Discussion:
SOB bekommt Fernverkehrs-Konzession fuer Gotthard-Bergstrecke und Bern-Chur
(zu alt für eine Antwort)
Jan Marco Funke
2017-07-07 16:41:26 UTC
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Raw Message
Gute Nachrichten aus der Schweiz, dank der SOB kehrt in 3 1/2 Jahren
wieder hochwertiger Fernverkehr zurück auf die Gotthard-Bergstrecke:


<< SOB fährt ab 2020 zwei Linien für die SBB
07. Juli 2017

Die Schweizerische Südostbahn (SOB) und die SBB haben eine langfristige
Zusammenarbeit beschlossen. Gemäss einer heute unterzeichneten
Vereinbarung, fährt und vermarktet die SOB ab Dezember 2020 zwei Linien
der SBB im Co-Branding. Dies wird in eigener betrieblicher Verantwortung
erfolgen, aber unter dem Dach einer einheitlichen SBB
Fernverkehrskonzession. Die Kooperation der beiden Bahnen bringt einen
direkten Nutzen für die Bahnkunden.

Wie im Februar 2017 angekündigt, bleibt die SBB im laufenden
Fernverkehrs-Konzessionsverfahren gesprächsbereit und prüft mögliche
Kooperationsvarianten. Die SOB und SBB haben sich nach intensiven
Gesprächen auf eine strategische Ko-operation geeinigt: Ab Ende 2020
wird die SOB zwei Linien der SBB mit eigenem Rollmaterial und im
Co-Branding SOB-SBB fahren und vermarkten. Für diese Leistungen wird die
SOB von der SBB abgegolten. Es handelt sich dabei um die folgenden Linien:

1. Zürich–Zug–Arth-Goldau– bzw.
Basel–Olten–Luzern–Gotthard-Panoramastrecke–Bellinzona–Locarno/Lugano.

2. Bern–Burgdorf–Langenthal–Olten-Zürich–Pfäffikon–Ziegelbrücke–Sargans–Chur

Mit dieser langfristig angelegten Kooperation intensivieren die SOB und
die SBB ihre Zusammenarbeit. Diese bringt den Kunden auf beiden Linien
Angebots- und Kom-fortsteigerungen: durchgängige Verbindungen von Basel
bzw. Zürich über die Gotthard-Panoramastrecke ohne Umsteigen in Erstfeld
und eine direkte IR-Verbindung von Bern nach Chur. Kunden profitieren
zudem von neuen Fernverkehrszügen der SOB mit aufgewerteter 1. Klasse
(2:1-Bestuhlung) entsprechend dem neuen Kundenversprechen für alle
Interregio-Züge. Dank der vertieften Zusammenarbeit erzielen beide
Bahnen wirtschaftliche Synergien bei der Bahnproduktion. Konkret kann
das Rollmaterial beider Bahnen besser eingesetzt und ausgelastet werden.
Zusätzlich bringt die SOB ihre Stärken beim flexiblen Einsatz der Züge
und der aktiven Lini-envermarktung ein.

Allfällige Personalübertritte vom einen zum anderen Bahnunternehmen
werden im Rahmen der bestehenden Gesamtarbeitsverträge der beiden
Unternehmen geplant und mit den Mitarbeitenden besprochen. Stellen
werden keine abgebaut. Die Umsetzung erfolgt per Dezember 2020. Im
Vorfeld wird die SOB via bestehende Optionen das benötigte Rollmaterial
beschaffen und der gemeinsame Betrieb wird sorgfältig vorbereitet. Die
vereinbarte Kooperation bringt Vorteile für die Kunden und beide
Unternehmen.
Die Fernverkehrskonzession

Die Fernverkehrskonzession ist das Recht und die Pflicht, die der Bund
einem Transportunternehmen zur Betreibung der in der Konzession
enthaltenen Fernver-kehrslinien vergibt. Das BAV erteilte der SBB am 25.
Februar 2000 erstmalig diese Konzession, rückwirkend ab 01.01.1999. Sie
wurde im Dezember 2007 um 10 Jahre erneuert. Die neue Konzession wird
gültig sein ab dem 10.12.2017. >>

Quelle:
https://www.sob.ch/medienmitteilung/news/2017/7/7/sob-faehrt-ab-2020-zwei-linien-fuer-die-sbb.html


Weitere Infos:
http://www.ice-treff.de/index.php?mode=thread&id=483397#p483397


Viele Grüße
Jan Marco
--
8000315 - ERDW - KBS 400+406
Thorsten Klein
2017-07-08 10:23:04 UTC
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Raw Message
Post by Jan Marco Funke
Gute Nachrichten aus der Schweiz, dank der SOB kehrt in 3 1/2 Jahren
Klingt ja gut. Warum aber erst so spät?
Post by Jan Marco Funke
1. Zürich–Zug–Arth-Goldau– bzw.
Basel–Olten–Luzern–Gotthard-Panoramastrecke–Bellinzona–Locarno/Lugano.
Flügelzug oder im zweistündlichen Wechsel wie heute? Und was passiert
mit den GBT-Zügen, die heute ja auch schon alternieren? Ersetzt die neue
Linie den heute in Erstfeld wendenden IR? Welche Halte wird es auf der
Gotthardbergstrecke geben? Ich würde es bevorzugen, wenn es nur
Göschenen und Airolo ist und parallel dazu der RE aufrechterhalten wird,
der überall hält.
Post by Jan Marco Funke
2. Bern–Burgdorf–Langenthal–Olten-Zürich–Pfäffikon–Ziegelbrücke–Sargans–Chur
Was vermutlich eine Kombination aus zwei bestehenden Linien wäre.
Interessanter fänd ich eine neue Linienführung
Bern-Entlebuch-Luzern-Goldau-Sattel-Pfäffikon-Chur, was den Luzernern
eine dutliche Attraktivitätssteigerung Graubündens bieten würde.
Post by Jan Marco Funke
Mit dieser langfristig angelegten Kooperation intensivieren die SOB und
die SBB ihre Zusammenarbeit. Diese bringt den Kunden auf beiden Linien
Angebots- und Kom-fortsteigerungen: durchgängige Verbindungen von Basel
bzw. Zürich über die Gotthard-Panoramastrecke ohne Umsteigen in Erstfeld
und eine direkte IR-Verbindung von Bern nach Chur. Kunden profitieren
zudem von neuen Fernverkehrszügen
Die Frage ist, was für Züge?
Post by Jan Marco Funke
der SOB mit aufgewerteter 1. Klasse
(2:1-Bestuhlung) entsprechend dem neuen Kundenversprechen für alle
Interregio-Züge.
Die SOB fährt ja keine IR (mehr). Insofern....
Post by Jan Marco Funke
Die Fernverkehrskonzession ist das Recht und die Pflicht, die der Bund
einem Transportunternehmen zur Betreibung der in der Konzession
enthaltenen Fernver-kehrslinien vergibt. Das BAV erteilte der SBB am 25.
Februar 2000 erstmalig diese Konzession, rückwirkend ab 01.01.1999. Sie
wurde im Dezember 2007 um 10 Jahre erneuert. Die neue Konzession wird
gültig sein ab dem 10.12.2017. >>
Und was passiert ab Dezember diesen Jahres? Alles weiter wie bisher?
U***@web.de
2017-07-08 11:06:47 UTC
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Raw Message
Moin,
Post by Thorsten Klein
Post by Jan Marco Funke
Mit dieser langfristig angelegten Kooperation intensivieren die SOB und
die SBB ihre Zusammenarbeit. Diese bringt den Kunden auf beiden Linien
Angebots- und Kom-fortsteigerungen: durchgängige Verbindungen von Basel
bzw. Zürich über die Gotthard-Panoramastrecke ohne Umsteigen in Erstfeld
und eine direkte IR-Verbindung von Bern nach Chur. Kunden profitieren
zudem von neuen Fernverkehrszügen
Die Frage ist, was für Züge?
Post by Jan Marco Funke
der SOB mit aufgewerteter 1. Klasse
(2:1-Bestuhlung) entsprechend dem neuen Kundenversprechen für alle
Interregio-Züge.
Die SOB fährt ja keine
seit der Umfirmierung des VAE in eine eigene Zug(s)kategorie
Post by Thorsten Klein
IR (mehr). Insofern....
Der VAE soll ja demnächst verflirtet werden.

Gruß, ULF
Jan Marco Funke
2017-07-08 14:56:03 UTC
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Raw Message
Post by Thorsten Klein
Post by Jan Marco Funke
Gute Nachrichten aus der Schweiz, dank der SOB kehrt in 3 1/2 Jahren
Klingt ja gut. Warum aber erst so spät?
Vermutlich sind die neuen Fahrzeuge nicht eher verfügbar.
Post by Thorsten Klein
Post by Jan Marco Funke
1. Zürich–Zug–Arth-Goldau– bzw.
Basel–Olten–Luzern–Gotthard-Panoramastrecke–Bellinzona–Locarno/Lugano.
Flügelzug oder im zweistündlichen Wechsel wie heute?
Vermutlich letzteres. Obwohl Flügelung auch keine schlechte Idee ist.
Post by Thorsten Klein
Und was passiert
mit den GBT-Zügen, die heute ja auch schon alternieren? Ersetzt die neue
Linie den heute in Erstfeld wendenden IR?
Davon gehe ich aus.
Post by Thorsten Klein
Welche Halte wird es auf der
Gotthardbergstrecke geben? Ich würde es bevorzugen, wenn es nur
Göschenen und Airolo ist und parallel dazu der RE aufrechterhalten wird,
der überall hält.
Es wird sicherlich bei allen heutigen Halten bleiben. Für einen
Parallelverkehr mit zwei Zügen pro Stunde ist das Fahrgastaufkommen dann
doch zu gering. Zum Vergleich kann man auch die Lötschberg-Bergstrecke
heran ziehen, da fährt auch nur ein stündlicher RE.
Post by Thorsten Klein
Post by Jan Marco Funke
2. Bern–Burgdorf–Langenthal–Olten-Zürich–Pfäffikon–Ziegelbrücke–Sargans–Chur
Was vermutlich eine Kombination aus zwei bestehenden Linien wäre.
Interessanter fänd ich eine neue Linienführung
Bern-Entlebuch-Luzern-Goldau-Sattel-Pfäffikon-Chur, was den Luzernern
eine dutliche Attraktivitätssteigerung Graubündens bieten würde.
Interessanter Vorschlag. Wie groß die Fahrgastströme da wirklich sind
bzw. wie viel zusätzliches Fahrgastpotenzial mit einer Direktverbindung
erschlossen werden könnte, kann ich aber nicht abschätzen. Von Bern nach
Chur ist beides wahrscheinlich ein ganzes Eck langsamer als die
Umsteigeverbindung mit IC über Zürich.
Post by Thorsten Klein
Post by Jan Marco Funke
Die Fernverkehrskonzession ist das Recht und die Pflicht, die der Bund
einem Transportunternehmen zur Betreibung der in der Konzession
enthaltenen Fernver-kehrslinien vergibt. Das BAV erteilte der SBB am 25.
Februar 2000 erstmalig diese Konzession, rückwirkend ab 01.01.1999. Sie
wurde im Dezember 2007 um 10 Jahre erneuert. Die neue Konzession wird
gültig sein ab dem 10.12.2017. >>
Und was passiert ab Dezember diesen Jahres? Alles weiter wie bisher?
Ja, bis Ende 2020 wird alles noch so bescheiden bleiben, wie es zur Zeit
ist.


Viele Grüße
Jan Marco
--
8000315 - ERDW - KBS 400+406
U***@web.de
2017-07-08 15:57:55 UTC
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Raw Message
Moin,
Post by Jan Marco Funke
Post by Thorsten Klein
Welche Halte wird es auf der
Gotthardbergstrecke geben? Ich würde es bevorzugen, wenn es nur
Göschenen und Airolo ist und parallel dazu der RE aufrechterhalten wird,
der überall hält.
Es wird sicherlich bei allen heutigen Halten bleiben. Für einen
Parallelverkehr mit zwei Zügen pro Stunde ist das Fahrgastaufkommen dann
doch zu gering. Zum Vergleich kann man auch die Lötschberg-Bergstrecke
heran ziehen, da fährt auch nur ein stündlicher RE.
Etwas komplizierter ist es dann doch:

[12] - [c] vom 24 Dez–19 März sowie 3
Juni–22 Okt ohne 7, 8 Jan
Entlastungszug zum RE
Lötschberger. Ob der Zug verkehrt,
erfahren Sie jeweils ab
Donnerstagmittag unter
bls.ch/loetschberger
[c] dal 24 dic–19 mar nonché dal 3
giu–22 ott salvo 7, 8 gen
Treno supplementare per il RE
Lötschberger. Per sapere se il treno
circola, visitate bls.ch/loetschberger
da giovedì mezzogiorno

Gerne auch vom Typ Frutigen - Münsingen.


Zudem ergänzende Regio Spiez <-> Frutigen,
Durchbindungen einzelner Lötschberger nach
Italien, Sonntagabend IC 1095 über Goppenstein etc.

Es soll da durch Ausflügler zu Überbesetzungen
gekommen sein, die manche Ausflüge um mindestens
einen Takt verlängerten.

http://www.fahrplanfelder.ch/fileadmin/fap_pdf_fields/2017/330.pdf

Gruß, ULF
Thorsten Klein
2017-07-09 23:19:39 UTC
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Raw Message
Post by Jan Marco Funke
Vermutlich sind die neuen Fahrzeuge nicht eher verfügbar.
Seit wann ist das ein Grund für eine spätere Betriebsaufnahme? Der RE
Zürich-Schaffhausen fuhr in den ersten Monaten auch mit anderem
(angenehmeren) Rollmaterial.
Und neue Züge kommen eh alle verspätet, wenn man die eigenen Mitarbeiter
nicht ausbeutet.
Post by Jan Marco Funke
Vermutlich letzteres. Obwohl Flügelung auch keine schlechte Idee ist.
Ja, aber Flügeln in Goldau geht nur im Bahnhofsvorfeld, da Y-Bahnhof.
Post by Jan Marco Funke
Es wird sicherlich bei allen heutigen Halten bleiben. Für einen
Parallelverkehr mit zwei Zügen pro Stunde ist das Fahrgastaufkommen dann
doch zu gering.
An gewissen Tagen sicherlich nicht.
Post by Jan Marco Funke
Zum Vergleich kann man auch die Lötschberg-Bergstrecke
heran ziehen, da fährt auch nur ein stündlicher RE.
Am Lötschberg ist auch kein Anschluss an eine Zahnradbahn, die einen in
eine Ski-Hochburg oder Wandertouristenmagnet bringt.
So könnte man den SOB-IR als schnellen Zubringer nach Andermatt und an
den Gotthardscheiteltunnel verstehen und der RE bedeient die Dörfer
dazwischen. Dann brauchts auch den parallelen Bus nicht mehr.
Post by Jan Marco Funke
Interessanter Vorschlag. Wie groß die Fahrgastströme da wirklich sind
bzw. wie viel zusätzliches Fahrgastpotenzial mit einer Direktverbindung
erschlossen werden könnte, kann ich aber nicht abschätzen. Von Bern nach
Chur ist beides wahrscheinlich ein ganzes Eck langsamer als die
Umsteigeverbindung mit IC über Zürich.
Die erwähnte Verbindung ist auch langsamer als die
Umsteigedirektverbindung über Zürich. Für Reisende Luzern-Chur wäre
diese Führung ein deutliches Plus, da derzeit in Pfäffikon kein
Anschluss nach Chur ist und man damit über Thalwil gedrängt wird, wo man
in den Plastikbummler umsteigen muss. Hier könnte man die Fahrtzeit
bestimmt leicht auf uner 2h drücken.

Und Bern-Luzern würde die bestehende Verbindung ersetzen und würde
zahlreiche neue Direktverbindungen eröffnen. Oder auch von Genf und über
die NBS.
Post by Jan Marco Funke
Ja, bis Ende 2020 wird alles noch so bescheiden bleiben, wie es zur Zeit
ist.
Nicht alles. Mitte 2019 ist die Zugerseestrecke ausgebaut und dann muss
der Gotthard Weekender nicht mehr über die Südbahn fahren.

Seit wann darf man eigentlich mit Steuerwagen auf der
Gotthard-Bergstrecke fahren? War das nicht mal verboten? Die zwei bis
Göschenen verlängerten IR fahren und kurz vor dem Fahrplanwechsel fuhren
IR mit Steuerwagen über die GBS.
Roman Racine
2017-07-10 08:47:48 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Thorsten Klein
Post by Jan Marco Funke
Es wird sicherlich bei allen heutigen Halten bleiben. Für einen
Parallelverkehr mit zwei Zügen pro Stunde ist das Fahrgastaufkommen dann
doch zu gering.
An gewissen Tagen sicherlich nicht.
An vielen Tagen eben schon. Aus meiner Sicht ist es nicht sinnvoll, die
Infrastruktur auf die Tage um Ostern, Pfingsten und den Beginn sowie das
Ende der Sommerferien auszulegen, bzw. selbst an diesen Tagen auf ein
Zeitfenster von einigen Stunden. Dann maulen die Leute halt, wenn die Züge
überfüllt sind und nehmen das nächste Mal das Auto, dann maulen sie, weil
sie fünf Stunden vor dem Gotthard-Strassentunnel stehen.
Post by Thorsten Klein
Post by Jan Marco Funke
Zum Vergleich kann man auch die Lötschberg-Bergstrecke
heran ziehen, da fährt auch nur ein stündlicher RE.
Am Lötschberg ist auch kein Anschluss an eine Zahnradbahn, die einen in
eine Ski-Hochburg oder Wandertouristenmagnet bringt.
So könnte man den SOB-IR als schnellen Zubringer nach Andermatt und an
den Gotthardscheiteltunnel verstehen und der RE bedeient die Dörfer
dazwischen. Dann brauchts auch den parallelen Bus nicht mehr.
Die Eisenbahnstrecke ist zum Teil recht erheblich von den Siedlungen
entfernt. Die optimale Erschliessung der Dörfer war bei der Trassierung der
Gotthard-Bergstrecke nämlich ziemlich egal. Die Dörfer dazwischen sind mit
dem Bus häufig besser angebunden als mit der Bahn.

Gruss

Roman°
U***@web.de
2017-07-10 09:29:17 UTC
Permalink
Raw Message
Moin,
Post by Roman Racine
Post by Thorsten Klein
Post by Jan Marco Funke
Es wird sicherlich bei allen heutigen Halten bleiben. Für einen
Parallelverkehr mit zwei Zügen pro Stunde ist das Fahrgastaufkommen dann
doch zu gering.
An gewissen Tagen sicherlich nicht.
An vielen Tagen eben schon. Aus meiner Sicht ist es nicht sinnvoll, die
Infrastruktur auf die Tage um Ostern, Pfingsten und den Beginn sowie das
Ende der Sommerferien auszulegen, bzw. selbst an diesen Tagen auf ein
Zeitfenster von einigen Stunden.
Einerseits geht es weniger um die Infrastruktur als
um den Einsatz von Zug(s)garnituren, die teils aus
dem Berufsverkehr abgezogen werden können, andererseits
bei Infrastruktur weniger um die Neuschaffung als
die Begrenzung einer Demontage.

Gruß, ULF
Thorsten Klein
2017-07-11 09:07:06 UTC
Permalink
Raw Message
Post by Roman Racine
An vielen Tagen eben schon. Aus meiner Sicht ist es nicht sinnvoll, die
Infrastruktur auf die Tage um Ostern, Pfingsten und den Beginn sowie das
Ende der Sommerferien auszulegen, bzw. selbst an diesen Tagen auf ein
Zeitfenster von einigen Stunden.
Es ist vielmehr jeden Tag im Winter, v.a. am WE und die WE im Sommer. So
wenig ist das nicht.>
Post by Roman Racine
Die Eisenbahnstrecke ist zum Teil recht erheblich von den Siedlungen
entfernt. Die optimale Erschliessung der Dörfer war bei der Trassierung der
Gotthard-Bergstrecke nämlich ziemlich egal. Die Dörfer dazwischen sind mit
dem Bus häufig besser angebunden als mit der Bahn.
Da wo ein Bahnhof ist, ist dieser am Gotthard recht nah am Dorf. Das ist
anderswo schlimmer, insbesondere für eine Bergstrecke. Nur bei den
Einzelhäuseransammlungen ohne Bahnhof, da ist man sicher froh über den
Bus. Aber es ist am Gotthard nicht anders als bei einer anderen Strecke.
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