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Raw Message
Post by Thorsten Klein
Post by r***@quiddjes.de
„Fliegen lohnt nicht“ hat ein Bekannter von mir schon zwischen Frankfurt und Hamburg
falsifiziert. Trotz Sicherheitsgedöns beim Fliegen war er nach eigener
Auskunft eine Stunde
schneller als mit der Bahn (von Tür zu Tür).
Wer wegen einer Dtunde Ersparnis fliegt, der hat echt den Schuss nicht
gehört!
Die Stunde kann den Unterschied machen zwischen "passt noch in den
Arbeitszeitkontorahmen" und "passt nicht".

Bei mir war das neulich Düsseldorf<>Dresden, inkl. Sicherheitszinnober
und Verspätung des Fliegers auch 4,5 Stunden, dafür halt zur üblichen
Feierabendzeit daheim. Zug wäre halt >6 Stunden gewesen, deutlich
billiger und entspannter (>1x/Stunde), aber dazu hab ich die Kollegen
dann nicht überredet bekommen.


Stefan
r***@quiddjes.de
2017-12-10 15:20:37 UTC
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Raw Message
Inkl. Rückweg sind es schon zwei Stunden.

Insbesondere musste er am gleichen Tag noch nach
Dresden, nach Hamburg ist er nur geflogen, um einen
wichtigen geschäftlichen Termin (das Treffen mit mir)
einzuschieben.


Ralf
Thorsten Klein
2017-12-10 22:33:14 UTC
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Raw Message
Post by Stefan Reuther
Bei mir war das neulich Düsseldorf<>Dresden, inkl. Sicherheitszinnober
und Verspätung des Fliegers auch 4,5 Stunden, dafür halt zur üblichen
Feierabendzeit daheim. Zug wäre halt >6 Stunden gewesen, deutlich
billiger und entspannter (>1x/Stunde), aber dazu hab ich die Kollegen
dann nicht überredet bekommen.
Erstmal mit gutem Beispiel vorangehen.

Sicherlich hat die Politik hier einiges zu tun (zuallererst generell
Lobbyarbeit verbieten). Immer nur im Anzug auf den Klimagipfeln grosse
Reden schwingen, das bringt nichts.
Und die Arbeitgeber könnten auch mal einen Ansporn leisten indem man
z.B. die Flugkosten zahlt und wenn man Bahn fährt darf man den Rest
behalten...
Detlev Bartsch
2017-12-11 18:22:26 UTC
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Raw Message
Post by Lennart Blume
und dachte noch, da
werden wir wohl bald eine Nachricht von Paul lesen ;-)
Ein Glück, dass er nicht über die liegengebliebene
Eröffnungsfahrt der RB 25 berichtet hat. Bei den
ausgestiegenen Fahrgästen hätte es sonst hier noch
bei dem einen oder anderen Schnappatmung gegeben.

Tschüss
db
Paul Muster
2017-12-11 19:06:57 UTC
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Raw Message
Post by Detlev Bartsch
Post by Lennart Blume
und dachte noch, da
werden wir wohl bald eine Nachricht von Paul lesen ;-)
Ein Glück, dass er nicht über die liegengebliebene
Eröffnungsfahrt der RB 25 berichtet hat. Bei den
ausgestiegenen Fahrgästen hätte es sonst hier noch
bei dem einen oder anderen Schnappatmung gegeben.
Ah, das können wir doch nachholen.

Nee. Interessiert mich nicht.


Stattdessen im Rahmen der heutigen Presseschau ein paar andere Meldungen:

http://www.zeit.de/2017/51/oebb-nachtzuege-deutschland-schweiz-oesterreich

| Vor einem Jahr übernahmen die ÖBB die Nachtzüge von der Schweiz nach
| Deutschland. Und siehe da: Damit lässt sich Geld verdienen. Wie haben
| die Österreicher das geschafft?

Oder auch dies:

http://www.zeit.de/mobilitaet/2017-12/deutsche-bahn-fahrplan-probleme-kunden/komplettansicht

| *Liebe Bahn, geht das nicht besser?*
|
| Heute startet die Bahn ihren neuen Fahrplan. ZEIT ONLINE hat zehn
| Stimmen gesammelt: Was stört uns Kunden an der Bahn? Und wie sollte
| sie es stattdessen machen?


Die FR berichtet über neue Regionalzüge im Hessischen Ried...

http://www.fr.de/rhein-main/verkehr/bahnverkehr-in-suedhessen-main-neckar-ried-express-rollt-a-1405580

| *Main-Neckar-Ried-Express rollt*
|
| Für Bahnreisende in Südhessen geht die Zeit der umlackierten
| Silberlinge zu Ende: Zwischen Frankfurt, Darmstadt, Biblis und
| Mannheim verkehren im Regionalverkehr ausschließlich klimatisierte,
| doppelstöckige Züge.

... und von nächtlichen S-Bahnen:

http://www.fr.de/rhein-main/verkehr/frankfurt-s-bahn-wird-zum-partyzug-a-1405238

| *S-Bahn wird zum Partyzug*
|
| Bei der ersten Nachtfahrt zum Fahrplanwechsel sorgt eine Band für
| Stimmung. Der RMV spricht vom „Start in die Zukunft“.


Macht was draus.


mfG Paul
Detlev Bartsch
2017-12-12 09:55:36 UTC
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Raw Message
Post by Paul Muster
Nee. Interessiert mich nicht.
Die Mitarbeiterin des Monats auch nicht?

http://www.tagesspiegel.de/berlin/wegen-unvollstaendiger-fahrpapiere-zugbegleiterin-verwehrt-schwerbehindertem-teenager-weiterfahrt/20697656.html

Ein Weihnachtstee sollte da doch wohl drin sein.

Tschüss
db
Ralph A. Schmid, dk5ras
2017-12-12 10:15:50 UTC
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Raw Message
Post by Detlev Bartsch
http://www.tagesspiegel.de/berlin/wegen-unvollstaendiger-fahrpapiere-zugbegleiterin-verwehrt-schwerbehindertem-teenager-weiterfahrt/20697656.html
Ein Weihnachtstee sollte da doch wohl drin sein.
Weswegen da aber Anzeige erstattet wurde, das wäre noch interessant.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Paul Muster
2017-12-12 21:13:17 UTC
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Raw Message
Post by Detlev Bartsch
Post by Paul Muster
Nee. Interessiert mich nicht.
Die Mitarbeiterin des Monats auch nicht?
http://www.tagesspiegel.de/berlin/wegen-unvollstaendiger-fahrpapiere-zugbegleiterin-verwehrt-schwerbehindertem-teenager-weiterfahrt/20697656.html
Nö, ehrlich gesagt auch nicht. Macht einen nur noch trauriger...
Post by Detlev Bartsch
Ein Weihnachtstee sollte da doch wohl drin sein.
Möglicherweise sollte man in solchen Fällen mit anderen Mitteln als
Teestunden sanktionieren. Andererseits findet man ja eh schon kein
Personal....

Schwierig.


mfG Paul
Fa.lk.Sc.H.a.de
2017-12-13 09:26:28 UTC
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Raw Message
Post by Paul Muster
Post by Detlev Bartsch
Post by Paul Muster
Nee. Interessiert mich nicht.
Die Mitarbeiterin des Monats auch nicht?
http://www.tagesspiegel.de/berlin/wegen-unvollstaendiger-fahrpapiere-zugbegleiterin-verwehrt-schwerbehindertem-teenager-weiterfahrt/20697656.html
Nö, ehrlich gesagt auch nicht. Macht einen nur noch trauriger...
Post by Detlev Bartsch
Ein Weihnachtstee sollte da doch wohl drin sein.
Möglicherweise sollte man in solchen Fällen mit anderen Mitteln als
Teestunden sanktionieren. Andererseits findet man ja eh schon kein
Personal....
Schwierig.
zuerst sollte man sich mal beide Seiten anhören.
frank paulsen
2017-12-11 21:05:27 UTC
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Raw Message
Post by Detlev Bartsch
Post by Lennart Blume
und dachte noch, da
werden wir wohl bald eine Nachricht von Paul lesen ;-)
Ein Glück, dass er nicht über die liegengebliebene
Eröffnungsfahrt der RB 25 berichtet hat. Bei den
ausgestiegenen Fahrgästen hätte es sonst hier noch
bei dem einen oder anderen Schnappatmung gegeben.
naja, komm, die RB25-eroeffnung ist unter den gegebenen umstaenden ja
mehr so was wie ein voller erfolg gewesen, und ein wichtiger und
richtiger schritt.

ein kleiner schritt, mit dem albernen takt und der nicht ganz sauberen
durchbindung, und dem groesstenteils ungeloesten problem der bahn-
uebergaenge, aber dann doch trotz schnee und mangelndem freischnitt
ganz, ganz ordentlich.

aber was rede ich, ich bin ja schon gluecklich, dass endlich die
ueberfuehrung in Meinerzhagen fertig geworden ist, ein bauwerk
mindestens in der komplexitaetsklasse von S21 oder BER, deshalb sind
auch da ein paar jahre verspaetung noch ok.

wers nicht mitbekommen hat, findet da schneebilder:
https://www1.wdr.de/nachrichten/regionalbahn-luedenscheid-koeln-volmetalbahn-100.html
--
frobnicate foo
Thorsten Klein
2017-12-11 22:08:29 UTC
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Raw Message
Post by frank paulsen
https://www1.wdr.de/nachrichten/regionalbahn-luedenscheid-koeln-volmetalbahn-100.html
"Es können aber auch außerhalb dieser Zeiten Güterzüge kommen"

Was für Güterzüge? Hagen-Waldbröl? Köln-Engelskirchen ist mit dem
Halbstundentakt sicher dicht.
Arne Johannessen
2017-12-11 22:37:49 UTC
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Raw Message
Post by Thorsten Klein
Was für Güterzüge? Hagen-Waldbröl?
(Hagen)--Brügge--Krummenerl
Post by Thorsten Klein
Köln-Engelskirchen ist mit dem Halbstundentakt sicher dicht.
Overath--Engelskirchen, ja. Aber der Halbstundentakt wird ja auch nicht
täglich rund um die Uhr gefahren.
--
Arne Johannessen
frank paulsen
2017-12-11 23:08:14 UTC
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Raw Message
Post by Thorsten Klein
"Es können aber auch außerhalb dieser Zeiten Güterzüge kommen"
Was für Güterzüge? Hagen-Waldbröl? Köln-Engelskirchen ist mit dem
Halbstundentakt sicher dicht.
mindestens mal die schotterzuege von Krummenerl nach Hagen, die ich da
noch in diesem sommer bewundern durfte.
--
frobnicate foo
Arne Johannessen
2017-12-11 22:34:20 UTC
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Raw Message
[RB25-eroeffnung]
ein kleiner schritt, mit dem albernen takt und der nicht ganz sauberen
durchbindung, und dem groesstenteils ungeloesten problem der bahn-
uebergaenge, aber dann doch trotz schnee und mangelndem freischnitt
ganz, ganz ordentlich.
Während der Vollbetrieb aufgrund der Bahnübergänge um *noch* ein Jahr
verschoben wurde, jetzt erst Fahrplanjahr 2020. Lächerlich. Die
Situation mit den Büs war doch wohlbekannt. Können die Planer von DB
Netz keine Karten mehr lesen?! Aber, ja, ich freue mich, dass gestern
anscheinend [1] zumindest ein Vorlaufbetrieb aufgenommen wurde.

Wie stabil dieser ist, bleibt jedoch abzuwarten. Die Strecke ist extrem
ausfall- und verspätungsanfällig. Statt wie bisher in Gummersbach wird
dann wohl in Zukunft der Zug einfach in Brügge oder Meinerzhagen
frühzeitig gewendet. In Richtung Norden für Umsteiger in die RB52
ärgerlich genug. In Richtung Süden jedoch angesichts des
(überwiegenden) Zweistundentakts potenziell vernichtend für die
Tauglichkeit der Bahn auf dieser Verbindung. Nun, ich hoffe auf das
Beste, auch wenn die bisherige Performance der DB wenig Anlass dazu
gibt.


[1] Ich hatte vor Jahren nach dem Drama mit Gummersbach gesagt: "Ich
glaube das erst, wenn ich tatsächlich im Zug sitze." Aber die Bilder
und Berichte von gestern helfen mindestens beim positiv Denken :)
aber was rede ich, ich bin ja schon gluecklich, dass endlich die
ueberfuehrung in Meinerzhagen fertig geworden ist, ein bauwerk
mindestens in der komplexitaetsklasse von S21 oder BER, deshalb sind
auch da ein paar jahre verspaetung noch ok.
m)
--
Arne Johannessen
Ralf Gunkel
2017-12-11 22:41:00 UTC
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Raw Message
Post by Arne Johannessen
[RB25-eroeffnung]
ein kleiner schritt, mit dem albernen takt und der nicht ganz sauberen
durchbindung, und dem groesstenteils ungeloesten problem der bahn-
uebergaenge, aber dann doch trotz schnee und mangelndem freischnitt
ganz, ganz ordentlich.
Während der Vollbetrieb aufgrund der Bahnübergänge um *noch* ein Jahr
verschoben wurde, jetzt erst Fahrplanjahr 2020. Lächerlich. Die
Situation mit den Büs war doch wohlbekannt. Können die Planer von DB
Netz keine Karten mehr lesen?! Aber, ja, ich freue mich, dass gestern
anscheinend [1] zumindest ein Vorlaufbetrieb aufgenommen wurde.
Bahnübergänge "aufzumotzen" ist mit einem Planfeststellungsverfahren
verbunden was allerlei Fraktionen Tür und Tor öffnet ihre Gelüste und
insbesondere Animositäten einem Projekt gegenüber freien Lauf zu lassen.
Dagegen ist BER fast ein Kindergarten ;-)


Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist gelebte Paranoia. Und das ist gut so." Dirk Möbius in
deb*
Arne Johannessen
2017-12-11 23:00:57 UTC
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Raw Message
Post by Ralf Gunkel
Bahnübergänge "aufzumotzen" ist mit einem Planfeststellungsverfahren
verbunden was allerlei Fraktionen Tür und Tor öffnet ihre Gelüste und
insbesondere Animositäten einem Projekt gegenüber freien Lauf zu lassen.
Ja. Aber das ist ja nicht neu.

Und DB Netz hatte ja schon viele Jahre, um das vorzubereiten; "dank"
der Verzögerungen im restlichen Bereich der Strecke sogar einige Jahre
mehr als ursprünglich geplant. In dieser Zeit wurde die Eröffnung Ende
2015 vorbereitet. Dann Anfang 2015 [!] festzustellen "oh, da gibt's ja
Bahnübergänge, dann dauert's aber bis Ende 2017" war schon mal schwach.
Und jetzt also erst Ende 2019 (wenn nichts dazwischenkommt). Toll...
Post by Ralf Gunkel
Dagegen ist BER fast ein Kindergarten ;-)
Offensichtlich :)
--
Arne Johannessen
Martin Ebert
2017-12-12 03:25:33 UTC
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Raw Message
Post by Ralf Gunkel
Post by Arne Johannessen
Während der Vollbetrieb aufgrund der Bahnübergänge um *noch* ein
Jahr verschoben wurde, jetzt erst Fahrplanjahr 2020. Lächerlich.
Die Situation mit den Büs war doch wohlbekannt. Können die Planer
von DB Netz keine Karten mehr lesen?! Aber, ja, ich freue mich,
dass gestern anscheinend [1] zumindest ein Vorlaufbetrieb
aufgenommen wurde.
Bahnübergänge "aufzumotzen" ist mit einem Planfeststellungsverfahren
verbunden was allerlei Fraktionen Tür und Tor öffnet ihre Gelüste
und insbesondere Animositäten einem Projekt gegenüber freien Lauf zu
lassen. Dagegen ist BER fast ein Kindergarten ;-)
Nicht zu vergessen das Dingsbumskreuzungsgesetz:
Der Träger der Straßenbaulast trägt einen Kostenanteil. Und
auch der hat einen (meist klammen) Haushalt sowie demokratische
Gremien.

Das ist der Preis der Demokratie.

Mt
frank paulsen
2017-12-12 07:09:25 UTC
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Raw Message
Post by Ralf Gunkel
Bahnübergänge "aufzumotzen" ist mit einem Planfeststellungsverfahren
verbunden was allerlei Fraktionen Tür und Tor öffnet ihre Gelüste und
insbesondere Animositäten einem Projekt gegenüber freien Lauf zu lassen.
Dagegen ist BER fast ein Kindergarten ;-)
planungsbeginn 2011(!), geplante eroeffnung fahrplanwechsel 2015.
ambitioniert, aber nicht ganz unmoeglich.

mitte 2014 hatte DB Netz zwar ein EStW geplant und den umbau der
gesamten LST, aber keine planfeststellungsverfahren fuer die Bü in
Kierspe eingeleitet, und keine idee fuer den laermschutz im Bahnhof
Kierspe.

ende 2014 behauptet DB Netz, man kaeme ohne planfeststellung fuer die
besonders komischen Bü aus, und alle ausser DB Netz stehen da und denken
sich WTF? wie soll das gehen? welches EBA soll das erlauben?

NVL ist absolut nicht amuesiert darueber, und ueber das brueckenwrack in
Meinerzhagen, und macht druck. DB Netz zieht die schultern hoch.

jetzt ist ende 2017, die besonders kritischen Bü brauchen immer noch ein
planfeststellungsverfahren und werden derweil mit posten gesichert.

wenn du jetzt herkommst, und sagst, klar, man braucht ein planfest-
stellungsverfahren, dann ist das nur halb lustig.

wenn man fies waere, und an verschwoerungstheorien glaubte, dann koennte
man den eindruck bekommen, DB AG haette nicht mit voller kraft hinter
der reaktivierung gestanden, sondern versucht, die soweit zu sabotieren,
dass von ihr abgesehen wird. in einem derartigen szenario faende man
dann auch eine erklaerung dafuer, warum man noch 2015 dem schotterwerk
in Krummenerl den anschluss kuendigte: das war naemlich der letzte
verbliebene regelmaessige nutzer der strecke. ohne die vielen
initiativen in der gegend waere das auch so durchgegangen

das geht jetzt nicht gegen *dich*, das geht gegen die leute, die da
vermutlich mit Excel gesessen haben, aber ohne landkarte, und ohne
praktische erfahrung mit umbauten an altstrecken. und die haben da mist
gebaut.

ich bin da auch ein wenig romantisch bei der sache, weil die verbindung
eine der ersten ist, auf der ich dereinst eine abschiedsfahrt machte,
und andererseits kenne ich die gueterverkehrssituation im bereich
Meinerzhagen zu gut, um da an zufaelle zu glauben. das ist schon
strukturelle daemlichkeit, was da passierte. sich den eigenen
schotterlieferanten wegzukuendigen ist zu *daemlich* fuer eine
ordentliche verschwoerungstheorie. der metallindustrie und den
verladern die vertraege zu kuendigen, und dann zu geringe trassen-
einnahmen zu haben, obwohl eine reaktivierung bereits beschlossen ist,
ist auch erstmal nur *daemlich*. und ich unterstelle, dass das leute so
beschlossen haben, die da kein einziges mal vor ort waren.
--
frobnicate foo
Arne Johannessen
2017-12-12 15:36:26 UTC
Antworten
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Raw Message
Post by frank paulsen
sich den eigenen
schotterlieferanten wegzukuendigen ist zu *daemlich* fuer eine
ordentliche verschwoerungstheorie.
Um das Schotterwerk in Krummenerl sinnvoll zu nutzen, braucht man wohl
den Bahnanschluss. Und die Strecke war vorher ja am Ende -- fast ein
Wunder, dass da überhaupt noch Züge fahren durften. Mit dem durch die
Kündigung verursachten politischen Aufruhr hat DB Netz sehr geschickt
das Land dazu bekommen, endlich Reisezüge zu bestellen und sich so eine
stetige Einnahmequelle erschlossen, um den Neubau der Strecke zu
finanzieren.

Man kann nicht schlecht über DB Netz reden, bloß weil sie eine
funktionierende Verhandlungsstrategie haben. ;)
Post by frank paulsen
und ich unterstelle, dass das leute so
beschlossen haben, die da kein einziges mal vor ort waren.
Sehe ich auch so.
--
Arne Johannessen
Ralf Gunkel
2017-12-12 20:16:57 UTC
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Permalink
Raw Message
Post by frank paulsen
Post by Ralf Gunkel
Bahnübergänge "aufzumotzen" ist mit einem Planfeststellungsverfahren
verbunden was allerlei Fraktionen Tür und Tor öffnet ihre Gelüste und
insbesondere Animositäten einem Projekt gegenüber freien Lauf zu lassen.
Dagegen ist BER fast ein Kindergarten ;-)
planungsbeginn 2011(!), geplante eroeffnung fahrplanwechsel 2015.
ambitioniert, aber nicht ganz unmoeglich.
Jupp. Das ust geradezu Schallgeschwindigkeit in solcherlei Vorhaben.
Alleine eine reine Erneuerung kann noch locker um die 3 Jahre benötigen,
selbst wenn man das Planfeststellungsverfahren nicht hat aber noch mit den
Strassenlastträgernwegen deren Kostenanteil in den Ring gegen muss.
Post by frank paulsen
mitte 2014 hatte DB Netz zwar ein EStW geplant und den umbau der
gesamten LST, aber keine planfeststellungsverfahren fuer die Bü in
Kierspe eingeleitet, und keine idee fuer den laermschutz im Bahnhof
Kierspe.
Hmmm, eigenartig.
Post by frank paulsen
ende 2014 behauptet DB Netz, man kaeme ohne planfeststellung fuer die
besonders komischen Bü aus, und alle ausser DB Netz stehen da und denken
sich WTF? wie soll das gehen? welches EBA soll das erlauben?
Das klappt nur bei 1:1 Erneuerung.
Neue Lichtzeichen und Antriebe sowie Schalthaus inkl. Technik. Aber alles
bleibt unverändert an der gleichen Stelle.
Klappt nur selten...
Post by frank paulsen
NVL ist absolut nicht amuesiert darueber, und ueber das brueckenwrack in
Meinerzhagen, und macht druck. DB Netz zieht die schultern hoch.
jetzt ist ende 2017, die besonders kritischen Bü brauchen immer noch ein
planfeststellungsverfahren und werden derweil mit posten gesichert.
Jeah! Wie effizient.
Post by frank paulsen
wenn du jetzt herkommst, und sagst, klar, man braucht ein planfest-
stellungsverfahren, dann ist das nur halb lustig.
wenn man fies waere, und an verschwoerungstheorien glaubte, dann koennte
man den eindruck bekommen, DB AG haette nicht mit voller kraft hinter
der reaktivierung gestanden, sondern versucht, die soweit zu sabotieren,
dass von ihr abgesehen wird. in einem derartigen szenario faende man
dann auch eine erklaerung dafuer, warum man noch 2015 dem schotterwerk
in Krummenerl den anschluss kuendigte: das war naemlich der letzte
verbliebene regelmaessige nutzer der strecke. ohne die vielen
initiativen in der gegend waere das auch so durchgegangen
Alter, das tut ja derart weh.
Haben die den DobRind als Projektleiter?
Post by frank paulsen
das geht jetzt nicht gegen *dich*, das geht gegen die leute, die da
vermutlich mit Excel gesessen haben, aber ohne landkarte, und ohne
praktische erfahrung mit umbauten an altstrecken. und die haben da mist
gebaut.
Ist eine Vermutung wert.
Post by frank paulsen
ich bin da auch ein wenig romantisch bei der sache, weil die verbindung
eine der ersten ist, auf der ich dereinst eine abschiedsfahrt machte,
und andererseits kenne ich die gueterverkehrssituation im bereich
Meinerzhagen zu gut, um da an zufaelle zu glauben. das ist schon
strukturelle daemlichkeit, was da passierte. sich den eigenen
schotterlieferanten wegzukuendigen ist zu *daemlich* fuer eine
ordentliche verschwoerungstheorie. der metallindustrie und den
verladern die vertraege zu kuendigen, und dann zu geringe trassen-
einnahmen zu haben, obwohl eine reaktivierung bereits beschlossen ist,
ist auch erstmal nur *daemlich*. und ich unterstelle, dass das leute so
beschlossen haben, die da kein einziges mal vor ort waren.
Ab und an wenn ich derartiges lese habe ich den Verdacht dass noch nicht in
allen Etagen und Abteilungen angekomnen ist dass Gohlke, Dürr und Mehdorn
mit ihrer (vom Eigentümer vorgegebenen) Doktrin "Sparen! Koste es was es
wolle" weg sind.


Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist gelebte Paranoia. Und das ist gut so." Dirk Möbius in
deb*
Arne Johannessen
2017-12-12 22:41:47 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Ralf Gunkel
Post by frank paulsen
ende 2014 behauptet DB Netz, man kaeme ohne planfeststellung fuer die
besonders komischen Bü aus, und alle ausser DB Netz stehen da und denken
sich WTF? wie soll das gehen? welches EBA soll das erlauben?
Das klappt nur bei 1:1 Erneuerung.
Von 19 Bü sind nur fünf überhaupt technisch gesichert, der Rest hat
bloß Andreaskreuze. Von letzteren bekommen zwei (Eiskeller + Sankel)
Halbschranken, ein weiterer (Vorth) eine Anrufschranke, der Rest wird
aufgelassen (oder mit Umlaufsperren gesichert).
Post by Ralf Gunkel
Haben die den DobRind als Projektleiter?
:)
--
Arne Johannessen
Detlev Bartsch
2017-12-12 09:51:35 UTC
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Raw Message
Post by frank paulsen
aber was rede ich, ich bin ja schon gluecklich, dass endlich die
ueberfuehrung in Meinerzhagen fertig geworden ist, ein bauwerk
mindestens in der komplexitaetsklasse von S21 oder BER, deshalb sind
auch da ein paar jahre verspaetung noch ok.
In Karlshorst rechnet die Bahn mit sechseinhalb Jahren
für den Neubau einer Fußgängerbrücke. Architekturgeschichtlich
sind wir klar in der Phase des realistischen Konstruktivismus.

Deshalb baut sie auch nicht, sondern gibt den Halt auf.

Tschüss
db
Olaf Titz
2017-12-12 18:46:59 UTC
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Raw Message
Post by Detlev Bartsch
In Karlshorst rechnet die Bahn mit sechseinhalb Jahren
für den Neubau einer Fußgängerbrücke. Architekturgeschichtlich
So lange dauert es in München zwar nicht, aber die Vorlaufzeiten sind
schon spektakulär.
<http://www.sueddeutsche.de/muenchen/nahverkehr-bahn-sperrt-stammstrecke-wegen-arbeiten-die-gar-nicht-stattfinden-1.2982686>

Das war im Mai 2016; jetzt wurde gerade zum wiederholten Mal
beschlossen, die Brücke doch noch zu bauen. Wann, ist unklar.

(Man muss natürlich zugeben: das, was hier überbrückt wird, ist nicht
ohne - es ist das gesamte Gleisvorfeld des Münchner Hauptbahnhofs.)

Olaf
--
***@inka.de <URL:http://sites.inka.de/~bigred/>


Trekkies work out at the He's Dead Gym.
Jan Marco Funke
2017-12-12 16:13:59 UTC
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Raw Message
Juhu! Durch hohen Druck der Vorgesetzten auf ihre Untergebenen konnten
mittlerweile alle Störungen beseitigt werden. Behauptet die DB jedenfalls:

| 12.12.2017 16:00 Uhr Berlin
| Bahnverkehr stabilisiert sich weiter
| Zugverkehr auf der Schnellfahrstrecke Berlin–München stabilisiert
| • Witterungsbedingte Störungen an den ICE reduziert
| • Keine Einschränkungen mehr im Schienennetz
|
| (Berlin, 12. Dezember 2017) Nachdem der Bahnverkehr in den
| vergangenen Tagen erheblich eingeschränkt war, konnte die
| Deutsche Bahn (DB) den Betrieb heute spürbar stabilisieren. Dies gilt
| auch für die Schnellfahrstrecke Berlin - München. Insbesondere konnten
| bis zum frühen Nachmittag auf der neuen Schnellfahr­strecke Berlin -
| München alle Sprinter-Verbindungen ohne größere Verspätun­gen
| gefahren werden.
|
| Die für den bundesweiten Bahnverkehr wichtige Schnellfahrstrecke
| Köln-Rhein/Main wird wieder ohne Einschränkungen befahren.
| Zahlreiche Weichen­störungen konnten behoben werden. Die
| Beseitigung der witterungsbedingten Beschädigungen an 16 Zügen
| der ICE-Flotte kommt ebenfalls gut voran. Auch die Beseitigung
| einzelner ETCS-Störungen an Fahrzeugen macht Fortschritte. Die DB
| arbeitet weiter mit Hochdruck daran, die Situation für ihre Kunden
| schnell zu verbessern und erwartet eine weitere Stabilisierung der
| Fahrzeug­verfügbarkeit bis zum Wochenende.
|
| Vorwürfe, dass die Fahrzeugverfügbarkeit für den neuen Fahrplan
| nicht aus­reichend sei, weist die DB entschieden zurück. Allein für
| den Verkehr auf den neuen ETCS-Strecken standen 110 ICE-Züge
| bereit, die mit der neuen Technologie ausgerüstet waren. Wesentlicher
| Grund für die kurzfristigen Ausfälle waren - wie bereits kommuniziert
| - die schnee- und eisbedingten Schäden an der ICE-Flotte.

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/16440000/20171212_Bahnverkehr_stabilisiert_sich_weiter.html


Viele Grüße
Jan Marco
--
8000315 - ERDW - KBS 400+406
U***@web.de
2017-12-12 16:36:00 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Jan Marco Funke
| 12.12.2017 16:00 Uhr Berlin
| Bahnverkehr stabilisiert sich weiter
| Zugverkehr auf der Schnellfahrstrecke Berlin–München stabilisiert
| • Witterungsbedingte Störungen an den ICE reduziert
| • Keine Einschränkungen mehr im Schienennetz
|
| (Berlin, 12. Dezember 2017) [...] Wesentlicher
| Grund für die kurzfristigen Ausfälle waren - wie bereits kommuniziert
| - die schnee- und eisbedingten Schäden an
war also die spätestens jetzt hergestellte
mangelnde Bahnfestigkeit
Post by Jan Marco Funke
| der ICE-Flotte.
http://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/16440000/20171212_Bahnverkehr_stabilisiert_sich_weiter.html
Gruß, ULF
Paul Muster
2017-12-12 21:10:40 UTC
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Raw Message
Post by Jan Marco Funke
Juhu! Durch hohen Druck der Vorgesetzten auf ihre Untergebenen konnten
| 12.12.2017 16:00 Uhr Berlin
| Bahnverkehr stabilisiert sich weiter
| Zugverkehr auf der Schnellfahrstrecke Berlin–München stabilisiert
| • Witterungsbedingte Störungen an den ICE reduziert
| • Keine Einschränkungen mehr im Schienennetz
|
| (Berlin, 12. Dezember 2017) Nachdem der Bahnverkehr in den
| vergangenen Tagen erheblich eingeschränkt war, konnte die
| Deutsche Bahn (DB) den Betrieb heute spürbar stabilisieren. Dies gilt
| auch für die Schnellfahrstrecke Berlin - München. Insbesondere konnten
| bis zum frühen Nachmittag auf der neuen Schnellfahr­strecke Berlin -
| München alle Sprinter-Verbindungen ohne größere Verspätun­gen
| gefahren werden.
Der ICE, der um 7.38 Uhr in B HBf nach M HBf abfahren sollte, fiel auch
heute wieder aus:

https://www.n-tv.de/der_tag/Dienstag-der-12-Dezember-2017-article20179820.html

| Auf der Schnellfahrstrecke der Bahn zwischen Berlin und München ist am
| Morgen schon wieder ein Zug ausgefallen. Der ICE, der um 7.38 Uhr im
| Berliner Hauptbahnhof starten sollte, fährt nicht. Grund sei eine
| technische Störung am Zug, sagte eine Bahn.

Aber ICE 701 ist ja auch kein Sprinter, also hat die Deutsche DB Bahn
Bahn hier ("alle Sprinter ... gefahren") nicht plump gelogen, sondern
nur - wie üblich - nicht die ganze Wahrheit gesagt.


mfG Paul
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