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Feldversuch: Fernverkehr verzichtet auf energiesparende Fahrweise
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Jan Marco Funke
2017-10-11 13:56:10 UTC
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Weil die Pünktlichkeit der DB Fernzüge trotz Planstart und vermehrtem
nicht warten auf Anschlusszüge immer noch nicht die an sich niedrigen
selbst gesteckten Ziele erreicht hat, läuft jetzt ein Versuch, wie sich
der Verzicht auf die energiesparende Fahrweise auf die Pünktlichkeit
auswirkt:

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/deutsche-bahn-lokfuehrer-sollen-moeglichst-schnell-fahren-a-1172382.html

Auch pünktliche Züge sollen die Streckenhöchstgeschwindigkeiten nun voll
ausfahren und zwar auch dann, wenn sie den nächsten Haltebahnhof dadurch
zu früh erreichen. Laut DSO ist der Hintergedanke dabei, dass (neben
höherer Pünktlichkeits-Boni für die Vorstände) Engpässe im Netz früher
passiert werden und dann eher für andere Züge wieder frei werden. Klingt
erstmal logisch, ob der Plan auch praktisch zu mehr Pünktlichkeit führt,
wird sich dann zeigen.

Viele Grüße
Jan Marco
--
8000315 - ERDW - KBS 400+406
Albrecht Mehl
2017-10-12 09:29:34 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Weil die Pünktlichkeit der DB Fernzüge trotz Planstart und vermehrtem
nicht warten auf Anschlusszüge immer noch nicht die an sich niedrigen
selbst gesteckten Ziele erreicht hat, läuft jetzt ein Versuch, wie sich
der Verzicht auf die energiesparende Fahrweise auf die Pünktlichkeit
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/deutsche-bahn-lokfuehrer-sollen-moeglichst-schnell-fahren-a-1172382.html
In dem genannten Artikel heißt es

----------------------
Pünktlich ist ein Zug für die Bahn dann, wenn er höchstens sechs Minuten
verspätet an einem Bahnhof ankommt.
-------------------------------------------------------

Dies ist die bekannte Selbstdefinition der Bahn. Bei 5:59 Minuten
Verspätung kann man jede Menge Anschlüsse verpassen. Deshalb sollten
Journalisten das nicht einfach so übernehmen, sondern Angaben darüber,
wieviele Züge tatsächlich verspätet sind, verlangen. Verspätet ist ein
Zug, wenn er mehr als 59 sec nach Beginn der Ankunftsminute eintrifft.

A. Mehl
--
eBriefe an| mehlBEIiesyPUNKTnet |Spätestens seit der
Fukush.-Katastrophe sollten wir uns alle darüber im Klaren sein, dass
Energie nicht länger endlos zur Verfügung steht, ... Wir werden uns
daran gewöhnen müssen, die anfallenden Kosten zu bedenken, bevor wir ein
elektrisches Gerät in Betrieb nehmen wollen, bzw. bevor wir unser Auto
in Bewegung setzen. Dies wird in den nächsten Jahren ein schmerzhafter,
aber unvermeidlicher Prozess des Umdenkens werden, anders haben unsere
Gesellschaft und unser Planet keine Überlebenschance.
Leserbrf. - nicht von mir - FAZ 26.8.2013
Ralph A. Schmid, dk5ras
2017-10-12 10:15:02 UTC
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Post by Albrecht Mehl
Dies ist die bekannte Selbstdefinition der Bahn. Bei 5:59 Minuten
Verspätung kann man jede Menge Anschlüsse verpassen. Deshalb sollten
Journalisten das nicht einfach so übernehmen, sondern Angaben darüber,
wieviele Züge tatsächlich verspätet sind, verlangen. Verspätet ist ein
Zug, wenn er mehr als 59 sec nach Beginn der Ankunftsminute eintrifft.
Ich kenne das dann als "plangemäß". Pünktlich kleiner 6 min, plangemäß
kleiner 1 min.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Ralf Gunkel
2017-10-12 16:56:52 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Albrecht Mehl
Dies ist die bekannte Selbstdefinition der Bahn. Bei 5:59 Minuten
Verspätung kann man jede Menge Anschlüsse verpassen. Deshalb sollten
Journalisten das nicht einfach so übernehmen, sondern Angaben darüber,
wieviele Züge tatsächlich verspätet sind, verlangen. Verspätet ist ein
Zug, wenn er mehr als 59 sec nach Beginn der Ankunftsminute eintrifft.
Ich kenne das dann als "plangemäß". Pünktlich kleiner 6 min, plangemäß
kleiner 1 min.
Lass dir bei der nächsten Sitzung des Beirat mal das System "Lost Unit" zur
Pünktlichkeitsmessung erläutern. Da geht es schon um +1,5min

Ich sehe das aktuelle Projekt im FV eher als Ausloten der Reserven.
Vmtl. hat man festgestellt dass die Rechenmodelle zur Trassenplanung und die
real möglichen Fahrtzeiten gewisse Differenzen aufweisen.

Gruß Ralf
--
"Sicherungsdatei ist gelebte Paranoia. Und das ist gut so." Dirk Möbius in
deb*
Marc Haber
2017-10-12 18:37:18 UTC
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Raw Message
Post by Ralf Gunkel
Ich sehe das aktuelle Projekt im FV eher als Ausloten der Reserven.
Vmtl. hat man festgestellt dass die Rechenmodelle zur Trassenplanung und die
real möglichen Fahrtzeiten gewisse Differenzen aufweisen.
Oder um anderen Konzernunternehmen zu zeigen, dass es nicht immer
schneller ist, so schnell zu fahren wie es geht, wenn man sich dafür
dann sonst vermeidbare Halte und Beeinflussungen einfährt. Helmut hat
da mit dem Stichwort "PZB90 nach Halt am ESig" IMO ins Schwarze
getroffen.

Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Tobias Nicht
2017-10-13 08:39:22 UTC
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On 12 Oct 2017 16:56:52 GMT, Ralf Gunkel
Post by Ralf Gunkel
Vmtl. hat man festgestellt dass die Rechenmodelle zur Trassenplanung und die
real möglichen Fahrtzeiten gewisse Differenzen aufweisen.
Das kann doch gar nicht sein. Die Fehler liegen doch grundsätzlich
beim EVU und deren Tf sind einfach zu doof zum fahren.

Gruß Tobias
Marc Haber
2017-10-13 09:07:58 UTC
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Raw Message
Post by Tobias Nicht
On 12 Oct 2017 16:56:52 GMT, Ralf Gunkel
Post by Ralf Gunkel
Vmtl. hat man festgestellt dass die Rechenmodelle zur Trassenplanung und die
real möglichen Fahrtzeiten gewisse Differenzen aufweisen.
Das kann doch gar nicht sein. Die Fehler liegen doch grundsätzlich
beim EVU und deren Tf sind einfach zu doof zum fahren.
Am besten für den Fahrgast ist es auch noch, zwischen Besteller und
EVU hin und her geschickt zu werde, weil keiner für den Fahrplan, der
"von A nach B sind normal fünf Minuten Fahrzeit, dieser Zug hier fährt
aber in B ab Einfahrsignal 20 statt 60 und deswegen geben wir ihm nur
vier Minuten Fahrzeit" verantwortlich sein will.

Grüße
Marc
--
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U***@web.de
2017-10-13 09:26:15 UTC
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Raw Message
Post by Marc Haber
Am besten für den Fahrgast ist es auch noch, zwischen Besteller und
EVU hin und her geschickt zu werde, weil keiner für den Fahrplan, der
"von A nach B sind normal fünf Minuten Fahrzeit, dieser Zug hier fährt
aber in B ab Einfahrsignal 20 statt 60 und deswegen geben wir ihm nur
vier Minuten Fahrzeit" verantwortlich sein will.
Das Zufahren auf die Verstärkungseinheit
in Mannheim hat zwar mit dem Feldversuch nichts
zu tun, aber ich weiß nicht, ob
das Referat 703 sich zuständig fühlt. https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Eisenbahnen/Unternehmen_Institutionen/Schienenwege/schienenwege-node.html

Mag sein, daß die derlei von Verbänden http://www.gesetze-im-internet.de/eregg/__66.html hören wollen.
Ralf Gunkel
2017-10-13 16:57:20 UTC
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Post by Tobias Nicht
On 12 Oct 2017 16:56:52 GMT, Ralf Gunkel
Post by Ralf Gunkel
Vmtl. hat man festgestellt dass die Rechenmodelle zur Trassenplanung und die
real möglichen Fahrtzeiten gewisse Differenzen aufweisen.
Das kann doch gar nicht sein. Die Fehler liegen doch grundsätzlich
beim EVU und deren Tf sind einfach zu doof zum fahren.
Gerade drum. Wenn das EVU damit nachweisen kann dass das Rechenmodell des
EIU nucht taugt oder zumindest bei diversen Konstellationen oder Situation
nicht passt ist jeden geholfen.
Es zählt dann aber halt nur "ZDF" - Zahlen, Daten, Fakten

Gruß Ralf
--
"Sicherungsdatei ist gelebte Paranoia. Und das ist gut so." Dirk Möbius in
deb*
Michael Zink
2017-10-14 12:25:23 UTC
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Post by Albrecht Mehl
wieviele Züge tatsächlich verspätet sind, verlangen. Verspätet ist ein
Zug, wenn er mehr als 59 sec nach Beginn der Ankunftsminute eintrifft.
Wer definiert das so?
Warum genau mehr als 59 Sekunden?
Warum nihct 29 oder 9 oder 0?

Wobei ich zugeben muß, daß 5:59 auch meiner Meinung nach heutzutage
etwas viel Spielraum ist.

Auf Wiederlesen

Michael
--
Das Internet darf kein GRUNDrechtsfreier Raum werden!
Michael Zink
2017-10-14 12:31:48 UTC
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Raw Message
Post by Michael Zink
Warum genau mehr als 59 Sekunden?
Warum nihct 29 oder 9 oder 0?
nicht ;-)

Oder natürlich 1:59 oder 2:59 oder ...

Auf Wiederlesen

Ingrid ;-)
Reinhard Greulich
2017-10-14 18:11:21 UTC
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Raw Message
Post by Michael Zink
Warum genau mehr als 59 Sekunden?
Vermutung: weil dann der Minutenzeiger eins weiter gesprungen ist und
somit mit der Ankunftszeit nicht mehr übereinstimmt.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Michael Zink
2017-10-16 07:13:12 UTC
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Raw Message
Post by Reinhard Greulich
Post by Michael Zink
Warum genau mehr als 59 Sekunden?
Vermutung: weil dann der Minutenzeiger eins weiter gesprungen ist und
somit mit der Ankunftszeit nicht mehr übereinstimmt.
Vermutlich. Und das kann man natürlich für sich selbst gerne so sehen.
Nur klingt "Verspätet ist ein Zug, wenn ..." IMHO nach einer
offiziellen Definition. Speziell wenn Journalisten zukünftig diese
Definition nutzen sollen.

Auf Wiederlesen

Michael
--
Das Internet darf kein GRUNDrechtsfreier Raum werden!
Thorsten Klein
2017-10-23 17:38:25 UTC
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Post by Albrecht Mehl
59 sec
Das ist keine Zeitangabe.
https://de.wikipedia.org/wiki/Internationales_Einheitensystem#SI-Einheiten
U***@web.de
2017-10-23 17:54:10 UTC
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Post by Thorsten Klein
Post by Albrecht Mehl
59 sec
Das ist keine Zeitangabe.
https://de.wikipedia.org/wiki/Internationales_Einheitensystem#SI-Einheiten
Es wurde als Zeitangabe verstanden und steht in
einer einigermaßen verbreiteten Sprache für
eine Zeitangabe. https://en.wikipedia.org/wiki/Second

Ich hätte jetzt außerhalb von desd nach 11 Tagen
keinen Grund für eine Beanstandung gesehen.
Arne Johannessen
2017-10-23 20:58:17 UTC
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Post by Thorsten Klein
Post by Albrecht Mehl
59 sec
Das ist keine Zeitangabe.
https://de.wikipedia.org/wiki/Internationales_Einheitensystem#SI-Einheiten
Ah, Du machst "Beweis durch Wikipedia"? Dann lese
<https://de.wikipedia.org/wiki/SEC> und lerne: "Die Abkürzung sec steht
für ... Sekunde (second) im umgangssprachlichen, inoffiziellen
Englisch/Deutsch"
--
Arne Johannessen
Helmut Barth
2017-10-12 12:51:00 UTC
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Salut!
Post by Jan Marco Funke
Weil die Pünktlichkeit der DB Fernzüge trotz Planstart und vermehrtem
nicht warten auf Anschlusszüge immer noch nicht die an sich niedrigen
selbst gesteckten Ziele erreicht hat, läuft jetzt ein Versuch, wie sich
der Verzicht auf die energiesparende Fahrweise auf die Pünktlichkeit
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/deutsche-bahn-lokfuehrer-sollen-moeglichst-schnell-fahren-a-1172382.html
Auch pünktliche Züge sollen die Streckenhöchstgeschwindigkeiten nun voll
ausfahren und zwar auch dann, wenn sie den nächsten Haltebahnhof dadurch
zu früh erreichen. Laut DSO ist der Hintergedanke dabei, dass (neben
höherer Pünktlichkeits-Boni für die Vorstände) Engpässe im Netz früher
passiert werden und dann eher für andere Züge wieder frei werden. Klingt
erstmal logisch, ob der Plan auch praktisch zu mehr Pünktlichkeit führt,
wird sich dann zeigen.
PZB 90 und Halt an Einfahr- oder Zwischensignalen werden das schon
richten ;)

Grüßle, Helmut
Jan Marco Funke
2017-10-12 15:20:30 UTC
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Raw Message
Post by Helmut Barth
PZB 90 und Halt an Einfahr- oder Zwischensignalen werden das schon
richten ;)
Wahrscheinlich wird es trotzdem einen messbaren Effekt auf die
Pünktlichkeit haben, so dass die Boni für die Männetscher erstmal
gesichert sind. In wenigen Jahren gibt es dann wieder Boni für ein neues
Energiesparprogramm, dass neben der Energieeinsparung auch die in die
Jahre gekommenen Fahrzeuge durch eine defensive Fahrweise schonen soll.
Das ist genau wie mit der Abfertigung im Fernverkehr, mal mit, mal ohne
Nutzung der ZP9-Anlagen, mal mit und mal ohne Abfertigung durch
Rotkäppchen an den Knotenbahnhöfen. Es kommt alles wieder, um dann
irgendwann doch wieder abgeschafft zu werden...

Viele Grüße
Jan Marco
--
8000315 - ERDW - KBS 400+406
Ralph A. Schmid, dk5ras
2017-10-13 07:07:02 UTC
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Raw Message
Post by Jan Marco Funke
Auch pünktliche Züge sollen die Streckenhöchstgeschwindigkeiten nun voll
ausfahren und zwar auch dann, wenn sie den nächsten Haltebahnhof dadurch
zu früh erreichen.
Erlebe ich auch bei der S-Bahn immer wieder mal. Stromsparen ist schön
und gut, aber es wurde teilweise übertrieben, und zwar klar zu Lasten
der Pünktlichkeit. Wenn eine eh schon verspätete S-Bahn weiter im
Schnarchmodus fährt, dann holt sie die halt nicht auf, und jede kleine
weitere Unwägbarkeit (die man ja mit der Verspätung eh schon
provoziert) vergrößert diese noch. Andere Tf beschleunigen aus dem Bhf
raus, was die Kiste hergibt, fahren, was die Strecke hergibt, bremsen
straff auf den Punkt hin, und sind paar Halte später wieder im Plan.

Ebenso gab es teils für FV-Tf Gespräche beim Vorgesetzten, warum er
denn so viel Strom verbraucht habe - bei klar belegtem und
ersichtlichem Versuch, verspätung aufzuholen. Hallo?! Gehts noch?
Weiterkommen für den Fahrgast ist egal, Hauptsache, Strom gespart?

Es gibt halt Tf, die zukünftig dann einfach resigniert so fahren, wie
es der Chef sagt, und sich denken, "mir doch egal, wenn mir verboten
wird, für den Fahrgast zu fahren, dann mache ich das halt nicht", und
andere sind renitent und stutzen den Vorgesetzten zurecht.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
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Johann Mayerwieser
2017-10-13 09:37:54 UTC
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Raw Message
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Erlebe ich auch bei der S-Bahn immer wieder mal. Stromsparen ist schön
und gut, aber es wurde teilweise übertrieben, und zwar klar zu Lasten
der Pünktlichkeit. Wenn eine eh schon verspätete S-Bahn weiter im
Schnarchmodus fährt, dann holt sie die halt nicht auf, und jede kleine
weitere Unwägbarkeit (die man ja mit der Verspätung eh schon provoziert)
vergrößert diese noch. Andere Tf beschleunigen aus dem Bhf raus, was die
Kiste hergibt, fahren, was die Strecke hergibt, bremsen straff auf den
Punkt hin, und sind paar Halte später wieder im Plan.
Auf der Wiener U6 gibt es in den STationen Anzeigen für die Fahrer, die
ihnen die Fahrplanlage und eine Geschwindigkeit anzeigen.
Die Fahrer sollen dann den Zug bis auf die angezeigte Geschwindigkeit mit
maximaler Beschleunigung bringen und dann rollen lassen.
Marc Haber
2017-10-13 12:21:02 UTC
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Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Erlebe ich auch bei der S-Bahn immer wieder mal. Stromsparen ist schön
und gut, aber es wurde teilweise übertrieben, und zwar klar zu Lasten
der Pünktlichkeit. Wenn eine eh schon verspätete S-Bahn weiter im
Schnarchmodus fährt, dann holt sie die halt nicht auf, und jede kleine
weitere Unwägbarkeit (die man ja mit der Verspätung eh schon provoziert)
vergrößert diese noch. Andere Tf beschleunigen aus dem Bhf raus, was die
Kiste hergibt, fahren, was die Strecke hergibt, bremsen straff auf den
Punkt hin, und sind paar Halte später wieder im Plan.
Auf der Wiener U6 gibt es in den STationen Anzeigen für die Fahrer, die
ihnen die Fahrplanlage und eine Geschwindigkeit anzeigen.
Die Fahrer sollen dann den Zug bis auf die angezeigte Geschwindigkeit mit
maximaler Beschleunigung bringen und dann rollen lassen.
Die HOCHBAHN macht das nicht anders, da steht "WARTEN", "ABFERTIGEN
50", "ABFERTIGEN 60" und "ABFERTIGEN MAX" im Führerstandsdisplay.

Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
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Tobias Nicht
2017-10-14 16:21:06 UTC
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Raw Message
On Fri, 13 Oct 2017 14:21:02 +0200, Marc Haber
Post by Marc Haber
Die HOCHBAHN macht das nicht anders, da steht "WARTEN", "ABFERTIGEN
50", "ABFERTIGEN 60" und "ABFERTIGEN MAX" im Führerstandsdisplay.
In FFM stehen Abschaltgeschwindigkeiten in den Stationen, bei welcher
bei pünktlicher Fahrt abzuschalten ist. Ohne allen elektronischen
Filrefanz. Beim RE sagt die Tante auf dem Tablet "Auslauf" und ich
schalte ab, natürlich sagt sie das auch nur wenn ich pünktlich
unterwegs bin.

Gruß Tobias
Marc Haber
2017-10-15 08:44:49 UTC
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Raw Message
Post by Tobias Nicht
On Fri, 13 Oct 2017 14:21:02 +0200, Marc Haber
Post by Marc Haber
Die HOCHBAHN macht das nicht anders, da steht "WARTEN", "ABFERTIGEN
50", "ABFERTIGEN 60" und "ABFERTIGEN MAX" im Führerstandsdisplay.
In FFM stehen Abschaltgeschwindigkeiten in den Stationen, bei welcher
bei pünktlicher Fahrt abzuschalten ist.
Das war bei der HOCHBAHN vorher auch so, bzw ist immer noch so an den
Stationen an denen es keine Einblendungen in den Displays gibt. Ich
habe keine Ahnung, ob es solche Stationen im Netz der HOCHBAHN noch
gibt, meine letzte Führerstandsmitfahrt in eiem Planzug der HOCHBAHN
ist verjährt.

Grüße
Marc
--
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r***@quiddjes.de
2017-11-06 15:53:53 UTC
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Raw Message
Post by Marc Haber
Die HOCHBAHN macht das nicht anders, da steht "WARTEN", "ABFERTIGEN
50", "ABFERTIGEN 60" und "ABFERTIGEN MAX" im Führerstandsdisplay.
Jetzt frag ich mal: Woher weiß man sowas??? LOL

Ich fahre oft mit Hoch- und S-Bahn in HH, aber ICH weiß sowas nicht ;)


Ralf
Klaus Dahlwitz
2017-11-06 16:13:50 UTC
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Raw Message
Post by r***@quiddjes.de
Post by Marc Haber
Die HOCHBAHN macht das nicht anders, da steht "WARTEN", "ABFERTIGEN
50", "ABFERTIGEN 60" und "ABFERTIGEN MAX" im Führerstandsdisplay.
Jetzt frag ich mal: Woher weiß man sowas??? LOL
Mit guter Sicht auf das Display - eher im Führerstand als durch die
Glasscheibe vom Fahrgastraum.

Klaus
--
Hier poste ich und kann nicht anders
Marc Haber
2017-11-06 18:35:42 UTC
Antworten
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Raw Message
Post by r***@quiddjes.de
Post by Marc Haber
Die HOCHBAHN macht das nicht anders, da steht "WARTEN", "ABFERTIGEN
50", "ABFERTIGEN 60" und "ABFERTIGEN MAX" im Führerstandsdisplay.
Jetzt frag ich mal: Woher weiß man sowas??? LOL
Das ist verjährt ;-) - aber wenn man aufmerksam hinschaut kann man das
auch durch die Scheibe sehen.

Grüße
Marc
--
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Ralph A. Schmid, dk5ras
2017-10-16 05:57:20 UTC
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Post by Johann Mayerwieser
Auf der Wiener U6 gibt es in den STationen Anzeigen für die Fahrer, die
ihnen die Fahrplanlage und eine Geschwindigkeit anzeigen.
Die Fahrer sollen dann den Zug bis auf die angezeigte Geschwindigkeit mit
maximaler Beschleunigung bringen und dann rollen lassen.
Bei uns steht da einfach am Haltepunkt eine feste Tafel mit z.B. "70".
Heißt, Hebel auf den Tisch, bis die Karre 70 km/h fährt, und dann
rollen lassen zum nächsten Halt.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
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Johann Mayerwieser
2017-10-16 17:50:13 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Johann Mayerwieser
Auf der Wiener U6 gibt es in den STationen Anzeigen für die Fahrer, die
ihnen die Fahrplanlage und eine Geschwindigkeit anzeigen.
Die Fahrer sollen dann den Zug bis auf die angezeigte Geschwindigkeit
mit maximaler Beschleunigung bringen und dann rollen lassen.
Bei uns steht da einfach am Haltepunkt eine feste Tafel mit z.B. "70".
Heißt, Hebel auf den Tisch, bis die Karre 70 km/h fährt, und dann rollen
lassen zum nächsten Halt.
Die Anzeige in Wien hängt auch von Verspätungen, Abstand zum Vorderzug,
eventuell auch Postition des Folgezuges ab.
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2017-10-16 18:01:28 UTC
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Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Johann Mayerwieser
Auf der Wiener U6 gibt es in den STationen Anzeigen für die
Fahrer, die ihnen die Fahrplanlage und eine Geschwindigkeit
anzeigen. Die Fahrer sollen dann den Zug bis auf die angezeigte
Geschwindigkeit mit maximaler Beschleunigung bringen und dann
rollen lassen.
Bei uns steht da einfach am Haltepunkt eine feste Tafel mit z.B.
"70". Heißt, Hebel auf den Tisch, bis die Karre 70 km/h fährt,
und dann rollen lassen zum nächsten Halt.
Die Anzeige in Wien hängt auch von Verspätungen, Abstand zum
Vorderzug, eventuell auch Postition des Folgezuges ab.
Hat sich an der Logik in den letzten paar Jahren etwas verändert?

Auf der Anzeige steht ja die Zugnummer, die Abweichung vom Fahrplan
in 10-Sekunden-Schritten und die Sollgeschwindigkeit. Bei zu großer
Abweichung sieht man im Feld für die Verspätung nur "+++" sowie
60 km/h für die Geschwindigkeitsvorgabe - und das offenbar nur wegen
der eigenen Verspätung, unabhängig davon, wie dicht oder weit weg
sich Vorder- bzw. Folgezug befinden.

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Stefan. über den öligen Klee zu loben!
(Sloganizer)
Reinhard Greulich
2017-10-13 09:58:25 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Ebenso gab es teils für FV-Tf Gespräche beim Vorgesetzten, warum er
denn so viel Strom verbraucht habe - bei klar belegtem und
ersichtlichem Versuch, verspätung aufzuholen. Hallo?! Gehts noch?
Weiterkommen für den Fahrgast ist egal, Hauptsache, Strom gespart?
Es gibt halt Tf, die zukünftig dann einfach resigniert so fahren, wie
es der Chef sagt, und sich denken, "mir doch egal, wenn mir verboten
wird, für den Fahrgast zu fahren, dann mache ich das halt nicht", und
andere sind renitent und stutzen den Vorgesetzten zurecht.
Genau so sieht das aus. Das weist aber wieder auf ein Problem der
mittleren und unteren Führungsebene hin, offenbar befinden sich da
viele noch im Mehdorn-Modus, obwohl der Börsengang kein Thema mehr
ist.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Fa.lk.Sc.H.a.de
2017-10-13 11:18:57 UTC
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Raw Message
Post by Reinhard Greulich
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Ebenso gab es teils für FV-Tf Gespräche beim Vorgesetzten, warum er
denn so viel Strom verbraucht habe - bei klar belegtem und
ersichtlichem Versuch, verspätung aufzuholen. Hallo?! Gehts noch?
Weiterkommen für den Fahrgast ist egal, Hauptsache, Strom gespart?
Es gibt halt Tf, die zukünftig dann einfach resigniert so fahren, wie
es der Chef sagt, und sich denken, "mir doch egal, wenn mir verboten
wird, für den Fahrgast zu fahren, dann mache ich das halt nicht", und
andere sind renitent und stutzen den Vorgesetzten zurecht.
Genau so sieht das aus. Das weist aber wieder auf ein Problem der
mittleren und unteren Führungsebene hin, offenbar befinden sich da
viele noch im Mehdorn-Modus, obwohl der Börsengang kein Thema mehr
ist.
mit Börsengang hat das nichts mehr zu tun, mit Börse schon. ;-)
Wurde hier auch schon angesprochen.
Jens Nattbock
2017-10-13 23:59:35 UTC
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Post by Reinhard Greulich
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Es gibt halt Tf, die zukünftig dann einfach resigniert so fahren, wie
es der Chef sagt, und sich denken, "mir doch egal, wenn mir verboten
wird, für den Fahrgast zu fahren, dann mache ich das halt nicht", und
andere sind renitent und stutzen den Vorgesetzten zurecht.
Genau so sieht das aus. Das weist aber wieder auf ein Problem der
mittleren und unteren Führungsebene hin,
Liegt es vielleicht auch am SAP, mit dem sich jeder verbrauchte
Zahnstocher erfassen und der vermeintliche Verbraucher vom Vorgesetzten
zur Rechenschaft ziehen läßt? Ich erinnere mich, dass dazu hier mal
etwas über die sparsame Verwendung von Sand beim Nachfüllen der Behälter
an den Quitschies beschrieben wurde.
J
Bernhard Kraft
2017-10-13 08:29:36 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Auch pünktliche Züge sollen die Streckenhöchstgeschwindigkeiten nun voll
ausfahren und zwar auch dann, wenn sie den nächsten Haltebahnhof dadurch
zu früh erreichen.
Trifft das auch auf Frankfurt-Köln zu? Fahren die jetzt alle 300 km/h,
wenn möglich?
Reinhard Greulich
2017-10-13 10:00:05 UTC
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Raw Message
Post by Bernhard Kraft
Trifft das auch auf Frankfurt-Köln zu? Fahren die jetzt alle 300 km/h,
wenn möglich?
Wenn das so im Fahrplan steht. Der ist maßgebend, nicht die
Streckenhöchstgeschwindigkeit.

- R.
--
70086
~=@=~
U***@web.de
2017-10-13 10:03:38 UTC
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Raw Message
Post by Reinhard Greulich
Post by Bernhard Kraft
Trifft das auch auf Frankfurt-Köln zu? Fahren die jetzt alle 300 km/h,
wenn möglich?
Wenn das so im Fahrplan steht. Der ist maßgebend, nicht die
Streckenhöchstgeschwindigkeit.
Sollte mich wundern, wenn die energiesparende Fahrweise
dort im Fahrplan als reduzierte zulässige
Geschwindigkeit stünde oder gestanden hätte. Stünde sie
nämlich, dürfte man auch im Verspätungsfall nicht
schneller fahren.
Reinhard Greulich
2017-10-13 10:23:39 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Sollte mich wundern, wenn die energiesparende Fahrweise
dort im Fahrplan als reduzierte zulässige
Geschwindigkeit stünde oder gestanden hätte. Stünde sie
nämlich, dürfte man auch im Verspätungsfall nicht
schneller fahren.
Die Frage war aber, ob die jetzt "alle" mit 300 km/h fahren. Das ist
aber zumindest in nördlicher Richtung nicht anzunehmen, weil sie sonst
in Köln auf der Rheinbrücke stehen, bis ihre Bahnsteigkante frei ist.
Erfahrene Lokführer wissen das und halten sich an den Fahrplan samt
der darin vorgesehenen Geschwindigkeit, es sei denn, es besteht
bereits Verspätung. Ist eigentlich nicht anders als heute auch schon.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Marc Haber
2017-10-13 12:23:16 UTC
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Raw Message
Post by Reinhard Greulich
Post by U***@web.de
Sollte mich wundern, wenn die energiesparende Fahrweise
dort im Fahrplan als reduzierte zulässige
Geschwindigkeit stünde oder gestanden hätte. Stünde sie
nämlich, dürfte man auch im Verspätungsfall nicht
schneller fahren.
Die Frage war aber, ob die jetzt "alle" mit 300 km/h fahren. Das ist
aber zumindest in nördlicher Richtung nicht anzunehmen, weil sie sonst
in Köln auf der Rheinbrücke stehen, bis ihre Bahnsteigkante frei ist.
Erfahrene Lokführer wissen das und halten sich an den Fahrplan samt
der darin vorgesehenen Geschwindigkeit, es sei denn, es besteht
bereits Verspätung. Ist eigentlich nicht anders als heute auch schon.
Die Anweisung besagt genau das: "Stellt Euch auf die Rheinbrücke". Da
möchte irgend jemand beim Fernverkehr irgend einen Nachweis führen.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Jan Marco Funke
2017-10-13 14:02:30 UTC
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Raw Message
Post by Marc Haber
Post by Reinhard Greulich
Post by U***@web.de
Sollte mich wundern, wenn die energiesparende Fahrweise
dort im Fahrplan als reduzierte zulässige
Geschwindigkeit stünde oder gestanden hätte. Stünde sie
nämlich, dürfte man auch im Verspätungsfall nicht
schneller fahren.
Die Frage war aber, ob die jetzt "alle" mit 300 km/h fahren. Das ist
aber zumindest in nördlicher Richtung nicht anzunehmen, weil sie sonst
in Köln auf der Rheinbrücke stehen, bis ihre Bahnsteigkante frei ist.
Erfahrene Lokführer wissen das und halten sich an den Fahrplan samt
der darin vorgesehenen Geschwindigkeit, es sei denn, es besteht
bereits Verspätung. Ist eigentlich nicht anders als heute auch schon.
Die Anweisung besagt genau das: "Stellt Euch auf die Rheinbrücke". Da
möchte irgend jemand beim Fernverkehr irgend einen Nachweis führen.
Aber nur bei den Zügen, die Frankfurt Flughafen - Köln Hbf nonstop
fahren. So wahnsinnig viele sind das nicht, die meisten halten noch in
Siegburg oder fahren nach Deutz tief statt zum Hbf.

ICE, die Spandau - Hannover Hbf nonstop fahren, dürften auch sehr zeitig
in Hannover ankommen, wenn sie wirklich kürzeste Fahrzeit fahren. An die
10 Minuten Puffer müssten da eigentlich drin sein. Jedenfalls war das
kurz nach Eröffnung der Strecke noch so.

Viele Grüße
Jan Marco
--
8000315 - ERDW - KBS 400+406
David Seppi
2017-10-13 15:08:40 UTC
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Raw Message
[...]
Post by Marc Haber
Post by Reinhard Greulich
Die Frage war aber, ob die jetzt "alle" mit 300 km/h fahren. Das ist
aber zumindest in nördlicher Richtung nicht anzunehmen, weil sie sonst
in Köln auf der Rheinbrücke stehen, bis ihre Bahnsteigkante frei ist.
Erfahrene Lokführer wissen das und halten sich an den Fahrplan samt
der darin vorgesehenen Geschwindigkeit, es sei denn, es besteht
bereits Verspätung. Ist eigentlich nicht anders als heute auch schon.
Die Anweisung besagt genau das: "Stellt Euch auf die Rheinbrücke". Da
möchte irgend jemand beim Fernverkehr irgend einen Nachweis führen.
Für nicht Ortskundige: Was ist das Sensible dran? Ist die Brücke ein
Nadelöhr, das nicht zugestaut werden sollte, oder tut der Brücke die
Belastung nicht gut?
--
David Seppi
1220 Wien
U***@web.de
2017-10-13 15:16:47 UTC
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Raw Message
Post by David Seppi
Post by Marc Haber
Post by Reinhard Greulich
Die Frage war aber, ob die jetzt "alle" mit 300 km/h fahren. Das ist
aber zumindest in nördlicher Richtung nicht anzunehmen, weil sie sonst
in Köln auf der Rheinbrücke stehen, bis ihre Bahnsteigkante frei ist.
Erfahrene Lokführer wissen das und halten sich an den Fahrplan samt
der darin vorgesehenen Geschwindigkeit, es sei denn, es besteht
bereits Verspätung. Ist eigentlich nicht anders als heute auch schon.
Die Anweisung besagt genau das: "Stellt Euch auf die Rheinbrücke". Da
möchte irgend jemand beim Fernverkehr irgend einen Nachweis führen.
Für nicht Ortskundige: Was ist das Sensible dran? Ist die Brücke ein
Nadelöhr, das nicht zugestaut werden sollte,
Allerdinx.

Gruß, ULF
HC Ahlmann
2017-10-13 17:28:10 UTC
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Raw Message
David Seppi <***@a1.net> wrote:

[Hohenzollernbrücke, Köln]
Post by David Seppi
Für nicht Ortskundige: Was ist das Sensible dran? Ist die Brücke ein
Nadelöhr, das nicht zugestaut werden sollte, oder tut der Brücke die
Belastung nicht gut?
Die Hohenzollernbrücke ist sechsgleisig und die östliche Zufahrt des Hbf
Köln aus Düsseldorf, Wuppertal, Frankfurt und Nahverkehr aus Troisdorf
(Siegen und rechte Rheinstrecke) sowie diverse S-Bahnen. Dabei haben die
S-Bahnen die beiden nördlichen Gleise und der übrige Verkehr vier
Gleise.

<http://www.openrailwaymap.org/index.php?lang=&lat=50.94146123942848&lon=6.965798735618591&zoom=17>

Auch jetzt sieht man die Brücke tagsüber "nie" ohne einen Zug darauf.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Ralph A. Schmid, dk5ras
2017-10-16 06:00:31 UTC
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Raw Message
Post by Marc Haber
Die Anweisung besagt genau das: "Stellt Euch auf die Rheinbrücke". Da
möchte irgend jemand beim Fernverkehr irgend einen Nachweis führen.
Naja, viele kommen gar nicht so weit, sondern biegen in Deutz gen
Ruhrgebiet ab.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
U***@web.de
2017-10-13 14:22:46 UTC
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Raw Message
Post by Reinhard Greulich
Post by U***@web.de
Sollte mich wundern, wenn die energiesparende Fahrweise
dort im Fahrplan als reduzierte zulässige
Geschwindigkeit stünde oder gestanden hätte. Stünde sie
nämlich, dürfte man auch im Verspätungsfall nicht
schneller fahren.
Die Frage war aber, ob die jetzt "alle" mit 300 km/h fahren.
Bislang wohl bei Planabfahrt nicht, aber wenn man
die Weisung jetzt durchzieht...
Helmut Barth
2017-10-18 21:25:04 UTC
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Raw Message
Salut!
Post by Reinhard Greulich
Die Frage war aber, ob die jetzt "alle" mit 300 km/h fahren. Das ist
aber zumindest in nördlicher Richtung nicht anzunehmen, weil sie sonst
in Köln auf der Rheinbrücke stehen, bis ihre Bahnsteigkante frei ist.
Erfahrene Lokführer wissen das und halten sich an den Fahrplan samt
der darin vorgesehenen Geschwindigkeit, es sei denn, es besteht
bereits Verspätung. Ist eigentlich nicht anders als heute auch schon.
Der Begriff Fahrplan enthält einen Imperativ: Fahr plan! Das kann man
je nach Lesart auf die Geschwindigkeiten oder Fahrzeiten oder beides
beziehen.

Grüßle, Helmut
Ralph A. Schmid, dk5ras
2017-10-16 05:59:29 UTC
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Post by Reinhard Greulich
Wenn das so im Fahrplan steht. Der ist maßgebend, nicht die
Streckenhöchstgeschwindigkeit.
Jedenfalls hat sogar der von Augsburg nach Nürnberg offenbar so viel
Luft, daß man 5 Minuten zu früh ankommen kann. Dabei wirkte die
Fahrweise ganz normal. Scheint aufzugehen, die Sache.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Johann Mayerwieser
2017-10-13 09:33:49 UTC
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Raw Message
Post by Jan Marco Funke
Auch pünktliche Züge sollen die Streckenhöchstgeschwindigkeiten nun voll
ausfahren und zwar auch dann, wenn sie den nächsten Haltebahnhof dadurch
zu früh erreichen. Laut DSO ist der Hintergedanke dabei, dass (neben
höherer Pünktlichkeits-Boni für die Vorstände) Engpässe im Netz früher
passiert werden und dann eher für andere Züge wieder frei werden. Klingt
erstmal logisch, ob der Plan auch praktisch zu mehr Pünktlichkeit führt,
wird sich dann zeigen.
Die Haltepunkte mit Pufferzeit zu erreichen erhöht die Pünktlichkeit und
ist aus dieser Sicht sinnvoll.
Allerdings verstellt der Zug in etlichen Fällen notwendige
Bahnsteigkanten, wenn er 5 oder mehr Minuten herumsteht

Die Bahnkunden werden geteilter Meinung sein. Raucher werden sich freuen.

Nichtraucher weniger, weil dann die Raucher den Zigarettengestank in den
Waggon bringen.

Bei einer längeren Fahrt können dann 60 Minuten am Bahnhof herumlungern
zusammen kommen. Wenn der Fahrgast drauf kommt, dass er eine STunde
früher am Ziel sein könnte, werden diese nicht glücklich sein und
entsprechende Forderungen aufstellen. Fährt der Zug langsamer und kommt
pünktlich an den Bahnhof, fällt das nicht auf. Aus dieser Sicht ist es
gescheiter, eingefahrene Verspätungen im Nachhinein durch Ausnutzen der
Streckenhöchstgeschwindigkeit aufzuholen.
Reinhard Greulich
2017-10-13 10:02:20 UTC
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Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Die Haltepunkte mit Pufferzeit zu erreichen erhöht die Pünktlichkeit und
ist aus dieser Sicht sinnvoll.
Allerdings verstellt der Zug in etlichen Fällen notwendige
Bahnsteigkanten, wenn er 5 oder mehr Minuten herumsteht
Deshalb wird die Zuglenkung den Zug irgendwo außerhalb des Bahnhofes
hinstellen, bis es soweit ist. Davon haben die Raucher gar nichts und
den anderen Fahrgästen muss man das auch richtig vermitteln.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
U***@web.de
2017-10-13 10:04:50 UTC
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Raw Message
Post by Reinhard Greulich
Post by Johann Mayerwieser
Die Haltepunkte mit Pufferzeit zu erreichen erhöht die Pünktlichkeit und
ist aus dieser Sicht sinnvoll.
Allerdings verstellt der Zug in etlichen Fällen notwendige
Bahnsteigkanten, wenn er 5 oder mehr Minuten herumsteht
Deshalb wird die Zuglenkung den Zug irgendwo außerhalb des Bahnhofes
hinstellen, bis es soweit ist.
Welche Zuglenkung sucht bei Verfrühung automatisch
Überholgleise zum Zwischenlagern?
Lennart Blume
2017-10-13 14:32:14 UTC
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Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Die Haltepunkte mit Pufferzeit zu erreichen erhöht die Pünktlichkeit und
ist aus dieser Sicht sinnvoll.
Allerdings verstellt der Zug in etlichen Fällen notwendige
Bahnsteigkanten, wenn er 5 oder mehr Minuten herumsteht
Die Bahnkunden werden geteilter Meinung sein. Raucher werden sich freuen.
Die Umsteiger auch, wenn sie bei knappem Anschluß entspannter den
Bahnsteig wechseln können.
Manche Folgeverspätung (warten auf Anschlußreisende) wird dann gar
nicht erst entstehen.

Gruß
Lennart
David Seppi
2017-10-13 15:11:11 UTC
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Raw Message
Post by Johann Mayerwieser
Die Bahnkunden werden geteilter Meinung sein. Raucher werden sich freuen.
Rauchverbot in Bahnhöfen wurde nicht ohne Grund eingeführt.
--
David Seppi
1220 Wien
Marc Haber
2017-10-13 20:03:44 UTC
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Raw Message
Post by David Seppi
Post by Johann Mayerwieser
Die Bahnkunden werden geteilter Meinung sein. Raucher werden sich freuen.
Rauchverbot in Bahnhöfen wurde nicht ohne Grund eingeführt.
Dafür interessiert sich aber keine Sau. Es gibt keine Tages- oder
Nachtzeit, bei der man auf dem Bahnhof keine rauchfreie Ecke findet.

Grüße
Marc
--
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David Seppi
2017-10-14 06:49:33 UTC
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Raw Message
[...]
Post by Marc Haber
Post by David Seppi
Rauchverbot in Bahnhöfen wurde nicht ohne Grund eingeführt.
Dafür interessiert sich aber keine Sau. Es gibt keine Tages- oder
Nachtzeit, bei der man auf dem Bahnhof keine rauchfreie Ecke findet.
^^^^^
s/keine/eine/? Meine Erfahrung ist da in Österreich eine andere.
Raucher am Bahnsteig haben hier Seltenheitswert.
--
David Seppi
1220 Wien
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2017-10-14 08:36:16 UTC
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Permalink
Raw Message
Post by David Seppi
[...]
Post by Marc Haber
Post by David Seppi
Rauchverbot in Bahnhöfen wurde nicht ohne Grund eingeführt.
Dafür interessiert sich aber keine Sau. Es gibt keine Tages- oder
Nachtzeit, bei der man auf dem Bahnhof keine rauchfreie Ecke findet.
^^^^^
s/keine/eine/? Meine Erfahrung ist da in Österreich eine andere.
Raucher am Bahnsteig haben hier Seltenheitswert.
Ihr schreibt ja auch genau das gleiche - doppelte Verneinung.

Der Hauptvorteil eines Rauchverbots am Bahnsteig ist wohl, dass der
Aufwand für die Reinigung deutlich abnimmt. Persönlich finde ich es
auch ganz angenehm, wenn sich einfach ein Raucher ins gleiche Eck stellt,
in dem ich mich samt Gepäck aufgestellt habe, und ich mir dann ein neues
Eck suchen darf.

Servus,
Stefan
--
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Stefan. Gross und geil!
(Sloganizer)
HC Ahlmann
2017-10-15 13:47:54 UTC
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Raw Message
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Der Hauptvorteil eines Rauchverbots am Bahnsteig ist wohl, dass der
Aufwand für die Reinigung deutlich abnimmt.
Wobei die Reinigung des Gleisbetts nicht zu unterschätzen ist. Die üstra
in Hannover hat vor zwanzig Jahren angegeben, jährlich einen hohen
sechsstelligen DM-Betrag aufwenden zu müssen, um Kippen aus dem
Schotterbett zu entfernen, damit es seine Elastizität behalte.
--
Munterbleiben
HC

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Marc Haber
2017-10-14 08:38:42 UTC
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Raw Message
Post by David Seppi
[...]
Post by Marc Haber
Post by David Seppi
Rauchverbot in Bahnhöfen wurde nicht ohne Grund eingeführt.
Dafür interessiert sich aber keine Sau. Es gibt keine Tages- oder
Nachtzeit, bei der man auf dem Bahnhof keine rauchfreie Ecke findet.
^^^^^
s/keine/eine/?
Leider nein.
Post by David Seppi
Meine Erfahrung ist da in Österreich eine andere.
Raucher am Bahnsteig haben hier Seltenheitswert.
Das ist hier leider anders.

Grüße
Marc
--
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Stefan+ (Stefan Froehlich)
2017-10-14 08:45:28 UTC
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Raw Message
Post by Marc Haber
Post by David Seppi
[...]
Post by Marc Haber
Es gibt keine Tages- oder
Nachtzeit, bei der man auf dem Bahnhof keine rauchfreie Ecke findet.
^^^^^
s/keine/eine/?
Leider nein.
Wenn "leider", dann hast Du Dich aber irgendwo mit den Verneinungen
vertan. Ich hatte Deine Aussage genau verkehrt herum interpretiert.

Servus,
Stefan
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Murren im Schrecken der Nacht - Stefan!
(Sloganizer)
Marc Haber
2017-10-15 08:45:51 UTC
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Raw Message
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Marc Haber
Post by David Seppi
[...]
Post by Marc Haber
Es gibt keine Tages- oder
Nachtzeit, bei der man auf dem Bahnhof keine rauchfreie Ecke findet.
^^^^^
s/keine/eine/?
Leider nein.
Wenn "leider", dann hast Du Dich aber irgendwo mit den Verneinungen
vertan. Ich hatte Deine Aussage genau verkehrt herum interpretiert.
Ah ja, freilich. Leider wird man zu jeder Tages- und Nachtzeit
angeraucht. Ich bitte um Entschuldigung.

Grüße
Marc
--
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Gerald Gruner
2017-10-14 14:30:19 UTC
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Raw Message
Post by Marc Haber
Post by David Seppi
[...]
Post by Marc Haber
Post by David Seppi
Rauchverbot in Bahnhöfen wurde nicht ohne Grund eingeführt.
Dafür interessiert sich aber keine Sau. Es gibt keine Tages- oder
Nachtzeit, bei der man auf dem Bahnhof keine rauchfreie Ecke findet.
^^^^^
s/keine/eine/?
Leider nein.
Dann zähle mal die Negationen nach: "keine ... keine ...freie Ecke".
Also findet man IYO immer eine freie Ecke.
Was ist dann dein Problem?

Aber meinen tust du wahrscheinlich das Gegenteil. Und das "keine Sau" sowie
Post by Marc Haber
Post by David Seppi
Meine Erfahrung ist da in Österreich eine andere.
Raucher am Bahnsteig haben hier Seltenheitswert.
Das ist hier leider anders.
Na was denn nun, kaum oder sehr viele Raucher?

MfG
Gerald
--
No trees were killed in the sending of this message. However
a large number of electrons were terribly inconvenienced.
Andreas Neumann
2017-10-14 08:48:01 UTC
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Raw Message
Post by David Seppi
s/keine/eine/? Meine Erfahrung ist da in Österreich eine andere.
Raucher am Bahnsteig haben hier Seltenheitswert.
Neulich in Innsbruck sah ich ein Schild "RaucherInnenzone".
Allerdings war die Zone Aussen, nicht Innen.

SCNR.
Gerald Gruner
2017-10-14 14:30:48 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by Andreas Neumann
Post by David Seppi
s/keine/eine/? Meine Erfahrung ist da in Österreich eine andere.
Raucher am Bahnsteig haben hier Seltenheitswert.
Neulich in Innsbruck sah ich ein Schild "RaucherInnenzone".
Allerdings war die Zone Aussen, nicht Innen.
Dann muss man die Zone eben verlegen.
Die andere Alternative wäre nämlich politisch nicht korrekt, da Rauchen
inzwischen negativ konnotiert ist und FeministInnen grundsätzlich nur bei
positiven Begriffen ihre CamelCase-Erweiterung schreiben.
Post by Andreas Neumann
SCNR.
Dito.

MfG
Gerald
--
No trees were killed in the sending of this message. However
a large number of electrons were terribly inconvenienced.
Reinhard Greulich
2017-10-14 10:09:07 UTC
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Raw Message
Post by David Seppi
s/keine/eine/? Meine Erfahrung ist da in Österreich eine andere.
Raucher am Bahnsteig haben hier Seltenheitswert.
Gibt es da überhaupt Raucherzonen? Ich erinnere mich gerade an keine,
allerdings bin ich auch nicht betroffen.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
David Seppi
2017-10-17 15:40:51 UTC
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Raw Message
Post by Reinhard Greulich
Post by David Seppi
s/keine/eine/? Meine Erfahrung ist da in Österreich eine andere.
Raucher am Bahnsteig haben hier Seltenheitswert.
Gibt es da überhaupt Raucherzonen?
Es gab welche auf größreren Bahnhöfen. Ich weiß gerade nicht, ob die
immer noch existieren. Ich muß bei Gelegenheit nachschauen.
--
David Seppi
1220 Wien
r***@quiddjes.de
2017-11-06 16:00:23 UTC
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Raw Message
Post by David Seppi
Rauchverbot in Bahnhöfen wurde nicht ohne Grund eingeführt.
Ach, solange man sich in die Nähe eines DB-Mitarbeiters stellt, der ebenfalls raucht,
kriegt man in der Regel keinen Stress deswegen ;)


Ralf
Marc Haber
2017-11-28 13:59:02 UTC
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Raw Message
Post by Jan Marco Funke
Weil die Pünktlichkeit der DB Fernzüge trotz Planstart und vermehrtem
nicht warten auf Anschlusszüge immer noch nicht die an sich niedrigen
selbst gesteckten Ziele erreicht hat, läuft jetzt ein Versuch, wie sich
der Verzicht auf die energiesparende Fahrweise auf die Pünktlichkeit
http://www.spiegel.de/reise/aktuell/deutsche-bahn-lokfuehrer-sollen-moeglichst-schnell-fahren-a-1172382.html
Auch pünktliche Züge sollen die Streckenhöchstgeschwindigkeiten nun voll
ausfahren und zwar auch dann, wenn sie den nächsten Haltebahnhof dadurch
zu früh erreichen. Laut DSO ist der Hintergedanke dabei, dass (neben
höherer Pünktlichkeits-Boni für die Vorstände) Engpässe im Netz früher
passiert werden und dann eher für andere Züge wieder frei werden. Klingt
erstmal logisch, ob der Plan auch praktisch zu mehr Pünktlichkeit führt,
wird sich dann zeigen.
Angeblich ist das nach sechs Wochen schon wieder vorbei. Haben wir
schon Ergebnisse?

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Till Kinstler
2017-11-28 15:37:56 UTC
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Raw Message
Post by Marc Haber
Angeblich ist das nach sechs Wochen schon wieder vorbei. Haben wir
schon Ergebnisse?
Vielleicht war es ein verzweifelter Versuch, die 80% durchschnittliche
Pünktlichkeit zu retten, die man ja nun offiziell als Ziel für dieses
Jahr aufgegeben hat? Ohne Ziele kann man sich das "Heizen" auch sparen...
Dass ich in den vergangenen Wochen eigentlich immer deutlich zu früh in
Berlin angekommen bin (letzten Freitag wieder 14 Minuten), lag zwar an
den reichlichen Zuschlägen wegen Basteleien irgendwo zwischen Wolfsburg
und Spandau[*], war aber trotzdem sehr angenehm. Insofern: Möge man sich
wieder Ziele setzen...

Grüße,
Till

[*] und wohl "theoretischen" Fahrplänen anschließend auf der Stadtbahn,
die irgendwie in den Taktverkehr passen mussten, denn bei 43 Minuten von
Spandau nach Ostbahnhof kann ein ICE doch nur im Weg sein[**]. Es zeigt
sich da auch der Vorteil von Halten nur zum Aussteigen, denn dann kann
man auch früher abfahren...

[**] Die Reiseauskunft empfiehlt dann auch gerne, in Spandau vom ICE in
einen Regionalzug umzusteigen, um vor dem ICE z.B. am Hauptbahnhof zu sein
Jan Marco Funke
2017-11-28 16:51:39 UTC
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Raw Message
Post by Till Kinstler
Post by Marc Haber
Angeblich ist das nach sechs Wochen schon wieder vorbei. Haben wir
schon Ergebnisse?
Ich habe bei zwei Fahrten annähernd 280 km/h zwischen Göttingen und
Hannover erlebt. Im einen Fall wurden +8 zwischen Kassel und Hannover
aufgeholt, im anderen Fall hatte der Zug wegen Bauarbeiten +25, da war
ohnehin Hopfen und Malz verloren, jedenfalls für meinen geplatzten
Anschluss.
Post by Till Kinstler
Vielleicht war es ein verzweifelter Versuch, die 80% durchschnittliche
Pünktlichkeit zu retten, die man ja nun offiziell als Ziel für dieses
Jahr aufgegeben hat? Ohne Ziele kann man sich das "Heizen" auch sparen...
Davon ist auszugehen.

Viele Grüße
Jan Marco
--
8000315 - ERDW - KBS 400+406
U***@web.de
2017-11-29 08:11:14 UTC
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Raw Message
Moin,
Post by Till Kinstler
Ohne Ziele kann man sich das "Heizen" auch sparen...
Dass ich in den vergangenen Wochen eigentlich immer deutlich zu früh in
Berlin angekommen bin (letzten Freitag wieder 14 Minuten), lag zwar an
den reichlichen Zuschlägen wegen Basteleien irgendwo zwischen Wolfsburg
und Spandau[*], war aber trotzdem sehr angenehm. Insofern: Möge man sich
wieder Ziele setzen...
Grüße,
Till
[*] und wohl "theoretischen" Fahrplänen anschließend auf der Stadtbahn,
die irgendwie in den Taktverkehr passen mussten, denn bei 43 Minuten von
Spandau nach Ostbahnhof kann ein ICE doch nur im Weg sein[**]. Es zeigt
sich da auch der Vorteil von Halten nur zum Aussteigen, denn dann kann
man auch früher abfahren...
[**] Die Reiseauskunft empfiehlt dann auch gerne, in Spandau vom ICE in
einen Regionalzug umzusteigen, um vor dem ICE z.B. am Hauptbahnhof zu sein
Dann hat also der ICE kapazitätsbedingt
längeren Verkehrshalt in Spandau?

Man würde ihn ja wohl ungern unterwegs
durch NV überholen? Es sei denn, der ICE stört
beim Herumstehen an der Spandauer Bahnsteigkante.

Gruß, ULF
Till Kinstler
2017-11-29 12:10:36 UTC
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Raw Message
Post by U***@web.de
Dann hat also der ICE kapazitätsbedingt
längeren Verkehrshalt in Spandau?
Keine Ahnung, wie das geplant ist. Bei meinen Fahrten kamen wir zu früh
in Spandau an, sind dann weiter gefahren und kamen dann auch zu früh an
Haupt- und Ostbahnhof an.
Post by U***@web.de
Man würde ihn ja wohl ungern unterwegs
durch NV überholen? Es sei denn, der ICE stört
beim Herumstehen an der Spandauer Bahnsteigkante.
So richtig Platz ist da ja nicht, nur die Bahnsteigkanten 5 und 6 werden
für Fahrten in Richtung Osten genutzt.

Grüße,
Till
Tobias Nicht
2017-11-29 15:30:19 UTC
Antworten
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Raw Message
On Wed, 29 Nov 2017 13:10:36 +0100, Till Kinstler
Post by Till Kinstler
Keine Ahnung, wie das geplant ist. Bei meinen Fahrten kamen wir zu früh
in Spandau an, sind dann weiter gefahren und kamen dann auch zu früh an
Haupt- und Ostbahnhof an.
Nachteil ist dann, dass der Bereitstellungslokführer aus Rummelsburg
noch nicht am Ostbahnhof ist. Dann gibt es dort Verspätung wenn die
drei Kanten belegt sind.
Post by Till Kinstler
So richtig Platz ist da ja nicht, nur die Bahnsteigkanten 5 und 6 werden
für Fahrten in Richtung Osten genutzt.
Nur wenn der NV zu stark aufgelaufen ist und der richtige FDL da ist
wird da mal ein ICE überholt. Ansonsten werden die auf
weitergeschickt, egal ob es sich staut. Seit dem letzten Jahr ist es
aber gefühlt besser geworden.

Gruß Tobias
Till Kinstler
2017-12-01 17:35:50 UTC
Antworten
Permalink
Raw Message
Post by U***@web.de
Dann hat also der ICE kapazitätsbedingt
längeren Verkehrshalt in Spandau?
Ich habe heute im ICE 690 mal auf die Uhr geschaut:

soll an ist an/ab, 01.12.17
Spandau 16:24 16:13/16:16
Hauptbahnhof 16:56 16:28/16:31
Ostbahnhof 17:07 16:40
Also ungefähr der normale Fahrplan des ICE 690 durch Berlin, wenn er
nicht zur Zeit verlängerte Fahrzeiten zwischen Braunschweig und Spandau
hätte. Da hat man wohl baustellenbedingt(?) mehr Zeit in den Fahrplan
gepackt als im Idealfall notwendig (wie gesagt: Ich bin in den
vergangenen Wochen immer zu früh in Spandau angekommen).

Grüße,
Till
U***@web.de
2017-12-01 18:20:18 UTC
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Raw Message
Moin,
Post by Till Kinstler
Post by U***@web.de
Dann hat also der ICE kapazitätsbedingt
längeren Verkehrshalt in Spandau?
soll an ist an/ab, 01.12.17
Spandau 16:24 16:13/16:16
Hauptbahnhof 16:56 16:28/16:31
Ostbahnhof 17:07 16:40
Also ungefähr der normale Fahrplan des ICE 690 durch Berlin, wenn er
nicht zur Zeit verlängerte Fahrzeiten zwischen Braunschweig und Spandau
hätte. Da hat man wohl baustellenbedingt(?) mehr Zeit in den Fahrplan
gepackt als im Idealfall notwendig (wie gesagt: Ich bin in den
vergangenen Wochen immer zu früh in Spandau angekommen).
Ich verrate jetzt nicht, wo ich die Planweiterfahrt
16:30 ab Spandau herhabe.

Hafas schickte eilige Fahrgäste über Jungfernheide.

690 hatte die Stadtbahn heute hinter 2010
aus Tübingen zu befahren, dieser hinter RE 3123
dieser hinter RE 3726 aus Dessau, dieser nach
RB 18673 aus Wustermark, dieser nach
RE 63982 aus Wismar.

Überholung durch NV planmäßig zwar nicht, denn
in Spandau hatte man nach 63982 einzutreffen,
aber bauplanmäßig massive Verklemmung.

Gruß, ULF

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