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Mit 300 Km/h von Bielefeld nach Hannover?
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Jens Nattbock
2018-10-19 17:54:56 UTC
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https://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/22274122_Bahn-Vision-In-zwei-Stunden-von-Bielefeld-nach-Berlin.html

Fragt sich, wo man im dicht besiedelten Großraum Bielefeld-Herford
ausfädeln will. Scheint mir eigentlich nur zwischen Bielefeld-Brake und
Herford möglich und dann der Autobahn folgend gleich in einen Tunnel.
Ausfahrt zur Querung der Weser zwischen Vlotho und Rinteln, ab da wieder
Tunnel bis jenseits des Deisters. Alles andere würde wahrscheinlich zu
massiven Protesten seitens der Anwohner führen und die Planungen und
Umsetzungen durch Klagen etc sehr in die Länge ziehen, oder?

J
Jan Marco Funke
2018-10-19 20:37:13 UTC
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Post by Jens Nattbock
https://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/22274122_Bahn-Vision-In-zwei-Stunden-von-Bielefeld-nach-Berlin.html
Fragt sich, wo man im dicht besiedelten Großraum Bielefeld-Herford
ausfädeln will. Scheint mir eigentlich nur zwischen Bielefeld-Brake und
Herford möglich und dann der Autobahn folgend gleich in einen Tunnel.
Ausfahrt zur Querung der Weser zwischen Vlotho und Rinteln, ab da wieder
Tunnel bis jenseits des Deisters. Alles andere würde wahrscheinlich zu
massiven Protesten seitens der Anwohner führen und die Planungen und
Umsetzungen durch Klagen etc sehr in die Länge ziehen, oder?
Ist das in Deutschland nicht bei jedem Großprojekt so?

Aber schön zu lesen, dass auch Pro Bahn das Projekt befürwortet. Meiner
Meinung ist es an sich eine Win-Win-Situation für alle Seiten: Der HGV
wird auf eigener Trasse schneller und pünktlicher, der Nahverkehr wird
es auf eigener Trasse ebenso. Und mit den IC bleiben die kleineren Halte
Minden, Bad Oeynhausen, Herford und Gütersloh in etwa im bisherigen
Umfang an den Fernverkehr angebunden. Was will man mehr?

Aber ich glaube, wir werden nicht lange warten müssen, bis es Proteste
nur so hagelt. Die Region zwischen Hamm und Hannover ist gar nicht so
dünn besiedelt und eine 300 km/h Schnellfahrstrasse mit ihren
Lärmschutzwänden durchschneidet die Region noch weit mehr als es die
bisherige viergleisige Trasse jetzt schon tut. Zwischen Hamm und
Bielefeld soll ja sogar die bestehende Trasse auf 300 km/h ausgebaut
werden, die mitten durch Ahlen, Oelde, Rheda und Gütersloh führt.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Stephan Bumberger
2018-10-19 21:18:30 UTC
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Post by Jens Nattbock
https://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/22274122_Bahn-Vision-In-zwei-Stunden-von-Bielefeld-nach-Berlin.html
Fragt sich, wo man im dicht besiedelten Großraum Bielefeld-Herford
ausfädeln will. Scheint mir eigentlich nur zwischen Bielefeld-Brake und
Herford möglich und dann der Autobahn folgend gleich in einen Tunnel.
Ausfahrt zur Querung der Weser zwischen Vlotho und Rinteln, ab da wieder
Tunnel bis jenseits des Deisters. Alles andere würde wahrscheinlich zu
massiven Protesten seitens der Anwohner führen und die Planungen und
Umsetzungen durch Klagen etc sehr in die Länge ziehen, oder?
Das ist in Deutschland eigentlich völlig Wurst, wo genau die Trasse
geplant wird, die Proteste und die Klagen kann man ganz sicher einplanen.

Von den konkreten Überlegungen über das Planfeststellungsverfahren,
Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses und anschließender
Gerichtsverfahren geht nichts unter 25 Jahren und dann war das noch
schnell. Und dann kann man erst anfangen zu bauen.
--
Stephan
Jan Marco Funke
2018-10-20 05:56:34 UTC
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Post by Stephan Bumberger
Das ist in Deutschland eigentlich völlig Wurst, wo genau die Trasse
geplant wird, die Proteste und die Klagen kann man ganz sicher einplanen.
Von den konkreten Überlegungen über das Planfeststellungsverfahren,
Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses und anschließender
Gerichtsverfahren geht nichts unter 25 Jahren und dann war das noch
schnell. Und dann kann man erst anfangen zu bauen.
30 oder mehr Jahre bis zur Fertigstellung? Das wäre ja erst eine ganze
Generation später. So viel Zeit haben wir nicht, Minden - Hannover gilt
heute schon als überlastet. Vielleicht sollte man dann doch besser die
Idee wieder aufgreifen und umsetzen, das zweite Gleis Löhne - Hameln -
Elze zu reaktivieren und die Strecke zu elektrifizieren. Damit könnte
man relativ zügig den kompletten Ost-West-Güterverkehr großräumig an
Hannover vorbei fahren und dringend benötigten Platz für den
Personenverkehr auf der nur zweigleisigen Strecke Minden - Wunstorf
schaffen.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Bodo G. Meier
2018-10-20 08:49:02 UTC
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Post by Stephan Bumberger
Post by Jens Nattbock
https://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/22274122_Bahn-Vision-In-zwei-Stunden-von-Bielefeld-nach-Berlin.html
Fragt sich, wo man im dicht besiedelten Großraum Bielefeld-Herford
ausfädeln will. Scheint mir eigentlich nur zwischen Bielefeld-Brake und
Herford möglich und dann der Autobahn folgend gleich in einen Tunnel.
Ausfahrt zur Querung der Weser zwischen Vlotho und Rinteln, ab da wieder
Tunnel bis jenseits des Deisters. Alles andere würde wahrscheinlich zu
massiven Protesten seitens der Anwohner führen und die Planungen und
Umsetzungen durch Klagen etc sehr in die Länge ziehen, oder?
Das ist in Deutschland eigentlich völlig Wurst, wo genau die Trasse
geplant wird, die Proteste und die Klagen kann man ganz sicher einplanen.
Von den konkreten Überlegungen über das Planfeststellungsverfahren,
Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses und anschließender
Gerichtsverfahren geht nichts unter 25 Jahren und dann war das noch
schnell. Und dann kann man erst anfangen zu bauen.
Angeblich sollen in Schleswig-Holstein die gesetzlichen Grundlagen für
die Planfeststellung der festen Fehmarnbelt-Querung so geändert werden,
dass mit dem Bau nächstes Jahr begonnen werden kann?

Ich weiss, dass das so wie eine Sch^H^H^H^Hhausparole klingt, aber ich
finde den Link dazu nicht mehr. :-(

Gruss,
Bodo
Bodo G. Meier
2018-10-20 08:53:35 UTC
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Post by Bodo G. Meier
Post by Stephan Bumberger
Post by Jens Nattbock
https://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/22274122_Bahn-Vision-In-zwei-Stunden-von-Bielefeld-nach-Berlin.html
Fragt sich, wo man im dicht besiedelten Großraum Bielefeld-Herford
ausfädeln will. Scheint mir eigentlich nur zwischen Bielefeld-Brake und
Herford möglich und dann der Autobahn folgend gleich in einen Tunnel.
Ausfahrt zur Querung der Weser zwischen Vlotho und Rinteln, ab da wieder
Tunnel bis jenseits des Deisters. Alles andere würde wahrscheinlich zu
massiven Protesten seitens der Anwohner führen und die Planungen und
Umsetzungen durch Klagen etc sehr in die Länge ziehen, oder?
Das ist in Deutschland eigentlich völlig Wurst, wo genau die Trasse
geplant wird, die Proteste und die Klagen kann man ganz sicher einplanen.
Von den konkreten Überlegungen über das Planfeststellungsverfahren,
Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses und anschließender
Gerichtsverfahren geht nichts unter 25 Jahren und dann war das noch
schnell. Und dann kann man erst anfangen zu bauen.
Angeblich sollen in Schleswig-Holstein die gesetzlichen Grundlagen für
die Planfeststellung der festen Fehmarnbelt-Querung so geändert werden,
dass mit dem Bau nächstes Jahr begonnen werden kann?
https://ing.dk/artikel/tysk-lovaendring-baner-vej-at-bygge-femern-tunnelen-allerede-naeste-aar-215094

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/044/1904459.pdf

Gruss,
Bo"Ingrid"do
Stephan Bumberger
2018-10-20 23:27:38 UTC
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Post by Bodo G. Meier
Post by Bodo G. Meier
Angeblich sollen in Schleswig-Holstein die gesetzlichen Grundlagen für
die Planfeststellung der festen Fehmarnbelt-Querung so geändert werden,
dass mit dem Bau nächstes Jahr begonnen werden kann?
https://ing.dk/artikel/tysk-lovaendring-baner-vej-at-bygge-femern-tunnelen-allerede-naeste-aar-215094
Meine Dänischkenntnisse reichen nicht aus, um den Artikel lesen zu können.
Post by Bodo G. Meier
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/044/1904459.pdf
Oha. Das klingt vielversprechend. Ich habe jetzt nicht alle 72 Seiten
durchgelesen, aber
......
Der Gesetzentwurf enthält im Bereich der Bundesschienenwege darüber
hinaus eine Regelung zur Bündelung von Anhörungs- und
Planfeststellungsverfahren beim Eisenbahn-Bundesamt,
eine Regelung zum im laufenden Genehmigungsverfahren zugrunde zu
legenden Prognosehorizont sowie eine Aktualisierung und Erweiterung der
Vorhaben, für deren gerichtliche Überprüfung das
Bundesverwaltungsgericht erst- und letztinstanzlich zuständig sein soll.
......

gefällt mir. Das könnte das ganze um 15-20 Jahre beschleunigen.

Bei
----
F. Weitere Kosten
Im Bereich der Justiz entsteht beim Bundesverwaltungsgericht insgesamt
ein Mehraufwand in Höhe von 809.969 Euro
----

bekomme ich dann allerdings wieder eine Krise. Die schätzen eine Zahl,
jeder weiß, dass so eine Schätzung nie punktgenau sein kann, aber die
wissen, dass die Zahl auf 69 endet. Wenn sie konsequent wären, hätten
sie auch noch die Cent angegeben. 809.969,23 € sieht gleich viel genauer
aus.
--
Stephan
Stephan Bumberger
2018-10-21 00:15:02 UTC
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Post by Bodo G. Meier
Post by Bodo G. Meier
Angeblich sollen in Schleswig-Holstein die gesetzlichen Grundlagen für
die Planfeststellung der festen Fehmarnbelt-Querung so geändert werden,
dass mit dem Bau nächstes Jahr begonnen werden kann?
https://ing.dk/artikel/tysk-lovaendring-baner-vej-at-bygge-femern-tunnelen-allerede-naeste-aar-215094
Es ist BTW nicht so, dass ich ganz blöde bin, den Google-Übersetzer
kenne ich durchaus, aber das ist irgendwie zum brüllen komisch.

https://translate.google.de/translate?sl=auto&tl=de&js=y&prev=_t&hl=de&ie=UTF-8&u=https%3A%2F%2Fing.dk%2Fartikel%2Ftysk-lovaendring-baner-vej-at-bygge-femern-tunnelen-allerede-naeste-aar-215094&edit-text=&act=url

"Eine neue Fassung des deutschen Planungsgesetzes muss verhindern, dass
Umweltorganisationen die Baugenehmigung für den Fehmarntunnel vor
Gericht verschieben. Die Folge kann sein, dass der Bau nächstes Jahr
beginnt und vor der Fertigstellung endet."

¯\_(ツ)_/¯

Ja, den wesentlichen Inhalt kann man trotzdem verstehen.
--
Stephan
Bodo G. Meier
2018-10-21 07:27:24 UTC
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Post by Stephan Bumberger
Post by Bodo G. Meier
Post by Bodo G. Meier
Angeblich sollen in Schleswig-Holstein die gesetzlichen Grundlagen für
die Planfeststellung der festen Fehmarnbelt-Querung so geändert werden,
dass mit dem Bau nächstes Jahr begonnen werden kann?
https://ing.dk/artikel/tysk-lovaendring-baner-vej-at-bygge-femern-tunnelen-allerede-naeste-aar-215094
Es ist BTW nicht so, dass ich ganz blöde bin, den Google-Übersetzer
kenne ich durchaus, aber das ist irgendwie zum brüllen komisch.
https://translate.google.de/translate?sl=auto&tl=de&js=y&prev=_t&hl=de&ie=UTF-8&u=https%3A%2F%2Fing.dk%2Fartikel%2Ftysk-lovaendring-baner-vej-at-bygge-femern-tunnelen-allerede-naeste-aar-215094&edit-text=&act=url
"Eine neue Fassung des deutschen Planungsgesetzes muss verhindern, dass
Umweltorganisationen die Baugenehmigung für den Fehmarntunnel vor
Gericht verschieben. Die Folge kann sein, dass der Bau nächstes Jahr
beginnt und vor der Fertigstellung endet."
¯\_(ツ)_/¯
Ja, den wesentlichen Inhalt kann man trotzdem verstehen.
Eine neue Fassung des deutschen Planungsgesetzes soll verhindern, dass
Umweltorganisationen die Baugenehmigung für den Fehmarntunnel verzögern,
indem sie vor Gericht ziehen. Die Folge kann sein, dass der Bau bereits
im nächsten Jahr beginnt und früher als bisher erwartet fertig sein wird.

So schlecht ist der Übersetzungsbot also nicht.

Gruss,
Bodo
U***@web.de
2018-10-21 08:30:08 UTC
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Post by Stephan Bumberger
Post by Bodo G. Meier
Post by Bodo G. Meier
Angeblich sollen in Schleswig-Holstein die gesetzlichen Grundlagen für
die Planfeststellung der festen Fehmarnbelt-Querung so geändert werden,
dass mit dem Bau nächstes Jahr begonnen werden kann?
https://ing.dk/artikel/tysk-lovaendring-baner-vej-at-bygge-femern-tunnelen-allerede-naeste-aar-215094
Es ist BTW nicht so, dass ich ganz blöde bin, den Google-Übersetzer
kenne ich durchaus, aber das ist irgendwie zum brüllen komisch.
https://translate.google.de/translate?sl=auto&tl=de&js=y&prev=_t&hl=de&ie=UTF-8&u=https%3A%2F%2Fing.dk%2Fartikel%2Ftysk-lovaendring-baner-vej-at-bygge-femern-tunnelen-allerede-naeste-aar-215094&edit-text=&act=url
"Eine neue Fassung des deutschen Planungsgesetzes muss verhindern, dass
Umweltorganisationen die Baugenehmigung für den Fehmarntunnel vor
Gericht verschieben.
Und damit könnte man also dilettantische Planungen
erstmal umsetzen und nachher feststellen, daß
ein anderer Bau und nur dieser der FFH-Richtlinie gerecht
geworden wäre?

Gruß, ULF

Ingo Siekmann
2018-10-20 08:51:37 UTC
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Hallo,
Post by Stephan Bumberger
Das ist in Deutschland eigentlich völlig Wurst, wo genau die Trasse
geplant wird, die Proteste und die Klagen kann man ganz sicher einplanen.
Von den konkreten Überlegungen über das Planfeststellungsverfahren,
Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses und anschließender
Gerichtsverfahren geht nichts unter 25 Jahren und dann war das noch
schnell. Und dann kann man erst anfangen zu bauen.
Da kann ich nur zustimmen. Man denke nur an das Drama um die A33, deren
Lückenschluss bei Bielefeld jahrzehntelang blockiert wurde. Nächstes
Jahr soll sie fertig sein, Toi, toi, toi.

Bye
Ingo
Ingo Siekmann
2018-10-20 08:55:18 UTC
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Hallo,
Post by Jens Nattbock
https://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/22274122_Bahn-Vision-In-zwei-Stunden-von-Bielefeld-nach-Berlin.html
Fragt sich, wo man im dicht besiedelten Großraum Bielefeld-Herford
ausfädeln will. Scheint mir eigentlich nur zwischen Bielefeld-Brake und
Herford möglich und dann der Autobahn folgend gleich in einen Tunnel.
-snip

Ketzerische Frage - wären die halbe Stunde Zeitersparnis nach Berlin
oder die 17 Minuten nach Hannover diesen Aufwand wert?

Bye
Ingo
U***@web.de
2018-10-20 12:10:07 UTC
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Post by Ingo Siekmann
Post by Jens Nattbock
https://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/22274122_Bahn-Vision-In-zwei-Stunden-von-Bielefeld-nach-Berlin.html
Fragt sich, wo man im dicht besiedelten Großraum Bielefeld-Herford
ausfädeln will. Scheint mir eigentlich nur zwischen Bielefeld-Brake und
Herford möglich und dann der Autobahn folgend gleich in einen Tunnel.
-snip
Ketzerische Frage - wären die halbe Stunde Zeitersparnis nach Berlin
oder die 17 Minuten nach Hannover diesen Aufwand wert?
Ohne den Artikel studiert zu haben:

Wo gewinnt man auf einer Neutrassierung nach Hannover
13 Minuten dahinter?

Gruß, ULF
Reinhard Greulich
2018-10-20 18:36:47 UTC
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Post by U***@web.de
Wo gewinnt man auf einer Neutrassierung nach Hannover
13 Minuten dahinter?
Streckenhöchstgeschwindigkeit ausschöpfen, Halt in Wolfsburg
(planmäßig!) auslassen. Bei Verspätungen sind Fahrzeitverkürzungen in
dieser Größenordnung durchaus keine Seltenheit.

- R.
--
70086
~=@=~
U***@web.de
2018-10-20 19:27:49 UTC
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Post by Reinhard Greulich
Post by U***@web.de
Wo gewinnt man auf einer Neutrassierung nach Hannover
13 Minuten dahinter?
Streckenhöchstgeschwindigkeit ausschöpfen, Halt in Wolfsburg
(planmäßig!) auslassen.
Okay, aber dafür braucht man keine Neubastrecke bis
Hannover.
Reinhard Greulich
2018-10-20 22:07:55 UTC
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Post by U***@web.de
Okay, aber dafür braucht man keine Neubastrecke bis
Hannover.
Um auf die 30 Minuten zu kommen, schon. Damit erreicht man den
nächsten Taktknoten, was für Anschlüsse in Berlin relevant werden
kann, vor allem aber in Gegenrichtung westlich der Neubaustrecke neue
Verknüpfungsmöglichkeiten bringen kann.

Bisher bringt das schnellere Fahren nix außer längeren Raucherpausen
in Hannover, wenns Richtung Westen geht.

Fällt natürlich auch wieder ein schöner Verspätungspuffer weg.

- R.
--
70086
~=@=~
Reinhard Greulich
2018-10-20 12:14:23 UTC
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Post by Ingo Siekmann
Ketzerische Frage - wären die halbe Stunde Zeitersparnis nach Berlin
oder die 17 Minuten nach Hannover diesen Aufwand wert?
Eine halbe Stunde wäre ein ganzer Taktknoten. Die Antwort ist also:
ja.

- R.
--
70086
~=@=~
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