Discussion:
Nahverkehrshaltepunkte: Sinnvolle vs. vorschriftenkonforme Ausführung
(zu alt für eine Antwort)
Hans Bonfigt
2008-05-03 21:52:21 UTC
Permalink
Tja Jungs:

Von Euren Beiträgen sensibilisiert, habe ich mir heute zwei S-Bahn -
Haltepunkte angeguckt:

1. Aying:

DAS war teuer, das war sinnlos. Und gefährlich isses obendrein
auch noch: Unterführung, leporellogefalzte Rollirampen zu
beiden Seiten, Edelstahlgeländer allseitig, in den Rollirampen
auch noch ein Leitgeländer.

Mit dem Fahrrad dort herzufahren ist nicht so ganz ohne, und
die Dorfjugend fährt auch gerne 'mal besoffen und stets unbeleuch-
tet. Die müssen da in Bayern so eine Art Gelübde abgelegt haben.

2. Peiss, ein paar Meter weiter:
Ein einfacher Bahnsteig zu beiden Seiten, ein ebenerdiger, unbe-
schrankter Bahnübergang und fertig war die Laube. GEHT DOCH !
Und so praktisch: Man kommt ruck-zuck auf das gewünschte Gleis,
ob mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Rolli.

Und ja: Beide Bahnhöfe gibt es noch nicht lange. Es ist die gleiche
S - Bahn - Linie. Es ist die gleiche Gemeinde.

Wieso baut man Haltepunkt A als unpraktisches, gefährliches und unter-
haltungsintensives Groschen- resp. Golddukatengrab und Haltepunkt B
als praktische, sinnvolle und preiswerte Zustiegsstelle ?



Gruß Hans
Reinhard Greulich
2008-05-03 21:49:53 UTC
Permalink
Post by Hans Bonfigt
Und ja: Beide Bahnhöfe gibt es noch nicht lange. Es ist die gleiche
S - Bahn - Linie. Es ist die gleiche Gemeinde.
Wieso baut man Haltepunkt A als unpraktisches, gefährliches und unter-
haltungsintensives Groschen- resp. Golddukatengrab und Haltepunkt B
als praktische, sinnvolle und preiswerte Zustiegsstelle ?
Meine Vermutung:
Zu A: Ein Topf Fördermittel war mit der wie immer not leidenden
heimischen Bauindustrie in Verbindung zu bringen, egal wie. Zu B:
alles schon bei A ausgegeben.

Gruß - Reinhard.
--
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die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Christoph Schmitz
2008-05-03 21:53:41 UTC
Permalink
Post by Hans Bonfigt
Von Euren Beiträgen sensibilisiert, habe ich mir heute zwei S-Bahn -
DAS war teuer, das war sinnlos. Und gefährlich isses obendrein
auch noch: Unterführung, leporellogefalzte Rollirampen zu
beiden Seiten, Edelstahlgeländer allseitig, in den Rollirampen
auch noch ein Leitgeländer.
Mit dem Fahrrad dort herzufahren ist nicht so ganz ohne, und
die Dorfjugend fährt auch gerne 'mal besoffen und stets unbeleuch-
tet. Die müssen da in Bayern so eine Art Gelübde abgelegt haben.
Ein einfacher Bahnsteig zu beiden Seiten, ein ebenerdiger, unbe-
schrankter Bahnübergang und fertig war die Laube. GEHT DOCH !
Und so praktisch: Man kommt ruck-zuck auf das gewünschte Gleis,
ob mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Rolli.
Und ja: Beide Bahnhöfe gibt es noch nicht lange. Es ist die gleiche
S - Bahn - Linie. Es ist die gleiche Gemeinde.
Wieso baut man Haltepunkt A als unpraktisches, gefährliches und unter-
haltungsintensives Groschen- resp. Golddukatengrab und Haltepunkt B
als praktische, sinnvolle und preiswerte Zustiegsstelle ?
Weil man an Ort B einen Bahnuebergang mit Bestandsschutz
hat, den man an Ort A nicht einrichten darf?

Christoph
Hans Bonfigt
2008-05-03 22:21:51 UTC
Permalink
Post by Christoph Schmitz
Post by Hans Bonfigt
Wieso baut man Haltepunkt A als unpraktisches, gefährliches und unter-
haltungsintensives Groschen- resp. Golddukatengrab und Haltepunkt B
als praktische, sinnvolle und preiswerte Zustiegsstelle ?
Weil man an Ort B einen Bahnuebergang mit Bestandsschutz
hat, den man an Ort A nicht einrichten darf?
Ah, Pardon für mein Versäumnis: B ist auf jeden Fall neueren Datums als A.


Irgendwie scheint mir Reinhards Vermutung recht praxisnah.



Gruß Hans
Marc Ensenbach
2008-05-03 22:22:58 UTC
Permalink
Post by Hans Bonfigt
Post by Christoph Schmitz
Post by Hans Bonfigt
Wieso baut man Haltepunkt A als unpraktisches, gefährliches und unter-
haltungsintensives Groschen- resp. Golddukatengrab und Haltepunkt B
als praktische, sinnvolle und preiswerte Zustiegsstelle ?
Weil man an Ort B einen Bahnuebergang mit Bestandsschutz
hat, den man an Ort A nicht einrichten darf?
Ah, Pardon für mein Versäumnis: B ist auf jeden Fall neueren Datums als A.
Ist auch der Bahnübergang in B neueren Datums, oder nur die
Zustiegsmöglichkeit?

Grüße,

Marc
Marc Haber
2008-05-03 22:27:18 UTC
Permalink
Post by Hans Bonfigt
Post by Christoph Schmitz
Post by Hans Bonfigt
Wieso baut man Haltepunkt A als unpraktisches, gefährliches und unter-
haltungsintensives Groschen- resp. Golddukatengrab und Haltepunkt B
als praktische, sinnvolle und preiswerte Zustiegsstelle ?
Weil man an Ort B einen Bahnuebergang mit Bestandsschutz
hat, den man an Ort A nicht einrichten darf?
Ah, Pardon für mein Versäumnis: B ist auf jeden Fall neueren Datums als A.
Aber den BÜ hat es vielleicht vorher schon gegeben?

Grüße
Marc
--
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Reinhard Greulich
2008-05-03 22:36:09 UTC
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Post by Marc Haber
Aber den BÜ hat es vielleicht vorher schon gegeben?
Egal wie, Hans hat natürlich insoweit Recht, als dass eben beide
Lösungen für einen Haltepunkt direkt nebeneinander existieren. Selbst
wenn die schlichtere Form nur durch rechtliche Sonderfälle möglich
gewesen sein sollte, so hat man sie doch so gebaut und keineswegs
darauf verzichtet.

"Geht doch", wäre die Kurzfassung davon.

Gruß - Reinhard.
--
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Alice Mueller
2008-05-04 15:23:12 UTC
Permalink
Aloha Reinhard Greulich,
Post by Reinhard Greulich
"Geht doch", wäre die Kurzfassung davon.
Genau!

Man kann es nicht allen recht machen. Man kann auch nicht alle
Darwin-Award-Verdächtigen einkalkulieren, sonst müßte man den
Straßenverkehr verbieten.

In relativ wenig befahrenen Strecken, die dazu auch noch gut einsehbar
sind, ist kein großer Aufwand nötig. Das hat bisher gut funktioniert,
das funktioniert auch weiterhin gut.

In allen anderen Strecken kann man durch eine simple, kleine Schranke
oder Signallicht dem Fußgänger zeigen, daß es gerade gefährlich ist
rüber zu laufen. Wer sich nicht an solche Signale hält, ist selber
Schuld, wie im Straßenverkehr auch.

Es gibt zwar Unfallverhütungsvorschriften, aber die gelten nur für
Arbeitnehmer im Betrieb ;-)

Es gibt allerdings viele Regelungen im Bauwesen, die einem
vorschreiben bauliche Maßnahmen zu treffen, um Unfälle zu verhindern.
Wie diese genau aussehen sollen liegt in der Phantasie des Planers
und an letzterer mangelt es leider oft. Aber man sieht immer wieder
Beispiele, daß es doch geht...
Reinhard Greulich
2008-05-04 16:41:35 UTC
Permalink
Post by Alice Mueller
In allen anderen Strecken kann man durch eine simple, kleine Schranke
oder Signallicht dem Fußgänger zeigen, daß es gerade gefährlich ist
rüber zu laufen.
Nun ist eine "kleine Schranke" nichts Triviales und auch ein
"Signallicht" muss in die Zugsicherung eingebunden werden, was nicht
bloß Kleingeld kostet. Aber eine Unterführung mit allem Drum und Dran
ist ja auch nicht ohne und ein gesicherter Überweg würde von
mobilitätseingeschränkten Fahrgästen mit Sicherheit bevorzugt.

Gruß - Reinhard.
--
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die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Ralf Gunkel
2008-05-05 08:00:37 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Alice Mueller
In allen anderen Strecken kann man durch eine simple, kleine Schranke
oder Signallicht dem Fußgänger zeigen, daß es gerade gefährlich ist
rüber zu laufen.
Nun ist eine "kleine Schranke" nichts Triviales und auch ein
"Signallicht" muss in die Zugsicherung eingebunden werden, was nicht
bloß Kleingeld kostet. Aber eine Unterführung mit allem Drum und Dran
ist ja auch nicht ohne und ein gesicherter Überweg würde von
mobilitätseingeschränkten Fahrgästen mit Sicherheit bevorzugt.
Ich empfehle eine debx Exkursion nach Weibelsbach-Heubach.... ähm Gruß
Umstadt=Wiebelsbach.
Dort stelle sich im Zuge der Modernisierung Odenwaldbahn die Frage wie
man den Bahnhof barrierefrei macht.
Gut Bahnsteige anheben von 30 auf 55cm, kein Problem. Aber was ist mit
dem Reisendenzugang. Zum Bahnsteig 2 und 3 gibt es nur eine
Unterführung. Da der Fdl aus dem Empfangsgabäude auf die andere
Gleisseite in den ESTW Container umzog ist es auch nicht mehr so
einfach jemanden am Bahnsteig zu erkennen und über die Karrenüberfahrt
zu eskortieren. Zudem hat der Fdl seitdem auch mehr als einen Bahnhof
zu betreuen.
Daher hat man folgendes Gebaut. Die Karrenüberfahrt wurde aufgegeben
und nördlich der Bahnsteige neu gebaut. Das ganze abgesichert mit einem
RBÜT Bahnübergang mit sage und schreibe 4 Schranken und 4 Sprechsäulen
und natürlich eienr Kamera da der Bü für den Fdl nicht einsehbar ist.
Achtung Brüller. Der Bü ist nicht in die Leittechnik eingebunden
sondern hat im ESTW ein eigenes Mini-Schrankenpult auf dem Tisch. Somit
ist ein Bedienen der Schranken für den Fdl auch nicht gerade trivial da
er dann alle Gleisabschnitte doe über den Bü gehen erst einmal von Hand
sperren muß bevor er die Schranken öffnet. Achja, es gehen immer alle
auf einmal auf und zu.
Hier ein Bild von vor der Aktivierung:
Loading Image...
Also ich denke dass es da auf die 2,50 Euro für gleisselektive
Bedienung und Einbindung in die LST auch nicht mehr angekommen wäre.
Aber immer noch besser als defekte Aufzüge, ewig lange Rampen oder gar
nichts.

Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist praktizierte Paranoia. Und das ist auch gut so."
Dirk Moebius in deb*
Alice Mueller
2008-05-05 12:31:42 UTC
Permalink
Aloha Ralf Gunkel,
Post by Ralf Gunkel
Ich empfehle eine debx Exkursion nach Weibelsbach-Heubach.... ähm
Gruß Umstadt=Wiebelsbach.
Dort stelle sich im Zuge der Modernisierung Odenwaldbahn die Frage
wie man den Bahnhof barrierefrei macht.
Gut Bahnsteige anheben von 30 auf 55cm, kein Problem. Aber was ist
mit dem Reisendenzugang. Zum Bahnsteig 2 und 3 gibt es nur eine
Unterführung. Da der Fdl aus dem Empfangsgabäude auf die andere
Gleisseite in den ESTW Container umzog ist es auch nicht mehr so
einfach jemanden am Bahnsteig zu erkennen und über die
Karrenüberfahrt zu eskortieren. Zudem hat der Fdl seitdem auch mehr
als einen Bahnhof zu betreuen.
Daher hat man folgendes Gebaut. Die Karrenüberfahrt wurde aufgegeben
und nördlich der Bahnsteige neu gebaut. Das ganze abgesichert mit
einem RBÜT Bahnübergang mit sage und schreibe 4 Schranken und 4
Sprechsäulen und natürlich eienr Kamera da der Bü für den Fdl nicht
einsehbar ist. Achtung Brüller. Der Bü ist nicht in die Leittechnik
eingebunden sondern hat im ESTW ein eigenes Mini-Schrankenpult auf
dem Tisch. Somit ist ein Bedienen der Schranken für den Fdl auch
nicht gerade trivial da er dann alle Gleisabschnitte doe über den Bü
gehen erst einmal von Hand sperren muß bevor er die Schranken
öffnet. Achja, es gehen immer alle auf einmal auf und zu.
http://www.ralf-gunkel.de/dso/fwh-schranke.jpg
Also ich denke dass es da auf die 2,50 Euro für gleisselektive
Bedienung und Einbindung in die LST auch nicht mehr angekommen wäre.
Aber immer noch besser als defekte Aufzüge, ewig lange Rampen oder
gar nichts.
Sieht heftig aus, aber ich denke, das ist immer noch billiger als eine
Unterführung mit allem Drum und Dran. Sowas ist recht schnell gebaut
und montiert, im Gegensatz zur Unterführung.
André Joost
2008-05-05 15:25:23 UTC
Permalink
Post by Ralf Gunkel
Post by Reinhard Greulich
Post by Alice Mueller
In allen anderen Strecken kann man durch eine simple, kleine Schranke
oder Signallicht dem Fußgänger zeigen, daß es gerade gefährlich ist
rüber zu laufen.
Nun ist eine "kleine Schranke" nichts Triviales und auch ein
"Signallicht" muss in die Zugsicherung eingebunden werden, was nicht
bloß Kleingeld kostet. Aber eine Unterführung mit allem Drum und Dran
ist ja auch nicht ohne und ein gesicherter Überweg würde von
mobilitätseingeschränkten Fahrgästen mit Sicherheit bevorzugt.
Ich empfehle eine debx Exkursion nach Weibelsbach-Heubach.... ähm Gruß
Umstadt=Wiebelsbach.
Dort stelle sich im Zuge der Modernisierung Odenwaldbahn die Frage wie
man den Bahnhof barrierefrei macht.
Im münsterländischen Steinfurt-Borghorst wird sowas gerade neu gebaut,
und landet demnächst im ESTW Coesfeld. Für den barrierefreien Zugang zum
76cm-Bahnsteig werden wohl Lichtzeichenanlagen eingebaut werden.

In Jülich (Dürener Kreisbahn) gibts das (neu gebaut) schon seit einigen
Jahren für drei Bahnsteige.
--
Gruß,
André Joost
Ralf Gunkel
2008-05-05 17:26:14 UTC
Permalink
...
Post by André Joost
Post by Ralf Gunkel
Dort stelle sich im Zuge der Modernisierung Odenwaldbahn die Frage wie
man den Bahnhof barrierefrei macht.
...
Post by André Joost
In Jülich (Dürener Kreisbahn) gibts das (neu gebaut) schon seit einigen
Jahren für drei Bahnsteige.
Oh mein Gott. Feindliche Übernahme des Regionalnetz?
Jetzt setzt sich das Puzzle zusammen.

"DKB" -> Rurtalbahn -> VGF -> VIAS !

Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist praktizierte Paranoia. Und das ist auch gut so."
Dirk Moebius in deb*
Reinhard Greulich
2008-05-05 17:07:22 UTC
Permalink
Post by Ralf Gunkel
Achtung Brüller. Der Bü ist nicht in die Leittechnik eingebunden
sondern hat im ESTW ein eigenes Mini-Schrankenpult auf dem Tisch. Somit
ist ein Bedienen der Schranken für den Fdl auch nicht gerade trivial da
er dann alle Gleisabschnitte doe über den Bü gehen erst einmal von Hand
sperren muß bevor er die Schranken öffnet. Achja, es gehen immer alle
auf einmal auf und zu.
Na da sage einer, bei DB Netz gibts keine kreativen Menschen mehr.

Gruß - Reinhard. :-))
--
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Alice Mueller
2008-05-05 12:22:22 UTC
Permalink
Aloha Reinhard Greulich,
Post by Reinhard Greulich
Nun ist eine "kleine Schranke" nichts Triviales und auch ein
"Signallicht" muss in die Zugsicherung eingebunden werden, was nicht
bloß Kleingeld kostet. Aber eine Unterführung mit allem Drum und
Dran ist ja auch nicht ohne und ein gesicherter Überweg würde von
mobilitätseingeschränkten Fahrgästen mit Sicherheit bevorzugt.
Klar ist eine Schranke oder ein Licht nichts triviales. Für alles muß
man irgendwelche Leitungen ziehen, die das steuern, egal was man
macht, auch für die Beleuchtung der Unterführung. Aber man bewegt
sich trotzdem lieber oberirdisch. Außerdem haben die Übergangsstellen
der kleinen Bahnhöfe bisher auch alle ohne jegliche Signalisierung
funktioniert. Mir sind keine ernsthaften Unfälle bekannt (oder es
wird in der Öffentlichkeit kaum etwas bekannt).
Reinhard Greulich
2008-05-05 17:09:56 UTC
Permalink
Post by Alice Mueller
Klar ist eine Schranke oder ein Licht nichts triviales. Für alles muß
man irgendwelche Leitungen ziehen, die das steuern, egal was man
macht, auch für die Beleuchtung der Unterführung.
Schlimmer: man muss das im Gegensatz zur Beleuchtung in der
Unterführung in die Stellwerkslogik einbinden, das muss extra wieder
dokumentiert und abgenommen werden und dafür ist man preislich schon
wieder in der Nähe einer Unterführung. Oder man spart und macht das
wie von Ralf beschrieben - setzt aber voraus, dass irgendwo noch ein
Fahrdienstleiter sitzt, der das bedienen kann.

Gruß - Reinhard.
--
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Alice Mueller
2008-05-05 20:27:03 UTC
Permalink
Aloha Reinhard Greulich,
Post by Reinhard Greulich
Schlimmer: man muss das im Gegensatz zur Beleuchtung in der
Unterführung in die Stellwerkslogik einbinden, das muss extra wieder
dokumentiert und abgenommen werden und dafür ist man preislich schon
wieder in der Nähe einer Unterführung. Oder man spart und macht das
wie von Ralf beschrieben - setzt aber voraus, dass irgendwo noch ein
Fahrdienstleiter sitzt, der das bedienen kann.
Das wundert mich irgendwie, weil ich mir ein solches System flexibel
genug vorstelle, um Teile hinzuzufügen oder abzuziehen. Wurde daran
nicht gedacht, dürfte das aktuelle System eine Fehlplanung sein.

Um Deutschland und seine Bahn steht es ja schlimmer als ich dachte...
Reinhard Greulich
2008-05-05 21:04:17 UTC
Permalink
Post by Alice Mueller
Wurde daran
nicht gedacht, dürfte das aktuelle System eine Fehlplanung sein.
Das aktuelle System ist in oberster Priorität nicht praktisch oder
flexibel oder sonstwas, sondern es ist erst mal signaltechnisch sicher
und das ist auch gut so [tm]. Das gilt für alle Zugsicherungssysteme,
auch die, die schon seit 100 Jahren funktionieren.

Eine Konsequenz daraus ist, dass dieser Zustand nur gewährleistet
bleibt, wenn
(a) Bastelkönige da nix dran zu suchen haben und
(b) wenn doch, dann wiederum *sicher gestellt* wird (und das bedeutet:
es wird unter jeder möglichen Betriebssituation geprüft und dies
dokumentiert), dass da kein Schaden angerichtet wurde.

Man nennt sowas eine Sicherheitsphilosophie und die bestimmt in erster
Linie die Planung und Konstruktion von Signalanlagen.

Gruß - Reinhard.
--
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Carsten Weber
2008-05-06 06:13:11 UTC
Permalink
Post by Alice Mueller
Aloha Reinhard Greulich,
Post by Reinhard Greulich
Schlimmer: man muss das im Gegensatz zur Beleuchtung in der
Unterführung in die Stellwerkslogik einbinden, das muss extra wieder
dokumentiert und abgenommen werden und dafür ist man preislich schon
wieder in der Nähe einer Unterführung. Oder man spart und macht das
wie von Ralf beschrieben - setzt aber voraus, dass irgendwo noch ein
Fahrdienstleiter sitzt, der das bedienen kann.
Das wundert mich irgendwie, weil ich mir ein solches System flexibel
genug vorstelle, um Teile hinzuzufügen oder abzuziehen. Wurde daran
nicht gedacht, dürfte das aktuelle System eine Fehlplanung sein.
Diese plug&pray-Geschichten würde ich niemals auf Menschleben loslassen,
welche mit derartigen Systemen geschützt werden sollen. Es nützt dir ja
alles nix, wenn du noch eine Schranke ansteckst, und der Rechner sagt:
USB-Gerät wurde nicht erkannt. Was dann?
Post by Alice Mueller
Um Deutschland und seine Bahn steht es ja schlimmer als ich dachte...
Das ist nicht nur in Deutschland so, sondern eigentlich bei allen Bahnen
mehr oder minder ausgeprägt. Es mag sein, dass man an der einen oder anderen
Stelle etwas über das Ziel hinausschießt.

Gruß Carsten
Alice Mueller
2008-05-06 15:09:21 UTC
Permalink
Aloha Carsten Weber,
Post by Carsten Weber
Post by Alice Mueller
Das wundert mich irgendwie, weil ich mir ein solches System
flexibel genug vorstelle, um Teile hinzuzufügen oder abzuziehen.
Wurde daran nicht gedacht, dürfte das aktuelle System eine
Fehlplanung sein.
Diese plug&pray-Geschichten würde ich niemals auf Menschleben
loslassen, welche mit derartigen Systemen geschützt werden sollen.
Es nützt dir ja alles nix, wenn du noch eine Schranke ansteckst, und
der Rechner sagt: USB-Gerät wurde nicht erkannt. Was dann?
LOL

Nein, so meinte ich es nicht. Aber an so nem Schaltpult sollten
genügend Klemmen und Steckplätze für Relais usw frei sein, um dieses
zu erweitern. Das ist ein Tag Planung für den Elektroingenieur, ein
Tag Arbeit für den Elektriker und ein weiterer Tag für die Abnahme.
Kein großes Hexenwerk. Schaltschränke habe ich selber schon
zusammengebastelt. Wie bei Erweiterungen verfahren werden müßte
sollten im Pflichtenheft einer solchen Anlage beschrieben sein (wie
gesagt, ich hoffe das wurde miteingeplant).

Der Rest muß sowieso gemacht werden.
Reinhard Greulich
2008-05-06 22:17:27 UTC
Permalink
Post by Alice Mueller
Aber an so nem Schaltpult sollten
genügend Klemmen und Steckplätze für Relais usw frei sein, um dieses
zu erweitern. Das ist ein Tag Planung für den Elektroingenieur, ein
Tag Arbeit für den Elektriker und ein weiterer Tag für die Abnahme.
Kein großes Hexenwerk.
Du hast aber nicht wirklich viel Ahnung von Sicherungstechnik bei der
Eisenbahn? Hier gibt es mehrere Leute, die das jeden Tag machen,
vielleicht erklärt Dir mal einer von denen, was da so zu machen ist.
Post by Alice Mueller
Schaltschränke habe ich selber schon
zusammengebastelt.
Achso. Ja, das passt dann doch.

Gruß - Reinhard.
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Klaus Mueller
2008-05-07 02:43:09 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Alice Mueller
Aber an so nem Schaltpult sollten
genügend Klemmen und Steckplätze für Relais usw frei sein, um dieses
zu erweitern. Das ist ein Tag Planung für den Elektroingenieur, ein
Tag Arbeit für den Elektriker und ein weiterer Tag für die Abnahme.
Kein großes Hexenwerk.
Du hast aber nicht wirklich viel Ahnung von Sicherungstechnik bei der
Eisenbahn? Hier gibt es mehrere Leute, die das jeden Tag machen,
vielleicht erklärt Dir mal einer von denen, was da so zu machen ist.
Es hat schon seinen Grund, weshalb wir Starkströmer uns momentan massiv
dagegen wehren EN 50128/129 (signaltechnische Sicherheitsnormen)
übergestülpt zu bekommen. Die entsprechenden Anforderungen für
Stromversorgungs- und Signaltechikeinrichtungen passen einfach nicht
zusammen - in beiden Richtungen.

Aber auch auf der Starkstromseite ist der Aufwand oft deutlich größer
als deine Vorposterin so meint.
Post by Reinhard Greulich
Post by Alice Mueller
Schaltschränke habe ich selber schon
zusammengebastelt.
Achso. Ja, das passt dann doch.
Bei Schaltschränken in reinen Niederspannungsanlagen mag es vielleicht
sogar hinkommen.

Klaus
--
Rad weg! - der wahre Sinn der Radwege
http://www.radwegweg.info

FAQ zu de.rec.fahrrad: http://0x1a.de/rec/fahrrad/
Matthias Warkus
2008-05-07 06:56:51 UTC
Permalink
Post by Alice Mueller
Aloha Carsten Weber,
Post by Carsten Weber
Post by Alice Mueller
Das wundert mich irgendwie, weil ich mir ein solches System
flexibel genug vorstelle, um Teile hinzuzufügen oder abzuziehen.
Wurde daran nicht gedacht, dürfte das aktuelle System eine
Fehlplanung sein.
Diese plug&pray-Geschichten würde ich niemals auf Menschleben
loslassen, welche mit derartigen Systemen geschützt werden sollen.
Es nützt dir ja alles nix, wenn du noch eine Schranke ansteckst, und
der Rechner sagt: USB-Gerät wurde nicht erkannt. Was dann?
LOL
Nein, so meinte ich es nicht. Aber an so nem Schaltpult sollten
genügend Klemmen und Steckplätze für Relais usw frei sein, um dieses
zu erweitern. Das ist ein Tag Planung für den Elektroingenieur, ein
Tag Arbeit für den Elektriker und ein weiterer Tag für die Abnahme.
Der Himmel bewahre uns davor, dass du oder irgend jemand deines Kalibers
irgendwann für irgendwelche sicherheitsrelevante Bahntechnik
verantwortlich wird.

mawa
--
http://www.prellblog.de
Ralf Gunkel
2008-05-06 20:05:47 UTC
Permalink
...
Post by Carsten Weber
Post by Alice Mueller
Das wundert mich irgendwie, weil ich mir ein solches System flexibel
genug vorstelle, um Teile hinzuzufügen oder abzuziehen. Wurde daran
nicht gedacht, dürfte das aktuelle System eine Fehlplanung sein.
Diese plug&pray-Geschichten würde ich niemals auf Menschleben loslassen,
welche mit derartigen Systemen geschützt werden sollen. Es nützt dir ja
USB-Gerät wurde nicht erkannt. Was dann?
Ganz einfach:
**09:04:33,98 ZTM II Licht-/Schrankenmodul Fehler erkannt
**09:04:33,01 ZTM II Licht-/Schrankenmodul B1 kein ZST gesendet
**09:04:33,18 ZTM II Gesamtanlage Störung


Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist praktizierte Paranoia. Und das ist auch gut so."
Dirk Moebius in deb*
Hans Bonfigt
2008-05-03 23:43:31 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Post by Hans Bonfigt
Ah, Pardon für mein Versäumnis: B ist auf jeden Fall neueren Datums als A.
Aber den BÜ hat es vielleicht vorher schon gegeben?
Die neueren Gesetze müssen natürlich auch noch alle weg.

Zumindest sollte es möglich sein, einen "Fußgänger-BÜ" mit Lichtzeichen
zu realisieren. Gibt es den nicht, gehen die Leute halt so über die
Gleise. Mach' ich auch, auf meiner Route zum Büro. Die Dorfjugend
hat da sogar ein paar Blocksteine hingelegt, um das ergonomischer zu
gestalten.


Gruß Hans
Marc Haber
2008-05-04 06:18:08 UTC
Permalink
Post by Hans Bonfigt
Zumindest sollte es möglich sein, einen "Fußgänger-BÜ" mit Lichtzeichen
zu realisieren. Gibt es den nicht, gehen die Leute halt so über die
Gleise. Mach' ich auch, auf meiner Route zum Büro. Die Dorfjugend
hat da sogar ein paar Blocksteine hingelegt, um das ergonomischer zu
gestalten.
Bei uns in der Tanzschule wird seit etwa einem Jahr gesammelt, für
einen Jugendlichen, der beim Überqueren der Gleise von einem Zug
erfasst wurde und beide Beine verlor.

Ich bin da _wirklich_ versucht zu sagen, dass dieser Unfall in der
Unterführung nicht passiert wäre.

Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Das Ueberschreiten der | Mailadresse im Header
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Ralph A. Schmid, dk5ras
2008-05-04 07:41:05 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Bei uns in der Tanzschule wird seit etwa einem Jahr gesammelt, für
einen Jugendlichen, der beim Überqueren der Gleise von einem Zug
erfasst wurde und beide Beine verlor.
NIcht schön...
Post by Marc Haber
Ich bin da _wirklich_ versucht zu sagen, dass dieser Unfall in der
Unterführung nicht passiert wäre.
...aber mit ein wenig Verstand wäre das auch beim Überqueren der
Gleise nicht passiert. Man kuckt, und wenn man auf beiden Seiten
keinen Zug sieht, kann man 'rüber. Da ist eine Kurve? Man kann nicht
weit genug kucken? Dann sollte man es sich nochmal sehr gut überlegen,
ob man da wirklich 'rüber mag. Kann gehen, wenn es sehr ruhig ist und
man eine nZug zweifelsfrei hören würde, aber selbst Kenntnis des
Fahrplanes bringt keine Gewißheit, da halt auch mal abweichend davon
was kommen kann - und wenn es die Museumsdampflok ist.

Wie der Unfall in Baiersdorf vor ein paar Jahren. Bahnhofsdurchfahrt
mit auf jeden Fall mehr als 100 km/h erlaubt, aber schnurgerades
Stück, weithin einsehbar, ob da was kommt. Ein Mädl aus der
Meerrettichfabrik war in Eile, wollte abkürzen und hat nicht genug
geschaut und wurde prompt von einem IC oder ICE mitgenommen :-(
Tragisch für alle Beteiligten, aber die war zu 100% selbst schuld...

Interessant der Bahnhof Erlangen Bruck, quasi an der gleichen Strecke.
Da gibt es keine Brücke oder Unterführung, dafür im Bahnhof ein
Holztürl und tatsächlich noch einen FDL oder zumindest eine Aufsicht.
Das Türchen wird offenbar erst dann geöffnet, wenn das Überqueren der
Gleise gefahrlos möglich ist. Trotz des hohen Verkehrs auf der Strecke
gibt es da anscheinend immer eine Lücke, die das erlaubt.
--
Ralph.

http://www.dk5ras.de/
http://www.db0fue.de/
Marc Haber
2008-05-04 15:26:42 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Marc Haber
Ich bin da _wirklich_ versucht zu sagen, dass dieser Unfall in der
Unterführung nicht passiert wäre.
...aber mit ein wenig Verstand wäre das auch beim Überqueren der
Gleise nicht passiert. Man kuckt, und wenn man auf beiden Seiten
keinen Zug sieht, kann man 'rüber.
Das ist eine zweigleisige Hauptbahn, die an der Stelle mit 160 km/h
befahren wird. Da reicht es, auf dem Schotter umzuknicken oder auf der
anderen Seite den 75-cm-Bahnsteig nicht schnell genug zu erklimmen und
schwupps ist's vorbei.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Das Ueberschreiten der | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Gleise ist verboten! " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Fdl Bad Driburg, 15.02.1997 | Fon: *49 621 72739834
Jan Marco Funke
2008-05-04 21:23:18 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Marc Haber
Ich bin da _wirklich_ versucht zu sagen, dass dieser Unfall in der
Unterführung nicht passiert wäre.
...aber mit ein wenig Verstand wäre das auch beim Überqueren der
Gleise nicht passiert. Man kuckt, und wenn man auf beiden Seiten
keinen Zug sieht, kann man 'rüber.
Das ist eine zweigleisige Hauptbahn, die an der Stelle mit 160 km/h
befahren wird. Da reicht es, auf dem Schotter umzuknicken oder auf der
anderen Seite den 75-cm-Bahnsteig nicht schnell genug zu erklimmen und
schwupps ist's vorbei.
Wie ist das eigentlich bei Gleisarbeitern, da ist auf Schnellfahr-
strecken doch mit Sicherheit mindestens eine Aufsicht mit Tröte zur
Sicherung vorgeschrieben, oder? Vor einiger Zeit habe ich da nämlich vom
Bahnsteig aus was einfach nur unglaubliches beobachtet: Kurz hinter
einem Bahnsteig waren zwei Leute mit Warnweste auf dem Gleis tätig, als
sich auf deren Gleis ein Fernzug mit 200 km/h näherte. Der Zug hatte
bereits in etwa die Bahnsteigmitte erreicht, bis die beiden endlich
gerade noch rechtzeitig zur Seite sprangen, einer notgedrungen sogar zum
Gegengleis hin, wo ja mit Pech auch gerade ein Zug hätte herannahen
können. Es stand zwar außerhalb der Gleise noch jemand ebenfalls mit
Weste dabei, aber der hat wohl völlig gepennt und die beiden nicht oder
erst im allerletzten Moment gewarnt. Eine Tröte habe ich bei dem Vorfall
jedenfalls überhaupt nicht gehört.
--
Jan Marco Funke
Holger Schulz
2008-05-04 21:55:30 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Wie ist das eigentlich bei Gleisarbeitern, da ist auf Schnellfahr-
strecken doch mit Sicherheit mindestens eine Aufsicht mit Tröte zur
Sicherung vorgeschrieben, oder?
"Der Unternehmer entscheidet im Einzelfall auf Grund einer Sicherungs-
anweisung, ob sich bei kurzfristigen Arbeiten geringen Umfangs
- bis zu drei Versicherte, von denen einer die Sicherung unternimmt,
oder
- besonders unterwiesene, einzeln arbeitende Versicherte
selbst sichern dürfen" GUV 15.2 (5.6)

Dabei gibt es etliche Kriterien, z.B.
- Geschwindigkeit höchstens 200 km/h
- Kurzfristige Arbeiten geringen Umfanges (Beseitigung von Störungen,
Besichtigungs-, Kontroll-, Prüftätigkeiten)
Post by Jan Marco Funke
Vor einiger Zeit habe ich da nämlich vom
Bahnsteig aus was einfach nur unglaubliches beobachtet: Kurz hinter
einem Bahnsteig waren zwei Leute mit Warnweste auf dem Gleis tätig, als
sich auf deren Gleis ein Fernzug mit 200 km/h näherte. Der Zug hatte
bereits in etwa die Bahnsteigmitte erreicht, bis die beiden endlich
gerade noch rechtzeitig zur Seite sprangen, einer notgedrungen sogar zum
Gegengleis hin, wo ja mit Pech auch gerade ein Zug hätte herannahen
können. Es stand zwar außerhalb der Gleise noch jemand ebenfalls mit
Weste dabei, aber der hat wohl völlig gepennt und die beiden nicht oder
erst im allerletzten Moment gewarnt. Eine Tröte habe ich bei dem Vorfall
jedenfalls überhaupt nicht gehört.
Schwein gehabt, würde ich sagen - der als Sipo eingesetzte Kollege hätte
hinterher einen Satz heiße Ohren bekommen!
--
Holger Schulz, DPS
Die Adresse im From: ist gültig, wird aber nicht gelesen!
Matthias Dingeldein
2008-05-04 16:13:09 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Man kann nicht
weit genug kucken? Dann sollte man es sich nochmal sehr gut überlegen,
ob man da wirklich 'rüber mag. Kann gehen, wenn es sehr ruhig ist und
man eine nZug zweifelsfrei hören würde
^^^^^^^^^^^^
Daran scheiterts. BTDT, ich bin mit einem Riesenschreck davongekommen,
weil ich mich nicht im Gleis aufgehalten habe, sondern auf dem
Bahnsteig. Bei aehnlichen Gelegenheiten habe ich jeweils ein Fotomotiv
nicht umsetzen koennen.
Es gibt keine zweifelsfrei hoerbaren Zuege, auch wenn es noch so
leise ist in der Umgebung.

Gruss, Matthias Dingeldein
--
Man sollte den Richtungschalter so verlegen, dass man ihn
bei Bedarf auch wiederfindet
Fredy Barth in debe
Reinhard Greulich
2008-05-04 16:43:25 UTC
Permalink
Post by Matthias Dingeldein
ich bin mit einem Riesenschreck davongekommen,
weil ich mich nicht im Gleis aufgehalten habe, sondern auf dem
Bahnsteig
Pass bloß auf Dich auf, was wird sonst mit den Lizenzgebühren für
Deine Sprüche?

Gruß - Reinhard.
--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Matthias Dingeldein
2008-05-04 17:02:11 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Matthias Dingeldein
ich bin mit einem Riesenschreck davongekommen,
weil ich mich nicht im Gleis aufgehalten habe, sondern auf dem
Bahnsteig
Pass bloß auf Dich auf,
sowas passiert einem genau ein einziges mal (das war noch zu
Schulzeiten), danach weiss man, wie lautlos Zuege sein koennen
Post by Reinhard Greulich
was wird sonst mit den Lizenzgebühren für
Deine Sprüche?
Schmerzensgeld fuer die, die sie bis dato ertragen mussten ;-)

Gruss, Matthias Dingeldein
--
"Ich mag keine Rekorde. Da muss man sich so auspowern."
sprach Roesi, eine weitere 100-Stunden-Woche abreissend
Ralph A. Schmid, dk5ras
2008-05-04 17:24:09 UTC
Permalink
Post by Matthias Dingeldein
Daran scheiterts. BTDT, ich bin mit einem Riesenschreck davongekommen,
weil ich mich nicht im Gleis aufgehalten habe, sondern auf dem
Bahnsteig. Bei aehnlichen Gelegenheiten habe ich jeweils ein Fotomotiv
nicht umsetzen koennen.
Ja, klar...
Post by Matthias Dingeldein
Es gibt keine zweifelsfrei hoerbaren Zuege, auch wenn es noch so
leise ist in der Umgebung.
...aber ich habe festgestellt, daß man die in ruhiger Umgebung schon
hört, es aber auch eine Sache der Konzentration ist.

Jedenfalls ist es gefährlich, wenn man die Strecke nicht einsehen
kann.

Mit diesem Übergang hier
Post by Matthias Dingeldein
http://maps.google.com/maps?ie=UTF8&hl=en&ll=49.47143,10.973578&spn=0.000195,0.000453&t=h&z=21
habe ich immer mal wieder beim Spazierengehen so meine liebe Not, an
der Strecke Fürth-Cadolzburg, da fahren 642er und AFAIR auch 614er.
Ist paar hundert m von unserer Wohnung entfernt, geht da durch so ein
rot-weißes Zickzackgitter, damit man nicht mit'm Fahrrad durchheizen
kann, mehr is' da nich' an Sicherung. Und eben genau in einer Kurve,
und irgendeinen Zug hört man da immer irgendwo, da ja in der Nähe drei
Strecken (diese und die aus Würzburg und die aus Bamberg)
aufeinandertreffen. Die anderen beiden sind Hauptstrecken mit viel
Verkehr aller Art.
--
Ralph.

http://www.dk5ras.de/
http://www.db0fue.de/
Jens Müller
2008-05-04 17:54:29 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
habe ich immer mal wieder beim Spazierengehen so meine liebe Not, an
der Strecke Fürth-Cadolzburg, da fahren 642er und AFAIR auch 614er.
Ist paar hundert m von unserer Wohnung entfernt, geht da durch so ein
rot-weißes Zickzackgitter, damit man nicht mit'm Fahrrad durchheizen
kann,
Ah, ein Gitter, das Radfahrer(gruppen) am rechtzeitigen Verlassen des
Gleisbereiches hindern soll? Toll! Und wer hat den Schwachsinn angeordnet?
Ralph A. Schmid, dk5ras
2008-05-05 03:39:05 UTC
Permalink
Post by Jens Müller
Ah, ein Gitter, das Radfahrer(gruppen) am rechtzeitigen Verlassen des
Gleisbereiches hindern soll? Toll! Und wer hat den Schwachsinn angeordnet?
Dsa hindert keinen am Verlassen, das hindert am Befahren. Keine
Ahnung, wer sowas macht, sieht uralt aus - aber ohne das Ding gäbe es
da garantiert schon mehrere tote Radfahrer, da bin ich mir ziemlich
sicher. Doch ist noch keiner da gestorben, weil er nicht 'rausgekommen
wäre.
--
Ralph.

http://www.dk5ras.de/
http://www.db0fue.de/
Klaus Mueller
2008-05-05 04:34:00 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Jens Müller
Ah, ein Gitter, das Radfahrer(gruppen) am rechtzeitigen Verlassen des
Gleisbereiches hindern soll? Toll! Und wer hat den Schwachsinn angeordnet?
Dsa hindert keinen am Verlassen, das hindert am Befahren. Keine
Ahnung, wer sowas macht, sieht uralt aus - aber ohne das Ding gäbe es
da garantiert schon mehrere tote Radfahrer, da bin ich mir ziemlich
sicher. Doch ist noch keiner da gestorben, weil er nicht 'rausgekommen
wäre.
Ist das Ding auch so elendig eng wie das in Erlangen-Bruck an der
ehemaligen Herzogenauracher Strecke. Das kann durchaus daran hindern aus
dem Gleisbereich zu kommen. Bereits ein Satz Packtaschen an einem
herkömmlichen Allerweltsfahrrad reicht, nicht mehr ohne anzuecken
durchzukommen. ich spreche nicht vom Fahren, selbst beim Rumheben ist es
extrem eng. Ich brauche überhaupt ncht dranzudenken, dort durchzuwollen.
<http://maps.google.com/maps?ie=UTF8&hl=en&t=k&ll=49.568709,10.995922&sp
n=0.000297,0.000758&z=21>

Klaus
Reinhard Greulich
2008-05-05 05:30:04 UTC
Permalink
Post by Klaus Mueller
Ist das Ding auch so elendig eng wie das in Erlangen-Bruck an der
ehemaligen Herzogenauracher Strecke.
Viele dieser Gitter sind ja sinnvollerweise so konstruiert, dass man
ein Fahrrad ohne Fahrer drauf geradeaus drunter durchschieben kann.
Warum man das nicht überall macht, keine Ahnung.

Gruß - Reinhard.
--
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Klaus Mueller
2008-05-05 15:51:03 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Klaus Mueller
Ist das Ding auch so elendig eng wie das in Erlangen-Bruck an der
ehemaligen Herzogenauracher Strecke.
Viele dieser Gitter sind ja sinnvollerweise so konstruiert, dass man
ein Fahrrad ohne Fahrer drauf geradeaus drunter durchschieben kann.
Warum man das nicht überall macht, keine Ahnung.
Das verstehe ich auch nicht. Es wäre an sich recht einfach, Mittelsteg
weglassen und oberen Steg 20cm höher. Aber so stehen sie im Gleisbereich
und müssen sehen wie sie das Ding anvisieren um wieder rauszukommen. Das
ganze ist noch Bestandteil einer offiziell ausgewiesenen
Radwegverbindung. Anfragen bei der Stadt (angeblich fahrradfreundlich)
waren bisher ergebnislos, das sei ein Problem der Radfahrer.

Klaus
Reinhard Greulich
2008-05-05 17:11:38 UTC
Permalink
Post by Klaus Mueller
Das verstehe ich auch nicht. Es wäre an sich recht einfach, Mittelsteg
weglassen und oberen Steg 20cm höher.
Nagut, man könnte einwenden, dass Kinder dann ungebremst da
durchfahren könnten. Aber es gibt ja auch noch sowas wie eine
Aufsichtspflicht und in Bahnhofsbereichen dürfte das wohl mehr gelten
als in der Wohnstraße daheim.

Gruß - Reinhard.
--
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Klaus Mueller
2008-05-06 01:29:42 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Klaus Mueller
Das verstehe ich auch nicht. Es wäre an sich recht einfach, Mittelsteg
weglassen und oberen Steg 20cm höher.
Nagut, man könnte einwenden, dass Kinder dann ungebremst da
durchfahren könnten.
Ich denke mal dass das was Kinder jetzt an solchen Stellen machen nicht
weniger gefährlich ist. Sie benutzen gerne mal die Geländer als
Slalomkurs, was mit Kinderfahrrädern bis zu einer gewissen Größe auch
noch klappt. Dabei geht die Aufmerksamkeit für die Gleisquerung
verloren.
Post by Reinhard Greulich
Aber es gibt ja auch noch sowas wie eine
Aufsichtspflicht und in Bahnhofsbereichen dürfte das wohl mehr gelten
als in der Wohnstraße daheim.
Das sowieso.

Klaus
Reinhard Greulich
2008-05-06 05:50:39 UTC
Permalink
Post by Klaus Mueller
Post by Reinhard Greulich
Aber es gibt ja auch noch sowas wie eine
Aufsichtspflicht und in Bahnhofsbereichen dürfte das wohl mehr gelten
als in der Wohnstraße daheim.
Das sowieso.
Theoretisch. Praktisch schauen Eltern schon mal gern beglückt zu, wenn
die Kleinen im Gleisbereich herumhüpfen, zum Beispiel wenn es sich um
eine idyllisch gelegene Schmalspurbahn handelt. Ich habe noch gelernt,
dass Gleisbereiche jeglicher Art absolut tabu sind und das habe ich
immer noch selbst dann im Hinterkopf, wenn ich solche Bereiche ganz
offiziell betreten darf.

Gruß - Reinhard.
--
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die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Klaus Mueller
2008-05-06 14:31:14 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Klaus Mueller
Post by Reinhard Greulich
Aber es gibt ja auch noch sowas wie eine
Aufsichtspflicht und in Bahnhofsbereichen dürfte das wohl mehr gelten
als in der Wohnstraße daheim.
Das sowieso.
Theoretisch. Praktisch schauen Eltern schon mal gern beglückt zu, wenn
die Kleinen im Gleisbereich herumhüpfen, zum Beispiel wenn es sich um
eine idyllisch gelegene Schmalspurbahn handelt.
Es war ja die Rede von der Aufsichts_pflicht_.

Dass diese in der Praxis vernachlässigt wird ist wohl unstrittig. Ich
durfte mir selbst vor Jahren Vorwürfe einer Mutter anhören, ich hätte
ihr Kind misshandelt. Ich hatte es von der Bahnsteigkante weggezugen auf
die es sich gerade niedersetzen wollte während der Eilzug (ja, so lang
ists her) einfuhr. Die Mutter saß trotz meines Hinweises desinteressiert
qualmend und strickend auf der Bank, wurde aber quicklebendig, als ich
ihr Kind beiseitenahm. Die Meinung der Umstehenden war gefühlt etwa
hälftig geteilt.
Post by Reinhard Greulich
Ich habe noch gelernt,
dass Gleisbereiche jeglicher Art absolut tabu sind und das habe ich
immer noch selbst dann im Hinterkopf, wenn ich solche Bereiche ganz
offiziell betreten darf.
Geht mir ähnlich, obwohl oder vielleicht weil ich oft drin zu tun habe.

Klaus
Ralph A. Schmid, dk5ras
2008-05-05 05:55:52 UTC
Permalink
Post by Klaus Mueller
Ist das Ding auch so elendig eng wie das in Erlangen-Bruck an der
ehemaligen Herzogenauracher Strecke. Das kann durchaus daran hindern aus
dem Gleisbereich zu kommen. Bereits ein Satz Packtaschen an einem
herkömmlichen Allerweltsfahrrad reicht, nicht mehr ohne anzuecken
durchzukommen. ich spreche nicht vom Fahren, selbst beim Rumheben ist es
extrem eng. Ich brauche überhaupt ncht dranzudenken, dort durchzuwollen.
Habe es mit dem Radl noch nicht versucht, und das von Dir genannte
Teil kenne ich nicht. An sich bin ich ja auch kein Freund von solchen
Dingern, aber hier scheint es sinnvoll. Der unwissende oder ignorante
Radler rauscht da einfach 'rüber (schaut ja eh keiner groß mehr auf
den anderen Verkehr und fährt einfach zu, ohne Rücksicht auf Dritte,
ohne Licht - die Zahl der asozialen Radfahrer ist leider recht hoch)
und wird dann womöglich vom Triebwagen auf die Hörner genommen.
--
Ralph.

http://www.dk5ras.de/
http://www.db0fue.de/
Klaus Mueller
2008-05-05 15:51:03 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Klaus Mueller
Ist das Ding auch so elendig eng wie das in Erlangen-Bruck an der
ehemaligen Herzogenauracher Strecke. Das kann durchaus daran hindern aus
dem Gleisbereich zu kommen. Bereits ein Satz Packtaschen an einem
herkömmlichen Allerweltsfahrrad reicht, nicht mehr ohne anzuecken
durchzukommen. ich spreche nicht vom Fahren, selbst beim Rumheben ist es
extrem eng. Ich brauche überhaupt ncht dranzudenken, dort durchzuwollen.
Habe es mit dem Radl noch nicht versucht, und das von Dir genannte
Teil kenne ich nicht. An sich bin ich ja auch kein Freund von solchen
Dingern, aber hier scheint es sinnvoll. Der unwissende oder ignorante
Radler rauscht da einfach 'rüber (schaut ja eh keiner groß mehr auf
den anderen Verkehr und fährt einfach zu, ohne Rücksicht auf Dritte,
ohne Licht - die Zahl der asozialen Radfahrer ist leider recht hoch)
und wird dann womöglich vom Triebwagen auf die Hörner genommen.
Wenn es so gebaut ist wie das von mir beschriebene ist es alles andere
als sinnvoll, denn es hindert daran, entlang einer offiziellen
Radverbindung den Gleisbereich in kalkulierbarer Weise und Zeit wieder
zu verlassen.

Klaus
Ralf Gunkel
2008-05-06 20:09:34 UTC
Permalink
Post by Jens Müller
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
habe ich immer mal wieder beim Spazierengehen so meine liebe Not, an
der Strecke Fürth-Cadolzburg, da fahren 642er und AFAIR auch 614er.
Ist paar hundert m von unserer Wohnung entfernt, geht da durch so ein
rot-weißes Zickzackgitter, damit man nicht mit'm Fahrrad durchheizen
kann,
Ah, ein Gitter, das Radfahrer(gruppen) am rechtzeitigen Verlassen des
Gleisbereiches hindern soll? Toll! Und wer hat den Schwachsinn angeordnet?
Dummfug.
Jedem Radbenutzer mit Hirn sollte bewusst sein dass wenn stets nur ein
Rad in Richtung Gleis durchgeht, sich auf der anderen Seite das gleiche
"Problem" stellt.
Ergo, man wartet bis Nutzer 1 durch ist und folgt dann. Somit hat man
auch genug Zeit um auf den Zugverkehr zu achten.
Nichts, und für nichts anderes sind "Drängelgitter" gedacht.
Aber hier regt sich bestimmt wieder die Rennradklientel ohne Licht auf...

Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist praktizierte Paranoia. Und das ist auch gut so."
Dirk Moebius in deb*
Thomas Wedekind
2008-05-06 21:33:50 UTC
Permalink
Post by Ralf Gunkel
Jedem Radbenutzer mit Hirn sollte bewusst sein dass wenn stets nur ein
Rad in Richtung Gleis durchgeht, sich auf der anderen Seite das gleiche
"Problem" stellt.
man Herdentrieb, samt zeitweiliger Ausschaltung des Hirns
--
Viele Grüße, Thomas
Klaus Mueller
2008-05-07 02:43:09 UTC
Permalink
Post by Ralf Gunkel
Post by Jens Müller
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
habe ich immer mal wieder beim Spazierengehen so meine liebe Not, an
der Strecke Fürth-Cadolzburg, da fahren 642er und AFAIR auch 614er.
Ist paar hundert m von unserer Wohnung entfernt, geht da durch so ein
rot-weißes Zickzackgitter, damit man nicht mit'm Fahrrad durchheizen
kann,
Ah, ein Gitter, das Radfahrer(gruppen) am rechtzeitigen Verlassen des
Gleisbereiches hindern soll? Toll! Und wer hat den Schwachsinn angeordnet?
Dummfug.
Jedem Radbenutzer mit Hirn sollte bewusst sein dass wenn stets nur ein
Rad in Richtung Gleis durchgeht, sich auf der anderen Seite das gleiche
"Problem" stellt.
Ergo, man wartet bis Nutzer 1 durch ist und folgt dann. Somit hat man
auch genug Zeit um auf den Zugverkehr zu achten.
Nichts, und für nichts anderes sind "Drängelgitter" gedacht.
Aber hier regt sich bestimmt wieder die Rennradklientel ohne Licht auf...
Nein, hier rege ausnahmsweise ich mich mal auf. Wenn das so
funktionieren würde, wäre es ja noch einigermaßen nutzbar. Wenn man auf
dem Gleis stehend erstmal überlegen darf ob denn die Chance das Rad ohne
größere Schäden durchzukriegen größer ist wenn man von vorne oder von
hinten lange Arme macht da man normal seitlich schiebend keinesfalls
passt ist was krank am "Drängelgitter". Speziell dann wenn sowas an
einer Radverkehrs-Hauptroute liegt.

Klaus
Alice Mueller
2008-05-05 12:24:01 UTC
Permalink
Aloha Ralph A. Schmid,
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Mit diesem Übergang hier
http://maps.google.com/maps?ie=UTF8&hl=en&ll=49.47143,10.973578&spn=0.000195,0.000453&t=h&z=21

Ich dachte, in diesem Thread geht es um Nahverkehrshaltepunkte und
nicht um Bahnübergänge in der Pampa.
Ralph A. Schmid, dk5ras
2008-05-05 12:34:12 UTC
Permalink
Post by Alice Mueller
Ich dachte, in diesem Thread geht es um Nahverkehrshaltepunkte und
nicht um Bahnübergänge in der Pampa.
Wie das halt mit einem thread so ist; er entwickelt sich. Jedenfalls
ist ein Übergang ein Übergang, und der von mir Angeführte ist, äähm,
suboptimal. Dazu ist der nicht in der Pampa, sondern inmitten einer
kleinen Großstadt. Der Haltepunkt ist paar hundert m weiter, da wurde
oder wird aber umgebaut.
--
Ralph.

http://www.dk5ras.de/
http://www.db0fue.de/
Alice Mueller
2008-05-05 13:04:14 UTC
Permalink
Aloha Ralph A. Schmid,
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Wie das halt mit einem thread so ist; er entwickelt sich. Jedenfalls
ist ein Übergang ein Übergang, und der von mir Angeführte ist, äähm,
suboptimal. Dazu ist der nicht in der Pampa, sondern inmitten einer
kleinen Großstadt. Der Haltepunkt ist paar hundert m weiter, da
wurde oder wird aber umgebaut.
Aber sowas wirst Du nie an einem Haltepunkt finden. Dann eher sowas
hier: http://www.bahnbilder.de/name/einzelbild/number/144571.html

Solche Übergänge haben ein Jahrhundert lang gereicht...
Ralph A. Schmid, dk5ras
2008-05-05 13:28:53 UTC
Permalink
Post by Alice Mueller
Aber sowas wirst Du nie an einem Haltepunkt finden. Dann eher sowas
hier: http://www.bahnbilder.de/name/einzelbild/number/144571.html
Solche Übergänge haben ein Jahrhundert lang gereicht...
Freilich, reicht ja auch nach wie vor, meines Erachtens. In
Erlangen-Bruck an einer Hauptstrecke gibt es sowas, aber da scheint
die Aufsicht den Zugang erst dann freizugeben (vermittels einer
kleinen Holztür), wenn der Bedarf besteht, und wenn kein Zug auf dem
zu überquerenden Gleis zu erwarten ist.
--
Ralph.

http://www.dk5ras.de/
http://www.db0fue.de/
frank paulsen
2008-05-05 13:28:24 UTC
Permalink
Post by Alice Mueller
Aber sowas wirst Du nie an einem Haltepunkt finden. Dann eher sowas
hier: http://www.bahnbilder.de/name/einzelbild/number/144571.html
Solche Übergänge haben ein Jahrhundert lang gereicht...
in einer ruhigen minute kannst du ja mal ueberlegen, was diese komischen
schilder mit dem roten rand aussagen, und warum sie so alt aussehen...
--
frobnicate foo
Hans-Joachim Zierke
2008-05-05 13:49:27 UTC
Permalink
Post by Alice Mueller
Aber sowas wirst Du nie an einem Haltepunkt finden. Dann eher sowas
hier: http://www.bahnbilder.de/name/einzelbild/number/144571.html
Das ist aber nun einmal /kein/ Übergang für Reisende. War's schon in den
60er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht.


Hans-Joachim
--
Acceptable view of a motorway:


Alice Mueller
2008-05-05 16:08:51 UTC
Permalink
Aloha Hans-Joachim Zierke,
Post by Hans-Joachim Zierke
Post by Alice Mueller
Aber sowas wirst Du nie an einem Haltepunkt finden. Dann eher sowas
hier: http://www.bahnbilder.de/name/einzelbild/number/144571.html
Das ist aber nun einmal /kein/ Übergang für Reisende. War's schon in
den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht.
Solche Übergänge gibt es aber zuhauf für Reisende, seit über 100
Jahren. Tut jetzt nicht so, als wüßtet ihr es nicht. ;-)
Ferdi Albers
2008-05-05 18:38:56 UTC
Permalink
Post by Alice Mueller
Aloha Hans-Joachim Zierke,
Post by Hans-Joachim Zierke
Post by Alice Mueller
Aber sowas wirst Du nie an einem Haltepunkt finden. Dann eher sowas
hier: http://www.bahnbilder.de/name/einzelbild/number/144571.html
Das ist aber nun einmal /kein/ Übergang für Reisende. War's schon in
den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht.
Solche Übergänge gibt es aber zuhauf für Reisende, seit über 100
Jahren. Tut jetzt nicht so, als wüßtet ihr es nicht. ;-)
Du meinst die Zeit als die Züge regelmäßig vorne mit so einer mächtigen,
schwarzen, fauchenden Maschine bespannt waren?

Gruß
Ferdi
Matthias Warkus
2008-05-05 19:38:59 UTC
Permalink
Post by Alice Mueller
Aloha Hans-Joachim Zierke,
Post by Hans-Joachim Zierke
Post by Alice Mueller
Aber sowas wirst Du nie an einem Haltepunkt finden. Dann eher sowas
hier: http://www.bahnbilder.de/name/einzelbild/number/144571.html
Das ist aber nun einmal /kein/ Übergang für Reisende. War's schon in
den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht.
Solche Übergänge gibt es aber zuhauf für Reisende,
Nein. Nicht in dieser ungesicherten Form.

mawa
--
http://www.prellblog.de
Jürgen Schubert
2008-05-05 20:32:40 UTC
Permalink
Post by Matthias Warkus
Post by Alice Mueller
Aloha Hans-Joachim Zierke,
Post by Hans-Joachim Zierke
Post by Alice Mueller
Aber sowas wirst Du nie an einem Haltepunkt finden. Dann eher sowas
hier: http://www.bahnbilder.de/name/einzelbild/number/144571.html
Das ist aber nun einmal /kein/ Übergang für Reisende. War's schon in
den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht.
Solche Übergänge gibt es aber zuhauf für Reisende,
Nein. Nicht in dieser ungesicherten Form.
mawa
Verloren: Leipig-Knauthain, Pegau, um nur mal zwei aufeinanderfolgende
RE-Halte an der Strecke Gera-Leipzig zu nennen

Jürgen
Alice Mueller
2008-05-05 20:53:39 UTC
Permalink
Aloha Jürgen Schubert,
Post by Jürgen Schubert
Post by Matthias Warkus
Post by Alice Mueller
Solche Übergänge gibt es aber zuhauf für Reisende,
Nein. Nicht in dieser ungesicherten Form.
mawa
Verloren: Leipig-Knauthain, Pegau, um nur mal zwei
aufeinanderfolgende RE-Halte an der Strecke Gera-Leipzig zu nennen
Auch der Bahnhof Enzisweiler am Bodensee oder Röthenbach im Allgäu
(wobei ich da schon lange nicht mehr war) oder Hergatz (wobei der
letztens umgebaut wurde, kann sein, daß er jetzt doch eine UF
bekommen hat) oder ...
Ich wette, ich könnte mal in der Umgebung mal umherfahren und jede
Menge Beispiele finden. Vielleicht sind wir hier im Süden auch
geiziger als anderswo...
Holger Koetting
2008-05-05 22:13:27 UTC
Permalink
Post by Jürgen Schubert
Post by Matthias Warkus
Nein. Nicht in dieser ungesicherten Form.
Verloren: Leipig-Knauthain, Pegau, um nur mal zwei aufeinanderfolgende
RE-Halte an der Strecke Gera-Leipzig zu nennen
Du bist Dir also ganz sicher, daß der Zugang in Knauthain
*ungesichert* ist? D. h. daß niemand da ist, der eine Zugfahrt
über das erste/zweite Gleis verhindert, wenn Leute zu einem
Zug am zweiten/dritten Gleis wollen.
Merke: gesichert heißt nicht unbedingt durch Technik
gesichert.

Gruß,

Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: ***@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
Pierre Schade
2008-05-06 01:40:40 UTC
Permalink
Post by Holger Koetting
Post by Jürgen Schubert
Post by Matthias Warkus
Nein. Nicht in dieser ungesicherten Form.
Verloren: Leipig-Knauthain, Pegau, um nur mal zwei aufeinanderfolgende
RE-Halte an der Strecke Gera-Leipzig zu nennen
Du bist Dir also ganz sicher, daß der Zugang in Knauthain
*ungesichert* ist? D. h. daß niemand da ist, der eine Zugfahrt
über das erste/zweite Gleis verhindert, wenn Leute zu einem
Zug am zweiten/dritten Gleis wollen.
Merke: gesichert heißt nicht unbedingt durch Technik
gesichert.
Der o.g. Übergang ist deiner definition nach ebenso gesichter bzw.
"sicherbar".

Grüße,
Pierre
Pierre Schade
2008-05-06 01:39:17 UTC
Permalink
Post by Matthias Warkus
Post by Alice Mueller
Aloha Hans-Joachim Zierke,
Post by Hans-Joachim Zierke
Post by Alice Mueller
Aber sowas wirst Du nie an einem Haltepunkt finden. Dann eher sowas
hier: http://www.bahnbilder.de/name/einzelbild/number/144571.html
Das ist aber nun einmal /kein/ Übergang für Reisende. War's schon in
den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht.
Solche Übergänge gibt es aber zuhauf für Reisende,
Nein. Nicht in dieser ungesicherten Form.
Doch, ich überquere täglich einen.
Beide benachbarten Bahnhöfen haben auch so einen.
Generell sind mit im Umland einige solcher Übergänge bekannt.

Grüße,
Pierre
Matthias Warkus
2008-05-06 07:18:35 UTC
Permalink
Post by Pierre Schade
Post by Matthias Warkus
Post by Alice Mueller
Aloha Hans-Joachim Zierke,
Post by Hans-Joachim Zierke
Post by Alice Mueller
Aber sowas wirst Du nie an einem Haltepunkt finden. Dann eher sowas
hier: http://www.bahnbilder.de/name/einzelbild/number/144571.html
Das ist aber nun einmal /kein/ Übergang für Reisende. War's schon in
den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts nicht.
Solche Übergänge gibt es aber zuhauf für Reisende,
Nein. Nicht in dieser ungesicherten Form.
Doch, ich überquere täglich einen.
Beide benachbarten Bahnhöfen haben auch so einen.
Generell sind mit im Umland einige solcher Übergänge bekannt.
Und die darfst du betreten, bevor auf dem abgelegenen Gleis ein Zug
steht bzw. ohne dass vorher sichergestellt ist, dass das zu überquerende
Gleis gesperrt ist? Erzähl mir mehr.

mawa
--
http://www.prellblog.de
Alice Mueller
2008-05-06 15:11:26 UTC
Permalink
Aloha Matthias Warkus,
Post by Matthias Warkus
Und die darfst du betreten, bevor auf dem abgelegenen Gleis ein Zug
steht bzw. ohne dass vorher sichergestellt ist, dass das zu
überquerende Gleis gesperrt ist? Erzähl mir mehr.
Mensch Kerle, Du kennst die Welt wohl noch nicht? Auch hier ist ein
solcher Bahnhof. Da guckt keiner und es passt auch keiner auf. Ja
sowas gibts. Geh mal raus aus deiner Stadt in die Dörfer und Du
kannst es selbst sehen!
Ralf Gunkel
2008-05-06 20:13:19 UTC
Permalink
Post by Alice Mueller
Aloha Matthias Warkus,
Post by Matthias Warkus
Und die darfst du betreten, bevor auf dem abgelegenen Gleis ein Zug
steht bzw. ohne dass vorher sichergestellt ist, dass das zu
überquerende Gleis gesperrt ist? Erzähl mir mehr.
Mensch Kerle, Du kennst die Welt wohl noch nicht? Auch hier ist ein
solcher Bahnhof. Da guckt keiner und es passt auch keiner auf. Ja
sowas gibts. Geh mal raus aus deiner Stadt in die Dörfer und Du
kannst es selbst sehen!
Du kennst doch eh nur einen Bahnhof im Allgäu. Schriebst du schon.
Also verschone uns mit Minutenbetrachtungen.
Derartige Übergänge werden in der Regel durch das Zugpersonal oder das
örtl. Stellerkspersonal zu Querung freigegeben.
Aber laber ruhig weiter und fahr Auto.

Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist praktizierte Paranoia. Und das ist auch gut so."
Dirk Moebius in deb*
Holger Koetting
2008-05-06 09:54:25 UTC
Permalink
Post by Pierre Schade
Doch, ich überquere täglich einen.
Nämlich wo?

Gruß,

Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: ***@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
André Joost
2008-05-06 17:31:24 UTC
Permalink
Post by Matthias Warkus
Post by Alice Mueller
Solche Übergänge gibt es aber zuhauf für Reisende,
Nein. Nicht in dieser ungesicherten Form.
In Dorsten gibt es keine technische Sicherung. Planmäßig *sollen* an den
beiden Hausbahnsteigen des Inselbahnhofs drei Regionalbahnen stehen,
wenn an den Außenbahnsteigen der RE14 hält.

Wobei die erste RB zum Stellwerk zurücksetzen muß, wenn die zweite aus
der Gegenrichtung auf dem gleichen Gleis einfährt. Einsehen können die
Stellwerker den Übergang höchstens mit dem Fernglas; man verlässt sich
auf die Aufmerksamkeit der beteiligten Tfs.

Ein entsprechendes Verbotsschild hängt außerhalb des Blickfelds der
Fahrgäste.
--
Gruß,
André Joost
Ferdi Albers
2008-05-05 18:44:10 UTC
Permalink
Post by Alice Mueller
Aber sowas wirst Du nie an einem Haltepunkt finden. Dann eher sowas
hier: http://www.bahnbilder.de/name/einzelbild/number/144571.html
Solche Übergänge haben ein Jahrhundert lang gereicht...
Als Übergang für den E-Karren der Gepäckabfertigung, ja.
Zu der Zeit in Altena(Westf): Frau hat ältere Dame untergehakt und kommen
langsam über den Übergang.
-"SIND SIE LEBENSMÜDE?"
-"Oma kann doch so schlecht laufen!"
-"Und wenn jetzt ein Zug kommt, kann sie wieder rennen?"

Gruß
Ferdi
Hans Bonfigt
2008-05-04 09:39:38 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Bei uns in der Tanzschule wird seit etwa einem Jahr gesammelt, für
einen Jugendlichen, der beim Überqueren der Gleise von einem Zug
erfasst wurde und beide Beine verlor.
Warum sammeln ?
Er spart sich doch jetzt schon die Mitgliedsbeiträge für die
Tanzschule.
Post by Marc Haber
Ich bin da _wirklich_ versucht zu sagen, dass dieser Unfall in der
Unterführung nicht passiert wäre.
*Gerade* dank der Unterführungen und Mäander werden die Gleise doch
überschritten ! Es ist wie mit vilen anderen "Unfallverhütungs-
maßnahme" auch: Im Endeffekt provozieren sie Unfälle anstatt
welche zu verhindern.


Gruß Hans
Jürgen Gottschewski
2008-05-04 09:51:55 UTC
Permalink
Pfui Teufel!
Post by Hans Bonfigt
Post by Marc Haber
Bei uns in der Tanzschule wird seit etwa einem Jahr gesammelt, für
einen Jugendlichen, der beim Überqueren der Gleise von einem Zug
erfasst wurde und beide Beine verlor.
Warum sammeln ?
Er spart sich doch jetzt schon die Mitgliedsbeiträge für die
Tanzschule.
...

Geschmackloser geht's kaum noch, Herr Bonfigt! Mit Verlaub, Sie sind ein
A....!

(Nicht einmal mit einem Smiley würde ich eine solche Bemerkung als
akzeptabel bezeichnen.)

Jürgen Gottschewski
Thomas Hochstein
2008-05-04 21:58:14 UTC
Permalink
Post by Jürgen Gottschewski
Geschmackloser geht's kaum noch, Herr Bonfigt! Mit Verlaub, Sie sind ein
A....!
Das ist jetzt aber nun wirklich keine Erkenntnis mit Neuigkeitswert.
Klaus Behrendt
2008-05-04 14:06:55 UTC
Permalink
Post by Hans Bonfigt
Post by Marc Haber
Bei uns in der Tanzschule wird seit etwa einem Jahr gesammelt, für
einen Jugendlichen, der beim Überqueren der Gleise von einem Zug
erfasst wurde und beide Beine verlor.
Warum sammeln ?
Er spart sich doch jetzt schon die Mitgliedsbeiträge für die
Tanzschule.
Warum?


Grüße
Klaus
--
Mach die Mäh mal ei!
Thomas Wedekind
2008-05-04 09:45:06 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Bei uns in der Tanzschule wird seit etwa einem Jahr gesammelt, für
einen Jugendlichen, der beim Überqueren der Gleise von einem Zug
erfasst wurde und beide Beine verlor.
Ich bin da _wirklich_ versucht zu sagen, dass dieser Unfall in der
Unterführung nicht passiert wäre.
Wie vor längerer Zeit schonmal geschrieben: ich halte es nicht für
nötig, am Haltepunkt in der Nähe meiner Wohnung früher als 2 bis 3
Minuten vor der Abfahrt zu erscheinen (Fahrscheinkauf entfällt, da
keine Möglichkeit dafür vorhanden); eine genau gehende Uhr habe
ich. Wenn die zufällig geschlossene Schranke (Straßenübergang
neben dem Hp) bis zur Einfahrt meines Zuges nicht aufgeht, muss
ich ja irgendwie auf den anderen Bahnsteig... Die DB hatte es eine
Zeitlang drauf, im Haltepunktbereich eine Begegnung von ICE und
haltender RB stattfinden zu lassen (bzw. die fand genau dort
statt, wenn beide Züge exakt planmäßig waren); habe da einmal
wirklich die Augen gerollt (wobei ich selber schon "drüben" war).
Allerdings helfen Unterführungen oder Brücken (manchmal einfacher
zu bauen) nicht bei Leuten, die sich _nie_ an Verkehrsregeln
halten, davon gibt es genug.
--
Viele Grüße, Thomas
Ferdi Albers
2008-05-04 08:01:36 UTC
Permalink
Post by Hans Bonfigt
Wieso baut man Haltepunkt A als unpraktisches, gefährliches und unter-
haltungsintensives Groschen- resp. Golddukatengrab und Haltepunkt B
als praktische, sinnvolle und preiswerte Zustiegsstelle ?
Weil die Strecke in (A) Aying zweigleisig ist und die Züge je Richtung an
verschiedenen Gleisen abfahren und das auch noch tlw. gleichzeitig. Und
die Strecke in (B) Peiss eingleisig ist und der BÜ wohl nichts mit dem
Haltepunkt zu tun hat. Wäre mal meine Vermutung.
http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&geocode=&q=aying&ie=UTF8&ll=47.9651,11.773052&spn=0.013908,0.042744&t=h&z=15

Gruß
Ferdi
Reinhard Greulich
2008-05-04 09:41:18 UTC
Permalink
Post by Ferdi Albers
Weil die Strecke in (A) Aying zweigleisig ist und die Züge je Richtung an
verschiedenen Gleisen abfahren und das auch noch tlw. gleichzeitig. Und
die Strecke in (B) Peiss eingleisig ist
In der Tat, danke für die Information. Da kann man von vergleichbaren
örtlichen Verhältnissen ja nicht wirklich sprechen.

Gruß - Reinhard.
--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Hans Bonfigt
2008-05-04 10:30:00 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Ferdi Albers
Weil die Strecke in (A) Aying zweigleisig ist und die Züge je Richtung an
verschiedenen Gleisen abfahren und das auch noch tlw. gleichzeitig. Und
die Strecke in (B) Peiss eingleisig ist
In der Tat, danke für die Information. Da kann man von vergleichbaren
örtlichen Verhältnissen ja nicht wirklich sprechen.
Das Grundproblem bleibt aber das Gleiche: Fahrgäste, teilweise solche
mit Lasten oder mit Rollstühlen oder Gehhilfen, mochten von beiden
Seiten aus umwegfrei an den Zug, ohne Angst zu haben, in der dunklen
Unterführung überfallen zu werden oder sich vor der stinkenden Pisse
zu ekeln.

Da sehe ich jetzt gerade in der Zweigleisigkeit kein Problem, was
habe ich übersehen ?


Gruß Hans
Reinhard Greulich
2008-05-04 11:09:34 UTC
Permalink
Post by Hans Bonfigt
Da sehe ich jetzt gerade in der Zweigleisigkeit kein Problem, was
habe ich übersehen ?
Dass bei zwei Gleisen auch zwei Züge aus verschiedenen Richtungen
kommen können. Das kann schon mal dazu verführen, ein Rotlicht zu
missachten, wenn der erste Zug durch ist und für einen Bü ganz ohne
Sicherung dürfte man die Tage an einer Hand abzählen können, bis es
das erste Mal kracht.

Gruß - Reinhard.
--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
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die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Ralf Gunkel
2008-05-04 12:35:03 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Hans Bonfigt
Da sehe ich jetzt gerade in der Zweigleisigkeit kein Problem, was
habe ich übersehen ?
Dass bei zwei Gleisen auch zwei Züge aus verschiedenen Richtungen
kommen können. Das kann schon mal dazu verführen, ein Rotlicht zu
missachten, wenn der erste Zug durch ist und für einen Bü ganz ohne
Sicherung dürfte man die Tage an einer Hand abzählen können, bis es
das erste Mal kracht.
Dafür gab es bei alten Fü60 Anlagen ein Leuchtschild "Zwei Züge"
unterhalb des Blinklicht. Dazu ein markanter Wecker der dauerhaft
rappelte (Brrrrrrrrrrrr) sobald die Leuchtschrift an ging. Wenn nur ein
Zug in der Einschaltstrecke war gab es nur Blinklicht und bisweilen
einen "normalen" Bling, Bling Wecker.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bahn%C3%BCbergang#Blinklichter

Aber die Dinger waren/sind nicht besonders häufig anzutreffen.

Alternativ dazu baute und baut man in den Fällen lieber eine
Halbschranke, wobei es auch hier noch genug Intelligenzallergiker gibt
die diese dann nach dem ersten Zug umfahren.

Und in dem Zusammenhang:
Was ich persönlich für Problematisch empfinde ist dass die Anlagen in
D, im Gegensatz zu anderen Ländern, dem Straßenverkehrsteilmehmer nicht
mitteilen warum sie zu sind oder zu bleiben.
Uralte Anlagen oder die in Luxemburg z. B. zeigen ob sie eine Störung.

Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist praktizierte Paranoia. Und das ist auch gut so."
Dirk Moebius in deb*
Reinhard Greulich
2008-05-04 12:58:59 UTC
Permalink
Post by Ralf Gunkel
Alternativ dazu baute und baut man in den Fällen lieber eine
Halbschranke, wobei es auch hier noch genug Intelligenzallergiker gibt
die diese dann nach dem ersten Zug umfahren.
Hier wären das ja vorrangig Fußgänger, da bräuchte es also schon einen
Vollabschluss (samt dafür nötiger Überwachungstechnik) mit Drehkreuzen
o.ä., den man nicht so leicht umgehen kann. Klingt auch wieder teuer.

Gruß - Reinhard.
--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
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die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Valentin Brueckel
2008-05-04 13:32:59 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Hier wären das ja vorrangig Fußgänger, da bräuchte es also schon einen
Vollabschluss (samt dafür nötiger Überwachungstechnik) mit Drehkreuzen
o.ä., den man nicht so leicht umgehen kann. Klingt auch wieder teuer.
Braucht man bei einem reinen Fußgänger-BÜ mit Vollabschluß wirklich in
größerem Umfang Überwachungstechnik?

In meiner Nachbarschaft hat man meben dem Schrankenbaum mit Jägerzäunen
eine Schleuse gebastelt. Wenn man davor steht, ist es kaum als Durchlaß zu
erkennen, es wird aber mit Schildern darauf hingewiesen.

Gruß,

Val
Ralf Gunkel
2008-05-04 13:53:37 UTC
Permalink
Post by Valentin Brueckel
Post by Reinhard Greulich
Hier wären das ja vorrangig Fußgänger, da bräuchte es also schon einen
Vollabschluss (samt dafür nötiger Überwachungstechnik) mit Drehkreuzen
o.ä., den man nicht so leicht umgehen kann. Klingt auch wieder teuer.
Braucht man bei einem reinen Fußgänger-BÜ mit Vollabschluß wirklich in
größerem Umfang Überwachungstechnik?
In meiner Nachbarschaft hat man meben dem Schrankenbaum mit Jägerzäunen
eine Schleuse gebastelt. Wenn man davor steht, ist es kaum als Durchlaß
zu erkennen, es wird aber mit Schildern darauf hingewiesen.
So ist es.
Halbschranken über schmalen Fußgängerwegen würden auch etwas dämlich
aussehen. in der Tat werden diese (zumeist) mittels Vollabschluß
gesichert, (zumeist) ohne Kamera oder Radarüberwchung.

Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist praktizierte Paranoia. Und das ist auch gut so."
Dirk Moebius in deb*
André Joost
2008-05-05 15:27:30 UTC
Permalink
Post by Ralf Gunkel
So ist es.
Halbschranken über schmalen Fußgängerwegen würden auch etwas dämlich
aussehen. in der Tat werden diese (zumeist) mittels Vollabschluß
gesichert, (zumeist) ohne Kamera oder Radarüberwchung.
Zumal das Radar-Ü-Ei eh nur auf Blech reagiert.
Kameraüberwachung fällt mir gerade nur beim Bbf Geist in Münster ein, wo
zahlreiche Gleise zu überqueren sind.

Gelegentlich wird ja auch die Sprechstelle einer Anrufschranke benutzt,
um die geglückte Überquerung zu registrieren.
--
Gruß,
André Joost
Ralf Gunkel
2008-05-05 17:23:58 UTC
Permalink
Post by André Joost
Post by Ralf Gunkel
So ist es.
Halbschranken über schmalen Fußgängerwegen würden auch etwas dämlich
aussehen. in der Tat werden diese (zumeist) mittels Vollabschluß
gesichert, (zumeist) ohne Kamera oder Radarüberwchung.
Zumal das Radar-Ü-Ei eh nur auf Blech reagiert.
Nein, das Objekt muss nur groß genug sein.

...

Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist praktizierte Paranoia. Und das ist auch gut so."
Dirk Moebius in deb*
Reinhard Greulich
2008-05-04 14:53:55 UTC
Permalink
Post by Valentin Brueckel
Braucht man bei einem reinen Fußgänger-BÜ mit Vollabschluß wirklich in
größerem Umfang Überwachungstechnik?
Wohl nicht. Und bei näherer Betrachtung auf GE sieht es aus, als wenn
doch an beiden Stellen die Strecke selbst eingleisig ist (und der
Bahnsteig einseitig), in Aying ist noch ein Ladegleis oder sowas, das
südlich in die Strecke einmündet. Hans scheint das schon treffend
einzuschätzen.

Gruß - Reinhard.
--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Ferdi Albers
2008-05-04 16:32:05 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Valentin Brueckel
Braucht man bei einem reinen Fußgänger-BÜ mit Vollabschluß wirklich in
größerem Umfang Überwachungstechnik?
Wohl nicht. Und bei näherer Betrachtung auf GE sieht es aus, als wenn
doch an beiden Stellen die Strecke selbst eingleisig ist (und der
Bahnsteig einseitig), in Aying ist noch ein Ladegleis oder sowas, das
südlich in die Strecke einmündet. Hans scheint das schon treffend
einzuschätzen.
Damit kannst Du aber nicht die in Aying gleichzeitig in verschiedene
Richtungen abfahrenden S-Bahnen erklären.
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/bhftafel.exe/dn?ld=212.125&rt=1&input=Aying%238000675&boardType=dep&time=06:00&productsFilter=11111&dateBegin=04.05.08&dateEnd=13.12.08&start=yes
Wohl aber mit einer ansonsten eingleisigen Strecke und alle 5 - 10 Min
einer Ausweichstelle.

Gruß
Ferdi
Reinhard Greulich
2008-05-04 16:53:10 UTC
Permalink
Post by Ferdi Albers
Damit kannst Du aber nicht die in Aying gleichzeitig in verschiedene
Richtungen abfahrenden S-Bahnen erklären.
[...]
Wohl aber mit einer ansonsten eingleisigen Strecke und alle 5 - 10 Min
einer Ausweichstelle.
Stimmt, das ist ein Argument. Die einmündende Weiche dürfte nördlich
im Schatten der Bäume versteckt liegen.

Dennoch: auf
<http://maps.google.de/maps?f=q&hl=de&geocode=&q=aying&ie=UTF8&t=h&ll=47.968516,11.770145&spn=0.001918,0.005021&z=18&iwloc=addr>
erkennt man nur einen Seitenbahnsteig am nördlichen Gleis. Am anderen
Gleis ist anscheinend nur Wiese. Und von der Unterführung, die Hans
erwähnte, keine Spur. Dafür ein schöner P+R Parkplatz.

Rätselhaft. Vielleicht ist google nicht so ganz aktuell.

Gruß - Reinhard.
--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Hans Bonfigt
2008-05-04 18:46:01 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Dass bei zwei Gleisen auch zwei Züge aus verschiedenen Richtungen
kommen können. Das kann schon mal dazu verführen, ein Rotlicht zu
missachten, wenn der erste Zug durch ist und für einen Bü ganz ohne
Sicherung dürfte man die Tage an einer Hand abzählen können, bis es
das erste Mal kracht.
Ich weiß ja nicht, wie's Euch geht, aber bei Bahnübergängen bin ich
fürchterlich pingelig. Ich weiß nämlich, wer im Falle eines Falles
in aller Regel der Sieger ist ...
Reinhard Greulich
2008-05-04 19:03:17 UTC
Permalink
Post by Hans Bonfigt
Ich weiß ja nicht, wie's Euch geht, aber bei Bahnübergängen bin ich
fürchterlich pingelig.
Du und alle die hier mitschreiben, dürften sich darin wohl einig sein,
sonst würden sie kaum mehr hier schreiben. In der Praxis ist das, wie
wir alle wissen, aber nicht durchgehend so.

Gruß - Reinhard.
--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Ulrich Erdmannsdorffer
2008-05-05 17:18:35 UTC
Permalink
Post by Ferdi Albers
Post by Hans Bonfigt
Wieso baut man Haltepunkt A als unpraktisches, gefährliches und unter-
haltungsintensives Groschen- resp. Golddukatengrab und Haltepunkt B
als praktische, sinnvolle und preiswerte Zustiegsstelle ?
Weil die Strecke in (A) Aying zweigleisig ist und die Züge je Richtung an
verschiedenen Gleisen abfahren und das auch noch tlw. gleichzeitig. Und
die Strecke in (B) Peiss eingleisig ist und der BÜ wohl nichts mit dem
Haltepunkt zu tun hat. Wäre mal meine Vermutung.
Du vermutest richtig. In Aying gibt - und gab es - täglich eine Reihe von
planmäßigen Kreuzungen. Vor dem Umbau konnte beim stadtauswärts fahrenden
Zug mangels Bahnsteig weder aus- noch eingestiegen werden.

Gruß
Ulrich
Reinhard Greulich
2008-05-05 18:20:30 UTC
Permalink
Post by Ulrich Erdmannsdorffer
Du vermutest richtig. In Aying gibt - und gab es - täglich eine Reihe von
planmäßigen Kreuzungen. Vor dem Umbau konnte beim stadtauswärts fahrenden
Zug mangels Bahnsteig weder aus- noch eingestiegen werden.
Aha, dann zeigt G**gle offensichtlich noch den Zustand vor dem Umbau.

Gruß - Reinhard.
--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
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die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Ulrich Erdmannsdorffer
2008-05-05 20:39:36 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Ulrich Erdmannsdorffer
Du vermutest richtig. In Aying gibt - und gab es - täglich eine Reihe von
planmäßigen Kreuzungen. Vor dem Umbau konnte beim stadtauswärts fahrenden
Zug mangels Bahnsteig weder aus- noch eingestiegen werden.
Aha, dann zeigt G**gle offensichtlich noch den Zustand vor dem Umbau.
So ist es.
Gruß
Ulrich
Kai Garlipp
2008-05-05 20:45:27 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Ulrich Erdmannsdorffer
Du vermutest richtig. In Aying gibt - und gab es - täglich eine Reihe von
planmäßigen Kreuzungen. Vor dem Umbau konnte beim stadtauswärts fahrenden
Zug mangels Bahnsteig weder aus- noch eingestiegen werden.
Aha, dann zeigt G**gle offensichtlich noch den Zustand vor dem Umbau.
Mittlerweile gibt Google-Earth auch ein ungefähres Aufnahmedatum der Bilder an
(wenn auch nicht überall). Bei Aying steht die Jahreszahl "2000", also sind die
Bilder Uralt.

Bye Kai
Reinhard Greulich
2008-05-05 21:05:53 UTC
Permalink
Post by Kai Garlipp
Mittlerweile gibt Google-Earth auch ein ungefähres Aufnahmedatum der Bilder an
(wenn auch nicht überall).
Nur mal so ne Frage: wo findet man das denn da? Hätte ich schon öfters
gern gewusst.

Gruß - Reinhard.
--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
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die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Kai Garlipp
2008-05-05 21:14:47 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Kai Garlipp
Mittlerweile gibt Google-Earth auch ein ungefähres Aufnahmedatum der Bilder an
(wenn auch nicht überall).
Nur mal so ne Frage: wo findet man das denn da? Hätte ich schon öfters
gern gewusst.
Unten rechts in der Statusleiste von Google-Earth. Das geht aber aber erst seit
der Version 4.3.x die seit Mitte April diesen Jahres vertrieben wird.

Z.B. sollen Die Bilder vom Münchener Hbf vom 8. April 2006 stammen.

Bye Kai
Reinhard Greulich
2008-05-05 21:32:19 UTC
Permalink
Post by Kai Garlipp
Unten rechts in der Statusleiste von Google-Earth. Das geht aber aber erst seit
der Version 4.3.x die seit Mitte April diesen Jahres vertrieben wird.
Wunderbar, danke!

Gruß - Reinhard.
--
70086 (52°22,726'N - 009°48,775'E)
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Siegfried Ohlmeier
2008-05-06 07:29:43 UTC
Permalink
Post by Kai Garlipp
Unten rechts in der Statusleiste von Google-Earth. Das geht aber aber erst seit
der Version 4.3.x die seit Mitte April diesen Jahres vertrieben wird.
Wenn unter
Ebenen > Mehr > DigitalGlobe Abdeckungen ein Haken gesetzt wird,
kann man für die Jahre 2002 bis 2008 für einen größeren Bereich die
Aufnahmedaten ablesen.
--
Gruß aus Hamm
Siegfried

<http://www.hamm.de/Diashow/cgi-bin/album.cgi?T=1>
Kai Garlipp
2008-05-06 13:00:13 UTC
Permalink
Post by Siegfried Ohlmeier
Post by Kai Garlipp
Unten rechts in der Statusleiste von Google-Earth. Das geht aber aber erst seit
der Version 4.3.x die seit Mitte April diesen Jahres vertrieben wird.
Wenn unter
Ebenen > Mehr > DigitalGlobe Abdeckungen ein Haken gesetzt wird,
kann man für die Jahre 2002 bis 2008 für einen größeren Bereich die
Aufnahmedaten ablesen.
Wobei aber für das Gebiet der BRD mittlerweile keine Bilder mehr von dem
Satellitenbild-Anbieter DigitalGlobe bei GoogleEarth/Maps auftauchen, sondern
nur noch Luftbilder von anderen Anbietern. Mit dem vorgeschlagenen Weg bekommt
man also nur raus das es möglichlerweise auch neuere Satellitenbilder von dem
genannten Anbieter gibt, auf denen man u.U. auch etwas anderes als Wolken sieht.

Aber wo es noch DigitalGlobe-Bilder gibt stimmt auch das Datum vom
GoogleEarth-Layer mit dem in der Status-Leiste überein (wie ich gerade
stichprobenhaft in Frankreich gesehen habe).

Bye Kai
Matthias Warkus
2008-05-04 17:39:19 UTC
Permalink
Post by Hans Bonfigt
Von Euren Beiträgen sensibilisiert, habe ich mir heute zwei S-Bahn -
DAS war teuer, das war sinnlos. Und gefährlich isses obendrein
auch noch: Unterführung, leporellogefalzte Rollirampen zu
beiden Seiten, Edelstahlgeländer allseitig, in den Rollirampen
auch noch ein Leitgeländer.
Mit dem Fahrrad dort herzufahren ist nicht so ganz ohne, und
die Dorfjugend fährt auch gerne 'mal besoffen und stets unbeleuch-
tet. Die müssen da in Bayern so eine Art Gelübde abgelegt haben.
Wer blöd genug ist, enge Zickzackrampen mit dem Rad (zudem einem
unbeleuchteten Rad) fahren statt schieben zu wollen, kriegt zumindest
von mir kein Mitleid, ganz ehrlich. Das sind wahrscheinlich dieselben
Helden, die auch regelmäßig an Parkeingängen oder vor Schulen versuchen,
ohne abzusteigen durch die Drängelgitter zu fahren und sich die
Weichteile prellen.

Dass es auch *unhöflich* ist ... naja. Das ist ja nicht so ganz dein Thema.

mawa
--
http://www.prellblog.de
Jens Müller
2008-05-04 17:56:43 UTC
Permalink
Post by Matthias Warkus
Post by Hans Bonfigt
Von Euren Beiträgen sensibilisiert, habe ich mir heute zwei S-Bahn -
DAS war teuer, das war sinnlos. Und gefährlich isses obendrein
auch noch: Unterführung, leporellogefalzte Rollirampen zu
beiden Seiten, Edelstahlgeländer allseitig, in den Rollirampen
auch noch ein Leitgeländer.
Mit dem Fahrrad dort herzufahren ist nicht so ganz ohne, und
die Dorfjugend fährt auch gerne 'mal besoffen und stets unbeleuch-
tet. Die müssen da in Bayern so eine Art Gelübde abgelegt haben.
Wer blöd genug ist, enge Zickzackrampen mit dem Rad (zudem einem
unbeleuchteten Rad) fahren statt schieben zu wollen, kriegt zumindest
von mir kein Mitleid, ganz ehrlich.
Und was ist mit den Leuten, die blöd genug sind, eine enge
Zickzackrampe, auf der zuweilen Leute unbeleuchtet mit dem Rad fahren,
zu benutzen? Auch kein Mitleid?
Hans Bonfigt
2008-05-04 18:57:55 UTC
Permalink
Post by Matthias Warkus
Wer blöd genug ist, enge Zickzackrampen mit dem Rad (zudem einem
unbeleuchteten Rad) fahren statt schieben zu wollen, kriegt zumindest
von mir kein Mitleid, ganz ehrlich. Das sind wahrscheinlich dieselben
Helden, die auch regelmäßig an Parkeingängen oder vor Schulen versuchen,
ohne abzusteigen durch die Drängelgitter zu fahren und sich die
Weichteile prellen.
Dass es auch *unhöflich* ist ... naja. Das ist ja nicht so ganz dein Thema.
Doch, *genau das* ist mein Thema.
Und ich denke auch nicht an den martialisch behelmten Mauntenbeiker,
sondern die ältere Dame, die nicht ausweichen kann.
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