Discussion:
Lust auf Tischkante?
(zu alt für eine Antwort)
Matthias Warkus
2007-12-22 07:09:29 UTC
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Damit Sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können:
http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&cccpage=22122007ArtikelPanoramaWeiss1

Viel Spaß,
mawa
Reinhard Greulich
2007-12-22 09:03:57 UTC
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Post by Matthias Warkus
Viel Spaß,
Ho - da stellen die Franzosen einen TGV aufs Gleis und lassen den,
kaum dass Stoiber Edi abgetreten ist, nonstop in zehn Minu.. äääh in
sechs Stunden mit 320 km/h direkt in die Mitte Bayerns rollen. Da kann
man mal sehen - schon Napoleon wusste, wie man die Nachbarn
beeindruckt.

Haben die den Autor bei DSO angeheuert?

Gruß - Reinhard.
--
de.etc.bahn.* Wintertreffen in Altenbeken
19. Januar 2008, Bahnhofsgaststätte
www.debx.de
Heidrun Kirchweger
2007-12-22 14:18:37 UTC
Permalink
Post by Matthias Warkus
http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&cccpage=22122007ArtikelPanoramaWeiss1
Inhaltlich mag das ja stimmen, aber es zeigt wieder einmal ein typisch
deutsches und österreichisches Problem auf, nämlich das, masochistisch die
eigenen Ingenieursleistungen gering zu schätzen und schlecht zu reden. Es
gibt überhaupt keinen Grund, sich mit dem ICE 3/Velaro vor dem TGV zu
schämen und Minderwertigkeitskomplexe daherzuschreiben.

Solche Zweifel würden den Franzosen niemals kommen, dort zeigt man seine
technischen Leistungen auch stolz her.
Lüko Willms
2007-12-22 14:57:23 UTC
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Am Sat, 22 Dec 2007 14:18:37 UTC, schrieb Heidrun Kirchweger
Post by Heidrun Kirchweger
sich mit dem ICE 3/Velaro vor dem TGV zu
schämen und Minderwertigkeitskomplexe daherzuschreiben.
Solche Zweifel würden den Franzosen niemals kommen, dort zeigt man seine
technischen Leistungen auch stolz her.
Da gibt es auch sonne und sonne.

"Man" ist immer sehr verschieden von sich selbst.


MfG,
L.W.
Matthias Warkus
2007-12-22 15:46:11 UTC
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Post by Heidrun Kirchweger
Post by Matthias Warkus
http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&cccpage=22122007ArtikelPanoramaWeiss1
Inhaltlich mag das ja stimmen, aber es zeigt wieder einmal ein typisch
deutsches und österreichisches Problem auf, nämlich das, masochistisch die
eigenen Ingenieursleistungen gering zu schätzen und schlecht zu reden.
Es stimmt nicht einmal inhaltlich. Mit dem fehlenden "à" in der
Erläuterung, was "TGV" heißt, geht es schon los, und dann kommt eine
beliebte, aber falsche Behauptung nach der anderen: Im Bahngeschäft sei
nur am Fernverkehr mit Geschäftsreisenden Geld zu verdienen; EIU
finanzierten ihre Netze grundsätzlich selber; es gebe nur "ganz wenige
Ausbaustrecken" in Deutschland und dort würden höchstens 275 km/h
gefahren; der ICE fahre auf der LGV POS langsamer als der TGV; "der
Pendolino" habe "in Italien zugekauft" werden müssen und der Ausbau
Augsburg-Stuttgart sei "noch nicht einmal in Planung".

Wer findet mehr?

mawa
Helmut Barth
2007-12-22 18:14:49 UTC
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Salut!
Post by Matthias Warkus
Wer findet mehr?
60 km/h auf der schäbigen Alb sind auch falsch. Richtig ist, daß der 5km
lange Abschnitt der Geislinger Steige von Geislingen/St. nach
Amstetten/Württ. mit maximal 70km/h befahren werden darf. Geschuldet ist
das übrigens nicht der Steigung sondern den dortigen engen Gleisbögen.

Ansonsten wird auf der Alb mit 110km/h gefahren von kurz vor Amstetten
bis Beimerstetten, dort gibt es einen Abschnitt mit 140km/h und
anschließend im Gefälle durch das Öhrlinger Tal nach Ulm wieder 110 km/h.

Günstigerweise dürfen auf der Alb nahezu alle Züge des Personenverkehrs
fast gleich schnell fahren, so daß eine gegenseitige Behinderung fast
ausgeschlossen ist[1].

Grüßle, Helmut

[1] ET 425/426 derzeit nur maximal 120 km/h, was aber wegen der
relativen Kürze des 140er Abschnitts nicht wirklich ins Gewicht fällt.
Jan Marco Funke
2007-12-23 09:29:08 UTC
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Post by Helmut Barth
Salut!
Post by Matthias Warkus
Wer findet mehr?
60 km/h auf der schäbigen Alb sind auch falsch. Richtig ist, daß der 5km
lange Abschnitt der Geislinger Steige von Geislingen/St. nach
Amstetten/Württ. mit maximal 70km/h befahren werden darf. Geschuldet ist
das übrigens nicht der Steigung sondern den dortigen engen Gleisbögen.
Genau, auch vor der NBS KRM gab es schon steile Strecken, die relativ
schnell befahren werden. Zum Beispiel auf der Strecke Düsseldorf -
Wuppertal gibt es zwischen Erkrath und Hochdahl eine 3 km lange Rampe
mit 33 Promille Steigung und dort sind AFAIK 120 km/h (oder sogar noch
mehr?) erlaubt. Das ist schon recht eindrucksvoll, wenn die RE plötzlich
in voller Fahrt aus der Ebene in den den Hang einbiegen.
Post by Helmut Barth
[1] ET 425/426 derzeit nur maximal 120 km/h,
Nur derzeit, oder bleibt das nun auf Dauer so? Da die Verfügung des EBA
sogar für die Fahrzeuge in NRW gilt, welche mit einer Mg-Bremse am
mittleren ungebremsten Drehgestell nachgerüstet wurden, weiß ich
allerdings auch nicht, wie man die Bremsanlage nun noch effektiv
verbessern könnte. Mg-Bremsen an allen Drehgestellen sollen schon
deshalb nicht möglich sein, weil der Wagenkasten zu schwach sei, die
volle Bremskraft aufzunehmen. Deshalb gehe ich mal davon aus, dass diese
Geschwindigkeitsbegrenzung auf Dauer bestehen bleiben wird.
--
Jan Marco Funke
Christoph Schmitz
2007-12-23 17:59:14 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Post by Helmut Barth
[1] ET 425/426 derzeit nur maximal 120 km/h,
Nur derzeit, oder bleibt das nun auf Dauer so?
Da man es (nach nur fuenf Jahren) endlich geschafft hat,
die Streckenhoechstgeschwindigkeit auf einigen Abschnitten
der 2622 von 120 km/h auf bis zu 140 km/h anzuheben, bin
ich mir ziemlich sicher, dass das zumindest bei den 423ern
auf Dauer so bleiben wird und auch die 422er betrifft. ;-)

Christoph
Hans Bonfigt
2007-12-23 10:48:41 UTC
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Post by Matthias Warkus
Es stimmt nicht einmal inhaltlich. Mit dem fehlenden "à" in der
Erläuterung, was "TGV" heißt, geht es schon los,
Allerdings. Peinlichst.
Das Schlimste m.E.: Jeweils ohne auch nur einen Anflug von Begründung.
Post by Matthias Warkus
Wer findet mehr?
Das lohnt sich nicht.



Gruß Hans
Matthias Warkus
2007-12-23 14:12:16 UTC
Permalink
Post by Hans Bonfigt
Post by Matthias Warkus
Es stimmt nicht einmal inhaltlich. Mit dem fehlenden "à" in der
Erläuterung, was "TGV" heißt, geht es schon los,
Allerdings. Peinlichst.
Das Schlimste m.E.: Jeweils ohne auch nur einen Anflug von Begründung.
Der Artikel gibt jedenfalls ein Musterbeispiel davon ab, wie Bahn in
Deutschland unter Journalisten diskutiert wird: Gereizt, gehässig, ohne
auch nur minimalen Rechercheaufwand, und unter stetem Postulat der
Wertlosigkeit aller Anstrengungen im eigenen Land.

Die erfreuliche Ausnahme bilden hier übrigens -und das ist längst nicht
selbstverständlich- die großen Tageszeitungen, vor allem die FAZ, die
ohnehin gute Technikberichterstattung hat.

mawa
Hans Bonfigt
2007-12-23 15:44:50 UTC
Permalink
Post by Matthias Warkus
Der Artikel gibt jedenfalls ein Musterbeispiel davon ab, wie Bahn in
Deutschland unter Journalisten diskutiert wird: Gereizt, gehässig, ohne
auch nur minimalen Rechercheaufwand,
Von nichts kommt nichts.

In den 60er, 70er Jahren gab es bei staatlichen "Unternehmen" ein
Verhalten Kunden gegenüber, das jeder Beschreibung spottet und
selbst für einen Monopolisten unvertretbar ist.

Beispiel Post: Wenn Du eine Nebenstellenanlage an Deinem Telephon-
anschluß betriebst, dann mußtest Du für jede "vollamtsberechtigte"
Nebenstelle 5 Mark, für jede "halbamtsberechtigte" (i.e., man
konnte verbunden werden oder einen eingehenden Ruf beantworten)
immerhin 2 Mark 50 - jeweils pro Monat, wie sich wohl versteht.
Noch in den frühen 80ern wollte die Post von uns für jede Telephon-
steckdose monatlich DM 0,50. Für jede, also auch für Anrufbe-
antworter, Wähleinheit hierfür, Gebührenzähler - apropos:
Schamlos log die Post, "Für den Gebührenimpuls benötigen wir
zusätzliche, teuer Technik, daher müssen wir DM 5,-- pro Monat
erheben". Das Gegenteil war der Fall, man benötigte zusätzliche
Technik, um den Gebührenimpuls herauszufiltern.

Beispiel Bahn:
Die "Bahnsteigkarten" waren ja noch ganz putzig, aber was glaubst
Du, was zum Beispiel erforderlich war, um eine private Lokomotive
von Kassel nach Meinigen zu transportieren ? Da warst Du als Kunde
Bittsteller pur. Gut, das Problem wurde nicht einfacher dadurch,
daß wir zum einen ein paar Extrawünsche hatten und zum anderen
die Fahrt durch die heute bedauerlicherweise nicht mehr vorhandene
DDR ging. Hinterher jedenfalls kam ein *dicker* Leitz-Ordner
zusammen, und zwar nur für die Korrespondenz mit der BD Essen.
Manche unserer Kunden haben einen Gleisanschluß, zwei davon so-
gar streckenzugelassene Lokomotiven. Die haben auch heute noch
einen mordsmäßigen Papierkrieg zu bewerkstelligen, aber angeblich
hat sich das gegenüber früheren Zeiten deutlich verbessert.


Mein alter Herr vertrat die Ansicht, daß ein Unternehmen genau
wie ein Mensch eine gewisse Kultur habe und daß sich diese
Kultur nicht ohne weiteres ändern lasse. "Hutzel war ein Klümkes-
laden. Jetzt ist Hutzel eine große Holding - aber es ist immer
der Klümkesladen geblieben". Diesen Spruch ließ mein Alter auf
mich los, als ich 14 war, und ich dachte mir, "jetzt redet er
aber Mist". Diese Auffassung vertrat ich solange, bis ich dann
selbst Kontakte zu Hutzel, Pissmann und Co. hatte. Schlimm, wie
recht mein Vatter hatte. GRAUSAM, wenn kleinkariertes Klümkes-
ladendenken auch noch mit Geiz und Mißgunst kombiniert wird.
Irgendwo muß Lüko ja zu seinen Überzeugung gelangt sein - wenn
dies beispielsweise in einer deutschen Großdrogerie erfolgt
wäre, würde mich das nicht wundern.

Zurück zur Bahn:
Eine Unternehmenskultur, die aus der Zeit eines alimentierten
Monopolisten stammt, kann man nicht so ohne weiteres ändern.
Insbesondere dann nicht, wenn den Mitarbeitern alle Nachteile
eines marktwirtschaftlich geführten Systems genießen dürfen,
aber keinen einzigen Vorteil. Den Mitarbeitern zu erzählen,
"Ihr seid jetzt 'Unternehmer an Bord'" und sie gleichzeitig
von vorn bis hinten zu verscheißern - das muß scheitern.
So kommt dann eine erstaunliche Diskrepanz zustande: Auf der
einen Seite kommst Du in der "Premium-Klasse des ICE" ungefragt
in den Genuß von Zuckerbläsern und Pralinenpüppchen, aber wehe
Dir, wenn Du an einem Bahnhof ohne Launtsch kurz 'mal scheißen
mußt.
Es ist die Kundenorientierung, die fehlt: Während der Streiks
hatte die Bahn beispielsweise auf jeden Hinweis verzichtet, daß
die Bayerische Oberlandbahn zusätzliche Haltestellen anfuhr.
Nicht einmal an den Haltestellen selbst waren entsprechende
Hinweise angebracht.
Wie SCHEISSEGAL dem Ex-Monopolisten seine Kunden sind, zeigt sich
auch in anderen "Details": Am Abend der "Blitzeiskatastrophe"
stand ich in Berlin Zoo am zugigen Gleis. Erst 20, dann 40, dann
60 Minuten Verspätung, effektiv waren es dann 90. Das ist un-
schön. Tolldreist wird es aber dann, daß die Bahn ihre Kunden
losfahren läßt, obwohl sie weiß, daß in NRW die Hölle los ist
und der Zug in das wohl größte Bahnchaos der Nachkriesgeschichte
fährt. WARUM WIRD DAS NICHT ANGESAGT ? Ich wäre doch selbst-
verständlich in Berlin geblieben.
Was erwartest Du von einem Konzern, dessen Vorstand globales
Monolpoly spielt und darüber sein Kerngeschäft aus den Augen ver-
loren hat ?
Neulich war ich überrascht, daß ein Kunde richtig viel Geld für
Gärtnerarbeiten auf dem Firmengelände ausgab. Meinte der GF auf
Rückfrage zu mir, "Ein sauberes, ansprechendes Aussehen der eigenen
Produktionsstätten - das ist die Investition mit dem denkbar
besten ROI - denn das motiviert Mitarbeiter und Kunden gleich-
zeitig, mit uns zu arbeiten und dabei Freude zu empfinden".
Ganz sicher hat der Mann recht. Und ebenso sicher wird auch
umgekehrt ein Schuh draus: Sieh Dir an, wie die Bahn ihre
Strecken verfallen und herunterkommen läßt. Was heißt hier
überhaupt, "ihre Strecken" ? Das ist Volkseigentum.
Post by Matthias Warkus
und unter stetem Postulat der Wertlosigkeit aller Anstrengungen
im eigenen Land.
"Herr Meier hat sich stets bemüht, die in ihn gesetzten Erwar-
tungen zu erfüllen": Anstrengungen sind nur dann wertvoll, wenn
sie auch Erfolg haben. Nicht einmal das: Du mußt den Erfolg
auch als solchen nach außen vermitteln.


Ich bin "Normalbürger" und kenne nichts vom ganzen Schratgedöns.

Aber als ein solcher assoziiert mein 'gesundes Volksempfinden':

Frankreich -> große Eisenbahntradition -> André Chapelon-> schon 1960
Weltrekord von 331 Km/h -> intelligente Bahnstomversorgung ->
TGV, überhallhin exportiert -> Le Mistral.
Der französicher Eisenbahner ist stolz, ein Eisenbahner zu sein.

Deutschland ? Da fällt mir spontan eigentlich nur das hinlänglich
bekannte Heine-Zitat ein.
Schon die großen deutschen Dampflokkonstrukteure wurden ausge-
bremst (und keiner kennt sie heute noch), phantastische Pro-
jekte wie der Transrapid wurden von Hobby- und Berufsbeden-
kenträgern kaputtgemacht, bewährte Technik vergammelt, beim ICE
blamiert man sich mit tausenden von Kinderkrankheiten.
Der deutsche Eisenbahner schämt sich für sein Unternehmen.

SCNF - da ist ein Synonym für ein modernes, dynamisches Verkehrsmittel.
DB - Das ist der defizitäre Sauladen für Penner und Verlierer.




Gruß Hans
Bjoern Schliessmann
2007-12-23 16:02:30 UTC
Permalink
Post by Hans Bonfigt
Frankreich -> große Eisenbahntradition -> André Chapelon->
schon 1960 Weltrekord von 331 Km/h -> intelligente
Bahnstomversorgung -> TGV, überhallhin exportiert -> Le Mistral.
Der französicher Eisenbahner ist stolz, ein Eisenbahner zu sein.
Deutschland ? Da fällt mir spontan eigentlich nur das
hinlänglich bekannte Heine-Zitat ein. Schon die großen deutschen
Dampflokkonstrukteure wurden ausgebremst (und keiner kennt sie
heute noch), phantastische Projekte wie der Transrapid wurden von
Hobby- und Berufsbedenkenträgern kaputtgemacht, bewährte Technik
vergammelt, beim ICE blamiert man sich mit tausenden von
Kinderkrankheiten. Der deutsche Eisenbahner schämt sich für sein
Unternehmen.
SCNF - da ist ein Synonym für ein modernes, dynamisches
Verkehrsmittel. DB - Das ist der defizitäre Sauladen für Penner
und Verlierer.
Warum hat die SNCF dann keinen Transrapid?


Björn
--
BOFH excuse #439:

Hot Java has gone cold
Hans Bonfigt
2007-12-23 17:34:14 UTC
Permalink
Post by Bjoern Schliessmann
Warum hat die SNCF dann keinen Transrapid?
Wetten, daß sie ihn hätte, wäre er in Frankreich erfunden worden ?
Christoph Schmitz
2007-12-23 17:31:41 UTC
Permalink
Post by Hans Bonfigt
Post by Bjoern Schliessmann
Warum hat die SNCF dann keinen Transrapid?
Wetten, daß sie ihn hätte, wäre er in Frankreich erfunden worden ?
Warum hat die SNCF dann keinen Aerotrain?

Christoph
Marc Haber
2007-12-23 18:10:22 UTC
Permalink
Post by Christoph Schmitz
Post by Hans Bonfigt
Post by Bjoern Schliessmann
Warum hat die SNCF dann keinen Transrapid?
Wetten, daß sie ihn hätte, wäre er in Frankreich erfunden worden ?
Warum hat die SNCF dann keinen Aerotrain?
Oder keinen Turbotrain?

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Das Ueberschreiten der | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Gleise ist verboten! " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Fdl Bad Driburg, 15.02.1997 | Fon: *49 621 72739834
Dieter Bruegmann
2007-12-23 17:12:18 UTC
Permalink
Post by Hans Bonfigt
SCNF - da ist ein Synonym für ein modernes, dynamisches Verkehrsmittel.
DB - Das ist der defizitäre Sauladen für Penner und Verlierer.
Oh wie schön, daß die Welt so einfach in Gut[tm] und Böse[tm]
einzuteilen ist!


Da Didi

*** Aus der heimlichen Hauptstadt des Havellandes in alle Welt: ***
*** Fröhliche Arschnachten, ihr Weinlöcher! ***
--
Dieter Brügmann, Spandau (b. Berlin) http://bruhaha.de
Diese Nachricht ist 100% biologisch abbaubar.
Hans Bonfigt
2007-12-23 17:32:41 UTC
Permalink
Post by Dieter Bruegmann
Oh wie schön, daß die Welt so einfach in Gut[tm] und Böse[tm]
einzuteilen ist!
Dieter: Das Wesen der Dinge ist ihr Schein.


Sei froh drum.
Marc Haber
2007-12-23 18:09:50 UTC
Permalink
Post by Hans Bonfigt
Auf der
einen Seite kommst Du in der "Premium-Klasse des ICE" ungefragt
in den Genuß von Zuckerbläsern und Pralinenpüppchen,
Meine Mutter hat mir glaubhaft versichert, außer zwei kleinen Palinen
und einem bitteren Kaffee in der ersten Klasse zwischen Hamburg und
Mannheim am Freitag keinen besonderen Service erlitten zu haben. Dabei
hätte sie gerne was gegessen.

Grüße
Marc
--
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Nordisch by Nature | Fdl Bad Driburg, 15.02.1997 | Fon: *49 621 72739834
Matthias Warkus
2007-12-23 19:11:36 UTC
Permalink
Post by Hans Bonfigt
Post by Matthias Warkus
Der Artikel gibt jedenfalls ein Musterbeispiel davon ab, wie Bahn in
Deutschland unter Journalisten diskutiert wird: Gereizt, gehässig,
ohne auch nur minimalen Rechercheaufwand,
Von nichts kommt nichts.
[...]

Und was willst du mir mit diesem länglichen Elaborat sagen? Doch
bestimmt nicht, dass irgend etwas des von dir Geschilderten die von mir
umschriebene Art von Zeitungsberichterstattung rechtfertigt oder auch
nur entschuldigt. Was denn dann?

mawa
Reinhard Greulich
2007-12-23 20:14:39 UTC
Permalink
Post by Hans Bonfigt
beim ICE
blamiert man sich mit tausenden von Kinderkrankheiten
Ich erinnere mich noch gut daran, dass die Presse hämisch über jedes
verstopfte Klo hergefallen ist (nun gut, die Betätigung der Spülung
ist wirklich schwachsinnig konstruiert gewesen und bis heute nicht
geändert) und jede Miniverspätung genüsslich zum Skandal aufgebläht
hat. Dabei war die Bahn zu dieser Zeit durchaus zu Recht stolz auf
ihre neuen Produkte (Interregio war ein anderes) und von den
Kinderkrankheiten beim TGV hat einfach nie jemand geredet. Und nach
dem Unfall in Eschede war sowieso jeder Rangierrempler eine
ICE-Katastrophe, mindestens jedoch beinahe und um Haaresbreite noch
mal gutgegangen.

Das Verhältnis der Deutschen zur Bahn ist vorurteilsbelastet, die
krampfhaften Versuche, das mittels diverser "Serviceoffensiven" zu
ändern, gehen eher nach hinten los, weil sie wenig Selbstbewusstsein
vermitteln. Das aber ist es, was fehlt.

Gruß - Reinhard.
--
de.etc.bahn.* Wintertreffen in Altenbeken
19. Januar 2008, Bahnhofsgaststätte
www.debx.de
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