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Bahnunglück Bad Aibling :-( (link)
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Ralph A. Schmid, dk5ras
2016-02-09 07:43:08 UTC
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http://www.merkur.de/bayern/aibling-entgleist-bahnunfall-zwischen-holzkirchen-rosenheim-meta-6108053.html

http://www.mangfall24.de/mangfalltal/aibling-entgleist-bahnunfall-zwischen-holzkirchen-rosenheim-6108047.html

Mehrere Tote, heißt es aktuell :(


-ras
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Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
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Marc Haber
2016-02-09 08:23:59 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
http://www.merkur.de/bayern/aibling-entgleist-bahnunfall-zwischen-holzkirchen-rosenheim-meta-6108053.html
http://www.mangfall24.de/mangfalltal/aibling-entgleist-bahnunfall-zwischen-holzkirchen-rosenheim-6108047.html
Mehrere Tote, heißt es aktuell :(
In Twitter gehen die Artikel zu #badaibling schneller vorbei als dass
man auf Links klicken könnte. Unfallstelle in der Nähe des Klärwerks.

Grüße
Marc
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Johann Mayerwieser
2016-02-09 11:14:32 UTC
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Post by Marc Haber
Unfallstelle in der Nähe des Klärwerks.
Wenn man sich das Video auf dieser Seite anschaut:
<http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-02/bad-aibling-zug-
entgleist-rosenheim-tote>
müsste das hier passiert sein:
<https://www.google.at/maps/
dir/47.8523086,12.0191841/47.8513778,12.0201751/
@47.8521942,12.0188112,18.5z/data=!4m2!4m1!3e0>
r***@quiddjes.de
2016-02-09 11:24:20 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Mehrere Tote, heißt es aktuell :(
Das verstehe ich nicht - als Tarifverhandlungen waren und die Lokführer ankündigten, man könne Züge auch einfach irgendwo auf der Strecke abstellen (statt in einem Bahnhof, was man nur tue, weil man so friedlich und zurückhaltend streike), haben sich Mehdorn & Co darüber aufgeregt, dass hier mit der Sicherheit gespielt werde.

Hierzugroup wurden die dann durch den Kakao gezogen mit dem Hinweis: Wenn ein Zug sich in einem Gleisabschnitt befinde, könne es gar nicht sein, dass ein anderer Zug hineinfährt - sowas werde durch die Sicherheitstechnik zuverlässig verhindert. Ein solches Verhalten der Lokführer stelle daher KEIN Sicherheitsproblem dar.

Irgendwas ist da nicht rund. Entweder ist das mit dem Zugunglück eine Falschmeldung oder die Behauptung, dass ein Zug nicht in einen belegten Gleisabschnitt fahren, stimmte nicht und wurde nur benutzt, den Bahn-Vorstand als inkompetent darzustellen. Dritte Möglichkeit (die ich nicht ausschließen will): Ich habe da irgendwas nicht oder falsch verstanden.

Wer will mich aufklären?

Man stelle sich vor, ein streikender Lokführer stellt den Zug einfach irgendwo ab (was auch bedeutet: Die Passagiere müssen im Zug bleiben) und ein anderer Zug fährt hinein. Tote und Verletzte, weil trotz aller Maßnahmen ein Fehler passiert sind das eine - Tote und Verletzte, weil Lokführer den Bahnbetrieb gefährden, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, sind etwas ganz anderes.

Das wäre sicherlich auch versicherungstechnisch interessant gewesen. Der Lokführer handelt rechtmäßig, aber eigenmächtig, darum würden die DB und ihre Versicherungen sicherlich ablehnen, die Folgen eines solchen Streikunfalles zu tragen. Die Gewerkschaft hat ihn sicherlich auch nicht angewiesen, sofort stehenzubleiben und nicht den nächsten Bahnhof anzufahren - sie ist ihm auch gar nicht weisungsbefugt. Dies würde bedeuten, dass der Lokführer selbst die Folgen tragen müsste - mit fatalen Folgen für die Hinterbliebenen und Verletzten, weil die leer ausgingen.
Helmut Barth
2016-02-09 12:31:43 UTC
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Salut!
Post by r***@quiddjes.de
Das verstehe ich nicht - als Tarifverhandlungen waren und die Lokführer ankündigten,
man könne Züge auch einfach irgendwo auf der Strecke abstellen (statt
in einem Bahnhof,
Post by r***@quiddjes.de
was man nur tue, weil man so friedlich und zurückhaltend streike),
haben sich Mehdorn & Co
Post by r***@quiddjes.de
darüber aufgeregt, dass hier mit der Sicherheit gespielt werde.
Wenn ein Zug sich in einem Gleisabschnitt befinde, könne es gar nicht
sein, dass ein anderer
Post by r***@quiddjes.de
Zug hineinfährt - sowas werde durch die Sicherheitstechnik
zuverlässig verhindert. Ein solches
Post by r***@quiddjes.de
Verhalten der Lokführer stelle daher KEIN Sicherheitsproblem dar.
Das ist korrekt.
Post by r***@quiddjes.de
Irgendwas ist da nicht rund. Entweder ist das mit dem Zugunglück eine Falschmeldung oder
die Behauptung, dass ein Zug nicht in einen belegten Gleisabschnitt
fahren, stimmte nicht
Post by r***@quiddjes.de
und wurde nur benutzt, den Bahn-Vorstand als inkompetent
darzustellen. Dritte Möglichkeit
Post by r***@quiddjes.de
(die ich nicht ausschließen will): Ich habe da irgendwas nicht oder
falsch verstanden.

3.
Post by r***@quiddjes.de
Wer will mich aufklären?
Wenn Sicherungstechnik versagt, gibt es die Möglichkeit sie unter
bestimmten Voraussetzungen und Maßnahmen auszuschalten oder zu
überbrücken. Einfaches Beispiel: Der Seilzug eines Formsignals bricht
und das Signal bleibt in Haltstellung. Dann muss man nicht auf den
Techniker warten um die nächste Zugfahrt abwickeln zu können. Es reicht
dem Lokführer die schriftliche Erlaubnis zu geben, an diesem Signal
vorbeizufahren. Damit der Zug dann nicht an dem haltgebietenden aber
jetzt uninteressanten Signal zwangsgebremst wird, hat der Lokführer die
Möglichkeit der Zugsicherung mitzuteilen "ich darf das jetzt".

Das geht natürlich nicht einfach so, sondern ist an viele Prüfungen
und Restriktionen gebunden, die alle dokumentiert werden (müssen).

Es muss schon jemand einen oder mehrere sehr grobe Fehler machen,
damit ein Zug in voller Fahrt in einen besetzten Abschnitt fährt. Nehmen
wir den Fall Mannheim: Der Güterzug wurde zwangsgebremst als er am
haltgebietenden Signal vorbeifuhr (Fehler 1), die Zwangsbremsung wurde
aufgehoben und die Fahrt ohne Rücksprache mit dem Fahrdienstleiter
(Fehler 2) fortgesetzt (Fehler 3). Anschließend wurden weder der Fahrweg
noch die Signale korrekt beobachtet und beachtet (Fehler 4). Im
Gegensatz zum aktuellen Unfall erfolgte dort die Kollision seitlich und
bei geringerer Geschwindigkeit, aber letztlich ist das Szenario das
gleiche: 2 Fahrten auf einem einzigen Gleisabschnitt.

Ohne Spekulation und Bezug zum aktuellen Fall: Auch der
Fahrdienstleiter kann, wenn er seine Regeln nicht einhält,
verhängnisvolle Fehler machen, die dazu führen, dass zwei Fahrten auf
Kollisionskurs kommen. Das Risiko steigt insbesondere dann, wenn noch
weitere Beteiligte ins Spiel kommen...
Post by r***@quiddjes.de
Man stelle sich vor, ein streikender Lokführer [..]
Du wirst kindisch.

Grüßle, Helmut
Marc Haber
2016-02-09 13:40:58 UTC
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Post by Helmut Barth
Post by r***@quiddjes.de
Man stelle sich vor, ein streikender Lokführer [..]
Du wirst kindisch.
Du sprichst mit dem komischen Ralf. Was erwartest Du?

Grüße
Marc
--
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Wolfgang Kynast
2016-02-09 15:53:30 UTC
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On Tue, 9 Feb 2016 03:24:20 -0800 (PST), "***@quiddjes.de" posted:

...
Post by r***@quiddjes.de
Wer will mich aufklären?
Hoffnungslos.
Post by r***@quiddjes.de
Man stelle sich vor, ein streikender Lokführer stellt den Zug einfach irgendwo ab (was auch bedeutet: Die Passagiere müssen im Zug bleiben) und ein anderer Zug fährt hinein. Tote und Verletzte, weil trotz aller Maßnahmen ein Fehler passiert sind das eine - Tote und Verletzte, weil Lokführer den Bahnbetrieb gefährden, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, sind etwas ganz anderes.
Das wäre sicherlich auch versicherungstechnisch interessant gewesen. Der Lokführer handelt rechtmäßig, aber eigenmächtig, darum würden die DB und ihre Versicherungen sicherlich ablehnen, die Folgen eines solchen Streikunfalles zu tragen. Die Gewerkschaft hat ihn sicherlich auch nicht angewiesen, sofort stehenzubleiben und nicht den nächsten Bahnhof anzufahren - sie ist ihm auch gar nicht weisungsbefugt. Dies würde bedeuten, dass der Lokführer selbst die Folgen tragen müsste - mit fatalen Folgen für die Hinterbliebenen und Verletzten, weil die leer ausgingen.
Erwartest du eigentlich, ernst genommen zu werden?
r***@quiddjes.de
2016-02-09 11:26:03 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Mehrere Tote, heißt es aktuell :(
Das verstehe ich nicht - als Tarifverhandlungen waren und die Lokführer ankündigten, man könne Züge
auch einfach irgendwo auf der Strecke abstellen (statt in einem Bahnhof, was man nur tue, weil man so
friedlich und zurückhaltend streike), haben sich Mehdorn & Co darüber aufgeregt, dass hier mit der
Sicherheit gespielt werde.

Hierzugroup wurden die dann durch den Kakao gezogen mit dem Hinweis: Wenn ein Zug sich in einem
Gleisabschnitt befinde, könne es gar nicht sein, dass ein anderer Zug hineinfährt - sowas werde durch die
Sicherheitstechnik zuverlässig verhindert. Ein solches Verhalten der Lokführer stelle daher KEIN
Sicherheitsproblem dar.

Irgendwas ist da nicht rund. Entweder ist das mit dem Zugunglück eine Falschmeldung oder die
Behauptung, dass ein Zug nicht in einen belegten Gleisabschnitt fahren, stimmte nicht und wurde nur
benutzt, den Bahn-Vorstand als inkompetent darzustellen. Dritte Möglichkeit (die ich nicht ausschließen
will): Ich habe da irgendwas nicht oder falsch verstanden.

Wer will mich aufklären?

Man stelle sich vor, ein streikender Lokführer stellt den Zug einfach irgendwo ab (was auch bedeutet: Die
Passagiere müssen im Zug bleiben) und ein anderer Zug fährt hinein. Tote und Verletzte, weil trotz aller
Maßnahmen ein Fehler passiert sind das eine - Tote und Verletzte, weil Lokführer den Bahnbetrieb
gefährden, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen, sind etwas ganz anderes.

Das wäre sicherlich auch versicherungstechnisch interessant gewesen. Der Lokführer handelt rechtmäßig,
aber eigenmächtig, darum würden die DB und ihre Versicherungen sicherlich ablehnen, die Folgen eines
solchen Streikunfalles zu tragen. Die Gewerkschaft hat ihn sicherlich auch nicht angewiesen, sofort
stehenzubleiben und nicht den nächsten Bahnhof anzufahren - sie ist ihm auch gar nicht weisungsbefugt.
Dies würde bedeuten, dass der Lokführer selbst die Folgen tragen müsste - mit fatalen Folgen für die
Hinterbliebenen und Verletzten, weil die leer ausgingen.
Florian Maier
2016-02-09 12:00:24 UTC
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Post by r***@quiddjes.de
Hierzugroup wurden die dann durch den Kakao gezogen mit dem Hinweis: Wenn ein Zug sich in einem
Gleisabschnitt befinde, könne es gar nicht sein, dass ein anderer Zug hineinfährt - sowas werde durch die
Sicherheitstechnik zuverlässig verhindert. Ein solches Verhalten der Lokführer stelle daher KEIN
Sicherheitsproblem dar.
Irgendwas ist da nicht rund. Entweder ist das mit dem Zugunglück eine Falschmeldung oder die
Behauptung, dass ein Zug nicht in einen belegten Gleisabschnitt fahren, stimmte nicht und wurde nur
benutzt, den Bahn-Vorstand als inkompetent darzustellen. Dritte Möglichkeit (die ich nicht ausschließen
will): Ich habe da irgendwas nicht oder falsch verstanden.
Wer will mich aufklären?
Ich bin bahntechnisch und -ablaufsmäßig völlig unwissend, aber da ich
die Strecke regelmäßig fahre, kenne ich aus Kundensicht die dort
üblichen Abläufe. Vielleicht hilft das ja, deine Frage zu beantworten.

Die Strecke hat die Haltestellen Rosenheim - Kolbermoor - Bad Aibling
Kurpark - Bad Aibling Bahnhof - [...] - Holzkirchen und wird im
30-Minuten-Takt in beide Richtungen befahren. Da die Strecke eingleisig
ist, müssen sich die entgegenfahrenden Züge in den zweispurigen
Bahnhöfen passieren, je nach Tageszeit ist das entweder Kolbermoor oder
Bad Aibling Bhf. Wenn sich der Zug aus Rosenheim verspätet, kommt es
manchmal vor, dass die eigentlich planmäßige Kreuzung der Züge in Bad
Aibling nach Kolbermoor vorverlegt wird. Wenn nun der Zug aus
Holzkirchen meint, die Kreuzung soll in Kolbermoor passieren, während
der aus Rosenheim von Bad Aibling ausgeht, würden sie sich genau auf der
Strecke treffen, wo das Unglück passierte.

Wie das nun mit der Bahntechnik und Betriebsabläufen zusammenpasst, kann
ich nicht mal im Ansatz beurteilen. Sowohl Strecke und Signalanlagen als
auch Züge scheinen mir in sehr gutem Zustand, die Haltestelle Bad
Aibling Kurpark, in deren Nähe der Unfall passierte, wurde erst vor etwa
5 Jahren gebaut.

Für weniger spekulative Informationen musst du wohl die Ermittlungen
abwarten.
Stephan Bumberger
2016-02-09 12:09:23 UTC
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Permalink
Post by Florian Maier
Für weniger spekulative Informationen musst du wohl die Ermittlungen
abwarten.
Das ist genau der Punkt. Niemand weiß bisher, ob das technisches oder
menschliches Versagen war oder vielleicht sogar beides.

Man muss den Ermittlern da schon ein wenig Zeit geben und dann kann man
diskutieren, was man zukünftig anders machen müsste.
--
Stephan
Ralph A. Schmid, dk5ras
2016-02-09 12:22:53 UTC
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Post by Stephan Bumberger
Das ist genau der Punkt. Niemand weiß bisher, ob das technisches oder
menschliches Versagen war oder vielleicht sogar beides.
Es riecht halt nach menschlichem Fehler oder beidem, so aus den
Erkenntnissen aus anderen Unfällen spekuliert.
Post by Stephan Bumberger
Man muss den Ermittlern da schon ein wenig Zeit geben und dann kann man
diskutieren, was man zukünftig anders machen müsste.
Definitiv. Aber es ist ganz normal, daß man sich zu so einem Ereignis
unterhält und auch herumspekuliert.


-ras
--
Ralph A. Schmid
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Martin Bienwald
2016-02-09 13:09:25 UTC
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Post by Florian Maier
Wenn sich der Zug aus Rosenheim verspätet, kommt es
manchmal vor, dass die eigentlich planmäßige Kreuzung der Züge in Bad
Aibling nach Kolbermoor vorverlegt wird. Wenn nun der Zug aus
Holzkirchen meint, die Kreuzung soll in Kolbermoor passieren, während
der aus Rosenheim von Bad Aibling ausgeht, würden sie sich genau auf der
Strecke treffen, wo das Unglück passierte.
Und genau das soll die Sicherungstechnik bei der Bahn eigentlich
verhindern. Wenn schon ein Zug in den eingleisigen Abschnitt
eingefahren ist, ist es normalerweise nicht moeglich, fuer einen
zweiten Zug das Signal auf Fahrt zu stellen. Ueberfaehrt der Zug ein
Halt zeigendes Signal, wird er normalerweise zwangsgebremst.

Beide Sicherheitsmassnahmen koennen umgangen werden (fuer den Fall,
dass die Technik kaputt ist, und z.B. einen Streckenabschnitt
faelschlicherweise als besetzt meldet). Das wird allerdings
protokolliert. Ich gehe davon aus, dass man anhand dessen die
Unfallursache herausfinden kann; es duerfte nur ein wenig dauern,
und vermutlich hat auch erstmal die Versorgung der Verletzten und die
Raeumung und Reparatur der Strecke Prioritaet.

... Martin
Marc Haber
2016-02-09 13:42:19 UTC
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Post by Florian Maier
Die Strecke hat die Haltestellen Rosenheim - Kolbermoor - Bad Aibling
Kurpark - Bad Aibling Bahnhof - [...] - Holzkirchen und wird im
30-Minuten-Takt in beide Richtungen befahren. Da die Strecke eingleisig
ist, müssen sich die entgegenfahrenden Züge in den zweispurigen
Bahnhöfen passieren, je nach Tageszeit ist das entweder Kolbermoor oder
Bad Aibling Bhf. Wenn sich der Zug aus Rosenheim verspätet, kommt es
manchmal vor, dass die eigentlich planmäßige Kreuzung der Züge in Bad
Aibling nach Kolbermoor vorverlegt wird.
Laut dem fahrplan ist die Kreuzung planmäßig um 06:45 in Kolbermoor.
Post by Florian Maier
Wenn nun der Zug aus
Holzkirchen meint, die Kreuzung soll in Kolbermoor passieren, während
der aus Rosenheim von Bad Aibling ausgeht, würden sie sich genau auf der
Strecke treffen, wo das Unglück passierte.
Genau. Die Sicherungstechnik verhindert dies im Regelbetrieb.
Post by Florian Maier
Wie das nun mit der Bahntechnik und Betriebsabläufen zusammenpasst, kann
ich nicht mal im Ansatz beurteilen.
Dann tu das doch auch nicht.

Helmut hat die Sachlage völlig korrekt abgebildet.

Grüße
Marc
--
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Florian Maier
2016-02-09 13:52:57 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Florian Maier
Die Strecke hat die Haltestellen Rosenheim - Kolbermoor - Bad Aibling
Kurpark - Bad Aibling Bahnhof - [...] - Holzkirchen und wird im
30-Minuten-Takt in beide Richtungen befahren. Da die Strecke eingleisig
ist, müssen sich die entgegenfahrenden Züge in den zweispurigen
Bahnhöfen passieren, je nach Tageszeit ist das entweder Kolbermoor oder
Bad Aibling Bhf. Wenn sich der Zug aus Rosenheim verspätet, kommt es
manchmal vor, dass die eigentlich planmäßige Kreuzung der Züge in Bad
Aibling nach Kolbermoor vorverlegt wird.
Laut dem fahrplan ist die Kreuzung planmäßig um 06:45 in Kolbermoor.
Jepp, habe ich in der PK auch so gehört.
Post by Marc Haber
Post by Florian Maier
Wenn nun der Zug aus
Holzkirchen meint, die Kreuzung soll in Kolbermoor passieren, während
der aus Rosenheim von Bad Aibling ausgeht, würden sie sich genau auf der
Strecke treffen, wo das Unglück passierte.
Genau. Die Sicherungstechnik verhindert dies im Regelbetrieb.
Post by Florian Maier
Wie das nun mit der Bahntechnik und Betriebsabläufen zusammenpasst, kann
ich nicht mal im Ansatz beurteilen.
Dann tu das doch auch nicht.
Habe ich auch nicht vor.
Post by Marc Haber
Helmut hat die Sachlage völlig korrekt abgebildet.
Schön.
Ralph A. Schmid, dk5ras
2016-02-09 12:21:18 UTC
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Post by r***@quiddjes.de
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Mehrere Tote, heißt es aktuell :(
Irgendwas ist da nicht rund. Entweder ist das mit dem Zugunglück eine Falschmeldung oder die
Behauptung, dass ein Zug nicht in einen belegten Gleisabschnitt fahren, stimmte nicht und wurde nur
benutzt, den Bahn-Vorstand als inkompetent darzustellen. Dritte Möglichkeit (die ich nicht ausschließen
will): Ich habe da irgendwas nicht oder falsch verstanden.
Wer will mich aufklären?
Es ist i.d.R. immer ein Mehrfachfehler, der zu sowas führt, wie zum
Beispiel Ausfall der Sicherungstechnik und bei den notwendigen von
Menschen getätigten Folgehandlungen ein oder mehrere menschliche
Fehler.



-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
r***@quiddjes.de
2016-02-09 12:37:28 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Es ist i.d.R. immer ein Mehrfachfehler, der zu sowas führt, wie zum
Beispiel Ausfall der Sicherungstechnik und bei den notwendigen von
Menschen getätigten Folgehandlungen ein oder mehrere menschliche
Fehler.
Also waren die Bedenken von Mehdorn und Co. gar nicht SO weit hergeholt - das Abstellen
von Zügen auf freier Strecke ist _nicht_ ungefährlich.
Daniel Weber
2016-02-09 13:12:44 UTC
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Post by r***@quiddjes.de
Also waren die Bedenken von Mehdorn und Co. gar nicht SO weit hergeholt - das Abstellen
von Zügen auf freier Strecke ist _nicht_ ungefährlich.
...aber eben auch nicht gefährlicher, als das normale Fahren auf freier
Strecke.

Ciao,
Daniel
Johann Mayerwieser
2016-02-09 13:23:51 UTC
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Post by r***@quiddjes.de
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Es ist i.d.R. immer ein Mehrfachfehler, der zu sowas führt, wie zum
Beispiel Ausfall der Sicherungstechnik und bei den notwendigen von
Menschen getätigten Folgehandlungen ein oder mehrere menschliche
Fehler.
Also waren die Bedenken von Mehdorn und Co. gar nicht SO weit hergeholt
-
das Abstellen von Zügen auf freier Strecke ist _nicht_ ungefährlich.
Triebfahrzeugführer und deren Gewerkschaften sind auch nicht auf der
Nudelsuppe daher geschwommen. Wenn Lokführer die Strecke verlässlich
sperren wollen, dann stehen sie auf zweigleisigen Strecken nebeneinander.
Nur so können sie verhindern, dass Streikunwillige auf Befehl oder mit
speziellen Signalen an den streikenden Zügen vorbei gelotst werden. Damit
gibt es keinen Grund mehr, irgendwelche speziellen Handlungen zu setzen,

Mehdorn hat damals nichts anderes gemacht, als heute viele rechtsradikale
Bewegungen - mit unbestimmten Ängsten und nicht vorhandenen Gefahren die
Menschen aufgehetzt.
Marc Haber
2016-02-09 13:45:18 UTC
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Post by r***@quiddjes.de
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Es ist i.d.R. immer ein Mehrfachfehler, der zu sowas führt, wie zum
Beispiel Ausfall der Sicherungstechnik und bei den notwendigen von
Menschen getätigten Folgehandlungen ein oder mehrere menschliche
Fehler.
Also waren die Bedenken von Mehdorn und Co. gar nicht SO weit hergeholt - das Abstellen
von Zügen auf freier Strecke ist _nicht_ ungefährlich.
Es ist genauso gefährlich wie die freie Strecke zu befahren. Das
Einlassen eines zweiten Zugs in einen belegten Streckenabschnitt wird
von ordnungsgemäß funktionierender Sicherheitstechnik verhindert, wenn
diese vorhanden ist. Im Gegensatz zu Hordorf ist diese auf der
Mangfalltalbahn vorhanden.

Es gibt, wie Helmut Dir schon zutreffend erklärte, Methoden um die
Sicherungstechnik im Störungsfall zu umgehen, damit man im
Störungsfall halbwegs noch weiterfahren kann. Die Nutzung dieser
Methoden wird protokolliert, so dass wir auch bei diesem Unfall
erfahren werden, wer in Folge welche Störung welche Maßnahmen
eingeleitet hat, die er besser hätte bleiben lassen.

Nur eben nicht heute.

Grüße
Marc
--
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Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Klaus Mueller
2016-02-09 15:58:41 UTC
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Post by r***@quiddjes.de
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Es ist i.d.R. immer ein Mehrfachfehler, der zu sowas führt, wie zum
Beispiel Ausfall der Sicherungstechnik und bei den notwendigen von
Menschen getätigten Folgehandlungen ein oder mehrere menschliche
Fehler.
Also waren die Bedenken von Mehdorn und Co. gar nicht SO weit hergeholt -
das Abstellen von Zügen auf freier Strecke ist _nicht_ ungefährlich.
Das Abstellen von Zügen auf freier Strecke ist nicht gefährlicher als
dein Gelaber zu lesen.

Klaus

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