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BR 106 - Lehrstromabnehmer
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Martin Ebert
2020-10-21 04:10:44 UTC
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Ich lese gerade die Gartenbahnzeitschrift, die haben mehrere
Artikel über die BR 106. Mit vielen Fotos. Auch mit Lehrstrom-
abnehmer.

So richtig Gedanken hatte ich mir ja nicht gemacht, vermutlich
lernen da künftige Lokführer (wegen: Lehr) den Umgang mit dem
Stromabnehmer. Oder (Fotos) der Stromabnehmer ist dazu da, mal
fix eine Oberleitungsstrecke zu erden.

Dann fiel mir wieder ein -und darum frage ich- dass ich vor
vielleicht einem halben Jahr eine BR 106 in Piesteritz[¹] sah,
mindestens eine Werkslok hat (vermutlich seit vor der Wende)
so eine komische Kupplung: Also sie hat Puffer und scheinbar
eine ganz normale Kupplung, gleichzeitig aber herunterschwenk-
bar noch eine vmtl. sowjetische Mittelpuffelkupplung.

Ich stehe also am Bahnübergang und richte mich auf längere
Wartezeit ein, man rangiert. Und dann kam diese bzw. eine
dieser BR 106 angefahren, mit diesem Doppelpufferdings. Aber
halt auch mit Stromabnehmer.

Ich staunte: Wozu das denn?

Naja, danach hatte ich es wieder vergessen.
Dann kam die Gartenbahnzeitschrift - und jetzt frage ich
die Profis: Was ist da so bekannt?

@Knut: Geben Deine Unterlagen bzgl. Piesteritz Auffällig-
keiten her?

Mt
U***@web.de
2020-10-21 05:58:13 UTC
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Post by Martin Ebert
Ich lese gerade die Gartenbahnzeitschrift, die haben mehrere
Artikel über die BR 106. Mit vielen Fotos. Auch mit Lehrstrom-
abnehmer.
So richtig Gedanken hatte ich mir ja nicht gemacht, vermutlich
lernen da künftige Lokführer (wegen: Lehr) den Umgang mit dem
Stromabnehmer. Oder (Fotos) der Stromabnehmer ist dazu da, mal
fix eine Oberleitungsstrecke zu erden.
Dann fiel mir wieder ein -und darum frage ich- dass ich vor
vielleicht einem halben Jahr eine BR 106 in Piesteritz[¹] sah,
mindestens eine Werkslok hat (vermutlich seit vor der Wende)
so eine komische Kupplung: Also sie hat Puffer und scheinbar
eine ganz normale Kupplung, gleichzeitig aber herunterschwenk-
bar noch eine vmtl. sowjetische Mittelpuffelkupplung.
Ich stehe also am Bahnübergang und richte mich auf längere
Wartezeit ein, man rangiert. Und dann kam diese bzw. eine
dieser BR 106 angefahren, mit diesem Doppelpufferdings. Aber
halt auch mit Stromabnehmer.
Ich staunte: Wozu das denn?
Naja, danach hatte ich es wieder vergessen.
Dann kam die Gartenbahnzeitschrift - und jetzt frage
https://de.wikipedia.org/wiki/DR-Baureihe_V_60#Einsatz

War ja zu schwer.
U***@web.de
2020-10-21 06:32:03 UTC
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Post by Martin Ebert
bzgl. Piesteritz Auffällig-
keiten her?
Ich bin nicht Kn., aber ich würde nicht
ausschließen wollen, daß man sich
auch mal Wagenladungen aus Breitspurland
kommen ließ, und ebensowenig ausschließen
wollen, daß solche Wagen mit Klauenkupplung
eintrafen.
Knut Ochdorf
2020-10-28 13:59:18 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Martin Ebert
bzgl. Piesteritz Auffällig-
keiten her?
Ich bin nicht Kn., aber ich würde nicht
ausschließen wollen, daß man sich
auch mal Wagenladungen aus Breitspurland
kommen ließ, und ebensowenig ausschließen
wollen, daß solche Wagen mit Klauenkupplung
eintrafen.
Ja, bis vor einigen Jahren bekam ja Pisteritz gelben Phosphor in
kasachischen Breitspurgüterwagen. Selbstverständlich besaßen diese die
sowjetische Klauenkupplung.

Aber ich kann in meinen Unterlagen dazu keine Auffälligkeiten finden.

Knut
Johann Mayerwieser
2020-10-21 10:18:57 UTC
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Dann fiel mir wieder ein -und darum frage ich- dass ich vor vielleicht
einem halben Jahr eine BR 106 in Piesteritz[¹] sah,
mindestens eine Werkslok hat (vermutlich seit vor der Wende) so eine
komische Kupplung: Also sie hat Puffer und scheinbar eine ganz normale
Kupplung, gleichzeitig aber herunterschwenk- bar noch eine vmtl.
sowjetische Mittelpuffelkupplung.
Ist eine Rangierkupplung, sie umfasst den Kupplungshaken. Damit kann man
sich Rangierer ersparen.
--
Mailadresse ist gültig Mails werden nur gelesen, wenn im Betreff [usenet]
steht
U***@web.de
2020-10-21 10:53:10 UTC
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Post by Martin Ebert
Unterlagen bzgl. Piesteritz
Nachdem Dich Recherche ja regelmäßig
überfordert:
http://www.bahn-express.de/archiv/06886-05.htm
(zum Einsatzbestand, nicht zu allen technischen
Details.)
Gerd Belo
2020-10-21 11:19:15 UTC
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Post by Martin Ebert
Ich lese gerade die Gartenbahnzeitschrift, die haben mehrere
Artikel über die BR 106. Mit vielen Fotos. Auch mit Lehrstrom-
abnehmer.
So richtig Gedanken hatte ich mir ja nicht gemacht, vermutlich
lernen da künftige Lokführer (wegen: Lehr) den Umgang mit dem
Stromabnehmer. Oder (Fotos) der Stromabnehmer ist dazu da, mal
fix eine Oberleitungsstrecke zu erden.
Zum Erden war der völlig ungeeignet. Außerdem besaß er die von
(damaligen) Straßenbahnen bekannte "Seilbedienung", gesichert mit einem
Schloss.

Der Stromabnehmer hatte an der Palette eine Skala, mit der die
Seitenlage des Fahrdrahtes nach Reparaturarbeiten gemessen werden konnte.

Zu finden waren diese Loks an den Fahrleitungshilfszügen, bevor die
neuen ORT kamen.

Tschüß GERD
--
Gerd Belo
***@BAFAS.de
U***@web.de
2020-10-21 13:42:21 UTC
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Post by Gerd Belo
Post by Martin Ebert
Ich lese gerade die Gartenbahnzeitschrift, die haben mehrere
Artikel über die BR 106. Mit vielen Fotos. Auch mit Lehrstrom-
abnehmer.
So richtig Gedanken hatte ich mir ja nicht gemacht, vermutlich
lernen da künftige Lokführer (wegen: Lehr) den Umgang mit dem
Stromabnehmer. Oder (Fotos) der Stromabnehmer ist dazu da, mal
fix eine Oberleitungsstrecke zu erden.
Zum Erden war der völlig ungeeignet. Außerdem besaß er die von
(damaligen) Straßenbahnen bekannte "Seilbedienung", gesichert mit einem
Schloss.
Der Stromabnehmer hatte an der Palette eine Skala, mit der die
Seitenlage des Fahrdrahtes nach Reparaturarbeiten gemessen werden konnte.
Vgl. Schieblehre, die endet auch nicht nach
ein paar Jahren mit der Gesellenprüfung.

Gruß, ULF
Knut Ochdorf
2020-10-27 22:03:47 UTC
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Post by Gerd Belo
Der Stromabnehmer hatte an der Palette eine Skala, mit der die
Seitenlage des Fahrdrahtes nach Reparaturarbeiten gemessen werden konnte.
richtig
Post by Gerd Belo
Zu finden waren diese Loks an den Fahrleitungshilfszügen, bevor die
neuen ORT kamen.
In den Hilfszügen waren die Loks eher unüblich. Dafür gab es die ORT.
Der Haupteinsatzzweck war die Bespannung des FMW, der
Fahrleitungsmonzagewagen. Haupteinsatzzwecke war der Neubau.

Knut
U***@web.de
2020-10-27 22:13:22 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Gerd Belo
Der Stromabnehmer hatte an der Palette eine Skala, mit der die
Seitenlage des Fahrdrahtes nach Reparaturarbeiten gemessen werden konnte.
richtig
Post by Gerd Belo
Zu finden waren diese Loks an den Fahrleitungshilfszügen, bevor die
neuen ORT kamen.
In den Hilfszügen waren die Loks eher unüblich. Dafür gab es die ORT.
Der Haupteinsatzzweck war die Bespannung des FMW, der
Fahrleitungsmonzagewagen. Haupteinsatzzwecke war der Neubau.
Auch hienach dürfte es sinnvoll gewesen sein,
die Fahrdrahtseitenlage zu messen.

Gruß, ULF
Gerd Belo
2020-11-03 19:53:49 UTC
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Post by Martin Ebert
 Der Stromabnehmer hatte an der Palette eine Skala, mit der die
Seitenlage des Fahrdrahtes nach Reparaturarbeiten gemessen werden konnte.
richtig
Zu finden waren diese Loks an den Fahrleitungshilfszügen, bevor die
neuen ORT kamen.
In den Hilfszügen waren die Loks eher unüblich. Dafür gab es die ORT.
Der Haupteinsatzzweck war die Bespannung des FMW, der
Fahrleitungsmonzagewagen. Haupteinsatzzwecke war der Neubau.
Wann kamen denn die (neuen) ORT? Bis dahin bestand der FL-Hilfszug meist
aus einer 106 mit Montagewagen (ggf. zusätzlicher Trommelwagen)

Tschüß GERD
--
Gerd Belo
***@BAFAS.de
Alexandre Kampouris
2020-10-21 13:17:53 UTC
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Post by Martin Ebert
Also sie hat Puffer und scheinbar
eine ganz normale Kupplung, gleichzeitig aber herunterschwenk-
bar noch eine vmtl. sowjetische Mittelpuffelkupplung.
Der Fahrhäfen Sassnitz (aka Mukran) auf Rügen verfügt über ein
Breitspurgleisfeld. Hier ist Ende 2002 eine 1524mm Version der V60 mit
SA-3 Mittelpufferkupplungen beim Rangieren eines Waggons aus Russland
oder Litauen.

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Alexandre Kampouris
2020-10-21 13:55:01 UTC
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Post by Alexandre Kampouris
Der Fahrhäfen Sassnitz (aka Mukran) auf Rügen verfügt über ein
Breitspurgleisfeld. Hier ist Ende 2002 eine 1524mm Version der V60 mit
SA-3 Mittelpufferkupplungen beim Rangieren eines Waggons aus Russland
oder Litauen.
[...]
Post by Alexandre Kampouris
https://radio-bip.qc.ca/etc1/PA040308.jpg
Aua.

https://goo.gl/maps/kxFxNKD18idB5zy29

Das 1524mm-Gleisfeld ist z.Zt. unten den Rohren für die Nordstream-2
Gasleitung verschwunden. Es sieht so aus, als ob einfach eine Schichte
Splitter auf die Schienen ausgekippt wurde. Vielleicht beabsichtigt man
irgendwann sie wieder freizulegen?

Es gibt aber eine neue Umleitung zum Verladebahnhof.
Martin Ebert
2020-10-21 15:47:53 UTC
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Post by Alexandre Kampouris
Post by Alexandre Kampouris
Der Fahrhäfen Sassnitz (aka Mukran) auf Rügen verfügt über ein
Breitspurgleisfeld.
Piesteritz nicht. Allerdings waren zu meiner Zeit durchaus Waggons
mit Mittelpuffer aus der UdSSR zu sehen.
Post by Alexandre Kampouris
Post by Alexandre Kampouris
Hier ist Ende 2002 eine 1524mm Version der V60
mit SA-3 Mittelpufferkupplungen beim Rangieren eines Waggons aus
Russland oder Litauen.
Hier völlig andere Version, wie schon beschrieben.
Post by Alexandre Kampouris
Das 1524mm-Gleisfeld ist z.Zt. unten den Rohren für die Nordstream-2
Gasleitung verschwunden. Es sieht so aus, als ob einfach eine
Schichte Splitter auf die Schienen ausgekippt wurde. Vielleicht
beabsichtigt man irgendwann sie wieder freizulegen?
Da ist ja seit geraumer Zeit kein planmäßiger Fährverkehr mit
Eisenbahnfähren mehr.

Mt
U***@web.de
2020-10-21 16:49:52 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Alexandre Kampouris
Der Fahrhäfen Sassnitz (aka Mukran) auf Rügen verfügt über ein
Breitspurgleisfeld.
Piesteritz nicht.
Wäre auch reichlich albern gewesen,
solange ringsherum nur 1435 mm
liegen.
Post by Martin Ebert
Allerdings waren zu meiner Zeit durchaus Waggons
mit Mittelpuffer aus der UdSSR zu sehen.
Die wollte man pro Tour aber auch nur einmal
umspuren.

Wir sind hier nicht bei den Spezialkursschlafwagenläufen.
Alexandre Kampouris
2020-11-01 19:43:25 UTC
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Post by Martin Ebert
Post by Alexandre Kampouris
Der Fahrhäfen Sassnitz (aka Mukran) auf Rügen verfügt über ein
Breitspurgleisfeld.
Piesteritz nicht. Allerdings waren zu meiner Zeit durchaus Waggons
mit Mittelpuffer aus der UdSSR zu sehen.
Es scheint mir, dass die Reichsbahn eine Spitzenreiterrolle bei der
Entwicklung der ersehnten (aber am Ende gescheiterte)
UIC-Mittelpufferkupplung spielte, deren Grundlage die SA-3 war:

https://de.wikipedia.org/wiki/UIC-Mittelpufferkupplung

Ich habe in der B61G3/10 Patentklasse, sowie ihren über-, untergeordnete
und benachbarten Gruppen, geschaut.

Ihre Definition in deutscher Sprache lautet:
======
https://depatisnet.dpma.de/ipc/ipc.do?s=B61G0003100000&v=20200101&l=DE&dh=dh11&sn=n00&sci=i00#B61G0003100000

Kupplungen, bestehend aus ineinanderpassenden Teilen ähnlichen Umrisses
oder ähnlicher Form, die ohne Verwendung eines zusätzlichen Gliedes oder
zusätzlicher Glieder gekuppelt werden können [...] mit Kupplungsköpfen
in der Form von hakenartigen ineinandergreifenden starren Klauen, z.B.
Bauart "Willison"
======

Vgl. :
https://worldwide.espacenet.com/searchResults?submitted=true&locale=en_ep&DB=EPODOC&ST=advanced&TI=&AB=&PN=&AP=&PR=dd&PD=&PA=&IN=&CPC=&IC=b61g3%2F10%2Flow
(das ist nur ein Teilbild)

Bis zur Auflösung der DDR hat das Ministerium für Verkehrswesen eine
dreistellige Zahl von Patentfamilien für verschiedene Verbesserungen an
automatischen Kupplungen angemeldet, mit einem beachtlichem Anteil davon
auch im Ausland. Darunter befanden sich nicht nur die RGW-Brüder (BG,
CS, BG, HU, PL, RO, SU, sowie auch YU), sondern auch oft
nicht-sozialistischen Länder (unterschiedlich in AT, CH, DE, FR, GB, IT,
NL, SE). Meiner Ansicht nach waren die Valuta-Aufwendungen ein Nachweis
dafür, dass die DR diesem Thema eine große Bedeutung beigemessen habe.

(Andere Einrichtungen, die vermutlich nicht unmittelbar dem
Verkehrsministerium unterstanden, haben auch einige internationale
Patentfamilien angemeldet, z.B. der VEB Waggonbau Bautzen.)

Diese Adresse steht auf vielen Patentdeckseiten:

Karl-Marx-Straße 39
(DD-)7270 Delitzsch

Es handelt sich quasi ohne Zweifel um dieses Bahnwerk, ugf. 15km
nördlich von Leipzig.:

https://www.google.com/maps/place/Karl-Marx-Straße,+04509+Delitzsch,+Germany/@51.5339133,12.3414945,450m/data=!3m1!1e3!4m5!3m4!1s0x47a65b5772ee47c3:0xf9d7dbd2614771a8!8m2!3d51.5310624!4d12.3402014

Ich halte es dann für sehr wahrscheinlich, dass diese Bemühungen nicht
nur reine Luftschlösser aus irgendeiner RBD in Berlin waren. Loks und
Waggons mit Mittelpufferkupplungen verkehrten vielleicht regelmäßig in
der Republik. Eine V60 konnte wohl mit einer kombinierter Schrauben- und
Mittelpufferkupplung ausgerüstet werden, und nebenan auch einen
Lehrstromabnehmer bekommen. Also: unterschiedliche Testzwecke für eine
einzige Maschine. Es musste sich nicht unbedingt um Fracht von und nach
der Sowjetunion handeln.

Einige Bücher erzählen von dieser Geschichte, die u.A. von Erich Preuß
stammen (WIMRE). Die Reichsbahn hat auch nebenan sehr viel in die
Entwicklung von umspurbaren Radsätzen investiert. Aber die PKP zeigte
sich allgemein wenig begeistert für alle diese grandiose Pläne ihrer
Nachbarn. Der Grund dafür sei wirtschaftlich gewesen: Umladungen sollten
mehr Geld einbringen als durchgehende Züge, wegen Tarif- und
Währungsfragen. (Das ist aus meinem Gedächtnis, aber eine Nachprüfung
ist z.Zt. nicht möglich, weil meine Dokumentation immer noch in
Umzugskartonen verpackt ist.)

Alexandre
U***@web.de
2020-11-01 21:50:46 UTC
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Post by Alexandre Kampouris
Post by Martin Ebert
Post by Alexandre Kampouris
Der Fahrhäfen Sassnitz (aka Mukran) auf Rügen verfügt über ein
Breitspurgleisfeld.
Piesteritz nicht. Allerdings waren zu meiner Zeit durchaus Waggons
mit Mittelpuffer aus der UdSSR zu sehen.
Es scheint mir, dass die Reichsbahn eine Spitzenreiterrolle bei der
Entwicklung der ersehnten (aber am Ende gescheiterte)
Immerhin wurde UIC Intermat, kuppelbar mit SA-3,
in Mukran verwendet. Phosphorwagen, wohl Bauart Heris,
und Paraffinwagen (nach Hamburg) wurden dort auch umgespurt.

Vgl.

https://bahn-report.de/docs/leseproben/http_download.inc.php?dat=brep1441.pdf

Wenn der Empfänger zwecks Ladetätigkeit Wagengruppen
auflösen wollte, tat er gut daran, im Werk eine mit
Mittelpufferkupplung versehene Lok vorzuhalten, denn
der Anschluß an Schraubenkupplungen erfolgte über
spezielle Kuppelwagen, während die Kesselwagen ihre
Kupplungen beibehielten.

Früher kamen derartige Transporte über Kietz,
ich würde Umspurung in Ostpreußen nicht ausschließen.
Gegend wird von den Verwaltungen inzwischen,
wie sich herumgesprochen hat, anders bezeichnet.

Gruß, ULF
Knut Ochdorf
2020-11-04 10:27:00 UTC
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Permalink
Post by U***@web.de
Wenn der Empfänger zwecks Ladetätigkeit Wagengruppen
auflösen wollte, tat er gut daran, im Werk eine mit
Mittelpufferkupplung versehene Lok vorzuhalten, denn
der Anschluß an Schraubenkupplungen erfolgte über
spezielle Kuppelwagen, während die Kesselwagen ihre
Kupplungen beibehielten.
Das Gegenteil bewies das ACZ Golßen. die das ohne eine eigene LOk
machten. Kolja rangierte seine Wagen auch mit Loks mit Schraibenkupplung.

Knut
U***@web.de
2020-11-04 10:40:41 UTC
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Permalink
Post by Knut Ochdorf
Post by U***@web.de
Wenn der Empfänger zwecks Ladetätigkeit Wagengruppen
auflösen wollte, tat er gut daran, im Werk eine mit
Mittelpufferkupplung versehene Lok vorzuhalten, denn
der Anschluß an Schraubenkupplungen erfolgte über
spezielle Kuppelwagen, während die Kesselwagen ihre
Kupplungen beibehielten.
Das Gegenteil
Vom Haupt- oder Nebensatz?
Post by Knut Ochdorf
bewies das ACZ Golßen. die das ohne eine eigene LOk
machten. Kolja rangierte seine Wagen auch mit Loks mit Schraibenkupplung.
Erbitte Erläuterung.

Gruß, ULF
Knut Ochdorf
2020-11-06 09:41:15 UTC
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Permalink
Post by U***@web.de
Post by Knut Ochdorf
Post by U***@web.de
Wenn der Empfänger zwecks Ladetätigkeit Wagengruppen
auflösen wollte, tat er gut daran, im Werk eine mit
Mittelpufferkupplung versehene Lok vorzuhalten, denn
der Anschluß an Schraubenkupplungen erfolgte über
spezielle Kuppelwagen, während die Kesselwagen ihre
Kupplungen beibehielten.
Das Gegenteil
Vom Haupt- oder Nebensatz?
Siehe unten
Post by U***@web.de
Post by Knut Ochdorf
bewies das ACZ Golßen. die das ohne eine eigene LOk
machten. Kolja rangierte seine Wagen auch mit Loks mit Schraibenkupplung.
Erbitte Erläuterung.
Bis 1990 hatte nicht ein Kunde eine Lok mit Mittelpufferkupplung. Die
hatten hatten alle Schraubenkupplung. Ich hatte zwei Beispiele genannt,
wo trotzdem Breitspurgruppen umrangiert wurden, einmal mit und einmal
ohne Lok. Das waren Kunden, die regelmäßig Breitspurwagen bekamen.

Warum sollte jemand nun seine Loks umbauen wo er doch jetzt seltener
solche Wagen bekommt?

Knut

Frank Nitzschner
2020-11-02 05:12:05 UTC
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Post by Alexandre Kampouris
Es scheint mir, dass die Reichsbahn eine Spitzenreiterrolle bei der
Entwicklung der ersehnten (aber am Ende gescheiterte)
Im RAW Görlitz waren die Versuchswaggons (langer breiter weißer Streifen
an den Seitenwänden) noch ziemlich lange abgestellt.
Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Versuchsanlage_Schlauroth

Grüsse
Frank
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