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Bü-Unfall ohne groesseren Personenschaden, aber mit Video
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frank paulsen
2015-09-16 09:58:54 UTC
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ein leichtverletzter passagier, viele glueckliche ex-fahrgaeste, und ein
spektakulaeres video des aufpralles eines Metronom auf einen Gelenkbus

http://www.radiohamburg.de/Nachrichten/Niedersachsen-Themen/2015/September/Metronom-rammt-Schulbus-Schueler-filmt-den-Zugunfall-bei-Buxtehude
--
frobnicate foo
Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-09-16 10:30:30 UTC
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Post by frank paulsen
ein leichtverletzter passagier, viele glueckliche ex-fahrgaeste, und ein
spektakulaeres video des aufpralles eines Metronom auf einen Gelenkbus
http://www.radiohamburg.de/Nachrichten/Niedersachsen-Themen/2015/September/Metronom-rammt-Schulbus-Schueler-filmt-den-Zugunfall-bei-Buxtehude
Oh, sehr spektakulär! Ja, heute lauert hinter jedme Eck eine
Videokamera, manchmal ist das interessant.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Frank Hucklenbroich
2015-09-16 11:42:13 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by frank paulsen
ein leichtverletzter passagier, viele glueckliche ex-fahrgaeste, und ein
spektakulaeres video des aufpralles eines Metronom auf einen Gelenkbus
http://www.radiohamburg.de/Nachrichten/Niedersachsen-Themen/2015/September/Metronom-rammt-Schulbus-Schueler-filmt-den-Zugunfall-bei-Buxtehude
Oh, sehr spektakulär! Ja, heute lauert hinter jedme Eck eine
Videokamera, manchmal ist das interessant.
Der Film hat es sogar schon in die "Tagesschau" geschafft.

Der arme Tf, ich möchte nicht wissen, was in dem vorgegangen sein muß, denn
ob noch jemand im Bus war, konnte er ja erst mal nicht wissen.

Grüße,

Frank
Klaus Dahlwitz
2015-09-16 11:50:18 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by frank paulsen
ein leichtverletzter passagier, viele glueckliche ex-fahrgaeste, und ein
spektakulaeres video des aufpralles eines Metronom auf einen Gelenkbus
http://www.radiohamburg.de/Nachrichten/Niedersachsen-Themen/2015/September/Metronom-rammt-Schulbus-Schueler-filmt-den-Zugunfall-bei-Buxtehude
Oh, sehr spektakulär! Ja, heute lauert hinter jedme Eck eine
Videokamera, manchmal ist das interessant.
Der Film hat es sogar schon in die "Tagesschau" geschafft.
Der arme Tf, ich möchte nicht wissen, was in dem vorgegangen sein muß, denn
ob noch jemand im Bus war, konnte er ja erst mal nicht wissen.
Laut NDR2-Hörfunk vergingen nur wenige Sekunden, nachdem die letzten
Schüler den Bus verliessen, bis zum Aufprall.

Klaus
--
Flens. Sicherheitsbier, da einhändig bedienbar - mit der anderen Hand
kann man sich immer festhalten.
Reinhard Greulich in d.e.b.m
Reinhard Greulich
2015-09-17 18:56:51 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Der arme Tf, ich möchte nicht wissen, was in dem vorgegangen sein muß, denn
ob noch jemand im Bus war, konnte er ja erst mal nicht wissen.
Er blieb ja bis ganz kurz vor dem Aufprall auf der Pfeife, hat wohl
gehofft, es würde noch reichen. Ganz kurz davor wird er weggesprungen
sein.

Der Aufprall sah sehr spektakulär aus, war aber doch nicht mehr sehr
stark. Am Zug war ein Scheinwerfer beschädigt und nicht mal Lack ab,
er konnte seine Fahrt fortsetzen. Der Bus sah zwar schlimmer aus, aber
auf einigen Bildern sieht man, dass er hauptsächlich "nur"
weggeschoben wurde.

Da haben viele Leute viel Glück gehabt.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Holger Koetting
2015-09-17 20:21:54 UTC
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Post by Reinhard Greulich
Der Aufprall sah sehr spektakulär aus, war aber doch nicht mehr sehr
stark. Am Zug war ein Scheinwerfer beschädigt und nicht mal Lack ab,
er konnte seine Fahrt fortsetzen. Der Bus sah zwar schlimmer aus, aber
auf einigen Bildern sieht man, dass er hauptsächlich "nur"
weggeschoben wurde.
Man kann's ja über den Daumen ausrechnen. Wir gehen mal davon
aus, daß der Tf bereits voll durchgezogen hat und die maximale
Bremswirkung anliegt. Durch den Fahrleitungsmast kurz vor dem
Bus läßt sich der Bremsweg in etwa abschätzen. Bis zum
Stillstand sind es 10 (Video-) Sekunden und der Zug steht etwa
nach 60-70 Metern (zwei Dosto plus ein wenig). Das würde als
(konstante) Bremsverzögerung 1,2 - 1,3 m/s^2 ergeben, was mit
normaler voller Bremsleistung um die 1 m/s^2 auch paßt.
Dito ab Zusammenprall etwa 7 Sekunden mit 35 Metern (1,5
Dosto-Längen). Dadurch dürfte die Zusammenprallgeschwindigkeit
bei irgendwas zwischen 30 und 35 km/h gelegen haben.
Alles natürlich innerhalb der Ungenauigkeiten, die sich aus
dem Filmchen so ergeben.

Vorteil für den alle dürfte gewesen sein, daß der Bus den Bü
weitgehend geräumt hatte und so das Gelenk als Verzehrelement
gedient hat. Mittig drauf hätte es ihn entweder zerlegt oder
ein paar Meter mitgeschleift.

Gruß,

Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: ***@gmx.de
Homepage: http://www.strassenbahn-darmstadt.de
Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-09-18 04:53:20 UTC
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Post by Holger Koetting
Vorteil für den alle dürfte gewesen sein, daß der Bus den Bü
weitgehend geräumt hatte und so das Gelenk als Verzehrelement
gedient hat.
Ob die dem Bus 'n neuen Hintern dranschrauben, und weiter geht's?! :)


-ras
--
Ralph A. Schmid
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http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Kai Garlipp
2015-09-18 07:00:25 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Holger Koetting
Vorteil für den alle dürfte gewesen sein, daß der Bus den Bü
weitgehend geräumt hatte und so das Gelenk als Verzehrelement
gedient hat.
Ob die dem Bus 'n neuen Hintern dranschrauben, und weiter geht's?! :)
Da der Teil wg. dem Motor der teurere sein dürfte, geht der wohl im ganzen Stück
auf den Schrott gehen. Alle anderen Schäden, also was sich da alles so verzogen
hat, sieht man auf den Bildern ja nicht ;)

Bye Kai
Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-09-18 04:52:06 UTC
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Post by Reinhard Greulich
Der Aufprall sah sehr spektakulär aus, war aber doch nicht mehr sehr
stark. Am Zug war ein Scheinwerfer beschädigt und nicht mal Lack ab,
er konnte seine Fahrt fortsetzen.
Durch so einen modernen Leichtbaubus fährt ein richtiger Zug (also
Eisenbahnfahrzeug nach alter Vorstellung, nicht so ein
Plastik-Triebwägelchen) einfach durch. Und genau das hat das Video
gezeigt.


-ras
--
Ralph A. Schmid
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http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Bodo G. Meier
2015-09-16 11:48:16 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by frank paulsen
ein leichtverletzter passagier, viele glueckliche ex-fahrgaeste, und ein
spektakulaeres video des aufpralles eines Metronom auf einen Gelenkbus
http://www.radiohamburg.de/Nachrichten/Niedersachsen-Themen/2015/September/Metronom-rammt-Schulbus-Schueler-filmt-den-Zugunfall-bei-Buxtehude
Oh, sehr spektakulär! Ja, heute lauert hinter jedme Eck eine
Videokamera, manchmal ist das interessant.
Gruselig!
Wenn ich als Buspassagier in dieser Situation noch logisch hätte
reagieren können, wäre ich nicht auf den Weg parallel zur Strecke
gelaufen. Wenn der Metronom entgleist wäre, wäre ich da womöglich platt
gewesen.

Gruss,
Bodo
Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-09-16 12:56:54 UTC
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Post by Bodo G. Meier
Gruselig!
Wenn ich als Buspassagier in dieser Situation noch logisch hätte
reagieren können, wäre ich nicht auf den Weg parallel zur Strecke
gelaufen. Wenn der Metronom entgleist wäre, wäre ich da womöglich platt
gewesen.
Ist zwar richtig, aber so einen modernen Leichtbau-Spielzeug-Bus räumt
das Mords-Teil wohl recht zuverlässig ab.


-ras
--
Ralph A. Schmid
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Frank Hucklenbroich
2015-09-16 13:17:30 UTC
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Post by Bodo G. Meier
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by frank paulsen
ein leichtverletzter passagier, viele glueckliche ex-fahrgaeste, und ein
spektakulaeres video des aufpralles eines Metronom auf einen Gelenkbus
http://www.radiohamburg.de/Nachrichten/Niedersachsen-Themen/2015/September/Metronom-rammt-Schulbus-Schueler-filmt-den-Zugunfall-bei-Buxtehude
Oh, sehr spektakulär! Ja, heute lauert hinter jedme Eck eine
Videokamera, manchmal ist das interessant.
Gruselig!
Wenn ich als Buspassagier in dieser Situation noch logisch hätte
reagieren können, wäre ich nicht auf den Weg parallel zur Strecke
gelaufen.
Vielleicht wollten sie dem Zug entgegenlaufen, um den Tf zu warnen? Hätte
ich in der Situation wohl instinktiv erstmal auch gemacht.
Post by Bodo G. Meier
Wenn der Metronom entgleist wäre, wäre ich da womöglich platt
gewesen.
Dazu muß er nicht nur entgleisen, sondern auch noch komplett umkippen, aus
dem Gleisbett heraus. Das halte ich bei einer geraden Strecke für eher
unwahrscheinlich. Mag sein, daß der Triebwagen aus den Schienen springt,
aber fürs umkippen des ganzen Zuges reicht so ein Bus nicht aus. Dann müßte
da schon ein LKW mit Betonplatten stehen oder sowas...aber der Bus hat ja
am Heck nur relativ dünnes Blech.

Grüße,

Frank
Marc Haber
2015-09-16 14:14:00 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
aber der Bus hat ja
am Heck nur relativ dünnes Blech.
Und einen Motorblock mit Getriebe. Dürfte aber den Zug auch nicht
großartig interessieren.

Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
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Frank Hucklenbroich
2015-09-16 14:39:47 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Frank Hucklenbroich
aber der Bus hat ja
am Heck nur relativ dünnes Blech.
Und einen Motorblock mit Getriebe.
Der wird weggeschoben bzw. aus der Verankerung gerissen. So richtig fest
steht der Bus ja nicht, daher ist das nicht wirklich ein Problem.
Post by Marc Haber
Dürfte aber den Zug auch nicht
großartig interessieren.
Eben.

Der drückt den Bus von den Schienen odet fährt durch die leichten Teile
durch.

Grüße,

Frank
Bodo G. Meier
2015-09-16 14:56:14 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by Bodo G. Meier
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by frank paulsen
ein leichtverletzter passagier, viele glueckliche ex-fahrgaeste, und ein
spektakulaeres video des aufpralles eines Metronom auf einen Gelenkbus
http://www.radiohamburg.de/Nachrichten/Niedersachsen-Themen/2015/September/Metronom-rammt-Schulbus-Schueler-filmt-den-Zugunfall-bei-Buxtehude
Oh, sehr spektakulär! Ja, heute lauert hinter jedme Eck eine
Videokamera, manchmal ist das interessant.
Gruselig!
Wenn ich als Buspassagier in dieser Situation noch logisch hätte
reagieren können, wäre ich nicht auf den Weg parallel zur Strecke
gelaufen.
Vielleicht wollten sie dem Zug entgegenlaufen, um den Tf zu warnen? Hätte
ich in der Situation wohl instinktiv erstmal auch gemacht.
Post by Bodo G. Meier
Wenn der Metronom entgleist wäre, wäre ich da womöglich platt
gewesen.
Dazu muß er nicht nur entgleisen, sondern auch noch komplett umkippen, aus
dem Gleisbett heraus. Das halte ich bei einer geraden Strecke für eher
unwahrscheinlich. Mag sein, daß der Triebwagen aus den Schienen springt,
Jehova! Jehova! :-D)

SCNR
Bodo
Stefan Reuther
2015-09-16 16:01:38 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by Bodo G. Meier
Wenn der Metronom entgleist wäre, wäre ich da womöglich platt
gewesen.
Dazu muß er nicht nur entgleisen, sondern auch noch komplett umkippen, aus
dem Gleisbett heraus. Das halte ich bei einer geraden Strecke für eher
unwahrscheinlich. Mag sein, daß der Triebwagen aus den Schienen springt,
aber fürs umkippen des ganzen Zuges reicht so ein Bus nicht aus. Dann müßte
da schon ein LKW mit Betonplatten stehen oder sowas...aber der Bus hat ja
am Heck nur relativ dünnes Blech.
Auch der LKW mit Betonplatten hat maximal 40 Tonnen, das dürfte nicht
ausreichen, um einem Zug, der aus Wagen a > 40 Tonnen besteht ein
Gewicht entgegenzusetzen, dass er sich z.B. a la Eschede über den
benachbarten Weg zusammenfaltet.


Stefan
N.Faber
2015-09-20 11:38:37 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by Bodo G. Meier
Wenn ich als Buspassagier in dieser Situation noch logisch hätte
reagieren können, wäre ich nicht auf den Weg parallel zur Strecke
gelaufen.
Vielleicht wollten sie dem Zug entgegenlaufen, um den Tf zu warnen? Hätte
ich in der Situation wohl instinktiv erstmal auch gemacht.
Dazu muss man erst mal wissen, aus welcher Richtung der Zug kommt. Ich
finde das auch nicht so geschickt, dasss die Schüler sich nicht von der
Strecke entfernt haben. Der Zug hätte auch aus der anderen Richtung
kommen können und dann wäre der Bus Richtung Schüler geschleudert, auch
wenn der Zug vielleicht nicht entgleist wäre.

Aber mir ist schon klar, dass man hinterher immer gut reden kann... zum
Glück ist es glimpflich ausgegangen!

N.
Marc Haber
2015-09-20 11:48:25 UTC
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Post by N.Faber
Post by Frank Hucklenbroich
Post by Bodo G. Meier
Wenn ich als Buspassagier in dieser Situation noch logisch hätte
reagieren können, wäre ich nicht auf den Weg parallel zur Strecke
gelaufen.
Vielleicht wollten sie dem Zug entgegenlaufen, um den Tf zu warnen? Hätte
ich in der Situation wohl instinktiv erstmal auch gemacht.
Dazu muss man erst mal wissen, aus welcher Richtung der Zug kommt. Ich
finde das auch nicht so geschickt, dasss die Schüler sich nicht von der
Strecke entfernt haben. Der Zug hätte auch aus der anderen Richtung
kommen können und dann wäre der Bus Richtung Schüler geschleudert, auch
wenn der Zug vielleicht nicht entgleist wäre.
Wie oft fährt ein Zug auf einer zweigleisigen Strecke auf dem linken
Gleis?[1]

Grüße
Marc

[1] die zwei bekannten Ausnahmen, bei denen links das Regelgleis ist
in Deutschland, mal ausgenommen
--
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Thomas Heier
2015-09-20 14:47:07 UTC
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Post by Marc Haber
Wie oft fährt ein Zug auf einer zweigleisigen Strecke auf dem linken
Gleis?[1]
S11/31 zwischen HH-Holstenstraße nach Altona? Alle 5 Minuten... Oder ist
das eine der beiden bekannten Ausnahmen?
--
Kennst du groops.de, die Freizeitgemeinschaft im deutschsprachigem
Raum? Reinschauen kostet nichts...
Urlaubsbilder: http://www.thomas-heier.de
Filme: http://www.youtube.com/user/thshDE?feature=mhum#g/u
Marc Haber
2015-09-20 15:44:41 UTC
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Post by Thomas Heier
Post by Marc Haber
Wie oft fährt ein Zug auf einer zweigleisigen Strecke auf dem linken
Gleis?[1]
S11/31 zwischen HH-Holstenstraße nach Altona? Alle 5 Minuten... Oder ist
das eine der beiden bekannten Ausnahmen?
Die Strecke auf der links gefahren wird ist eher von Altona nach
Diebsteich, der Seitenwechsel der S11/S31 von Holstenstraße nach
Altona ist IIRC erst im Bahnhof.

Die andere ist auch eine S-Bahn, nämlich München zwischen Ostbahnhof
und Miesing.

Grüße
Marc
--
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Klaus Mueller
2015-09-20 16:36:13 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Thomas Heier
Post by Marc Haber
Wie oft fährt ein Zug auf einer zweigleisigen Strecke auf dem linken
Gleis?[1]
S11/31 zwischen HH-Holstenstraße nach Altona? Alle 5 Minuten... Oder ist
das eine der beiden bekannten Ausnahmen?
Die Strecke auf der links gefahren wird ist eher von Altona nach
Diebsteich, der Seitenwechsel der S11/S31 von Holstenstraße nach
Altona ist IIRC erst im Bahnhof.
Die andere ist auch eine S-Bahn, nämlich München zwischen Ostbahnhof
und Miesing.
Dann gibts noch die Strecke zwischen Nürnberg Hbf und Reichelsdorf
(Fernbahn).

Klaus
Marc Haber
2015-09-20 16:42:51 UTC
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Post by Klaus Mueller
Post by Marc Haber
Post by Thomas Heier
Post by Marc Haber
Wie oft fährt ein Zug auf einer zweigleisigen Strecke auf dem linken
Gleis?[1]
S11/31 zwischen HH-Holstenstraße nach Altona? Alle 5 Minuten... Oder ist
das eine der beiden bekannten Ausnahmen?
Die Strecke auf der links gefahren wird ist eher von Altona nach
Diebsteich, der Seitenwechsel der S11/S31 von Holstenstraße nach
Altona ist IIRC erst im Bahnhof.
Die andere ist auch eine S-Bahn, nämlich München zwischen Ostbahnhof
und Miesing.
Dann gibts noch die Strecke zwischen Nürnberg Hbf und Reichelsdorf
(Fernbahn).
Das ist aber ein ordentliches Stück, warum fährt man da links?

Grüße
Marc
--
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Klaus Mueller
2015-09-20 17:42:34 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Klaus Mueller
Post by Marc Haber
Post by Thomas Heier
Post by Marc Haber
Wie oft fährt ein Zug auf einer zweigleisigen Strecke auf dem linken
Gleis?[1]
S11/31 zwischen HH-Holstenstraße nach Altona? Alle 5 Minuten... Oder ist
das eine der beiden bekannten Ausnahmen?
Die Strecke auf der links gefahren wird ist eher von Altona nach
Diebsteich, der Seitenwechsel der S11/S31 von Holstenstraße nach
Altona ist IIRC erst im Bahnhof.
Die andere ist auch eine S-Bahn, nämlich München zwischen Ostbahnhof
und Miesing.
Dann gibts noch die Strecke zwischen Nürnberg Hbf und Reichelsdorf
(Fernbahn).
Das ist aber ein ordentliches Stück, warum fährt man da links?
Das ist historisch bedingt. So konnte man bei der früheren
Hauptverkehrsrelation München-Nürnberg-Fürth-Würzburg/Bamberg und zurück
sich kreuzende Fahrstraßen im Vorfeld des Nürnberger Hbf minimieren. Bei
Reichelsdorf war ausreichend Platz für das Überwerfungsbauwerk der
beiden Hauptgleise, zudem konnte man durch diese Lage auch den Rbf noch
kreuzungsfrei anbinden.

Klaus
Matthias Dingeldein
2015-09-21 12:04:58 UTC
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Post by Klaus Mueller
Post by Marc Haber
Post by Thomas Heier
Post by Marc Haber
Wie oft fährt ein Zug auf einer zweigleisigen Strecke auf dem linken
Gleis?[1]
S11/31 zwischen HH-Holstenstraße nach Altona? Alle 5 Minuten... Oder ist
das eine der beiden bekannten Ausnahmen?
Die Strecke auf der links gefahren wird ist eher von Altona nach
Diebsteich, der Seitenwechsel der S11/S31 von Holstenstraße nach
Altona ist IIRC erst im Bahnhof.
Die andere ist auch eine S-Bahn, nämlich München zwischen Ostbahnhof
und Miesing.
Dann gibts noch die Strecke zwischen Nürnberg Hbf und Reichelsdorf
(Fernbahn).
... und von Aachen Hbf via Aachen Sued (gibts das noch? Baulich isses soweit
ich gesehen habe nur noch Strecke) bis zur belgischen Grenze. Ok, danach ist
die Bedingung "auf dem linken Gleis" immer noch erfuellt, aber die Bedingung
"in Deutschland" nicht mehr.

Gruss, Matthias Dingeldein
--
... und immer ne Handbreit Schiene unter den Raedern!
Christoph Schmitz
2015-09-21 13:41:39 UTC
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Post by Matthias Dingeldein
Post by Klaus Mueller
Post by Marc Haber
Post by Thomas Heier
Post by Marc Haber
Wie oft fährt ein Zug auf einer zweigleisigen Strecke auf dem linken
Gleis?[1]
S11/31 zwischen HH-Holstenstraße nach Altona? Alle 5 Minuten... Oder ist
das eine der beiden bekannten Ausnahmen?
Die Strecke auf der links gefahren wird ist eher von Altona nach
Diebsteich, der Seitenwechsel der S11/S31 von Holstenstraße nach
Altona ist IIRC erst im Bahnhof.
Die andere ist auch eine S-Bahn, nämlich München zwischen Ostbahnhof
und Miesing.
Dann gibts noch die Strecke zwischen Nürnberg Hbf und Reichelsdorf
(Fernbahn).
... und von Aachen Hbf via Aachen Sued (gibts das noch? Baulich isses soweit
ich gesehen habe nur noch Strecke)
Gibt es nicht noch zwei Gleiswechsel am Ende der Rampe?
Post by Matthias Dingeldein
bis zur belgischen Grenze. Ok, danach ist
die Bedingung "auf dem linken Gleis" immer noch erfuellt, aber die Bedingung
"in Deutschland" nicht mehr.
Stimmt, gutes Beispiel. Dort gibt es sogar einen Bahnuebergang (mit
Anrufschranke) auf deutschem Gebiet.

Christoph
Lennart Blume
2015-09-21 18:01:40 UTC
Antworten
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Post by Christoph Schmitz
Post by Matthias Dingeldein
... und von Aachen Hbf via Aachen Sued (gibts das noch? Baulich isses soweit
ich gesehen habe nur noch Strecke)
Gibt es nicht noch zwei Gleiswechsel am Ende der Rampe?
Ja, Aachen Süd müsste jetzt eine Überkeitstelle sein, wird auch öfter
mal genutzt.
Post by Christoph Schmitz
Post by Matthias Dingeldein
bis zur belgischen Grenze. Ok, danach ist
die Bedingung "auf dem linken Gleis" immer noch erfuellt, aber die Bedingung
"in Deutschland" nicht mehr.
Stimmt, gutes Beispiel. Dort gibt es sogar einen Bahnuebergang (mit
Anrufschranke) auf deutschem Gebiet.
Ja, den gibt es auch noch.

Gruß
Lennart
U***@web.de
2020-11-11 19:27:10 UTC
Antworten
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Post by Lennart Blume
Post by Christoph Schmitz
Post by Matthias Dingeldein
... und von Aachen Hbf via Aachen Sued (gibts das noch? Baulich isses soweit
ich gesehen habe nur noch Strecke)
Gibt es nicht noch zwei Gleiswechsel am Ende der Rampe?
Ja, Aachen Süd müsste jetzt eine Überkeitstelle sein, wird auch öfter
mal genutzt.
Wo sonst sind SCIC-Übergänge zwischen Bahnverwaltungen
nach ehemaligen Bahnhöfen benannt?

Gruß, ULF
Holger Metschulat
2020-11-25 21:09:18 UTC
Antworten
Permalink
Am 11.11.2020 um 20:27 schrieb ***@web.de:
Hallo,
Post by U***@web.de
Wo sonst sind SCIC-Übergänge zwischen Bahnverwaltungen
nach ehemaligen Bahnhöfen benannt?
Weener(Gr)
--
Gruss * Holger Metschulat
Holger * e-mail: ***@stellwerke.de,
http://www.signallabor.de/estw
"Internet-Nutzung ist ein Privileg und kein Recht."
(Rechnerraum-Ordnung an der Uni von 1994)
Ulf Kutzner
2020-11-25 21:17:56 UTC
Antworten
Permalink
Moin,
Post by Holger Metschulat
Post by U***@web.de
Wo sonst sind SCIC-Übergänge zwischen Bahnverwaltungen
nach ehemaligen Bahnhöfen benannt?
Weener(Gr)
Hm. Ist hier als Bahnhof eingezeichnet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Leer%E2%80%93Groningen
Hast Du nähere Informationen zu etwaiger Entbahnhofung?

Klaus von der Heyde
2015-09-21 17:40:01 UTC
Antworten
Permalink
Post by Matthias Dingeldein
... und von Aachen Hbf via Aachen Sued (gibts das noch? Baulich
isses soweit ich gesehen habe nur noch Strecke)
Einen doppelten Gleiswechsel gibt es. Ob das ein Bahnhof oder eine
Überleitstelle ist kann ich leider nicht sagen.

-- Klaus
Christoph Schmitz
2015-09-20 18:14:34 UTC
Antworten
Permalink
Post by Marc Haber
Wie oft fährt ein Zug auf einer zweigleisigen Strecke auf dem linken
Gleis?[1]
Ich habe keine ausfuehrliche Statistik gefuehrt, aber mit der
RB 20 zwischen Langerwehe und Dueren erlebe ich das oefters.
Die kommt in Langerwehe ja sowieso links raus (von Weisweiler
kommt man nur in das Bahnsteiggleis der Gegenrichtung), wenn
kein Gegenverkehr ist, macht man gerne Parallelfahrten mit dem
RE 9, der eigentlich hinterherfaehrt.
Die RB 38 Richtung Koeln wird in Horrem auch schonmal gerne
links rausgeschickt (meist bis Loevenich), um sich fliegend
vom Fernverkehr ueberholen zu lassen.

Christoph
Detlev Bartsch
2015-09-16 17:35:26 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Ja, heute lauert hinter jedme Eck eine
Videokamera, manchmal ist das interessant.
Bei 60 Schülern lauert da nichts, die Handys brauchten
die nichtmal mehr erst aus der Tasche holen. :-)

Tschüss
db
Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-09-17 06:15:18 UTC
Antworten
Permalink
Post by Detlev Bartsch
Bei 60 Schülern lauert da nichts, die Handys brauchten
die nichtmal mehr erst aus der Tasche holen. :-)
Och, naja, ich bin da ggf. auch schnell bei der Sache :)


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Martin Theodor Ludwig
2015-09-27 22:49:13 UTC
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Post by Detlev Bartsch
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Ja, heute lauert hinter jedme Eck eine
Videokamera, manchmal ist das interessant.
Bei 60 Schülern lauert da nichts, die Handys brauchten
die nichtmal mehr erst aus der Tasche holen. :-)
Könnte man meinen bzw. hab' ich letztes Jahr auch gemeint, als ich an
einer bestimmten Stelle einer bestimmten Veranstaltung entlanggefahren
bin, daß es doch ein Leichtes sein sollte, mich bei Youtube zu finden.
Jedoch blieb die Suche erfolglos (trotz Hunderter oder gar Tausender von
Zuschauern). Lediglich an ein paar deutlich schwächer frequentierten
Stellen haben es Bilder zu mir zurück geschafft ...

Bis dann, Martin
--
Autoreisezüge in Europa: http://www.autoreisezuege.org
Kai Garlipp
2015-09-16 20:36:50 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by frank paulsen
ein leichtverletzter passagier, viele glueckliche ex-fahrgaeste, und ein
spektakulaeres video des aufpralles eines Metronom auf einen Gelenkbus
http://www.radiohamburg.de/Nachrichten/Niedersachsen-Themen/2015/September/Metronom-rammt-Schulbus-Schueler-filmt-den-Zugunfall-bei-Buxtehude
Oh, sehr spektakulär! Ja, heute lauert hinter jedme Eck eine
Videokamera, manchmal ist das interessant.
Wobei er durch das Video erst überregional interessant wurde.

Vor ein paar Jahren war bei uns bei Kröpelin ein ähnlicher Unfall bei dem auch
ein Gelenkbus auf dem Weg zur Schule auf einem Bahnübergang liegen blieb, der
Fahrer auch alle Kinder rausschickte bevor der Triebwagen der BR 642 den Bus
ähnlich wie heute traf. Da es aber davon kein Video vom Aufprall gab (und auch
nur evtl. Leichtverletzte im Zug), hat es niemanden richtig interessiert.

Bye Kai
Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-09-17 06:16:25 UTC
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Post by Kai Garlipp
Da es aber davon kein Video vom Aufprall gab (und auch
nur evtl. Leichtverletzte im Zug), hat es niemanden richtig interessiert.
In dem Fall finde ich das besser, wie es heute läuft - es zeigt jedem
deutölich die Gefahren, die von Zügne ausgehen.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Gerhard Thumm
2015-09-17 07:14:11 UTC
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Kai Garlipp schrieb ...
Post by Kai Garlipp
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Oh, sehr spektakulär!
Wobei er durch das Video erst überregional interessant wurde.
Nein, es kam schon vormittags im Radio in den Nachrichten,
"Busfahrerin rettete in letzter Minute ... "
und zwar im öffentlich-rechtlichen. Trotzdem m.E. ein Ausdruck dafür,
dass sich bei den Nachrichten die Kultur geändert hat.

MfG Gerhard
frank paulsen
2015-09-17 05:43:00 UTC
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Post by Kai Garlipp
Wobei er durch das Video erst überregional interessant wurde.
weiss nicht. ich haette darueber auch ohne video berichtet, das wurde
mir erst nach verbreiten des links auf die ursprungsnachricht
zugespielt.

die umstaende sind halt spektakulaer genug, und ich bin gespannt ob
herauskommt, warum der bus dort stehenblieb.
--
frobnicate foo
gunter kuehne
2015-09-17 09:37:07 UTC
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On Thu, 17 Sep 2015 07:43:00 +0200, frank paulsen
Post by frank paulsen
die umstaende sind halt spektakulaer genug, und ich bin gespannt ob
herauskommt, warum der bus dort stehenblieb.
Ist doch gemeldet worden.
Der Bus hatte einen Schäden Am Gelenk und liess sich nicht mehr
steuern.
--
alles mist :)
Jan Heinz
2015-09-17 09:38:34 UTC
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Post by frank paulsen
die umstaende sind halt spektakulaer genug, und ich bin gespannt ob
herauskommt, warum der bus dort stehenblieb.
Ich dachte, das sei schon bekannt? Irgendwo stand, dass wohl eine enge
Kurve vor dem Bahnübergang sei und bei Gelenkbussen offenbar eine
Sicherheitsschaltung den Motor abschaltet, wenn der Knickwinkel zwischen
den beiden Fahrzeugteilen zu groß wird. Genau das soll hier wohl
passiert sein.
Jan Heinz
2015-09-17 09:40:56 UTC
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Post by Jan Heinz
Post by frank paulsen
die umstaende sind halt spektakulaer genug, und ich bin gespannt ob
herauskommt, warum der bus dort stehenblieb.
Ich dachte, das sei schon bekannt? Irgendwo stand, dass wohl eine enge
Kurve vor dem Bahnübergang sei und bei Gelenkbussen offenbar eine
Sicherheitsschaltung den Motor abschaltet, wenn der Knickwinkel zwischen
den beiden Fahrzeugteilen zu groß wird. Genau das soll hier wohl
passiert sein.
Nachtrag: Ist sogar schon mitsamt diesem Unfall bei Wikipedia gelandet...

https://de.wikipedia.org/wiki/Knickschutz
Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-09-17 09:43:08 UTC
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Post by frank paulsen
die umstaende sind halt spektakulaer genug, und ich bin gespannt ob
herauskommt, warum der bus dort stehenblieb.
Irgendwo hieß es, enger Abzweig, scharf eingelenkt, Bus ist im Gelenk
stark eingeknickt und hat abgeschaltet. Evtl. eine
Sicherheitsmaßnahme?! Jedenfalls soll die Fahrerin den Bock nicht mehr
zum Laufen bekommen haben, also alle raus. Gute Entscheidung!


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Christoph Schmitz
2015-09-17 10:14:15 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by frank paulsen
die umstaende sind halt spektakulaer genug, und ich bin gespannt ob
herauskommt, warum der bus dort stehenblieb.
Irgendwo hieß es, enger Abzweig,
Nach dem nebenan verlinkten Wikipedia-Artikel war das hier:
https://www.google.de/maps/place/Hedendorf,+21614+Buxtehude/@53.4883301,9.6223017,124m/data=!3m1!1e3!4m2!3m1!1s0x47b17654e7b3abc7:0xabf8c040803ee635
Der Bus kam von "unten" und wollte nach "rechts" in die Strasse
parallel zur Bahnstrecke einbiegen.
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
scharf eingelenkt, Bus ist im Gelenk
stark eingeknickt und hat abgeschaltet. Evtl. eine
Sicherheitsmaßnahme?!
Ja. Wobei ich mich frage, ob man die in Vorwaertsfahrt zum
Ansprechen bringen kann (Knickwinkel durch den Lenkwinkel
der Vorderraeder beschraenkt) oder nur in Rueckwaertsfahrt.
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Jedenfalls soll die Fahrerin den Bock nicht mehr
zum Laufen bekommen haben, also alle raus. Gute Entscheidung!
Noch besser waere es natuerlich gewesen, den Uebergang erst
gar nicht zu befahren, wenn man sich nicht sicher ist, dass
man ihn zuegig raeumen kann...

Christoph
Ralph A. Schmid, dk5ras
2015-09-17 10:26:19 UTC
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Post by Christoph Schmitz
Ja. Wobei ich mich frage, ob man die in Vorwaertsfahrt zum
Ansprechen bringen kann (Knickwinkel durch den Lenkwinkel
der Vorderraeder beschraenkt) oder nur in Rueckwaertsfahrt.
Evtl. ist das Ding beim langsam drüberfahren ein wenig zurückgerollt?
Post by Christoph Schmitz
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Jedenfalls soll die Fahrerin den Bock nicht mehr
zum Laufen bekommen haben, also alle raus. Gute Entscheidung!
Noch besser waere es natuerlich gewesen, den Uebergang erst
gar nicht zu befahren, wenn man sich nicht sicher ist, dass
man ihn zuegig raeumen kann...
Klar, wie der Busfahrer damals, der wie jeden Morgen durch die
Unterführung fährt, nicht bedenkend, daß er wegen Ausfall seiner
Kutsche einen Leihbus hat; dummerweise Doppeldecker. Aber keine Sorge,
danach hatte der Bus die übliche Höhe.


-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Christoph Schmitz
2015-09-17 10:35:50 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Christoph Schmitz
Ja. Wobei ich mich frage, ob man die in Vorwaertsfahrt zum
Ansprechen bringen kann (Knickwinkel durch den Lenkwinkel
der Vorderraeder beschraenkt) oder nur in Rueckwaertsfahrt.
Evtl. ist das Ding beim langsam drüberfahren ein wenig zurückgerollt?
Oder wurde ein klein wenig zurueckgesetzt, um doch noch um die
Ecke zu kommen? Wenn er mit unveraendertem Lenkeinschlag
zurueckrollt, sollte der Knickschutz nicht ansprechen.
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Christoph Schmitz
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Jedenfalls soll die Fahrerin den Bock nicht mehr
zum Laufen bekommen haben, also alle raus. Gute Entscheidung!
Noch besser waere es natuerlich gewesen, den Uebergang erst
gar nicht zu befahren, wenn man sich nicht sicher ist, dass
man ihn zuegig raeumen kann...
Klar, wie der Busfahrer damals, der wie jeden Morgen durch die
Unterführung fährt, nicht bedenkend, daß er wegen Ausfall seiner
Kutsche einen Leihbus hat; dummerweise Doppeldecker. Aber keine Sorge,
danach hatte der Bus die übliche Höhe.
Und dieser Bus hat jetzt die uebliche Laenge, passt doch.

Christoph
Klaus Dahlwitz
2015-09-17 11:34:04 UTC
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Post by Christoph Schmitz
Und dieser Bus hat jetzt die uebliche Laenge, passt doch.
Ich hörte (NDR2) heute früh, das das Busunternehmen bis auf weiteres
dort Busse „üblicher Länge“, d.h. keine Gelenkbusse, einsetzen will.

Klaus
--
Flens. Sicherheitsbier, da einhändig bedienbar - mit der anderen Hand
kann man sich immer festhalten.
Reinhard Greulich in d.e.b.m
Wolfgang Kynast
2015-09-17 12:23:10 UTC
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Post by Klaus Dahlwitz
Post by Christoph Schmitz
Und dieser Bus hat jetzt die uebliche Laenge, passt doch.
Ich hörte (NDR2) heute früh, das das Busunternehmen bis auf weiteres
dort Busse „üblicher Länge“, d.h. keine Gelenkbusse, einsetzen will.
Es wäre interessant, ob es auf dieser Umleitungsstrecke vorher mal
eine Probefahrt mit einem Gelenkbus gegeben hat.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
HC Ahlmann
2015-09-19 16:27:37 UTC
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Post by Christoph Schmitz
Oder wurde ein klein wenig zurueckgesetzt, um doch noch um die
Ecke zu kommen? Wenn er mit unveraendertem Lenkeinschlag
zurueckrollt, sollte der Knickschutz nicht ansprechen.
Mit unverändertem Lenkeinschlag "ein klein wenig" zurückzurollen hilft
nicht, um die Kurve zu kommen, wie ich aus Erfahrung mit einachsigen
Anhängern* weiß. Und Rückwärtsfahren ist keine Garantie, dass der Bus
nicht weiter einknickt, denn es gibt für jede Kombination aus Fahrzeug
und Anhänger einen Knickwinkel, der trotz maximalem Lenkeinschlag bei
Rückwärtsfahrt zu weiterem Einknicken führt; dann muss man vorwärts
fahren können, das Gespann gerader stellen, bevor man zurücksetzt. Wenn
man nur wenig zurück kann, muss die Lenkung ein wenig gerader gestellt
werden und das knickt das Gelenk stärker ein. Um den Gelenbus vorwärts
geradezustellen war aber möglicherweise nicht genug Raum, und rückwärts
war der Knickwinkel wohl ausgereizt - eine Zwickmühle aus Gelenksperre
und Platz.

Einen Gelenkbus rückwärts von oder auf einem BÜ zu rangieren, ist eh ein
gefahrgeneigtes Manöver und sicher kein Standard. Die Fahrerin hatte
höchstens 2 Jahre Fahrpraxis mit Bussen (FE D ab 21 Jahre). Wenn sie da
die Kurve auf einer Umleitungsstrecke nicht bekommen hat und den Bus mit
der Gelenksperre blockierte, ist das zwar eine blöde Verkettung von
lässlichen Fehlern, die irgendwo anders ohne ernste Folgen bliebe. Aber
ein BÜ ist dafür ein denkbar ungeeigneter Ort. Den Bus rechtzeitig zu
evakuieren, zeugt immerhin von ausreichender Geistesgegenwart.

Ich hoffe, dass die Busfahrerin aus dem Unfall mit einer Lehre und
Erfahrung, aber ohne seelischen Knacks oder wirtschaftlich ruinöse
Folgen herauskommt und berufsfähig bleibt.

* kein Gelenkbus, aber auch kein Kinderkram, in London zufahren:
<http://hc-ahlmann.gmxhome.de//temp/Ramsgate Bootstransport.jpg>
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Christoph Schmitz
2015-09-19 19:33:22 UTC
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Post by HC Ahlmann
Post by Christoph Schmitz
Oder wurde ein klein wenig zurueckgesetzt, um doch noch um die
Ecke zu kommen? Wenn er mit unveraendertem Lenkeinschlag
zurueckrollt, sollte der Knickschutz nicht ansprechen.
Mit unverändertem Lenkeinschlag "ein klein wenig" zurückzurollen hilft
nicht, um die Kurve zu kommen, wie ich aus Erfahrung mit einachsigen
Anhängern* weiß.
Deshalb meinte ich das ja auch nicht.
Post by HC Ahlmann
Und Rückwärtsfahren ist keine Garantie, dass der Bus
nicht weiter einknickt, denn es gibt für jede Kombination aus Fahrzeug
und Anhänger einen Knickwinkel, der trotz maximalem Lenkeinschlag bei
Rückwärtsfahrt zu weiterem Einknicken führt;
Klar.
Post by HC Ahlmann
dann muss man vorwärts
fahren können, das Gespann gerader stellen, bevor man zurücksetzt.
Auch klar.
Post by HC Ahlmann
Wenn
man nur wenig zurück kann, muss die Lenkung ein wenig gerader gestellt
werden und das knickt das Gelenk stärker ein.
Genau das meinte ich. Ein Stueck weit geht es ja gut...
Post by HC Ahlmann
Um den Gelenbus vorwärts
geradezustellen war aber möglicherweise nicht genug Raum, und rückwärts
war der Knickwinkel wohl ausgereizt - eine Zwickmühle aus Gelenksperre
und Platz.
Einen Gelenkbus rückwärts von oder auf einem BÜ zu rangieren, ist eh ein
gefahrgeneigtes Manöver und sicher kein Standard.
Vollste Zustimmung.
Post by HC Ahlmann
Die Fahrerin hatte
höchstens 2 Jahre Fahrpraxis mit Bussen (FE D ab 21 Jahre). Wenn sie da
die Kurve auf einer Umleitungsstrecke nicht bekommen hat und den Bus mit
der Gelenksperre blockierte, ist das zwar eine blöde Verkettung von
lässlichen Fehlern, die irgendwo anders ohne ernste Folgen bliebe. Aber
ein BÜ ist dafür ein denkbar ungeeigneter Ort. Den Bus rechtzeitig zu
evakuieren, zeugt immerhin von ausreichender Geistesgegenwart.
Ich hoffe, dass die Busfahrerin aus dem Unfall mit einer Lehre und
Erfahrung, aber ohne seelischen Knacks oder wirtschaftlich ruinöse
Folgen herauskommt und berufsfähig bleibt.
<http://hc-ahlmann.gmxhome.de//temp/Ramsgate Bootstransport.jpg>
Nettes Gespann, ich glaube gerne, dass das kein Kinderkram ist.

Christoph
Christoph Zimmermann-Große Banholt
2015-10-07 20:32:54 UTC
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Post by HC Ahlmann
Die Fahrerin hatte
höchstens 2 Jahre Fahrpraxis mit Bussen (FE D ab 21 Jahre).
Wenn Sie eine entsprechende Ausbildung gemacht hat (Berufskraftfahrer
oder Fachkraft im Fahrbetrieb), kann sie auch schon mehr Fahrpraxis haben.

Grüße

-chriz
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2015-09-17 10:41:57 UTC
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[...], wie der Busfahrer damals, der wie jeden Morgen durch die
Unterführung fährt, nicht bedenkend, daß er wegen Ausfall seiner Kutsche
einen Leihbus hat; dummerweise Doppeldecker. Aber keine Sorge, danach
hatte der Bus die übliche Höhe.
Hatten wir in Wien Ende der 70er auch einmal:
<http://www.fpdwl.at/forum/stadtverkehr-wien/historisches/9133-stockbusse-am-13a/seite-2#post208070>,
er hat allerdings nur das halbe Oberdeck wegbekommen. Nach dem Unfall
wurden in einem Anfall von Aktionismus überdimensionierte Warnbalken an der
Brücke montiert, die bis heute noch dort hängen.

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Die Lust zu lieben! Stefan, stündlich ist manchmal schon sündlich!
(Sloganizer)
Marc Haber
2015-09-17 12:48:33 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Christoph Schmitz
Ja. Wobei ich mich frage, ob man die in Vorwaertsfahrt zum
Ansprechen bringen kann (Knickwinkel durch den Lenkwinkel
der Vorderraeder beschraenkt) oder nur in Rueckwaertsfahrt.
Evtl. ist das Ding beim langsam drüberfahren ein wenig zurückgerollt?
Und dann macht die Kiste die Bremse zu und wartet auf den
Werkstattschlüssel?

Bei Straßenbahns wäre für solche Fälle (z.B. Fahrsperre kaputt) ein
versiegelter Schalter im Führerstand und nach so einer Situation fragt
dann auch keiner warum das Siegel offen ist, sondern macht einfach ein
neues dran.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
frank paulsen
2015-09-17 10:46:25 UTC
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Post by Christoph Schmitz
Ja. Wobei ich mich frage, ob man die in Vorwaertsfahrt zum
Ansprechen bringen kann (Knickwinkel durch den Lenkwinkel
der Vorderraeder beschraenkt) oder nur in Rueckwaertsfahrt.
im normalbetrieb geht das bei vorwaertsfahrt nicht, deshalb interessiert
mich die ursache.

in frage kommt neben rueckwaertsfahrr gleiten des nachlaeufers auf nassem
untergrund, schienen etc. fuer den horizontalen, oder aufknicken an
einer kante etc. fuer den vertikal fall.

von daher wird der fahrtverlauf und die fahrtgeschwindigkeit zu pruefen
sein, und ggf. das vorliegen eines defektes oder nicht optimale reaktion
des fahrpersonales.

klar ist da bisher noch viel zu wenig.
--
frobnicate foo
Henning Koch
2015-09-17 18:31:06 UTC
Antworten
Permalink
Post by frank paulsen
im normalbetrieb geht das bei vorwaertsfahrt nicht, deshalb interessiert
mich die ursache.
in frage kommt neben rueckwaertsfahrr gleiten des nachlaeufers auf nassem
untergrund, schienen etc. fuer den horizontalen, oder aufknicken an
einer kante etc. fuer den vertikal fall.
Wenn die Mittelachse nicht genug Seitenführungskräfte übertragen kann,
sorgt der Schub des Antriebs im Nachläufer (ich gehe jetzt ungeprüft
von einem Schubgelenkbus aus) für ein immer stärkeres Einknicken bis
zum Abschalten.

Das gibts hier in jedem (richtigen) Winter i.d.R. mehrfach.
Um das Problem zu beheben, muss man am Bus eigentlich nur vorne oder
hinten ein Seil anschlagen und ihn einmal wieder grade ziehen.

Natürlich mit einem Fahrzeug, was seinerseits genug Kraft auf den
Boden übertragen kann.
Tim Landscheidt
2016-06-09 11:21:13 UTC
Antworten
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Post by frank paulsen
Post by Christoph Schmitz
Ja. Wobei ich mich frage, ob man die in Vorwaertsfahrt zum
Ansprechen bringen kann (Knickwinkel durch den Lenkwinkel
der Vorderraeder beschraenkt) oder nur in Rueckwaertsfahrt.
im normalbetrieb geht das bei vorwaertsfahrt nicht, deshalb interessiert
mich die ursache.
in frage kommt neben rueckwaertsfahrr gleiten des nachlaeufers auf nassem
untergrund, schienen etc. fuer den horizontalen, oder aufknicken an
einer kante etc. fuer den vertikal fall.
von daher wird der fahrtverlauf und die fahrtgeschwindigkeit zu pruefen
sein, und ggf. das vorliegen eines defektes oder nicht optimale reaktion
des fahrpersonales.
klar ist da bisher noch viel zu wenig.
Das Tageblatt meldet
(http://www.tageblatt.de/lokales/aktuelle-meldungen_artikel,-Schulbus-Unfall-Amtsgericht-verurteilt-Fahrerin-23-_arid,1222896.html),
dass die Busfahrerin zu 40 Tagessätzen verurteilt wurde, da:

| […]

| Laut Paarmann und Staatsanwaltschaft hätte die Fahrerin die
| „schwere, aber machbare“ Ausweichstrecke bewältigen können,
| ohne dass die Gelenk- und Knicksperre zum Schutz des Busses
| eingerastet wäre.

| Erst gab es die optische Warnung, ab einem Winkel von
| 54 Grad rastete die Sperre ein. Rückwarts konnte sie nicht
| mehr fahren. Aber: Mit einem Druck auf den Taster „Vorwärts“
| hätte die Busfahrerin ihren Automatikbus mit dem „Standgas“
| im Kriechtempo durchaus von den Schienen bringen können.

Tim
frank paulsen
2016-06-13 08:49:47 UTC
Antworten
Permalink
Post by Tim Landscheidt
Das Tageblatt meldet
(http://www.tageblatt.de/lokales/aktuelle-meldungen_artikel,-Schulbus-Unfall-Amtsgericht-verurteilt-Fahrerin-23-_arid,1222896.html),
| […]
| Laut Paarmann und Staatsanwaltschaft hätte die Fahrerin die
| „schwere, aber machbare“ Ausweichstrecke bewältigen können,
| ohne dass die Gelenk- und Knicksperre zum Schutz des Busses
| eingerastet wäre.
| Erst gab es die optische Warnung, ab einem Winkel von
| 54 Grad rastete die Sperre ein. Rückwarts konnte sie nicht
| mehr fahren. Aber: Mit einem Druck auf den Taster „Vorwärts“
| hätte die Busfahrerin ihren Automatikbus mit dem „Standgas“
| im Kriechtempo durchaus von den Schienen bringen können.
"haette bewaeltigen koennen" kann man hinterher gut sagen. mit 40 TS
ist das zum glueck nicht zu dramatisch bestraft worden, und hoffentlich
merkt sich jemand, dass man gelenkbusse nicht wirklich freizuegig
einsetzen kann, und wenn, dann bitte nicht mit vergleichsweise jungen
fahrern.

danke fuers nachreichen :)
Werner Holtfreter
2016-06-13 14:06:20 UTC
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Post by frank paulsen
| Mit einem Druck auf den Taster „Vorwärts“
| hätte die Busfahrerin ihren Automatikbus mit dem „Standgas“
| im Kriechtempo durchaus von den Schienen bringen können.
"haette bewaeltigen koennen" kann man hinterher gut sagen. mit 40
TS ist das zum glueck nicht zu dramatisch bestraft worden,
Ich frage mich trotzdem, wofür. Ist Unfähigkeit strafbar? Und wenn
ja: Sie selbst oder nicht doch ihr Arbeitgeber wegen unterlassener
Weiterbildung?
--
Gruß Werner
www.experten-arbeit-stärken.de
Tim Landscheidt
2016-06-13 15:45:23 UTC
Antworten
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Post by Werner Holtfreter
Post by frank paulsen
| Mit einem Druck auf den Taster „Vorwärts“
| hätte die Busfahrerin ihren Automatikbus mit dem „Standgas“
| im Kriechtempo durchaus von den Schienen bringen können.
"haette bewaeltigen koennen" kann man hinterher gut sagen. mit 40
TS ist das zum glueck nicht zu dramatisch bestraft worden,
Ich frage mich trotzdem, wofür. Ist Unfähigkeit strafbar? Und wenn
ja: Sie selbst oder nicht doch ihr Arbeitgeber wegen unterlassener
Weiterbildung?
Wenn man gefährliche Maschinen bedient, finde ich es sinn-
voll, dass den Führer die Pflicht trifft, sich vorher hin-
reichend kundig gemacht zu haben. Man wacht ja nicht plötz-
lich auf dem Fahrersitz auf. Andernfalls könnte jeder Un-
fallverursacher einfach behaupten, dass ihm niemand das
Bremsen/Ausweichen/etc. beigebracht hat.

Bei gewerblichen Fahrern kommt noch hinzu, dass genau diese
Kenntnisse der Kern ihres Berufes sind.

Tim
Herbert Albrecht
2016-06-14 11:17:31 UTC
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Post by Tim Landscheidt
Post by Werner Holtfreter
Post by frank paulsen
| Mit einem Druck auf den Taster „Vorwärts“
| hätte die Busfahrerin ihren Automatikbus mit dem „Standgas“
| im Kriechtempo durchaus von den Schienen bringen können.
"haette bewaeltigen koennen" kann man hinterher gut sagen. mit 40
TS ist das zum glueck nicht zu dramatisch bestraft worden,
Ich frage mich trotzdem, wofür. Ist Unfähigkeit strafbar? Und wenn
ja: Sie selbst oder nicht doch ihr Arbeitgeber wegen unterlassener
Weiterbildung?
Wenn man gefährliche Maschinen bedient, finde ich es sinn-
voll, dass den Führer die Pflicht trifft, sich vorher hin-
reichend kundig gemacht zu haben. Man wacht ja nicht plötz-
lich auf dem Fahrersitz auf. Andernfalls könnte jeder Un-
fallverursacher einfach behaupten, dass ihm niemand das
Bremsen/Ausweichen/etc. beigebracht hat.
Bei gewerblichen Fahrern kommt noch hinzu, dass genau diese
Kenntnisse der Kern ihres Berufes sind.
Der Arbeitgeber hat die Pflicht, seine Angestellten regelmäßig
einzuweisen. So weit ich weiss auch dann, wenn der Angestellte alle für
seine Tätigkeit erforderlichen Prüfungen (irgendwann mal) abgelegt hat.
Für Berufskraftfahrer gibts sicher detaillierte Vorschriften.

Praktisch stelle ich mir vor, dass der Fuhrparkchef dem neu
eingestelllten Fahrer auf dem Hof mal zeigt, was ein Gelekbus macht,
wenn man den zulässigen Knickwinkel überschreitet. Und was man dann
machen kann.

Herbert
Florian Weimer
2016-06-14 19:38:57 UTC
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Post by Werner Holtfreter
Post by frank paulsen
| Mit einem Druck auf den Taster „Vorwärts“
| hätte die Busfahrerin ihren Automatikbus mit dem „Standgas“
| im Kriechtempo durchaus von den Schienen bringen können.
"haette bewaeltigen koennen" kann man hinterher gut sagen. mit 40
TS ist das zum glueck nicht zu dramatisch bestraft worden,
Ich frage mich trotzdem, wofür. Ist Unfähigkeit strafbar?
Vermutlich wird noch etwas anderes vorgefallen sein, was aus dem
Pressebericht nicht hervorgeht. Möglicherweise gab es z.B. eine
Dienstanweisung, die Ausweichstrecke zu benutzen, von der eigenmächtig
abgewichen wurde. Das geht dann schon ein bißchen über Unfähigkeit
hinaus.
Nomen Nescio
2016-06-20 11:50:37 UTC
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Post by Florian Weimer
Post by Werner Holtfreter
Ich frage mich trotzdem, wofür. Ist Unfähigkeit strafbar?
Vermutlich wird noch etwas anderes vorgefallen sein, was aus dem
Pressebericht nicht hervorgeht.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Bus-auf-dem-Gleis-Eltern-erheben-Vorwuerfe,schulbus214.html

"Sie habe die Türen des auf dem Bahnübergang liegen gebliebenen Fahrzeugs
viel zu spät geöffnet und die Kinder damit in Gefahr gebracht."

"Die Busfahrerin hatte zunächst die Leitstelle des Stader Busunternehmens
KVG telefonisch informiert, als der Bus auf den Gleisen zum Stehen gekommen
war. Erst als die Schranken am Bahnübergang herunter gingen und der Zug
sich näherte, hatte sie die 60 Kinder und Jugendlichen aufgefordert den Bus
zu verlassen."

"Demnach habe die 23-jährige Fahrerin berichtet, dass ein Schüler aus dem
hinteren Bereich des Busses durch lautes Rufen darauf aufmerksam machte,
dass sich ein Zug nähert."
Reinhard Greulich
2016-06-23 21:47:32 UTC
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Permalink
Post by Nomen Nescio
"Sie habe die Türen des auf dem Bahnübergang liegen gebliebenen Fahrzeugs
viel zu spät geöffnet und die Kinder damit in Gefahr gebracht."
Helikopter-Eltern halt. Sind sich für nichts zu dämlich.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Kai Garlipp
2015-09-17 14:46:37 UTC
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Post by Christoph Schmitz
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Jedenfalls soll die Fahrerin den Bock nicht mehr
zum Laufen bekommen haben, also alle raus. Gute Entscheidung!
Noch besser waere es natuerlich gewesen, den Uebergang erst
gar nicht zu befahren, wenn man sich nicht sicher ist, dass
man ihn zuegig raeumen kann...
Die Frage ist ob die Umleitungsstrecke für Gelenkbusse getestet wurde. Ich
vermute mal nein.

Bye Kai
Holger Koetting
2015-09-17 15:15:38 UTC
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Die Frage ist ob die Umleitungsstrecke für Gelenkbusse getestet wurde. Ich
vermute mal nein.
Ist auch in vielen Fällen nicht wirklich notwendig. Wenn man nicht
gerade mit einem Capacity durch die Gegend fährt, unterscheiden
sich die Wendekreise zwischen Standard- und Gelenkbus nicht wirklich.

Wenn Du einen aktuellen Citaro nimmst, liegen bei beiden Bussen die
Kreise unterhalb der Vorgaben, beim Gelenkbus ist er etwa 1,50m
größer. Beim Konkurrenten ist es ähnlich, der Lions City G braucht
etwa 1,10m mehr.

WIMRE gab es sogar bei früheren Bussen den Fall, daß der
Gelenkbus besser um die Ecke kam als der Standard.

Gruß,

Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: ***@gmx.de
Homepage: http://www.strassenbahn-darmstadt.de
Stefan Reuther
2015-09-17 16:45:06 UTC
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Post by Christoph Schmitz
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
scharf eingelenkt, Bus ist im Gelenk
stark eingeknickt und hat abgeschaltet. Evtl. eine
Sicherheitsmaßnahme?!
Ja. Wobei ich mich frage, ob man die in Vorwaertsfahrt zum
Ansprechen bringen kann (Knickwinkel durch den Lenkwinkel
der Vorderraeder beschraenkt) oder nur in Rueckwaertsfahrt.
Rein intuitiv komm ich auf das Gegenteil: wenn das Vorderteil blockiert
und der Heckantrieb weiter schiebt, knickt es ein; wenn der Heckantrieb
rückwärts zieht, zieht das den Wagen gerade. Wo ist mein Denkfehler?


Stefan
Christoph Schmitz
2015-09-17 17:50:54 UTC
Antworten
Permalink
Post by Stefan Reuther
Post by Christoph Schmitz
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
scharf eingelenkt, Bus ist im Gelenk
stark eingeknickt und hat abgeschaltet. Evtl. eine
Sicherheitsmaßnahme?!
Ja. Wobei ich mich frage, ob man die in Vorwaertsfahrt zum
Ansprechen bringen kann (Knickwinkel durch den Lenkwinkel
der Vorderraeder beschraenkt) oder nur in Rueckwaertsfahrt.
Rein intuitiv komm ich auf das Gegenteil: wenn das Vorderteil blockiert
und der Heckantrieb weiter schiebt, knickt es ein; wenn der Heckantrieb
rückwärts zieht, zieht das den Wagen gerade. Wo ist mein Denkfehler?
Wieso sollte das Vorderteil blockieren? Ich gehe davon aus, dass
der Bus ganz normal faehrt. Wenn man bei Vorwaertsfahrt maximal
einlenkt, faehrt der Vorderwagen auf einer (engen) Kreisbahn, und
der Nachlaeufer folgt ihm. Wenn der Bus intelligent konstruiert
ist, wird der maximale Knickwinkel dabei nicht ueberschritten.

Wenn man rueckwaerts faehrt und nicht aktiv dagegen anlenkt, wird
der Nachlaeufer bald zu einer Seite ausscheren. Wenn man dann
weiterfaehrt (und immer noch nicht gegenlenkt), erreicht er bald
den maximalen Knickwinkel.

Besonders schnell wird man den maximalen Knickwinkel erreichen,
wenn man die Vorwaertsfahrt mit maximalen Lenkwinkel unterbricht
und mit entgegengesetzt eingeschlagenen Vorderraedern ein Stueck
zuruecksetzt. So wie man es intuitiv (und bei einem Solowagen
korrekt) machen wuerde, wenn man merkt, dass man sonst nicht um
die Kurve kommt.

Christoph
Bodo G. Meier
2015-09-16 15:19:22 UTC
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Post by frank paulsen
ein leichtverletzter passagier, viele glueckliche ex-fahrgaeste, und ein
spektakulaeres video des aufpralles eines Metronom auf einen Gelenkbus
http://www.radiohamburg.de/Nachrichten/Niedersachsen-Themen/2015/September/Metronom-rammt-Schulbus-Schueler-filmt-den-Zugunfall-bei-Buxtehude
Kennt jemand diese orangeroten Aufkleber, die offenbar nach dem Unfall
auf der Frontscheibe des Steuerwagens angebracht worden sind?

Z.B. Bild 1/15 und 4/15:

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Zug-rammt-Bus-Rettung-in-letzter-Minute,schulbus214.html

Sind das Siegel der Staatsanwaltschaft oder der
"Eisenbahnunfall-Untersuchungsstelle"?

Im Buxtehuder Tageblatt wird der Ablauf etwas anders dargestellt.
Demnach soll die Fahrerin erst alleine ausgestiegen sein und die
Leitstelle der Bahn angerufen haben. Eine S-Bahn soll so noch
rechtzeitig angehalten worden sein.
Für den Metronom soll es schon zu spät gewesen sein. Erst als die Kinder
diesen Zug nahen sahen, soll die Fahrerin weitere Türen geöffnet haben,
so dass zum Glück noch alle rechtzeitig rausgekommen sind.

Gruss,
Bodo
Tim Landscheidt
2015-09-16 16:08:26 UTC
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Post by Bodo G. Meier
Post by frank paulsen
ein leichtverletzter passagier, viele glueckliche ex-fahrgaeste, und ein
spektakulaeres video des aufpralles eines Metronom auf einen Gelenkbus
http://www.radiohamburg.de/Nachrichten/Niedersachsen-Themen/2015/September/Metronom-rammt-Schulbus-Schueler-filmt-den-Zugunfall-bei-Buxtehude
Kennt jemand diese orangeroten Aufkleber, die offenbar nach dem Unfall
auf der Frontscheibe des Steuerwagens angebracht worden sind?
http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Zug-rammt-Bus-Rettung-in-letzter-Minute,schulbus214.html
Sind das Siegel der Staatsanwaltschaft oder der
"Eisenbahnunfall-Untersuchungsstelle"?
[...]
Auf Bild #12 sind sie wieder weg.

Tim
Bodo G. Meier
2015-09-16 16:13:14 UTC
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Post by Tim Landscheidt
Post by Bodo G. Meier
Post by frank paulsen
ein leichtverletzter passagier, viele glueckliche ex-fahrgaeste, und ein
spektakulaeres video des aufpralles eines Metronom auf einen Gelenkbus
http://www.radiohamburg.de/Nachrichten/Niedersachsen-Themen/2015/September/Metronom-rammt-Schulbus-Schueler-filmt-den-Zugunfall-bei-Buxtehude
Kennt jemand diese orangeroten Aufkleber, die offenbar nach dem Unfall
auf der Frontscheibe des Steuerwagens angebracht worden sind?
http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Zug-rammt-Bus-Rettung-in-letzter-Minute,schulbus214.html
Sind das Siegel der Staatsanwaltschaft oder der
"Eisenbahnunfall-Untersuchungsstelle"?
[...]
Auf Bild #12 sind sie wieder weg.
Bild #12 ist zeitlich älter.
Vergleiche Bild #7.

Der Zug muss sozusagen rückwärts abgezogen worden sein und dabei hat der
Steuerwagen nochmals den Bus passiert. Dabei ist dann Bild #4 entstanden.

Gruss,
Bodo
Reinhard Greulich
2015-09-17 19:09:17 UTC
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Post by Bodo G. Meier
Der Zug muss sozusagen rückwärts abgezogen worden sein und dabei hat der
Steuerwagen nochmals den Bus passiert. Dabei ist dann Bild #4 entstanden.
Bild 7 lässt erkennen, dass im Bus zwar eine Deckeverkleidung
heruntergefallen ist, die Fahrgastzelle ansonsten aber unbeschädigt
geblieben ist. Hätte ich nicht erwartet, nachdem ich den Film gesehen
habe.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Henning Koch
2015-09-16 21:16:50 UTC
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Post by Bodo G. Meier
Sind das Siegel der Staatsanwaltschaft oder der
"Eisenbahnunfall-Untersuchungsstelle"?
oder einfach "irgendwelche Aufkleber" zur Stabilisierung der
beschädigten Scheibe?
Gerhard Thumm
2015-09-17 07:16:59 UTC
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Bodo G. Meier schrieb
Post by Bodo G. Meier
Im Buxtehuder Tageblatt wird der Ablauf etwas anders dargestellt.
Demnach soll die Fahrerin erst alleine ausgestiegen sein und die
Leitstelle der Bahn angerufen haben. Eine S-Bahn soll so noch
rechtzeitig angehalten worden sein.
Für den Metronom soll es schon zu spät gewesen sein. Erst als die Kinder
diesen Zug nahen sahen, soll die Fahrerin weitere Türen geöffnet haben,
so dass zum Glück noch alle rechtzeitig rausgekommen sind.
Den letzten Teil kann ich mir zeitlich so nicht vorstellen.
Dem widerspricht auch das Video.

MfG Gerhard
Reinhard Greulich
2015-09-17 19:04:43 UTC
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Post by Bodo G. Meier
Im Buxtehuder Tageblatt wird der Ablauf etwas anders dargestellt.
Demnach soll die Fahrerin erst alleine ausgestiegen sein und die
Leitstelle der Bahn angerufen haben. Eine S-Bahn soll so noch
rechtzeitig angehalten worden sein.
Quark. Wo war denn da eine S-Bahn?
Post by Bodo G. Meier
Für den Metronom soll es schon zu spät gewesen sein. Erst als die Kinder
diesen Zug nahen sahen, soll die Fahrerin weitere Türen geöffnet haben,
so dass zum Glück noch alle rechtzeitig rausgekommen sind.
Dann wäre alles zu spät gewesen, und das hätte sich das Tageblättchen
auch selbst ausrechnen können.

Wenn ich deren Abonnent wäre, würde ich mein Geld zurückverlangen.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Marc Haber
2015-09-17 19:56:11 UTC
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Post by Reinhard Greulich
Post by Bodo G. Meier
Im Buxtehuder Tageblatt wird der Ablauf etwas anders dargestellt.
Demnach soll die Fahrerin erst alleine ausgestiegen sein und die
Leitstelle der Bahn angerufen haben. Eine S-Bahn soll so noch
rechtzeitig angehalten worden sein.
Quark. Wo war denn da eine S-Bahn?
Die S-Bahn von Neugraben nach Stade fährt über Buxtehude.
Post by Reinhard Greulich
Post by Bodo G. Meier
Für den Metronom soll es schon zu spät gewesen sein. Erst als die Kinder
diesen Zug nahen sahen, soll die Fahrerin weitere Türen geöffnet haben,
so dass zum Glück noch alle rechtzeitig rausgekommen sind.
Dann wäre alles zu spät gewesen, und das hätte sich das Tageblättchen
auch selbst ausrechnen können.
"Betriebsgefahr, haltet Züge zurück, alles sofort anhalten!"

Die S-Bahn war noch weit genug weg, der Metronom halt nicht.

Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Reinhard Greulich
2015-09-17 20:41:19 UTC
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Post by Marc Haber
"Betriebsgefahr, haltet Züge zurück, alles sofort anhalten!"
Die S-Bahn war noch weit genug weg, der Metronom halt nicht.
Da das ein Übergang mit FÜ sein soll, ist anzunehmen, dass das ähnlich
gelaufen sein könnte, aber nicht wegen eines Anrufes durch die
Busfahrerin, sondern wegen des nichtgeschlossenen Schrankenbaumes über
dem Bus.

Die S-Bahn steht dann vermutlich vor dem nächsten Blocksignal.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Henning Koch
2015-09-18 11:18:24 UTC
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Post by Reinhard Greulich
Da das ein Übergang mit FÜ sein soll, ist anzunehmen, dass das ähnlich
gelaufen sein könnte, aber nicht wegen eines Anrufes durch die
Busfahrerin, sondern wegen des nichtgeschlossenen Schrankenbaumes über
dem Bus.
Ist es denn realistisch, dass der FdL nach Auflaufen der Störmeldung
den TF des Metronom noch über Funk gewarnt hat, so dass dieser noch
vor Erkennen des Hindernisses die Bremsung einleiten konnte?
Marc Haber
2015-09-18 12:16:40 UTC
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Post by Henning Koch
Post by Reinhard Greulich
Da das ein Übergang mit FÜ sein soll, ist anzunehmen, dass das ähnlich
gelaufen sein könnte, aber nicht wegen eines Anrufes durch die
Busfahrerin, sondern wegen des nichtgeschlossenen Schrankenbaumes über
dem Bus.
Ist es denn realistisch, dass der FdL nach Auflaufen der Störmeldung
den TF des Metronom noch über Funk gewarnt hat, so dass dieser noch
vor Erkennen des Hindernisses die Bremsung einleiten konnte?
Dann hätte der Metronom rechtzeitig gestanden. Der hat erst
durchgezogen als er die Bescherung sah.

Grüße
Marc
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Henning Koch
2015-09-18 12:38:45 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Henning Koch
Ist es denn realistisch, dass der FdL nach Auflaufen der Störmeldung
den TF des Metronom noch über Funk gewarnt hat, so dass dieser noch
vor Erkennen des Hindernisses die Bremsung einleiten konnte?
Dann hätte der Metronom rechtzeitig gestanden. Der hat erst
durchgezogen als er die Bescherung sah.
sind die Einschaltzeiten da so großzügig bemessen?

Wenn ich jetzt mal ohne Kenntnis der einschlägigen Regelwerke rechne:
Breite der Sperrstrecke am BÜ vielleicht 20 Meter, Geschwindigkeit des
langsamsten Teilnehmers am Straßenverkehr vielleicht 0,8 m/s ergibt
eine Räumzeit von 25 Sekunden. Demnach könnte doch problemlos 30
Sekunden nachdem die Schrankenbäume die untere Endlage erreicht haben
der Zug queren? (und vor allem: es sollte auch eigentlich nicht viel
länger dauern!). Wenn ich jetzt ebenfalls ohne Kenntnis der genauen
technischen Umsetzug vermute, dass der Störmelder im Stellwerk zu dem
Zeitpunkt aufleuchtet, zu dem die untere Endlage hätte erreicht sein
sollen, müsste der Zug also rund 30 Sekunden nach dem Aufleuchten am
BÜ gewesen sein.

Insofern muss ich meine Frage wohl zurückziehen; nach Aufleuchten des
Störmelders bleibt offensichtlich keine Zeit für eine Warnung,
geschweige denn für eine Bremsung.

Und jetzt Feuer frei für die, die wirklich wissen wie man einen BÜ
rechnet und wie er gebaut ist ;-)
Marc Haber
2015-09-18 12:55:12 UTC
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Post by Henning Koch
Und jetzt Feuer frei für die, die wirklich wissen wie man einen BÜ
rechnet und wie er gebaut ist ;-)
Das hängt vor allen Dingen davon ab, was für ein BÜ das ist. Die
kürzesten Einschaltzeiten erreicht man wohl bei einem
lokführerüberwachten BÜ, bei einem fernüberwachten BÜ ist das wohl
etwas länger.

Wobei mir gerade auffällt dass wir vom Ralf hier schon länger nix mehr
gelesen haben.

Grüße
Marc
--
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Henning Koch
2015-09-18 13:21:04 UTC
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Post by Marc Haber
Das hängt vor allen Dingen davon ab, was für ein BÜ das ist. Die
kürzesten Einschaltzeiten erreicht man wohl bei einem
lokführerüberwachten BÜ, bei einem fernüberwachten BÜ ist das wohl
etwas länger.
Das leuchtet mir jetzt nicht ein.

Ich hätte eigentlich gedacht, dass man bei der FÜ-Technik die
kürzesten Einschaltzeiten realisieren kann, eben weil man sich im
Vorfeld darauf verlässst, dass der BÜ korrekt arbeitet und deswegen
dem Schienenfahrzeug keine Möglichkeit einräumen muss, bei Versagen
der Sicherung (oder der Einschaltung) vor dem BÜ zum Stehen zu kommen.

Gleiches müsste für die ÜSOE-Technik gelten (sind die schon im
praktischen Einsatz oder ist die Technik noch im Planungsstadium?)
Reinhard Greulich
2015-09-18 17:40:31 UTC
Antworten
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Post by Henning Koch
Ich hätte eigentlich gedacht, dass man bei der FÜ-Technik die
kürzesten Einschaltzeiten realisieren kann, eben weil man sich im
Vorfeld darauf verlässst, dass der BÜ korrekt arbeitet und deswegen
dem Schienenfahrzeug keine Möglichkeit einräumen muss, bei Versagen
der Sicherung (oder der Einschaltung) vor dem BÜ zum Stehen zu kommen.
Wenn die FÜ-Technik nur die Betriebsbereitschaft des Bü überwacht (wie
bei ÜSOE), kann der Zug rechtzeitig einen Vorsichtsbefehl erhalten.
Eine Störung erst beim Schließvorgang dürfte wegen der heute nahezu
überall verkürzten Einschaltzeit kaum mehr ausreichen. In diesem Fall
aber offenbar noch für den Gegenzug.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Tim Landscheidt
2015-09-18 18:26:20 UTC
Antworten
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Post by Reinhard Greulich
Post by Henning Koch
Ich hätte eigentlich gedacht, dass man bei der FÜ-Technik die
kürzesten Einschaltzeiten realisieren kann, eben weil man sich im
Vorfeld darauf verlässst, dass der BÜ korrekt arbeitet und deswegen
dem Schienenfahrzeug keine Möglichkeit einräumen muss, bei Versagen
der Sicherung (oder der Einschaltung) vor dem BÜ zum Stehen zu kommen.
Wenn die FÜ-Technik nur die Betriebsbereitschaft des Bü überwacht (wie
bei ÜSOE), kann der Zug rechtzeitig einen Vorsichtsbefehl erhalten.
Eine Störung erst beim Schließvorgang dürfte wegen der heute nahezu
überall verkürzten Einschaltzeit kaum mehr ausreichen. In diesem Fall
aber offenbar noch für den Gegenzug.
Warum sollte man bei FÜ-Technik den Einschaltkontakt außer-
halb des Bremsweges legen? Dann kann man ja auch direkt eine
Lo-Anlage installieren und sich das Stille-Post-Spiel Bü ->
Fdl -> Tf -> Tfz sparen.

Tim
N.Faber
2015-09-20 11:38:37 UTC
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Post by Marc Haber
Dann hätte der Metronom rechtzeitig gestanden. Der hat erst
durchgezogen als er die Bescherung sah.
Meiner Meinung nach erfolgte der Aufprall auf den Bus mit relativ
geringer Geschwindigkeit. Kenne die ursprüngliche Fahrgeschwindigkeit
nicht, aber ich habe den Eindruck, es wurde gebremst, bevor Sichtkontakt
bestand.

N.
Reinhard Greulich
2015-09-20 11:45:50 UTC
Antworten
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Post by N.Faber
Kenne die ursprüngliche Fahrgeschwindigkeit
nicht, aber ich habe den Eindruck, es wurde gebremst, bevor Sichtkontakt
bestand.
Möchte sein, wie lange braucht der Fdl von der Störmeldung des Bü
wegen fehlender Endlage und dem Nothalteauftrag?

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Marc Haber
2015-09-20 11:49:13 UTC
Antworten
Permalink
Post by N.Faber
Post by Marc Haber
Dann hätte der Metronom rechtzeitig gestanden. Der hat erst
durchgezogen als er die Bescherung sah.
Meiner Meinung nach erfolgte der Aufprall auf den Bus mit relativ
geringer Geschwindigkeit. Kenne die ursprüngliche Fahrgeschwindigkeit
nicht, aber ich habe den Eindruck, es wurde gebremst, bevor Sichtkontakt
bestand.
Das halte ich für unwahrscheinlich. Das ist alles andere als eine
Hochgeschwindigkeitsstrecke.

Grüße
Marc
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Holger Koetting
2015-09-20 19:32:11 UTC
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Permalink
Post by N.Faber
Meiner Meinung nach erfolgte der Aufprall auf den Bus mit relativ
geringer Geschwindigkeit. Kenne die ursprüngliche Fahrgeschwindigkeit
nicht, aber ich habe den Eindruck, es wurde gebremst, bevor Sichtkontakt
bestand.
Das ist nicht sicher. Das Video beginnt erst, als der Tf bereits
auf der Tröte stand. Von da bis zum Stillstand 20 Sekunden und
jetzt gehen wir davon aus, daß er zu dem Zeitpunkt bereits voll
bremst. Dann wären das, je nachdem, welche Bremsverzögerung man
annimmt, beim Videostart irgendwas zwischen 70 und 90 km/h.

Gehen wir weiter davon aus, daß derjenige, der das gefilmt hat,
erst mal durch das Pfeifen überhaupt mitbekommen hat, das da
gleich was kommt, sein Smartphone auf Video stellen und noch
starten mußte. Dann sind das nochmal mindestens fünf Sekunden
und dann reden wir schon über eine Anfangsgeschwindigkeit von
um die 120 km/h.

Gruß,

Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: ***@gmx.de
Homepage: http://www.strassenbahn-darmstadt.de
Holger Koetting
2015-09-18 15:11:35 UTC
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Post by Henning Koch
Ist es denn realistisch, dass der FdL nach Auflaufen der Störmeldung
den TF des Metronom noch über Funk gewarnt hat, so dass dieser noch
vor Erkennen des Hindernisses die Bremsung einleiten konnte?
Warnen ja, Bremsen nein. Gehen wir davon aus, daß es eine
Fü-Anlage ist. Dann hatte diese ja Ordnungsstellung, denn
sie funktioniert. Auch nach der Einschaltung war weiterhin
alles in Ordnung (gelb-rot). Womit im übrigen (IIRC) der
Bü auch bei einer Lo-Anlage bereits Bü 1 bringt, weil
Andreaskreuz und rote Lampen ausreichend für Sicherung
sorgen, die Schranken sind da nur Add-On. Jedenfalls käme
im Verlauf die Störmeldung erst dann, wenn der
Schrankenantrieb keine Endlage bringt und dann ist der Zug
schon längst innerhalb des Bremswegs.
Wer das im übrigen mit den sehr kurzen Schließzeiten
ausländischer Bahnen vergleicht: Dort wäre die Chance zum
Anhalten noch geringer.

Gruß,

Holger K. aus D.
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