Discussion:
Telefonkonferenz in ICE eskaliert
(zu alt für eine Antwort)
Bernd Niemann
2020-09-04 11:13:55 UTC
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Hallo!

Da hat wohl wer einen dieser Dauernerver satt gehabt.

| Zwischen Nürnberg und Würzburg haben sich zwei Männer in einem ICE
| geprügelt. Der Auslöser war ein langes und wohl zu lautes Telefonat
| eines 31 Jahre alten Mannes. Mehrere Fahrgäste beschwerten sich sogar,
| doch der Mann telefonierte weiter.
[...]
| Nach Angaben der Bundespolizei vom Donnerstag telefonierte ein 31-
| Jähriger fast eineinhalb Stunden lang, was andere Reisende störte. Das
| Zugpersonal wies den Mann nach mehreren Beschwerden darauf hin.
[...]
| "Bei einem 51-Jährigen riss der Geduldsfaden, nachdem das Telefonat
| nicht sofort beendet wurde", hieß es in der Mitteilung. Er setzte sich
| neben den Mann und klappte dessen Laptop zu.
[...]
| Der Jüngere verließ am Mittwochmorgen das Abteil und telefonierte im
| Bordbistro des ICE aus Nürnberg weiter. Zurück im Abteil eskalierte
| die Situation zwischen den beiden Männern:
| Der 31-Jährige stellte den 51- Jährigen zur Rede,
| dieser konterte mit einem Schlag ins Gesicht.
[...]
| Beide mussten den ICE schlussendlich in Würzburg verlassen

<https://www.infranken.de/lk/wuerzburg/wuerzburg-telefonat-im-ice-eskaliert-mann-51-schlaegt-dauer-telefonierer-faust-ins-gesicht-art-5064316>

Gruß aus Bamberg
Bernd
Peter & Helga Meier
2020-09-04 20:34:45 UTC
Permalink
Post by Bernd Niemann
| Nach Angaben der Bundespolizei vom Donnerstag telefonierte ein 31-
| Jähriger fast eineinhalb Stunden lang, was andere Reisende störte. Das
| Zugpersonal wies den Mann nach mehreren Beschwerden darauf hin.
Ich bezweifle, daß es in Deutschland möglich ist, ein 90-minütiges
Gespräch in einem fahrenden Zug zu führen.
Matthias Hanft
2020-09-05 07:22:06 UTC
Permalink
Post by Peter & Helga Meier
Ich bezweifle, daß es in Deutschland möglich ist, ein 90-minütiges
Gespräch in einem fahrenden Zug zu führen.
Kommt drauf an, durch wie viele Tunnels er fährt :-)

In einem fahrenden Auto (ohne Tunnels) hab ich das jedenfalls schon
mal erfolgreich gemacht.

Gruß Matthias.
Andreas Barth
2020-09-05 10:21:44 UTC
Permalink
Post by Matthias Hanft
Post by Peter & Helga Meier
Ich bezweifle, daß es in Deutschland möglich ist, ein 90-minütiges
Gespräch in einem fahrenden Zug zu führen.
Kommt drauf an, durch wie viele Tunnels er fährt :-)
In einem fahrenden Auto (ohne Tunnels) hab ich das jedenfalls schon
mal erfolgreich gemacht.
Entlang der Autobahnen ist das Mobilfunknetz auch dichter und stabiler
als entlang der Bahn. Nur wenn wir uns fragen, wieso Verkehrswende
nicht klappt.


Ansonsten, wünsch mir schon lange schallgedämmte Einzelkabinen, gerne
auch mit Aufpreis.


Viele Grüße,
Andi
U***@web.de
2020-09-05 10:57:04 UTC
Permalink
Post by Andreas Barth
Post by Matthias Hanft
Post by Peter & Helga Meier
Ich bezweifle, daß es in Deutschland möglich ist, ein 90-minütiges
Gespräch in einem fahrenden Zug zu führen.
Kommt drauf an, durch wie viele Tunnels er fährt :-)
In einem fahrenden Auto (ohne Tunnels) hab ich das jedenfalls schon
mal erfolgreich gemacht.
Entlang der Autobahnen ist das Mobilfunknetz auch dichter und stabiler
als entlang der Bahn. Nur wenn wir uns fragen, wieso Verkehrswende
nicht klappt.
War da nicht etwas mit Netzausbau und Datenverbindung
im ICE?
Johann Mayerwieser
2020-09-05 19:11:04 UTC
Permalink
Post by Andreas Barth
Post by Matthias Hanft
Post by Peter & Helga Meier
Ich bezweifle, daß es in Deutschland möglich ist, ein 90-minütiges
Gespräch in einem fahrenden Zug zu führen.
Kommt drauf an, durch wie viele Tunnels er fährt
In einem fahrenden Auto (ohne Tunnels) hab ich das jedenfalls schon mal
erfolgreich gemacht.
Entlang der Autobahnen ist das Mobilfunknetz auch dichter und stabiler
als entlang der Bahn. Nur wenn wir uns fragen, wieso Verkehrswende nicht
klappt.
Ist GSM-R eine eigenständige Sache oder läuft das über das normale Netz?
Wenn Zweiteres, dann wird wohl das GSM-minus-R-Gespräch auch möglich sein.
--
Mailadresse ist gültig Mails werden nur gelesen, wenn im Betreff [usenet]
steht
Michael Kümmling
2020-09-05 19:32:35 UTC
Permalink
Post by Johann Mayerwieser
Post by Andreas Barth
Post by Matthias Hanft
Post by Peter & Helga Meier
Ich bezweifle, daß es in Deutschland möglich ist, ein 90-minütiges
Gespräch in einem fahrenden Zug zu führen.
Kommt drauf an, durch wie viele Tunnels er fährt
In einem fahrenden Auto (ohne Tunnels) hab ich das jedenfalls schon mal
erfolgreich gemacht.
Entlang der Autobahnen ist das Mobilfunknetz auch dichter und stabiler
als entlang der Bahn. Nur wenn wir uns fragen, wieso Verkehrswende nicht
klappt.
Ist GSM-R eine eigenständige Sache oder läuft das über das normale Netz?
Wenn Zweiteres, dann wird wohl das GSM-minus-R-Gespräch auch möglich sein.
GSM-R hat ein eigenes Netz.

Viele Grüße
Micha
Wolfgang Ottenweller
2020-09-05 22:27:41 UTC
Permalink
Post by Andreas Barth
Ansonsten, wünsch mir schon lange schallgedämmte Einzelkabinen, gerne
auch mit Aufpreis.
für den Telefonierer oder für den Genervten?
Andreas Barth
2020-09-06 12:25:46 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Ottenweller
Post by Andreas Barth
Ansonsten, wünsch mir schon lange schallgedämmte Einzelkabinen, gerne
auch mit Aufpreis.
für den Telefonierer oder für den Genervten?
Für mich zum Arbeiten. Anständig länger telefonieren geht halt nicht,
oder Besprechungen zu zweit, zumindest wenn man Daten- und
Geschäftsgeheimnisschutz ernst nimmt. Wenn dann auch noch die
Mobilfunkanbindung paßt, könnt man auch was anderes als Aktenarbeit
produktiv machen.


Viele Grüße,
Andi
Tim Landscheidt
2020-09-06 14:15:32 UTC
Permalink
Post by Andreas Barth
Post by Wolfgang Ottenweller
Post by Andreas Barth
Ansonsten, wünsch mir schon lange schallgedämmte Einzelkabinen, gerne
auch mit Aufpreis.
für den Telefonierer oder für den Genervten?
Für mich zum Arbeiten. Anständig länger telefonieren geht halt nicht,
oder Besprechungen zu zweit, zumindest wenn man Daten- und
Geschäftsgeheimnisschutz ernst nimmt. Wenn dann auch noch die
Mobilfunkanbindung paßt, könnt man auch was anderes als Aktenarbeit
produktiv machen.
Das Handelsblatt (dpa?) berichtete 2011
(https://www.handelsblatt.com/arts_und_style/lifestyle/deutsche-bahn-der-langsame-abschied-vom-abteil-seite-2/4174000-2.html):

| Die ab dem Jahreswechsel erwarteten 16 neuen ICE drei haben
| keine Abteile, genau wie die für 2013 bestellten Doppel-
| stockfernzüge auf ihren beiden Etagen. Und auch die vorerst
| 220 Modelle der künftigen Fernflotte mit dem Projektnamen
| ICx soll Hersteller Siemens ab 2016 komplett in Großraumaus-
| stattung liefern. Eine gewisse Abschirmung erhalten allein
| 14 Sitze in Erste-Klasse-Wagen – durch Glastüren im Mittel-
| gang als Arbeits- oder Ruhebereich „mit Abteilcharakter“.

Da ich mich noch nie in der 1. Klasse eines ICE aufgehalten
habe, habe ich nur
https://www.janzbikowski.de/blog/holiday-on-ice-4/ gefunden,
wo die Glastüren tatsächlich den Mittelgang absperren, das
heißt, man hat nicht 14 Sitze „mit Abteilcharakter“, sondern
ein Abteil mit 14 Sitzen. Ist das die größte Privatsphäre,
die man in einem neuen ICE haben kann?

(Für die Bahn ist wahrscheinlich das unlösbare Problem die
freie Einsetzbarkeit der Fahrzeuge – die Einzelkabinen, die
man in einem Sprinter zwischen Frankfurt oder München und
Berlin zu Bürozeiten verkauft bekommt, stehen den Rest des
Tages und der Republik leer.)

Tim
Olaf Titz
2020-09-09 21:07:21 UTC
Permalink
Post by Tim Landscheidt
wo die Glastüren tatsächlich den Mittelgang absperren, das
heißt, man hat nicht 14 Sitze mit Abteilcharakter, sondern
ein Abteil mit 14 Sitzen. Ist das die grßte Privatsphäre,
die man in einem neuen ICE haben kann?
Ja, wenn man das eine kleinere Abteil im Steuerwagen nicht mitrechnet.
Das stammt aus der Ära "wir müssen unbedingt genau so unbequem wie im
Flugzeug werden". (Aber das schlimmste aus der sogenannten 1. Klasse
der ICE4 kennst du gar nicht, nämlich die Sitze.)
Post by Tim Landscheidt
(Für die Bahn ist wahrscheinlich das unlösbare Problem die
freie Einsetzbarkeit der Fahrzeuge  die Einzelkabinen, die
man in einem Sprinter zwischen Frankfurt oder München und
Berlin zu Bürozeiten verkauft bekommt, stehen den Rest des
Tages und der Republik leer.)
Keineswegs. Man hätte nur die bewährte Aufteilung des ICE1 belassen
müssen. Solange die Abteile nicht voll sind (was sie in der 1. Klasse
eher nicht sind) ist das gut genug.

Wie gut die Businessabteile (normale 6er minus 2 Sitze, mit Zuschlag)
in den ÖBB-IC nachgefragt sind weiß ich nicht. Das wäre jedenfalls ein
vergleich- und brauchbares Konzept.
--
***@inka.de <URL:http://sites.inka.de/~bigred/>

Schrödinger's backup hypothesis: the condition of any backup is undefined
until a restore is attempted. -- andrewsh
HC Ahlmann
2020-09-06 07:17:55 UTC
Permalink
Post by Peter & Helga Meier
Post by Bernd Niemann
| Nach Angaben der Bundespolizei vom Donnerstag telefonierte ein 31-
| Jähriger fast eineinhalb Stunden lang, was andere Reisende störte. Das
| Zugpersonal wies den Mann nach mehreren Beschwerden darauf hin.
Ich bezweifle, daß es in Deutschland möglich ist, ein 90-minütiges
Gespräch in einem fahrenden Zug zu führen.
Anderthalb Stunden zu telefonieren ist nicht mit einem 90-minütigen
Gespräch gleichbedeutend. Der Zweifel ist so nicht stichhaltig zu
begründen.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> geht am 19.11.2020 offline
Peter & Helga Meier
2020-09-06 18:57:09 UTC
Permalink
Post by HC Ahlmann
Post by Peter & Helga Meier
Post by Bernd Niemann
| Nach Angaben der Bundespolizei vom Donnerstag telefonierte ein 31-
| Jähriger fast eineinhalb Stunden lang, was andere Reisende störte. Das
| Zugpersonal wies den Mann nach mehreren Beschwerden darauf hin.
Ich bezweifle, daß es in Deutschland möglich ist, ein 90-minütiges
Gespräch in einem fahrenden Zug zu führen.
Anderthalb Stunden zu telefonieren ist nicht mit einem 90-minütigen
Gespräch gleichbedeutend. Der Zweifel ist so nicht stichhaltig zu
begründen.
ja, ich hatte lediglich gemutmaßt, daß es sich in dem Fall um ein
90-minütiges Gespräch handelte.

Unabhängig davon bleibe ich bei meiner Aussage, daß ich es bezweifle,
daß ein 90-minütiges Mobilfunkgespräch in einem fahrenden Zug in
Deutschland möglich ist.
Thomas Hochstein
2020-09-11 20:37:34 UTC
Permalink
Post by Peter & Helga Meier
Unabhängig davon bleibe ich bei meiner Aussage, daß ich es bezweifle,
daß ein 90-minütiges Mobilfunkgespräch in einem fahrenden Zug in
Deutschland möglich ist.
Die Beschreibung des Sachverhalts ("klappte dessen Laptop zu") legt
nahe, dass es sich um IP-basierte "Telefonie" handelte, also
mutmaßlich eine Sprach- oder Videoverbindung mit entsprechender
Konferenzsoftware (Skype, Zoom, Schlagmichtot). Das kann ganz gut
klappen.
Marc Olschok
2020-09-11 22:23:55 UTC
Permalink
Post by Thomas Hochstein
Post by Peter & Helga Meier
Unabhängig davon bleibe ich bei meiner Aussage, daß ich es bezweifle,
daß ein 90-minütiges Mobilfunkgespräch in einem fahrenden Zug in
Deutschland möglich ist.
Die Beschreibung des Sachverhalts ("klappte dessen Laptop zu") legt
nahe, dass es sich um IP-basierte "Telefonie" handelte, also
mutmaßlich eine Sprach- oder Videoverbindung mit entsprechender
Konferenzsoftware (Skype, Zoom, Schlagmichtot). Das kann ganz gut
klappen.
Das würde auch das laute Telephonieren erklären. Bei diesen
Konferenzsystemen ist nicht immer ersichtlich, ob der eigene
Ton aureichend bei den anderen Teilnehmern ankommt; instinktiv neigt
man dazu, dies durch lautes Sprechen sicherzustellen.
--
M.O.
Marc Haber
2020-09-12 08:18:26 UTC
Permalink
Post by Marc Olschok
Post by Thomas Hochstein
Post by Peter & Helga Meier
Unabhängig davon bleibe ich bei meiner Aussage, daß ich es bezweifle,
daß ein 90-minütiges Mobilfunkgespräch in einem fahrenden Zug in
Deutschland möglich ist.
Die Beschreibung des Sachverhalts ("klappte dessen Laptop zu") legt
nahe, dass es sich um IP-basierte "Telefonie" handelte, also
mutmaßlich eine Sprach- oder Videoverbindung mit entsprechender
Konferenzsoftware (Skype, Zoom, Schlagmichtot). Das kann ganz gut
klappen.
Das würde auch das laute Telephonieren erklären. Bei diesen
Konferenzsystemen ist nicht immer ersichtlich, ob der eigene
Ton aureichend bei den anderen Teilnehmern ankommt; instinktiv neigt
man dazu, dies durch lautes Sprechen sicherzustellen.
Brauchbare Headsets sind erfunden.
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
U***@web.de
2020-09-12 08:23:21 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Post by Marc Olschok
Post by Thomas Hochstein
Post by Peter & Helga Meier
Unabhängig davon bleibe ich bei meiner Aussage, daß ich es bezweifle,
daß ein 90-minütiges Mobilfunkgespräch in einem fahrenden Zug in
Deutschland möglich ist.
Die Beschreibung des Sachverhalts ("klappte dessen Laptop zu") legt
nahe, dass es sich um IP-basierte "Telefonie" handelte, also
mutmaßlich eine Sprach- oder Videoverbindung mit entsprechender
Konferenzsoftware (Skype, Zoom, Schlagmichtot). Das kann ganz gut
klappen.
Das würde auch das laute Telephonieren erklären. Bei diesen
Konferenzsystemen ist nicht immer ersichtlich, ob der eigene
Ton aureichend bei den anderen Teilnehmern ankommt; instinktiv neigt
man dazu, dies durch lautes Sprechen sicherzustellen.
Brauchbare Headsets sind erfunden.
Für den Zug braucht man wohl etwas größere mit
Schallisolierung des Mundbereichs gegen alles
hinter dem Mikro.
Herbert
2020-09-12 09:22:58 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Post by Marc Haber
Post by Marc Olschok
Post by Thomas Hochstein
Post by Peter & Helga Meier
Unabhängig davon bleibe ich bei meiner Aussage, daß ich es bezweifle,
daß ein 90-minütiges Mobilfunkgespräch in einem fahrenden Zug in
Deutschland möglich ist.
Die Beschreibung des Sachverhalts ("klappte dessen Laptop zu") legt
nahe, dass es sich um IP-basierte "Telefonie" handelte, also
mutmaßlich eine Sprach- oder Videoverbindung mit entsprechender
Konferenzsoftware (Skype, Zoom, Schlagmichtot). Das kann ganz gut
klappen.
Das würde auch das laute Telephonieren erklären. Bei diesen
Konferenzsystemen ist nicht immer ersichtlich, ob der eigene
Ton aureichend bei den anderen Teilnehmern ankommt; instinktiv neigt
man dazu, dies durch lautes Sprechen sicherzustellen.
Brauchbare Headsets sind erfunden.
Für den Zug braucht man wohl etwas größere mit
Schallisolierung des Mundbereichs gegen alles
hinter dem Mikro.
Technisch geht vieles. Wenn ich öfter mal auf langen Bahnreisen mit dem
Handy oder Notebook telefonieren/skypen/wasauchimmer möchte, würde ich
mir ein gut gedämmtes Headset besorgen. Damit könnte ich meine
Gesprächspartner besser verstehen und sie mich und die Gesprächsinhalte
würden geschützt bleiben.

Die Leute um mich rum würden nur bemerken, dass ich mir ständig was 'in
ben Bart murmele'. Ich wette, es gäbe eine Menge, die auch das stört.
Und einige davon würden ihre Vorstellung von einer angenehmen Bahnfahrt
so offensiv umsetzen wie 'der 51-jährige'. Dagegen hilft nur eine andere
technische Lösung: Das Auto.

Herbert
U***@web.de
2020-09-12 10:18:55 UTC
Permalink
Post by Herbert
Post by U***@web.de
Post by Marc Haber
Brauchbare Headsets sind erfunden.
Für den Zug braucht man wohl etwas größere mit
Schallisolierung des Mundbereichs gegen alles
hinter dem Mikro.
Technisch geht vieles. Wenn ich öfter mal auf langen Bahnreisen mit dem
Handy oder Notebook telefonieren/skypen/wasauchimmer möchte, würde ich
mir ein gut gedämmtes Headset besorgen. Damit könnte ich meine
Gesprächspartner besser verstehen und sie mich und die Gesprächsinhalte
würden geschützt bleiben.
Die Leute um mich rum würden nur bemerken, dass ich mir ständig was 'in
ben Bart murmele'. Ich wette, es gäbe eine Menge, die auch das stört.
Stell Dir ml vor, Dein Sitznachbar murmelt/brabbelt
von Hamburg bis München vor sich hin.

Selbst schuld, hast ja keine lärmstornierenden Kopfhörer
in Benutzung?
Herbert
2020-09-13 09:37:59 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Post by Herbert
Post by U***@web.de
Post by Marc Haber
Brauchbare Headsets sind erfunden.
Für den Zug braucht man wohl etwas größere mit
Schallisolierung des Mundbereichs gegen alles
hinter dem Mikro.
Technisch geht vieles. Wenn ich öfter mal auf langen Bahnreisen mit dem
Handy oder Notebook telefonieren/skypen/wasauchimmer möchte, würde ich
mir ein gut gedämmtes Headset besorgen. Damit könnte ich meine
Gesprächspartner besser verstehen und sie mich und die Gesprächsinhalte
würden geschützt bleiben.
Die Leute um mich rum würden nur bemerken, dass ich mir ständig was 'in
ben Bart murmele'. Ich wette, es gäbe eine Menge, die auch das stört.
Stell Dir ml vor, Dein Sitznachbar murmelt/brabbelt
von Hamburg bis München vor sich hin.
Wenn ich weiss, der meint mich nicht, wärs mir egal. Das geht im
allgemeinen Geräuschpegel unter, da sind die Fahrgeräusche des Zuges und
andere Gesprächsfetzen (darf ich mal vorbei? , bitte, danke, DIE
FAHRKARTEN BITTE!)
Post by U***@web.de
Selbst schuld, hast ja keine lärmstornierenden Kopfhörer
in Benutzung?
Wer erhöhten Ruhebedarf hat, sollte selbst für Schalldämmung sorgen. Ob
das nun high-tech-Kopfhörer sind oder schnöde Ohrstöpsel, egal.

Btw: Sind die Kopfhörer eigentlich so gut, dass man den Ruf nach
Fahrkarten auch überhöht? Und was macht der Schaffner dann?

Herbert
Marc Haber
2020-09-13 11:39:39 UTC
Permalink
Post by Herbert
Btw: Sind die Kopfhörer eigentlich so gut, dass man den Ruf nach
Fahrkarten auch überhöht? Und was macht der Schaffner dann?
Dann tippt er Dich an. Wie er es auch tut, wenn Du schläfst.

Ich liebe das, im 06:30 Zug zwischen Mannheim und Frankfurt schafft
das Personal es fast immer, mich ziemlich exakt nach der Hälfte der
Fahrt aufzuwecken.

Grüße
Marc
--
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Matthias Hanft
2020-09-13 17:45:43 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Ich liebe das, im 06:30 Zug zwischen Mannheim und Frankfurt schafft
das Personal es fast immer, mich ziemlich exakt nach der Hälfte der
Fahrt aufzuwecken.
Werden die Fahrscheine derzeit nicht eh berührungslos kontrolliert?
Da könnte man sich das Online-Ticket mit dem Barcode ja so um den
Hals hängen, dass es der Zub auch im Schlafzustand des Fahrgastes
scannen kann :-)

Gruß Matthias.
Marc Haber
2020-09-13 20:15:12 UTC
Permalink
Post by Matthias Hanft
Post by Marc Haber
Ich liebe das, im 06:30 Zug zwischen Mannheim und Frankfurt schafft
das Personal es fast immer, mich ziemlich exakt nach der Hälfte der
Fahrt aufzuwecken.
Werden die Fahrscheine derzeit nicht eh berührungslos kontrolliert?
Da könnte man sich das Online-Ticket mit dem Barcode ja so um den
Hals hängen, dass es der Zub auch im Schlafzustand des Fahrgastes
scannen kann :-)
Ich pendle seit Mitte 2018 nicht mehr mit der Bahn nach Frankfurt, und
die über 4000 Euro teure Plastikkarte hätte ich nicht offen rausgelegt
und dann die Augen zugemacht.

Grüße
Marc
--
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Matthias Hanft
2020-09-14 07:20:38 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Ich pendle seit Mitte 2018 nicht mehr mit der Bahn nach Frankfurt, und
die über 4000 Euro teure Plastikkarte hätte ich nicht offen rausgelegt
und dann die Augen zugemacht.
Nein, die natürlich nicht. Ich dachte auch eher an diese DIN-A-4-Ausdrucke
von 37,50-Euro-Online-Tickets. Falls sowas geklaut wird, hat man notfalls
ja auch noch das Handyticket zum Vorzeigen.

Gruß Matthias.
Herbert
2020-09-14 09:05:17 UTC
Permalink
Post by Matthias Hanft
Post by Marc Haber
Ich pendle seit Mitte 2018 nicht mehr mit der Bahn nach Frankfurt, und
die über 4000 Euro teure Plastikkarte hätte ich nicht offen rausgelegt
und dann die Augen zugemacht.
Nein, die natürlich nicht. Ich dachte auch eher an diese DIN-A-4-Ausdrucke
von 37,50-Euro-Online-Tickets. Falls sowas geklaut wird, hat man notfalls
ja auch noch das Handyticket zum Vorzeigen.
Wer sowas klaut, der nimmt auch das Handy mit.

Herbert
Matthias Hanft
2020-09-14 11:24:33 UTC
Permalink
Post by Herbert
Wer sowas klaut, der nimmt auch das Handy mit.
*Das* muss man sich ja nicht umhängen (sondern kann
z.B. in der Hosentasche draufsitzen) :-)

Gruß Matthias.
U***@web.de
2020-09-14 09:17:28 UTC
Permalink
Post by Matthias Hanft
Post by Marc Haber
Ich pendle seit Mitte 2018 nicht mehr mit der Bahn nach Frankfurt, und
die über 4000 Euro teure Plastikkarte hätte ich nicht offen rausgelegt
und dann die Augen zugemacht.
Nein, die natürlich nicht. Ich dachte auch eher an diese DIN-A-4-Ausdrucke
von 37,50-Euro-Online-Tickets.
Und wenn ungestempelt, dann verlangt dazu kein
Schaffner keine Karte nicht?
Matthias Hanft
2020-09-14 11:30:30 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Und wenn ungestempelt, dann verlangt dazu kein
Schaffner keine Karte nicht?
Also zu einem ausgedruckten Online-Ticket auf DIN A 4 musste ich
bei den letzten 37 Kontrollen in den letzten N Jahren ungefähr
*einmal* den Ausweis vorzeigen. Und das möglicherweise auch nur,
weils der Gameboy des Zub per Zufallsauswahl so vorgeschrieben
hat. Vielleicht haben sie das aktuell coronatechnisch sogar
rausprogrammiert?

Gruß Matthias.
schorsch
2020-09-14 12:34:33 UTC
Permalink
Post by Matthias Hanft
Post by U***@web.de
Und wenn ungestempelt, dann verlangt dazu kein
Schaffner keine Karte nicht?
Also zu einem ausgedruckten Online-Ticket auf DIN A 4 musste ich
bei den letzten 37 Kontrollen in den letzten N Jahren ungefähr
*einmal* den Ausweis vorzeigen. Und das möglicherweise auch nur,
weils der Gameboy des Zub per Zufallsauswahl so vorgeschrieben
hat. Vielleicht haben sie das aktuell coronatechnisch sogar
rausprogrammiert?
Bahn Card wird regelmässig verlangt, ansonsten habe ich noch nie was
vorgezeigt.

Gruß
Schorsch
Hartmut Ott
2020-09-14 13:22:54 UTC
Permalink
Hej,
Post by Marc Haber
Post by Matthias Hanft
Post by Marc Haber
Ich liebe das, im 06:30 Zug zwischen Mannheim und Frankfurt schafft
das Personal es fast immer, mich ziemlich exakt nach der Hälfte der
Fahrt aufzuwecken.
Werden die Fahrscheine derzeit nicht eh berührungslos kontrolliert?
Da könnte man sich das Online-Ticket mit dem Barcode ja so um den
Hals hängen, dass es der Zub auch im Schlafzustand des Fahrgastes
scannen kann :-)
Ich pendle seit Mitte 2018 nicht mehr mit der Bahn nach Frankfurt, und
die über 4000 Euro teure Plastikkarte hätte ich nicht offen rausgelegt
und dann die Augen zugemacht.
Das ist wohl der Unterschied zu früher, wo der Schaffner im Nah- bzw.
Regionalverkehr morgens auf dem Weg zur Arbeit mit einem fröhlichen
"Guten Morgen" den Wagen betrat und sich dann die Fahrgäste ansah und
die, die er nicht kannte um die Fahrkarte bat. Bei denen, die er kannte
wollte er nur Montagsmorgen bzw. am Monatsanfang oder gar nicht die
Karten sehen. Wobei ein "War zu viel Andrang, ich habe es heute nicht
geschafft" mit einem "Dann schau ich mir die Karte Morgen an"
beantwortet worden ist. Und dann wurde die Fahrkarte meist schon
hochgehalten, bevor er den Platz erreichte, was er mit einem "Danke"
quittierte.


Ich habe deren Gedächtnisleistung immer bewundert.
--
--
mfg
Hartmut Ott
U***@web.de
2020-09-14 20:20:56 UTC
Permalink
Post by Hartmut Ott
Post by Marc Haber
Post by Matthias Hanft
Post by Marc Haber
Ich liebe das, im 06:30 Zug zwischen Mannheim und Frankfurt schafft
das Personal es fast immer, mich ziemlich exakt nach der Hälfte der
Fahrt aufzuwecken.
Werden die Fahrscheine derzeit nicht eh berührungslos kontrolliert?
Da könnte man sich das Online-Ticket mit dem Barcode ja so um den
Hals hängen, dass es der Zub auch im Schlafzustand des Fahrgastes
scannen kann :-)
Ich pendle seit Mitte 2018 nicht mehr mit der Bahn nach Frankfurt, und
die über 4000 Euro teure Plastikkarte hätte ich nicht offen rausgelegt
und dann die Augen zugemacht.
Das ist wohl der Unterschied zu früher, wo der Schaffner im Nah- bzw.
Regionalverkehr
Höchste Fernverkehrsgattung ist nochmal eine
andere Baustelle.
Post by Hartmut Ott
morgens auf dem Weg zur Arbeit mit einem fröhlichen
"Guten Morgen" den Wagen betrat und sich dann die Fahrgäste ansah und
die, die er nicht kannte um die Fahrkarte bat. Bei denen, die er kannte
wollte er nur Montagsmorgen bzw. am Monatsanfang oder gar nicht die
Karten sehen. Wobei ein "War zu viel Andrang, ich habe es heute nicht
geschafft" mit einem "Dann schau ich mir die Karte Morgen an"
beantwortet worden ist. Und dann wurde die Fahrkarte meist schon
hochgehalten, bevor er den Platz erreichte, was er mit einem "Danke"
quittierte.
Bei einem Gruppenausflug auf der Rückfahrt von Radolfzell
hatte auch mal jemand eine Fahrkarte in der Hand, die nicht
für den Schaffner, sondern in dem Moment zur Erbauung
von Mitreisenden gedacht war.

Egal - sie wurde zügig gezangt, obwohl Gültigkeit längst
abgelaufen und für eine völlig andere Strecke ausgestellt.
Marc Haber
2020-09-15 05:06:48 UTC
Permalink
Post by Hartmut Ott
Post by Marc Haber
Ich pendle seit Mitte 2018 nicht mehr mit der Bahn nach Frankfurt, und
die über 4000 Euro teure Plastikkarte hätte ich nicht offen rausgelegt
und dann die Augen zugemacht.
Das ist wohl der Unterschied zu früher, wo der Schaffner im Nah- bzw.
Regionalverkehr morgens auf dem Weg zur Arbeit mit einem fröhlichen
"Guten Morgen" den Wagen betrat und sich dann die Fahrgäste ansah und
die, die er nicht kannte um die Fahrkarte bat.
Also ich erkenne in der S-Bahn Rhein-Neckar die Zugbegleiter von Regio
Mitte manchmal wieder. Dafür ist das mit Abstand das muffeligste und
unhöflichste Personal von DB-Verkehrsunternehmen das ich kenne. "Ihren
Fahrschein bitte" ist das maximum an Kommunikation was man da erwarten
darf.

Beim Fernverkehr sind die Zugbegleiter um Größenordnungen
freundlicher, sagen "Guten Morgen", wünschen eine gute Reise, so soll
es sein. Dafür sind das einfach zu viele, als dass ich in anderthalb
Jahren Pendeln mehr als eine Handvoll wiedererkannte, und das sind
die, die ich in den Sozialen Medien kennengelernt und mich dann in
einer "passenden" Schicht gezielt mit ihnen zum persönlichen Treffen
verabredet hatte.
Post by Hartmut Ott
Bei denen, die er kannte
wollte er nur Montagsmorgen bzw. am Monatsanfang oder gar nicht die
Karten sehen. Wobei ein "War zu viel Andrang, ich habe es heute nicht
geschafft" mit einem "Dann schau ich mir die Karte Morgen an"
beantwortet worden ist. Und dann wurde die Fahrkarte meist schon
hochgehalten, bevor er den Platz erreichte, was er mit einem "Danke"
quittierte.
Sowas kommt aber nur bei kleineren Verkehrsunternehmen vor, die von
einer Einsatzstelle eine Handvoll Nebenbahnen fahren und vielleicht
zehn, fünfzehn Zugbegleiter haben. Beispielsweise kennen Ralph und
Manu auf der Strecke nach Ebermannstadt wirklich alle Personale, aber
sobald es etwas größer wird, wird das schnell unüberschaubar.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Hartmut Ott
2020-09-15 13:39:36 UTC
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Hej,
Post by Marc Haber
Post by Hartmut Ott
Bei denen, die er kannte
wollte er nur Montagsmorgen bzw. am Monatsanfang oder gar nicht die
Karten sehen. Wobei ein "War zu viel Andrang, ich habe es heute nicht
geschafft" mit einem "Dann schau ich mir die Karte Morgen an"
beantwortet worden ist. Und dann wurde die Fahrkarte meist schon
hochgehalten, bevor er den Platz erreichte, was er mit einem "Danke"
quittierte.
Sowas kommt aber nur bei kleineren Verkehrsunternehmen vor, die von
Das war früher - und bei der Deutschen Bundesbahn. Strecke Itzehoe
Hamburg, wobei ab Elmshorn die Wagen dann immer so voll waren, das eh
kein durchkommen mehr war.

Aber die Zeiten sind schon lange vorbei.
--
--
mfg
Hartmut Ott
Herbert
2020-09-16 07:13:55 UTC
Permalink
Post by Hartmut Ott
Hej,
Post by Marc Haber
Post by Hartmut Ott
Bei denen, die er kannte
wollte er nur Montagsmorgen bzw. am Monatsanfang oder gar nicht die
Karten sehen. Wobei ein "War zu viel Andrang, ich habe es heute nicht
geschafft" mit einem "Dann schau ich mir die Karte Morgen an"
beantwortet worden ist. Und dann wurde die Fahrkarte meist schon
hochgehalten, bevor er den Platz erreichte, was er mit einem "Danke"
quittierte.
Sowas kommt aber nur bei kleineren Verkehrsunternehmen vor, die von
Das war früher - und bei der Deutschen Bundesbahn. Strecke Itzehoe
Hamburg, wobei ab Elmshorn die Wagen dann immer so voll waren, das eh
kein durchkommen mehr war.
Aber die Zeiten sind schon lange vorbei.
Ach so, der Punkt, an dem das Angebot erweitert wird, ist erreicht, wenn
die Kontrolleure nicht mehr durchkommen. Ja, dann...

Herbert
Matthias Hanft
2020-09-16 07:46:42 UTC
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Post by Herbert
Ach so, der Punkt, an dem das Angebot erweitert wird, ist erreicht, wenn
die Kontrolleure nicht mehr durchkommen. Ja, dann...
Ach, das ist doch gar nix. Im 18.34-Uhr-Zug ab HannoverMesseLaatzen Richtung
Süden konnte der Fahrgast seinen reservierten Sitzplatz nicht erreichen :-)

Aber auch die Zeiten sind lange vorbei...

Gruß Matthias.
Herbert
2020-09-16 11:02:09 UTC
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Post by Matthias Hanft
Post by Herbert
Ach so, der Punkt, an dem das Angebot erweitert wird, ist erreicht, wenn
die Kontrolleure nicht mehr durchkommen. Ja, dann...
Ach, das ist doch gar nix. Im 18.34-Uhr-Zug ab HannoverMesseLaatzen Richtung
Süden konnte der Fahrgast seinen reservierten Sitzplatz nicht erreichen:-)
Aber auch die Zeiten sind lange vorbei...
Messeverkehr ist Ausnahme, da rechne ich damit. Sowas ist mir auch schon
mal passiert, c'est la vie.

Im Regelbetrieb darf das nicht passieren.

Herbert
Hartmut Ott
2020-09-16 11:49:58 UTC
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Hej,
Post by Herbert
Post by Matthias Hanft
Post by Herbert
Ach so, der Punkt, an dem das Angebot erweitert wird, ist erreicht, wenn
die Kontrolleure nicht mehr durchkommen. Ja, dann...
Ach, das ist doch gar nix. Im 18.34-Uhr-Zug ab HannoverMesseLaatzen Richtung
Süden konnte der Fahrgast seinen reservierten Sitzplatz nicht erreichen:-)
Aber auch die Zeiten sind lange vorbei...
Messeverkehr ist Ausnahme, da rechne ich damit. Sowas ist mir auch schon
mal passiert, c'est la vie.
Im Regelbetrieb darf das nicht passieren.
Derart dichtes Gedränge war damals ab Elmshorn Richtung Hamburg normal -
und die S-Bahn von Pinneberg aus war in den Stoßzeiten auch nicht besser.

Wobei ich das Gedränge im Zug bei der Hannover Messe nur einmal erlebt
habe, aber es erinnerte mich an die Fahrten nach Hamburg, mit dem
Unterschied, da hatte ich einen Sitzplatz bis ich mich in Pinneberg
rausdrängte, im Zug nach Hannover gab es nur einen Stehplatz direkt bei
der Tür.
--
--
mfg
Hartmut Ott
U***@web.de
2020-09-16 17:48:01 UTC
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Post by Hartmut Ott
Post by Herbert
Post by Matthias Hanft
Post by Herbert
Ach so, der Punkt, an dem das Angebot erweitert wird, ist erreicht, wenn
die Kontrolleure nicht mehr durchkommen. Ja, dann...
Ach, das ist doch gar nix. Im 18.34-Uhr-Zug ab HannoverMesseLaatzen Richtung
Süden konnte der Fahrgast seinen reservierten Sitzplatz nicht erreichen:-)
Aber auch die Zeiten sind lange vorbei...
Messeverkehr ist Ausnahme, da rechne ich damit. Sowas ist mir auch schon
mal passiert, c'est la vie.
Im Regelbetrieb darf das nicht passieren.
Derart dichtes Gedränge war damals ab Elmshorn Richtung Hamburg normal -
und die S-Bahn von Pinneberg aus war in den Stoßzeiten auch nicht besser.
Womöglich kommt der Name daher.
Post by Hartmut Ott
Wobei ich das Gedränge im Zug bei der Hannover Messe nur einmal erlebt
habe, aber es erinnerte mich an die Fahrten nach Hamburg, mit dem
Unterschied, da hatte ich einen Sitzplatz bis ich mich in Pinneberg
rausdrängte, im Zug nach Hannover gab es nur einen Stehplatz direkt bei
der Tür.
Hart ist es gerne nach Fußballspielen,
wobei ich da nicht als Zuschauer mitmische.

Hart war auch, lang ist's her, der
letzte Bus des Abends in Bratislava
zu den Studentenwohnheimen.

Und in Donezk hatte ich mitten am Tag
einen Bus, in den ich bei besten Willen
nicht mehr hineinkam.

Ähnliches erlebt im Moskauer Vorortzug
stadtauswärts vor langen Wochenende.
Ganz vorne ging es gerade noch, aber
unterwegs drückte jemand wegen schlechter
Durchlüftung das Fenster raus. Dabei
war das schon die Zusatzelektritschka.
Bodo G. Meier
2020-09-15 06:15:43 UTC
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Post by Hartmut Ott
Hej,
Post by Marc Haber
Post by Matthias Hanft
Post by Marc Haber
Ich liebe das, im 06:30 Zug zwischen Mannheim und Frankfurt schafft
das Personal es fast immer, mich ziemlich exakt nach der Hälfte der
Fahrt aufzuwecken.
Werden die Fahrscheine derzeit nicht eh berührungslos kontrolliert?
Da könnte man sich das Online-Ticket mit dem Barcode ja so um den
Hals hängen, dass es der Zub auch im Schlafzustand des Fahrgastes
scannen kann :-)
Ich pendle seit Mitte 2018 nicht mehr mit der Bahn nach Frankfurt, und
die über 4000 Euro teure Plastikkarte hätte ich nicht offen rausgelegt
und dann die Augen zugemacht.
Das ist wohl der Unterschied zu früher, wo der Schaffner im Nah- bzw.
Regionalverkehr morgens auf dem Weg zur Arbeit mit einem fröhlichen
"Guten Morgen" den Wagen betrat und sich dann die Fahrgäste ansah und
die, die er nicht kannte um die Fahrkarte bat. Bei denen, die er kannte
wollte er nur Montagsmorgen bzw. am Monatsanfang oder gar nicht die
Karten sehen. Wobei ein "War zu viel Andrang, ich habe es heute nicht
geschafft" mit einem "Dann schau ich mir die Karte Morgen an"
beantwortet worden ist. Und dann wurde die Fahrkarte meist schon
hochgehalten, bevor er den Platz erreichte, was er mit einem "Danke"
quittierte.
Ich habe deren Gedächtnisleistung immer bewundert.
Ein Gegenbeispiel aus den 80er Jahren:
Monatsanfang war an einem Sonntag, die Monatskarte in diesem Fall noch
gültig bis zum 1. Werktag des Folgemonats, also Montag, 12 Uhr.
Da in Kiel am Schalter die Schlange lang war, hatte ich es vorgezogen,
meinen Zug zu erwischen und die Gültigkeit voll auszuschöpfen.
Vom Schaffner bekam ich eine Fahrpreisnacherhebung ausgestellt, *obwohl*
die o.g. Regel sogar im Kleingedruckten auf dem Berechtigungsausweis für
die Schülermonatskarte stand! Der wollte sich von einem Beförderungsfall
offenbar nicht am Tarifzeug flicken lassen und hat es stattdessen
vorgezogen, coram publico Rufmord an mir zu begehen. ;->
Naja, es war halt Montagmorgen...
Beim Erwerb der neuen Monatskarte am Schalter in Plön schüttelte der
Beamte den Kopf und kassierte die FN ein. Damit war der Fall für mich
erledigt.

Gruß,
Bodo
--
Postheroische Vampirkartoffel! (Sepp Ruf in de.rec.fahrrad)
U***@web.de
2020-09-15 08:17:00 UTC
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Post by Bodo G. Meier
Post by Hartmut Ott
Das ist wohl der Unterschied zu früher, wo der Schaffner im Nah- bzw.
Regionalverkehr morgens auf dem Weg zur Arbeit mit einem fröhlichen
"Guten Morgen" den Wagen betrat und sich dann die Fahrgäste ansah und
die, die er nicht kannte um die Fahrkarte bat. Bei denen, die er kannte
wollte er nur Montagsmorgen bzw. am Monatsanfang oder gar nicht die
Karten sehen. Wobei ein "War zu viel Andrang, ich habe es heute nicht
geschafft" mit einem "Dann schau ich mir die Karte Morgen an"
beantwortet worden ist. Und dann wurde die Fahrkarte meist schon
hochgehalten, bevor er den Platz erreichte, was er mit einem "Danke"
quittierte.
Ich habe deren Gedächtnisleistung immer bewundert.
Monatsanfang war an einem Sonntag, die Monatskarte in diesem Fall noch
gültig bis zum 1. Werktag des Folgemonats, also Montag, 12 Uhr.
Da in Kiel am Schalter die Schlange lang war, hatte ich es vorgezogen,
meinen Zug zu erwischen und die Gültigkeit voll auszuschöpfen.
Vom Schaffner bekam ich eine Fahrpreisnacherhebung ausgestellt, *obwohl*
die o.g. Regel sogar im Kleingedruckten auf dem Berechtigungsausweis für
die Schülermonatskarte stand! Der wollte sich von einem Beförderungsfall
offenbar nicht am Tarifzeug flicken lassen und hat es stattdessen
vorgezogen, coram publico Rufmord an mir zu begehen. ;->
Naja, es war halt Montagmorgen...
Beim Erwerb der neuen Monatskarte am Schalter in Plön schüttelte der
Beamte den Kopf und kassierte die FN ein. Damit war der Fall für mich
erledigt.
Da hätte man "Sie brauchen dringend eine Nachschulung! Unzumutbar,
was an Ahnungslosen heutzutage auf die Kundschaft losgelassen wird!"
in den wahrscheinlich gut besetzten Fahrgastraum rufen können.

Wenn man sich seiner Sache sicher war.

Gruß, ULF
Bodo G. Meier
2020-09-15 09:19:52 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Bodo G. Meier
Post by Hartmut Ott
Das ist wohl der Unterschied zu früher, wo der Schaffner im Nah- bzw.
Regionalverkehr morgens auf dem Weg zur Arbeit mit einem fröhlichen
"Guten Morgen" den Wagen betrat und sich dann die Fahrgäste ansah und
die, die er nicht kannte um die Fahrkarte bat. Bei denen, die er kannte
wollte er nur Montagsmorgen bzw. am Monatsanfang oder gar nicht die
Karten sehen. Wobei ein "War zu viel Andrang, ich habe es heute nicht
geschafft" mit einem "Dann schau ich mir die Karte Morgen an"
beantwortet worden ist. Und dann wurde die Fahrkarte meist schon
hochgehalten, bevor er den Platz erreichte, was er mit einem "Danke"
quittierte.
Ich habe deren Gedächtnisleistung immer bewundert.
Monatsanfang war an einem Sonntag, die Monatskarte in diesem Fall noch
gültig bis zum 1. Werktag des Folgemonats, also Montag, 12 Uhr.
Da in Kiel am Schalter die Schlange lang war, hatte ich es vorgezogen,
meinen Zug zu erwischen und die Gültigkeit voll auszuschöpfen.
Vom Schaffner bekam ich eine Fahrpreisnacherhebung ausgestellt, *obwohl*
die o.g. Regel sogar im Kleingedruckten auf dem Berechtigungsausweis für
die Schülermonatskarte stand! Der wollte sich von einem Beförderungsfall
offenbar nicht am Tarifzeug flicken lassen und hat es stattdessen
vorgezogen, coram publico Rufmord an mir zu begehen. ;->
Naja, es war halt Montagmorgen...
Beim Erwerb der neuen Monatskarte am Schalter in Plön schüttelte der
Beamte den Kopf und kassierte die FN ein. Damit war der Fall für mich
erledigt.
Da hätte man "Sie brauchen dringend eine Nachschulung! Unzumutbar,
was an Ahnungslosen heutzutage auf die Kundschaft losgelassen wird!"
in den wahrscheinlich gut besetzten Fahrgastraum rufen können.
Wenn man sich seiner Sache sicher war.
Ja, hätte ich.
Aber es war wie gesagt ein Montagmorgen - sowohl für mich, als auch den
Schaffner.
Und dessen Weigerung, selbst die gedruckte Regel auf dem
Berechtigungsausweis zur Kenntnis zu nehmen, hat mich einfach platt
gemacht. :-\

Ganz anders der Verlauf, als ich einmal eine andere Jacke angezogen
hatte und meine Brieftasche mit Monatskarte, Personalausweis usw. in der
vorher getragenen Jacke zu Hause geblieben war.
Ohne Fahrschein, ohne ein Dokument, um mich auszuweisen, habe ich dem
Schaffner die bedauerliche Situation erklärt. Er hat mit den Achseln
gezuckt und ist weitergegangen. Der Aufwand, die Landespolizei zwecks
Identitätsfeststellung zu irgendeinem Unterwegsbahnhof (Raisdorf,
Preetz, Ascheberg, Plön) zu rufen, war ihm wohl zu groß und der Zug
hätte sich dadurch sehr wahrscheinlich verspätet. :-)

Gruß,
Bodo
--
Postheroische Vampirkartoffel! (Sepp Ruf in de.rec.fahrrad)
Hartmut Ott
2020-09-15 13:42:48 UTC
Permalink
Hej,
Post by Bodo G. Meier
Post by Hartmut Ott
Karten sehen. Wobei ein "War zu viel Andrang, ich habe es heute nicht
geschafft" mit einem "Dann schau ich mir die Karte Morgen an"
beantwortet worden ist. Und dann wurde die Fahrkarte meist schon
hochgehalten, bevor er den Platz erreichte, was er mit einem "Danke"
quittierte.
Ich habe deren Gedächtnisleistung immer bewundert.
Monatsanfang war an einem Sonntag, die Monatskarte in diesem Fall noch
gültig bis zum 1. Werktag des Folgemonats, also Montag, 12 Uhr.
Da in Kiel am Schalter die Schlange lang war, hatte ich es vorgezogen,
meinen Zug zu erwischen und die Gültigkeit voll auszuschöpfen.
Vom Schaffner bekam ich eine Fahrpreisnacherhebung ausgestellt, *obwohl*
die o.g. Regel sogar im Kleingedruckten auf dem Berechtigungsausweis für
Dummköpfe gibt es leider überall.
Post by Bodo G. Meier
die Schülermonatskarte stand! Der wollte sich von einem Beförderungsfall
offenbar nicht am Tarifzeug flicken lassen und hat es stattdessen
vorgezogen, coram publico Rufmord an mir zu begehen. ;->
Naja, es war halt Montagmorgen...
Beim Erwerb der neuen Monatskarte am Schalter in Plön schüttelte der
Beamte den Kopf und kassierte die FN ein. Damit war der Fall für mich
erledigt.
Ja, so macht man es dann.
--
--
mfg
Hartmut Ott
Ralph A. Schmid, dk5ras
2020-09-15 07:17:11 UTC
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Post by Hartmut Ott
Das ist wohl der Unterschied zu früher, wo der Schaffner im Nah- bzw.
Regionalverkehr morgens auf dem Weg zur Arbeit mit einem fröhlichen
"Guten Morgen" den Wagen betrat und sich dann die Fahrgäste ansah und
die, die er nicht kannte um die Fahrkarte bat. Bei denen, die er kannte
wollte er nur Montagsmorgen bzw. am Monatsanfang oder gar nicht die
Karten sehen.
Das gibts auch heute noch. Teils werden wir begrüßt, "muß ich nicht
sehen, erst wieder am 24.4., ich weiß doch".


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Marc Haber
2020-09-12 12:50:50 UTC
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Post by Herbert
Post by U***@web.de
Post by Marc Haber
Post by Marc Olschok
Post by Thomas Hochstein
Post by Peter & Helga Meier
Unabhängig davon bleibe ich bei meiner Aussage, daß ich es bezweifle,
daß ein 90-minütiges Mobilfunkgespräch in einem fahrenden Zug in
Deutschland möglich ist.
Die Beschreibung des Sachverhalts ("klappte dessen Laptop zu") legt
nahe, dass es sich um IP-basierte "Telefonie" handelte, also
mutmaßlich eine Sprach- oder Videoverbindung mit entsprechender
Konferenzsoftware (Skype, Zoom, Schlagmichtot). Das kann ganz gut
klappen.
Das würde auch das laute Telephonieren erklären. Bei diesen
Konferenzsystemen ist nicht immer ersichtlich, ob der eigene
Ton aureichend bei den anderen Teilnehmern ankommt; instinktiv neigt
man dazu, dies durch lautes Sprechen sicherzustellen.
Brauchbare Headsets sind erfunden.
Für den Zug braucht man wohl etwas größere mit
Schallisolierung des Mundbereichs gegen alles
hinter dem Mikro.
Technisch geht vieles. Wenn ich öfter mal auf langen Bahnreisen mit dem
Handy oder Notebook telefonieren/skypen/wasauchimmer möchte, würde ich
mir ein gut gedämmtes Headset besorgen. Damit könnte ich meine
Gesprächspartner besser verstehen und sie mich und die Gesprächsinhalte
würden geschützt bleiben.
Das mir vom aktuellen Kunden zur Verfügung gestelte Jabra-Headset
eliminiert Nebengeräusche so zuverlässig, dass meine Konferanden
nichtmal mitbekommen wenn um Mittagszwölf die Wanduhr schlägt oder die
im Modus "Schmusen, jetzt" um meinen Kopf streicht und fordernd
herummauzt.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
U***@web.de
2020-09-12 14:04:48 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Herbert
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Post by Marc Haber
Post by Marc Olschok
Post by Thomas Hochstein
Post by Peter & Helga Meier
Unabhängig davon bleibe ich bei meiner Aussage, daß ich es bezweifle,
daß ein 90-minütiges Mobilfunkgespräch in einem fahrenden Zug in
Deutschland möglich ist.
Die Beschreibung des Sachverhalts ("klappte dessen Laptop zu") legt
nahe, dass es sich um IP-basierte "Telefonie" handelte, also
mutmaßlich eine Sprach- oder Videoverbindung mit entsprechender
Konferenzsoftware (Skype, Zoom, Schlagmichtot). Das kann ganz gut
klappen.
Das würde auch das laute Telephonieren erklären. Bei diesen
Konferenzsystemen ist nicht immer ersichtlich, ob der eigene
Ton aureichend bei den anderen Teilnehmern ankommt; instinktiv neigt
man dazu, dies durch lautes Sprechen sicherzustellen.
Brauchbare Headsets sind erfunden.
Für den Zug braucht man wohl etwas größere mit
Schallisolierung des Mundbereichs gegen alles
hinter dem Mikro.
Technisch geht vieles. Wenn ich öfter mal auf langen Bahnreisen mit dem
Handy oder Notebook telefonieren/skypen/wasauchimmer möchte, würde ich
mir ein gut gedämmtes Headset besorgen. Damit könnte ich meine
Gesprächspartner besser verstehen und sie mich und die Gesprächsinhalte
würden geschützt bleiben.
Das mir vom aktuellen Kunden zur Verfügung gestelte Jabra-Headset
eliminiert Nebengeräusche so zuverlässig, dass meine Konferanden
nichtmal mitbekommen wenn um Mittagszwölf die Wanduhr schlägt
Aber Dein Nebenmann bekommt schon noch mit,
wann Du aufhörst zu reden?
Herbert
2020-09-13 09:39:42 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Herbert
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Post by Marc Haber
Post by Marc Olschok
Post by Thomas Hochstein
Post by Peter & Helga Meier
Unabhängig davon bleibe ich bei meiner Aussage, daß ich es bezweifle,
daß ein 90-minütiges Mobilfunkgespräch in einem fahrenden Zug in
Deutschland möglich ist.
Die Beschreibung des Sachverhalts ("klappte dessen Laptop zu") legt
nahe, dass es sich um IP-basierte "Telefonie" handelte, also
mutmaßlich eine Sprach- oder Videoverbindung mit entsprechender
Konferenzsoftware (Skype, Zoom, Schlagmichtot). Das kann ganz gut
klappen.
Das würde auch das laute Telephonieren erklären. Bei diesen
Konferenzsystemen ist nicht immer ersichtlich, ob der eigene
Ton aureichend bei den anderen Teilnehmern ankommt; instinktiv neigt
man dazu, dies durch lautes Sprechen sicherzustellen.
Brauchbare Headsets sind erfunden.
Für den Zug braucht man wohl etwas größere mit
Schallisolierung des Mundbereichs gegen alles
hinter dem Mikro.
Technisch geht vieles. Wenn ich öfter mal auf langen Bahnreisen mit dem
Handy oder Notebook telefonieren/skypen/wasauchimmer möchte, würde ich
mir ein gut gedämmtes Headset besorgen. Damit könnte ich meine
Gesprächspartner besser verstehen und sie mich und die Gesprächsinhalte
würden geschützt bleiben.
Das mir vom aktuellen Kunden zur Verfügung gestelte Jabra-Headset
eliminiert Nebengeräusche so zuverlässig, dass meine Konferanden
nichtmal mitbekommen wenn um Mittagszwölf die Wanduhr schlägt oder die
im Modus "Schmusen, jetzt" um meinen Kopf streicht und fordernd
herummauzt.
Du hast eine lustige Wanduhr.

Herbert
Marc Haber
2020-09-13 11:45:41 UTC
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Post by Herbert
Post by Marc Haber
Das mir vom aktuellen Kunden zur Verfügung gestelte Jabra-Headset
eliminiert Nebengeräusche so zuverlässig, dass meine Konferanden
nichtmal mitbekommen wenn um Mittagszwölf die Wanduhr schlägt oder die
im Modus "Schmusen, jetzt" um meinen Kopf streicht und fordernd
herummauzt.
Du hast eine lustige Wanduhr.
https://blog.zugschlus.de/archives/1042-Nach-28-Jahren-Speicher-und-Keller-Haber-Grossmutteruhr-in-Betrieb.html

Ein Familienerbstück.

Grüße
Marc
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Gernot Griese
2020-09-13 11:47:42 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Herbert
Post by Marc Haber
Das mir vom aktuellen Kunden zur Verfügung gestelte Jabra-Headset
eliminiert Nebengeräusche so zuverlässig, dass meine Konferanden
nichtmal mitbekommen wenn um Mittagszwölf die Wanduhr schlägt oder die
im Modus "Schmusen, jetzt" um meinen Kopf streicht und fordernd
herummauzt.
Du hast eine lustige Wanduhr.
https://blog.zugschlus.de/archives/1042-Nach-28-Jahren-Speicher-und-Keller-Haber-Grossmutteruhr-in-Betrieb.html
Ein Familienerbstück.
Mit Modus "Schmusen jetzt"?

Gernot
--
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."
Marc Haber
2020-09-13 13:45:25 UTC
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Post by Gernot Griese
Post by Marc Haber
Post by Herbert
Post by Marc Haber
Das mir vom aktuellen Kunden zur Verfügung gestelte Jabra-Headset
eliminiert Nebengeräusche so zuverlässig, dass meine Konferanden
nichtmal mitbekommen wenn um Mittagszwölf die Wanduhr schlägt oder die
im Modus "Schmusen, jetzt" um meinen Kopf streicht und fordernd
herummauzt.
Du hast eine lustige Wanduhr.
https://blog.zugschlus.de/archives/1042-Nach-28-Jahren-Speicher-und-Keller-Haber-Grossmutteruhr-in-Betrieb.html
Ein Familienerbstück.
Mit Modus "Schmusen jetzt"?
Argl. Da habe ich die Katze vergessen zu erwähnen.

Grüße
Marc
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Wolfgang Kynast
2020-09-13 14:10:44 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Herbert
Post by Marc Haber
Das mir vom aktuellen Kunden zur Verfügung gestelte Jabra-Headset
eliminiert Nebengeräusche so zuverlässig, dass meine Konferanden
nichtmal mitbekommen wenn um Mittagszwölf die Wanduhr schlägt oder die
im Modus "Schmusen, jetzt" um meinen Kopf streicht und fordernd
herummauzt.
Du hast eine lustige Wanduhr.
https://blog.zugschlus.de/archives/1042-Nach-28-Jahren-Speicher-und-Keller-Haber-Grossmutteruhr-in-Betrieb.html
Ein tolles Stück.
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Tim Schroeder
2020-09-13 22:05:48 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Post by Herbert
Post by Marc Haber
Das mir vom aktuellen Kunden zur Verfügung gestelte Jabra-Headset
eliminiert Nebengeräusche so zuverlässig, dass meine Konferanden
nichtmal mitbekommen wenn um Mittagszwölf die Wanduhr schlägt oder die
im Modus "Schmusen, jetzt" um meinen Kopf streicht und fordernd
herummauzt.
Du hast eine lustige Wanduhr.
https://blog.zugschlus.de/archives/1042-Nach-28-Jahren-Speicher-und-Keller-Haber-Grossmutteruhr-in-Betrieb.html
Ein Familienerbstück.
Drei Uhren und ein Lautsprecher, hast Du Probleme mit dem
Zeitmanagement, oder siehst Du nicht mehr so gut?
Marc Haber
2020-09-14 09:20:17 UTC
Permalink
Post by Tim Schroeder
Drei Uhren und ein Lautsprecher, hast Du Probleme mit dem
Zeitmanagement, oder siehst Du nicht mehr so gut?
Für manche Dinge mag ich analoge Uhren, für manche digitale. Und die
Digitaluhr hat noch einen Kalender und ein Thermometer.

Die mechanische Uhr ist Deko.

Grüße
Marc
--
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Ferdi Albers
2020-09-13 13:41:17 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Das mir vom aktuellen Kunden zur Verfügung gestelte Jabra-Headset
eliminiert Nebengeräusche so zuverlässig, dass meine Konferanden
nichtmal mitbekommen wenn um Mittagszwölf die Wanduhr schlägt oder die
https://blog.zugschlus.de/archives/1049-Katzenfotos-2020-05.html
Post by Marc Haber
im Modus "Schmusen, jetzt" um meinen Kopf streicht und fordernd
herummauzt.
Also doch nicht die Wanduhr sondern die Gadse.

Gruß
Ferdi
Marc Haber
2020-09-13 13:46:21 UTC
Permalink
Post by Ferdi Albers
Post by Marc Haber
Das mir vom aktuellen Kunden zur Verfügung gestelte Jabra-Headset
eliminiert Nebengeräusche so zuverlässig, dass meine Konferanden
nichtmal mitbekommen wenn um Mittagszwölf die Wanduhr schlägt oder die
https://blog.zugschlus.de/archives/1049-Katzenfotos-2020-05.html
Post by Marc Haber
im Modus "Schmusen, jetzt" um meinen Kopf streicht und fordernd
herummauzt.
Also doch nicht die Wanduhr sondern die Gadse.
Genau. Während der Arbeit besonders anhänglich ist üblicherweise die
Dienstaufsichtskatze Frida.

Grüße
Marc
--
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Christoph Zimmermann-Große Banholt
2020-09-18 20:52:44 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Genau. Während der Arbeit besonders anhänglich ist üblicherweise die
Dienstaufsichtskatze Frida.
Ahja. Im Zug kommt dann Skimble, nehme ich an.

SCNR

-chriz
--
Rückfragen ersparst du dir oft viel
nennst du sofort dein Reiseziel
Marc Olschok
2020-09-12 22:33:13 UTC
Permalink
[...]
Post by Marc Olschok
Post by Thomas Hochstein
Die Beschreibung des Sachverhalts ("klappte dessen Laptop zu") legt
nahe, dass es sich um IP-basierte "Telefonie" handelte, also
mutmaßlich eine Sprach- oder Videoverbindung mit entsprechender
Konferenzsoftware (Skype, Zoom, Schlagmichtot). Das kann ganz gut
klappen.
Das würde auch das laute Telephonieren erklären. Bei diesen
Konferenzsystemen ist nicht immer ersichtlich, ob der eigene
Ton aureichend bei den anderen Teilnehmern ankommt; instinktiv neigt
/----------------^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
|>>man dazu, dies durch lautes Sprechen sicherzustellen.
|>
|> Brauchbare Headsets sind erfunden.
\_____ es müssen erstaunliche Headsets sein, mit denen man
in den Kopf eines anderen entfernten Teilnehmers schlüpfen kann,
um zu hören, was er hört.
--
M.O.
Ralph A. Schmid, dk5ras
2020-09-07 08:34:02 UTC
Permalink
Post by Peter & Helga Meier
Ich bezweifle, daß es in Deutschland möglich ist, ein 90-minütiges
Gespräch in einem fahrenden Zug zu führen.
Geht problemlos.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Paul Muster
2020-09-07 16:56:38 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Peter & Helga Meier
Ich bezweifle, daß es in Deutschland möglich ist, ein 90-minütiges
Gespräch in einem fahrenden Zug zu führen.
Geht problemlos.
Klar, mit der Sitznachbarin.


*SCNR* & mfG Paul
Wolfgang Ottenweller
2020-09-05 22:48:03 UTC
Permalink
| Der Auslöser war ein langes und wohl zu lautes Telefonat
| eines 31 Jahre alten Mannes. Mehrere Fahrgäste beschwerten sich sogar,
| doch der Mann telefonierte weiter.
angetrunkene Fussballfans, tratschende Damenkränzchen und gelangweilte
Kinder gehen ihrer Beschäftigung auch lange und laut nach, wird da auch
beschwert und zugeschlagen?

Leider konnte ich keinem der zahlreichen Presseberichte die wichtigste
Information entnehmen, ob sich die Veranstaltung in einem Ruheabteil
oder einem Mobiltelefonabteil abspielte.
| neben den Mann und klappte dessen Laptop zu.
Oh, wurde mit dem Laptop telefoniert? ;-)

Ruheabteile existieren und Plätze darin können reserviert werden. Sollte
der Telefonierer sich in ein Ruheabteil verirrt haben muss man keine 90
Minuten warten bevor man ihn freundlich bittet in ein geeignetes Abteil
umzuziehen.
Reinhard Zwirner
2020-09-05 23:17:24 UTC
Permalink
Wolfgang Ottenweller schrieb:

[...]
Post by Wolfgang Ottenweller
Ruheabteile existieren und Plätze darin können reserviert werden.
Alles graue Theorie! Ich möchte _den_ Zub finden, der eine Familie
mit lärmenden Kindern oder einem schreienden Säugling aus dem
Ruhewagen rausschmeißt, speziell, wenn diese Personen die Plätze
ebenfalls reserviert haben ... Alles schon erlebt.

Ciao

Reinhard
Rolf Mantel
2020-09-07 08:29:07 UTC
Permalink
Post by Reinhard Zwirner
[...]
Post by Wolfgang Ottenweller
Ruheabteile existieren und Plätze darin können reserviert werden.
Alles graue Theorie! Ich möchte _den_ Zub finden, der eine Familie
mit lärmenden Kindern oder einem schreienden Säugling aus dem
Ruhewagen rausschmeißt, speziell, wenn diese Personen die Plätze
ebenfalls reserviert haben ... Alles schon erlebt.
Umgekehrt habe ich erlebt, dass die Reservierungssoftware uns als
Familie mit Kleinkindern vor 10 Jahren ungefragt Sitzplätze im
Ruhebereich zuwies.
Als mich ein anderer Fahrgast aufforderte, mit dem Vorlesen aufzuhören,
musste er eben den Rest der Fahrt mit Kindergeschrei vorlieb nehmen ;-(
Reinhard Zwirner
2020-09-07 16:23:13 UTC
Permalink
Post by Rolf Mantel
Post by Reinhard Zwirner
[...]
Post by Wolfgang Ottenweller
Ruheabteile existieren und Plätze darin können reserviert werden.
Alles graue Theorie! Ich möchte _den_ Zub finden, der eine Familie
mit lärmenden Kindern oder einem schreienden Säugling aus dem
Ruhewagen rausschmeißt, speziell, wenn diese Personen die Plätze
ebenfalls reserviert haben ... Alles schon erlebt.
Umgekehrt habe ich erlebt, dass die Reservierungssoftware uns als
Familie mit Kleinkindern vor 10 Jahren ungefragt Sitzplätze im
Ruhebereich zuwies.
Als mich ein anderer Fahrgast aufforderte, mit dem Vorlesen
aufzuhören, musste er eben den Rest der Fahrt mit Kindergeschrei
vorlieb nehmen ;-(
Ob so rum oder andersrum: Wer zum Zwecke einer ruhigen Fahrt
empfiehlt, einen Platz in der Ruhezone zu reservieren, kennt die
Realität nicht.

Ciao

Reinhard
Wolfgang Ottenweller
2020-09-13 11:05:51 UTC
Permalink
Post by Reinhard Zwirner
Ob so rum oder andersrum: Wer zum Zwecke einer ruhigen Fahrt
empfiehlt,
nö, wurde zum Zwecke einer fremdtelefonatfreien Fahrt empfohlen.

In Grossraumwagen ist eine ruhige Fahrt nicht möglich.

Mit Kleinabteilen war die Chance grösser, seine Ruhe zu haben. Leider
brauchen die mehr Platz als Sitze im Grossraum, zumal man letztere bei
jedem Redesign noch etwas näher zusammenquetschen kann.
U***@web.de
2020-09-06 05:33:16 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Ottenweller
| Der Auslöser war ein langes und wohl zu lautes Telefonat
| eines 31 Jahre alten Mannes. Mehrere Fahrgäste beschwerten sich sogar,
| doch der Mann telefonierte weiter.
angetrunkene Fussballfans
Die hat man ger^^ in der Regel pulkweise.
Hartmut Ott
2020-09-06 12:00:25 UTC
Permalink
Hej,
Post by Wolfgang Ottenweller
| Der Auslöser war ein langes und wohl zu lautes Telefonat
| eines 31 Jahre alten Mannes. Mehrere Fahrgäste beschwerten sich sogar,
| doch der Mann telefonierte weiter.
angetrunkene Fussballfans, tratschende Damenkränzchen und gelangweilte
Kinder gehen ihrer Beschäftigung auch lange und laut nach, wird da auch
beschwert und zugeschlagen?
Die Frage ist doch: Muss jemand unbedingt ein "zu lautes" Telefonat
führen? Ich finde so etwas belästigend, denn die meisten Menschen
sprechen beim Telefonieren normal und nicht ZU LAUT. Wenn so ein Idiot
so laut ins Telefon grölt, dass der ganze Wagen jedes Wort laut und
deutlich mitbekommt, was ich auch schon einige Male erlebt habe, dann
ist das einfach nur störend. Sehr störend sogar. Bei Betrunkenen in
Gruppen kann es auch störend sein, ja. Bei "Damenkränzchen" habe ich so
etwas eher nicht erlebt, da unterhält man sich, evtl wird ab und an mal
laut gegackert, aber nicht ständig und Kinder sind nun mal Kinder, die
können auch mal laut und quengelig sein, aber das ist bei Kindern eben
normal. Nicht normal ist ein zu lautes Telefongespräch zu führen - und
das über 90 Minuten.
--
--
mfg
Hartmut Ott
Ralph A. Schmid, dk5ras
2020-09-07 08:36:33 UTC
Permalink
Post by Hartmut Ott
Die Frage ist doch: Muss jemand unbedingt ein "zu lautes" Telefonat
führen?
Ich gehe in den Wagenübergang, wenn ich doch mal im Zug telephonieren
muß.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Reinhard Zwirner
2020-09-07 16:23:50 UTC
Permalink
Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

[...]
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Ich gehe in den Wagenübergang, wenn ich doch mal im Zug telephonieren
muß.
+1
Herbert
2020-09-08 08:18:31 UTC
Permalink
Post by Hartmut Ott
Hej,
Post by Wolfgang Ottenweller
| Der Auslöser war ein langes und wohl zu lautes Telefonat
| eines 31 Jahre alten Mannes. Mehrere Fahrgäste beschwerten sich sogar,
| doch der Mann telefonierte weiter.
angetrunkene Fussballfans, tratschende Damenkränzchen und gelangweilte
Kinder gehen ihrer Beschäftigung auch lange und laut nach, wird da auch
beschwert und zugeschlagen?
Wenn der weitere Verlauf so wie beschrieben war, ist 'der 51jährige'
einer von den ganz unangenehmen Zeitgenossen, bei denen man besser
reichlich Sicherheitsabstand hält.
Post by Hartmut Ott
Die Frage ist doch: Muss jemand unbedingt ein "zu lautes" Telefonat
führen?
Die Bahnfans argumentieren doch gerade damit, dass man, im Gegensatz zum
Auto, die Reisezeit anderweitig nutzen kann, z.B. zur Arbeit. Wenn dazu
Telefonieren gehört, ist die Antwort klar: Ja. Und 'zu laut' - kommt
darauf an: Auf die Leitungsqualität, auf den Lautsprecher des Telefons
auf der anderen Seite, auf die Hörfähigkeit des Gesprächspartners.

Ich finde so etwas belästigend, denn die meisten Menschen
Post by Hartmut Ott
sprechen beim Telefonieren normal und nicht ZU LAUT. Wenn so ein Idiot
so laut ins Telefon grölt, dass der ganze Wagen jedes Wort laut und
deutlich mitbekommt, was ich auch schon einige Male erlebt habe, dann
ist das einfach nur störend.
Es gibt Leute, die sprechen beim Telefonieren so laut, dass ich denke
'der braucht eigentlich gar kein Telefon, der wird auf der anderen Seite
auch so verstanden' :-)

Sehr störend sogar. Bei Betrunkenen in
Post by Hartmut Ott
Gruppen kann es auch störend sein, ja. Bei "Damenkränzchen" habe ich so
etwas eher nicht erlebt, da unterhält man sich, evtl wird ab und an mal
laut gegackert, aber nicht ständig und Kinder sind nun mal Kinder, die
können auch mal laut und quengelig sein, aber das ist bei Kindern eben
normal. Nicht normal ist ein zu lautes Telefongespräch zu führen - und
das über 90 Minuten.
Das kommt auf den Inhalt an. Wenn ich mit meinem Anwalt am Telefon
bespreche, welche Argumente wir vortragen und wie wir das Vorgetragene
beweisen können, was die Gegenseite evtl. für ihre Argumentation
misbrauchen und wie wir darauf reagieren könnten u.s.w. - da sind 90 min
schnell vorbei. Ich würde das aber nicht im Zug machen, dort könnten
unerwünschte Mithörer sein.

Mir gefielen die alten 6er-Abteile gut. Damals gabs noch keine Handys
aber die wären zum Telefonieren praktisch gewesen - nur wenige Mithörer
und die Möglichkeit, bei Bedarf ein leeres Abteil zu finden. Leere
Großraumwagen kommen nicht vor (zum Glück für die Bahn) und die Dinger
sind akustisch unbefriedigend. Ich habe schon unabsichtlich Gespräche
von Mitfahrern in normaler Sprechlautstärke mehrere Sitzreihen von mir
entfernt mitgehört.

Herbert
U***@web.de
2020-09-08 08:31:41 UTC
Permalink
Post by Herbert
Mir gefielen die alten 6er-Abteile gut. Damals gabs noch keine Handys
aber die wären zum Telefonieren praktisch gewesen - nur wenige Mithörer
und die Möglichkeit, bei Bedarf ein leeres Abteil zu finden.
Je nach Besetzungsgrad. Unter 1/6 oder ungleichmäßige
Reisendenverteilung. Gut, eine Familie verteilt sich
wohl eher selten über fünf Abteile, wenn in einem
davon Platz für alle ist.
Post by Herbert
Leere
Großraumwagen kommen nicht vor (zum Glück für die Bahn)
EC erstklassig, zwischen München und Lindau.
Hartmut Ott
2020-09-08 12:35:53 UTC
Permalink
Hej,
Post by Herbert
Post by Hartmut Ott
Post by Wolfgang Ottenweller
| Der Auslöser war ein langes und wohl zu lautes Telefonat
| eines 31 Jahre alten Mannes. Mehrere Fahrgäste beschwerten sich sogar,
| doch der Mann telefonierte weiter.
angetrunkene Fussballfans, tratschende Damenkränzchen und gelangweilte
Kinder gehen ihrer Beschäftigung auch lange und laut nach, wird da auch
beschwert und zugeschlagen?
Wenn der weitere Verlauf so wie beschrieben war, ist 'der 51jährige'
einer von den ganz unangenehmen Zeitgenossen, bei denen man besser
reichlich Sicherheitsabstand hält.
Oder mal kräftig auf die Vorderpfoten tritt, damit er merkt, so geht das
nicht.
Post by Herbert
Post by Hartmut Ott
Die Frage ist doch: Muss jemand unbedingt ein "zu lautes" Telefonat
führen?
Die Bahnfans argumentieren doch gerade damit, dass man, im Gegensatz zum
Auto, die Reisezeit anderweitig nutzen kann, z.B. zur Arbeit. Wenn dazu
Telefonieren gehört, ist die Antwort klar: Ja. Und 'zu laut' - kommt
darauf an: Auf die Leitungsqualität, auf den Lautsprecher des Telefons
auf der anderen Seite, auf die Hörfähigkeit des Gesprächspartners.
Da ich auch schon recht viele Telefonate der normalen Art in Zügen
erlebt habe, teil auch eher leise gesprochen, trotz Umgebungsgeräusche,
scheint mir, dass die Smartphones heute keine derartigen Schwierigkeiten
haben - die Hörfähigkeit des Gesprächspartners ausgenommen. Aber da wird
es sicher auch irgendwelche Möglichkeit geben, wenn jemand Schwerhörig
ist. Gute Hörgeräte sind zwar teuer, aber viel besser als früher. Und
für nur Sprechen hören, reicht auch ein billiges Hörgerät.
Post by Herbert
Ich finde so etwas belästigend, denn die meisten Menschen
Post by Hartmut Ott
sprechen beim Telefonieren normal und nicht ZU LAUT. Wenn so ein Idiot
so laut ins Telefon grölt, dass der ganze Wagen jedes Wort laut und
deutlich mitbekommt, was ich auch schon einige Male erlebt habe, dann
ist das einfach nur störend.
Es gibt Leute, die sprechen beim Telefonieren so laut, dass ich denke
'der braucht eigentlich gar kein Telefon, der wird auf der anderen Seite
auch so verstanden' :-)
Zumindest kann der ganze Wagen mithören. Was störend ist, weil zu laut
und eindringlich. Wie ich ein paar mal erlebt habe. Da kann man ja nciht
mal ein Buch oder eine Zeitung lesen, weil dies Gegröhle ablenkend ist.
Post by Herbert
Sehr störend sogar. Bei Betrunkenen in
Post by Hartmut Ott
Gruppen kann es auch störend sein, ja. Bei "Damenkränzchen" habe ich so
etwas eher nicht erlebt, da unterhält man sich, evtl wird ab und an mal
laut gegackert, aber nicht ständig und Kinder sind nun mal Kinder, die
können auch mal laut und quengelig sein, aber das ist bei Kindern eben
normal. Nicht normal ist ein zu lautes Telefongespräch zu führen - und
das über 90 Minuten.
Das kommt auf den Inhalt an. Wenn ich mit meinem Anwalt am Telefon
bespreche, welche Argumente wir vortragen und wie wir das Vorgetragene
beweisen können, was die Gegenseite evtl. für ihre Argumentation
misbrauchen und wie wir darauf reagieren könnten u.s.w. - da sind 90 min
schnell vorbei. Ich würde das aber nicht im Zug machen, dort könnten
unerwünschte Mithörer sein.
Eben - so ist es ja auch schon mal passiert. Der Anwalt der Gegenpartei
hat sich jedenfalls sehr gefreut. Aber auch die von mir miterlebten
Geschäftsgespräche gehören an sich nicht in die Öffentlichkeit. Das ist
ja fast so, als ob man ein Angebot schickt und dank Word Datei ist da
auch noch die Seite der Tabellenkalkulation mit drin, wo die eigenen
Einkaufspreise stehen.
Post by Herbert
Mir gefielen die alten 6er-Abteile gut. Damals gabs noch keine Handys
aber die wären zum Telefonieren praktisch gewesen - nur wenige Mithörer
und die Möglichkeit, bei Bedarf ein leeres Abteil zu finden. Leere
Großraumwagen kommen nicht vor (zum Glück für die Bahn) und die Dinger
sind akustisch unbefriedigend. Ich habe schon unabsichtlich Gespräche
von Mitfahrern in normaler Sprechlautstärke mehrere Sitzreihen von mir
entfernt mitgehört.
Ist bei Nahverkehr nicht anders, man kann mithören, aber das ist meist
in normaler Lautstärke, die nicht so störend ist und die man ausblenden
kann, wenn man ein Buch liest.
--
--
mfg
Hartmut Ott
Michael Zink
2020-09-08 20:09:21 UTC
Permalink
Post by Hartmut Ott
Die Frage ist doch: Muss jemand unbedingt ein "zu lautes" Telefonat
führen? Ich finde so etwas belästigend, denn die meisten Menschen
Naja, manche scheinen zu meinen, sie müssen extra laut sprechen.
Schließlich ist der Gesprächspartner ja weit weg ...

Auf Wiederlesen

Michael
--
Das Internet darf kein GRUNDrechtsfreier Raum werden!
Wolfgang Ottenweller
2020-09-13 11:09:39 UTC
Permalink
Post by Hartmut Ott
Die Frage ist doch: Muss jemand unbedingt ein "zu lautes" Telefonat
führen?
Kinder sind nun mal Kinder, die
können auch mal laut und quengelig sein, aber das ist bei Kindern eben
normal.
der eine hält sein Telefonat für das Wichtigste der Welt, der andere
meint seine Kinder wären der Mittelpunkt der Welt.

Man _kann_ auf längere Telefonate im Zug verzichten und man _kann_ seine
Kinder so erziehen, dass sie in Gegenwart fremder Menschen ruhig
dasitzen. Nur entspricht beides nicht dem zeitgeist.
Herbert
2020-09-13 17:35:13 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Ottenweller
Post by Hartmut Ott
Die Frage ist doch: Muss jemand unbedingt ein "zu lautes" Telefonat
führen?
Kinder sind nun mal Kinder, die
können auch mal laut und quengelig sein, aber das ist bei Kindern eben
normal.
der eine hält sein Telefonat für das Wichtigste der Welt, der andere
meint seine Kinder wären der Mittelpunkt der Welt.
Man _kann_ auf längere Telefonate im Zug verzichten und man _kann_ seine
Kinder so erziehen, dass sie in Gegenwart fremder Menschen ruhig
dasitzen.
Mit dem Rohrstock. Das scheint unmodern zu sein. Meine Klassenlehrerin
stellte sich in den frühen 60ern mal formell vor die Klasse und sprach:
'Ich muss euch folgende Mitteilung machen, wir Lehrer dürfen euch
Schüler nicht mehr schlagen'. 'Na und, habe ich gedacht, das haben Sie
doch eh nie gemacht'. Aber das gilt doch noch, oder?

Nur entspricht beides nicht dem zeitgeist

Die Bahn wirbt damit, dass man, im Gegensatz zum Auto, hier die
Reisezeit sinnvoll nutzen könne. Telefonieren ist eine einfache
Möglichkeit. Ich habe ja schon geschrieben, wie ich es machen würde, um
die Mitreisenden damit möglichst wenig zu stören. Mit einem Laptop kann
man unterwegs auch was Sinnvolles anstellen.

Ich vermute, dass ich auch damit merkwürdige Reaktionen bekommen würde.
Einige unter den Ruhebedürftigen halten sich selbst für den Mittelpunkt
der Welt und verlangen von ihren Mitmenschen absolute Stille. Gedämpftes
Gemurmel, Geklacker auf der Tastatur - unerträglich!

Mich erstaunt das jedes Mal: Wie kann jemand erwarten, dass alle in
einem gut besetzten Wagen jegliche Lebensäußerungen einstellen?

Da fällt mir das immer wiederkehrende Gejammer über den Flächenverbrauch
unserer Vorstädte ein, weil jeder unbedingt im eigenen Haus auf eigenem
Grund wohnen möchte. Und über den Autoverkehr, den das nach sich zieht.
Ich bin sicher, dass die meisten Vorstadtbewohner wegen
Geräusch-Intoleranz dorthin gezogen sind. Egal, ob sie eher 'Störer'
oder 'Gestörte' waren, sie haben gelernt, dass auf der Etage zu wohnen
ständig Ärger macht.

Herbert
Marc Haber
2020-09-13 20:17:56 UTC
Permalink
Post by Herbert
Ich vermute, dass ich auch damit merkwürdige Reaktionen bekommen würde.
Einige unter den Ruhebedürftigen halten sich selbst für den Mittelpunkt
der Welt und verlangen von ihren Mitmenschen absolute Stille. Gedämpftes
Gemurmel, Geklacker auf der Tastatur - unerträglich!
Im Ruhewagen sollte man sich die Unterhaltung und das Telefon
verkneifen. Über meine Notebooktastatur darf man sich allerdings nicht
aufregen, das mache ich auch wenn ich entgegen aller Gewohnheiten mal
im Ruhewagen gelandet bin.

Im Handywagen? Da rede ich wenn ich reden will.
Post by Herbert
Mich erstaunt das jedes Mal: Wie kann jemand erwarten, dass alle in
einem gut besetzten Wagen jegliche Lebensäußerungen einstellen?
Genau
Post by Herbert
Da fällt mir das immer wiederkehrende Gejammer über den Flächenverbrauch
unserer Vorstädte ein, weil jeder unbedingt im eigenen Haus auf eigenem
Grund wohnen möchte. Und über den Autoverkehr, den das nach sich zieht.
Ich bin sicher, dass die meisten Vorstadtbewohner wegen
Geräusch-Intoleranz dorthin gezogen sind. Egal, ob sie eher 'Störer'
oder 'Gestörte' waren, sie haben gelernt, dass auf der Etage zu wohnen
ständig Ärger macht.
Wir sind in die Vorstadt gezogen weil man von dort schneller und
umsteigefrei am Fernbahnhof ist, und haben nach dem Umzug das zweite
Auto abgeschafft.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Ralph A. Schmid, dk5ras
2020-09-15 07:49:58 UTC
Permalink
Post by Herbert
Mich erstaunt das jedes Mal: Wie kann jemand erwarten, dass alle in
einem gut besetzten Wagen jegliche Lebensäußerungen einstellen?
Genau
Dennoch kann man sich auch um 6-10 dB zurücknehmen und muß nicht so
laut brüllen, daß der halbe Wagen mithört. Das würde ich einfach zum
normalen Anstand zählen, zu üblichem Benehmen in der Öffentlichkeit.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Marc Haber
2020-09-15 09:12:52 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Herbert
Mich erstaunt das jedes Mal: Wie kann jemand erwarten, dass alle in
einem gut besetzten Wagen jegliche Lebensäußerungen einstellen?
Genau
Dennoch kann man sich auch um 6-10 dB zurücknehmen und muß nicht so
laut brüllen, daß der halbe Wagen mithört
Woher weißt du dass das (a) im vorliegenden Fall nicht der Fall war
oder (b) ich nicht sowieso schon nicht lauter spreche als ich es bei
einer direkten Unterhaltung tun würde?

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Ralph A. Schmid, dk5ras
2020-09-15 09:49:14 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Woher weißt du dass das (a) im vorliegenden Fall nicht der Fall war
oder (b) ich nicht sowieso schon nicht lauter spreche als ich es bei
einer direkten Unterhaltung tun würde?
Ich meine damit gar nicht unbedingt Dich, Dir traue ich das ohne
weiteres zu, sich sozialverträglich zu benehmen. Aber ich erlebe es
halt leider zu oft auch anders. Es gibt schon noch einen Unterschied
zwischen normalen Lebensäußerungen und sinnlosem Herumgeplärre.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
U***@web.de
2020-09-15 10:32:35 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Es gibt schon noch einen Unterschied
zwischen normalen Lebensäußerungen und sinnlosem Herumgeplärre.
Es hat mal von Frankfurt bis mindestens Mainz
ein Macker am Telefon seiner BaLAG gesagt,
sie sei nun ex-BaLAG, was sie so nicht haben
wollte.

Kann man als nervig empfinden. Aber steht es
uns zu, zu urteilen, es sei überflüssiger als
eine halbe Stunde Erörterung von Datenformaten
und Datenupdates?
Ralph A. Schmid, dk5ras
2020-09-18 07:23:05 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Es hat mal von Frankfurt bis mindestens Mainz
ein Macker am Telefon seiner BaLAG gesagt,
sie sei nun ex-BaLAG, was sie so nicht haben
wollte.
Kann man als nervig empfinden. Aber steht es
uns zu, zu urteilen, es sei überflüssiger als
eine halbe Stunde Erörterung von Datenformaten
und Datenupdates?
Die Lautstärke macht da einen gewaltigen Unterschied.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Ferdi Albers
2020-09-15 20:58:17 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Marc Haber
Woher weißt du dass das (a) im vorliegenden Fall nicht der Fall war
oder (b) ich nicht sowieso schon nicht lauter spreche als ich es bei
einer direkten Unterhaltung tun würde?
Ich meine damit gar nicht unbedingt Dich, Dir traue ich das ohne
weiteres zu, sich sozialverträglich zu benehmen. Aber ich erlebe es
halt leider zu oft auch anders. Es gibt schon noch einen Unterschied
zwischen normalen Lebensäußerungen und sinnlosem Herumgeplärre.
Ich habe schon im rappelvollen Zug auf Armlänge neben einem Mädel
gestanden, das ein Handy am Ohr hatte und immer die Lippen bewegte.
Ich habe nichts gehört das die Zuggeräusche übertönte.

Das Gegenteil kennt jeder.

Gruß
Ferdi
Herbert
2020-09-16 07:16:44 UTC
Permalink
Post by Ferdi Albers
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Marc Haber
Woher weißt du dass das (a) im vorliegenden Fall nicht der Fall war
oder (b) ich nicht sowieso schon nicht lauter spreche als ich es bei
einer direkten Unterhaltung tun würde?
Ich meine damit gar nicht unbedingt Dich, Dir traue ich das ohne
weiteres zu, sich sozialverträglich zu benehmen. Aber ich erlebe es
halt leider zu oft auch anders. Es gibt schon noch einen Unterschied
zwischen normalen Lebensäußerungen und sinnlosem Herumgeplärre.
Ich habe schon im rappelvollen Zug auf Armlänge neben einem Mädel
gestanden, das ein Handy am Ohr hatte und immer die Lippen bewegte.
Ich habe nichts gehört das die Zuggeräusche übertönte.
Vielleicht gibts für Handys schon Apps zum Lippenlesen.

Herbert
Thomas Hochstein
2020-09-11 20:08:58 UTC
Permalink
Post by Wolfgang Ottenweller
Ruheabteile existieren und Plätze darin können reserviert werden.
Das ist irrelevant, weil die anderen Mitreisenden das nicht erkennen
und ignorieren, und die Bahn diese Regelung noch viel weniger
durchsetzt als das Tragen von Masken, das Freihalten der Gänge von
Gepäck oder die Kontrolle von Fahrkarten.
U***@web.de
2020-09-12 06:10:50 UTC
Permalink
Post by Thomas Hochstein
Post by Wolfgang Ottenweller
Ruheabteile existieren und Plätze darin können reserviert werden.
Das ist irrelevant, weil die anderen Mitreisenden das nicht erkennen
und ignorieren, und die Bahn diese Regelung noch viel weniger
durchsetzt als das Tragen von Masken, das Freihalten der Gänge von
Gepäck oder die Kontrolle von Fahrkarten.
Je kürzer der Haltestellenabstand, desto weniger
systematisch die Fahrausweisprüfung. Die Bahn
will ja Personalkosten sparen. Ausgeglichen wird
das durch regelmäßige Anhebungen des EBE und
durch Beanzeigungen.
Loading...