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Bahn will Mitarbeiterwohnungen schaffen
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Paul Muster
2019-07-10 04:44:06 UTC
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https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bahn-will-Mitarbeiterwohnungen-schaffen-article21135417.html

| "Großes Thema" bezahlbare Mieten
| *Bahn will Mitarbeiterwohnungen schaffen*
|
| 100.000 neue Mitarbeiter will die Deutsche Bahn in den nächsten Jahren
| einstellen. Ein Punkt, der für den Konzern als Arbeitgeber spricht,
| könnte dann bezahlbarer Wohnraum lauten - vor allem in den Städten.
| Die Bahn prüft, spricht mit Kommunen und plant bereits.


Coole Sache. Ganz neu, ganz frisch. Oder ein Konzept von vor 150 Jahren?
Wer weiß....


mfG Paul
Johann Mayerwieser
2019-07-10 06:14:20 UTC
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Post by Paul Muster
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bahn-will-Mitarbeiterwohnungen-schaffen-
article21135417.html
Post by Paul Muster
| "Großes Thema" bezahlbare Mieten | *Bahn will Mitarbeiterwohnungen
schaffen*
|
| 100.000 neue Mitarbeiter will die Deutsche Bahn in den nächsten Jahren
| einstellen. Ein Punkt, der für den Konzern als Arbeitgeber spricht,
| könnte dann bezahlbarer Wohnraum lauten - vor allem in den Städten.
| Die Bahn prüft, spricht mit Kommunen und plant bereits.
Coole Sache. Ganz neu, ganz frisch. Oder ein Konzept von vor 150 Jahren?
Wer weiß....
WEr in so einer Wohnung sitzt, überlegt sich die Kündigung, in diesem
Fall ist es eine wirtschaftliche Überlegung, das Personal zu halten. Es
ist kein Sozialprojekt wie es vor 150 Jahren nicht nur von der Bahn
gemacht wurde, sondern von viele andere Industriebetrieben, die viele
Arbeiter auf einem Platz brauchten. Diese mussten diese Siedlungen bauen,
da es in den allermeisten Fällen keine Wohnmöglichkeit in der Umgebung
gab. In den Anfängen schliefen die Arbeiter und deren Familien auf
Strohlagern in Bauernhöfen oder in den Keuschen von Taglöhnern.

Eines der berühmtesten, wenn nicht das berühmteste Beispiel in Österreich
ist die Gemeinde Berndorf, in der Krupp Bestecke und Metallwaren für die
Tafelausstattung herstellte.

Nach der Gründung der Fabrik 1843 durch Alexander Schöller und Alfred
Krupp wuchs Berndorf von 360 auf 2000 Einwohner, bin 1910 auf 12.000. Der
Nachfolger Arthur Krupp erbaute die Berndorfer Schule, die
Gartensiedlungen für die Arbeiter, ein Theater und Anderes in Berndorf,
er wendete nach heutigem Wert 200 Mio Euro aus seinem Privatvermögen und
aus dem Firmenvermögen auf.

https://de.wikipedia.org/wiki/Berndorfer_Metallwarenfabrik
https://de.wikipedia.org/wiki/Berndorfer_Schulen
https://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Krupp
--
Mailadresse ist gültig Mails werden nur gelesen, wenn im Betreff [usenet]
steht
Schorsch
2019-07-10 09:47:15 UTC
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Post by Paul Muster
Post by Paul Muster
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bahn-will-Mitarbeiterwohnungen-schaffen-
article21135417.html
Post by Paul Muster
| "Großes Thema" bezahlbare Mieten | *Bahn will Mitarbeiterwohnungen
schaffen*
|
| 100.000 neue Mitarbeiter will die Deutsche Bahn in den nächsten Jahren
| einstellen. Ein Punkt, der für den Konzern als Arbeitgeber spricht,
| könnte dann bezahlbarer Wohnraum lauten - vor allem in den Städten.
| Die Bahn prüft, spricht mit Kommunen und plant bereits.
Coole Sache. Ganz neu, ganz frisch. Oder ein Konzept von vor 150 Jahren?
Wer weiß....
WEr in so einer Wohnung sitzt, überlegt sich die Kündigung, in diesem
Fall ist es eine wirtschaftliche Überlegung, das Personal zu halten. Es
ist kein Sozialprojekt wie es vor 150 Jahren nicht nur von der Bahn
gemacht wurde, sondern von viele andere Industriebetrieben, die viele
Arbeiter auf einem Platz brauchten.
Das waren in der Regel auch keine Sozialprojekte. Besonders Krupp zielte
darauf, Facharbeiter mit Spezialwissen im Betrieb zu halten.

Ford versuchte, so die Gewerkschaften auf Distanz zu halten und den
Lebenswandel der Arbeiter zu kontrollieren (Alkoholkonsum, Absentismus).

Gruß
Schorsch
Wolfgang Kynast
2019-07-10 10:55:00 UTC
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Post by Schorsch
Post by Paul Muster
Post by Paul Muster
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bahn-will-Mitarbeiterwohnungen-schaffen-
article21135417.html
Post by Paul Muster
| "Großes Thema" bezahlbare Mieten | *Bahn will Mitarbeiterwohnungen
schaffen*
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| 100.000 neue Mitarbeiter will die Deutsche Bahn in den nächsten Jahren
| einstellen. Ein Punkt, der für den Konzern als Arbeitgeber spricht,
| könnte dann bezahlbarer Wohnraum lauten - vor allem in den Städten.
| Die Bahn prüft, spricht mit Kommunen und plant bereits.
Coole Sache. Ganz neu, ganz frisch. Oder ein Konzept von vor 150 Jahren?
Wer weiß....
WEr in so einer Wohnung sitzt, überlegt sich die Kündigung, in diesem
Fall ist es eine wirtschaftliche Überlegung, das Personal zu halten. Es
ist kein Sozialprojekt wie es vor 150 Jahren nicht nur von der Bahn
gemacht wurde, sondern von viele andere Industriebetrieben, die viele
Arbeiter auf einem Platz brauchten.
Das waren in der Regel auch keine Sozialprojekte. Besonders Krupp zielte
darauf, Facharbeiter mit Spezialwissen im Betrieb zu halten.
Ford versuchte, so die Gewerkschaften auf Distanz zu halten und den
Lebenswandel der Arbeiter zu kontrollieren (Alkoholkonsum, Absentismus).
Ich kenne das hier so, dass die Führungskräfte nahe am Betrieb wohnen
mussten. Z.B. Zwirnerei Ackermann: Direkt gegenüber vom Eingang lag
die Direktorenvilla:
https://www.google.de/maps/@49.1208076,9.1908456,17.75z?hl=de

Weitere Villen für Führungskräfte wenige 100m entfernt in der
Kolpingstraße.

Ebenso Knorr: viele Führungskräfte wohnten direkt am Fabrikgelände,
die Häuser in der Liebigstraße gehörten ursprünglich alle Knorr:
https://www.google.de/maps/@49.1301667,9.2143371,601m/data=!3m1!1e3?hl=de

Herr Knorr mochte es allerdings etwas feudaler:
https://www.google.de/maps/@49.1353325,9.2319551,17.75z?hl=de
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
U***@web.de
2019-07-10 11:03:06 UTC
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Post by Wolfgang Kynast
Post by Schorsch
Das waren in der Regel auch keine Sozialprojekte. Besonders Krupp zielte
darauf, Facharbeiter mit Spezialwissen im Betrieb zu halten.
Ford versuchte, so die Gewerkschaften auf Distanz zu halten und den
Lebenswandel der Arbeiter zu kontrollieren (Alkoholkonsum, Absentismus).
Ich kenne das hier so, dass die Führungskräfte nahe am Betrieb wohnen
mussten. Z.B. Zwirnerei Ackermann: Direkt gegenüber vom Eingang lag
Weitere Villen für Führungskräfte wenige 100m entfernt in der
Kolpingstraße.
Ebenso Knorr: viele Führungskräfte wohnten direkt am Fabrikgelände,
Bevor Telefon und Kfz Verbreitung fanden,
war das gar nicht mal so verkehrt.

Wann die einzelnen Betriebe in Betrieb gingen, habe ich jetzt
nicht recherchiert.
Wolfgang Kynast
2019-07-10 11:30:31 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Wolfgang Kynast
Post by Schorsch
Das waren in der Regel auch keine Sozialprojekte. Besonders Krupp zielte
darauf, Facharbeiter mit Spezialwissen im Betrieb zu halten.
Ford versuchte, so die Gewerkschaften auf Distanz zu halten und den
Lebenswandel der Arbeiter zu kontrollieren (Alkoholkonsum, Absentismus).
Ich kenne das hier so, dass die Führungskräfte nahe am Betrieb wohnen
mussten. Z.B. Zwirnerei Ackermann: Direkt gegenüber vom Eingang lag
Weitere Villen für Führungskräfte wenige 100m entfernt in der
Kolpingstraße.
Ebenso Knorr: viele Führungskräfte wohnten direkt am Fabrikgelände,
Bevor Telefon und Kfz Verbreitung fanden,
war das gar nicht mal so verkehrt.
Wann die einzelnen Betriebe in Betrieb gingen, habe ich jetzt
nicht recherchiert.
Zwirnerei Ackermann: 1868, Direktorenvilla gebaut 1886

Knorr (am heutigen Standort) ca. 1884
WP: "In der Nachbarschaft des Werks entstand von 1911 bis 1916 eine
Wohnsiedlung für höhere Knorr-Angestellte, von der sich verschiedene
Gebäude in der Liebigstraße erhalten haben und inzwischen
denkmalgeschützt sind."
--
Schöne Grüße,
Wolfgang
Frank Hucklenbroich
2019-07-12 13:46:25 UTC
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Post by Wolfgang Kynast
Ich kenne das hier so, dass die Führungskräfte nahe am Betrieb wohnen
mussten. Z.B. Zwirnerei Ackermann: Direkt gegenüber vom Eingang lag
Weitere Villen für Führungskräfte wenige 100m entfernt in der
Kolpingstraße.
So ist das bei Bayer in Leverkusen auch.

Grüße,

Frank
Frank Hucklenbroich
2019-07-12 13:45:28 UTC
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Post by Paul Muster
Post by Paul Muster
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bahn-will-Mitarbeiterwohnungen-schaffen-
article21135417.html
Post by Paul Muster
| "Großes Thema" bezahlbare Mieten | *Bahn will Mitarbeiterwohnungen
schaffen*
|
| 100.000 neue Mitarbeiter will die Deutsche Bahn in den nächsten Jahren
| einstellen. Ein Punkt, der für den Konzern als Arbeitgeber spricht,
| könnte dann bezahlbarer Wohnraum lauten - vor allem in den Städten.
| Die Bahn prüft, spricht mit Kommunen und plant bereits.
Coole Sache. Ganz neu, ganz frisch. Oder ein Konzept von vor 150 Jahren?
Wer weiß....
WEr in so einer Wohnung sitzt, überlegt sich die Kündigung, in diesem
Fall ist es eine wirtschaftliche Überlegung, das Personal zu halten. Es
ist kein Sozialprojekt wie es vor 150 Jahren nicht nur von der Bahn
gemacht wurde, sondern von viele andere Industriebetrieben, die viele
Arbeiter auf einem Platz brauchten. Diese mussten diese Siedlungen bauen,
da es in den allermeisten Fällen keine Wohnmöglichkeit in der Umgebung
gab. In den Anfängen schliefen die Arbeiter und deren Familien auf
Strohlagern in Bauernhöfen oder in den Keuschen von Taglöhnern.
Eines der berühmtesten, wenn nicht das berühmteste Beispiel in Österreich
ist die Gemeinde Berndorf, in der Krupp Bestecke und Metallwaren für die
Tafelausstattung herstellte.
Auf diese Art ist Leverkusen entstanden.

Der Herr Leverkus war der Gründer von Bayer:

https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Leverkus

Grüße,

Frank
Schorsch
2019-07-10 09:52:38 UTC
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Post by Paul Muster
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bahn-will-Mitarbeiterwohnungen-schaffen-article21135417.html
| "Großes Thema" bezahlbare Mieten
| *Bahn will Mitarbeiterwohnungen schaffen*
|
| 100.000 neue Mitarbeiter will die Deutsche Bahn in den nächsten Jahren
| einstellen. Ein Punkt, der für den Konzern als Arbeitgeber spricht,
| könnte dann bezahlbarer Wohnraum lauten - vor allem in den Städten.
| Die Bahn prüft, spricht mit Kommunen und plant bereits.
Coole Sache. Ganz neu, ganz frisch. Oder ein Konzept von vor 150 Jahren?
Wer weiß....
Schlimmer noch - nach 20 Jahren eingesehen, dass man einen Fehler
gemacht hat.

Gruß
Schorsch
Thorsten Klein
2019-07-10 10:40:14 UTC
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Post by Schorsch
Schlimmer noch - nach 20 Jahren eingesehen, dass man einen Fehler
gemacht hat.
Ich würde 25 Jahre sagen, abeer ja. Mitarbeiterwohnungen lohnen sich
m.W. immer, wenn man sehr viele MA auf einem Haufen hat. Denn wie man ja
weiss, kaufen ist billiger als mieten auf die Dauer und die Wohnungen
kann man werbewirksam gut als Lohnnebenleistung (natürlich mit netto
reduziertem Gehalt um eine imaginäre Miete) verkaufen.

Ist nur blöd, wenn einem die Kündigung ins Haus flattert.
HC Ahlmann
2019-07-10 11:27:33 UTC
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Post by Thorsten Klein
Post by Schorsch
Schlimmer noch - nach 20 Jahren eingesehen, dass man einen Fehler
gemacht hat.
Ich würde 25 Jahre sagen, abeer ja. Mitarbeiterwohnungen lohnen sich
m.W. immer, wenn man sehr viele MA auf einem Haufen hat. Denn wie man ja
weiss, kaufen ist billiger als mieten auf die Dauer und die Wohnungen
kann man werbewirksam gut als Lohnnebenleistung (natürlich mit netto
reduziertem Gehalt um eine imaginäre Miete) verkaufen.
Ist nur blöd, wenn einem die Kündigung ins Haus flattert.
Wessen Kündigung? Dieses Konstrukt einer Mitarbeiterwohnung zum Kauf
durch Lohnnebenleistung kann doch beide Vertragspartner binden, z.B.
durch Wegfall der Mitarbeitervergünstigung, wenn der zu einem anderen
EVU wechselt (Fälligstellen des Darlehens o.ä.). Eine Freisetzung würde
das Darlehen für den Kauf gefährden, beschert also dem Arbeitgeber ein
finanzielles Risiko.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Thorsten Klein
2019-07-10 15:32:54 UTC
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Post by HC Ahlmann
Wessen Kündigung? Dieses Konstrukt einer Mitarbeiterwohnung zum Kauf
durch Lohnnebenleistung kann doch beide Vertragspartner binden, z.B.
durch Wegfall der Mitarbeitervergünstigung, wenn der zu einem anderen
EVU wechselt (Fälligstellen des Darlehens o.ä.). Eine Freisetzung würde
das Darlehen für den Kauf gefährden, beschert also dem Arbeitgeber ein
finanzielles Risiko.
Dir ist bekannt, dass auch der AG kündigen kann?
Mitarbeiter zu binden ist gut, aber es gibt auch solche, die man besser
los wird. Zum Beispiel solche, die in aller Öffentlichkeit die Regeln
des AG gut sichtbar missachten und davon gibts bei der DB massig.
HC Ahlmann
2019-07-10 19:42:46 UTC
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Post by Thorsten Klein
Post by HC Ahlmann
Wessen Kündigung? Dieses Konstrukt einer Mitarbeiterwohnung zum Kauf
durch Lohnnebenleistung kann doch beide Vertragspartner binden, z.B.
durch Wegfall der Mitarbeitervergünstigung, wenn der zu einem anderen
EVU wechselt (Fälligstellen des Darlehens o.ä.). Eine Freisetzung würde
das Darlehen für den Kauf gefährden, beschert also dem Arbeitgeber ein
finanzielles Risiko.
Dir ist bekannt, dass auch der AG kündigen kann?
Lies nochmal: Wer wechselt zu einem anderen EVU, wer setzt Arbeitskräfte
frei?
Post by Thorsten Klein
Mitarbeiter zu binden ist gut, aber es gibt auch solche, die man besser
los wird. Zum Beispiel solche, die in aller Öffentlichkeit die Regeln
des AG gut sichtbar missachten und davon gibts bei der DB massig.
Auch da kann man Vergünstigungen verwehren, fortbilden, abmahnen, ehe
gekündigt werden muss. Warum das Instrumentarium nicht benutzt wird,
weiß die DB, nicht ich.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Frank Hucklenbroich
2019-07-12 13:43:37 UTC
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Post by Paul Muster
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bahn-will-Mitarbeiterwohnungen-schaffen-article21135417.html
| "Großes Thema" bezahlbare Mieten
| *Bahn will Mitarbeiterwohnungen schaffen*
|
| 100.000 neue Mitarbeiter will die Deutsche Bahn in den nächsten Jahren
| einstellen. Ein Punkt, der für den Konzern als Arbeitgeber spricht,
| könnte dann bezahlbarer Wohnraum lauten - vor allem in den Städten.
| Die Bahn prüft, spricht mit Kommunen und plant bereits.
Coole Sache. Ganz neu, ganz frisch. Oder ein Konzept von vor 150 Jahren?
Hierzustadt gibt es ein paar Häuserblocks, die wurden von den Stadtwerken
für die Straßenbahner gebaut, vor rund 40 Jahren. Weil da früher der
Betriebshof war. Und auf neu entstandenem Bauland, wo früher die
Wendeschleife der Straßenbahnen war (die man schon seit vielen Jahren nicht
mehr braucht, weil die heutigen Züge zwei Steuerstände haben), sollen
demnächst auch wieder ein paar dutzend Wohnungen für Straßenbahner
entstehen. Weil man sonst kein Personal bekommt (bzw. sich einer von dem
was er bei der KVB verdient kaum eine normale Miete in Köln leisten kann).

Grüße,

Frank
Marc Haber
2019-07-12 18:37:09 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by Paul Muster
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bahn-will-Mitarbeiterwohnungen-schaffen-article21135417.html
| "Großes Thema" bezahlbare Mieten
| *Bahn will Mitarbeiterwohnungen schaffen*
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| 100.000 neue Mitarbeiter will die Deutsche Bahn in den nächsten Jahren
| einstellen. Ein Punkt, der für den Konzern als Arbeitgeber spricht,
| könnte dann bezahlbarer Wohnraum lauten - vor allem in den Städten.
| Die Bahn prüft, spricht mit Kommunen und plant bereits.
Coole Sache. Ganz neu, ganz frisch. Oder ein Konzept von vor 150 Jahren?
Hierzustadt gibt es ein paar Häuserblocks, die wurden von den Stadtwerken
für die Straßenbahner gebaut, vor rund 40 Jahren. Weil da früher der
Betriebshof war. Und auf neu entstandenem Bauland, wo früher die
Wendeschleife der Straßenbahnen war (die man schon seit vielen Jahren nicht
mehr braucht, weil die heutigen Züge zwei Steuerstände haben), sollen
demnächst auch wieder ein paar dutzend Wohnungen für Straßenbahner
entstehen. Weil man sonst kein Personal bekommt (bzw. sich einer von dem
was er bei der KVB verdient kaum eine normale Miete in Köln leisten kann).
Der Vorteil solcher Wohnungen dürfte auch sein, dass man plötzlich
Nachbarn hat, die selbst wissen was Schichtdienst bedeutet.

Grüße
Marc
--
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