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Lokführer verzweifelt gesucht
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Juergen Thome
2019-06-25 13:00:53 UTC
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SB -Ma perfekt geklappt. Da wollte ich die Bahn schon loben. Aber keiner
will den Zug jetzt weiter in die ehem Reichshauptstadt fahren. Seit 14:08
wird gewartet und eine Dame mit nettem sächsischem Akzent verkündete, sie
wolle uns keine falschen Hoffennungen machen.

Damit es bahnamtlich wird, ich sitze im ICE 598 nach Gesundbrunnen.

Die Klimaanlage. Nicht der Rede wert. Sie hält die Temperatur mit der auf
dem Bahnsteig im Gleichgewicht. Alles ganz erträglich.

Ich hab in Berlin 37 Stunden Zeit bis zum Weiterflug. Da bin ich noch
optimistisch.

Gruß
Jürgen
U***@web.de
2019-06-25 13:25:51 UTC
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Post by Juergen Thome
SB -Ma perfekt geklappt. Da wollte ich die Bahn schon loben. Aber keiner
will den Zug jetzt weiter in die ehem Reichshauptstadt fahren. Seit 14:08
wird gewartet und eine Dame mit nettem sächsischem Akzent verkündete, sie
wolle uns keine falschen Hoffennungen machen.
Damit es bahnamtlich wird, ich sitze im ICE 598 nach Gesundbrunnen.
Der aber kommt nicht aus Saarbrücken.

Du bist also in Mannheim umgestiegen und hast auch keinesfalls
Frankfurt erreicht?

In der Prognose steht der Zug für Fulda mit +55.
Post by Juergen Thome
Die Klimaanlage. Nicht der Rede wert. Sie hält die Temperatur mit der auf
dem Bahnsteig im Gleichgewicht. Alles ganz erträglich.
Ich hab in Berlin 37 Stunden Zeit bis zum Weiterflug. Da bin ich noch
optimistisch.
Sollte klappen...

Gruß, ULF
Juergen Thome
2019-06-25 14:05:11 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Juergen Thome
SB -Ma perfekt geklappt. Da wollte ich die Bahn schon loben. Aber keiner
will den Zug jetzt weiter in die ehem Reichshauptstadt fahren. Seit 14:08
wird gewartet und eine Dame mit nettem sächsischem Akzent verkündete, sie
wolle uns keine falschen Hoffennungen machen.
Damit es bahnamtlich wird, ich sitze im ICE 598 nach Gesundbrunnen.
Der aber kommt nicht aus Saarbrücken.
Du bist also in Mannheim umgestiegen und hast auch keinesfalls
Frankfurt erreicht?
In Frankfurt ist ja üblicherweise der Personalwechsel.
Dort kam es zur Verzögerung.
Post by U***@web.de
In der Prognose steht der Zug für Fulda mit +55.
Das machen die extra. So gibt's wohl nicht mal eine Entschädigung :-)
Post by U***@web.de
Post by Juergen Thome
Die Klimaanlage. Nicht der Rede wert. Sie hält die Temperatur mit der auf
dem Bahnsteig im Gleichgewicht. Alles ganz erträglich.
Ich hab in Berlin 37 Stunden Zeit bis zum Weiterflug. Da bin ich noch
optimistisch.
Sollte klappen...
Allerdings. Wie es aussieht, bleibt morgen alle Zeit zum Aufwärmen, bei
fast 40 Grad.

Gruß
Jürgen
Marc Haber
2019-06-26 11:06:34 UTC
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Post by Juergen Thome
Post by U***@web.de
In der Prognose steht der Zug für Fulda mit +55.
Das machen die extra. So gibt's wohl nicht mal eine Entschädigung :-)
Das wird noch was.

Grüße
Marc
--
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Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
U***@web.de
2019-06-26 11:14:27 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Juergen Thome
Post by U***@web.de
In der Prognose steht der Zug für Fulda mit +55.
Das machen die extra. So gibt's wohl nicht mal eine Entschädigung :-)
Das wird noch was.
Wie jetzt? Soll die gestrige Verspätung heute
auf ein Stündchen komplettiert werden?
Juergen Thome
2019-06-26 15:18:25 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Juergen Thome
Post by U***@web.de
In der Prognose steht der Zug für Fulda mit +55.
Das machen die extra. So gibt's wohl nicht mal eine Entschädigung :-)
Das wird noch was.
Es wurde nix. Ein Viertel von einer halben Supersparfahrkarte wäre selbst
in der ersten Klasse kaum die Rede wert.

Gruß
Jürgen
Reinhard Greulich
2019-06-26 19:11:26 UTC
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Post by Juergen Thome
Ein Viertel von einer halben Supersparfahrkarte wäre selbst
in der ersten Klasse kaum die Rede wert.
Da gewinnt aber der in solchen Fällen gern ausgegebene Kaffeegutschein
deutlich an Wert. Versuch macht kluch.

- R.
--
70086
~=@=~
j***@gmail.com
2019-06-28 07:14:24 UTC
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Post by Reinhard Greulich
Post by Juergen Thome
Ein Viertel von einer halben Supersparfahrkarte wäre selbst
in der ersten Klasse kaum die Rede wert.
Da gewinnt aber der in solchen Fällen gern ausgegebene Kaffeegutschein
deutlich an Wert. Versuch macht kluch.
Hätte klug gemacht. - Ist der zu erbetteln?

Es steht ja noch eine Rückfahrt an.

Gruß
Jürgen
Reinhard Greulich
2019-06-28 18:48:49 UTC
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Post by j***@gmail.com
Hätte klug gemacht. - Ist der zu erbetteln?
Da wiederhole ich mich: Versuch macht kluch.

- R.
--
70086
~=@=~
Juergen Thome
2019-06-28 19:30:11 UTC
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Post by Reinhard Greulich
Post by j***@gmail.com
Hätte klug gemacht. - Ist der zu erbetteln?
Da wiederhole ich mich: Versuch macht kluch.
Danke für die Wiederholung. Ich werd es bei nächster Gelegenheit mal
versuchen.

Gruß
Jürgen
Thorsten Klein
2019-07-01 21:57:19 UTC
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Post by Juergen Thome
Das machen die extra. So gibt's wohl nicht mal eine Entschädigung :-)
Dann bucht man eben bis einen Regionalbahnof weiter. Schon klappts mit
der Entschädigung :-)
Juergen Thome
2019-07-01 22:16:52 UTC
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Post by Thorsten Klein
Post by Juergen Thome
Das machen die extra. So gibt's wohl nicht mal eine Entschädigung :-)
Dann bucht man eben bis einen Regionalbahnof weiter. Schon klappts mit
der Entschädigung :-)
Danke für den Tipp. Was hier eher eine gute Erinnerung ist! Hatte in der
Tat gebucht bis Charlottenburg und nun nochmal hoffnungsvoll geprüft. Dort
kam ich mit genau 60 Minuten Gesamt-Verspätung an. Aber durch nichts
letztlich dokumentiert, als durchaus mein eigenes Checkin auf dem
reservierten Sitzplatz. Und die Kontrolle im RE nach Mannheim. Also ist
meine Fahrt bahnseitig vielleicht überhaupt nicht dokumentiert.

Egal. Ich werd mal schauen, ob und wie es geht.

Gruß
Jürgen

Gr
Reinhard Greulich
2019-07-01 22:44:46 UTC
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Post by Juergen Thome
Also ist
meine Fahrt bahnseitig vielleicht überhaupt nicht dokumentiert.
Wie kommst du darauf? Selbstverständlich wird jede Fahrt irgendeines
Zuges durch die Leittechnik dokumentiert und auf diese Daten wird bei
der Prüfung von FGR-Entschädigungen auch zugegriffen. Dazu kommt Dein
Self-Checkin, das im Unterschied zum Zangenabdruck natürlich mit
genauer Zeit dokumentiert wird.

Auf dem Baum schläft man bei der Bahn nun auch nicht.

- R
--
70086
~=@=~
Juergen Thome
2019-07-01 22:59:13 UTC
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Post by Reinhard Greulich
Post by Juergen Thome
Also ist
meine Fahrt bahnseitig vielleicht überhaupt nicht dokumentiert.
Wie kommst du darauf? Selbstverständlich wird jede Fahrt irgendeines
Zuges durch die Leittechnik dokumentiert und auf diese Daten wird bei
der Prüfung von FGR-Entschädigungen auch zugegriffen. Dazu kommt Dein
Self-Checkin, das im Unterschied zum Zangenabdruck natürlich mit
genauer Zeit dokumentiert wird.
Auf dem Baum schläft man bei der Bahn nun auch nicht.
Das war nicht der Eindruck; den ich erwecken wollte. Es war nur meine
Vermutung, dass ein Self-Checkin ja nicht zwingend im Zug gemacht worden
sein müsste und das Validieren des QR-Codes im RE vielleicht nur summarisch
registriert wird.

Läuft ja nicht weg und die Rückfahrt hat bei vier Mal Umsteigen auch
Potential, ein wenig länger zu dauern.

Gruß
Jürgen
Till Kinstler
2019-07-02 07:07:18 UTC
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Post by Juergen Thome
Danke für den Tipp. Was hier eher eine gute Erinnerung ist! Hatte in der
Tat gebucht bis Charlottenburg und nun nochmal hoffnungsvoll geprüft. Dort
kam ich mit genau 60 Minuten Gesamt-Verspätung an. Aber durch nichts
letztlich dokumentiert, als durchaus mein eigenes Checkin auf dem
reservierten Sitzplatz. Und die Kontrolle im RE nach Mannheim. Also ist
meine Fahrt bahnseitig vielleicht überhaupt nicht dokumentiert.
Das spielt keine Rolle. Viele Fahrten, für die selbstverständlich
Entschädigungsleistungen gezahlt werden, sind nicht "dokumentiert" (z.B.
sämtliche Zeitkarten- und BC100-Fahrten).
Post by Juergen Thome
Egal. Ich werd mal schauen, ob und wie es geht.
Fahrgastrechteformular[*] ausfüllen und zusammen mit Fahrkarte entweder
in einem DB Reisezentrum abgeben oder in einen Briefumschlag stecken und
ans Servicezentrum Fahrgastrechte schicken. Eine Bestätigung der
Verspätung, wie sie auf der unten verlinkten Seite mehrmals erwähnt
wird, ist nur nötig, wenn man eine Auszahlung der Entschädigung direkt
am Schalter möchte. Sonst geht es nur über das Servicecenter
Fahrgastrechte (bei Abgabe der Unterlagen am Schalter leiten die das
dann weiter).
Man sollte das alleine schon tun, um Bahnens zu motivieren, die
andauernden Missstände anzugehen (auch wenn es nicht wirklich viel
helfen wird).

Grüße,
Till

Erhältlich an Servicepunkten und allen Schaltern der Bahn oder als PDF
unter
<https://www.bahn.de/p/view/service/auskunft/fahrgastrechte/entschaedigung.shtml>
Ralph A. Schmid, dk5ras
2019-07-02 09:35:34 UTC
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Post by Till Kinstler
Man sollte das alleine schon tun, um Bahnens zu motivieren, die
andauernden Missstände anzugehen (auch wenn es nicht wirklich viel
helfen wird).
Definitiv.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Juergen Thome
2019-07-07 21:29:45 UTC
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Post by Till Kinstler
Post by Juergen Thome
Danke für den Tipp. Was hier eher eine gute Erinnerung ist! Hatte in der
Tat gebucht bis Charlottenburg und nun nochmal hoffnungsvoll geprüft. Dort
kam ich mit genau 60 Minuten Gesamt-Verspätung an. Aber durch nichts
letztlich dokumentiert, als durchaus mein eigenes Checkin auf dem
reservierten Sitzplatz. Und die Kontrolle im RE nach Mannheim. Also ist
meine Fahrt bahnseitig vielleicht überhaupt nicht dokumentiert.
Das spielt keine Rolle. Viele Fahrten, für die selbstverständlich
Entschädigungsleistungen gezahlt werden, sind nicht "dokumentiert" (z.B.
sämtliche Zeitkarten- und BC100-Fahrten).
Post by Juergen Thome
Egal. Ich werd mal schauen, ob und wie es geht.
Fahrgastrechteformular[*] ausfüllen und zusammen mit Fahrkarte entweder
in einem DB Reisezentrum abgeben oder in einen Briefumschlag stecken und
ans Servicezentrum Fahrgastrechte schicken. Eine Bestätigung der
Verspätung, wie sie auf der unten verlinkten Seite mehrmals erwähnt
wird, ist nur nötig, wenn man eine Auszahlung der Entschädigung direkt
am Schalter möchte. Sonst geht es nur über das Servicecenter
Fahrgastrechte (bei Abgabe der Unterlagen am Schalter leiten die das
dann weiter).
Man sollte das alleine schon tun, um Bahnens zu motivieren, die
andauernden Missstände anzugehen (auch wenn es nicht wirklich viel
helfen wird).
Grüße,
Till
Erhältlich an Servicepunkten und allen Schaltern der Bahn oder als PDF
unter
<https://www.bahn.de/p/view/service/auskunft/fahrgastrechte/entschaedigung.shtml>
Danke für den Service! Ran an die Kohle.

Ohne den Aufenthalt hätte ich übrigens keine Zeit gehabt, am
Frankfurter Bahnhof ein paar Bilder zu machen :-)

https://www.flickr.com/photos/mountrabbit/48225167801/

Die Rückfahrt lief dann wie geschmiert, auch dank des Lokführers im
TGV, der zwischen Kaiserslauten und Saarbrücken durch sportliche
Fahrweise eine kleine Verspätung egalisierte, die mich zu meinem
Anschlußzug hätte rennen lassen.

Gruß
Jürgen
Juergen Thome
2019-07-12 17:04:43 UTC
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Post by Juergen Thome
Post by Till Kinstler
Post by Juergen Thome
Danke für den Tipp. Was hier eher eine gute Erinnerung ist! Hatte in der
Tat gebucht bis Charlottenburg und nun nochmal hoffnungsvoll geprüft. Dort
kam ich mit genau 60 Minuten Gesamt-Verspätung an. Aber durch nichts
letztlich dokumentiert, als durchaus mein eigenes Checkin auf dem
reservierten Sitzplatz. Und die Kontrolle im RE nach Mannheim. Also ist
meine Fahrt bahnseitig vielleicht überhaupt nicht dokumentiert.
Das spielt keine Rolle. Viele Fahrten, für die selbstverständlich
Entschädigungsleistungen gezahlt werden, sind nicht "dokumentiert" (z.B.
sämtliche Zeitkarten- und BC100-Fahrten).
Post by Juergen Thome
Egal. Ich werd mal schauen, ob und wie es geht.
Fahrgastrechteformular[*] ausfüllen und zusammen mit Fahrkarte entweder
in einem DB Reisezentrum abgeben oder in einen Briefumschlag stecken und
ans Servicezentrum Fahrgastrechte schicken. Eine Bestätigung der
Verspätung, wie sie auf der unten verlinkten Seite mehrmals erwähnt
wird, ist nur nötig, wenn man eine Auszahlung der Entschädigung direkt
am Schalter möchte. Sonst geht es nur über das Servicecenter
Fahrgastrechte (bei Abgabe der Unterlagen am Schalter leiten die das
dann weiter).
Man sollte das alleine schon tun, um Bahnens zu motivieren, die
andauernden Missstände anzugehen (auch wenn es nicht wirklich viel
helfen wird).
Grüße,
Till
Erhältlich an Servicepunkten und allen Schaltern der Bahn oder als PDF
unter
<https://www.bahn.de/p/view/service/auskunft/fahrgastrechte/entschaedigung.shtml>
Danke für den Service! Ran an die Kohle.
Ohne den Aufenthalt hätte ich übrigens keine Zeit gehabt, am
Frankfurter Bahnhof ein paar Bilder zu machen :-)
https://www.flickr.com/photos/mountrabbit/48225167801/
Die Rückfahrt lief dann wie geschmiert, auch dank des Lokführers im
TGV, der zwischen Kaiserslauten und Saarbrücken durch sportliche
Fahrweise eine kleine Verspätung egalisierte, die mich zu meinem
Anschlußzug hätte rennen lassen.
Epilog:

Der Vordruck ist ausgefüllt und wird eingeschickt. Was kostet ein
Brief gerade nochmal? .... 0,80 EUR

Die Fahrkarte kostete 103,80 Supersparpreis. Davon ein Achtel. Macht
12,98 EUR aufgerundet. Minus Briefmarke und Materialeinsatz rund 11,50
EUR. Liegt deutlich über dem Gesetzlichen Mindestlohn und ist
steuerfrei.

Noch ein paar Anmerkungen zur Reise. Eine der Teilstrecken konnte
nicht online reserviert werden, wohl wegen TGV und drei Monate im
Voraus. So mußte ich zum Bahnhof die Reservierung von Hand machen
lassen. (Kostenlos)

Bei Hin- und Rückreise war mein Platz auf je einer der gebuchten
Teilstrecken doppelt reserviert. Gottlob waren die Züge nicht
ausgelastet.

Auf dem Rückweg von Frankfurt-Saarbrücken war die Klimaanlage im TGV
ausgefallen und für eine alte Reisende im Rolstuhl mußten wir erst
Platz schaffen, da der Raum für ihren Rollstuhl als Kofferabstellplatz
mißbraucht war. Die Koffer landeten dann auf leeren Sitzen. Woanders
wäre in dem Abbteil, außer in den Gängen, kein Platz gewesen.

Der TGV Frankfurt-Paris hat eine Behindertentoilette, die war außer
Betrieb und der Schaffner bedauerte, sie auch nicht ausnahmsweise
öffnen zu können. Die Dame mußte aber bis nach Paris. Sie tat mir sehr
leid und ihre einzige Alternative wäre gewesen, in Saarbrücken
auszusteigen und später weiterzufahren. Was wohl nicht zu realisieren
gewesen wäre.

Sie entschloß sich zum Durchhalten.

So war das. Ich war durchaus zufrieden mit meiner Reise.

Gruß
Jürgen
Till Kinstler
2019-07-12 17:40:11 UTC
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Post by Juergen Thome
Der Vordruck ist ausgefüllt und wird eingeschickt. Was kostet ein
Brief gerade nochmal? .... 0,80 EUR
Wenn du das nächste mal an einem Bahnhof vorbei kommst, lass dir ein
Fahrgastrechteformular geben (oder gleich mehrere) und verschick dein
Formular mit dem Umschlag, den du dann dazu bekommst. Das "Bitte
freimachen" o.ä. ignorierst du einfach. Oder du druckst dir noch das
ebenfalls auf
<https://www.bahn.de/p/view/service/auskunft/fahrgastrechte/entschaedigung.shtml>
erhältliche "Adress-Label" aus, klebst es auf einen Umschlag und machst
ebenfalls keine Briefmarke drauf. Kommt an, ich pflege so regelmäßige
Korrespondenz mit dem Servicecenter Fahrgastrechte. Liegt an dem "Antwort".
Ob ein handschriftliches "- Antwort -" bei individueller Beschriftung
auch ginge, weiß ich nicht.
Oder, wenn du eh am Bahnhof bist, gibst du das Formular da ab, die
leiten das dann weiter.

Grüße,
Till
Juergen Thome
2019-07-12 17:45:16 UTC
Antworten
Permalink
Post by Till Kinstler
Post by Juergen Thome
Der Vordruck ist ausgefüllt und wird eingeschickt. Was kostet ein
Brief gerade nochmal? .... 0,80 EUR
Wenn du das nächste mal an einem Bahnhof vorbei kommst, lass dir ein
Fahrgastrechteformular geben (oder gleich mehrere) und verschick dein
Formular mit dem Umschlag, den du dann dazu bekommst. Das "Bitte
freimachen" o.ä. ignorierst du einfach. Oder du druckst dir noch das
ebenfalls auf
<https://www.bahn.de/p/view/service/auskunft/fahrgastrechte/entschaedigung.shtml>
erhältliche "Adress-Label" aus, klebst es auf einen Umschlag und machst
ebenfalls keine Briefmarke drauf. Kommt an, ich pflege so regelmäßige
Korrespondenz mit dem Servicecenter Fahrgastrechte. Liegt an dem "Antwort".
Ob ein handschriftliches "- Antwort -" bei individueller Beschriftung
auch ginge, weiß ich nicht.
Oder, wenn du eh am Bahnhof bist, gibst du das Formular da ab, die
leiten das dann weiter.
Danke!

Jetzt ist die alte Briefmarke drauf, ich werde sie nicht mehr ablösen
und morgen brav noch 10 Cent dazu kaufen.

Wenn auf einem unter- unfrankierten Brief die Absenderadresse zu
ersehen ist, kriegst Du ihn üblicherweise - kostenlos - selbst wieder
zugestellt. Ein Antwort-Kuvert schiene das also zu verhindern.

Gruß
Jürgen
Michael Zink
2019-07-13 19:44:13 UTC
Antworten
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Post by Juergen Thome
Wenn auf einem unter- unfrankierten Brief die Absenderadresse zu
ersehen ist, kriegst Du ihn üblicherweise - kostenlos - selbst wieder
zugestellt. Ein Antwort-Kuvert schiene das also zu verhindern.
Meines Wissens ist das etwas anders. Wenn ich mich nicht täusche und
wenn es sich nicht geändert hat ...

Ein un(ter)frankierter Brief wird zum Empfänger befördert. Er bekommt
ihn ausgehändigt wenn er (Porto + Zuschlag) zahlt.
Ansonsten geht er zurück zum Absender.
Keine Ahnung, wie aufwändig die Adresse ermittelt wird wenn der
Absender nicht außen angegeben ist.

Das mit der Antwort hat AFAIK erstmal nichts mit dem Aufdruck zu tun.
Aber der potentielle Empfänger kann der Post gegenüber erklären, daß
er alle unfrankierten Briefe annimmt. Dann muß er jeweils nur das
Porto ohne Zuschlag zahlen, aber eben auch alle Briefe annehmen.
Das "Antwort" ist dann das Erkennungszeichen dafür. Einfach nur
"Antwort" auf einen Brief zu schreiben bringt jedenfalls nichts.

Die Feinheiten kenne ich aber nicht. Z.B. ob die Verpflichtung zur
Annahme nur für Briefe mit aufgedrucktem "Antwort" gilt oder nur für
Standardbriefe, ob man das auswählen kann, ...

Auf Wiederlesen

Michael
--
Das Internet darf kein GRUNDrechtsfreier Raum werden!
Juergen Thome
2019-07-14 07:52:07 UTC
Antworten
Permalink
Post by Michael Zink
Post by Juergen Thome
Wenn auf einem unter- unfrankierten Brief die Absenderadresse zu
ersehen ist, kriegst Du ihn üblicherweise - kostenlos - selbst wieder
zugestellt. Ein Antwort-Kuvert schiene das also zu verhindern.
Meines Wissens ist das etwas anders. Wenn ich mich nicht täusche und
wenn es sich nicht geändert hat ...
Ein un(ter)frankierter Brief wird zum Empfänger befördert. Er bekommt
ihn ausgehändigt wenn er (Porto + Zuschlag) zahlt.
Ansonsten geht er zurück zum Absender.
Keine Ahnung, wie aufwändig die Adresse ermittelt wird wenn der
Absender nicht außen angegeben ist.
Das mit der Antwort hat AFAIK erstmal nichts mit dem Aufdruck zu tun.
Aber der potentielle Empfänger kann der Post gegenüber erklären, daß
er alle unfrankierten Briefe annimmt. Dann muß er jeweils nur das
Porto ohne Zuschlag zahlen, aber eben auch alle Briefe annehmen.
Das "Antwort" ist dann das Erkennungszeichen dafür. Einfach nur
"Antwort" auf einen Brief zu schreiben bringt jedenfalls nichts.
Die Feinheiten kenne ich aber nicht. Z.B. ob die Verpflichtung zur
Annahme nur für Briefe mit aufgedrucktem "Antwort" gilt oder nur für
Standardbriefe, ob man das auswählen kann, ...
Gesichert ist mein Wissen nun auch nicht, aber ich schreibe aus schon
länger zurückliegender Erinnerung, dass ich mindestens zwei eigene
Sendungen wieder im eigenen Briefkasten vorfand. Das eigentliche
Vergehen, ob zu schwer oder nicht oder falsch frankiert, kann ich nun
nicht mehr mit Gewißheit sagen.

Was ich sagen kann, vielleicht bin ich damit in einer argen
Minderheit, ich frankiere auch Briefe, wo sinngemäß steht "falls
Briefmarke zur Hand ..." eigentlich immer.

Gruß
Jürgen
Ferdi Albers
2019-07-14 10:02:49 UTC
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Post by Michael Zink
Post by Juergen Thome
Wenn auf einem unter- unfrankierten Brief die Absenderadresse zu
ersehen ist, kriegst Du ihn üblicherweise - kostenlos - selbst wieder
zugestellt. Ein Antwort-Kuvert schiene das also zu verhindern.
Meines Wissens ist das etwas anders. Wenn ich mich nicht täusche und
wenn es sich nicht geändert hat ...
Ein un(ter)frankierter Brief wird zum Empfänger befördert. Er bekommt
ihn ausgehändigt wenn er (Porto + Zuschlag) zahlt.
Ansonsten geht er zurück zum Absender.
Keine Ahnung, wie aufwändig die Adresse ermittelt wird wenn der
Absender nicht außen angegeben ist.
Das mit der Antwort hat AFAIK erstmal nichts mit dem Aufdruck zu tun.
Aber der potentielle Empfänger kann der Post gegenüber erklären, daß
er alle unfrankierten Briefe annimmt. Dann muß er jeweils nur das
Porto ohne Zuschlag zahlen, aber eben auch alle Briefe annehmen.
Das "Antwort" ist dann das Erkennungszeichen dafür. Einfach nur
"Antwort" auf einen Brief zu schreiben bringt jedenfalls nichts.
Die Feinheiten kenne ich aber nicht. Z.B. ob die Verpflichtung zur
Annahme nur für Briefe mit aufgedrucktem "Antwort" gilt oder nur für
Standardbriefe, ob man das auswählen kann, ...
Die Feinheiten kennt die
https://www.deutschepost.de/de/w/werbeantwort/faq.html:

Durch die Wahl des Freimachungsvermerks steuern Sie Ihre Portokosten.
Sie wollen die Kosten für Ihre Kunden übernehmen? Dann verwenden Sie als
Text für den Freimachungsvermerk "Entgelt zahlt Empfänger" (oder
ähnliche Formulierung).
Sie wollen, dass Ihre Kunden sich an den Kosten beteiligen? Dann
verwenden Sie eine der folgenden Textvarianten: "Bitte ausreichend
freimachen" oder "Bitte freimachen, falls Marke zur Hand" (oder ähnliche
Formulierung).
In diesen Fällen zahlen Sie als Empfänger nur für die nicht ausreichend
frankierte Werbeantwort.

Ist die Werbeantwort nicht als Werbeantwort zu den beschriebenen
Regularien (sprich es fehlen Produktbezeichnung und/oder
Frankiervermerk) gekennzeichnet, ist die Sendung ein „normaler“
unbezahlter Brief mit Nachentgeltgebühr. Sprich, es wird das normale
Porto der Sendung und eine Nachentgeltgebühr erhoben. Die Gebühr beträgt
bei Postkarte, Standard- und Kompaktbriefen 0,70 € und bei Groß- und
Maxibriefen 2,00 € je Sendung.

Gruß
Ferdi

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