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[RB] Schienenweg nach Nordfinnland (Teil 3)
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Martin Hoffmann
2014-02-17 07:55:43 UTC
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Hallo,

was bisher geschah: In etwas mehr als 24 Stunden mit einmal umsteigen
höchst angenehm von Berlin nach Moskau. Jetzt ist es Samstag Mittag am
Weißrussischen Bahnhof ebendort.

* * *

Mein Hotel in Moskau liegt etwa zehn Fussminuten jenseits des
Weißrussischen Bahnhofs. Ich entledige mich dort meines Rucksacks, nicht
ohne mich vorher mittels der enthaltenen warmen Kleidung aufzurüsten, und
mache mich auf den Weg in Richtung Kreml. Immer die recht belebte
Twerskaja Uliza entlang bekomme ich einen ersten Eindruck russischem
Fahrstils. Fazit: bloß hier kein Auto mieten.

Durch das westliche Portal erreiche ich den Roten Platz, auf dem statt
Paraden Eislauf abgehalten wird. Das Mausoleum hat bereits geschlossen.
Ich folge der Moskwa bis, nein, nicht zum Gorki-Park, nur bis zur nächsten
Brücke. Dort hinüber und dann einfach immer weiter. Nach Fremdkollision
ist irgendwo ein riesiger Tramstau entstanden. Offenbar hat man es hier
nicht eilig, seine lädierten Vehikel aus dem Weg zu räumen.

Irgendwann beschließe ich fußlahm, der Metro einen Besuch abzustatten und
zurück zum Hotel zu fahren. Dazu muss ich aber erst einmal eine Station
finden, da diese, vermutlich der tiefen Tunnel geschuldet, recht weit
auseinander lieger. Die Metro selbst ist ein eigentümlicher Mix aus
altmodisch und ultramodern. Das geht bereits am Eingang los. Die Tickets
sind kontaktlose Pappkärtchen, aber die wenigen Ticketautomaten und mehr
noch die Schalter erinnern an längst vergangene Zeiten. Immerhin gibt es
nicht, wie sonst beim fremdsprachlichen Fahrscheinkauf üblich, einen
Schwall an Rückfragen. Geldschein hinlegen, "odin" murmeln und zur
Sicherheit einen Finger hochhalten, Ticket und Wechselgeld in Empfang
nehmen. Fertig.

Danach beginnt die lange Rolltreppenreise in den Untergrund. Aufgewertet
wird sie durch einen endlosen sonoren Redeschwall aus dem Lautsprecher.
Drunten fahren sehr klassische U-Bahn-Züge in beeindruckendem Takt:
zweieinhalb Minuten in der samstäglichen Nebenzeit. Wer den Takt kennt
kann die nächste Abfahrt anhand eines großen Displays über dem vorderen
Tunnelmund erraten, das einfach bei Abfahrt eines Zuges zurückgesetzt wird
und dann die Sekunden hochzählt -- dezentrale Fahrgastinformation.

Im Zug selber findet die Ansage der nächsten Station vor Abfahrt statt.
Das ist auch gut so weil während der Fahr ein Höllenlärm herrscht, der
jede Ansage sinnfrei erscheinen lässt. An der Zugwand behauptet ein Schild
es gäbe Free Wifi. Und in der Tat: ein offener Accesspoint ohne Anmeldung.
Wie gesagt: ultramodern.

Am nächsten Morgen bringt mich eine weitere Metrofahrt zu dem Bahnhof, von
dem mein Fahrschein behauptet er heiße Oktiabrskaja, der aber auf allen
lokalen Karten einschließlich den Schildern am Bahnhof selber als
Leningradskaja bezeichnet wird. Die entsprechende Metrostation heißt
wieder anders, nämlich Komsomolskaja, was damit zusammenhängen mag, dass
sich hier außerdem noch der Jaroslaver und Kasachische Bahnhof befinden.

Am Eingang des Bahnhofsgebäudes finden Kontrollen mit Gepäckdurchleuchter
und Metalldetektorportal statt, sowohl von der Straßen- als auch der
Bahnsteigseite her. Vom Querbahnsteig gehen zwei Bahnsteige ab. Auf dem
rechten, normalen Bahnsteig ist gerade der Zug aus Murmansk angekommen ist
und verbreitet aus einem Dutzend Schornsteinen russischen
Winterfernbahnkohlengeruch. Der linke Bahnsteig ist der
Hochgeschwindigkeitsbahnsteig für den Sapsan. Er ist nochmals mit einer
Gepäck- und Personenkontrolle ausgestattet, die diesmal ein wenig
ernsthafter betrieben wird. Eine schwarze Bahnhofskatze kann sich aber
trotzdem unkontrolliert auf den Bahnsteig schleichen.


Zug 158 "Sapsan" Moskwa Leningr 13:30 - St Peterburg Moskowskaja 17:40

Nach einer Weile schleicht sich auch der Sapsan von der anderen Seite
heran. Russische Eisenbahn scheint ordentlich Respekt vor Prellböcken zu
haben; der Zug wird langsamer und langsamer. Irgendwann kommt er dann,
glücklicherweise rechtzeitig, zum stehen. Jede zweite Türe öffnet sich.
Hinter ihnen verbergen sich Schaffner, um bei den Einsteigenden einen
Blick auf die Fahrkarten und, wo nötig, Ausweise zu werfen. Daneben gibt
es noch Trolley- und Kommandopersonal. Hier ist die Eisenbahn noch eine
Unternehmung des Volkes -- sie beschäftigt es zu einem großen Teil direkt
selbst.

Der Zug selber kommt doch sehr bekannt daher. Abgesehen von den leicht
anderen, aber nicht unbedingt gemütlicheren Sitzen und, ich meine, leicht
abgewandelter Deckenverkleidung innen wie außen sehr offensichtlich ICE3.
An den Decken sind ähnlich wie beim renovierten ICE2 Monitore angebracht,
nur dienen sie nicht der Information -- dafür gibt es LED-Displays über
den Türen -- sondern der Unterhaltung. In den vier Stunden nach St.
Petersburg werden zwei Spielfilme gegeben, einer mit allerlei plötzlichen
Tanzaufführungen und, nach etwas RZD-Werbung und einem kurzen
Bahngefahrenbelehrungsfilm, einer dieser grauseligen russischen
Märchenfilme. Zuerst aber kommt gleich nach der Abfahrt eine Schaffnerin
vorbei und nimmt mir meine Fahrkarte weg.

Zügig lassen wir Moskau zurück und begeben uns in die tief verschneiten
Wälder Mütterchen Russlands. Die mit bis zu 250 km/h befahrene Strecke ist
komplett eingezäunt, allerdings mit gelegentlichen Türöffnungen. Hin und
wieder gibt es einen kurzen Stopp. In der Ankündigung des Haltes wird auf
dessen Kürze hingewießen und gebeten, aus Sicherheitsgründen doch im Zuge
zu verbleiben. Draußen stehen dann Posten entlang des Zuges auch auf der
bahnsteigabgewandten Seite.

Nach dem letzten Stopp kommt die Schaffnerin wieder und gibt mir meine
Fahrkarte zurück. Nicht mehr lange und wir kriechen in den Moskauer
Bahnhof von St. Petersburg.

* * *
Gruß,
Martin
Till Kinstler
2014-02-18 12:37:20 UTC
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Post by Martin Hoffmann
Am nächsten Morgen bringt mich eine weitere Metrofahrt zu dem Bahnhof, von
dem mein Fahrschein behauptet er heiße Oktiabrskaja, der aber auf allen
lokalen Karten einschließlich den Schildern am Bahnhof selber als
Leningradskaja bezeichnet wird. Die entsprechende Metrostation heißt
wieder anders, nämlich Komsomolskaja,
Der Platz, an dem die Metrostation liegt, ist der Komsomolskaja Platz,
wohl auch Площадь трех вокзалов genannt, "Platz dreier Bahnhöfe". Wegen
der drei Bahnhöfe: Direkt nebeneinander an der Nordseite mit Ausfahrt
nach Norden den Leningrader und den Jaroslawer Bahnhof und an der
Südseite mit Ausfahrt nach Osten den Kasaner Bahnhof. Der Leningrader
Bahnhof hieß nach der Revolution wohl tatsächlich mal ein paar Jahre
Oktoberbahnhof, aber nun schon seit Jahrzehnten Leningrader Bahnhof.
Wann wurde dein Fahrschein ausgestellt? :-) Allerdings wäre
Oktoberbahnhof auf Russisch октябрьский вокзал, also "oktiabrskij"
(männlich), nicht "oktiabrskaja" (weiblich).
Die Bahngesellschaft/"Filiale" der RZD, die heutzutage an jenem Bahnhof
fährt und ihn betreibt, heißt allerdings Oktobereisenbahn, russisch
октябрьская железная дорога. Grammatikalisch würde das zu deinem
Fahrschein passen. Dann wäre es aber nicht die Angabe des Bahnhofes...
Wo hattest du den überhaupt erworben? Online-Ticket der RZD oder bei
einer Agentur in Deutschland?
Post by Martin Hoffmann
Zug 158 "Sapsan" Moskwa Leningr 13:30 - St Peterburg Moskowskaja 17:40
Also doch keine spontane Fahrt nach Murmansk... :-)

Gute Reisen,
Till
Martin Hoffmann
2014-02-19 07:29:21 UTC
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Post by Till Kinstler
Post by Martin Hoffmann
Am nächsten Morgen bringt mich eine weitere Metrofahrt zu dem Bahnhof, von
dem mein Fahrschein behauptet er heiße Oktiabrskaja, der aber auf allen
lokalen Karten einschließlich den Schildern am Bahnhof selber als
Leningradskaja bezeichnet wird. Die entsprechende Metrostation heißt
wieder anders, nämlich Komsomolskaja,
Der Platz, an dem die Metrostation liegt, ist der Komsomolskaja Platz,
wohl auch Площадь трех вокзалов genannt, "Platz dreier Bahnhöfe". Wegen
der drei Bahnhöfe: Direkt nebeneinander an der Nordseite mit Ausfahrt
nach Norden den Leningrader und den Jaroslawer Bahnhof und an der
Südseite mit Ausfahrt nach Osten den Kasaner Bahnhof. Der Leningrader
Bahnhof hieß nach der Revolution wohl tatsächlich mal ein paar Jahre
Oktoberbahnhof, aber nun schon seit Jahrzehnten Leningrader Bahnhof.
Wann wurde dein Fahrschein ausgestellt? :-) Allerdings wäre
Oktoberbahnhof auf Russisch октябрьский вокзал, also "oktiabrskij"
(männlich), nicht "oktiabrskaja" (weiblich).
Die Bahngesellschaft/"Filiale" der RZD, die heutzutage an jenem Bahnhof
fährt und ihn betreibt, heißt allerdings Oktobereisenbahn, russisch
октябрьская железная дорога. Grammatikalisch würde das zu deinem
Fahrschein passen. Dann wäre es aber nicht die Angabe des Bahnhofes...
Wo hattest du den überhaupt erworben? Online-Ticket der RZD oder bei
einer Agentur in Deutschland?
Agentur in Deutschland mittels DB-Sabre. In der Onlinebuchung der RZD
heißt der Bahnhof "МОСКВА ОКТ". Sowohl DB- als auch SBB-Hafas ergänzen
das zu "Moskva Oktiabrskaia". VR wiederum nennt für den Tolstoi "MOSKOVA
(LENINGRADSKI)" als Ziel.

Bei der RZD heißt der Zielbahnhof übrigens С-ПЕТЕР-ГЛ. Ich finde gerade
den Fahrschein nicht, aber ich meine, das stand auch irgendwas komisches
drauf.
Post by Till Kinstler
Post by Martin Hoffmann
Zug 158 "Sapsan" Moskwa Leningr 13:30 - St Peterburg Moskowskaja 17:40
Also doch keine spontane Fahrt nach Murmansk... :-)
Was nicht ist ... ;)

Gruß,
Mar"debx-Wintertreffen"tin
Till Kinstler
2014-02-19 09:03:22 UTC
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Post by Martin Hoffmann
Agentur in Deutschland mittels DB-Sabre. In der Onlinebuchung der RZD
heißt der Bahnhof "МОСКВА ОКТ". Sowohl DB- als auch SBB-Hafas ergänzen
das zu "Moskva Oktiabrskaia". VR wiederum nennt für den Tolstoi "MOSKOVA
(LENINGRADSKI)" als Ziel.
Irgendwie bescheuert. Wer mit der Metro nach Oktiabrskaia fährt, wird
leider den Zug verpassen... Die einzige logische Erklärung wäre halt,
dass da die Oktoberbahn der Oktobereisenbahn beginnt, die heutzutage
eben nach St. Petersburg fährt und nicht mehr nach Leningrad. Aber es
muss ja nicht unbedingt logisch sein ;-)
Post by Martin Hoffmann
Bei der RZD heißt der Zielbahnhof übrigens С-ПЕТЕР-ГЛ.
Hmmm, ГЛ steht wohl für главный вокзал, was Hauptbahnhof wäre. Offenbar
steckt dahinter aber nicht eine Art tariflicher Gleichstellung o.ä.,
sondern schlicht der Moskauer Bahnhof in Peter. Zumindest führt googeln
und yandexen nach петер главный вокзал zuverlässig zum Moskauer Bahnhof
(auch in der russischen Wikipediaseite zum Moskauer Bahnhof wird
главный вокзал als Bezeichnung angegeben).
"Petersburg Hauptbahnhof" ergibt bei mir allerdings weniger eindeutige
Ergebnisse... Nun gut, vielleicht tragen wir mit diesem Artikel zu
Klärung für zukünftige Reisende bei :-)

Grüße,
Till
U***@web.de
2018-11-24 16:13:01 UTC
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Post by Till Kinstler
Post by Martin Hoffmann
Agentur in Deutschland mittels DB-Sabre. In der Onlinebuchung der RZD
heißt der Bahnhof "МОСКВА ОКТ". Sowohl DB- als auch SBB-Hafas ergänzen
das zu "Moskva Oktiabrskaia". VR wiederum nennt für den Tolstoi "MOSKOVA
(LENINGRADSKI)" als Ziel.
Irgendwie bescheuert. Wer mit der Metro nach Oktiabrskaia fährt, wird
leider den Zug verpassen... Die einzige logische Erklärung wäre halt,
dass da die Oktoberbahn der Oktobereisenbahn beginnt, die heutzutage
eben nach St. Petersburg fährt und nicht mehr nach Leningrad. Aber es
muss ja nicht unbedingt logisch sein ;-)
Zumindest für anglisierte Lateinschriftnutzer
gibt es so etwas mit doppeltem plus einzelnem
Bahnhofshinweis an Komsomolskaya. https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/14/Moscow_metro_ring_railway_map_en_sb_future.svg
Post by Till Kinstler
Post by Martin Hoffmann
Bei der RZD heißt der Zielbahnhof übrigens С-ПЕТЕР-ГЛ.
Hmmm, ГЛ steht wohl für главный вокзал, was Hauptbahnhof wäre. Offenbar
steckt dahinter aber nicht eine Art tariflicher Gleichstellung o.ä.,
sondern schlicht der Moskauer Bahnhof in Peter. Zumindest führt googeln
und yandexen nach петер главный вокзал zuverlässig zum Moskauer Bahnhof
(auch in der russischen Wikipediaseite zum Moskauer Bahnhof wird
главный вокзал als Bezeichnung angegeben).
Der Moskauer Bahnhof sei das Empfangsgebäuder des Petersburger Hauptbahnhofs.
https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%9C%D0%BE%D1%81%D0%BA%D0%BE%D0%B2%D1%81%D0%BA%D0%B8%D0%B9_%D0%B2%D0%BE%D0%BA%D0%B7%D0%B0%D0%BB_(%D0%A1%D0%B0%D0%BD%D0%BA%D1%82-%D0%9F%D0%B5%D1%82%D0%B5%D1%80%D0%B1%D1%83%D1%80%D0%B3)

Der weißrussische Bahnhof sei das Empfangsgebäude des
Smolensker Personenbahnhofs voon Moskau.
https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%91%D0%B5%D0%BB%D0%BE%D1%80%D1%83%D1%81%D1%81%D0%BA%D0%B8%D0%B9_%D0%B2%D0%BE%D0%BA%D0%B7%D0%B0%D0%BB

Gruß, ULF
U***@web.de
2018-11-24 16:16:52 UTC
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Post by Martin Hoffmann
Post by Till Kinstler
Post by Martin Hoffmann
Am nächsten Morgen bringt mich eine weitere Metrofahrt zu dem Bahnhof, von
dem mein Fahrschein behauptet er heiße Oktiabrskaja, der aber auf allen
lokalen Karten einschließlich den Schildern am Bahnhof selber als
Leningradskaja bezeichnet wird. Die entsprechende Metrostation heißt
wieder anders, nämlich Komsomolskaja,
Der Platz, an dem die Metrostation liegt, ist der Komsomolskaja Platz,
wohl auch Площадь трех вокзалов genannt, "Platz dreier Bahnhöfe". Wegen
der drei Bahnhöfe: Direkt nebeneinander an der Nordseite mit Ausfahrt
nach Norden den Leningrader und den Jaroslawer Bahnhof und an der
Südseite mit Ausfahrt nach Osten den Kasaner Bahnhof. Der Leningrader
Bahnhof hieß nach der Revolution wohl tatsächlich mal ein paar Jahre
Oktoberbahnhof, aber nun schon seit Jahrzehnten Leningrader Bahnhof.
Wann wurde dein Fahrschein ausgestellt? :-) Allerdings wäre
Oktoberbahnhof auf Russisch октябрьский вокзал, also "oktiabrskij"
(männlich), nicht "oktiabrskaja" (weiblich).
Die Bahngesellschaft/"Filiale" der RZD, die heutzutage an jenem Bahnhof
fährt und ihn betreibt, heißt allerdings Oktobereisenbahn, russisch
октябрьская железная дорога. Grammatikalisch würde das zu deinem
Fahrschein passen. Dann wäre es aber nicht die Angabe des Bahnhofes...
Wo hattest du den überhaupt erworben? Online-Ticket der RZD oder bei
einer Agentur in Deutschland?
Agentur in Deutschland mittels DB-Sabre. In der Onlinebuchung der RZD
heißt der Bahnhof "МОСКВА ОКТ". Sowohl DB- als auch SBB-Hafas ergänzen
das zu "Moskva Oktiabrskaia". VR wiederum nennt für den Tolstoi "MOSKOVA
(LENINGRADSKI)" als Ziel.
Der Leningrader Bahnhof ist das Empfangsgebäude des Bahnhofs Moskau
Pbf. Da letztere Bezeichnung nur bei der Oktobereisenbahndirektion
eindeutig ist, bezeichnet man den Bahnhof auf Gesamt-RZD-Niveau
als Moskva Oktiabrskaia.

Gruß, ULF

Patrick Rudin
2014-02-20 19:59:20 UTC
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Martin Hoffmann wrote:
[Moskauer Metro]
Wer den Takt kennt kann die nächste Abfahrt anhand eines
großen Displays über dem vorderen Tunnelmund erraten, das
einfach bei Abfahrt eines Zuges zurückgesetzt wird
und dann die Sekunden hochzählt -- dezentrale Fahrgastinformation.
Das ist in Kiev genauso. Ich habe mich schon dort gefragt, ob das eine
Hilfe für halbwegs eingeweihte Fahrgäste ist oder eher ein Anhaltspunkt
für die Fahrer punkto Verspätung...


Gruss

Patrick
Martin Hoffmann
2014-02-21 06:52:42 UTC
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Post by Patrick Rudin
[Moskauer Metro]
Wer den Takt kennt kann die nächste Abfahrt anhand eines
großen Displays über dem vorderen Tunnelmund erraten, das
einfach bei Abfahrt eines Zuges zurückgesetzt wird
und dann die Sekunden hochzählt -- dezentrale Fahrgastinformation.
Das ist in Kiev
und St. Petersburg
Post by Patrick Rudin
genauso. Ich habe mich schon dort gefragt, ob das eine
Hilfe für halbwegs eingeweihte Fahrgäste ist oder eher ein Anhaltspunkt
für die Fahrer punkto Verspätung...
Ich würde mal von letzterem ausgehen.

Gruß,
Martin
Uli Weiß
2014-02-23 11:37:39 UTC
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Post by Martin Hoffmann
Post by Patrick Rudin
[Moskauer Metro]
Wer den Takt kennt kann die nächste Abfahrt anhand eines
großen Displays über dem vorderen Tunnelmund erraten, das
einfach bei Abfahrt eines Zuges zurückgesetzt wird
und dann die Sekunden hochzählt -- dezentrale Fahrgastinformation.
Das ist in Kiev
und St. Petersburg
Uli Weiß
2014-02-23 11:39:48 UTC
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Post by Martin Hoffmann
Post by Patrick Rudin
[Moskauer Metro]
Wer den Takt kennt kann die nächste Abfahrt anhand eines
großen Displays über dem vorderen Tunnelmund erraten, das
einfach bei Abfahrt eines Zuges zurückgesetzt wird
und dann die Sekunden hochzählt -- dezentrale Fahrgastinformation.
Auch von mir hier ein Dankeschön für den Reisebericht.
Post by Martin Hoffmann
Post by Patrick Rudin
Das ist in Kiev
und St. Petersburg
Post by Patrick Rudin
genauso.
Kann es sein, dass das in ganz Osteuropa so ist? Mir kommt das
jedenfalls aus Prag und/oder Budapest sehr bekannt vor.
Post by Martin Hoffmann
Gruß,
Martin
Ciao,
Uli
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