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Zugart vor der Fahrt herausfinden
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Stephan Gerlach
2020-02-06 19:07:40 UTC
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Auf der Strecke Leipzig-Cottbus (RE10) fuhren/fahren seit längerer Zeit
wieder vermehrt Züge mit Lok und (meistens 3) Doppelstock-Waggons, was
schon allein als Platzgründen prinzipiell zu begrüßen ist.

Neulich wollte ich an einem Freitag unterwegs in den RE10, welcher ab
Leipzig 13:13 Uhr fährt, einsteigen.

Der Zug war leider "plötzlich" wieder einer der ungeliebten roten
Talent-Züge. Natürlich nur 1 Vierteiler-Zug, dessen Platz-Kapazität
unterhalb der Kapazität eines einzigen Doppelstock-Waggons liegen dürfte.
Im Vergleich zu dem "richtigen, großen" Doppelstock-Zug wirkt der Talent
wie ein Miniatur-Spielzeug-Zug.

Besonders ungünstig war, daß gerade zu dieser Zeit (Freitag, 13:13 Uhr)
der Zug erfahrungsgemäß besonders stark ausgelastet ist.

Ich hab' (mit Fahrrad) den Einstieg auch geschafft, aber es war schon
eng. Zum Glück mußte ich nicht weit mitfahren.


Später hatte ich eine Schaffnerin gefragt, ob sie wisse, wann welche
Zugart fährt, damit man entscheiden kann, ob es überhaupt Sinn macht
mitzufahren.
Aussage (sinngemäß): Das kann sie leider nicht sagen; von irgendeiner
Abteilung(?) der Bahn (kann auch ein Verkehrsverbund sein; habe ich
vergessen) wären die Talent-Züge für diese Strecke "bestellt" worden.
Momentan hätte mal als Fahrgast einfach Glück, wenn zur gewünschten Zeit
zufälligerweise gerade ein "richtiger", großer Zug fährt, da wohl viele
Talent-Züge zur Zeit zur Revision seien.


Weiß jemand explizit, welche(r) Abteilung/Verkehrsverbund der Bahn dafür
zuständig ist? Oder wie/ob man rausfinden kann, wann welche Zugart fährt?
Manchmal kann man einige Zeit vorher in der Reiseauskunft den Hinweis
sehen "Zug fährt heute abweichend mit 3 Doppelstock-Waggons"; aber ich
hatte auch schon den Fall, daß auch ohne den Hinweis ein Zug mit 3
Doppelstock-Waggons fuhr.


So wie es jetzt ist, ist das Ganze damit ein "Lotteriespiel".
Wenn man Glück hat, kommt ein richtiger Zug.
Wenn man Pech hat, ein Miniatur-Zug, und man kommt evtl. nicht mit.
In letzterem Fall wäre es besser, die Strecke gleich mit dem Fahrrad
oder Auto zu fahren.
--
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
Marc Haber
2020-02-07 08:30:18 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Weiß jemand explizit, welche(r) Abteilung/Verkehrsverbund der Bahn dafür
zuständig ist?
Ein Verkehrsverbund gehört nicht "zur Bahn". Schreib am besten ans
Verkehrtministerium Deines Bundeslands.

Grüße
Marc
--
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Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
U***@web.de
2020-02-07 08:45:26 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Stephan Gerlach
Weiß jemand explizit, welche(r) Abteilung/Verkehrsverbund der Bahn dafür
zuständig ist?
Ein Verkehrsverbund gehört nicht "zur Bahn". Schreib am besten ans
Verkehrtministerium Deines Bundeslands.
Das ist alles komplizierter. https://www.zvnl.de/blog/akteure/

Man beachte zudem die Ländergrenzüberschreitung.

Die Aufgabenträger haben allerdings nicht die hier
hochgelobten Ersatzzüge, sondern Triebfixe bestellt.
U***@web.de
2020-02-07 08:48:47 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Weiß jemand explizit, welche(r) Abteilung/Verkehrsverbund der Bahn dafür
zuständig ist?
Die hier sollten weiterhelfen können:
https://www.bahn.de/regional/view/regionen/sachsen/info/kundendialog.shtml?dbkanal_007=L01_S01_D001_KIN0031_sachsen_teaserblock_kontakt_LZ01
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Eisenbahnlinien_in_Sachsen#Nahverkehr

Gruß, ULF
Stephan Gerlach
2020-02-14 23:07:36 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Stephan Gerlach
Weiß jemand explizit, welche(r) Abteilung/Verkehrsverbund der Bahn dafür
zuständig ist?
https://www.bahn.de/regional/view/regionen/sachsen/info/kundendialog.shtml?dbkanal_007=L01_S01_D001_KIN0031_sachsen_teaserblock_kontakt_LZ01
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Eisenbahnlinien_in_Sachsen#Nahverkehr
OK, ich hätte gedacht, daß der Verkehrsverbund MDV oder der für Cottbus
zutreffende Verkehrsverbund (VBB?) zuständig seien.
Aber man kann sich irren; offenbar ist es DB Regio Südost.
Mal gucken, ob die auch tatsächlich für die Auswahl der Zug-Art
zuständig sind.
--
Post by U***@web.de
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
Jan Marco Funke
2020-02-07 17:49:53 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Auf der Strecke Leipzig-Cottbus (RE10) fuhren/fahren seit längerer Zeit
wieder vermehrt Züge mit Lok und (meistens 3) Doppelstock-Waggons, was
schon allein als Platzgründen prinzipiell zu begrüßen ist.
Neulich wollte ich an einem Freitag unterwegs in den RE10, welcher ab
Leipzig 13:13 Uhr fährt, einsteigen.
Der Zug war leider "plötzlich" wieder einer der ungeliebten roten
Talent-Züge. Natürlich nur 1 Vierteiler-Zug, dessen Platz-Kapazität
unterhalb der Kapazität eines einzigen Doppelstock-Waggons liegen dürfte.
Im Vergleich zu dem "richtigen, großen" Doppelstock-Zug wirkt der Talent
wie ein Miniatur-Spielzeug-Zug.
Das täuscht etwas:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bombardier_Talent_2

Ein vierteiliger Talent 2 bietet je nach Bauart 225 - 250 Sitzplätze.
Das entspricht etwa der Anzahl an Sitzen von zwei Dosto. Klar, drei
Dosto sind dann immerhin noch 50% mehr Kapazität.
Post by Stephan Gerlach
Besonders ungünstig war, daß gerade zu dieser Zeit (Freitag, 13:13 Uhr)
der Zug erfahrungsgemäß besonders stark ausgelastet ist.
Nur die ersten 15 Minuten bis zum dritten Halt hinter Leipzig oder auf
dem kompletten Zuglauf? Falls ersteres, ist das Problem unter Umständen
schon bekannt, wird aber aus Kostengründen ignoriert, so lange die
Stehplätze noch reichen.

Freitagnachmittags ist es bundesweit auf vielen Nahverkehrslinien
brechend voll. Vor allem aus den Ballungsgebieten raus aufs Land.
Zusätzlich zum normalen Berufsverkehr sind dann auch noch die
Wochenendpendler und Studenten unterwegs.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Ralph A. Schmid, dk5ras
2020-02-11 12:37:23 UTC
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Post by Jan Marco Funke
https://de.wikipedia.org/wiki/Bombardier_Talent_2
Ein vierteiliger Talent 2 bietet je nach Bauart 225 - 250 Sitzplätze.
Die aber durch normale Erwachsene kaum alle nutzbar sind, da sitzt man
extrem auf Kuschel-Kontakt und kann auch seine Arme kaum mehr
gebrauchen, um was zu lesen oder am Rechner zu tippen.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Marc Haber
2020-02-11 15:10:02 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Jan Marco Funke
https://de.wikipedia.org/wiki/Bombardier_Talent_2
Ein vierteiliger Talent 2 bietet je nach Bauart 225 - 250 Sitzplätze.
Die aber durch normale Erwachsene kaum alle nutzbar sind, da sitzt man
extrem auf Kuschel-Kontakt und kann auch seine Arme kaum mehr
gebrauchen, um was zu lesen oder am Rechner zu tippen.
Sowas steht halt in keiner Ausschreibung und fällt im Demo-Mockup auch
nicht auf. Die Situation im Betrieb ist den Bestellern im Wesentlichen
egal.

Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Jan Marco Funke
2020-02-11 21:27:48 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Jan Marco Funke
https://de.wikipedia.org/wiki/Bombardier_Talent_2
Ein vierteiliger Talent 2 bietet je nach Bauart 225 - 250 Sitzplätze.
Die aber durch normale Erwachsene kaum alle nutzbar sind, da sitzt man
extrem auf Kuschel-Kontakt und kann auch seine Arme kaum mehr
gebrauchen, um was zu lesen oder am Rechner zu tippen.
Sowas steht halt in keiner Ausschreibung und fällt im Demo-Mockup auch
nicht auf. Die Situation im Betrieb ist den Bestellern im Wesentlichen
egal.
Mag es auch geben. Teilweise sind es aber auch noch die Nachwirkungen
der Kürzung der Regionalisierungsmittel durch Koch und Steinbrück.
Einige Besteller mussten deshalb Leistungen abbestellen, was Taktlücken
in Tagesrandlage und an den Wochenenden zur Folge hatte, andere haben es
dadurch kompensiert, indem sie bei Neuausschreibungen viel zu geringe
Kapazitäten angesetzt haben. Einige dieser Verträge aus der damaligen
unseligen Zeit laufen heute noch, z.B. RE 3 und RE 13 im Ruhrgebiet, wo
beinahe ganztägig auch außerhalb der Verkehrsspitzen stehen angesagt
ist. Und in der Zeit wurden teils auch besonders absurd eng bestuhlte
Fahrzeuge beschafft.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Michael Kümmling
2020-02-12 06:15:44 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by Marc Haber
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Jan Marco Funke
https://de.wikipedia.org/wiki/Bombardier_Talent_2
Ein vierteiliger Talent 2 bietet je nach Bauart 225 - 250 Sitzplätze.
Die aber durch normale Erwachsene kaum alle nutzbar sind, da sitzt man
extrem auf Kuschel-Kontakt und kann auch seine Arme kaum mehr
gebrauchen, um was zu lesen oder am Rechner zu tippen.
Sowas steht halt in keiner Ausschreibung und fällt im Demo-Mockup auch
nicht auf. Die Situation im Betrieb ist den Bestellern im Wesentlichen
egal.
Mag es auch geben. Teilweise sind es aber auch noch die Nachwirkungen
der Kürzung der Regionalisierungsmittel durch Koch und Steinbrück.
Dazu kommt, dass Sachsen über Jahre einen Teil der
Regionalisierungsmittel zweckentfremdet hat. Im neuen Koalitionsvertrag
ist immerhin ein Ende dieser Praxis vorgesehen.


Viele Grüße
Micha
Stephan Gerlach
2020-02-14 22:33:38 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Jan Marco Funke
https://de.wikipedia.org/wiki/Bombardier_Talent_2
Ein vierteiliger Talent 2 bietet je nach Bauart 225 - 250 Sitzplätze.
Die aber durch normale Erwachsene kaum alle nutzbar sind, da sitzt man
extrem auf Kuschel-Kontakt und kann auch seine Arme kaum mehr
gebrauchen, um was zu lesen oder am Rechner zu tippen.
Sowas steht halt in keiner Ausschreibung und fällt im Demo-Mockup auch
nicht auf. Die Situation im Betrieb ist den Bestellern im Wesentlichen
egal.
Falls dem so ist: Wahrscheinlich auch deswegen, weil möglicherweise
keiner von diesen Bestellern mal selbst auf der von ihm bestellten
Strecke Zug fährt?!
--
Post by Marc Haber
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
U***@web.de
2020-02-15 07:23:41 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Post by Marc Haber
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Jan Marco Funke
https://de.wikipedia.org/wiki/Bombardier_Talent_2
Ein vierteiliger Talent 2 bietet je nach Bauart 225 - 250 Sitzplätze.
Die aber durch normale Erwachsene kaum alle nutzbar sind, da sitzt man
extrem auf Kuschel-Kontakt und kann auch seine Arme kaum mehr
gebrauchen, um was zu lesen oder am Rechner zu tippen.
Sowas steht halt in keiner Ausschreibung und fällt im Demo-Mockup auch
nicht auf. Die Situation im Betrieb ist den Bestellern im Wesentlichen
egal.
Falls dem so ist: Wahrscheinlich auch deswegen, weil möglicherweise
keiner von diesen Bestellern mal selbst auf der von ihm bestellten
Strecke Zug fährt?!
Eine Behörde kann auch schlecht Regionalzug fahren,
bestenfalls ihre Bediensteten.
Stephan Gerlach
2020-02-20 16:13:44 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Stephan Gerlach
Post by Marc Haber
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Jan Marco Funke
https://de.wikipedia.org/wiki/Bombardier_Talent_2
Ein vierteiliger Talent 2 bietet je nach Bauart 225 - 250 Sitzplätze.
Die aber durch normale Erwachsene kaum alle nutzbar sind, da sitzt man
extrem auf Kuschel-Kontakt und kann auch seine Arme kaum mehr
gebrauchen, um was zu lesen oder am Rechner zu tippen.
Sowas steht halt in keiner Ausschreibung und fällt im Demo-Mockup auch
nicht auf. Die Situation im Betrieb ist den Bestellern im Wesentlichen
egal.
Falls dem so ist: Wahrscheinlich auch deswegen, weil möglicherweise
keiner von diesen Bestellern mal selbst auf der von ihm bestellten
Strecke Zug fährt?!
Eine Behörde kann auch schlecht Regionalzug fahren,
bestenfalls ihre Bediensteten.
Natürlich spreche ich von den Bediensteten.

Einer Behörde kann BTW irgendein Umstand weder egal noch "nicht_egal" sein.
Zumindest, wenn man die Behörde nicht als Person(en), d.h. also nicht
als ein oder mehrere ihrer Bediensteten, definiert.
--
Post by U***@web.de
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
U***@web.de
2020-02-20 16:17:46 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Post by U***@web.de
Post by Stephan Gerlach
Post by Marc Haber
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Jan Marco Funke
https://de.wikipedia.org/wiki/Bombardier_Talent_2
Ein vierteiliger Talent 2 bietet je nach Bauart 225 - 250 Sitzplätze.
Die aber durch normale Erwachsene kaum alle nutzbar sind, da sitzt man
extrem auf Kuschel-Kontakt und kann auch seine Arme kaum mehr
gebrauchen, um was zu lesen oder am Rechner zu tippen.
Sowas steht halt in keiner Ausschreibung und fällt im Demo-Mockup auch
nicht auf. Die Situation im Betrieb ist den Bestellern im Wesentlichen
egal.
Falls dem so ist: Wahrscheinlich auch deswegen, weil möglicherweise
keiner von diesen Bestellern mal selbst auf der von ihm bestellten
Strecke Zug fährt?!
Eine Behörde kann auch schlecht Regionalzug fahren,
bestenfalls ihre Bediensteten.
Natürlich spreche ich von den Bediensteten.
Einer Behörde kann BTW irgendein Umstand weder egal noch "nicht_egal" sein.
Zumindest, wenn man die Behörde nicht als Person(en), d.h. also nicht
als ein oder mehrere ihrer Bediensteten, definiert.
Solche Behörden können als Behörden Meinungen vertreten,
Rechtsgeschäfte abschließen, ggf. Kündigungen aussprechen.

Dir und mir ist bekannt, daß jede Behörde über Bedienstete
verfügt, jedenfalls jede, die tätig wird.
Stephan Gerlach
2020-02-20 18:30:53 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Stephan Gerlach
Post by U***@web.de
Post by Stephan Gerlach
Post by Marc Haber
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Jan Marco Funke
https://de.wikipedia.org/wiki/Bombardier_Talent_2
Ein vierteiliger Talent 2 bietet je nach Bauart 225 - 250 Sitzplätze.
Die aber durch normale Erwachsene kaum alle nutzbar sind, da sitzt man
extrem auf Kuschel-Kontakt und kann auch seine Arme kaum mehr
gebrauchen, um was zu lesen oder am Rechner zu tippen.
Sowas steht halt in keiner Ausschreibung und fällt im Demo-Mockup auch
nicht auf. Die Situation im Betrieb ist den Bestellern im Wesentlichen
egal.
Falls dem so ist: Wahrscheinlich auch deswegen, weil möglicherweise
keiner von diesen Bestellern mal selbst auf der von ihm bestellten
Strecke Zug fährt?!
Eine Behörde kann auch schlecht Regionalzug fahren,
bestenfalls ihre Bediensteten.
Natürlich spreche ich von den Bediensteten.
Einer Behörde kann BTW irgendein Umstand weder egal noch "nicht_egal" sein.
Zumindest, wenn man die Behörde nicht als Person(en), d.h. also nicht
als ein oder mehrere ihrer Bediensteten, definiert.
Solche Behörden können als Behörden Meinungen vertreten,
Rechtsgeschäfte abschließen, ggf. Kündigungen aussprechen.
Ja, rein formal.

Man kann definieren, daß Behörden bestimmte Eigenschaften/Tätigkeiten
von "echten" Personen übernehmen können, z.B.
eine Meinung vertreten, Rechtsgeschäfte abschließen, Kündigungen
aussprechen, Gesetze/Vorschriften festlegen, Briefe schreiben,...
D.h. anstatt
"der Mitarbeiter/Bedienstete der Behörden macht das"
sagt man einfach
"die Behörde macht das".

Bei anderen Eigenschaften/Tätigkeiten hingegen kann man hingegen
festlegen, daß dieser Sprachgebrauch "die Behörde macht das" ungewollt
ist, z.b. bei "jemandem ist etwas egal/nicht_egal", "mit dem Regionalzug
fahren", "eine Meinung haben(?)".
Post by U***@web.de
Dir und mir ist bekannt, daß jede Behörde über Bedienstete
verfügt, jedenfalls jede, die tätig wird.
Ja.

Das hat natürlich jetzt nicht mehr viel mit Regionalzügen zu tun :-) .
--
Post by U***@web.de
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
Hartmut Ott
2020-02-21 13:56:07 UTC
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Hej,
Post by U***@web.de
Post by Stephan Gerlach
Natürlich spreche ich von den Bediensteten.
Einer Behörde kann BTW irgendein Umstand weder egal noch "nicht_egal" sein.
Zumindest, wenn man die Behörde nicht als Person(en), d.h. also nicht
als ein oder mehrere ihrer Bediensteten, definiert.
Solche Behörden können als Behörden Meinungen vertreten,
Rechtsgeschäfte abschließen, ggf. Kündigungen aussprechen.
Dir und mir ist bekannt, daß jede Behörde über Bedienstete
verfügt, jedenfalls jede, die tätig wird.
Wurde nicht, schon vor Jahrzehnten, der Begriff Bedienstete durch den
Begriff Mitarbeiter ersetzt? Was auch zur Folge hatte, das bei
Rundschreiben statt des gewohnte "An die Herren Mitarbeiter und die
Bediensteten" dort nur noch "An die Mitarbeiter" stand.

Damals wurde bei der Datenstation TA1069 bei einem Update der Text
"Lassen Sie die Buchungsnummer durch einen dazu berechtigten
Bediensteten eingeben" durch "Lassen Sie die Buchungsnummer durch einen
dazu berechtigten Mitarbeiter eingeben" ersetzt.



mfg
Hartmut Ott
*Wir alle tragen den Heiligenschein des gewöhnlichen Wahnsinns*
--
Trage es lachend
Marc Haber
2020-02-22 07:19:55 UTC
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Post by Hartmut Ott
Wurde nicht, schon vor Jahrzehnten, der Begriff Bedienstete durch den
Begriff Mitarbeiter ersetzt? Was auch zur Folge hatte, das bei
Rundschreiben statt des gewohnte "An die Herren Mitarbeiter und die
Bediensteten" dort nur noch "An die Mitarbeiter" stand.
Ich glaube, politisch korrekt ist im Moment "Beschäftigte".

Grüße
Marc
--
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Johann Mayerwieser
2020-02-22 21:18:40 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Hartmut Ott
Wurde nicht, schon vor Jahrzehnten, der Begriff Bedienstete durch den
Begriff Mitarbeiter ersetzt? Was auch zur Folge hatte, das bei
Rundschreiben statt des gewohnte "An die Herren Mitarbeiter und die
Bediensteten" dort nur noch "An die Mitarbeiter" stand.
Ich glaube, politisch korrekt ist im Moment "Beschäftigte".
Nicht mehr lange, dann heißt es "durch einen berechtigten Sklaven"
--
Mailadresse ist gültig Mails werden nur gelesen, wenn im Betreff [usenet]
steht
Marc Haber
2020-02-15 09:52:47 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Post by Marc Haber
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Jan Marco Funke
https://de.wikipedia.org/wiki/Bombardier_Talent_2
Ein vierteiliger Talent 2 bietet je nach Bauart 225 - 250 Sitzplätze.
Die aber durch normale Erwachsene kaum alle nutzbar sind, da sitzt man
extrem auf Kuschel-Kontakt und kann auch seine Arme kaum mehr
gebrauchen, um was zu lesen oder am Rechner zu tippen.
Sowas steht halt in keiner Ausschreibung und fällt im Demo-Mockup auch
nicht auf. Die Situation im Betrieb ist den Bestellern im Wesentlichen
egal.
Falls dem so ist: Wahrscheinlich auch deswegen, weil möglicherweise
keiner von diesen Bestellern mal selbst auf der von ihm bestellten
Strecke Zug fährt?!
Genau, die fahren S-Klasse statt S-Bahn. Anders kann man sich manche
Schlidbürgerstreiche im Nahverkehr nicht erklären.

Grüße
Marc
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Ralph A. Schmid, dk5ras
2020-02-17 11:42:54 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Stephan Gerlach
Falls dem so ist: Wahrscheinlich auch deswegen, weil möglicherweise
keiner von diesen Bestellern mal selbst auf der von ihm bestellten
Strecke Zug fährt?!
Genau, die fahren S-Klasse statt S-Bahn. Anders kann man sich manche
Schlidbürgerstreiche im Nahverkehr nicht erklären.
Isso. Geht auch aber anders, habe mich mal über die Beinfreiheit in
NASA-Zügen gewundert - bis ich den Chef des Ladens getroffen habe, das
war so ein baumlanger Typ. Dem Vernehmen nach fährt der auch selber
mit seinen Zügen, und der hat offenbar durchgesetzt, daß es ja wohl
nicht sein kann, wenn der Chef da nicht mitfahren kann wegen
Käfighaltungsbedingungen.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Marc Haber
2020-02-17 17:48:17 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Marc Haber
Post by Stephan Gerlach
Falls dem so ist: Wahrscheinlich auch deswegen, weil möglicherweise
keiner von diesen Bestellern mal selbst auf der von ihm bestellten
Strecke Zug fährt?!
Genau, die fahren S-Klasse statt S-Bahn. Anders kann man sich manche
Schlidbürgerstreiche im Nahverkehr nicht erklären.
Isso. Geht auch aber anders, habe mich mal über die Beinfreiheit in
NASA-Zügen gewundert - bis ich den Chef des Ladens getroffen habe, das
war so ein baumlanger Typ. Dem Vernehmen nach fährt der auch selber
mit seinen Zügen, und der hat offenbar durchgesetzt, daß es ja wohl
nicht sein kann, wenn der Chef da nicht mitfahren kann wegen
Käfighaltungsbedingungen.
Inzwischen ist das egal, die beiden Manager vom Fernverkehr, die ich
kenne, sind auch nicht klein gewachsen.

Grüße
Marc
--
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Stefan Reuther
2020-02-11 16:37:10 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Jan Marco Funke
https://de.wikipedia.org/wiki/Bombardier_Talent_2
Ein vierteiliger Talent 2 bietet je nach Bauart 225 - 250 Sitzplätze.
Die aber durch normale Erwachsene kaum alle nutzbar sind, da sitzt man
extrem auf Kuschel-Kontakt und kann auch seine Arme kaum mehr
gebrauchen, um was zu lesen oder am Rechner zu tippen.
Das ist das eine. Das andere ist, dass der Doppelstockwagen eine Menge
Platz hat, der halt nicht zur Sitzplatzkapazität zählt, aber den
Aufenthalt doch entspannter ("luftiger") macht: beim Tiefeinstieg z.B.
die Klappsitzbereiche auf halber Höhe, wo man halt auch mal stehen kann
(frühere Dosto hatten da noch ein richtiges Abteil?) und ganz allgemein
die Mehrzweckabteile. Bei manchen der Talent-2 sind die halt ziemlich
vollgerammelt.

Allerdings gibt's ja auch durchaus gut aufgeteilte Talent-2. Die von
Abellio Thüringen fand ich nicht schlecht, und die von DB Regio Nordost
auf DD <> Cottbus/Elsterwerda sind eigentlich auch ok.


Stefan
Stephan Gerlach
2020-02-14 22:51:00 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Auf der Strecke Leipzig-Cottbus (RE10) fuhren/fahren seit längerer Zeit
wieder vermehrt Züge mit Lok und (meistens 3) Doppelstock-Waggons, was
schon allein als Platzgründen prinzipiell zu begrüßen ist.
Neulich wollte ich an einem Freitag unterwegs in den RE10, welcher ab
Leipzig 13:13 Uhr fährt, einsteigen.
Der Zug war leider "plötzlich" wieder einer der ungeliebten roten
Talent-Züge. Natürlich nur 1 Vierteiler-Zug, dessen Platz-Kapazität
unterhalb der Kapazität eines einzigen Doppelstock-Waggons liegen dürfte.
Im Vergleich zu dem "richtigen, großen" Doppelstock-Zug wirkt der Talent
wie ein Miniatur-Spielzeug-Zug.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bombardier_Talent_2
Ich weiß, wie diese Fahrzeuge aussehen und das Layout ist.
Post by Jan Marco Funke
Ein vierteiliger Talent 2 bietet je nach Bauart 225 - 250 Sitzplätze.
Das entspricht etwa der Anzahl an Sitzen von zwei Dosto.
In der Theorie vielleicht.

Praktisch werden auch die ganzen Klappsitze mitgezählt, die sich z.B. im
Mehrzweck-Bereich und Klo gegenüberliegen; welche aber rein aus
Platzangründen kaum gleichzeitig alle belegt werden können - außer
vielleicht, alle Fahrgäste sind kleine Grundschulkinder.

Und wie schon geschrieben wurde, ist die - ich nenne es mal so -
"Gesamt-Fläche", zusammengesetzt aus Stehplatz-Fläche und
Sitzplatz-Fläche, im DoSto-Zug mutmaßlich wesentlich größer als in einem
Talent-2.
Auch wenn diese Fläche vermutlich nirgendwo statistisch erfaßt ist.
Post by Jan Marco Funke
Klar, drei
Dosto sind dann immerhin noch 50% mehr Kapazität.
Das kommt dann extra noch dazu.

Praktisch hatte ich selbst zu extrem ausgelasteten Zeiten - auch im
Hochsommer mit massenhaft Fahrrädern, Kinderwagen und Rollstühlen - nie
Schwierigkeiten, im DoSto-Zug Platz zu finden. Manchmal mußte(n) ich
oder andere sogar im DoSto-Zug stehen, aber in diesem Fall stand man
dennoch nicht wie in der Sardinenbüchse.
Es bestand auch nie das Problem, gar nicht in den Zug hineinzukommen.
Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Besonders ungünstig war, daß gerade zu dieser Zeit (Freitag, 13:13 Uhr)
der Zug erfahrungsgemäß besonders stark ausgelastet ist.
Nur die ersten 15 Minuten bis zum dritten Halt hinter Leipzig oder auf
dem kompletten Zuglauf?
Ich kenne die Strecke hauptsächlich bloß bis Eilenburg. Was die
Auslastung zwischen Eilenburg und Cottbus ist, entzieht sich weitgehend
meiner Kenntnis. In Eilenburg steigen in der Tat häufig viele Fahrgäste
aus - aber wenn man mal in den wieder abfahrenden Zug reinguckt, sieht
der (sofern ein Talent-Zug) oft immer noch gut gefüllt aus.
Post by Jan Marco Funke
Falls ersteres, ist das Problem unter Umständen
schon bekannt, wird aber aus Kostengründen ignoriert, so lange die
Stehplätze noch reichen.
Es würde ja auch einfach genügen, permanent die - momentan ohnehin
häufig benutzten - DoSto-Züge weiter zu benutzen.
Post by Jan Marco Funke
Freitagnachmittags ist es bundesweit auf vielen Nahverkehrslinien
brechend voll. Vor allem aus den Ballungsgebieten raus aufs Land.
Zusätzlich zum normalen Berufsverkehr sind dann auch noch die
Wochenendpendler und Studenten unterwegs.
Ja, und aus diesem Grund wäre es sinnvoll, gerade zu solchen Zeiten
bessere Züge einzusetzen; vor allem, wenn diese - wie offenbar hier -
sowieso vorhanden sind.
--
Post by Jan Marco Funke
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
Jan Marco Funke
2020-02-15 09:11:30 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Praktisch werden auch die ganzen Klappsitze mitgezählt, die sich z.B. im
Mehrzweck-Bereich und Klo gegenüberliegen; welche aber rein aus
Platzangründen kaum gleichzeitig alle belegt werden können - außer
vielleicht, alle Fahrgäste sind kleine Grundschulkinder.
Ja, das stört mich auch, dass die Klappsitze stets als vollwertige
Sitzplätze mitgezählt werden. Wenn sie in der HVZ tatsächlich als solche
genutzt werden sollen, dann müsste man wenigstens so ehrlich sein und
Sperrzeiten für die Fahrradmitnahme definieren, die es aber nur in ganz
wenigen Verbünden gibt.
Post by Stephan Gerlach
Und wie schon geschrieben wurde, ist die - ich nenne es mal so -
"Gesamt-Fläche", zusammengesetzt aus Stehplatz-Fläche und
Sitzplatz-Fläche, im DoSto-Zug mutmaßlich wesentlich größer als in einem
Talent-2.
Auch wenn diese Fläche vermutlich nirgendwo statistisch erfaßt ist.
Drei Dosto und ein vierteiliger Talent2 sind ähnlich lang. Mit genauen
Flächenangaben kann ich dir auch nicht dienen, aber es werden mindestens
50% mehr sein. Vielleicht sogar noch etwas mehr, was die
Stehplatz-Kapazität angeht, da neben den geräumigeren Türbereichen auch
noch die Treppen eingeschränkt als Stehplätze genutzt werden können oder
manchmal auch als Sitzplätze, wenn der Boden sauber und trocken ist.
Post by Stephan Gerlach
Post by Jan Marco Funke
Falls ersteres, ist das Problem unter Umständen
schon bekannt, wird aber aus Kostengründen ignoriert, so lange die
Stehplätze noch reichen.
Es würde ja auch einfach genügen, permanent die - momentan ohnehin
häufig benutzten - DoSto-Züge weiter zu benutzen.
Aus Kundensicht bin ich da ganz bei Dir. Die EVU sehen es aber anders,
sie haben in der Ausschreibung wirtschaftlich sehr knapp kalkuliert und
sind in der Regel nicht bereit, auf eigene Kosten die Kapazitäten
aufzustocken, wenn die Fahrgastzahlen steigen oder die eingesetzten
Fahrzeuge nicht die erwartete Zuverlässigkeit aufweisen. Manche
Besteller erbarmen sich dann und vergüten den Einsatz zusätzlicher
Garnituren extra, andere sitzen es einfach jahrelang aus und scheren
sich bis zur nächsten Ausschreibung nicht um überfüllte Züge. Was im
Sinne der Verkehrswende bedauerlich ist, denn mit ohnehin schon
überfüllten Zügen gewinnt man keine neuen Fahrgäste hinzu. Im Zweifel
kann man mit dem Auto im Stau wenigstens sitzen, während täglich
längeres Stehen in überfüllten Sardienendosen nicht jedermanns Sache ist.
Post by Stephan Gerlach
Post by Jan Marco Funke
Freitagnachmittags ist es bundesweit auf vielen Nahverkehrslinien
brechend voll. Vor allem aus den Ballungsgebieten raus aufs Land.
Zusätzlich zum normalen Berufsverkehr sind dann auch noch die
Wochenendpendler und Studenten unterwegs.
Ja, und aus diesem Grund wäre es sinnvoll, gerade zu solchen Zeiten
bessere Züge einzusetzen; vor allem, wenn diese - wie offenbar hier -
sowieso vorhanden sind.
Ausschreibungen sollten so gestaltet werden, dass es nicht einzig um den
niedrigsten Preis geht, sondern auch um Qualität und Quantität.

Im Saarland hat das Land der DB einige ET 425 und 426 abgekauft, um sie
als strategische Reserve frei von allen EVU und im ganzen Elektro-Netz
einsetzen zu können. In Stuttgart ist ähnliches geplant, neben
Reservefahrzeugen soll dort sogar eine Personalreserve aufgebaut werden.
Ich frage mich, ob der Trend nicht mittelfristig ohnehin zu Länderbahnen
gehen wird? Häufige Betreiberwechsel bringen oft mehr Probleme und
Nachteile als Vorteile mit sich.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
U***@web.de
2020-02-15 09:52:33 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Es würde ja auch einfach genügen, permanent die - momentan ohnehin
häufig benutzten - DoSto-Züge weiter zu benutzen.
Aus Kundensicht bin ich da ganz bei Dir. Die EVU sehen es aber anders,
Teils gibt es noch heftigste Pönalen für
den Einsatz vertragswidriger Fahrzeuge,
und sei er auch noch so sinnvoll.
Post by Jan Marco Funke
sie haben in der Ausschreibung wirtschaftlich sehr knapp kalkuliert und
sind in der Regel nicht bereit, auf eigene Kosten die Kapazitäten
aufzustocken, wenn die Fahrgastzahlen steigen
Das schert die EVU oft wenig.

Immerhin findet man jetzt Dostos auf dem
Gebrauchtmarkt. Gut, im gegenständlichen Fall
mußte der Betreiber darauf gar nicht zurückgreifen,
da er DB heißt.

Solche ohne Klima sind im Hochsommer allerdings
nur im Frühverkehr bedarfsgerecht.

Gruß, ULF
Stephan Gerlach
2020-02-20 19:05:38 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Es würde ja auch einfach genügen, permanent die - momentan ohnehin
häufig benutzten - DoSto-Züge weiter zu benutzen.
Aus Kundensicht bin ich da ganz bei Dir. Die EVU sehen es aber anders,
Teils gibt es noch heftigste Pönalen für
den Einsatz vertragswidriger Fahrzeuge,
und sei er auch noch so sinnvoll.
Wieso das?
Bzw. wer muß da an wen zahlen?
Und wer hat sowas festgelegt?
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
sie haben in der Ausschreibung wirtschaftlich sehr knapp kalkuliert und
sind in der Regel nicht bereit, auf eigene Kosten die Kapazitäten
aufzustocken, wenn die Fahrgastzahlen steigen
Das schert die EVU oft wenig.
Immerhin findet man jetzt Dostos auf dem
Gebrauchtmarkt. Gut, im gegenständlichen Fall
mußte der Betreiber darauf gar nicht zurückgreifen,
da er DB heißt.
Solche ohne Klima sind im Hochsommer allerdings
nur im Frühverkehr bedarfsgerecht.
Ein überfüllter Sardinenbüchsen-Talent-2 ist - auch wenn mit Klimaanlage
- IMHO nicht besser. Da ziehe ich doch einen DoSto-Zug mit geöffneten
Fenstern vor. Lieber zu warm als zu wenig (oder gar kein) Platz.
Zudem haben einige DoSto-Züge sogar Klimaanlagen.
--
Post by U***@web.de
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
U***@web.de
2020-02-21 07:30:50 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Es würde ja auch einfach genügen, permanent die - momentan ohnehin
häufig benutzten - DoSto-Züge weiter zu benutzen.
Aus Kundensicht bin ich da ganz bei Dir. Die EVU sehen es aber anders,
Teils gibt es noch heftigste Pönalen für
den Einsatz vertragswidriger Fahrzeuge,
und sei er auch noch so sinnvoll.
Wieso das?
Bzw. wer muß da an wen zahlen?
Und wer hat sowas festgelegt?
Der Aufgabenträger, im Ausschreibungstext.
Stephan Gerlach
2020-02-21 17:33:36 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Stephan Gerlach
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Es würde ja auch einfach genügen, permanent die - momentan ohnehin
häufig benutzten - DoSto-Züge weiter zu benutzen.
Aus Kundensicht bin ich da ganz bei Dir. Die EVU sehen es aber anders,
Teils gibt es noch heftigste Pönalen für
den Einsatz vertragswidriger Fahrzeuge,
und sei er auch noch so sinnvoll.
Wieso das?
Bzw. wer muß da an wen zahlen?
Und wer hat sowas festgelegt?
Der Aufgabenträger, im Ausschreibungstext.
Der Aufgabenträger zahlt also?
An wen zahlt der (doch nicht an sich selbst?!)?

Im Ausschreibungtext sind derartige Regelungen also festgelegt?!
Dann muß ja trotzdem irgendjemand in diesen Ausschreibungstext
reingeschrieben haben, daß A unter bestimmten Bedingungen, z.B. beim
Einsatz vertragswidriger Fahrzeuge, irgendeinen Betrag an B zahlen muß.
--
Post by U***@web.de
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
U***@web.de
2020-02-21 17:31:22 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Post by U***@web.de
Post by Stephan Gerlach
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Es würde ja auch einfach genügen, permanent die - momentan ohnehin
häufig benutzten - DoSto-Züge weiter zu benutzen.
Aus Kundensicht bin ich da ganz bei Dir. Die EVU sehen es aber anders,
Teils gibt es noch heftigste Pönalen für
den Einsatz vertragswidriger Fahrzeuge,
und sei er auch noch so sinnvoll.
Wieso das?
Bzw. wer muß da an wen zahlen?
Und wer hat sowas festgelegt?
Der Aufgabenträger, im Ausschreibungstext.
Der Aufgabenträger zahlt also?
Nein, war Antwort auf die letzte Frage.
Der Zuschlagnehmer zahlt im Pönalenfall
an ihn.
Stephan Gerlach
2020-02-26 22:27:18 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Stephan Gerlach
Post by U***@web.de
Post by Stephan Gerlach
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Es würde ja auch einfach genügen, permanent die - momentan ohnehin
häufig benutzten - DoSto-Züge weiter zu benutzen.
Aus Kundensicht bin ich da ganz bei Dir. Die EVU sehen es aber anders,
Teils gibt es noch heftigste Pönalen für
den Einsatz vertragswidriger Fahrzeuge,
und sei er auch noch so sinnvoll.
Wieso das?
Bzw. wer muß da an wen zahlen?
Und wer hat sowas festgelegt?
Der Aufgabenträger, im Ausschreibungstext.
Der Aufgabenträger zahlt also?
Nein, war Antwort auf die letzte Frage.
Der Zuschlagnehmer zahlt im Pönalenfall
an ihn.
OK.
"Aufgabenträger" ist ja dabei ein allgemeiner Begriff.
Das klingt so, als wäre das in der Regel vermutlich meistens:
Ein Verkehrsverbund o.ä., die Bahn selbst(??), ein Bundesland(??)

"Zuschlagnehmer" klingt nach dem Unternehmen, daß die Beförderung, d.h.
die Zugfahrten, konkret ausführt:
Die Bahn, DB Regio, MRB, Abellio,...


Dann wäre noch die Frage, wie(so) es zu solcheunsinnigen Regelungen kommt;
Aufgabenträger an Zuschlagnehmer:
"wenn ihr nicht mit Fahrzeug X fahrt, sondern mit Fahrzeug Y, dann zahlt
uns gefälligst was".

Wieso muß man überhaupt festlegen, mit welchem Fahrzeug zwingend
gefahren werden muß.
--
Post by U***@web.de
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
Johann Mayerwieser
2020-02-27 05:59:23 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Wieso muß man überhaupt festlegen, mit welchem Fahrzeug zwingend
gefahren werden muß.
Könnte das ein Grund sein:
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--
Mailadresse ist gültig Mails werden nur gelesen, wenn im Betreff [usenet]
steht
Marc Haber
2020-02-27 06:27:26 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Wieso muß man überhaupt festlegen, mit welchem Fahrzeug zwingend
gefahren werden muß.
Weil die Eigenschaften des Fahrzeugs (Höchstgeschwindigkeit,
Bodenhöhe, Barrierefreiheit, Klima, Länge, Anzahl Sitzplätze) für die
Ausschreibung relevant ist und es inzwischen gängig ist, dass das Land
die Fahrzeuge beschafft und an den Zuschlagnehmer vermietet.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
U***@web.de
2020-02-27 13:16:12 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Stephan Gerlach
Wieso muß man überhaupt festlegen, mit welchem Fahrzeug zwingend
gefahren werden muß.
Weil die Eigenschaften des Fahrzeugs (Höchstgeschwindigkeit,
Bodenhöhe, Barrierefreiheit, Klima, Länge, Anzahl Sitzplätze)
Klimafreundliche Bremsstromrückspeisung...
Post by Marc Haber
für die
Ausschreibung relevant ist und es inzwischen gängig ist, dass das Land
die Fahrzeuge beschafft und an den Zuschlagnehmer vermietet.
Ob auch schon in Sachsen, wage ich zu bezweifeln.
Stephan Gerlach
2020-03-18 18:26:36 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Marc Haber
Post by Stephan Gerlach
Wieso muß man überhaupt festlegen, mit welchem Fahrzeug zwingend
gefahren werden muß.
Weil die Eigenschaften des Fahrzeugs (Höchstgeschwindigkeit,
Bodenhöhe, Barrierefreiheit, Klima, Länge, Anzahl Sitzplätze)
Klimafreundliche Bremsstromrückspeisung...
Post by Marc Haber
für die
Ausschreibung relevant ist...
Wenn man mal Talent2 mit einem üblichen DoSto-Zug hinsichtlich der
genannten Kriterien vergleicht:

Höchstgeschwindigkeit:
Dürfte hier nicht von Belang sein, da beide Züge offensichtlich
(prinzipiell) den gleichen Fahrplan einhalten können.
Zudem könnte man - falls eine besonders hohe Höchstgeschwindigkeit
gefordert ist - einfach eine Lok benutzen, die ebenfalls die
Höchstgeschwingigkeit des Talent2 erreicht.

Bodenhöhe (außen, nehme ich an?):
Beide Zug-Arten können problemlos auf der fraglichen Strecke fahren,
ohne daß der Boden zu niedrig wird. Keiner der beiden Züge ist
diesbezüglich irgendwie "besser" als der andere. Ist also nicht von Belang.

Barrierefreiheit:
Das kommt auf die Bahnsteighöhe an. Auf der fraglichen Strecke gibt es
einige "zu niedrige" Bahnsteige, bei denen man bei beiden Zug-Arten
einen Schritt nach oben bzw. unten beim Einsteigen machen müßte. Im
DoSto-Zug ist innen (meistens) eine leicht nach unten führende Schräge,
die im Talent2 nicht ist. Außerdem ist die obere Etage im DoSto-Zug
naturgemäß nicht barrierefrei. Andererseits könnte es im Talent2
wiederum Probleme mit der Barrierefreiheit aufgrund zu geringer Breite
geben.

Klimaanlage:
Im Winter ist es eh egal, da braucht es nur eine Heizung. Die haben
beide Zug-Arten. Im Sommer ist hier der Talent2 im Vorteil, sofern man
im DoSto-Zug "alte" Waggons voraussetzt. Allerdings soll es dem
Hörensagen nach auch DoSto-Waggons mit Klimaanlage geben.

Länge:
Hier dürften ein DoSto-Zug mit Lok + 3 Waggons geringfügig länger sein
als ein 4-teiliger Talent2. Jenachdem, ob kurze oder lange Züge als
"besser" erachtet werden, ist eine der beiden Zug-Arten im Vorteil.

Anzahl Sitzplätze:
Natürlich ganz klares Plus für den DoSto-Zug. Das fällt noch deutlicher
aus, wenn man das mehrfach angesprochene "reale" Platzangebot
betrachtet, d.h. auch Stehplätze oder die zur Verfügung stehende Fläche.

Klimafreundliche Bremsstromrückspeisung:
Hier dürfte der Talent2 vorn liegen, da ich nicht annehme, daß die Loks
hier vor den DoSto-Zügen sowas haben. Meistens sehen die Loks ungefähr
so aus <https://de.wikipedia.org/wiki/DR-Baureihe_243>. Allerdings
scheint es auch Loks mit Bremsstrom-Rückspeisung zu geben.


Fazit: Jenachdem, welche der Kriterien in der ("geheimen") Ausschreibung
vereinbart(?) wurden und bei Nichteinhaltung mit Sanktionen belegt
wurden, liegt mal die eine, mal die andere Zugart vorn.
--
Post by U***@web.de
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
Marc Haber
2020-03-19 07:48:58 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Dürfte hier nicht von Belang sein, da beide Züge offensichtlich
(prinzipiell) den gleichen Fahrplan einhalten können.
Zudem könnte man - falls eine besonders hohe Höchstgeschwindigkeit
gefordert ist - einfach eine Lok benutzen, die ebenfalls die
Höchstgeschwingigkeit des Talent2 erreicht.
Leistung? Beschleunigung? Vier angetriebene Achsen bringen die Kraft
schlechter auf die Schiene als acht.
Post by Stephan Gerlach
Beide Zug-Arten können problemlos auf der fraglichen Strecke fahren,
ohne daß der Boden zu niedrig wird. Keiner der beiden Züge ist
diesbezüglich irgendwie "besser" als der andere. Ist also nicht von Belang.
Im Dostozug mit Tiefeinstieg ist die Hälfte der Plätze nicht
barrierefrei erreichbar; Dostos mit Hocheinstieg sind gar nicht
barrierefrei. Außerdem kann man sich im Dostozug nicht barrierefrei
von Wagen zu Wagen bewegen.
Post by Stephan Gerlach
Das kommt auf die Bahnsteighöhe an. Auf der fraglichen Strecke gibt es
einige "zu niedrige" Bahnsteige, bei denen man bei beiden Zug-Arten
einen Schritt nach oben bzw. unten beim Einsteigen machen müßte. Im
DoSto-Zug ist innen (meistens) eine leicht nach unten führende Schräge,
die im Talent2 nicht ist. Außerdem ist die obere Etage im DoSto-Zug
naturgemäß nicht barrierefrei. Andererseits könnte es im Talent2
wiederum Probleme mit der Barrierefreiheit aufgrund zu geringer Breite
geben.
Ist Dir überhaupt bewusst dass es Dosto-Wagen mit unterschiedlich
konstruierten Einstiegssituationen gibt?
Post by Stephan Gerlach
Im Winter ist es eh egal, da braucht es nur eine Heizung. Die haben
beide Zug-Arten. Im Sommer ist hier der Talent2 im Vorteil, sofern man
im DoSto-Zug "alte" Waggons voraussetzt. Allerdings soll es dem
Hörensagen nach auch DoSto-Waggons mit Klimaanlage geben.
Bei weitem die Mehrheit der noch einsatzfähigen Dosto-Wagen haben eine
Klimaanlage.
Post by Stephan Gerlach
Hier dürfte der Talent2 vorn liegen, da ich nicht annehme, daß die Loks
hier vor den DoSto-Zügen sowas haben. Meistens sehen die Loks ungefähr
so aus <https://de.wikipedia.org/wiki/DR-Baureihe_243>. Allerdings
scheint es auch Loks mit Bremsstrom-Rückspeisung zu geben.
Die 143 ist ungefähr die letzte Lok die noch nicht zurückspeisen kann.
Aber acht elektrisch gebremste Achsen speisen besser zurück als vier.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
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Stephan Gerlach
2020-03-20 00:41:32 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Stephan Gerlach
Dürfte hier nicht von Belang sein, da beide Züge offensichtlich
(prinzipiell) den gleichen Fahrplan einhalten können.
Zudem könnte man - falls eine besonders hohe Höchstgeschwindigkeit
gefordert ist - einfach eine Lok benutzen, die ebenfalls die
Höchstgeschwingigkeit des Talent2 erreicht.
Leistung? Beschleunigung? Vier angetriebene Achsen bringen die Kraft
schlechter auf die Schiene als acht.
Ja. Dennoch "schafft" offensichtlich trotz der schlechteren
Beschleunigung auf der fraglichen Strecke auch der DoSto-Zug den
Fahrplan. Die bessere Beschleunigung des Talent2 ist hier offenbar nicht
so relevant.
Das, was der Talent2 in der Beschleunigungsphase an Zeit rausholt, kann
der DoSto-Zug evtl. während der Halte an den Haltestellen kompensieren,
da die Tüt-Öffnungs-/Schließ-Vorgänge schneller gehen.
Post by Marc Haber
Post by Stephan Gerlach
Beide Zug-Arten können problemlos auf der fraglichen Strecke fahren,
ohne daß der Boden zu niedrig wird. Keiner der beiden Züge ist
diesbezüglich irgendwie "besser" als der andere. Ist also nicht von Belang.
Im Dostozug mit Tiefeinstieg ist die Hälfte der Plätze nicht
barrierefrei erreichbar;
Genau. Schrieb ich ja sinngemäß auch.
Post by Marc Haber
Dostos mit Hocheinstieg sind gar nicht
barrierefrei. Außerdem kann man sich im Dostozug nicht barrierefrei
von Wagen zu Wagen bewegen.
Das stimmt. Die Frage ist, inwieweit das einer mobilitätseingeschränkten
Person wichtig ist. BTW dürfte die Bewegung innerhalb des Zuges v.a.
durch die Gang-Breite limitiert sein, und da wird es für Rollifahrer
auch im Talent2 eng.
Post by Marc Haber
Post by Stephan Gerlach
Das kommt auf die Bahnsteighöhe an. Auf der fraglichen Strecke gibt es
einige "zu niedrige" Bahnsteige, bei denen man bei beiden Zug-Arten
einen Schritt nach oben bzw. unten beim Einsteigen machen müßte. Im
DoSto-Zug ist innen (meistens) eine leicht nach unten führende Schräge,
die im Talent2 nicht ist. Außerdem ist die obere Etage im DoSto-Zug
naturgemäß nicht barrierefrei. Andererseits könnte es im Talent2
wiederum Probleme mit der Barrierefreiheit aufgrund zu geringer Breite
geben.
Ist Dir überhaupt bewusst dass es Dosto-Wagen mit unterschiedlich
konstruierten Einstiegssituationen gibt?
Ja, ich habe hier ein(!)mal einen DoSto-Wagen mit Hocheinstieg auf der
fraglichen Strecke gesehen. War natürlich suboptimal. Vermutlich hatten
sie gerade nicht genug Waggons mit Tiefeinstieg. Zum Glück waren die
beiden anderen Waggons mit Tiefeinstieg.
Post by Marc Haber
Post by Stephan Gerlach
Im Winter ist es eh egal, da braucht es nur eine Heizung. Die haben
beide Zug-Arten. Im Sommer ist hier der Talent2 im Vorteil, sofern man
im DoSto-Zug "alte" Waggons voraussetzt. Allerdings soll es dem
Hörensagen nach auch DoSto-Waggons mit Klimaanlage geben.
Bei weitem die Mehrheit der noch einsatzfähigen Dosto-Wagen haben eine
Klimaanlage.
Das ist löblich.
Diese Bauart auch
<Loading Image...>?
Post by Marc Haber
Post by Stephan Gerlach
Hier dürfte der Talent2 vorn liegen, da ich nicht annehme, daß die Loks
hier vor den DoSto-Zügen sowas haben. Meistens sehen die Loks ungefähr
so aus <https://de.wikipedia.org/wiki/DR-Baureihe_243>. Allerdings
scheint es auch Loks mit Bremsstrom-Rückspeisung zu geben.
Die 143 ist ungefähr die letzte Lok die noch nicht zurückspeisen kann.
Aber acht elektrisch gebremste Achsen speisen besser zurück als vier.
Das dürfte (physikalisch) stimmen, sofern man davon ausgeht, daß eine
einzelne Achse nicht beliebig viel Leistung zurückspeisen kann und die
(Brems-)Haftung bei 8 bremsenden Achsen besser ist als bei 4.
--
Post by Marc Haber
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
Johann Mayerwieser
2020-03-20 08:05:40 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Post by Marc Haber
Die 143 ist ungefähr die letzte Lok die noch nicht zurückspeisen kann.
Aber acht elektrisch gebremste Achsen speisen besser zurück als vier.
Das dürfte (physikalisch) stimmen, sofern man davon ausgeht, daß eine
einzelne Achse nicht beliebig viel Leistung zurückspeisen kann und die
(Brems-)Haftung bei 8 bremsenden Achsen besser ist als bei 4.
Hängt - wie bei der Beschleunigung - auch von dem auf den Achsen
lastenden Gewicht ab und da haben die Loks die Nase vorne.
--
Mailadresse ist gültig Mails werden nur gelesen, wenn im Betreff [usenet]
steht
Stephan Gerlach
2020-03-20 23:55:16 UTC
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Post by Johann Mayerwieser
Post by Stephan Gerlach
Post by Marc Haber
Die 143 ist ungefähr die letzte Lok die noch nicht zurückspeisen kann.
Aber acht elektrisch gebremste Achsen speisen besser zurück als vier.
Das dürfte (physikalisch) stimmen, sofern man davon ausgeht, daß eine
einzelne Achse nicht beliebig viel Leistung zurückspeisen kann und die
(Brems-)Haftung bei 8 bremsenden Achsen besser ist als bei 4.
Hängt - wie bei der Beschleunigung - auch von dem auf den Achsen
lastenden Gewicht ab und da haben die Loks die Nase vorne.
D.h. sind sogar - trotz nicht-rückspeisender Waggons - bei der
Rückspeisung sogar besser als Triebwagen-Züge?

Wenn man idealisierte Bedingungen annimmt, d.h. die Haftreibungskraft
F_R = µ*F_N
(F_N ist die Normalkraft) hängt nicht von der Auflagefläche ab, und die
gesamte Mechanik kann beliebig große Kräfte aufnehmen, ist es rein
physikalisch sogar egal, über wieviele Achsen rückgespeist wird. Dann
greift einfach der Energieerhaltungssatz gemäß
E_kin = E_el.
--
Post by Johann Mayerwieser
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
Rolf Mantel
2020-03-23 08:27:30 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Post by Johann Mayerwieser
Post by Stephan Gerlach
Post by Marc Haber
Die 143 ist ungefähr die letzte Lok die noch nicht zurückspeisen kann.
Aber acht elektrisch gebremste Achsen speisen besser zurück als vier.
Das dürfte (physikalisch) stimmen, sofern man davon ausgeht, daß eine
einzelne Achse nicht beliebig viel Leistung zurückspeisen kann und die
(Brems-)Haftung bei 8 bremsenden Achsen besser ist als bei 4.
Hängt - wie bei der Beschleunigung - auch von dem auf den Achsen
lastenden Gewicht ab und da haben die Loks die Nase vorne.
D.h. sind sogar - trotz nicht-rückspeisender Waggons - bei der
Rückspeisung sogar besser als Triebwagen-Züge?
Wenn man idealisierte Bedingungen annimmt, d.h. die Haftreibungskraft
F_R = µ*F_N
(F_N ist die Normalkraft) hängt nicht von der Auflagefläche ab, und die
gesamte Mechanik kann beliebig große Kräfte aufnehmen, ist es rein
physikalisch sogar egal, über wieviele Achsen rückgespeist wird. Dann
greift einfach der Energieerhaltungssatz gemäß
E_kin = E_el.
Die Sache ist etwas komplizierter:
1) Der Anteil der rückspeisbaren Energie bei einer Bremsung hängt damit
zusammen, welcher Anteil des Gesamtgewichts auf rückspeisenden Achen
liegt und welcher Anteil auf nicht rückspeisenden.
2) Natürlich ist auch die Stärke der Bremsung entscheidend: bei
schwacher Bremsung reicht die Rückspeisebremsung aus, bei starker
Bremsung muss man gleichzeitig auch andere Bremsen mitbenutzen.


Beim Triebwagen sind typischerweise die Hälfte der Achsen angetrieben
und damit die Hälfte des Gesamtgewichts wirksam für elektrische
Bremsung. Bei Lok und Wagen kann man vereinfacht sagen, es gibt 80t
elektrisch wirksame Masse und x elektrisch nicht wirksame Masse. Bei
50t je DoSto und 4 Wagen hast du also 80/280 oder kanpp ein Drittel
bremswirksame Masse.

Bei mittelstarker Bremsung bietet der Triebwagen den Vorteil, dass die
Bremsung gleichmäßig über das ganze Fahrzeug verteilt ist; ich weiß
nicht, bis zu welcher Bremsstärke eine "Nur-Lok" Bremsung fahrtechnisch
beherrschbar ist.
Stephan Gerlach
2020-03-23 17:58:29 UTC
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Post by Rolf Mantel
Post by Stephan Gerlach
Post by Johann Mayerwieser
Post by Stephan Gerlach
Post by Marc Haber
Die 143 ist ungefähr die letzte Lok die noch nicht zurückspeisen kann.
Aber acht elektrisch gebremste Achsen speisen besser zurück als vier.
Das dürfte (physikalisch) stimmen, sofern man davon ausgeht, daß eine
einzelne Achse nicht beliebig viel Leistung zurückspeisen kann und die
(Brems-)Haftung bei 8 bremsenden Achsen besser ist als bei 4.
Hängt - wie bei der Beschleunigung - auch von dem auf den Achsen
lastenden Gewicht ab und da haben die Loks die Nase vorne.
D.h. sind sogar - trotz nicht-rückspeisender Waggons - bei der
Rückspeisung sogar besser als Triebwagen-Züge?
Wenn man idealisierte Bedingungen annimmt, d.h. die Haftreibungskraft
F_R = µ*F_N
(F_N ist die Normalkraft) hängt nicht von der Auflagefläche ab, und
die gesamte Mechanik kann beliebig große Kräfte aufnehmen, ist es rein
physikalisch sogar egal, über wieviele Achsen rückgespeist wird. Dann
greift einfach der Energieerhaltungssatz gemäß
E_kin = E_el.
1) Der Anteil der rückspeisbaren Energie bei einer Bremsung hängt damit
zusammen, welcher Anteil des Gesamtgewichts auf rückspeisenden Achen
liegt und welcher Anteil auf nicht rückspeisenden.
Das geht davon aus, daß auch mit Hilfe der nicht-rückspeisenden Achsen
gebremst wird.
In diesem Fall hast du Recht.
Post by Rolf Mantel
2) Natürlich ist auch die Stärke der Bremsung entscheidend: bei
schwacher Bremsung reicht die Rückspeisebremsung aus, bei starker
Bremsung muss man gleichzeitig auch andere Bremsen mitbenutzen.
D.h. bei starker Bremsung, wenn die Rückspseisebremsung nicht ausreicht,
sollte tendenziell ein Zug mit mehr rückspeisenden Achsen im Vorteil sein.
--
Post by Rolf Mantel
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
Jan Marco Funke
2020-03-21 13:26:34 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Post by Marc Haber
Post by Stephan Gerlach
Dürfte hier nicht von Belang sein, da beide Züge offensichtlich
(prinzipiell) den gleichen Fahrplan einhalten können.
Zudem könnte man - falls eine besonders hohe Höchstgeschwindigkeit
gefordert ist - einfach eine Lok benutzen, die ebenfalls die
Höchstgeschwingigkeit des Talent2 erreicht.
Leistung? Beschleunigung? Vier angetriebene Achsen bringen die Kraft
schlechter auf die Schiene als acht.
Ja. Dennoch "schafft" offensichtlich trotz der schlechteren
Beschleunigung auf der fraglichen Strecke auch der DoSto-Zug den
Fahrplan. Die bessere Beschleunigung des Talent2 ist hier offenbar nicht
so relevant.
Das, was der Talent2 in der Beschleunigungsphase an Zeit rausholt, kann
der DoSto-Zug evtl. während der Halte an den Haltestellen kompensieren,
da die Tüt-Öffnungs-/Schließ-Vorgänge schneller gehen.
Meistens ist es im Nahverkehr so, dass die Fahrpläne noch aus Zeiten
lokbespannter Züge stammen und man die bessere Beschleunigung vor allem
zur Verbesserung der Pünktlichkeit nutzt. Manchmal nutzt man sie auch
für zusätzliche Halte, dann wird es mit lokbespannten Ersatzzügen
schwierig, pünktlich zu fahren.
Post by Stephan Gerlach
Post by Marc Haber
Dostos mit Hocheinstieg sind gar nicht
barrierefrei. Außerdem kann man sich im Dostozug nicht barrierefrei
von Wagen zu Wagen bewegen.
Das stimmt. Die Frage ist, inwieweit das einer mobilitätseingeschränkten
Person wichtig ist. BTW dürfte die Bewegung innerhalb des Zuges v.a.
durch die Gang-Breite limitiert sein, und da wird es für Rollifahrer
auch im Talent2 eng.
Für normal breite Rollstühle sind die Mittelgänge in nahezu allen Zügen
zu schmal. Mit Rollator geht es von der Breite vielleicht, aber im
fahrenden Zug ist das auch nicht so einfach, wenn man ohnehin nicht so
sicher auf den Füßen steht und der Zug plötzlich bremst oder eine Weiche
kommt.

Auch bei Hocheinstiegsdosto-Zügen hat der Steuerwagen einen
Tiefeinstieg. Meistens auch mit Überfahrbrücke und Rolli-WC.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Stephan Gerlach
2020-03-23 18:02:29 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Das, was der Talent2 in der Beschleunigungsphase an Zeit rausholt, kann
der DoSto-Zug evtl. während der Halte an den Haltestellen kompensieren,
da die Tüt-Öffnungs-/Schließ-Vorgänge schneller gehen.
Meistens ist es im Nahverkehr so, dass die Fahrpläne noch aus Zeiten
lokbespannter Züge stammen und man die bessere Beschleunigung vor allem
zur Verbesserung der Pünktlichkeit nutzt.
Hier ist es so, daß im Zweifelsfall der lokbespannte DoSto-Zug
pünktlicher war/ist als der Talent2.
Im Fall einer Verspätung hatte ich auch nicht den Eindruck, daß der
Talent2 mehr "rausholen" konnte als der DoSto-Zug.
Post by Jan Marco Funke
Manchmal nutzt man sie auch
für zusätzliche Halte, dann wird es mit lokbespannten Ersatzzügen
schwierig, pünktlich zu fahren.
Auf der fraglichen Strecke sind die Haltestellen relativ weit auseinander.
--
Post by Jan Marco Funke
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
Marc Haber
2020-03-21 13:55:48 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Post by Marc Haber
Post by Stephan Gerlach
Dürfte hier nicht von Belang sein, da beide Züge offensichtlich
(prinzipiell) den gleichen Fahrplan einhalten können.
Zudem könnte man - falls eine besonders hohe Höchstgeschwindigkeit
gefordert ist - einfach eine Lok benutzen, die ebenfalls die
Höchstgeschwingigkeit des Talent2 erreicht.
Leistung? Beschleunigung? Vier angetriebene Achsen bringen die Kraft
schlechter auf die Schiene als acht.
Ja. Dennoch "schafft" offensichtlich trotz der schlechteren
Beschleunigung auf der fraglichen Strecke auch der DoSto-Zug den
Fahrplan. Die bessere Beschleunigung des Talent2 ist hier offenbar nicht
so relevant.
Im Störungsfall um so mehr.
Post by Stephan Gerlach
Das, was der Talent2 in der Beschleunigungsphase an Zeit rausholt, kann
der DoSto-Zug evtl. während der Halte an den Haltestellen kompensieren,
da die Tüt-Öffnungs-/Schließ-Vorgänge schneller gehen.
Möglich, ja.
Post by Stephan Gerlach
Post by Marc Haber
Post by Stephan Gerlach
Im Winter ist es eh egal, da braucht es nur eine Heizung. Die haben
beide Zug-Arten. Im Sommer ist hier der Talent2 im Vorteil, sofern man
im DoSto-Zug "alte" Waggons voraussetzt. Allerdings soll es dem
Hörensagen nach auch DoSto-Waggons mit Klimaanlage geben.
Bei weitem die Mehrheit der noch einsatzfähigen Dosto-Wagen haben eine
Klimaanlage.
Das ist löblich.
Diese Bauart auch
<https://www.bahnbilder.de/1200/blick-auf-einen-dr-doppelstockwagen-bauart-1034538.jpg>?
Nein. der DBuz zählt mit zum Übelsten was die DB noch hat. Inzwischen
wohl hoffentlich ausgestorben.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
U***@web.de
2020-07-30 11:30:31 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Stephan Gerlach
Post by Marc Haber
Post by Stephan Gerlach
Im Winter ist es eh egal, da braucht es nur eine Heizung. Die haben
beide Zug-Arten. Im Sommer ist hier der Talent2 im Vorteil, sofern man
im DoSto-Zug "alte" Waggons voraussetzt. Allerdings soll es dem
Hörensagen nach auch DoSto-Waggons mit Klimaanlage geben.
Bei weitem die Mehrheit der noch einsatzfähigen Dosto-Wagen haben eine
Klimaanlage.
Das ist löblich.
Diese Bauart auch
<https://www.bahnbilder.de/1200/blick-auf-einen-dr-doppelstockwagen-bauart-1034538.jpg>?
Nein. der DBuz zählt mit zum Übelsten was die DB noch hat. Inzwischen
wohl hoffentlich ausgestorben.
DBuza findet man derzeit in Ersatzgarnituren rund
um Esslingen, aber nicht von der DB, sondern der
WFL, mit Lok 112.

Stephan Gerlach
2020-03-11 19:25:46 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Stephan Gerlach
Wieso muß man überhaupt festlegen, mit welchem Fahrzeug zwingend
gefahren werden muß.
Weil die Eigenschaften des Fahrzeugs (Höchstgeschwindigkeit,
Bodenhöhe, Barrierefreiheit, Klima, Länge, Anzahl Sitzplätze) für die
Ausschreibung relevant ist...
Das heißt "man" will wohl einen bestimmten Mindeststandard festlegen,
welche (allgemein) "Mindeststandards" das Fahrzeug haben soll.
Das ist erstmal nachvollziehbar.
In diesem Fall spräche das allerdings dafür, ebendiese Mindeststandards
festzulegen - und nicht explizit einen bestimmten Fahrzeugtyp.

So in der Art:
Fahrzeuge A und B erfüllen (beide) die Mindeststandards.
Dann spricht a priori erstmal nichts dafür, unbedingt Fahrzeug A
gegenüber B zu bevorzugen.
Post by Marc Haber
... und es inzwischen gängig ist, dass das Land
die Fahrzeuge beschafft und an den Zuschlagnehmer vermietet.
Das heißt das Fahrzeug gehört(!?) dem Land, und (in der Regel) die Bahn
"fährt nur damit"?!

Dieses Argument ist möglicherweise folgendermaßen zu verstehen?!

"Wir (das Land) haben Fahrzeug A beschafft, also fahrt gefälligst genau
damit. (Obwohl es Fahrzeug B genausogut oder besser tut.) Denn
andernfalls (wenn ihr z.B. mit Fahrzeug B fahrt) hätten wir ja Fahrzeug
A umsonst beschafft."
--
Post by Marc Haber
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
U***@web.de
2020-03-12 07:52:12 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Post by Marc Haber
... und es inzwischen gängig ist, dass das Land
die Fahrzeuge beschafft und an den Zuschlagnehmer vermietet.
Das heißt das Fahrzeug gehört(!?) dem Land, und (in der Regel) die Bahn
"fährt nur damit"?!
So etwas kommt vor. Hätte jetzt angenommen,
daß es bei Euch nicht so ist.
Post by Stephan Gerlach
Dieses Argument ist möglicherweise folgendermaßen zu verstehen?!
"Wir (das Land) haben Fahrzeug A beschafft, also fahrt gefälligst genau
damit. (Obwohl es Fahrzeug B genausogut oder besser tut.) Denn
andernfalls (wenn ihr z.B. mit Fahrzeug B fahrt) hätten wir ja Fahrzeug
A umsonst beschafft."
Möglicherweise fehlt die großfolierte CI der
Landesfahrzeugvorhaltegesellschaft oder sonst
etwas Superwichtiges.
Stephan Gerlach
2020-03-18 18:29:31 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Stephan Gerlach
Post by Marc Haber
... und es inzwischen gängig ist, dass das Land
die Fahrzeuge beschafft und an den Zuschlagnehmer vermietet.
Das heißt das Fahrzeug gehört(!?) dem Land, und (in der Regel) die Bahn
"fährt nur damit"?!
So etwas kommt vor. Hätte jetzt angenommen,
daß es bei Euch nicht so ist.
"Gefühlsmäßig" würde ich sagen, das gehört alles der Bahn.
V.a. bei den DoSto-Zügen dürfte das so sein.

Aber ich kann mich täuschen.
Post by U***@web.de
Post by Stephan Gerlach
Dieses Argument ist möglicherweise folgendermaßen zu verstehen?!
"Wir (das Land) haben Fahrzeug A beschafft, also fahrt gefälligst genau
damit. (Obwohl es Fahrzeug B genausogut oder besser tut.) Denn
andernfalls (wenn ihr z.B. mit Fahrzeug B fahrt) hätten wir ja Fahrzeug
A umsonst beschafft."
Möglicherweise fehlt die großfolierte CI der
Landesfahrzeugvorhaltegesellschaft oder sonst
etwas Superwichtiges.
Alles klar. Also wenn das so ist, dann kein(!) Argument der Art
"Zug A ist (in irgendeiner Hinsicht) besser als B".
--
Post by U***@web.de
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
Stephan Gerlach
2020-02-20 19:00:00 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Praktisch werden auch die ganzen Klappsitze mitgezählt, die sich z.B. im
Mehrzweck-Bereich und Klo gegenüberliegen; welche aber rein aus
Platzangründen kaum gleichzeitig alle belegt werden können - außer
vielleicht, alle Fahrgäste sind kleine Grundschulkinder.
Ja, das stört mich auch, dass die Klappsitze stets als vollwertige
Sitzplätze mitgezählt werden. Wenn sie in der HVZ tatsächlich als solche
genutzt werden sollen, dann müsste man wenigstens so ehrlich sein und
Sperrzeiten für die Fahrradmitnahme definieren, die es aber nur in ganz
wenigen Verbünden gibt.
Wenn man diese Sperrzeiten festlegt, ist natürlich die Platzkapazität in
anderer Hinsicht eingeschränkt - die Leute dürfen weniger Gepäck
mitnehmen (betrifft ja dann wohl auch Kinderwagen, Rollstühle, besonders
große (Roll-)Koffer usw.).
D.h. die Platzkapazität ist in jedem Fall irgendwie eingeschränkt.
Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Und wie schon geschrieben wurde, ist die - ich nenne es mal so -
"Gesamt-Fläche", zusammengesetzt aus Stehplatz-Fläche und
Sitzplatz-Fläche, im DoSto-Zug mutmaßlich wesentlich größer als in einem
Talent-2.
Auch wenn diese Fläche vermutlich nirgendwo statistisch erfaßt ist.
Drei Dosto und ein vierteiliger Talent2 sind ähnlich lang.
Wikipedia sagt dazu:
Bombardier Talent 2, Länge Vierteiler: 72300 mm

Beim Doppelstock-Waggon kommt es wohl auf die konkrete Bauart an. Beispiel:
DABpza 785.2, Wagenkastenlänge: 26400 mm

3 dieser Doppelstock-Waggons sind in der Summe minimal länger als ein
Talent-2-Vierteiler, haben aber natürlich den nicht zu unterschätzenden
Vorteil doppelte Anzahl an Etagen.
Post by Jan Marco Funke
Mit genauen
Flächenangaben kann ich dir auch nicht dienen, aber es werden mindestens
50% mehr sein. Vielleicht sogar noch etwas mehr, was die
Stehplatz-Kapazität angeht, da neben den geräumigeren Türbereichen auch
noch die Treppen eingeschränkt als Stehplätze genutzt werden können oder
manchmal auch als Sitzplätze, wenn der Boden sauber und trocken ist.
Genauso ist es. Zu beachten ist natürlich, daß bei einem 3-teiligen
DoSto-Zug nur auf einer Seite Platz für den Lokführer-Raum beansprucht
wird, während beim 4-teiligen Triebwagen systembedingt auf beiden Seiten
Platz dafür benötigt wird.
Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Post by Jan Marco Funke
Falls ersteres, ist das Problem unter Umständen
schon bekannt, wird aber aus Kostengründen ignoriert, so lange die
Stehplätze noch reichen.
Es würde ja auch einfach genügen, permanent die - momentan ohnehin
häufig benutzten - DoSto-Züge weiter zu benutzen.
Aus Kundensicht bin ich da ganz bei Dir. Die EVU sehen es aber anders,
sie haben in der Ausschreibung wirtschaftlich sehr knapp kalkuliert und
sind in der Regel nicht bereit, auf eigene Kosten die Kapazitäten
aufzustocken, wenn die Fahrgastzahlen steigen oder die eingesetzten
Fahrzeuge nicht die erwartete Zuverlässigkeit aufweisen.
Was heißt hier "Kapazitäten aufstocken". Die 3-teiligen Doppelstock-Züge
sind ja offenbar bereits vorhanden(!), da muß nix extra aufgestockt oder
angeschafft werden.

Im Gegenteil hat man damals(?!) sogar extra die Talent-2-Züge beschafft;
allerdings damals als Ersatz für 1-etagige Waggons mit "Hoch-Einstieg".
Diese 1-Etagen-Waggon-Züge hatten ebenfalls großes Platzangebot, was
v.a. an der großen Anzahl angehängter Waggons lag. Allerdings war der
Einstieg mit Fahrrad, Rollstuhl, Kinderwagen, Krücken schwierig.
Post by Jan Marco Funke
Manche
Besteller erbarmen sich dann und vergüten den Einsatz zusätzlicher
Garnituren extra, andere sitzen es einfach jahrelang aus und scheren
sich bis zur nächsten Ausschreibung nicht um überfüllte Züge. Was im
Sinne der Verkehrswende bedauerlich ist, denn mit ohnehin schon
überfüllten Zügen gewinnt man keine neuen Fahrgäste hinzu.
Oder verliert sogar Fahrgäste, wenn von komfortablen, geräumigen Zügen
(wieder) auf zu enge Züge (zurück-)gewechselt wird.
Post by Jan Marco Funke
Im Zweifel
kann man mit dem Auto im Stau wenigstens sitzen, während täglich
längeres Stehen in überfüllten Sardienendosen nicht jedermanns Sache ist.
Post by Stephan Gerlach
Post by Jan Marco Funke
Freitagnachmittags ist es bundesweit auf vielen Nahverkehrslinien
brechend voll. Vor allem aus den Ballungsgebieten raus aufs Land.
Zusätzlich zum normalen Berufsverkehr sind dann auch noch die
Wochenendpendler und Studenten unterwegs.
Ja, und aus diesem Grund wäre es sinnvoll, gerade zu solchen Zeiten
bessere Züge einzusetzen; vor allem, wenn diese - wie offenbar hier -
sowieso vorhanden sind.
Ausschreibungen sollten so gestaltet werden, dass es nicht einzig um den
niedrigsten Preis geht, sondern auch um Qualität und Quantität.
Wie die Ausschreibungen genau stattfinden, ist wohl idR Betriebsgeheimnis.
BTW: Wenn der niedrig Preis so wichtig ist, hätte man einfach die alten
1-etagigen Waggons beibehalten können. Das hätte evtl. weniger gekostet
als die neuen Talent-2-Züge.
Evtl. sind (spekulativ) aber aufgrund der geringen Größe/Masse deren
Betriebskosten erheblich niedriger (geringerer Stromverbrauch)?
--
Post by Jan Marco Funke
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
Andreas Neumann
2020-02-20 19:18:05 UTC
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Post by Stephan Gerlach
haben aber natürlich den nicht zu unterschätzenden
Vorteil doppelte Anzahl an Etagen.
Bleibt nur zu klären, für wen das ein Vorteil sein soll...
Post by Stephan Gerlach
Oder verliert sogar Fahrgäste, wenn von komfortablen, geräumigen Zügen
(wieder) auf zu enge Züge (zurück-)gewechselt wird.
...da kommen wir der Sache schon näher.

Wenn ich Dosto fahren musste, träumte ich nachts von Bimz.
Stephan Gerlach
2020-02-21 17:40:08 UTC
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Post by Andreas Neumann
Post by Stephan Gerlach
haben aber natürlich den nicht zu unterschätzenden
Vorteil doppelte Anzahl an Etagen.
Bleibt nur zu klären, für wen das ein Vorteil sein soll...
Für die Passagiere, da dadurch mehr Platz im Zug ist (... als im Talent-2).

Meinetwegen könnte man die gleiche Platz-Kapazität auch auf eine Etage
verteilen, auf "Kosten" dann längerer Züge. Wird aber nicht (mehr) gemacht.
Post by Andreas Neumann
Post by Stephan Gerlach
Oder verliert sogar Fahrgäste, wenn von komfortablen, geräumigen Zügen
(wieder) auf zu enge Züge (zurück-)gewechselt wird.
...da kommen wir der Sache schon näher.
Wenn ich Dosto fahren musste, träumte ich nachts von Bimz.
Meinst du die Waggons
<https://www.deutsche-reisezugwagen.de/wagendaten/548-dbyg-bimz/>?
Ja, diese sind natürlich in der Tat geräumig & komfortabel. Allerdings
wurden diese vor geraumer Zeit hier durch Talent-2 ersetzt.
--
Post by Andreas Neumann
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
U***@web.de
2020-02-21 17:39:53 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Post by Andreas Neumann
Post by Stephan Gerlach
haben aber natürlich den nicht zu unterschätzenden
Vorteil doppelte Anzahl an Etagen.
Bleibt nur zu klären, für wen das ein Vorteil sein soll...
Für die Passagiere, da dadurch mehr Platz im Zug ist (... als im Talent-2).
Meinetwegen könnte man die gleiche Platz-Kapazität auch auf eine Etage
verteilen, auf "Kosten" dann längerer Züge. Wird aber nicht (mehr) gemacht.
Post by Andreas Neumann
Post by Stephan Gerlach
Oder verliert sogar Fahrgäste, wenn von komfortablen, geräumigen Zügen
(wieder) auf zu enge Züge (zurück-)gewechselt wird.
...da kommen wir der Sache schon näher.
Wenn ich Dosto fahren musste, träumte ich nachts von Bimz.
Meinst du die Waggons
<https://www.deutsche-reisezugwagen.de/wagendaten/548-dbyg-bimz/>?
Ja, diese sind natürlich in der Tat geräumig & komfortabel. Allerdings
wurden diese vor geraumer Zeit hier durch Talent-2 ersetzt.
Über 120 Sachen dröhnen sie doch erheblichst*;
dazu fehlt ihnen Klima.

*) Deutlich stärker als die Spenderwagen.
Marc Haber
2020-02-22 07:21:30 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Meinst du die Waggons
<https://www.deutsche-reisezugwagen.de/wagendaten/548-dbyg-bimz/>?
Ja, diese sind natürlich in der Tat geräumig & komfortabel
Sie sind nicht barrierefrei, haben eine zwar robuste, aber nur mit
erheblichen Körperkräften bedienbare Türkonstruktion, haben keine
verstellbaren Sitze und sind nicht klimatisiert.

Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß, weder im Nah-, noch im
Fernverkehr.

Grüße
Marc
--
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Stephan Gerlach
2020-02-26 22:12:00 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Stephan Gerlach
Meinst du die Waggons
<https://www.deutsche-reisezugwagen.de/wagendaten/548-dbyg-bimz/>?
Ja, diese sind natürlich in der Tat geräumig & komfortabel
Sie sind nicht barrierefrei, haben eine zwar robuste, aber nur mit
erheblichen Körperkräften bedienbare Türkonstruktion, haben keine
verstellbaren Sitze und sind nicht klimatisiert.
Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß, weder im Nah-, noch im
Fernverkehr.
Die angesprochenen Nachteile gibt's natürlich.

Es gab (gibt?) Waggons ähnlicher Form auch in weiß; die Züge fuhren dann
idR als IC.
Klimaanlagen hatten die, ebenso wie verstellbare Sitze.
Nachteil ist in der Tat auch dort der "hohe Einstieg".

BTW: Verstellbare Sitze gibt's in Talent2-Zügen auch nicht.
--
Post by Marc Haber
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
Marc Haber
2020-02-27 06:27:58 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Klimaanlagen hatten die, ebenso wie verstellbare Sitze.
Du hattest explizit nach Bimzen gefragt.
--
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U***@web.de
2020-02-21 07:29:35 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Praktisch werden auch die ganzen Klappsitze mitgezählt, die sich z.B. im
Mehrzweck-Bereich und Klo gegenüberliegen; welche aber rein aus
Platzangründen kaum gleichzeitig alle belegt werden können - außer
vielleicht, alle Fahrgäste sind kleine Grundschulkinder.
Ja, das stört mich auch, dass die Klappsitze stets als vollwertige
Sitzplätze mitgezählt werden. Wenn sie in der HVZ tatsächlich als solche
genutzt werden sollen, dann müsste man wenigstens so ehrlich sein und
Sperrzeiten für die Fahrradmitnahme definieren, die es aber nur in ganz
wenigen Verbünden gibt.
Wenn man diese Sperrzeiten festlegt, ist natürlich die Platzkapazität in
anderer Hinsicht eingeschränkt - die Leute dürfen weniger Gepäck
mitnehmen (betrifft ja dann wohl auch Kinderwagen, Rollstühle, besonders
große (Roll-)Koffer usw.).
D.h. die Platzkapazität ist in jedem Fall irgendwie eingeschränkt.
Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Und wie schon geschrieben wurde, ist die - ich nenne es mal so -
"Gesamt-Fläche", zusammengesetzt aus Stehplatz-Fläche und
Sitzplatz-Fläche, im DoSto-Zug mutmaßlich wesentlich größer als in einem
Talent-2.
Auch wenn diese Fläche vermutlich nirgendwo statistisch erfaßt ist.
Drei Dosto und ein vierteiliger Talent2 sind ähnlich lang.
Bombardier Talent 2, Länge Vierteiler: 72300 mm
DABpza 785.2, Wagenkastenlänge: 26400 mm
3 dieser Doppelstock-Waggons sind in der Summe minimal länger als ein
Talent-2-Vierteiler, haben aber natürlich den nicht zu unterschätzenden
Vorteil doppelte Anzahl an Etagen.
Post by Jan Marco Funke
Mit genauen
Flächenangaben kann ich dir auch nicht dienen, aber es werden mindestens
50% mehr sein. Vielleicht sogar noch etwas mehr, was die
Stehplatz-Kapazität angeht, da neben den geräumigeren Türbereichen auch
noch die Treppen eingeschränkt als Stehplätze genutzt werden können oder
manchmal auch als Sitzplätze, wenn der Boden sauber und trocken ist.
Genauso ist es. Zu beachten ist natürlich, daß bei einem 3-teiligen
DoSto-Zug nur auf einer Seite Platz für den Lokführer-Raum beansprucht
wird, während beim 4-teiligen Triebwagen systembedingt auf beiden Seiten
Platz dafür benötigt wird.
Ohne Wendezuggarnitur mit Loks unterwegs, die genau einen
Endführerstand haben?

Was soll das bringen?
Stephan Gerlach
2020-02-21 17:44:16 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Stephan Gerlach
Genauso ist es. Zu beachten ist natürlich, daß bei einem 3-teiligen
DoSto-Zug nur auf einer Seite Platz für den Lokführer-Raum beansprucht
wird, während beim 4-teiligen Triebwagen systembedingt auf beiden Seiten
Platz dafür benötigt wird.
Ohne Wendezuggarnitur mit Loks unterwegs, die genau einen
Endführerstand haben?
Evtl. habe ich mich nur mißverständlich ausgedrückt:

Ein Talent-2 hat, da Triebwagen, immer auf beiden Seiten einen
Lokführerstand. Eine extra Lok hat ein Talent-2 nicht.

Ein DoSto-Zug besteht hier üblicherweise aus einer Lok und 3 dahinter
angehängten Waggons, von denen nur(!) der letzte Waggon einen
Lokführerstand hat. D.h. der DoSto-Zug wird je nach Fahrtrichtung
entweder aus der Lok heraus oder vom Lokführerstand aus dem DoSto-Waggon
gesteuert.
--
Post by U***@web.de
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
U***@web.de
2020-02-22 07:17:59 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Post by U***@web.de
Post by Stephan Gerlach
Genauso ist es. Zu beachten ist natürlich, daß bei einem 3-teiligen
DoSto-Zug nur auf einer Seite Platz für den Lokführer-Raum beansprucht
wird, während beim 4-teiligen Triebwagen systembedingt auf beiden Seiten
Platz dafür benötigt wird.
Ohne Wendezuggarnitur mit Loks unterwegs, die genau einen
Endführerstand haben?
Ein Talent-2 hat, da Triebwagen, immer auf beiden Seiten einen
Lokführerstand. Eine extra Lok hat ein Talent-2 nicht.
Ein DoSto-Zug besteht hier üblicherweise aus einer Lok und 3 dahinter
angehängten Waggons, von denen nur(!) der letzte Waggon einen
Lokführerstand hat. D.h. der DoSto-Zug wird je nach Fahrtrichtung
entweder aus der Lok heraus oder vom Lokführerstand aus dem DoSto-Waggon
gesteuert.
Richtig. Einer der Lokführerstände bleibt ungenutzt,
solange der Wendezug unverändert bleibt.
Gunter Kühne
2020-02-22 08:34:36 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Stephan Gerlach
Post by U***@web.de
Post by Stephan Gerlach
Genauso ist es. Zu beachten ist natürlich, daß bei einem 3-teiligen
DoSto-Zug nur auf einer Seite Platz für den Lokführer-Raum beansprucht
wird, während beim 4-teiligen Triebwagen systembedingt auf beiden Seiten
Platz dafür benötigt wird.
Ohne Wendezuggarnitur mit Loks unterwegs, die genau einen
Endführerstand haben?
Ein Talent-2 hat, da Triebwagen, immer auf beiden Seiten einen
Lokführerstand. Eine extra Lok hat ein Talent-2 nicht.
Ein DoSto-Zug besteht hier üblicherweise aus einer Lok und 3 dahinter
angehängten Waggons, von denen nur(!) der letzte Waggon einen
Lokführerstand hat. D.h. der DoSto-Zug wird je nach Fahrtrichtung
entweder aus der Lok heraus oder vom Lokführerstand aus dem DoSto-Waggon
gesteuert.
Richtig. Einer der Lokführerstände bleibt ungenutzt,
solange der Wendezug unverändert bleibt.
Deshalb gibt es ja in einigen Ländern moderne Loks mit nur einen
Führerstand am einen Ende.( Mittelführerstände mal ausgenommen)
--
Kleinmut und Stolz, aus diesem Holz
Schuf der Mensch sich am sechsten Tag Gott.
U***@web.de
2020-02-22 08:56:58 UTC
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Post by Gunter Kühne
Post by U***@web.de
Post by Stephan Gerlach
Post by U***@web.de
Post by Stephan Gerlach
Genauso ist es. Zu beachten ist natürlich, daß bei einem 3-teiligen
DoSto-Zug nur auf einer Seite Platz für den Lokführer-Raum beansprucht
wird, während beim 4-teiligen Triebwagen systembedingt auf beiden Seiten
Platz dafür benötigt wird.
Ohne Wendezuggarnitur mit Loks unterwegs, die genau einen
Endführerstand haben?
Ein Talent-2 hat, da Triebwagen, immer auf beiden Seiten einen
Lokführerstand. Eine extra Lok hat ein Talent-2 nicht.
Ein DoSto-Zug besteht hier üblicherweise aus einer Lok und 3 dahinter
angehängten Waggons, von denen nur(!) der letzte Waggon einen
Lokführerstand hat. D.h. der DoSto-Zug wird je nach Fahrtrichtung
entweder aus der Lok heraus oder vom Lokführerstand aus dem DoSto-Waggon
gesteuert.
Richtig. Einer der Lokführerstände bleibt ungenutzt,
solange der Wendezug unverändert bleibt.
Deshalb gibt es ja in einigen Ländern moderne Loks mit nur einen
Führerstand am einen Ende.( Mittelführerstände mal ausgenommen)
Schon, aber hierzulande sind mir solche außer
TK 401/402 nicht aufgefallen. Wären dann auch
im Güterverkehr schwer zu gebrauchen. Ich weiß
schon, die Sparten, aber manche Loks laufen
noch immer als Universallok.
Johann Mayerwieser
2020-02-22 21:21:13 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Ein DoSto-Zug besteht hier üblicherweise aus einer Lok und 3 dahinter
angehängten Waggons, von denen nur(!) der letzte Waggon einen
Lokführerstand hat. D.h. der DoSto-Zug wird je nach Fahrtrichtung
entweder aus der Lok heraus oder vom Lokführerstand aus dem DoSto-Waggon
gesteuert.
Oder er fährt als Sandwich, wenn es einen Steuerwagenmangel gibt - kann
man in Österreich manchmal auf der Franz-Josefs-Bahn sehen.
--
Mailadresse ist gültig Mails werden nur gelesen, wenn im Betreff [usenet]
steht
U***@web.de
2020-02-23 08:11:19 UTC
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Post by Johann Mayerwieser
Post by Stephan Gerlach
Ein DoSto-Zug besteht hier üblicherweise aus einer Lok und 3 dahinter
angehängten Waggons, von denen nur(!) der letzte Waggon einen
Lokführerstand hat. D.h. der DoSto-Zug wird je nach Fahrtrichtung
entweder aus der Lok heraus oder vom Lokführerstand aus dem DoSto-Waggon
gesteuert.
Oder er fährt als Sandwich, wenn es einen Steuerwagenmangel gibt
Oder wenn die Fahrpläne ordentliche Beschleunigung
erfordern.
Jan Marco Funke
2020-02-21 15:23:58 UTC
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Post by Stephan Gerlach
Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Praktisch werden auch die ganzen Klappsitze mitgezählt, die sich z.B. im
Mehrzweck-Bereich und Klo gegenüberliegen; welche aber rein aus
Platzangründen kaum gleichzeitig alle belegt werden können - außer
vielleicht, alle Fahrgäste sind kleine Grundschulkinder.
Ja, das stört mich auch, dass die Klappsitze stets als vollwertige
Sitzplätze mitgezählt werden. Wenn sie in der HVZ tatsächlich als solche
genutzt werden sollen, dann müsste man wenigstens so ehrlich sein und
Sperrzeiten für die Fahrradmitnahme definieren, die es aber nur in ganz
wenigen Verbünden gibt.
Wenn man diese Sperrzeiten festlegt, ist natürlich die Platzkapazität in
anderer Hinsicht eingeschränkt - die Leute dürfen weniger Gepäck
mitnehmen (betrifft ja dann wohl auch Kinderwagen, Rollstühle, besonders
große (Roll-)Koffer usw.).
D.h. die Platzkapazität ist in jedem Fall irgendwie eingeschränkt.
Offiziell gelten Sperrzeiten nur für Fahrräder. Und auch ohne
Sperrzeiten werden Fahrräder offiziell nur im Rahmen des zur Verfügung
stehenden Platzes mitgenommen. Heißt, wenn der Zug voll ist, bleiben die
Radfahrer notfalls draußen, was aber die wenigsten Radfahrer freiwillig
akzeptieren. Mit Kinderwagen oder Rollstuhl ist es natürlich auch
problematisch, wenn es richtig voll ist.
Post by Stephan Gerlach
Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Post by Jan Marco Funke
Falls ersteres, ist das Problem unter Umständen
schon bekannt, wird aber aus Kostengründen ignoriert, so lange die
Stehplätze noch reichen.
Es würde ja auch einfach genügen, permanent die - momentan ohnehin
häufig benutzten - DoSto-Züge weiter zu benutzen.
Aus Kundensicht bin ich da ganz bei Dir. Die EVU sehen es aber anders,
sie haben in der Ausschreibung wirtschaftlich sehr knapp kalkuliert und
sind in der Regel nicht bereit, auf eigene Kosten die Kapazitäten
aufzustocken, wenn die Fahrgastzahlen steigen oder die eingesetzten
Fahrzeuge nicht die erwartete Zuverlässigkeit aufweisen.
Was heißt hier "Kapazitäten aufstocken". Die 3-teiligen Doppelstock-Züge
sind ja offenbar bereits vorhanden(!), da muß nix extra aufgestockt oder
angeschafft werden.
Die Frage ist, welche Kapazitäten genau bestellt wurden. Der Dosto-Zug
scheint ja nur ein vorübergehender Ersatzzug zu sein, weil momentan zu
viele Talent2 defekt sind.
Post by Stephan Gerlach
Post by Jan Marco Funke
Manche
Besteller erbarmen sich dann und vergüten den Einsatz zusätzlicher
Garnituren extra, andere sitzen es einfach jahrelang aus und scheren
sich bis zur nächsten Ausschreibung nicht um überfüllte Züge. Was im
Sinne der Verkehrswende bedauerlich ist, denn mit ohnehin schon
überfüllten Zügen gewinnt man keine neuen Fahrgäste hinzu.
Oder verliert sogar Fahrgäste, wenn von komfortablen, geräumigen Zügen
(wieder) auf zu enge Züge (zurück-)gewechselt wird.
Ja, hat es auch alles schon gegeben. Vor allem dann, wenn ET 425 oder
Talent2 im Langstreckenverkehr eingesetzt werden, wo der Fahrgast zu
recht schon etwas mehr Komfort als in einer S-Bahn erwartet.
Post by Stephan Gerlach
Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Post by Jan Marco Funke
Freitagnachmittags ist es bundesweit auf vielen Nahverkehrslinien
brechend voll. Vor allem aus den Ballungsgebieten raus aufs Land.
Zusätzlich zum normalen Berufsverkehr sind dann auch noch die
Wochenendpendler und Studenten unterwegs.
Ja, und aus diesem Grund wäre es sinnvoll, gerade zu solchen Zeiten
bessere Züge einzusetzen; vor allem, wenn diese - wie offenbar hier -
sowieso vorhanden sind.
Ausschreibungen sollten so gestaltet werden, dass es nicht einzig um den
niedrigsten Preis geht, sondern auch um Qualität und Quantität.
Wie die Ausschreibungen genau stattfinden, ist wohl idR Betriebsgeheimnis.
Die Rahmendaten sind bekannt, aber Details wie Sitzplatzkapazitäten
werden nicht veröffentlicht.
Post by Stephan Gerlach
BTW: Wenn der niedrig Preis so wichtig ist, hätte man einfach die alten
1-etagigen Waggons beibehalten können. Das hätte evtl. weniger gekostet
als die neuen Talent-2-Züge.
Evtl. sind (spekulativ) aber aufgrund der geringen Größe/Masse deren
Betriebskosten erheblich niedriger (geringerer Stromverbrauch)?
Modernen und möglichst barrierefreien Nahverkehr möchten die Besteller
schon. Und ich denke, auch der Großteil der Fahrgäste erwartet heute
z.B. eine Klimaanlage, die selbst in Kleinwagen längst Standard ist. Die
Zeit der alten Silberlinge und Wanderdünen (VT 628) ist langsam vorbei,
etwas mehr muss man heute schon bieten.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Stephan Gerlach
2020-02-21 18:02:09 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Es würde ja auch einfach genügen, permanent die - momentan ohnehin
häufig benutzten - DoSto-Züge weiter zu benutzen.
Aus Kundensicht bin ich da ganz bei Dir. Die EVU sehen es aber anders,
sie haben in der Ausschreibung wirtschaftlich sehr knapp kalkuliert und
sind in der Regel nicht bereit, auf eigene Kosten die Kapazitäten
aufzustocken, wenn die Fahrgastzahlen steigen oder die eingesetzten
Fahrzeuge nicht die erwartete Zuverlässigkeit aufweisen.
Was heißt hier "Kapazitäten aufstocken". Die 3-teiligen Doppelstock-Züge
sind ja offenbar bereits vorhanden(!), da muß nix extra aufgestockt oder
angeschafft werden.
Die Frage ist, welche Kapazitäten genau bestellt wurden. Der Dosto-Zug
scheint ja nur ein vorübergehender Ersatzzug zu sein, weil momentan zu
viele Talent2 defekt sind.
Bleibt zu hoffen, daß dies noch eine Weile so bleibt.
Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Post by Jan Marco Funke
Manche
Besteller erbarmen sich dann und vergüten den Einsatz zusätzlicher
Garnituren extra, andere sitzen es einfach jahrelang aus und scheren
sich bis zur nächsten Ausschreibung nicht um überfüllte Züge. Was im
Sinne der Verkehrswende bedauerlich ist, denn mit ohnehin schon
überfüllten Zügen gewinnt man keine neuen Fahrgäste hinzu.
Oder verliert sogar Fahrgäste, wenn von komfortablen, geräumigen Zügen
(wieder) auf zu enge Züge (zurück-)gewechselt wird.
Ja, hat es auch alles schon gegeben. Vor allem dann, wenn ET 425 oder
Talent2 im Langstreckenverkehr eingesetzt werden, wo der Fahrgast zu
recht schon etwas mehr Komfort als in einer S-Bahn erwartet.
Post by Stephan Gerlach
Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
Post by Jan Marco Funke
Freitagnachmittags ist es bundesweit auf vielen Nahverkehrslinien
brechend voll. Vor allem aus den Ballungsgebieten raus aufs Land.
Zusätzlich zum normalen Berufsverkehr sind dann auch noch die
Wochenendpendler und Studenten unterwegs.
Ja, und aus diesem Grund wäre es sinnvoll, gerade zu solchen Zeiten
bessere Züge einzusetzen; vor allem, wenn diese - wie offenbar hier -
sowieso vorhanden sind.
Ausschreibungen sollten so gestaltet werden, dass es nicht einzig um den
niedrigsten Preis geht, sondern auch um Qualität und Quantität.
Wie die Ausschreibungen genau stattfinden, ist wohl idR Betriebsgeheimnis.
Die Rahmendaten sind bekannt, aber Details wie Sitzplatzkapazitäten
werden nicht veröffentlicht.
Evtl. sind ja sogar irgendwelchen "Entscheidern" offizielle
Sitz-/Stehplatzkapazitäten bekannt. Aber anscheinend merkt niemand von
denen, daß dabei z.B. ein Talent2 auf dem Papier wesentlich besser
aussieht, als er tatsächlich ist?
Post by Jan Marco Funke
Post by Stephan Gerlach
BTW: Wenn der niedrig Preis so wichtig ist, hätte man einfach die alten
1-etagigen Waggons beibehalten können. Das hätte evtl. weniger gekostet
als die neuen Talent-2-Züge.
Evtl. sind (spekulativ) aber aufgrund der geringen Größe/Masse deren
Betriebskosten erheblich niedriger (geringerer Stromverbrauch)?
Modernen und möglichst barrierefreien Nahverkehr möchten die Besteller
schon. Und ich denke, auch der Großteil der Fahrgäste erwartet heute
z.B. eine Klimaanlage, die selbst in Kleinwagen längst Standard ist.
Der Großteil der Fahrgäste erwartet auch, daß genug Platz ist, um
überhaupt mitfahren können.

Dann nimmt man offenbar in gewissen Details (Barrierefreiheit,
Klimaanlage) Rücksicht auf die Fahrgäste, in anderen Details
(Platzangebot, Zuverlässigkeit) hingegen nicht.
--
Post by Jan Marco Funke
Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.
gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
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