Discussion:
SBB: Befristete Bewilligungen fuer Twindexx-Zuege
(zu alt für eine Antwort)
Patrick Rudin
2018-11-15 11:39:31 UTC
Permalink
https://www.bav.admin.ch/bav/de/home/aktuell/medienmitteilungen.msg-id-72936.html

Bern, 15.11.2018 - Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat am 14. November
für die Twindexx-Züge von Bombardier erneut eine Betriebsbewilligung
erteilt, diesmal befristet auf zwei Jahre. Die für den sicheren Betrieb
notwendigen Nachweise wurden erbracht. Für eine definitive
Betriebsbewilligung sind noch einige wenige Auflagen im Bereich des
Zugsicherungssystems ETCS zu erfüllen.

Die Herstellerfirma Bombardier hat den Sicherheitsnachweis für die von
der SBB bestellten Doppelstocktriebzüge Twindexx erbracht. Die dafür
erforderlichen Dokumente liegen grundsätzlich vor. Ein für die Zulassung
notwendiges Update der Fahrzeug¬software wurde entwickelt und
erfolgreich implementiert.

Das BAV hat die eingereichten Nachweise und die mit einem
Software-Update ausgerüsteten Fahrzeuge geprüft und ihnen am 14.
November 2018 eine auf rund zwei Jahre befristete Betriebsbewilligung
für den kommerziellen Einsatz erteilt. Mit der Bewilligung werden die
Sicherheit der Fahrzeuge und die Übereinstimmung mit den geltenden
Vorschriften beurteilt. Die Beurteilung der betrieblichen
Zuverlässigkeit und von Komfortfragen sowie die Festlegung des Zeitplans
für die Inbetriebnahme liegen in der Verantwortung der SBB.

Mit der Betriebsbewilligung können alle Twindexx-Triebzüge, die auf dem
gleichen technischen Stand wie die vom BAV geprüften Typen IC 200, IR
200 und IR 100 sind, von den SBB grundsätzlich im Passagierverkehr in
Einzel- oder Mehrfach-traktion eingesetzt werden. Die Twindexx-Flotte
umfasst insgesamt 62 Triebzüge.

Gegen die erste, auf ein Jahr befristete Betriebsbewilligung hat
Inclusion Handicap vor dem Bundesverwaltungsgericht Beschwerde erhoben.
Hauptstreitpunkt waren die ihrer Auffassung nach für Fahrgäste im
Rollstuhl zu grossen Fussbodenneigungen in den Eingangsbereichen. Der
Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts liegt noch nicht vor. Er kann
daher in der neuen Bewilligung des BAV noch nicht berücksichtigt werden.
Nach Vorliegen des Gerichtsentscheides wird die Lage neu zu beurteilen
sein. Damit bei der Inverkehrssetzung der neuen Züge keine Verzögerungen
entstehen, wird einer allfälligen neuen Beschwerde vorsorglich die
aufschiebende Wirkung entzogen.



Grüsse

Patrick
Patrick Rudin
2018-11-15 11:41:34 UTC
Permalink
Und noch die SBB-Mitteilung dazu:

Am 30. November 2017 hatte das Bundesamt für Verkehr (BAV) für den neuen
Fernverkehrs-Doppelstockzug von Bombardier eine einjährige befristete
Betriebsbewilligung für das Schweizer Netz erteilt. Am 14. November 2018
hat das BAV die Betriebsbewilligung erneuert. Aktuell verfügen die Züge
noch nicht über eine Zulassung für Deutschland und Österreich. Zudem ist
beim Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde von Inclusion Handicap noch
hängig. Vor diesem Hintergrund hat das BAV die neue Betriebsbewilligung
auf zwei Jahre befristet. Diese wird bis Dezember 2020 gültig sein.

Ab Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 wird der FV-Dosto auf der IC1
Linie zwischen St. Gallen und Genf verkehren. Zudem wird der Zug auch
auf der Interregio-Linie IR37/IR13 zwischen Basel, Zürich, St. Gallen
und Chur im Einsatz stehen.
Thorsten Klein
2018-11-15 23:01:11 UTC
Permalink
Post by Patrick Rudin
Ab Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 wird der FV-Dosto auf der IC1
Linie zwischen St. Gallen und Genf verkehren. Zudem wird der Zug auch
auf der Interregio-Linie IR37/IR13 zwischen Basel, Zürich, St. Gallen
und Chur im Einsatz stehen.
Die Frage ist, ob man auf dem IR36 noch eine Zeit lang von den Zügen
verschont bleibt oder ob da freiwerdendes Material eingesetzt wird.
In erster Linie hoffe ich dann aber mal auf ein Ende der Krüppeldosto-
Garnituren, wo seit letzten Winter zwei Einheiten auf den IR70/16
unterwegs sind.
Jan Marco Funke
2018-11-16 16:47:46 UTC
Permalink
Post by Thorsten Klein
Post by Patrick Rudin
Ab Fahrplanwechsel am 9. Dezember 2018 wird der FV-Dosto auf der IC1
Linie zwischen St. Gallen und Genf verkehren. Zudem wird der Zug auch
auf der Interregio-Linie IR37/IR13 zwischen Basel, Zürich, St. Gallen
und Chur im Einsatz stehen.
Die Frage ist, ob man auf dem IR36 noch eine Zeit lang von den Zügen
verschont bleibt oder ob da freiwerdendes Material eingesetzt wird.
In erster Linie hoffe ich dann aber mal auf ein Ende der Krüppeldosto-
Garnituren, wo seit letzten Winter zwei Einheiten auf den IR70/16
unterwegs sind.
Was sind denn Krüppeldosto?
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Thorsten Klein
2018-11-17 20:53:23 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Was sind denn Krüppeldosto?
Ein DSO Begriff.
Eine IC2000 Dosto Garnitur, wo der Bt durch einen EW4-Bt ersetzt ist.
Bei der einen auch 2-3 B, damit konnte man sie unterscheiden.
Jan Marco Funke
2018-11-17 21:32:32 UTC
Permalink
Post by Thorsten Klein
Post by Jan Marco Funke
Was sind denn Krüppeldosto?
Ein DSO Begriff.
Eine IC2000 Dosto Garnitur, wo der Bt durch einen EW4-Bt ersetzt ist.
Bei der einen auch 2-3 B, damit konnte man sie unterscheiden.
Verstehe, den Begriff kannte ich nicht. Was ist am EW4-Steuerwagen denn
so schlimm?
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Reinhard Greulich
2018-11-18 12:35:00 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Verstehe, den Begriff kannte ich nicht. Was ist am EW4-Steuerwagen denn
so schlimm?
Nichts, er ist halt nicht doppelstöckig und es ist kein Durchgang zu
IC2000-DoStos möglich. Technisch gesehen sind die EW4 - Steuerwagen
sehr viel aufwändiger als ihre Gegenstücke in Deutschland, deshalb
sind sie auch universeller einsetzbar.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Marc Haber
2018-11-18 18:34:52 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Technisch gesehen sind die EW4 - Steuerwagen
sehr viel aufwändiger als ihre Gegenstücke in Deutschland, deshalb
sind sie auch universeller einsetzbar.
das klingt interessant, erzähl.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
U***@web.de
2018-11-18 19:03:08 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Post by Reinhard Greulich
Technisch gesehen sind die EW4 - Steuerwagen
sehr viel aufwändiger als ihre Gegenstücke in Deutschland, deshalb
sind sie auch universeller einsetzbar.
das klingt interessant, erzähl.
Hm, https://www.lokifahrer.ch/Lokomotiven/Loks-SBB/Re_460/Steuerwagen.htm
Reinhard Greulich
2018-11-18 19:35:49 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
das klingt interessant, erzähl.
Wie ein Dir auch bekannter SBB-Lokführer mal berichtet hat, haben die
Schweizer ihren Steuerwagen Bremsrechner und alles andere, was eine
Lok braucht, wenn sie keine Fahrmotoren hat, spendiert. Der lange Gang
mit Geräteschränken zwischen Fahrgastraum und Führerstand kommt nicht
von ungefähr. Im Betrieb verhält sich das Ding dann wie eine weitere
Lok in Mehrfachtraktion, deshalb kann man auch mehrere Loks im Zug
damit steuern.

Ziemlich genial, aber leider teuer.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Marc Haber
2018-11-19 09:20:47 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Marc Haber
das klingt interessant, erzähl.
Wie ein Dir auch bekannter SBB-Lokführer mal berichtet hat, haben die
Schweizer ihren Steuerwagen Bremsrechner und alles andere, was eine
Lok braucht, wenn sie keine Fahrmotoren hat, spendiert. Der lange Gang
mit Geräteschränken zwischen Fahrgastraum und Führerstand kommt nicht
von ungefähr. Im Betrieb verhält sich das Ding dann wie eine weitere
Lok in Mehrfachtraktion, deshalb kann man auch mehrere Loks im Zug
damit steuern.
Ziemlich genial, aber leider teuer.
Ich sehe aber den Unterschied zum deutschen Steuerwagen nicht. Auch
der hat Indusi, LZB etc bla, und ich würde auch erwrten dass die
Aufteilung zwischen Luft und E-Bremse auf dem Steuerwagen passiert.

Die hiesige Unterscheidung zwischen ZWS, ZDS und ZMS habe ich auch nie
verstanden.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Reinhard Greulich
2018-11-19 19:01:42 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Ich sehe aber den Unterschied zum deutschen Steuerwagen nicht. Auch
der hat Indusi, LZB etc bla, und ich würde auch erwrten dass die
Aufteilung zwischen Luft und E-Bremse auf dem Steuerwagen passiert.
Die deutschen Steuerwagen steuern aus der Ferne die Lok am anderen
Ende und nutzen dabei deren Zugbus, Bremsrechner und alles, was da so
eingebaut ist. Schweizer Bt-Steuerwagen haben eigene Zugbus-Rechner,
Bremsrechner, ETCS und das ganze Geraffel, was jede Re 460 auch hat
und melden sich am Zugbus so an, wie die Lok auch. Insgesamt können da
vier Fahrzeuge angemeldet werden und jedes kann die anderen drei
steuern. Der Steuerwagen hat nur keinen Antrieb, sonst verhält er sich
wie eine Re 460/465. Im Verstärkerverkehr sieht man öfter mal Bt, ein
paar EW4, Re 460, IC2000 mit Steuerwagen am Ende. Passt. Wenn ein
Steuerwagen irgendwo mitten im Zug läuft, kann man ihn abschalten,
dann verhält er sich wie ein Reisezugwagen und nimmt keinen Platz im
Zugbus weg.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
U***@web.de
2018-11-19 19:34:59 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Die deutschen Steuerwagen steuern aus der Ferne die Lok am anderen
Ende und nutzen dabei deren Zugbus,
Bei Bauart Karlsruhe wahrscheinlich nicht einmal das.
Reinhard Greulich
2018-11-19 23:03:39 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Bei Bauart Karlsruhe wahrscheinlich nicht einmal das.
Im Extremfall genügen ja Fahrschalter auf-ab und Führerbremsventil.
Als Komfortfunktionen dazu eine Pfeife und Türsteuerung. Und
Hauptschalter hätte man gern noch. Heutzutage wird wohl mehr verlangt,
aber prinzipiell hat das "früher" so funktioniert.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Stefan Reuther
2018-11-20 17:21:30 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by U***@web.de
Bei Bauart Karlsruhe wahrscheinlich nicht einmal das.
Im Extremfall genügen ja Fahrschalter auf-ab und Führerbremsventil.
Als Komfortfunktionen dazu eine Pfeife und Türsteuerung. Und
Hauptschalter hätte man gern noch. Heutzutage wird wohl mehr verlangt,
aber prinzipiell hat das "früher" so funktioniert.
Einen PZB-Magneten und die anderen Beeinflussungssysteme sollte der
Steuerwagen schon auch noch haben.


Stefan
michael rudolf
2018-11-19 22:09:36 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Die deutschen Steuerwagen steuern aus der Ferne die Lok am anderen
Ende und nutzen dabei deren Zugbus, Bremsrechner und alles, was da so
eingebaut ist. Schweizer Bt-Steuerwagen haben eigene Zugbus-Rechner,
Bremsrechner, ETCS und das ganze Geraffel, was jede Re 460 auch hat
und melden sich am Zugbus so an, wie die Lok auch.
Halt halt den Vorteil, dass über den Zugbus auch die ganzen Diagnosedaten
(also nicht nur „etwas an einem Fahrzeug in der Leitung ist kaputt“)
übertragen werden und auch Störungsbehebung (Fernreset) häufig direkt vom
Steuerwagen aus gemacht werden kann. Auch Wagendefekte wie Schlingerdämpfer
oder Cursatoren werden so gemeldet. Dazu wird bei der Zugstaufe auch die
Zugskonfiguration eingegeben. Damit werden dann Nettigkeiten wie
automatisches Einhalten der zulässigen Zug-/Brems-/Schiebekräfte in allen
möglichen Kombinationen und gestaffeltes Ein-/Ausschalten des
Hauptschalters bei Schutzstrecken und Stromabnehmerwahl in Mehrfachtraktion
gesteuert.

Gruss, Michael
Thorsten Klein
2018-11-20 19:32:09 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
deshalb
sind sie auch universeller einsetzbar.
Nur bei den Loks sind die Bt sehr wählerisch. Mit was anderes als Re 460
habe ich sie nie gesehen.
michael rudolf
2018-11-20 21:10:55 UTC
Permalink
Post by Thorsten Klein
Nur bei den Loks sind die Bt sehr wählerisch. Mit was anderes als Re 460
habe ich sie nie gesehen.
Biete Re465.
Thorsten Klein
2018-11-20 23:19:57 UTC
Permalink
Post by michael rudolf
Biete Re465.
BLS Lok mit SBB Steuerwagen?
michael rudolf
2018-11-21 00:46:59 UTC
Permalink
Post by Thorsten Klein
BLS Lok mit SBB Steuerwagen?
BLS Zug mit SBB Steuerwagen. Die BLS hatte zwar EWIV, aber keine passenden
Steuerwagen. Diese wurden von der SBB geliehen. Ich kann mich erinnern mit
so einem Zug mal eine Runde Zürich-Biel und zurück gedreht zu haben.
Reinhard Greulich
2018-11-21 21:21:11 UTC
Permalink
Post by Thorsten Klein
BLS Lok mit SBB Steuerwagen?
Ja, und?

- R.
--
70086
~=@=~
michael rudolf
2018-12-19 19:13:21 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Thorsten Klein
BLS Lok mit SBB Steuerwagen?
Ja, und?
Im Gegensatz zum Management der beiden Bahnen können die vernünftig
miteinander umgehen ;-)

Gruss, Michael
--
lg, Michael
U***@web.de
2018-11-21 16:35:35 UTC
Permalink
Post by michael rudolf
Post by Thorsten Klein
Nur bei den Loks sind die Bt sehr wählerisch. Mit was anderes als Re 460
habe ich sie nie gesehen.
Biete Re465.
Paßt zu https://de.wikipedia.org/wiki/Vielfachsteuerung#EP_oder_WTB

Gruß, ULF
Thorsten Klein
2018-11-20 19:20:15 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Verstehe, den Begriff kannte ich nicht. Was ist am EW4-Steuerwagen denn
so schlimm?
Dann hat der ganze Zug nur zwei Haken für gummibereifte Fahrzeuge, der
Dosto Bt 8 oder 10.
Das mag im Winter ausgehen, aber im Sommer reicht das ganz und gar nicht.
Und die sind nicht reservationspflichtig. In einer ICN Dotra mir derer
12 hat diese während der Saison.
Patrick Rudin
2018-12-06 16:00:50 UTC
Permalink
Geht doch nicht ganz so schnell. Stichworte Betriebsstabilität, Laufruhe....

https://news.sbb.ch/medien/artikel/85287/fv-dosto-nimmt-den-fahrplanmaessigen-einsatz-schrittweise-auf

Grüsse

Patrick
Thorsten Klein
2018-12-06 16:45:11 UTC
Permalink
Post by Patrick Rudin
Geht doch nicht ganz so schnell. Stichworte Betriebsstabilität, Laufruhe....
Beim IC1 ist mir das egal. Aber nicht beim IR37.
Da stehen noch Winterbilder mit der alten Komposition an und Winter ist
frühestens Montag,...
Jan Marco Funke
2019-01-11 14:58:11 UTC
Permalink
Post by Patrick Rudin
Geht doch nicht ganz so schnell. Stichworte Betriebsstabilität, Laufruhe....
https://news.sbb.ch/medien/artikel/85287/fv-dosto-nimmt-den-fahrplanmaessigen-einsatz-schrittweise-auf
Der noch mangelnde Reifegrad der Bombardier-Bananen ist der SBB eine
weitere Medienmitteilung wert:

https://news.sbb.ch/medien/artikel/85887/sbb-ist-unzufrieden-mit-zuverlaessigkeit-der-fv-dosto-von-bombardier

| SBB ist unzufrieden mit Zuverlässigkeit der FV-Dosto von
| Bombardier
| Rahel Meile
|
| Für die Kundinnen und Kunden und das Personal der SBB
| ist die Zuverlässigkeit der FV-Dosto im ersten Betriebsmonat
| nicht akzeptabel. Die Züge verkehren seit dem Fahrplanwechsel
| im Dezember 2018 auf der Interregio-Strecke Basel-Zürich-
| St. Gallen-Chur (IR13/37). Bombardier und SBB sind mit
| Hochdruck daran, die Betriebsstabilität der FV-Dosto zu
| verbessern. Aufgrund des Fahrplans kann im St. Galler Rheintal
| nicht auf den Einsatz der neuen, spurtstarken Züge verzichtet
| werden.
|
| Hersteller Bombardier ist gefordert
|
| Die SBB erwartet vom Hersteller Bombardier, dass die
| noch bestehenden Mängel, insbesondere die Türstörungen
| sowie die Störungen bei der Leittechnik (Software) und der
| Traktion umgehend behoben werden. Diese machen aktuell
| zwei Drittel aller Störungen aus. Bombardier muss zusätzliche
| Massnahmen zur Erhöhung der Zuverlässigkeit und zur
| Verbesserung der Laufruhe in tieferen Geschwindigkeitsbereichen
| ergreifen. Bereits umgesetzt wurde eine Begleitung aller Züge
| durch Techniker von Bombardier und eine zusätzliche Begleitung
| durch erfahrenes SBB Lok- und Zugpersonal, eine neue
| Softwareversion zur Verbesserung der Türstörungen und eine
| präventive Erstwartung aller Türen durch Bombardier.
|
| Einsatz auf IC1-Linie erst bei stabilem Betrieb
|
| Geplant ist ein Einsatz der neuen Züge auf der Strecke
| St. Gallen-Genf Flughafen (IC1). Die SBB wird das aktuelle
| Einsatzgebiet aber erst dann erweitern, wenn die bestehenden
| zwölf Fahrzeuge im täglichen Betrieb als IR13/37 über mehrere
| Wochen verlässlich eingesetzt werden können. Bis zu diesem
| Zeitpunkt verkehren IC2000- und EW IV-Fahrzeuge.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Patrick Rudin
2019-01-11 21:07:53 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Der noch mangelnde Reifegrad der Bombardier-Bananen ist der SBB eine
Die Gewerkschaften haben noch etwas detaillierter rumgemurmelt:
https://www.bzbasel.ch/schweiz/der-zug-stellt-einfach-ab-so-leiden-die-lokfuehrer-unter-den-sbb-pannen-doppelstoeckern-133947389

Wirklich 30 Minuten zum Booten, oder wird da ein wenig übertrieben?


Grüsse

Patrick
Reinhard Greulich
2019-01-11 23:03:24 UTC
Permalink
Post by Patrick Rudin
Wirklich 30 Minuten zum Booten, oder wird da ein wenig übertrieben?
Da steht "bis zu" - aber ein wenig beschleicht einen schon der
Verdacht, dass der eigentliche Fehler des Twindexx SE ist, kein
schweizer Qualitätsprodukt zu sein.

Dass die SBB in dieser Phase bemüht ist, sich die maximalen
Gewährleistungs- und Regressansprüche zu sichern, überrascht indessen
nicht. Dass die Verträge hier weitreichende Möglichkeiten bieten,
wurde seinerzeit bei Vertragsschluss mit Stolz kommuniziert.

Od'r!

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
michael rudolf
2019-01-12 09:49:12 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Patrick Rudin
Wirklich 30 Minuten zum Booten, oder wird da ein wenig übertrieben?
Da steht "bis zu" - aber ein wenig beschleicht einen schon der
Verdacht, dass der eigentliche Fehler des Twindexx SE ist, kein
schweizer Qualitätsprodukt zu sein.
Nach jedem Reset wird ein Bremssystemtest fällig. Allein dieser dauert wohl
12 Minuten. Alles in allem wird 20-30 Minuten sicher hinkommen. Der Aufwand
der aktuell betrieben wird, nur um die 12 eingesetzten Züge am Leben zu
erhalten ist nicht unerheblich. Angeblich sind davon nach einigen Wochen
ohnehin nur noch die Hälfte davon tatsächlich einsatzfähig.

Der tägliche Betrieb ist läuft lausig.
--
lg, Michael
Jan Marco Funke
2019-01-12 16:16:22 UTC
Permalink
Post by michael rudolf
Post by Reinhard Greulich
Post by Patrick Rudin
Wirklich 30 Minuten zum Booten, oder wird da ein wenig übertrieben?
Da steht "bis zu" - aber ein wenig beschleicht einen schon der
Verdacht, dass der eigentliche Fehler des Twindexx SE ist, kein
schweizer Qualitätsprodukt zu sein.
Nach jedem Reset wird ein Bremssystemtest fällig. Allein dieser dauert wohl
12 Minuten. Alles in allem wird 20-30 Minuten sicher hinkommen. Der Aufwand
der aktuell betrieben wird, nur um die 12 eingesetzten Züge am Leben zu
erhalten ist nicht unerheblich. Angeblich sind davon nach einigen Wochen
ohnehin nur noch die Hälfte davon tatsächlich einsatzfähig.
Der tägliche Betrieb ist läuft lausig.
Talent 2, IC 2, BR 245, Twindexx-Triebzüge, SBB FV-Dosto. Bombardier
stellt eine Gurke nach der anderen aufs Gleis und braucht ewig, die
Fahrzeuge halbwegs Bahnfest nachgebessert zu bekommen. Wie kommt das,
was läuft in dem Unternehmen schief? Bis vor wenigen Jahren haben sie
doch noch zuverlässige Fahrzeuge geliefert, die sich meist schnell im
Betrieb bewährt haben.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Reinhard Greulich
2019-01-12 17:42:33 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Wie kommt das,
was läuft in dem Unternehmen schief?
Schief läuft, dass man bereit ist, sich auf Ausschreibungen
einzulassen, die dem Hersteller unangemessen viel Verantwortung für
die Erprobungsphase zumutet, weil man damit Kosten zu sparen hofft.
Ohne etwas unterstellen zu wollen: die für solche Fälle vorgesehenen
Pönalen sind in vielen Fällen nicht unattraktiv; WIMRE verdankt auch
DB Fernverkehr zwei zusätzliche Züge (407 oder 412?) von Sienehmens
diesem Geschäftsgebaren. Der kluge Bieter preist sowas ein, aber er
muss damit natürlich mit der Möglichkeit rechnen, dass der Zuschlag an
einen weniger klugen Bieter geht.

- R.
--
70086
~=@=~
U***@web.de
2019-01-12 17:54:28 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Jan Marco Funke
Wie kommt das,
was läuft in dem Unternehmen schief?
Schief läuft, dass man bereit ist, sich auf Ausschreibungen
einzulassen, die dem Hersteller unangemessen
Bite definieren und begründen.
Post by Reinhard Greulich
viel Verantwortung für
die Erprobungsphase zumutet, weil man damit Kosten zu sparen hofft.
Daß man die Dinger mit Zulassung will, ist erst einmal nachvollziehbar.
Reinhard Greulich
2019-01-12 23:15:19 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Post by Reinhard Greulich
Schief läuft, dass man bereit ist, sich auf Ausschreibungen
einzulassen, die dem Hersteller unangemessen
Bite definieren und begründen.
Zwei unterschiedliche mir aus persönlichem Gespräch bekannte
Einschätzungen von Insidern, die ich nicht näher ausführen will.
Post by U***@web.de
Daß man die Dinger mit Zulassung will, ist erst einmal nachvollziehbar.
Die aktuellen Probleme treten erst nach Zulassung auf, die typischen
"Kinderkrankheiten" eben.

- R.
--
70086
~=@=~
Jan Marco Funke
2019-01-12 22:19:05 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Jan Marco Funke
Wie kommt das,
was läuft in dem Unternehmen schief?
Schief läuft, dass man bereit ist, sich auf Ausschreibungen
einzulassen, die dem Hersteller unangemessen viel Verantwortung für
die Erprobungsphase zumutet, weil man damit Kosten zu sparen hofft.
Ohne etwas unterstellen zu wollen: die für solche Fälle vorgesehenen
Pönalen sind in vielen Fällen nicht unattraktiv; WIMRE verdankt auch
DB Fernverkehr zwei zusätzliche Züge (407 oder 412?) von Sienehmens
diesem Geschäftsgebaren.
Der 407 fiel allerdings genau in die Zeit, als alle Hersteller ganz
erhebliche Probleme mit einem EBA hatten, das meinte, zwischen
Produktionsstart und Zulassung nach Lust und Laune noch Vorschriften
ändern zu können. Ob dass das Problem auch beim Velaro D war, weshalb
sich die Zulassung verzögerte, weiß ich nicht. Wahrscheinlich in dem
Fall nicht oder nicht primär, wenn Siemens auf eigene Kosten zwei
Zusatzfahrzeuge wegen der Lieferverzögerung drauf legen musste.

Aber bekannt geworden ist zum Beispiel, dass die stark verzögerte
Zulassung der ET 422 für die S-Bahn Rhein-Ruhr den banalen Grund hatte,
dass das EBA forderte, nachträglich an den schon fertig produzierten
Zügen Schiebetritte an allen Türen nachzurüsten, weil an einigen
Bahnsteigen in Kurven der Abstand zwischen Fahrzeug und Bahnsteig zu
groß sei, was wohl erst im Rahmen einer Test- oder Zulassungsfahrt
aufgefallen ist. Das wurde am Ende nicht gemacht, sondern die Einstiege
wurden nur mit schwarz-gelben Warnbaken markiert und die automatische
Haltestellenansage weist an den betreffenden Halten noch heute darauf
hin, dass man auf den Abstand zwischen Zug und Bahnsteig achten möge.
Post by Reinhard Greulich
Der kluge Bieter preist sowas ein, aber er
muss damit natürlich mit der Möglichkeit rechnen, dass der Zuschlag an
einen weniger klugen Bieter geht.
Stellt sich die Frage, ob Bombardier mit der momentanen Fahrzeugqualität
bei verschiedensten Fahrzeugen am Ende überhaupt noch Geld verdient? Es
ist ja schon ein Unterschied, ob mal ein einzelner Fahrzeugtyp eines
Herstellers nicht der große Wurf ist, oder ob das über mehrere Jahre
verschiedene Produkte betrifft.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Marc Haber
2019-01-13 12:39:17 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Der 407 fiel allerdings genau in die Zeit, als alle Hersteller ganz
erhebliche Probleme mit einem EBA hatten, das meinte, zwischen
Produktionsstart und Zulassung nach Lust und Laune noch Vorschriften
ändern zu können. Ob dass das Problem auch beim Velaro D war, weshalb
sich die Zulassung verzögerte, weiß ich nicht. Wahrscheinlich in dem
Fall nicht oder nicht primär, wenn Siemens auf eigene Kosten zwei
Zusatzfahrzeuge wegen der Lieferverzögerung drauf legen musste.
War die BR 407 nicht diejenige, bei der die Zulassung für die Fahrt in
Doppeltraktion so lange hat auf sich warten lassen weil die beiden
Zugteile nach Abgabe eines Schnellbremsbefehls erstmal eine Sekunde
diskutiert haben bevor die Bremsung ausgelöst wurde?

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Tobias Nicht
2019-01-14 12:10:06 UTC
Permalink
On Sat, 12 Jan 2019 23:19:05 +0100, Jan Marco Funke
Post by Jan Marco Funke
Post by Reinhard Greulich
Post by Jan Marco Funke
Wie kommt das,
was läuft in dem Unternehmen schief?
Schief läuft, dass man bereit ist, sich auf Ausschreibungen
einzulassen, die dem Hersteller unangemessen viel Verantwortung für
die Erprobungsphase zumutet, weil man damit Kosten zu sparen hofft.
Ohne etwas unterstellen zu wollen: die für solche Fälle vorgesehenen
Pönalen sind in vielen Fällen nicht unattraktiv; WIMRE verdankt auch
DB Fernverkehr zwei zusätzliche Züge (407 oder 412?) von Sienehmens
diesem Geschäftsgebaren.
Der 407 fiel allerdings genau in die Zeit, als alle Hersteller ganz
erhebliche Probleme mit einem EBA hatten, das meinte, zwischen
Produktionsstart und Zulassung nach Lust und Laune noch Vorschriften
ändern zu können.
Naja ganz so einfach ist es wohl nicht. Das EBA ändert nicht so
einfach die Vorschriften. Die Änderungen werden lange vor
Inkrafttreten auf deren Seite veröffentlicht. Auch davor haben die
Hersteller schon Kentniss von geplanten Änderungen, so dass sie sich
darauf einstellen können. Leider schrauben die Hersteller fast nur
noch angelieferte Teile zusammen. Die Informationsketten sind auch
nicht optimal, wenn die Entwickler auf verschiedenen Kontinenten
sitzen.
Post by Jan Marco Funke
Aber bekannt geworden ist zum Beispiel, dass die stark verzögerte
Zulassung der ET 422 für die S-Bahn Rhein-Ruhr den banalen Grund hatte,
dass das EBA forderte, nachträglich an den schon fertig produzierten
Zügen Schiebetritte an allen Türen nachzurüsten, weil an einigen
Bahnsteigen in Kurven der Abstand zwischen Fahrzeug und Bahnsteig zu
groß sei, was wohl erst im Rahmen einer Test- oder Zulassungsfahrt
aufgefallen ist.
Der maximale Abstand ist vorgegeben und das EBA fordert da keine
Nachrüstung von Schiebetritten. Wenn dann fordern sie die Einhaltung
gängiger Vorschriften und schlagen z.B. als einfache Möglichkeit einen
Schiebetritt oder bauliche Veränderungen am Bahnsteig vor wenn dies
möglich ist. Ob das zuständige EIU überhaupt um den Zustand vieler
Bahnsteige Bescheid weiss, wage ich zu bezweifeln.
Auch hatten wir ja schon einen Hersteller, der das geforderte
Lichtraumprofil in die andere Richtung nicht einhielt.
Post by Jan Marco Funke
Das wurde am Ende nicht gemacht, sondern die Einstiege
wurden nur mit schwarz-gelben Warnbaken markiert und die automatische
Haltestellenansage weist an den betreffenden Halten noch heute darauf
hin, dass man auf den Abstand zwischen Zug und Bahnsteig achten möge.
Dann war das eher grenzwertig und die Möglichkeit einer Ausnahme
besteht, sie muss nur beantragt werden.
Post by Jan Marco Funke
Post by Reinhard Greulich
Der kluge Bieter preist sowas ein, aber er
muss damit natürlich mit der Möglichkeit rechnen, dass der Zuschlag an
einen weniger klugen Bieter geht.
Stellt sich die Frage, ob Bombardier mit der momentanen Fahrzeugqualität
bei verschiedensten Fahrzeugen am Ende überhaupt noch Geld verdient? Es
ist ja schon ein Unterschied, ob mal ein einzelner Fahrzeugtyp eines
Herstellers nicht der große Wurf ist, oder ob das über mehrere Jahre
verschiedene Produkte betrifft.
Wir erfahren hier aber nicht die ganze Warheit und es werden
Unternehmen nicht über Interna plaudern.

Gruß Tobias
Patrick Rudin
2019-01-13 13:35:01 UTC
Permalink
Post by michael rudolf
Nach jedem Reset wird ein Bremssystemtest fällig. Allein dieser dauert wohl
12 Minuten. Alles in allem wird 20-30 Minuten sicher hinkommen.
Kannst Du mal beschreiben, was da im Detail alles abläuft?
Post by michael rudolf
Der Aufwand
der aktuell betrieben wird, nur um die 12 eingesetzten Züge am Leben zu
erhalten ist nicht unerheblich.
Laut Lastwagen-Polteri Giezendanner muss Bombardier pro Woche und Zug
500'000 Franken bezahlen.

https://www.blick.ch/news/wirtschaft/pannenzug-der-sbb-es-droht-das-maximale-desaster-id15110986.html

Die Margen scheinen hoch genug zu sein...


Grüsse

Patrick
Reinhard Greulich
2019-01-13 17:28:59 UTC
Permalink
Post by Patrick Rudin
Die Margen scheinen hoch genug zu sein...
Sind sie definitiv nicht. Eines der aktuellen Probleme von Bombardier.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Jens Nattbock
2019-01-13 18:31:14 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Patrick Rudin
Die Margen scheinen hoch genug zu sein...
Sind sie definitiv nicht. Eines der aktuellen Probleme von Bombardier.
So etwas kann - mal unabhängig von diesem Fall - aber auch an zu hohen
(Gewinn-)Erwartungen der Eigentümer liegen.
J
Reinhard Greulich
2019-01-13 22:57:17 UTC
Permalink
Post by Jens Nattbock
So etwas kann - mal unabhängig von diesem Fall - aber auch an zu hohen
(Gewinn-)Erwartungen der Eigentümer liegen.
J
Es gibt immer wieder im Geschäftsleben halsbrecherische Verträge, die
natürlich zwei Seiten haben, die das miteinander schließen. Aber
generell sollte es bei einer so langfristig angelegten
Geschäftsbeziehung schon darauf ankommen, dass es beiden Partnern gut
geht damit, das ist aber nicht immer der Fall. Die Erwartungen der
Eigentümer spielen da natürlich mit hinein, es wird ja grundsätzlich
niemand in einen für ihn u.U. ungünstigen Vertrag hineingezwungen.

- R.
--
70086
~=@=~
michael rudolf
2019-01-14 07:22:58 UTC
Permalink
Post by Patrick Rudin
Post by michael rudolf
Nach jedem Reset wird ein Bremssystemtest fällig. Allein dieser dauert wohl
12 Minuten. Alles in allem wird 20-30 Minuten sicher hinkommen.
Kannst Du mal beschreiben, was da im Detail alles abläuft?
Kurz gefasst: Tests aller Bremsen (ep, Mg, automatische Bremse),
Dichtigkeit und Durchgängigkeit HL und SL sowie Gleitschutz und Prüfung der
Schnellbremsschleife.
--
lg, Michael
Helmut Barth
2019-01-14 12:29:07 UTC
Permalink
Salut!
Post by michael rudolf
Kurz gefasst: Tests aller Bremsen (ep, Mg, automatische Bremse),
Dichtigkeit und Durchgängigkeit HL und SL sowie Gleitschutz und Prüfung der
Schnellbremsschleife.
Und damit es nicht so schnell geht wird nach jedem einzelnen Test
gewartet, ob auch alle Bremszylinder wieder drucklos werden. Für alle
Bremsrechnerkanäle. Bei 147.5 plus Dosto macht man anschließend trotzdem
noch eine volle Bremsprobe mit 4x 160m Fußweg: Anlegegang mit Mg,
Lösegang, und dann nochmal eine Runde für NBü/ep. Andere Wege sind dabei
noch nicht berücksichtigt. Bevor der Zug den ersten Meter fährt ist der
Lokführer schon mal einen Kilometer nur am Zug gelaufen.

Grüßle, Helmut
michael rudolf
2019-01-14 16:41:34 UTC
Permalink
Post by Helmut Barth
Und damit es nicht so schnell geht wird nach jedem einzelnen Test
gewartet, ob auch alle Bremszylinder wieder drucklos werden. Für alle
Bremsrechnerkanäle. Bei 147.5 plus Dosto macht man anschließend trotzdem
noch eine volle Bremsprobe mit 4x 160m Fußweg: Anlegegang mit Mg,
Lösegang, und dann nochmal eine Runde für NBü/ep. Andere Wege sind dabei
noch nicht berücksichtigt. Bevor der Zug den ersten Meter fährt ist der
Lokführer schon mal einen Kilometer nur am Zug gelaufen.
Volle Bremsprobe vom Boden aus?!? Das kenne ich nur noch von Fahrzeugen mit
Baujahr vor 1990. Genau so wie Steuerwagen ohne AFB ;-)

Allerdings muss man beim V-soll Steller des TWINDEXX anscheinend auch etwas
aufpassen, da die gewählte Geschwindigkeit vom Fahrzeug als unverbindliche
Empfehlung interpretiert wird.
--
lg, Michael
Helmut Barth
2019-01-16 11:10:38 UTC
Permalink
Salut!
Post by michael rudolf
Volle Bremsprobe vom Boden aus?!? Das kenne ich nur noch von Fahrzeugen mit
Baujahr vor 1990. Genau so wie Steuerwagen ohne AFB ;-)
Ja, ich dachte einst auch, dass ich Lokführer werde um zu fahren, und
nicht um zu laufen ;). Sonst hätte ich eine Karriere als Marathonläufer
angestrebt.
Post by michael rudolf
Allerdings muss man beim V-soll Steller des TWINDEXX anscheinend auch etwas
aufpassen, da die gewählte Geschwindigkeit vom Fahrzeug als unverbindliche
Empfehlung interpretiert wird.
Ich habe den VSoll Steller der BR 147.5 noch nicht so intensiv testen
können, da zwischen Ausbildung und erstem Scheitern 2 Monate dienstfrei
lagen. Aktueller Status ist, dass die nächste Schicht im Modus
"betreutes Fahren" stattfinden wird ;).

Grüßle, Hel*neue-Wanderstiefel-beschafft*mut
U***@web.de
2019-01-16 11:17:06 UTC
Permalink
Post by Helmut Barth
Post by michael rudolf
Volle Bremsprobe vom Boden aus?!? Das kenne ich nur noch von Fahrzeugen mit
Baujahr vor 1990. Genau so wie Steuerwagen ohne AFB ;-)
Ja, ich dachte einst auch, dass ich Lokführer werde um zu fahren, und
nicht um zu laufen ;). Sonst hätte ich eine Karriere als Marathonläufer
angestrebt.
Paarundvierzig Gehkilometer schaffst Du wohl kaum in einer Schicht.
Außerdem haben die Läufer ebeneren Untergrund und sind noch stärker
in Eile.

Gruß, ULF
Helmut Barth
2019-01-19 08:37:45 UTC
Permalink
Salut!
Post by U***@web.de
Paarundvierzig Gehkilometer schaffst Du wohl kaum in einer Schicht.
Außerdem haben die Läufer ebeneren Untergrund und sind noch stärker
in Eile.
Nein, zweistellige Kilometerzahlen zu Fuß sind extrem selten geworden.
Aber auch schon bei beschaulicheren Schichten kann es sein, dass man in
einer Schicht aufsummiert mehr als 5km zu Fuß geht (ohne die Wege in den
Pausen). Unter erschwerten Bedingungen: Quer durchs Publikum oder im
Gleisbereich.

Grüßle, Helmut
U***@web.de
2019-01-19 09:08:55 UTC
Permalink
Moin,
Post by Helmut Barth
Unter erschwerten Bedingungen: Quer durchs Publikum
Das trifft auch Reisende, die gezielt zusteigen müssen.
Kommt der Zug anders gereiht als angekündigt, dann
auch zwei- oder dreimal.

Gruß, ULF
Johann Mayerwieser
2019-01-16 12:12:45 UTC
Permalink
Post by Helmut Barth
Ja, ich dachte einst auch, dass ich Lokführer werde um zu fahren, und
nicht um zu laufen . Sonst hätte ich eine Karriere als Marathonläufer
angestrebt.
Moooment - der Vergleich gilt erst ab 10000 m langen Zügen.
Marc Haber
2019-01-17 20:34:55 UTC
Permalink
Post by Helmut Barth
Ich habe den VSoll Steller der BR 147.5 noch nicht so intensiv testen
können, da zwischen Ausbildung und erstem Scheitern 2 Monate dienstfrei
lagen. Aktueller Status ist, dass die nächste Schicht im Modus
"betreutes Fahren" stattfinden wird ;).
Woran bist Du denn gescheitert? Und wie?

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Helmut Barth
2019-01-19 11:45:02 UTC
Permalink
Salut!
Post by Marc Haber
Woran bist Du denn gescheitert? Und wie?
Das ist zuviel für hier, hat aber was mit Bedienung, unpassender
Dokumentation und hakeliger Technik des Ziehungsgeräts zu tun.

Grüßle, Helmut
Patrick Rudin
2019-01-18 10:42:49 UTC
Permalink
Post by Patrick Rudin
Laut Lastwagen-Polteri Giezendanner muss Bombardier pro Woche und Zug
500'000 Franken bezahlen.
Stimmt nicht, sagt Bombardier.

https://www.bzbasel.ch/wirtschaft/nach-harscher-sbb-kritik-am-pannenzug-jetzt-geht-bombardier-chef-in-die-offensive-133973709


Grüsse

Patrick
Patrick Rudin
2019-01-19 09:07:09 UTC
Permalink
Post by Patrick Rudin
Post by Patrick Rudin
Laut Lastwagen-Polteri Giezendanner muss Bombardier pro Woche und Zug
500'000 Franken bezahlen.
Stimmt nicht, sagt Bombardier.
https://www.bzbasel.ch/wirtschaft/nach-harscher-sbb-kritik-am-pannenzug-jetzt-geht-bombardier-chef-in-die-offensive-133973709
Und nun hält Andreas Meyer den Ball wieder etwas flacher:
https://www.bzbasel.ch/schweiz/wegen-pannenzug-sbb-chef-andreas-meyer-greift-hersteller-bombardier-an-es-ist-eine-zangengeburt-133978904


Grüsse

Patrick
michael rudolf
2019-02-11 13:53:20 UTC
Permalink
Post by Patrick Rudin
https://www.bzbasel.ch/schweiz/wegen-pannenzug-sbb-chef-andreas-meyer-greift-hersteller-bombardier-an-es-ist-eine-zangengeburt-133978904
Inzwischen mussten die Streithähne vor der nationalrätlichen
Verkehrskommission antraben. Viel handfestes gab es erwartungsgemäss nicht
zu berichten, es handelte sich mehrheitlich um eine
Profilierungsveranstaltung für Politiker. Interessant jedoch der
publizierte Standbericht, welcher die Fakten einamal zusammenfasst und die
vorhandenen Problemfelder beleuchtet. Anteilsmässig die Top 5
Störungsursachen:
35% Türstörungen
20% Leittechnik/Software
8% Traktion/Fahrmotoren
9% Zugbeeinflussung
5% Luftversorgung.

Interessant ebenfalls folgendes Zitat:
„Aktuell erfüllen die neuen Fahrzeuge aus Sicht SBB die minimalen
Anforderungen für einen schweizweiten Einsatz noch nicht. Die Lieferantin
teilt die Einschätzung der SBB nicht.“

Man ist sich also nach wie vor nicht grün, wobei ich hier für die
Einschätzung von Bombardier kein Verständnis aufbringen kann.

https://news.sbb.ch/_file/12227/190206-statusbericht-fv-dost.pdf
--
lg, Michael
Ralph A. Schmid, dk5ras
2019-02-11 14:22:23 UTC
Permalink
Post by michael rudolf
35% Türstörungen
20% Leittechnik/Software
8% Traktion/Fahrmotoren
9% Zugbeeinflussung
5% Luftversorgung.
„Aktuell erfüllen die neuen Fahrzeuge aus Sicht SBB die minimalen
Anforderungen für einen schweizweiten Einsatz noch nicht. Die Lieferantin
teilt die Einschätzung der SBB nicht.“
Man ist sich also nach wie vor nicht grün, wobei ich hier für die
Einschätzung von Bombardier kein Verständnis aufbringen kann.
Vor allem die Zahlen zu Türen und Software sind meines Erachtens
einfach zu hoch. Damit kann man nicht glücklich werden.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Patrick Rudin
2019-02-11 22:28:14 UTC
Permalink
Post by michael rudolf
Inzwischen mussten die Streithähne vor der nationalrätlichen
Verkehrskommission antraben.
SRF hat vorhin auch nochmal ein wenig nachgefragt:
https://www.srf.ch/sendungen/10vor10
Post by michael rudolf
„Aktuell erfüllen die neuen Fahrzeuge aus Sicht SBB die minimalen
Anforderungen für einen schweizweiten Einsatz noch nicht. Die Lieferantin
teilt die Einschätzung der SBB nicht.“
Man ist sich also nach wie vor nicht grün, wobei ich hier für die
Einschätzung von Bombardier kein Verständnis aufbringen kann.
Da laufen hinter den Kulissen Vergleichsverhandlungen. Wenn die Sache
mal vor Gericht landet, müsste die SBB ihren Schaden nicht nur
beziffern, sondern auch substantiieren und belegen. Das ist nicht
trivial. Bombardier wäre mit dem Klammerbeutel gepudert, bei solchen
Summen einen wesentlichen Mangel im Sinne des Obligationsnrechts bereits
jetzt einzugestehen. Beide Seiten haben Anwälte, die sich in der ZPO
ganz gut auskennen...


Gruss

Patrick
Thorsten Klein
2019-02-12 19:40:34 UTC
Permalink
Post by michael rudolf
Man ist sich also nach wie vor nicht grün, wobei ich hier für die
Einschätzung von Bombardier kein Verständnis aufbringen kann.
Wenn Du einer der Entscheidungsträger bei Bombardier wärst, wäre Deine
"Einschätzung" nicht gross anders. Gleich mit grossen Zugeständnissen in
Verhandlungen zu gehen ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht äusserst dumm.
michael rudolf
2019-02-12 21:33:36 UTC
Permalink
Post by Thorsten Klein
Wenn Du einer der Entscheidungsträger bei Bombardier wärst, wäre Deine
"Einschätzung" nicht gross anders. Gleich mit grossen Zugeständnissen in
Verhandlungen zu gehen ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht äusserst dumm.
Das Offensichtliche zu leugnen ist lächerlich.
--
lg, Michael
Thorsten Klein
2019-02-16 12:01:34 UTC
Permalink
Post by michael rudolf
Das Offensichtliche zu leugnen ist lächerlich.
Für den gemeinen Verbraucher ja. Aber es passieren jeden Tag so viele
lächerliche Dinge...wäre das nicht so, würde es auch Sendungen wie
Extra3 nicht geben, die seit 1976 sehr erfolgreich läuft.

Ralph A. Schmid, dk5ras
2019-01-14 07:27:12 UTC
Permalink
Post by Patrick Rudin
Wirklich 30 Minuten zum Booten, oder wird da ein wenig übertrieben?
Naja, bei unseren Zügen berichten Tf auch von 20 oder mehr Minuten,
also mag das schon realistisch sein.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Tobias Nicht
2019-01-14 12:16:24 UTC
Permalink
On Mon, 14 Jan 2019 08:27:12 +0100, "Ralph A. Schmid, dk5ras"
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Patrick Rudin
Wirklich 30 Minuten zum Booten, oder wird da ein wenig übertrieben?
Naja, bei unseren Zügen berichten Tf auch von 20 oder mehr Minuten,
also mag das schon realistisch sein.
Jetzt bitte nicht mit einem PC gleichsetzen. Ein Neustart der Systeme
ist schnell erledigt und dauert maximal 5 Minuten.
Dann bewegt sich das Fahrzeug, aber darf erst bewegt werden wenn alle
Systeme auf korrekte Funktion geprüft wurden. Dies bedeutet wie
Michael auch schrieb, alle Bremsfunktionen müssen manuell oder wenn
verfügbar (teil)automatisch geprüft werden. Die Sifa und PZB/ETCS(was
auch immer vorhanden muss funktionieren. Je nach Unternhemen sind auch
die Türen inklusive Sicherheitseinrichtungen zu prüfen. Da bist Du mit
20 Minuten selbst bei einem RS1 dabei.

Gruß Tobias
Ralph A. Schmid, dk5ras
2019-01-14 12:47:31 UTC
Permalink
Post by Tobias Nicht
Jetzt bitte nicht mit einem PC gleichsetzen. Ein Neustart der Systeme
Eh nicht.
Post by Tobias Nicht
ist schnell erledigt und dauert maximal 5 Minuten.
Dann bewegt sich das Fahrzeug, aber darf erst bewegt werden wenn alle
Systeme auf korrekte Funktion geprüft wurden. Dies bedeutet wie
Michael auch schrieb, alle Bremsfunktionen müssen manuell oder wenn
verfügbar (teil)automatisch geprüft werden. Die Sifa und PZB/ETCS(was
auch immer vorhanden muss funktionieren. Je nach Unternhemen sind auch
die Türen inklusive Sicherheitseinrichtungen zu prüfen. Da bist Du mit
20 Minuten selbst bei einem RS1 dabei.
Eben, das meinte ich, da hängt ja einiges dran, und wenn man sich in
der Eile wo vertut oder was unstimmig ist und man neu anfängt, zieht
sich das ggf. noch mehr in die Länge. Bei ICE 3 hatten wir es mal, daß
die Karre nach Flügelung offenbar nochmal ab- und aufgerüstet werden
mußte, und das waren auch mindestens 20 Minuten, eher bissl mehr.
Diese Ruhe, wenn keine Lüftung mehr röhrt und der Zug dunkel ist... :)


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Thorsten Klein
2019-01-19 17:35:39 UTC
Permalink
Post by Patrick Rudin
Wirklich 30 Minuten zum Booten, oder wird da ein wenig übertrieben?
Wenn da Windows 3.1 auf einem 286 läuft, dann wohl nicht.
Reinhard Greulich
2019-01-19 18:34:12 UTC
Permalink
Post by Thorsten Klein
Wenn da Windows 3.1 auf einem 286 läuft, dann wohl nicht.
Leittechnik in Windows? Ich bitte dich.

- R.
--
70086
~=@=~
Thorsten Klein
2019-01-20 10:08:26 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Leittechnik in Windows? Ich bitte dich.
Dann nimm irgendein Betriebssystem aus der Win 3.1 Zeit auf einem 286er.
Dürfte ähnlich "reläxt" booten.
Reinhard Greulich
2019-01-20 13:11:39 UTC
Permalink
Post by Thorsten Klein
Dann nimm irgendein Betriebssystem aus der Win 3.1 Zeit auf einem 286er.
Dürfte ähnlich "reläxt" booten.
Und was soll das jetzt mit einem Twindexx SE zu tun haben?

- R.
--
70086
~=@=~
U***@web.de
2019-01-20 13:40:55 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Thorsten Klein
Wenn da Windows 3.1 auf einem 286 läuft, dann wohl nicht.
Leittechnik in Windows? Ich bitte dich.
Hierzulande jedenfalls dürfte und soll Ebula auf Windows laufen.
Leittechnik? Bejaht von https://www.beuth.de/de/norm/din-vde-0119-207-13/82743584
Reinhard Greulich
2019-01-20 14:09:09 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Hierzulande jedenfalls dürfte und soll Ebula auf Windows laufen.
Ebula und diverse nicht sicherheitszertifizierte Systeme
selbstverständlich. Aber das ist keine Leittechnik.

- R.
--
70086
~=@=~
U***@web.de
2019-01-20 15:13:33 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by U***@web.de
Hierzulande jedenfalls dürfte und soll Ebula auf Windows laufen.
Ebula und diverse nicht sicherheitszertifizierte Systeme
selbstverständlich. Aber das ist keine Leittechnik.
Weiterlesen ist nicht Deine Stärke.
Reinhard Greulich
2019-01-20 19:54:46 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Weiterlesen ist nicht Deine Stärke.
Es ist keine Leittechnik, auch wenn man sich bei Beuth zu dieser
Behauptung versteigt.

- R.
--
70086
~=@=~
Stefan Reuther
2019-01-20 10:48:04 UTC
Permalink
Post by Thorsten Klein
Post by Patrick Rudin
Wirklich 30 Minuten zum Booten, oder wird da ein wenig übertrieben?
Wenn da Windows 3.1 auf einem 286 läuft, dann wohl nicht.
Windows 3.1 ist ja für vieles bekannt, aber nicht für Bootzeiten von 30
Minuten. Das Ding ist ein paar hundert Kilobyte groß und läuft mit ein
paar Megabyte RAM. Da gibt's nicht viel, was beim Booten Zeit fressen
könnte.


Stefan
Reinhard Greulich
2019-01-20 13:12:51 UTC
Permalink
Post by Stefan Reuther
Windows 3.1 ist ja für vieles bekannt, aber nicht für Bootzeiten von 30
Minuten. Das Ding ist ein paar hundert Kilobyte groß und läuft mit ein
paar Megabyte RAM. Da gibt's nicht viel, was beim Booten Zeit fressen
könnte.
In der Leitttechnik eingesetzte Betriebssysteme sind proprietär, schon
wegen der nötigen SIL-Zertifizierung.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Thorsten Klein
2018-12-09 19:44:06 UTC
Permalink
Am 15.11.18 um 12:39 schrieb Patrick Rudin:
[Medienmitteilung]

Laut Reisezuege.ch sind derzeit folgende Einsätze geplant:
Zugsgattung Zugnummer Von Bis Verkehrt
IC 739 Lausanne (22:20) Zürich HB (00:37) Mo-Do,Sa
IC 705 Fribourg (06:04) St. Gallen (08:35) täglich
IC 713 Genève Aéroport (08:32)St. Gallen (12:35) täglich
IC 723 Genève Aéroport (13:32)St. Gallen (17:35) täglich
IC 731 Genève Aéroport (17:32)Zürich HB (20:28) täglich
IC 736 Zürich HB (21:32) Fribourg (22:56) täglich
IC 739 Lausanne (22:20) Zürich HB (00:37) Fr,So
IC 732 St. Gallen (18:25) Genève Aéroport (21:40)Mo-Do,Sa
IC 704 Zürich HB (05:19) Genève Aéroport (08:27)täglich
IC 714 St. Gallen (09:25) Genève Aéroport (13:27)täglich
IC 722 St. Gallen (13:25) Genève Aéroport (17:27)täglich
IC 732 St. Gallen (18:25) Genève Aéroport (21:40)Fr,So
IR 1995 Basel SBB (00:13) Zürich HB (01:24) Mo-Sa
IR 2250 St. Gallen (05:55) Zürich HB (06:58) Mo-Fr
IR 2259 Basel SBB (06:43) St. Gallen (09:05) Sa,So
IR 2261 Basel SBB (07:43) Zürich HB (08:52) Sa
IR 2263 Basel SBB (08:43) Zürich HB (09:52) täglich
IR 2265 Basel SBB (09:43) Zürich HB (10:52) Sa,So
IR 2267 Basel SBB (10:43) Zürich HB (11:52) So
IR 2269 Basel SBB (11:43) Zürich HB (12:52) täglich
IR 2271 Basel SBB (12:43) Zürich HB (13:52) Sa,So
IR 2275 Basel SBB (14:43) Zürich HB (15:52) täglich
IR 2279 Basel SBB (16:43) Zürich HB (17:52) Sa
IR 2281 Basel SBB (17:43) St. Gallen (20:05) täglich
IR 2283 Basel SBB (18:43) Zürich HB (19:52) Sa,So
IR 2285 Basel SBB (19:43) Zürich HB (20:52) So
IR 2287 Basel SBB (20:43) Zürich HB (21:52) täglich
IR 2289 Basel SBB (21:43) St. Gallen (22:52) Sa,So
IC 1549 Zürich HB (22:39) St. Gallen (23:52) So
IR 2254 Zürich HB (06:08) Basel SBB (07:13) Sa
IR 2256 Zürich HB (07:08) Basel SBB (08:13) täglich
IR 2258 St. Gallen (06:55) Basel SBB (09:13) Sa,So
IR 2260 St. Gallen (07:55) Basel SBB (10:13) So
IR 2262 Zürich HB (10:08) Basel SBB (11:13) täglich
IR 2264 Zürich HB (11:08) Basel SBB (12:13) Sa,So
IR 2268 Zürich HB (13:08) Basel SBB (14:13) täglich
IR 2272 Zürich HB (15:08) Basel SBB (16:13) Sa
IR 2274 Zürich HB (16:08) Basel SBB (17:13) täglich
IR 2276 Zürich HB (17:08) Basel SBB (18:13) Sa,So
IR 2278 St. Gallen (16:55) Basel SBB (19:13) So
IR 2280 Zürich HB (19:08) Basel SBB (20:13) täglich
IR 2281 Basel SBB (17:43) St. Gallen (20:05) Mo-Fr
IR 2282 Zürich HB (20:08) Basel SBB (21:13) Sa,So
IR 2286 Zürich HB (22:08) Basel SBB (23:13) Mo-Sa

Ich gehe davon aus, dass es bis Juni noch mehr werden. Wird
riesezuege.ch eigentlich laufend aktualisiert?
Loading...