Discussion:
LOCOMORE und die Klassen
(zu alt für eine Antwort)
Michael Zink
2016-12-16 22:40:01 UTC
Permalink
Hallo,

wegen Stephans Posting habe ich mir die ABB mal
durchgelesen^Wüberflogen und bin bei §6 hängen geblieben.

Es gibt nur Wagen 2. Klasse, aber mit den Bereichen Basic und
Business. Wenn Fahrkarten anderer Unternehmen anerkannt werden, gelten
solche der 1. Klasse für den Bereich Business der 2. Klasse. Solche
der 2. Klasse anscheinend (wird nicht explizit genannt) für den
Bereich Basic der 2. Klasse.

Hat jemand ne Idee, warum das so umständlich geregelt ist?
Also warum man zwischen Klassen und Bereichen unterscheidet und nicht
einfach Business als 1. Klasse deklariert?

TIA

Auf Wiederlesen

Michael
--
Das Internet darf kein GRUNDrechtsfreier Raum werden!
Henning Koch
2016-12-16 23:37:04 UTC
Permalink
Post by Michael Zink
Hat jemand ne Idee, warum das so umständlich geregelt ist?
Also warum man zwischen Klassen und Bereichen unterscheidet und nicht
einfach Business als 1. Klasse deklariert?
irgendwie fällt mir dazu nur das 7. Gebot des Animalismus ein ;-)
Stefan Reuther
2016-12-17 10:22:33 UTC
Permalink
Post by Michael Zink
Es gibt nur Wagen 2. Klasse, aber mit den Bereichen Basic und
Business. Wenn Fahrkarten anderer Unternehmen anerkannt werden, gelten
solche der 1. Klasse für den Bereich Business der 2. Klasse. Solche
der 2. Klasse anscheinend (wird nicht explizit genannt) für den
Bereich Basic der 2. Klasse.
Hat jemand ne Idee, warum das so umständlich geregelt ist?
Also warum man zwischen Klassen und Bereichen unterscheidet und nicht
einfach Business als 1. Klasse deklariert?
Ich würde ja mal vermuten: damit man je nach Bedarf flexibel Abteile
umdeklarieren kann, ohne, dass sich jemand beschwert "da ist ja gar kein
gelber Streifen über der Tür".


Stefan
Holger Koetting
2016-12-17 20:07:44 UTC
Permalink
Post by Stefan Reuther
Ich würde ja mal vermuten: damit man je nach Bedarf flexibel Abteile
umdeklarieren kann, ohne, dass sich jemand beschwert "da ist ja gar kein
gelber Streifen über der Tür".
Ist das nicht auch bei der Westbahn so, daß für Business einfach
eine Zweierreihe nur an einen Reisenden vergeben wird?

Gruß,

Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: ***@gmx.de
Homepage: http://www.strassenbahn-darmstadt.de
Stephan Bumberger
2016-12-17 20:27:52 UTC
Permalink
Post by Holger Koetting
Post by Stefan Reuther
Ich würde ja mal vermuten: damit man je nach Bedarf flexibel Abteile
umdeklarieren kann, ohne, dass sich jemand beschwert "da ist ja gar kein
gelber Streifen über der Tür".
Ist das nicht auch bei der Westbahn so, daß für Business einfach
eine Zweierreihe nur an einen Reisenden vergeben wird?
Bei denen heißt das WESTbahn und WESTbahn PLUS.

Da wird irgendjemand festgestellt haben, dass sich jemand, der in der 2.
Klasse sitzt auch als Passagier zweiter Klasse fühlt. Also hat man
offiziell keine zweite Klasse und schon ist das Problem gelöst. (Machen
die Fluggesellschaften ja auch so ähnlich)
--
Stephan
Martin Ebert
2016-12-17 20:59:48 UTC
Permalink
Post by Stefan Reuther
Post by Michael Zink
Hat jemand ne Idee, warum das so umständlich geregelt ist?
Also warum man zwischen Klassen und Bereichen unterscheidet und nicht
einfach Business als 1. Klasse deklariert?
Ich würde ja mal vermuten: damit man je nach Bedarf flexibel Abteile
umdeklarieren kann, ohne, dass sich jemand beschwert "da ist ja gar kein
gelber Streifen über der Tür".
Möglicherweise noch ein weiterer Aspekt: Die Croudfunding-Leute haben
laut Fernsehbeitrag rbb irgendwelche Vorteile.

Mt
Arne Johannessen
2016-12-17 11:22:32 UTC
Permalink
Post by Michael Zink
Es gibt nur Wagen 2. Klasse, aber mit den Bereichen Basic und
Business.
Es gibt ja auch eine Staatsbahn in Europa, die das so macht (NSB, dort
heißt es dann Økonomi und Komfort). Plätze im Komfort-Bereich werden
dort gegen einen simplen Zuschlag von etwa 10 Euro pro Reise verkauft,
was auf längeren Strecken natürlich ein guter Deal ist. Der A-Wagen ist
häufig als erster ausverkauft. Keine Ahnung, was die sich dabei denken.
Post by Michael Zink
Wenn Fahrkarten anderer Unternehmen anerkannt werden, gelten
solche der 1. Klasse für den Bereich Business der 2. Klasse. Solche
der 2. Klasse anscheinend (wird nicht explizit genannt) für den
Bereich Basic der 2. Klasse.
Wie sehen denn die Preisunterschiede bei Locomore aus? (Ja, könnte ich
selbst rausfinden.)
Post by Michael Zink
Hat jemand ne Idee, warum das so umständlich geregelt ist?
Also warum man zwischen Klassen und Bereichen unterscheidet und nicht
einfach Business als 1. Klasse deklariert?
Vielleicht wollen sie es ähnlich machen wie die NSB (warum auch immer),
müssen aber 1. Klasse-Fahrkarten anerkennen, die andere Unternehmen
ausgestellt haben? Das Problem hat die NSB ja nicht...
--
Arne Johannessen
Bodo G. Meier
2016-12-18 13:29:29 UTC
Permalink
Post by Arne Johannessen
Post by Michael Zink
Es gibt nur Wagen 2. Klasse, aber mit den Bereichen Basic und
Business.
Es gibt ja auch eine Staatsbahn in Europa, die das so macht (NSB, dort
heißt es dann Økonomi und Komfort). Plätze im Komfort-Bereich werden
dort gegen einen simplen Zuschlag von etwa 10 Euro pro Reise verkauft,
was auf längeren Strecken natürlich ein guter Deal ist. Der A-Wagen ist
häufig als erster ausverkauft. Keine Ahnung, was die sich dabei denken.
Auch in den übrigen Wagen gibt es gratis WiFi und die Steckdosen sind
bei diversen Renovierungen auch zahlreicher geworden. Nur für
Zeitschriften und gratis Kaffee und Tee aus Pumpthermoskannen lohnt sich
Komfort m.M.n. nicht mehr.

Gruss,
Bodo
Arne Johannessen
2016-12-18 14:31:39 UTC
Permalink
Post by Bodo G. Meier
Post by Arne Johannessen
Post by Michael Zink
Es gibt nur Wagen 2. Klasse, aber mit den Bereichen Basic und
Business.
Es gibt ja auch eine Staatsbahn in Europa, die das so macht (NSB, dort
heißt es dann Økonomi und Komfort). Plätze im Komfort-Bereich werden
dort gegen einen simplen Zuschlag von etwa 10 Euro pro Reise verkauft,
was auf längeren Strecken natürlich ein guter Deal ist. Der A-Wagen ist
häufig als erster ausverkauft. Keine Ahnung, was die sich dabei denken.
Auch in den übrigen Wagen gibt es gratis WiFi und die Steckdosen sind
bei diversen Renovierungen auch zahlreicher geworden. Nur für
Zeitschriften und gratis Kaffee und Tee aus Pumpthermoskannen lohnt sich
Komfort m.M.n. nicht mehr.
Nanu, sind denn die Automaten jetzt dauerhaft stillgelegt?

Ansonsten wären der Tisch und das Mehr an Platz noch ein Argument. Aber
auf die Frage, ob sich NSB Komfort an sich lohnt, zielte ich
ursprünglich gar nicht ab; vielmehr darauf, dass ein fixer Zuschlag auf
langen Strecken ganz erheblich günstiger ist als ein variabler
Mehrpreis von z. B. 60 % für den Übergang von der 2. in die 1. Klasse.
Wobei ich halt die Locomore-Preise nicht kenne.
--
Arne Johannessen
Ralf Gunkel
2016-12-18 14:56:08 UTC
Permalink
Am 18.12.16 15:31, schrieb Arne Johannessen:
...
Post by Arne Johannessen
Ansonsten wären der Tisch und das Mehr an Platz noch ein Argument. Aber
auf die Frage, ob sich NSB Komfort an sich lohnt, zielte ich
ursprünglich gar nicht ab; vielmehr darauf, dass ein fixer Zuschlag auf
langen Strecken ganz erheblich günstiger ist als ein variabler
Mehrpreis von z. B. 60 % für den Übergang von der 2. in die 1. Klasse.
Wobei ich halt die Locomore-Preise nicht kenne.
Stuttgart - Berlin hat folgende Preisspannen gemäß locomore.com/de/angebot/
Basic: 22 - 65 €
Business: 38 - 98 €


Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist gelebte Paranoia. Und das ist auch gut so." Dirk
Möbius in deb*
Reinhard Greulich
2016-12-18 17:17:28 UTC
Permalink
Basic: 22 - 65 €
Business: 38 - 98 €
Hm. Mit BC25 und Sparpreisbuchung für 29,65 Euro in der ersten Klasse
zu haben. Mehr als ein Zug am Tag.

Leicht werden die es nicht haben.

Gruß - Reinhard.
--
de.etc.bahn.* Wintertreffen 2017 auf Alp Grüm,
Rigi Klösterli und in Brig - 1..- 6.3.2017,
Programm und Anmeldung bis 15.12.: http://www.debx.de
Ralf Gunkel
2016-12-18 17:24:48 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Basic: 22 - 65 €
Business: 38 - 98 €
Hm. Mit BC25 und Sparpreisbuchung für 29,65 Euro in der ersten Klasse
zu haben. Mehr als ein Zug am Tag.
Leicht werden die es nicht haben.
Aber es wird andererseits gerade in den nächsten Tagen Daten geben in denen
kaum noch SP Kontingente

Und die ersten Mimimis kommen auch aus den Löchern.
Ich denke sowas wie spezielle Preisgestaltung nennt sich Marktwirtschaft.
Kann man in jedem Internetshop oder Warenhaus haben.
http://www.businessinsider.de/dubiose-preispolitik-eisenbahn-startup-locomore-fuehrt-seine-kunden-hinters-licht-2016-12


Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist gelebte Paranoia. Und das ist auch gut so." Dirk
Möbius in deb*
Reinhard Greulich
2016-12-18 17:36:42 UTC
Permalink
Post by Ralf Gunkel
Und die ersten Mimimis kommen auch aus den Löchern.
Ich denke sowas wie spezielle Preisgestaltung nennt sich Marktwirtschaft.
Kann man in jedem Internetshop oder Warenhaus haben.
Allerdings. Und jemand, der bis Ostbahnhof gebucht hat, würde am
Hauptbahnhof wohl kaum am Aussteigen gehindert.

Ist nur eine Frage der Zeit, bis sich das rumspricht. Dann gibts
Gleichstellung wie bei DB und eine Mischkalkulation für BERLIN, das
wären dann aber wohl keine Kampfpreise mehr.

Und Luft im Fahrplan? Tja, hat jemand keine wie die DB, gibts Haue
dafür und für "Trödelei" auch.

Wenn der Laden pleite ist, wird man es so oder so der DB in die Schuhe
schieben wollen. Wobei der Ladewig das wohl nicht tun wird, das ist
eigentlich einer, der weiß, wovon er redet. Aber wen interessieren
schon Fakten.

Gruß - Reinhard.
--
de.etc.bahn.* Wintertreffen 2017 auf Alp Grüm,
Rigi Klösterli und in Brig - 1..- 6.3.2017,
Programm und Anmeldung bis 15.12.: http://www.debx.de
Wolfgang Kynast
2016-12-18 17:43:41 UTC
Permalink
On Sun, 18 Dec 2016 18:36:42 +0100, "Reinhard Greulich" posted:

...
Post by Reinhard Greulich
Und Luft im Fahrplan? Tja, hat jemand keine wie die DB, gibts Haue
dafür und für "Trödelei" auch.
Sie werden wohl keine "bessere" Trasse bekommen haben.

Wie schon geschrieben hat die DB auch recht unterschiedliche
Fahrzeiten zwischen S und DA:
Message-ID: <***@mid.individual.net>
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Ralf Gunkel
2016-12-18 18:00:52 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
...
Post by Reinhard Greulich
Und Luft im Fahrplan? Tja, hat jemand keine wie die DB, gibts Haue
dafür und für "Trödelei" auch.
Sie werden wohl keine "bessere" Trasse bekommen haben.
Man bekommt schnellere Trassen wenn man diese bestellt. Siehe HKX mit seiner
"tollen" Bestellung die den MRB NV-Trassen zuwieder lief.

Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist gelebte Paranoia. Und das ist auch gut so." Dirk
Möbius in deb*
Wolfgang Kynast
2016-12-18 18:32:38 UTC
Permalink
Post by Ralf Gunkel
Post by Wolfgang Kynast
...
Post by Reinhard Greulich
Und Luft im Fahrplan? Tja, hat jemand keine wie die DB, gibts Haue
dafür und für "Trödelei" auch.
Sie werden wohl keine "bessere" Trasse bekommen haben.
Man bekommt schnellere Trassen wenn man diese bestellt.
Aber doch nur, wenn eine verfügbar ist. Und aus meiner Darmstädter
Zeit ist mir in Erinnerung, dass diese Strecke Morgens ziemlich dicht
ist.

Warum steht denn sonst der IC 2396 11 Minuten in HD?
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Holger Koetting
2016-12-19 16:48:28 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
Aber doch nur, wenn eine verfügbar ist.
Du bekommst jede beliebige Trasse. Allerdings wirst Du Dir
überlegen, ob sie Dir den Preis wert ist.

Gruß,

Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: ***@gmx.de
Homepage: http://www.strassenbahn-darmstadt.de
Michael Zink
2016-12-19 19:19:08 UTC
Permalink
Post by Holger Koetting
Du bekommst jede beliebige Trasse. Allerdings wirst Du Dir
überlegen, ob sie Dir den Preis wert ist.
Und wenn mehrere Unternehmen die gleiche Trasse bekommen möchten.

Auf Wiederlesen

Michael
--
Das Internet darf kein GRUNDrechtsfreier Raum werden!
Ralf Gunkel
2016-12-19 23:08:44 UTC
Permalink
Post by Michael Zink
Post by Holger Koetting
Du bekommst jede beliebige Trasse. Allerdings wirst Du Dir
überlegen, ob sie Dir den Preis wert ist.
Und wenn mehrere Unternehmen die gleiche Trasse bekommen möchten.
Dann wird ein Bestpreisverfahren durchgeführt. Wem diese Teasse das meiste
wert ist bekommt sie auch.
Zur Not entscheidet die Aufsichtsbehörde

Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist gelebte Paranoia. Und das ist auch gut so." Dirk
Möbius in deb*
Reinhard Greulich
2016-12-20 19:23:01 UTC
Permalink
Post by Ralf Gunkel
Dann wird ein Bestpreisverfahren durchgeführt. Wem diese Teasse das meiste
wert ist bekommt sie auch.
Siehe Sylt, wo auf diese Weise RDC die Trassen DB Autozug weggekauft
hat.
Post by Ralf Gunkel
Zur Not entscheidet die Aufsichtsbehörde
Siehe Sylt, wo DB Autozug dann Trassen zurückbekommen hat, weil sie
einen als höherwertig geltenden Verkehr auf die Beine gestellt haben.

(So ist wenigstens überhaupt was gefahren, RDC hat es ja fast ein Jahr
lang nicht gebacken bekommen.)

Gruß - Reinhard
--
de.etc.bahn.* Wintertreffen 2017 auf Alp Grüm,
Rigi Klösterli und in Brig - 1..- 6.3.2017,
Programm und Anmeldung bis 15.12.: http://www.debx.de
Holger Koetting
2016-12-20 19:29:45 UTC
Permalink
Post by Michael Zink
Post by Holger Koetting
Du bekommst jede beliebige Trasse. Allerdings wirst Du Dir
überlegen, ob sie Dir den Preis wert ist.
Und wenn mehrere Unternehmen die gleiche Trasse bekommen möchten.
Dann werden nacheinander die mehreren Unternehmen bei "noch'n Euro
mehr" aussteigen. Zum ersten, zum ... Und die Trasse geht an
Rail4Zink.

Gruß,

Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: ***@gmx.de
Homepage: http://www.strassenbahn-darmstadt.de
Andreas Barth
2016-12-19 19:30:38 UTC
Permalink
Post by Holger Koetting
Post by Wolfgang Kynast
Aber doch nur, wenn eine verfügbar ist.
Du bekommst jede beliebige Trasse. Allerdings wirst Du Dir
überlegen, ob sie Dir den Preis wert ist.
Das stimmt bei einem Konflikt mit transeuropäischem Güterverkehr nur
bedingt.


Viele Grüße
Andi
Reinhard Greulich
2016-12-18 19:35:59 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Kynast
Sie werden wohl keine "bessere" Trasse bekommen haben.
Klar, oder sie wollten keine, für die man mehr bezahlen muss. Aber das
schert ja die Bahnbasher nicht. Da heißt es dann, die DB bremst die
Konkurrenz aus.

Gruß - Reinhard.
--
de.etc.bahn.* Wintertreffen 2017 auf Alp Grüm,
Rigi Klösterli und in Brig - 1..- 6.3.2017,
Programm und Anmeldung bis 15.12.: http://www.debx.de
Martin Ebert
2016-12-19 04:10:48 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Wolfgang Kynast
Sie werden wohl keine "bessere" Trasse bekommen haben.
Klar, oder sie wollten keine, für die man mehr bezahlen muss. Aber das
schert ja die Bahnbasher nicht. Da heißt es dann, die DB bremst die
Konkurrenz aus.
Wem gehört die Firma, die die Trassen vergibt?

Um das mal von ganz oben zu betrachten:
Da wird über die Russen gerantet, die die Wirtschaft als Spielball
betrachten. Und über die Amerikaner, die ihren Staat gerade dem
Kapital zum Fraße vorwerfen.

Vielleicht sollten wir ganz leise sein:
Bei uns vergibt die Trassen eine Firma, die die 100%ige Tochter des
marktbeherrschenden Unternehmens ist.

Sprich weiter!
Die gehören alle dem Staat? Das ist gut?

Kenne ich. Ich bin DDR-Kind. Alles schon erlebt.

Aber nie wieder über Russland oder gar über Trump jammern:
Die machen nichts anderes, die entdecken das grad.

Mt
Helmut Barth
2016-12-19 09:31:11 UTC
Permalink
Salut!
Post by Martin Ebert
Wem gehört die Firma, die die Trassen vergibt?
[..]
Bei uns vergibt die Trassen eine Firma, die die 100%ige Tochter des
marktbeherrschenden Unternehmens ist.
Sprich weiter!
Es gibt klare, transparente Regeln zur Trassenvergabe und eine
Aufsichtsbehörde, welche bei Problemen regulierend eingreifen kann. Wo
genau ist das Problem? Es erwartet hoffentlich niemand, dass ein
Newcomer mit einem Zug/Tag/Richtung die Trassen von lange eingeführtem
Taktverkehr durcheinanderwürfeln kann?

Grüßle, Helmut
Wolfgang Kynast
2016-12-19 11:57:34 UTC
Permalink
Post by Helmut Barth
Salut!
Post by Martin Ebert
Wem gehört die Firma, die die Trassen vergibt?
[..]
Bei uns vergibt die Trassen eine Firma, die die 100%ige Tochter des
marktbeherrschenden Unternehmens ist.
Sprich weiter!
Es gibt klare, transparente Regeln zur Trassenvergabe und eine
Aufsichtsbehörde, welche bei Problemen regulierend eingreifen kann. Wo
genau ist das Problem? Es erwartet hoffentlich niemand, dass ein
Newcomer mit einem Zug/Tag/Richtung die Trassen von lange eingeführtem
Taktverkehr durcheinanderwürfeln kann?
Also ich nicht. Es ging mir nur darum, dass es vermutlich auf dieser
Strecke zu dieser Uhrzeit nix besseres gibt.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Reinhard Greulich
2016-12-19 16:33:03 UTC
Permalink
Post by Helmut Barth
Es erwartet hoffentlich niemand, dass ein
Newcomer mit einem Zug/Tag/Richtung die Trassen von lange eingeführtem
Taktverkehr durcheinanderwürfeln kann?
Der Newcomer erwartet es jedenfalls nicht. Dessen Chef ist angenehm
gut orientiert im Bahnbetrieb und weiß sehr genau, was er erwarten
kann und was er leisten muss. Die haben sich, wie man hört, ganze drei
Monate gegeben, um schwarze Zahlen zu fahren. Geld zum Nachschießen
ist sicherlich keins da.

Gruß - Reinhard.
--
de.etc.bahn.* Wintertreffen 2017 auf Alp Grüm,
Rigi Klösterli und in Brig - 1..- 6.3.2017,
Programm und Anmeldung bis 15.12.: http://www.debx.de
Marc Haber
2016-12-19 19:53:17 UTC
Permalink
Post by Helmut Barth
Es gibt klare, transparente Regeln zur Trassenvergabe und eine
Aufsichtsbehörde, welche bei Problemen regulierend eingreifen kann.
Das heißt aber nicht, dass man diese Regeln nicht missbrauchen kann.
Vergleiche den "Sylt Shuttle Plus".

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
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Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Reinhard Greulich
2016-12-19 20:08:31 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Das heißt aber nicht, dass man diese Regeln nicht missbrauchen kann.
Vergleiche den "Sylt Shuttle Plus".
Da hatte DB Netz den mehr bietenden Anbieter bevorzugt und DB Autozug
konnte überhaupt nur ins Geschäft kommen bzw. drin bleiben, indem sie
höherwertigen Verkehr strickten.

Sonst wären sie draußen und die Sylter dürften auf dem Festland
parken. Oder hat RDC inzwischen irgendwas auf die Reihe bekommen?

Gruß - Reinhard.
--
de.etc.bahn.* Wintertreffen 2017 auf Alp Grüm,
Rigi Klösterli und in Brig - 1..- 6.3.2017,
Programm und Anmeldung bis 15.12.: http://www.debx.de
Christoph Schmitz
2016-12-19 20:31:23 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Marc Haber
Das heißt aber nicht, dass man diese Regeln nicht missbrauchen kann.
Vergleiche den "Sylt Shuttle Plus".
Da hatte DB Netz den mehr bietenden Anbieter bevorzugt und DB Autozug
konnte überhaupt nur ins Geschäft kommen bzw. drin bleiben, indem sie
höherwertigen Verkehr strickten.
Sonst wären sie draußen und die Sylter dürften auf dem Festland
parken. Oder hat RDC inzwischen irgendwas auf die Reihe bekommen?
Haben sie anscheinend, in der Presse war zu lesen, dass sie ab
dem 18. Oktober mit zwei Zugpaaren pro Werktag gestartet sind
und zum Fahrplanwechsel (der ja mittlerweile erfolgt ist) auf
sieben Zugpaare an allen Wochentagen uebergehen werden.

Christoph
Reinhard Greulich
2016-12-19 16:30:16 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Wem gehört die Firma, die die Trassen vergibt?
DB Fernverkehr ist es nicht.

Gruß - Reinhard.
--
de.etc.bahn.* Wintertreffen 2017 auf Alp Grüm,
Rigi Klösterli und in Brig - 1..- 6.3.2017,
Programm und Anmeldung bis 15.12.: http://www.debx.de
Volker Borchert
2016-12-18 20:17:43 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Ralf Gunkel
Und die ersten Mimimis kommen auch aus den Löchern.
Ich denke sowas wie spezielle Preisgestaltung nennt sich Marktwirtschaft.
Kann man in jedem Internetshop oder Warenhaus haben.
Allerdings. Und jemand, der bis Ostbahnhof gebucht hat, würde am
Hauptbahnhof wohl kaum am Aussteigen gehindert.
Aber an der Bahnsteigsperre aufgegriffen und erst einmal wegen
Leistungserschleichung eingebuchtet.
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
Stephan Bumberger
2016-12-18 21:08:08 UTC
Permalink
Post by Volker Borchert
Post by Reinhard Greulich
Post by Ralf Gunkel
Und die ersten Mimimis kommen auch aus den Löchern.
Ich denke sowas wie spezielle Preisgestaltung nennt sich Marktwirtschaft.
Kann man in jedem Internetshop oder Warenhaus haben.
Allerdings. Und jemand, der bis Ostbahnhof gebucht hat, würde am
Hauptbahnhof wohl kaum am Aussteigen gehindert.
Aber an der Bahnsteigsperre aufgegriffen und erst einmal wegen
Leistungserschleichung eingebuchtet.
Weil er weniger in Anspruch genommen hat als bezahlt?
--
Stephan
Philip Newton
2016-12-19 09:28:30 UTC
Permalink
Post by Stephan Bumberger
Post by Volker Borchert
Post by Reinhard Greulich
Allerdings. Und jemand, der bis Ostbahnhof gebucht hat, würde am
Hauptbahnhof wohl kaum am Aussteigen gehindert.
Aber an der Bahnsteigsperre aufgegriffen und erst einmal wegen
Leistungserschleichung eingebuchtet.
Weil er weniger in Anspruch genommen hat als bezahlt?
Nein, sondern weil er eine andere Leistung in Anspruch genommen hat als
bezahlt, nämlich eine Leistung, die regelmäßig mehr kostet.

Gruß,
Philip
Stephan Bumberger
2016-12-19 10:28:06 UTC
Permalink
Post by Philip Newton
Post by Stephan Bumberger
Post by Volker Borchert
Post by Reinhard Greulich
Allerdings. Und jemand, der bis Ostbahnhof gebucht hat, würde am
Hauptbahnhof wohl kaum am Aussteigen gehindert.
Aber an der Bahnsteigsperre aufgegriffen und erst einmal wegen
Leistungserschleichung eingebuchtet.
Weil er weniger in Anspruch genommen hat als bezahlt?
Nein, sondern weil er eine andere Leistung in Anspruch genommen hat als
bezahlt, nämlich eine Leistung, die regelmäßig mehr kostet.
Die "andere Leistung" ist aber eine Teilmenge der gekauften Leistung.
Mehr als gekauft und bezahlt kann ich natürlich nicht in Anspruch
nehmen, weniger schon.

Woher soll ich denn als Kunde wissen, dass das regelmäßig mehr kostet?
Ich muss auch in Restaurants den Teller nicht leer essen, darf im Kino
vor Ende des Films aufstehen und gehen usw..
--
Stephan
Philip Newton
2016-12-19 12:33:31 UTC
Permalink
Post by Stephan Bumberger
Die "andere Leistung" ist aber eine Teilmenge der gekauften Leistung.
Mehr als gekauft und bezahlt kann ich natürlich nicht in Anspruch
nehmen, weniger schon.
Mit der Argumentation könnte die Bahn einen bei einer gebuchten Fahrt
bis Berlin einen auch bis nach Rügen befördern (und ohne Halt in Berlin
durchfahren). Einem also eine Übermenge der gekauften Leistung bieten --
wie das "darf's auch ein bisschen mehr sein" beim Schlachter, nur, dass
man nicht extra bezahlen muss. Mehr bieten als gefordert kann doch nicht
schlecht sein, oder? Freiwillig drei Jahre Garantie statt nur einem usw.?

Nur, dass der Kunde, wenn er 650g Hack bekommt obwohl er "ein Pfund"
bestellt hat, eben 500g essen und den Rest verfallen lassen kann, aber
wenn der Kunde mit einer Fahrkarte nach Berlin in Binz landet, ihm das
relativ wenig bringt, dass ihn die Bahn tatsächlich (wie gefordert) nach
Berlin befördert hat und dann "einfach" etwas weiter gefahren ist. ("Da
steht nur: Beförderung bis Berlin Hauptbahnhof. Nach Berlin Hauptbahnhof
haben wir sie auch gebracht. Von "Rauslassen aus dem Bahnhof" steht da
nichts auf dem Fahrschein.")

Die beiden Situationen sind also nicht ganz vergleichbar.
Post by Stephan Bumberger
Woher soll ich denn als Kunde wissen, dass das regelmäßig mehr kostet?
Das muss halt beim Buchen klar gemacht werden, dass man beim Buchen
einer Leistung "Fahrt von Stuttgart Hbf nach Berlin-Lichtenberg am
22.12.2016 um 10.38 Uhr" nur einen Anspruch auf genau diese Beförderung
hat und nicht eine abweichende -- ob diese Abweichung nun in weniger
Kilometer, einer andere Fahrtroute, einem anderen Datum, einer späteren
Uhrzeit oder was auch immer besteht.

Das mit der "keine abweichende Uhrzeit" muss man ja Leuten auch klar
machen, das versteht sich auch nicht zwangsläufig von selber.

Oder wie in England, wo es auch Fahrkarten gibt, die zwar keine
Zugbindung haben aber eine zeitliche Einschränkung. Da muss halt die
Beratung ausreichend, damit man weiß, dass man zwar dem Zug um 10.24
oder 12.24 oder 14.24 nehmen kenn, der 16.24 und 18.24 aber (mit DER
Fahrkarte) tabu sind.

Gruß,
Philip
Till Kinstler
2016-12-19 14:06:37 UTC
Permalink
Post by Philip Newton
Das muss halt beim Buchen klar gemacht werden, dass man beim Buchen
einer Leistung "Fahrt von Stuttgart Hbf nach Berlin-Lichtenberg am
22.12.2016 um 10.38 Uhr" nur einen Anspruch auf genau diese Beförderung
hat und nicht eine abweichende -- ob diese Abweichung nun in weniger
Kilometer, einer andere Fahrtroute, einem anderen Datum, einer späteren
Uhrzeit oder was auch immer besteht.
Für Luftfahrttarife wurde ein Teil der Frage, ob man weniger als die
gebuchte Leistung in Anspruch nehmen darf, schon durchprozessiert:
<https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=29.04.2010&Aktenzeichen=Xa%20ZR%205%2F09>
Dieses Urteil führte keineswegs dazu, dass man die Flugsegmente in einem
Flugschein nun ohne Konsequenzen in beliebiger Reihenfolge abfliegen
oder verfallen lassen kann, wie das damals einige glaubten. Zumindest
einige Fluggesellschaften weisen aber während des Buchungsprozesses nun
viel deutlicher darauf hin, dass der angebotene Preis nur gültig ist,
wenn man die zu buchenden Flugsegmente alle in dieser Reihenfolge nutzt.
Einige Fluggesellschaften fragten während des Buchungsprozesses auch
explizit, ob man gedenkt, die zu buchenden Flüge genau in dieser
Reihenfolge zu nutzen. Verneinte man das, bekam man halt ein Ticket vom
vollen, flexiblen Normalpreis angeboten (Lufthansens machten das so,
scheinen es aber wieder geändert zu haben).
Da es in Deutschland (auch bei Locomore) bei Zügen aber eben keine
Einstiegs- und Ausstiegskontrollen gibt, ist das im Eisenbahnverkehr
aber sowieso eher eine theoretische Fragestellung.

Grüße,
Till
Helmut Barth
2016-12-20 21:00:10 UTC
Permalink
Salut!
Post by Philip Newton
Das muss halt beim Buchen klar gemacht werden, dass man beim Buchen
einer Leistung "Fahrt von Stuttgart Hbf nach Berlin-Lichtenberg am
22.12.2016 um 10.38 Uhr" nur einen Anspruch auf genau diese Beförderung
hat und nicht eine abweichende -- ob diese Abweichung nun in weniger
Kilometer, einer andere Fahrtroute, einem anderen Datum, einer späteren
Uhrzeit oder was auch immer besteht.
Auf welcher Rechtsgrundlage will das EVU den Kunden im Zug behalten,
wenn dieser vor dem Ende der geplanten und gebuchten Fahrt an einem
planmäßigen Halt aussteigen will? Vertragserfüllung? Ok, der Kunde kommt
nie wieder und 1.000 andere die davon hören auch nicht.

Ähnlich wäre es, wenn man Ausstiegskontrollen vornähme und dort mit
einem Nachlösebegehr an den Kunden heranträte. Das funktioniert nur 2
Wochen und dann hat sich der potentielle Kundenstamm halbiert. Und eine
Diskussion, ob das Festhalten des Fahrgasts im Zug eine
Freiheitsberaubung darstellt gibts kostenlos obendrauf. Besser könnte
man keine Antiwerbung machen. ;)

Grüßle, Helmut
Andreas Barth
2016-12-20 22:40:54 UTC
Permalink
Post by Helmut Barth
Post by Philip Newton
Das muss halt beim Buchen klar gemacht werden, dass man beim Buchen
einer Leistung "Fahrt von Stuttgart Hbf nach Berlin-Lichtenberg am
22.12.2016 um 10.38 Uhr" nur einen Anspruch auf genau diese Beförderung
hat und nicht eine abweichende -- ob diese Abweichung nun in weniger
Kilometer, einer andere Fahrtroute, einem anderen Datum, einer späteren
Uhrzeit oder was auch immer besteht.
Auf welcher Rechtsgrundlage will das EVU den Kunden im Zug behalten,
wenn dieser vor dem Ende der geplanten und gebuchten Fahrt an einem
planmäßigen Halt aussteigen will? Vertragserfüllung? Ok, der Kunde kommt
nie wieder und 1.000 andere die davon hören auch nicht.
Fluggesellschaften haben dies viele Jahre mit Nachberechnung versucht,
wenn ein Rückflug nicht angetreten wurde. Und immer noch mit
Stornierung aller künftigen Flugteile, wenn eine Teilstrecke nicht
benutzt wurde.


Viele Grüße
Andi
Roman Racine
2016-12-19 19:16:34 UTC
Permalink
Post by Philip Newton
Post by Stephan Bumberger
Post by Volker Borchert
Post by Reinhard Greulich
Allerdings. Und jemand, der bis Ostbahnhof gebucht hat, würde am
Hauptbahnhof wohl kaum am Aussteigen gehindert.
Aber an der Bahnsteigsperre aufgegriffen und erst einmal wegen
Leistungserschleichung eingebuchtet.
Weil er weniger in Anspruch genommen hat als bezahlt?
Nein, sondern weil er eine andere Leistung in Anspruch genommen hat als
bezahlt, nämlich eine Leistung, die regelmäßig mehr kostet.
Ich weiss ja nicht wie das in Deutschland ist, aber in der Schweiz macht man
sich nur strafbar, wenn man etwas tut, das in einem Gesetz explizit mit
Strafe bedroht ist.

Im Schweizer Bundesgesetz über die Personenbeförderung (PBG) steht in Art.
57, Abs. 3:

|3 Auf Antrag wird mit Busse bestraft, wer vorsätzlich oder fahrlässig ohne
|gültigen Fahrausweis oder andere Berechtigung ein Fahrzeug benützt.

Diese Bestimmung geht anderen Bestimmungen über Delikte, die der Volksmund
"Leistungserschleichung" nennen könnte, im hier vorliegenden Fall vor, weil
sie die speziellere ist.

Wie klar ersichtlich ist, macht sich strafbar, wer ohne gültigen Fahrausweis
ein Fahrzeug benützt. Es macht sich dagegen nicht strafbar, wer mit gültigem
Fahrausweis ein Fahrzeug nicht benützt. Das Bundesgericht hat vor einigen
Jahren übrigens noch ausgeführt, dass dieser Absatz so zu verstehen ist,
dass man einen für die gefahrene Strecke gültigen Fahrausweis benötige,
nicht einen x-beliebigen gültigen.

Ich würde wetten, dass die Rechtslage in Deutschland genau gleich ist.

Gruss

Roman°
Till Kinstler
2016-12-20 08:48:56 UTC
Permalink
Post by Roman Racine
Ich weiss ja nicht wie das in Deutschland ist, aber in der Schweiz macht man
sich nur strafbar, wenn man etwas tut, das in einem Gesetz explizit mit
Strafe bedroht ist.
Es geht ja hier nicht um die Frage, ob jemand eine Straftat begeht,
sondern ob ein (zivilrechtlicher) Anspruch eines des Vertragspartner
entsteht, weil der Vertrag möglicherweise nicht eingehalten wird. Ich
habe die Geschäfts- und Beförderungsbedingungen von Locomore nicht
gelesen und auch nie bei denen gebucht. Insofern weiß ich nicht, ob sie
bei Vertragsabschluss überhaupt auf einen Anspruch auf eine
Nachberechnung, Vertragsstrafe oder Ungültigkeit des
Beförderungsvertrages geltend machen wollen, wenn ein Kunde nicht die
volle gebuchte Leistung in Anspruch nimmt (so wie das z.B.
Fluggesellschaften üblicherweise tun bzw. versuchen).

Grüße,
Till
Roman Racine
2016-12-20 13:15:46 UTC
Permalink
Post by Till Kinstler
Post by Roman Racine
Ich weiss ja nicht wie das in Deutschland ist, aber in der Schweiz macht
man sich nur strafbar, wenn man etwas tut, das in einem Gesetz explizit
mit Strafe bedroht ist.
Es geht ja hier nicht um die Frage, ob jemand eine Straftat begeht,
sondern ob ein (zivilrechtlicher) Anspruch eines des Vertragspartner
entsteht, weil der Vertrag möglicherweise nicht eingehalten wird.
Gerade eben ging's noch um eine Straftat, aber ok.
Post by Till Kinstler
Ich habe die Geschäfts- und Beförderungsbedingungen von Locomore nicht
gelesen und auch nie bei denen gebucht. Insofern weiß ich nicht, ob sie
bei Vertragsabschluss überhaupt auf einen Anspruch auf eine
Nachberechnung, Vertragsstrafe oder Ungültigkeit des
Beförderungsvertrages geltend machen wollen, wenn ein Kunde nicht die
volle gebuchte Leistung in Anspruch nimmt (so wie das z.B.
Fluggesellschaften üblicherweise tun bzw. versuchen).
Eine solche Klausel wäre überraschend und würde Treu und Glauben
widersprechen. Ich habe das schon mit Air Berlin getan (Hin- und Rückreise
gebucht, Rückreise auf den billigsten verfügbaren Termin gelegt und nicht
angetreten) und nie etwas gehört, mit verschiedenen Eisenbahngesellschaften
auch.

Gruss

Roman°
Till Kinstler
2016-12-20 13:27:49 UTC
Permalink
Post by Roman Racine
Gerade eben ging's noch um eine Straftat, aber ok.
Keine Ahnung, wo hier von Straftaten die Rede war. Vielleicht haben wir
Aussagen unterschiedlich interpretiert.
Post by Roman Racine
Eine solche Klausel wäre überraschend und würde Treu und Glauben
widersprechen.
Je nachdem, wie und wo sie formuliert ist: Ja. Siehe
<https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=29.04.2010&Aktenzeichen=Xa%20ZR%205%2F09>
Post by Roman Racine
Ich habe das schon mit Air Berlin getan (Hin- und Rückreise
gebucht, Rückreise auf den billigsten verfügbaren Termin gelegt und nicht
angetreten) und nie etwas gehört, mit verschiedenen Eisenbahngesellschaften
auch.
Ja, habe ich auch schon.
Problematischer ist aber, wenn man nicht die letzten Segmente eines
Flugscheins verfallen lässt, sondern frühere und dann spätere nutzen
möchte. Praktisch alle Fluggesellschaften, die Vergünstigungen bei
gemeinsamer Buchung von Hin- und Rückflug gewähren, behalten sich mehr
oder weniger deutlich (und rechtlich hinreichend) angekündigt vor, alle
weiteren Segmente zu stornieren, wenn eines nicht angetreten wird. Und
das wird auch gemacht. Sie drohen mitunter auch mit Nachberechnung auf
Grundlage der tatsächlich geflogenen Segmente. Ob das aber jemals
durchgesetzt wurde, weiß ich nicht.

Grüße,
Till
Reinhard Greulich
2016-12-18 22:10:31 UTC
Permalink
Post by Volker Borchert
Aber an der Bahnsteigsperre aufgegriffen und erst einmal wegen
Leistungserschleichung eingebuchtet.
Ist dir was nicht bekommen?

- R.
HC Ahlmann
2016-12-19 09:03:42 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Volker Borchert
Aber an der Bahnsteigsperre aufgegriffen und erst einmal wegen
Leistungserschleichung eingebuchtet.
Ist dir was nicht bekommen?
Die Leistung, nach Berlin Hbf zu reisen, wird teurer als die Leistung zu
Berliner Bahnhöfen davor oder danach verkauft. Ohne Kenntnis der
Beförderungsbedingungen und mit der Annahme, Locomore verkaufte nicht
entfernungsabhängige sondern relationsabhängige Tickets, liegt der
Schluss Leistungserschleichung nah. Das kann man so sehen, muss es aber
bei Kenntnis von Tarif und Beförderungsbedingungen nicht.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Fa.lk.Sc.H.a.de
2016-12-19 09:27:33 UTC
Permalink
Post by HC Ahlmann
Post by Reinhard Greulich
Post by Volker Borchert
Aber an der Bahnsteigsperre aufgegriffen und erst einmal wegen
Leistungserschleichung eingebuchtet.
Ist dir was nicht bekommen?
Die Leistung, nach Berlin Hbf zu reisen, wird teurer als die Leistung zu
Berliner Bahnhöfen davor oder danach verkauft. Ohne Kenntnis der
Beförderungsbedingungen und mit der Annahme, Locomore verkaufte nicht
entfernungsabhängige sondern relationsabhängige Tickets, liegt der
Schluss Leistungserschleichung nah. Das kann man so sehen, muss es aber
bei Kenntnis von Tarif und Beförderungsbedingungen nicht.
Mal abgesehen davon, das es keine Bahnsteigsperren gibt.
Reinhard Greulich
2016-12-19 16:37:17 UTC
Permalink
Post by HC Ahlmann
Die Leistung, nach Berlin Hbf zu reisen, wird teurer als die Leistung zu
Berliner Bahnhöfen davor oder danach verkauft.
Das werden sie nicht durchhalten können, sobald alle nur noch bis
Ostbahnhof buchen. Dann wird man die Berliner Bahnhöfe gleichstellen
als BERLIN und entsprechend neu kalkulieren. Vermutlich brauchte man
die aktuelle Kalkulation, um auf irgendwelche Kampfpreise zu kommen.

Gruß - Reinhard.
--
de.etc.bahn.* Wintertreffen 2017 auf Alp Grüm,
Rigi Klösterli und in Brig - 1..- 6.3.2017,
Programm und Anmeldung bis 15.12.: http://www.debx.de
HC Ahlmann
2016-12-19 17:48:49 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by HC Ahlmann
Die Leistung, nach Berlin Hbf zu reisen, wird teurer als die Leistung zu
Berliner Bahnhöfen davor oder danach verkauft.
Das werden sie nicht durchhalten können, sobald alle nur noch bis
Ostbahnhof buchen. Dann wird man die Berliner Bahnhöfe gleichstellen
als BERLIN und entsprechend neu kalkulieren. Vermutlich brauchte man
die aktuelle Kalkulation, um auf irgendwelche Kampfpreise zu kommen.
Das ist nur die kalkulatorische Seite des Anbieters, die sich als
zutreffend oder nicht erweisen wird und vielleicht zu einer Änderung
seiner AGB führt. Die diskutierte Leistungserschleichung bedarf einer
rechtlichen Betrachtung, weil sie die vereinbarten und erbrachten
Leistungen betrifft.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Reinhard Greulich
2016-12-19 20:12:35 UTC
Permalink
Post by HC Ahlmann
Die diskutierte Leistungserschleichung bedarf einer
rechtlichen Betrachtung, weil sie die vereinbarten und erbrachten
Leistungen betrifft.
Kann man akademisch natürlich machen, praxisrelevant ist sie nicht.
Wer aussteigt, ist draußen.

Gruß - Reinhard.
--
de.etc.bahn.* Wintertreffen 2017 auf Alp Grüm,
Rigi Klösterli und in Brig - 1..- 6.3.2017,
Programm und Anmeldung bis 15.12.: http://www.debx.de
Philip Newton
2016-12-19 09:26:34 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Und jemand, der bis Ostbahnhof gebucht hat, würde am
Hauptbahnhof wohl kaum am Aussteigen gehindert.
Am Aussteigen gehindert sicherlich nicht, aber eventuell beim Verlassen
des fahrkartenpflichtigen Bereiches bei einer Kontrolle zur
Fahrpreisnacherhebung aufgefordert.

Ist ein England wohl gang und gäbe -- dort wird halt auch versucht, über
die Relationsfahrpreise ("Advance"-Fahrkarten, grob vergleichbar mit
Sparpreisen: erhältlich idR bis 18 Uhr am Tag davor, Zugbindung,
kostenlose [Zwangs-]Platzreservierung inbegriffen) die Auslastung zu
steuern.

Ein Zug London-Reading ist zum Beispiel am Abend grundsätzlich
proppevoll, wenn die relativ nah an der Hauptstadt lebenden Pendler nach
Hause wollen, daher sind die Preise für die Relation teurer, als wenn
man etwas weiter fahren würde.

Wer aber mit einem Sparpreis für die Relation A-C über B schon an B
aussteigt, hat nicht die Leistung wahrgenommen, die er bezahlt hat,
sondern eine, die regelmäßig teurer zu bezahlen ist. Auch, wenn die
Strecke kürzer wäre. Es ist eben kein Kilometerpreis.

Auch Fluglinien machen das ja teilweise so: wenn du einen Teil einer
Flugkarte verfallen lässt, weil der Flugpreis für A-C über B billiger
ist als der von A nach B, kann es sein, dass dir der Rückflug storniert
wird, weil du gegen deren Richtlinien verstoßen hast.

Gruß,
Philip
Reinhard Greulich
2016-12-19 16:39:29 UTC
Permalink
Post by Philip Newton
Am Aussteigen gehindert sicherlich nicht, aber eventuell beim Verlassen
des fahrkartenpflichtigen Bereiches bei einer Kontrolle zur
Fahrpreisnacherhebung aufgefordert.
Du kennst die Örtlichkeit Berlin Hauptbahnhof? Offensichtlich nicht.

http://www.bahnhof.de/bahnhof-de/Berlin_Hauptbahnhof.html

Gruß - Reinhard.
--
de.etc.bahn.* Wintertreffen 2017 auf Alp Grüm,
Rigi Klösterli und in Brig - 1..- 6.3.2017,
Programm und Anmeldung bis 15.12.: http://www.debx.de
Holger Koetting
2016-12-19 18:48:53 UTC
Permalink
Post by Philip Newton
Ist ein England wohl gang und gäbe
Läßt sich aber in einigen Fällen problemlos austricksen,
indem man zur Fahrkarte A-C noch eine Fahrkarte $kaff-B
dazukauft und damit dann in B auscheckt.
Bringt natürlich nur was, solange der Preis dieser
Fahrkarte unter der Ersparnisgrenze liegt.

Gruß,

Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: ***@gmx.de
Homepage: http://www.strassenbahn-darmstadt.de
Philip Newton
2016-12-19 19:55:26 UTC
Permalink
Post by Holger Koetting
Post by Philip Newton
Ist ein England wohl gang und gäbe
Läßt sich aber in einigen Fällen problemlos austricksen,
indem man zur Fahrkarte A-C noch eine Fahrkarte $kaff-B
dazukauft und damit dann in B auscheckt.
Freilich.

Ebenso, wie man oft eine Menge Geld sparen kann, indem man für eine
Reise "A-B-C-...-X-Y-Z" zwei Fahrscheine kauft, nämlich A-B und Y-Z, und
darauf spekuliert (oder aus Erfahrung weiß), dass im Zeug keine
Fahrscheinkontrolle stattfindet, sondern nur die Barrieren am Start- und
Zielbahnhof zufriedengestellt werden müssen.

Was natürlich illegal ist.

(Legal ist hingegen, Fahrscheine A-B + B-C zu kaufen, die aufgrund der
Relationspreise sowie der Tatsache, dass die Relationen nicht alle von
derselben Gesellschaft bepreist werden, zusammen weniger kosten als A-C.
Das Suchen der "korrekten" Kombinationen bleibt allerdings dem Benutzer
überlassen; Fahrkartenschalter sind nicht verpflichtet, auf solche
Sparmöglichkeiten hinzuweisen.)

Gruß,
Philip
Klaus von der Heyde
2016-12-19 20:40:33 UTC
Permalink
Post by Philip Newton
Ebenso, wie man oft eine Menge Geld sparen kann, indem man für eine
Reise "A-B-C-...-X-Y-Z" zwei Fahrscheine kauft, nämlich A-B und Y-Z,
und darauf spekuliert (oder aus Erfahrung weiß), dass im Zeug keine
Fahrscheinkontrolle stattfindet, sondern nur die Barrieren am Start-
und Zielbahnhof zufriedengestellt werden müssen.
Das würde nur funktionieren wenn der Kontrolleur an der
Austrittssperre in Z keinen Stempel der Eintrittssperre in Y bzw. kein
Loch für den Fahrtbeginn¹ erwarten würde.

Selber lochen gilt natürlich nicht … ;)

¹) <http://web.hs-merseburg.de/~nosske/EpocheII/zt/e2z_fka3.html>

-- Klaus
Holger Koetting
2016-12-20 19:26:27 UTC
Permalink
Das würde nur funktionieren wenn der Kontrolleur an der
Austrittssperre in Z keinen Stempel der Eintrittssperre in Y bzw. kein
Loch für den Fahrtbeginn¹ erwarten würde.
Die mechanischen Kollegen interessiert das nicht. Die lesen
nur den Magnetstreifen und stellen fest, daß der Ausstieg hier
zulässig ist. Test auf Check-in bringt nix, weil auf den Dörfern
keine Sperren stehen.

Gruß,

Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: ***@gmx.de
Homepage: http://www.strassenbahn-darmstadt.de
Klaus von der Heyde
2016-12-20 21:13:48 UTC
Permalink
Post by Holger Koetting
Die mechanischen Kollegen interessiert das nicht. Die lesen
nur den Magnetstreifen und stellen fest, daß der Ausstieg hier
zulässig ist. Test auf Check-in bringt nix, weil auf den Dörfern
keine Sperren stehen.
Ah so, ich hätte da so etwas wie einen Stempelautomaten erwartet.

Kl – »nur gültig mit Entwerteraufdruck« – aus
Martin Theodor Ludwig
2016-12-20 21:46:04 UTC
Permalink
On Tue, 20 Dec 2016 20:26:27 +0100, Holger Koetting
Post by Holger Koetting
Post by Holger Koetting
Läßt sich aber in einigen Fällen problemlos austricksen,
indem man zur Fahrkarte A-C noch eine Fahrkarte $kaff-B
dazukauft und damit dann in B auscheckt.
Die mechanischen Kollegen interessiert das nicht. Die lesen
nur den Magnetstreifen und stellen fest, daß der Ausstieg hier
zulässig ist. Test auf Check-in bringt nix, weil auf den Dörfern
keine Sperren stehen.
Kommt drauf an. Wenn man in Barcelona vom Montserrat mit gestückelten
Fahrkarten ankommt, läßt einen die Sperre nicht raus, wenn die zweite
Fahrkarte nicht ordnungsgemäß eingestempelt wurde.

In Barcelona und in Montserrat-Bergstation stehen Sperren, durch die man
ohne Fahrkarte nicht durchkommt. Hingegen im Umsteigebahnhof zwischen
Zubringerstrecke und Zahnradstrecke ist der Bahnsteig frei zugänglich
(sowohl zum Zu-/Abgang als auch zum Umstieg). Wer nicht per Kombikarte
fährt (sondern für beide Teilstrecken je eine Rückfahrkarte hat), müßte
die Weiterfahrt-Fahrkarte in einen unauffälligen Entwerter (der neben
dem Fahrkartenautomaten kaum zu sehen ist) stecken, um die Fahrt in
diesem Sinn ordnungsgemäß anzutreten.

Bis dann, Martin
--
Autoreisezüge in Europa: http://www.autoreisezuege.org
Stefan Reuther
2016-12-19 09:24:52 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Ralf Gunkel
Und die ersten Mimimis kommen auch aus den Löchern.
Ich denke sowas wie spezielle Preisgestaltung nennt sich Marktwirtschaft.
Kann man in jedem Internetshop oder Warenhaus haben.
Allerdings. Und jemand, der bis Ostbahnhof gebucht hat, würde am
Hauptbahnhof wohl kaum am Aussteigen gehindert.
Ist nur eine Frage der Zeit, bis sich das rumspricht. Dann gibts
Gleichstellung wie bei DB und eine Mischkalkulation für BERLIN, das
wären dann aber wohl keine Kampfpreise mehr.
Es ist ja nicht so, dass man sowas bei der DB nicht erleben könnte.

"Eine Station mehr buchen, um aus dem Verbundtarif rauszukommen" oder
"bis kurz hinter die Grenze buchen, um mehr Ticketgültigkeit zu
erhalten"(†) ist ja nun nix neues.

"Dresden nach Berlin über Magdeburg mit Regio billiger als direkt" haben
sie klammheimlich zum Fahrplanwechsel wieder abgeschafft.
Post by Reinhard Greulich
Und Luft im Fahrplan? Tja, hat jemand keine wie die DB, gibts Haue
dafür und für "Trödelei" auch.
Auch Luft im Fahrplan kann die DB. Vor "wir sind jetzt von DD nach F
dank VDE 8 eine Stunde schneller" wurden die Fahrzeiten halt über die
Jahre immer weiter verlängert, gegenüber 2010 sind sie jetzt nur eine
halbe Stunde schneller.


Stefan
Ralph A. Schmid, dk5ras
2016-12-19 14:49:30 UTC
Permalink
Post by Stefan Reuther
Es ist ja nicht so, dass man sowas bei der DB nicht erleben könnte.
Genauso gibt es bei der DB Halte ohne Zustieg - man darf aber i.d.R.
dennoch rein :)


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Marc Haber
2016-12-20 17:51:55 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Stefan Reuther
Es ist ja nicht so, dass man sowas bei der DB nicht erleben könnte.
Genauso gibt es bei der DB Halte ohne Zustieg - man darf aber i.d.R.
dennoch rein :)
So der Zug an einem Bahnsteig steht.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Helmut Barth
2016-12-21 16:01:29 UTC
Permalink
Salut!
Post by Marc Haber
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Stefan Reuther
Es ist ja nicht so, dass man sowas bei der DB nicht erleben könnte.
Genauso gibt es bei der DB Halte ohne Zustieg - man darf aber i.d.R.
dennoch rein :)
So der Zug an einem Bahnsteig steht.
Beim klassischen "Hält nur zum Ausstieg" bspw. in München- Pasing
sollte er genau das tun. ;)

Grüßle, Helmut
Marc Haber
2016-12-21 19:25:03 UTC
Permalink
Post by Helmut Barth
Post by Marc Haber
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Stefan Reuther
Es ist ja nicht so, dass man sowas bei der DB nicht erleben könnte.
Genauso gibt es bei der DB Halte ohne Zustieg - man darf aber i.d.R.
dennoch rein :)
So der Zug an einem Bahnsteig steht.
Beim klassischen "Hält nur zum Ausstieg" bspw. in München- Pasing
sollte er genau das tun. ;)
Während die Rangier-Betriebshalte der Nachtzüge nicht notwendigerweise
am Bahnsteig stattfanden.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Philip Newton
2016-12-20 18:16:03 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Stefan Reuther
Es ist ja nicht so, dass man sowas bei der DB nicht erleben könnte.
Genauso gibt es bei der DB Halte ohne Zustieg - man darf aber i.d.R.
dennoch rein :)
Da fällt mir die Geschichte mit den Zügen nach Reading ein - in England
gibt es einige Züge, die im Pendlervorort morgens nur zum Aussteigen,
abends nur zum Einsteigen halten (weil sie halt nicht von Pendlern
benutzt werden sollen sondern von Menschen, die weitere Reisen unternehmen).

Es gibt natürlich trotzdem Pendler, die mit diesen Zügen reisen, weil
sie spekulieren: wenn der Zug eh hält, dann komme ich auch rein/raus.
Und der fährt gerade zu so einer schön passenden Uhrzeit und lässt die
Unterwegsbahnhöfe so schön aus.

Nur kommt es zumindest beim Abendzug London-Reading-Wales öfter vor,
dass wenn er London proppevoll verlassen hat, der Halt in Reading
einfach ausgelassen wird (dort wäre ja nur Zustieg erlaubt, aber ein
Zustieg in einen übervollen Zug wäre nicht möglich und daher nicht
sinnvoll). Eventuell in Reading zusteigen wollende Reisende werden dann
mit einem anderen Zug weiter streckenaufwärts gebracht.

...und die "schlauen" Pendler, die da eigentlich aussteigen wollten?
Müssen sich dem Schaffner erklären, warum sie ohne gültigen Fahrausweis
unterwegs sind, da ihr Fahrschein nur bis Reading gilt und nicht bis zum
ersten tatsächlichen Halt des Zuges an dem Tag (meist Didcot oder Swindon).

"Ich wollte ja in Reading aussteigen" zieht ja nicht, da der Zug in
Reading gar keinen garantierten Halt zum Aussteigen hat, sie sich mithin
nicht darauf verlassen können und auch keinen Anspruch darauf haben, aus
DEM zug in Reading aussteigen zu können.

Gruß,
Philip
Holger Koetting
2016-12-20 19:20:46 UTC
Permalink
Post by Philip Newton
...und die "schlauen" Pendler, die da eigentlich aussteigen wollten?
Müssen sich dem Schaffner erklären, warum sie ohne gültigen Fahrausweis
unterwegs sind, da ihr Fahrschein nur bis Reading gilt und nicht bis zum
ersten tatsächlichen Halt des Zuges an dem Tag (meist Didcot oder Swindon).
Das ist aber Quark, weil die Fahrkarte nach Reading so oder so nicht
gilt, egal ob der Zug anhält oder nicht.
Post by Philip Newton
"Ich wollte ja in Reading aussteigen"
Oh, da habe ich mich wohl im Bahnsteig geirrt.

Gruß,

Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: ***@gmx.de
Homepage: http://www.strassenbahn-darmstadt.de
Ralph A. Schmid, dk5ras
2016-12-21 08:16:51 UTC
Permalink
Post by Philip Newton
Da fällt mir die Geschichte mit den Zügen nach Reading ein - in England
gibt es einige Züge, die im Pendlervorort morgens nur zum Aussteigen,
abends nur zum Einsteigen halten (weil sie halt nicht von Pendlern
benutzt werden sollen sondern von Menschen, die weitere Reisen unternehmen).
Bei uns sind die Gründe dafür anders, das sind i.d.R. langlaufende
Fernzüge, die im Zielgebiet auch an ein paar Vorort-Bahnhöfen zum
Ausstieg halten. Zum Einstieg werden vermutlich keine Fahrkarten
verlauft bzw. auch keine Umstiege da draufgebucht, weil man da keine
Fahrgastrechtefälle generieren will, wenn der Zug mal bissl später da
ist, dazu muß man dann keine Mobilitätshilfen vorhalten, muß keine
verbindliche Abfahrt ordern - und, ganz wichtig, man darf auch zu früh
sein und dann einfach weiterfahren. Es wäre wohl den Reisenden schwer
vermittelbar, wenn man in Hamburg-Harburg die 20 Minuten
Fahrplanreserve, die man auf dem Weg von Zürich hierher
glücklicherweise nicht benötigt hat, abbummeln muß, vor man endlich
nach HH-Hbf weiterfahren darf.

Kommt nun einer zufällig daher, der einfach den nächsten Zug nach
Hamburg nehmen will, und der ein Ticket hat, was da gilt, dann nehmen
sie den natürlich mit, das war jedenfalls noch nie ein Problem.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Philip Newton
2016-12-21 08:40:17 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
und, ganz wichtig, man darf auch zu früh
sein und dann einfach weiterfahren. Es wäre wohl den Reisenden schwer
vermittelbar, wenn man in Hamburg-Harburg die 20 Minuten
Fahrplanreserve, die man auf dem Weg von Zürich hierher
glücklicherweise nicht benötigt hat, abbummeln muß, vor man endlich
nach HH-Hbf weiterfahren darf.
Kommt nun einer zufällig daher, der einfach den nächsten Zug nach
Hamburg nehmen will, und der ein Ticket hat, was da gilt, dann nehmen
sie den natürlich mit, das war jedenfalls noch nie ein Problem.
Ah, das ergibt Sinn, danke!

Da ich in Hamburg-Harburg wohne, habe ich mich schon manchmal darüber
gewundert, dass die meisten Fernzüge nur zum Aussteigen halten und mich
gefragt, was passieren würde, wenn doch einer einsteigt.

Das mit dem "früher losfahren, man kann sich nicht auf eine bestimmte
Abfahrtszeit verlassen" ergibt Sinn und ist für die weiter fahrenden
Fahrgäste ja idR das Sinnvollste.

Gruß,
Philip
Ralph A. Schmid, dk5ras
2016-12-21 08:59:56 UTC
Permalink
Post by Philip Newton
Da ich in Hamburg-Harburg wohne, habe ich mich schon manchmal darüber
gewundert, dass die meisten Fernzüge nur zum Aussteigen halten und mich
gefragt, was passieren würde, wenn doch einer einsteigt.
Nix :) Ggf. rennt gleich der schaffner auf einen zu und kontrolliert
und ist enttäuscht, daß man nicht nur ein Verbundticket hat, so
passiert es mir jedenfalls öfters, wenn ich in Duisburg in einen ICE
einsteige, um nach Essen zu kommen.
Post by Philip Newton
Das mit dem "früher losfahren, man kann sich nicht auf eine bestimmte
Abfahrtszeit verlassen" ergibt Sinn und ist für die weiter fahrenden
Fahrgäste ja idR das Sinnvollste.
Ja, so schaut's aus.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Arne Johannessen
2016-12-18 18:54:50 UTC
Permalink
Post by Ralf Gunkel
Und die ersten Mimimis kommen auch aus den Löchern.
Ich denke sowas wie spezielle Preisgestaltung nennt sich Marktwirtschaft.
Kann man in jedem Internetshop oder Warenhaus haben.
http://www.businessinsider.de/dubiose-preispolitik-eisenbahn-startup-locomore-fuehrt-seine-kunden-hinters-licht-2016-12
Ach je, noch nicht mal die DB will sich zu den Tarifen von Locomore
äußern. Warum sollte sie auch? Und für den "unabhängigen Experten mit
30 Jahren Berufserfahrung" sind günstigere Preise für längere Strecken
natürlich völlig neu. Soll man sich jetzt freuen, dass Bahnbashing
nicht bloß immer die DB trifft?!
--
Arne Johannessen
Wolfgang Kynast
2016-12-18 19:04:04 UTC
Permalink
Post by Arne Johannessen
Post by Ralf Gunkel
Und die ersten Mimimis kommen auch aus den Löchern.
Ich denke sowas wie spezielle Preisgestaltung nennt sich Marktwirtschaft.
Kann man in jedem Internetshop oder Warenhaus haben.
http://www.businessinsider.de/dubiose-preispolitik-eisenbahn-startup-locomore-fuehrt-seine-kunden-hinters-licht-2016-12
Ach je, noch nicht mal die DB will sich zu den Tarifen von Locomore
äußern. Warum sollte sie auch? Und für den "unabhängigen Experten mit
30 Jahren Berufserfahrung" sind günstigere Preise für längere Strecken
natürlich völlig neu. Soll man sich jetzt freuen, dass Bahnbashing
nicht bloß immer die DB trifft?!
Springer-Presse halt.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Philip Newton
2016-12-19 09:20:46 UTC
Permalink
Und für den "unabhängigen Experten mit 30
Jahren Berufserfahrung" sind günstigere Preise für längere Strecken
natürlich völlig neu.
Der Teil hatte mich auch gewundert.

Da kann er kein besonders versierter Experte sein -- dass ein Tarif von
"Haltepunkt in der Pampa, etwas weiter entfernt" billiger sein kann als
ein Tarif zum selben Zielbahnhof mit Ausgangspunkt "Hauptbahnhof einer
Millionenstadt", das gibt's bei der DB schon länger.

Gruß,
Philip
Helmut Barth
2016-12-19 09:38:05 UTC
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Salut!
[..] "unabhängigen Experten mit 30 Jahren Berufserfahrung" [..]
Würde mich jemand in den Medien als Experte bezeichnen, ich würde das
als Beleidigung empfinden, angesichts derer die gemeinhin als Experten
präsentiert werden. Obwohl ich immer noch die Hoffnung hege, dass die
Experten wirklich Ahnung haben, im Gegensatz zu deren Interviewpartnern.

Grüßle, Helmut
Michael Zink
2016-12-19 10:09:00 UTC
Permalink
Post by Arne Johannessen
Ach je, noch nicht mal die DB will sich zu den Tarifen von Locomore
äußern. Warum sollte sie auch? Und für den "unabhängigen Experten mit
30 Jahren Berufserfahrung" sind günstigere Preise für längere Strecken
natürlich völlig neu. Soll man sich jetzt freuen, dass Bahnbashing
nicht bloß immer die DB trifft?!
Naja, der Experte ist ja auch Ingenieur. OK, das schließt nicht aus,
daß er sich mit Tarifsystemen auskennt ...

Und wenn ich mal das verbinde, was ich im Bericht gelesen habe:

- Kontingente
- sehr viele Fahrgäste ab/nach Berlin Hbf

Dann brauche ich keine 30 Jahre Erfahrung, um mir vorstellen zu
können, daß die billigen Kontingente zum Hbf früher weg sein können,
als die anderen.

Auf Wiederlesen

Michael
--
Das Internet darf kein GRUNDrechtsfreier Raum werden!
Stephan Bumberger
2016-12-18 17:25:14 UTC
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Post by Reinhard Greulich
Post by Ralf Gunkel
Basic: 22 - 65 €
Business: 38 - 98 €
Hm. Mit BC25 und Sparpreisbuchung für 29,65 Euro in der ersten Klasse
zu haben. Mehr als ein Zug am Tag.
Leicht werden die es nicht haben.
Die sagen, ihr Preis liegt immer unter DB-Flexpreis mit BC 50.

Mit nur einem Zug werden die allerdings nun nicht den Markt
revolutionieren, aber wenn man die DB ein wenig kitzeln kann, warum denn
nicht. Die liegen nur so gar nicht auf meinem Weg, drum kann ich mit
denen nicht fahren.
--
Stephan
Reinhard Greulich
2016-12-18 17:37:49 UTC
Permalink
Post by Stephan Bumberger
Die sagen, ihr Preis liegt immer unter DB-Flexpreis mit BC 50.
Ihre Preise sind aber keine Flexpreise, sondern zuggebunden. Also muss
man mit dem entsprechenden DB-Angebot vergleichen, und das sind nicht
die Flexpreise.

Gruß - Reinhard.
--
de.etc.bahn.* Wintertreffen 2017 auf Alp Grüm,
Rigi Klösterli und in Brig - 1..- 6.3.2017,
Programm und Anmeldung bis 15.12.: http://www.debx.de
Stephan Bumberger
2016-12-18 18:04:57 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Stephan Bumberger
Die sagen, ihr Preis liegt immer unter DB-Flexpreis mit BC 50.
Ihre Preise sind aber keine Flexpreise, sondern zuggebunden. Also muss
man mit dem entsprechenden DB-Angebot vergleichen, und das sind nicht
die Flexpreise.
Nicht ganz. Die haben auch Bordpreise. Man kann auch ohne Ticket
einsteigen und dann ist der Preis halt wie oben genannt trotzdem unter
DB-Flexpreis mit BC 50. Behaupten sie zumindest hier:
<https://locomore.com/de/tarife/>. Nachgerechnet habe ich es nicht.

Aber es ist wie gesagt ein einziger Zug pro Tag und pro Richtung, das
ist mit der DB sowieso nicht wirklich vergleichbar.
--
Stephan
Lennart Blume
2016-12-19 00:25:32 UTC
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Post by Reinhard Greulich
Post by Stephan Bumberger
Die sagen, ihr Preis liegt immer unter DB-Flexpreis mit BC 50.
Ihre Preise sind aber keine Flexpreise, sondern zuggebunden. Also muss
man mit dem entsprechenden DB-Angebot vergleichen, und das sind nicht
die Flexpreise.
Wieviel Flexibilität hat man bei einem Zug pro Tag?

Gruß
Lennart
Michael Zink
2016-12-19 10:11:50 UTC
Permalink
Post by Lennart Blume
Post by Reinhard Greulich
Ihre Preise sind aber keine Flexpreise, sondern zuggebunden. Also muss
man mit dem entsprechenden DB-Angebot vergleichen, und das sind nicht
die Flexpreise.
Wieviel Flexibilität hat man bei einem Zug pro Tag?
Weniger als mit einem Flexpreis der DB. Ungefähr soviel, wie mit einem
Sparpreis der DB. Wobei man bei dem ja vor der Buchung noch Auswahl
hat. Also ist die Locomore-Fahrkarte noch unflexibler als ein
DB-Sparpreis.

Auf Wiederlesen

Michael
--
Das Internet darf kein GRUNDrechtsfreier Raum werden!
Lennart Blume
2016-12-19 15:31:18 UTC
Permalink
Post by Michael Zink
Post by Lennart Blume
Post by Reinhard Greulich
Ihre Preise sind aber keine Flexpreise, sondern zuggebunden. Also muss
man mit dem entsprechenden DB-Angebot vergleichen, und das sind nicht
die Flexpreise.
Wieviel Flexibilität hat man bei einem Zug pro Tag?
Weniger als mit einem Flexpreis der DB. Ungefähr soviel, wie mit einem
Sparpreis der DB. Wobei man bei dem ja vor der Buchung noch Auswahl
hat. Also ist die Locomore-Fahrkarte noch unflexibler als ein
DB-Sparpreis.
Naja, soviel Flexibilität bieten die Flexpreise der DB auch nicht
(mehr). Die Fahrt muß am ersten Gültigkeitstag angetreten werden. Und
wenn es nur ein Zugpaar pro Tag gibt, dann gibt es da keine
Wahlmöglichkeit mehr.

Einziger Unterschied sind da mögliche Unterbrechungen der Fahrt. Da
kann man bei der DB innerhalb der 2-tägigen Gültigkeit die Fahrt
beliebig unterbrechen (bei den Sparpreisen muß man die Unterbrechung
aber vor der Buchung planen).

Das geht halt bei Locomore nicht. Eine Unterbrechung würde bei einem
Zugpaar pro Tag dann aber auch mindestens 24 h dauern.
In dem Fall muß man halt zwei Teilstrecken buchen.

Gruß
Lennart
Michael Zink
2016-12-19 19:27:59 UTC
Permalink
Post by Lennart Blume
Naja, soviel Flexibilität bieten die Flexpreise der DB auch nicht
(mehr). Die Fahrt muß am ersten Gültigkeitstag angetreten werden. Und
wenn es nur ein Zugpaar pro Tag gibt, dann gibt es da keine
Wahlmöglichkeit mehr.
OK, aber vermutlich wird es noch etwas dauern, bis Locomore Strecken
bedient, wo nur ein DB-Zug pro Tag fährt.
(Wobei vermutlich vorher mehrere Züge pro Tag auf der aktuellen und
den geplanten Locomore-Strecken fahren werden.)

Auf Wiederlesen

Michael
--
Das Internet darf kein GRUNDrechtsfreier Raum werden!
Kai Garlipp
2016-12-19 15:03:56 UTC
Permalink
Post by Michael Zink
Weniger als mit einem Flexpreis der DB. Ungefähr soviel, wie mit einem
Sparpreis der DB.
Wobei der Sparpreis der DB den Vorteil hat, wenn mein IC/ICE mit
Fqahrzeugschaden verreckt (BTST), dann nehme ich den nächsten, oft
genug nur eine Stunde später, und nicht erst 24h später :)
Fahrgastrechte gelten auch bei Locomore.

Als der Interconnex noch fuhr, wurden die Fahrgäste auch bei Problemen zur DB
geschickt. Wenn halt die DB nochmal extra kassieren wollte, sollte man das halt
an das Service-Center schicken.

Bye Kai
Ralph A. Schmid, dk5ras
2016-12-19 14:54:25 UTC
Permalink
Post by Michael Zink
Weniger als mit einem Flexpreis der DB. Ungefähr soviel, wie mit einem
Sparpreis der DB.
Wobei der Sparpreis der DB den Vorteil hat, wenn mein IC/ICE mit
Fqahrzeugschaden verreckt (BTST), dann nehme ich den nächsten, oft
genug nur eine Stunde später, und nicht erst 24h später :)


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Martin Ebert
2016-12-19 03:57:29 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Ralf Gunkel
Basic: 22 - 65 €
Business: 38 - 98 €
Hm. Mit BC25 und Sparpreisbuchung für 29,65 Euro in der ersten Klasse
zu haben. Mehr als ein Zug am Tag.
Leicht werden die es nicht haben.
Nun sei mal nicht so alt.

Das scheint eine fröhliche Bande - ich sah einen Abendschaubeitrag,
das ist das Regionalprogramm Berlin des RBB der ARD.

Die zeigten den Zug, schon das war irgendwie geil:
Abteile für "wir wollen Brettspiele spielen", für "wir wollen über
Innovationsideen reden" und so fort. Business scheint da nur ein
Abteil unter vielen.

Dann hatten die einen vor der Kamera, der Geld in das crowdfunding
versenkte, er wurde sinngemäß gefragt, ob er naiv sei. Der Typ sagte,
dass völlig klar sei, dass das schief gehen kann, er sei doch nicht
blöd, es habe noch niemand geschafft, gegen die Bahn anzustinken.

Dann sagte er noch, dass die Crowdfunder irgendwelche Vorteile haben,
verbilligt fahren oder so, das blieb unklar.

Dann hatten sie einen vor der Kamera, der wohl der Betreiberschaft
angehört. Sympathischer Typ 'Schwiegersohn Jauch', der ganz offen von
Chancen und möglichem Scheitern redete.

Unschwer kann man meinem Beitrag entnehmen, dass ich die fröhliche
Bude charmant finde.

Die versenken keine Milliarden -die ihnen nicht gehören- in so S21,
die selbst auf den ersten Blick volks- und betriebswirtschaftlicher
Schwachsinn sind.

Sondern die testen aus, was betriebswirtschaftlich unter sehr engen
Rahmenbedingungen geht.

Das freut mich. Und ich finde, dass wir sehr viel mehr davon
brauchen.

Mt
Wolfgang Kynast
2016-12-19 09:06:28 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Post by Reinhard Greulich
Post by Ralf Gunkel
Basic: 22 - 65 €
Business: 38 - 98 €
Hm. Mit BC25 und Sparpreisbuchung für 29,65 Euro in der ersten Klasse
zu haben. Mehr als ein Zug am Tag.
Leicht werden die es nicht haben.
Nun sei mal nicht so alt.
Das sagst Du so leicht ;-)
Post by Martin Ebert
Das scheint eine fröhliche Bande - ich sah einen Abendschaubeitrag,
das ist das Regionalprogramm Berlin des RBB der ARD.
Abteile für "wir wollen Brettspiele spielen", für "wir wollen über
Innovationsideen reden" und so fort. Business scheint da nur ein
Abteil unter vielen.
Dann hatten die einen vor der Kamera, der Geld in das crowdfunding
versenkte, er wurde sinngemäß gefragt, ob er naiv sei. Der Typ sagte,
dass völlig klar sei, dass das schief gehen kann, er sei doch nicht
blöd, es habe noch niemand geschafft, gegen die Bahn anzustinken.
Dann sagte er noch, dass die Crowdfunder irgendwelche Vorteile haben,
verbilligt fahren oder so, das blieb unklar.
Dann hatten sie einen vor der Kamera, der wohl der Betreiberschaft
angehört. Sympathischer Typ 'Schwiegersohn Jauch', der ganz offen von
Chancen und möglichem Scheitern redete.
Unschwer kann man meinem Beitrag entnehmen, dass ich die fröhliche
Bude charmant finde.
Die versenken keine Milliarden -die ihnen nicht gehören- in so S21,
die selbst auf den ersten Blick volks- und betriebswirtschaftlicher
Schwachsinn sind.
Sondern die testen aus, was betriebswirtschaftlich unter sehr engen
Rahmenbedingungen geht.
Das freut mich. Und ich finde, dass wir sehr viel mehr davon
brauchen.
FACK.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Michael Zink
2016-12-19 10:28:02 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Dann sagte er noch, dass die Crowdfunder irgendwelche Vorteile haben,
verbilligt fahren oder so, das blieb unklar.
Laut Homepage kann, wer denen jetzt noch Geld leiht
(Nachrangdahrlehen!), zwischen Zinsen und einem doppelt so hohem
Fahrt-Guthaben wählen. Die eigentlichen Crowdfunder können aber
natürlich noch andere Vorteile haben.

Auf Wiederlesen

Michael
--
Das Internet darf kein GRUNDrechtsfreier Raum werden!
Stephan Bumberger
2016-12-19 12:17:19 UTC
Permalink
Post by Michael Zink
Post by Martin Ebert
Dann sagte er noch, dass die Crowdfunder irgendwelche Vorteile haben,
verbilligt fahren oder so, das blieb unklar.
Laut Homepage kann, wer denen jetzt noch Geld leiht
(Nachrangdahrlehen!), zwischen Zinsen und einem doppelt so hohem
Fahrt-Guthaben wählen. Die eigentlichen Crowdfunder können aber
natürlich noch andere Vorteile haben.
https://www.startnext.com/locomore

Beim Crowdfunding wird man ja kein Miteigentümer, sondern kauft dem
Unternehmen etwas ab, obwohl es noch gar nicht existiert. Ob das nun
Tassen oder T-Shirts waren oder 150 € Fahrgutscheine für den sofort zu
entrichtenden Preis von 100 €, oder 6 Gutscheine für lange Strecken für
120 €, nur um mal ein paar Beispiele zu nennen. Die Angebote stehen da
ja alle noch.

Eine personalisierte 10-Jahreskarte wäre auch im Angebot gewesen, für
20.000 €, die hat aber keiner gekauft.
--
Stephan
Jens Bock
2016-12-19 14:04:04 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Dann hatten die einen vor der Kamera, der Geld in das crowdfunding
versenkte, er wurde sinngemäß gefragt, ob er naiv sei. Der Typ sagte,
dass völlig klar sei, dass das schief gehen kann, er sei doch nicht
blöd, es habe noch niemand geschafft, gegen die Bahn anzustinken.
Dann sagte er noch, dass die Crowdfunder irgendwelche Vorteile haben,
verbilligt fahren oder so, das blieb unklar.
https://www.startnext.com/locomore

Ich habe beim Crowdfunding zwei Fahrkarten (Langstrecke) plus Upgrades
erworben und werde diese im nächsten Jahr für Berlin-Stuttgart
verwenden, falls Locomore solange durchhält. Die 66 Euro
Lotterie-Einsatz habe ich mental bereits abgeschrieben - es kann für
mich also nur eine positive Überraschung geben. ;-)

Gruß,
Jens
Reinhard Greulich
2016-12-19 16:47:33 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Dann hatten sie einen vor der Kamera, der wohl der Betreiberschaft
angehört. Sympathischer Typ 'Schwiegersohn Jauch', der ganz offen von
Chancen und möglichem Scheitern redete.
Die Leute verstehen auf jeden Fall was von Eisenbahn und hängen auch
nicht am Tropf eines französischen, amerikanischen, wasauchimmer,
Mutterkonzerns, der noch ahnungsloser ist als die anderen zumeist von
der DB angeheuerten Geschäftsführer mancher Mitbewerber (wobei DB an
sich ja kein Makel ist).

Das Modell ist, "wie kann man mit wenig bis keinem Kapital und ohne
große Mutter im Hintergrund was machen?" und immerhin fahren sie
schon. Allerdings war zu vernehmen, dass die Kohle für drei Monate
reicht. Dann müssen schwarze Zahlen da stehen, nachschießen wird wohl
niemand was. Aber was solls: Crowdfunding wird durch Fahrkarten mit
passender Befristung zurückgezahlt, die Mietverträge mit Hector Rail
werden passende Kündigungsfristen haben, alles im grünen Bereich, so
oder so.

Also die wussten, was sie tun. Da kann man nur Glück wünschen.

Gruß - Reinhard.
--
de.etc.bahn.* Wintertreffen 2017 auf Alp Grüm,
Rigi Klösterli und in Brig - 1..- 6.3.2017,
Programm und Anmeldung bis 15.12.: http://www.debx.de
Ralph A. Schmid, dk5ras
2016-12-19 14:56:00 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Das freut mich. Und ich finde, dass wir sehr viel mehr davon
brauchen.
Ja, und nein. Ich genieße es, nur ein Ticket zu benötigen, so ein
bunter Zoo an Bahnunternehmen ohne einheitlichen Tarif würde bedeuten,
ich bräuchte wieder ein Auto.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Bodo G. Meier
2016-12-18 23:10:36 UTC
Permalink
Post by Arne Johannessen
Post by Bodo G. Meier
Post by Arne Johannessen
Post by Michael Zink
Es gibt nur Wagen 2. Klasse, aber mit den Bereichen Basic und
Business.
Es gibt ja auch eine Staatsbahn in Europa, die das so macht (NSB, dort
heißt es dann Økonomi und Komfort). Plätze im Komfort-Bereich werden
dort gegen einen simplen Zuschlag von etwa 10 Euro pro Reise verkauft,
was auf längeren Strecken natürlich ein guter Deal ist. Der A-Wagen ist
häufig als erster ausverkauft. Keine Ahnung, was die sich dabei denken.
Auch in den übrigen Wagen gibt es gratis WiFi und die Steckdosen sind
bei diversen Renovierungen auch zahlreicher geworden. Nur für
Zeitschriften und gratis Kaffee und Tee aus Pumpthermoskannen lohnt sich
Komfort m.M.n. nicht mehr.
Nanu, sind denn die Automaten jetzt dauerhaft stillgelegt?
Automaten?
Ich muss einräumen, dass ich jetzt schon länger nicht mehr Trondheim -
Oslo mit einem Tagzug gefahren bin. Und Komfort habe ich vor ca. 10
Jahren mal in Anspruch genommen. Da waren es zwei Pumpthermoskannen
(siehe Foto, hoffentlich zu erkennen). Allerdings sind die Serie 7 und
Serie 5 Reisezugwagen seitdem aufwändig renoviert worden.

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Gruss,
Bodo
Arne Johannessen
2016-12-19 01:05:42 UTC
Permalink
Post by Bodo G. Meier
Automaten?
Ich muss einräumen, dass ich jetzt schon länger nicht mehr Trondheim -
Oslo mit einem Tagzug gefahren bin. Und Komfort habe ich vor ca. 10
Jahren mal in Anspruch genommen. Da waren es zwei Pumpthermoskannen
(siehe Foto, hoffentlich zu erkennen). Allerdings sind die Serie 7 und
Serie 5 Reisezugwagen seitdem aufwändig renoviert worden.
Genau. Ich bin davon nicht himmelhoch begeistert, aber die A5 und A7
haben jetzt jedenfalls Automaten in der Wand, ähnlich denen in den
"altroten" 73B (Agenda), bloß ohne Münzeinwurf, da der ganze Wagen NSB
Komfort ist. Zur Qualität von Kaffee und Kakao kann ich nix sagen, aber
das Teewasser ist angenehm heiß. Thermoskannen gibt's dort m. W. nur
noch, wenn der Automat mal defekt ist.

<http://tog.webuda.com/sk/Setekart_NSB_Fjerntog_type_5_Dovrebanen_2012.pdf>
(0,7 MB) zeigt im Bild links oben den Automaten (ggf. vergrößern).

Allerdings werden auf Trondheim--Oslo bis auf die Züge 42 und 45 alle
Tagzüge mit ehemals blauen 73A (Signatur) gefahren. Ob die auch innen
schon ein Redesign bekommen haben, weißt Du wahrscheinlich besser als
ich. Nach Bergen fahren von denen ja keine mehr.
--
Arne Johannessen
Bodo G. Meier
2016-12-19 12:28:14 UTC
Permalink
Post by Arne Johannessen
Genau. Ich bin davon nicht himmelhoch begeistert, aber die A5 und A7
haben jetzt jedenfalls Automaten in der Wand, ähnlich denen in den
"altroten" 73B (Agenda), bloß ohne Münzeinwurf, da der ganze Wagen NSB
Komfort ist. Zur Qualität von Kaffee und Kakao kann ich nix sagen, aber
das Teewasser ist angenehm heiß. Thermoskannen gibt's dort m. W. nur
noch, wenn der Automat mal defekt ist.
<http://tog.webuda.com/sk/Setekart_NSB_Fjerntog_type_5_Dovrebanen_2012.pdf>
(0,7 MB) zeigt im Bild links oben den Automaten (ggf. vergrößern).
Interessanter link, danke! Das müsste es doch auch original von den NSB
geben...
Post by Arne Johannessen
Allerdings werden auf Trondheim--Oslo bis auf die Züge 42 und 45 alle
Tagzüge mit ehemals blauen 73A (Signatur) gefahren. Ob die auch innen
schon ein Redesign bekommen haben, weißt Du wahrscheinlich besser als
ich.
Ähm, ich weiss immerhin, wo ich nachschauen muss. ;-)

Ja, das Redesign wurde ab 2014 Zug um Zug in den Niederlanden bei
NedTrain durchgeführt.
Neu u.a. Sitze, Bodenbelag, Info-System (PIS), Kaffeemaschine,
Steckdosen an allen Plätzen.

Gruss,
Bodo
Ralph A. Schmid, dk5ras
2016-12-19 14:57:12 UTC
Permalink
Post by Arne Johannessen
Zur Qualität von Kaffee und Kakao kann ich nix sagen,
Skandinavischen Kaffee habe ich bisher fast immer als "brrr, bääh"
erlebt.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Bodo G. Meier
2016-12-20 19:04:19 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Arne Johannessen
Zur Qualität von Kaffee und Kakao kann ich nix sagen,
Skandinavischen Kaffee habe ich bisher fast immer als "brrr, bääh"
erlebt.
Jo, der schmeckt durchschnittlich schon /härter/ als deutscher.
Kommt aber auch auf die Zubereitungsart an und ob er schon x Stunden auf
der Heizplatte gestanden hat. :-D

Gruss,
Bodo
Ralf Gunkel
2016-12-20 19:57:24 UTC
Permalink
Post by Bodo G. Meier
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Arne Johannessen
Zur Qualität von Kaffee und Kakao kann ich nix sagen,
Skandinavischen Kaffee habe ich bisher fast immer als "brrr, bääh"
erlebt.
Jo, der schmeckt durchschnittlich schon /härter/ als deutscher.
Kommt aber auch auf die Zubereitungsart an und ob er schon x Stunden auf
der Heizplatte gestanden hat. :-D
Ich betitel das, seit einer Übernachtung in Fulpmes auf dem Weg zum debx
Treffen zum Tramfahren in Wien, als österreichischen Hotelkaffee :-D

Arbeitskollege trank mit Vorliebe den den ganzen Tag vor sich hinkochenden
Rest aus der morgens vor dem Ausrücken gekochten Kanne zum Mittag oder
Feierabend. Wenn einer dazwischen ausgeschaltet hatte wurde es
"Mikrowellenkaffe" *schauder*. Wobei der Kollege ohnehin eher Kaffee in den
Zucker machte statt wie normale Leute umgekehrt. ;)

Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist gelebte Paranoia. Und das ist auch gut so." Dirk
Möbius in deb*
Hartmut Ott
2016-12-21 14:38:23 UTC
Permalink
Hej,
Post by Ralf Gunkel
Arbeitskollege trank mit Vorliebe den den ganzen Tag vor sich hinkochenden
Rest aus der morgens vor dem Ausrücken gekochten Kanne zum Mittag oder
Feierabend. Wenn einer dazwischen ausgeschaltet hatte wurde es
"Mikrowellenkaffe" *schauder*. Wobei der Kollege ohnehin eher Kaffee in den
Zucker machte statt wie normale Leute umgekehrt. ;)
Erinnert mich an einen Tischler, der in der Kantine immer nur eine halbe
Tasse Kaffee nahm und den Rest mit Zucker auffüllte. Dazu ein
Marmeladenbrötchen und dann kam sein täglicher Spruch: "Marmelade macht
ihn gerade".


mfg
Hartmut Ott
*Wir alle tragen den Heiligenschein des gewöhnlichen Wahnsinns*
--
Trage es lachend
Bernhard Kraft
2016-12-17 16:37:36 UTC
Permalink
Post by Michael Zink
Also warum man zwischen Klassen und Bereichen unterscheidet und nicht
einfach Business als 1. Klasse deklariert?
Vielleicht gibt es da Standards, was man im Fernverkehr in der ersten
Klasse bieten muss und sie dürfen es nicht erste Klasse nennen, weil sie
den Standard nicht erreichen.
Ralf Gunkel
2016-12-17 16:52:58 UTC
Permalink
Post by Bernhard Kraft
Post by Michael Zink
Also warum man zwischen Klassen und Bereichen unterscheidet und nicht
einfach Business als 1. Klasse deklariert?
Vielleicht gibt es da Standards, was man im Fernverkehr in der ersten
Klasse bieten muss und sie dürfen es nicht erste Klasse nennen, weil sie
den Standard nicht erreichen.
Wenn ich mir die Bilder und Beschreibungen so ansehe scheint mir die
Business Rubrik den aufgehübschten 1. Klasse Abteil- oder Grossraumwagen
der DB im IC Dienst ebenbürtig.

Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist gelebte Paranoia. Und das ist auch gut so." Dirk
Möbius in deb*
Paul Muster
2016-12-18 17:50:00 UTC
Permalink
Post by Bernhard Kraft
Post by Michael Zink
Also warum man zwischen Klassen und Bereichen unterscheidet und nicht
einfach Business als 1. Klasse deklariert?
Vielleicht gibt es da Standards, was man im Fernverkehr in der ersten
Klasse bieten muss und sie dürfen es nicht erste Klasse nennen, weil sie
den Standard nicht erreichen.
So wie InterCity, die einen Speisewagen haben bzw. immer öfter _nicht_
haben?


mfG Paul
Ralph A. Schmid, dk5ras
2016-12-19 14:58:01 UTC
Permalink
Post by Paul Muster
So wie InterCity, die einen Speisewagen haben bzw. immer öfter _nicht_
haben?
Scheint leider keinen zu kümmern. Wir haben keine Wagen, Pech :( Was
will man machen, außer diese Züge zu meiden?


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Michael Kümmling
2016-12-17 21:30:04 UTC
Permalink
Post by Michael Zink
Hallo,
wegen Stephans Posting habe ich mir die ABB mal
durchgelesen^Wüberflogen und bin bei §6 hängen geblieben.
Es gibt nur Wagen 2. Klasse, aber mit den Bereichen Basic und
Business. Wenn Fahrkarten anderer Unternehmen anerkannt werden, gelten
solche der 1. Klasse für den Bereich Business der 2. Klasse. Solche
der 2. Klasse anscheinend (wird nicht explizit genannt) für den
Bereich Basic der 2. Klasse.
Hat jemand ne Idee, warum das so umständlich geregelt ist?
Also warum man zwischen Klassen und Bereichen unterscheidet und nicht
einfach Business als 1. Klasse deklariert?
Diverse Reisekostenrichtlinien sehen nur Bahnfahrkarten 2. Klasse vor.
Betroffene Geschäftsreisende können so dann trotzdem erstklassig fahren
und Locomore zusätzliche Einnahmen bescheren?

Viele Grüße
Micha
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