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heise.de: 'Deutsche Bahn: Apps für Mitarbeiter statt Zettelwirtschaft'
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Paul Muster
2018-10-17 05:28:55 UTC
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https://www.heise.de/newsticker/meldung/Deutsche-Bahn-Apps-fuer-Mitarbeiter-statt-Zettelwirtschaft-4192573.html?seite=all

| *Deutsche Bahn: Apps für Mitarbeiter statt Zettelwirtschaft*
|
| Vom Dienstplan über den Zustand der Zugtoilette bis hin zu komplexen
| Baustellenplänen: Die Bahn digitalisiert ihre Arbeitsabläufe.

Hm, doch schon jetzt.

Hatten nicht vor vielen Jahren schon alle FV-Zugchefs so einen Nokia
Communicator?


mfG Paul
alfons
2018-10-17 06:35:44 UTC
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Post by Paul Muster
Hatten nicht vor vielen Jahren schon alle FV-Zugchefs so einen Nokia
Communicator?
mfG Paul
Gibt es schon lange in diversen Ausführungen für alle Mitarbeiter.
Alle = Lokführer, Zugchef und Wagenmeister auf Zug. Ob das Restpersonal
auf dem Zug wie Zub ein Diensthandy haben ist nicht gewährleistet.
Früher musste der Zugchef sein Diensthandy/Kommunikator bei Urlaub
und Krankheit sogar abgeben.
Und was bringen diese Mittel, wenn eine Störung aus Zeitmangel
nicht behoben wird? Das System hat noch andere Schwachstellen.
Wenn man Heute wegen eines Vorfalls umgeleitet wird, und
Vorschriftsmäßig einen neuen Fahrplan mit "Qualifizierter Schätzung"
der Fahrzeit bekommt, stimmen diese Fahrzeiten erstaunlich gut.
Das Infosystem der DB wie RIS, oder Navigator wird aber nicht
aus dieser Quelle automatisch versorgt. Wird ein Zug z.B. Umgeleitet
und händisch + 30 Minuten ab "Abbiegen" eingetragen, so schleppt
das System diese + 30 Minuten bis zum nächsten regulären Halt mit.
Es kann sogar vorkommen, das beim eintragen der IST Zeit der Zug
mit +/- 0 Minuten angezeigt wird.
Beispiel IC von Norddeiche > Münster > Gelsenkirchen >Köln
ab Rheine über Herford > Bielefeld > Dortmund > Gelsenkirchen.
In Rheine ab im System + 30, in Bielefeld laut neuem Fahrplan
+/- 0 Minuten also Plan, in Dortmund auch noch und in Gelsenkirchen
plötzlich + 120 !
--
Mit freundlichen Gruessen, Alfons
_____
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U***@web.de
2018-10-18 10:19:32 UTC
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Post by alfons
Post by Paul Muster
Hatten nicht vor vielen Jahren schon alle FV-Zugchefs so einen Nokia
Communicator?
Gibt es schon lange in diversen Ausführungen für alle Mitarbeiter.
Alle = Lokführer, Zugchef und Wagenmeister auf Zug. Ob das Restpersonal
auf dem Zug wie Zub ein Diensthandy haben ist nicht gewährleistet.
Früher musste der Zugchef sein Diensthandy/Kommunikator bei Urlaub
und Krankheit sogar abgeben.
Gerade letzteres stelle ich mir bei Grippe und Bettruhe
sehr interessant vor.
Helmut Barth
2018-10-18 10:16:58 UTC
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Salut!
Post by Paul Muster
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Deutsche-Bahn-Apps-fuer-Mitarbeiter-statt-Zettelwirtschaft-4192573.html?seite=all
Hatten nicht vor vielen Jahren schon alle FV-Zugchefs so einen Nokia
Communicator?
Mein Diensttablett ist von 2014 und seither auch im produktiven
Einsatz. Bei Cargo waren sie noch deutlich früher dran mit Tabletts, als
bei uns Fernfahrern. Aber immerhin scheint mal jemandem aufgefallen zu
sein, dass sich da seit langem viel bewegt. ;)

Grüßle, Helmut
Tobias Nicht
2018-10-20 11:10:57 UTC
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On Thu, 18 Oct 2018 12:16:58 +0200, Helmut Barth
Post by Helmut Barth
Mein Diensttablett ist von 2014 und seither auch im produktiven
Einsatz.
Ist bei mir auch so. Vorschriften, Dienstplan und
Schichtbeschreibungen nur noch per Tablet.
Diverse Meldungen wie Reisezeiten, Streckenkentniss usw auch alles
Digital.
RBL/Fahrsassistent läuft auch da drauf und an der Ablösung der Papier
La wird gearbeitet.
Es gibt durchaus noch Ecken und Kanten, aber die zeigen sich eben erst
im laufenden Betrieb und demnächst soll es wohl eine neue Version
geben, da sind dann einzelne Anwendungen zusammengefasst.

Gruß Tobias
Helmut Barth
2018-10-20 20:12:13 UTC
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Salut!
[..] und an der Ablösung der Papier
La wird gearbeitet.
Läuft bei uns schon. Ich hatte in den letzten 12 Monaten einmal eine
Papier-La (Einzelexemplar aus der Rückfallebene) in der Hand, weil ich
'nen schnellen Blick auf die Karte brauchte für eine Streckennummer.
Sonst nur noch Digital. Dort gibt es die gesuchte Karte auch, aber bis
ich die finde, vergrößere und zur gesuchten Detailkarte durchblättere
und den Ausschnitt zurecht zupfe bin ich mit dem Blick in die
Papierversion fertig, hab nen Kaffee gezapft und bin unterwegs zum Zug.

Grüßle, Helmut
Ralph A. Schmid, dk5ras
2018-10-21 11:39:14 UTC
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Post by Helmut Barth
Dort gibt es die gesuchte Karte auch, aber bis
ich die finde, vergrößere und zur gesuchten Detailkarte durchblättere
und den Ausschnitt zurecht zupfe bin ich mit dem Blick in die
Papierversion fertig, hab nen Kaffee gezapft und bin unterwegs zum Zug.
DAs Gleiche wie bei elektronischem vs. papierernem Katalog. Erlebe ich
mit elektronischen BAuelementen usw. immer wieder, daß Papier
schneller geht.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Tobias Nicht
2018-10-21 21:48:39 UTC
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On Sun, 21 Oct 2018 13:39:14 +0200, "Ralph A. Schmid, dk5ras"
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Helmut Barth
Dort gibt es die gesuchte Karte auch, aber bis
ich die finde, vergrößere und zur gesuchten Detailkarte durchblättere
und den Ausschnitt zurecht zupfe bin ich mit dem Blick in die
Papierversion fertig, hab nen Kaffee gezapft und bin unterwegs zum Zug.
DAs Gleiche wie bei elektronischem vs. papierernem Katalog. Erlebe ich
mit elektronischen BAuelementen usw. immer wieder, daß Papier
schneller geht.
Die Chance ist ja die streckenabhängige La. Dort hätte ich alle für
die Zugfahrt benötigten Strecken zusammengefasst. Soll es aber
momentan nicht geben. Bei der Tages La habe ich das Papierstück 1 zu 1
und muss dann an einigen Stellen nach der neuen passenden Strecke
suchen, was auch Aufmerksamkeit klaut oder ich lege Lesezeichen im pdf
ab, was aber ja Zeit vor dem Dienst erfordert. Wie Du schon schreibst,
in der Papier La ein Griff und ich habe schon fast die gewünschte
Seite.

Gruß Tobias
U***@web.de
2018-10-22 07:05:04 UTC
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Post by Tobias Nicht
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Helmut Barth
Dort gibt es die gesuchte Karte auch, aber bis
ich die finde, vergrößere und zur gesuchten Detailkarte durchblättere
und den Ausschnitt zurecht zupfe bin ich mit dem Blick in die
Papierversion fertig, hab nen Kaffee gezapft und bin unterwegs zum Zug.
DAs Gleiche wie bei elektronischem vs. papierernem Katalog. Erlebe ich
mit elektronischen BAuelementen usw. immer wieder, daß Papier
schneller geht.
Die Chance ist ja die streckenabhängige La. Dort hätte ich alle für
die Zugfahrt benötigten Strecken zusammengefasst. Soll es aber
momentan nicht geben. Bei der Tages La habe ich das Papierstück 1 zu 1
und muss dann an einigen Stellen nach der neuen passenden Strecke
suchen, was auch Aufmerksamkeit klaut oder ich lege Lesezeichen im pdf
ab, was aber ja Zeit vor dem Dienst erfordert.
Wenn es im Arbeitsverhältnis tatsächlich als Privatvergnügen
behandelt werden sollte.
Helmut Barth
2018-10-22 09:16:45 UTC
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Salut!
Post by U***@web.de
[..] und muss dann an einigen Stellen nach der neuen passenden Strecke
suchen, was auch Aufmerksamkeit klaut oder ich lege Lesezeichen im pdf
ab, was aber ja Zeit vor dem Dienst erfordert.
Wenn es im Arbeitsverhältnis tatsächlich als Privatvergnügen
behandelt werden sollte.
Es gibt einen Zeitwert zum Vorbereiten des Tabletts. Der umfasst das
Einsehen des Dienstplans, das Laden der erforderlichen Dokumente. Wenn
das Tablett komplett abgeschaltet ist, sprengt allerdings schon der
Neustart des Geräts diesen Zeitwert.

Ebenfalls reicht der Zeitwert nicht, wenn für eine lange Schicht
umfangreiche La- Einträge und Fahrplananordnungen einzusehen und ggf.
mit Lesezeichen zu versehen sind. Um das etwas zu entschärfen gibt es
jetzt allerdings auch nochmal einen Zeitwert dafür auf dem Zug (Tablett
aufstellen, ggf. an Strom anschließen, aktuelle Daten zur Anzeige
bringen). Hat man allerdings keine Lesezeichen gesetzt, ist auch der
Zeitwert sehr knapp bemessen.

Die Zeitwerte reichen auch nicht, wenn das Dienst-WLAN durch mehrere
Kollegen genutzt wird und Softwareupdates anstehen. Nach offizieller
Lesart soll man Tätigkeitsunterbrechungen (bezahlte Zeit ohne Arbeit,
die keine Pause ist) nutzen um Weisungen einzusehen und Aktualisierungen
durchzuführen. Praktisch scheitert das allerdings unter Umständen schon
daran, dass man ohne Aktualisierung nichts mehr machen kann (zb. nach
längerer Abwesenheit).

Bei uns war von Anfang an die private Mitnutzung erlaubt und erwünscht
und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass man seitens des AG
hofft, dass dadurch Einschaltzeiten entfallen und Softwareupdates im
heimischen WLAN des MA laufen, wo es weder Zeit, noch Datenvolumen, noch
Strom kostet.

Ich für meinen Teil habe 25 Minuten Zugfahrt auf dem Weg zum Dienst,
während derer ich mein Tablett organisieren kann. Dafür nutze ich dann
die eigentliche Meldezeit eben für Kaffee und Klönschnack. Das ist
allerdings meine Entscheidung, die auf ein paar Rahmenbedingungen
basiert und bei Änderung derselben ohne Probleme komplett anders
ausfallen kann. Dann ginge das Tablett nach Feierabend ausgeschaltet in
den Spind und würde zum Dienstbeginn dort wieder herausgeholt. Mangels
Lademöglichkeit im Spind vermutlich mit sehr leerem Akku...

Grüßle, Helmut
U***@web.de
2018-10-22 09:40:13 UTC
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Post by Helmut Barth
Dann ginge das Tablett nach Feierabend ausgeschaltet in
den Spind und würde zum Dienstbeginn dort wieder herausgeholt. Mangels
Lademöglichkeit im Spind vermutlich mit sehr leerem Akku...
"Wegen verspäteter Bereitstellung wurde Ihr Zug leider
verspätet bereitgestellt."
Tobias Nicht
2018-10-22 11:06:12 UTC
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On Mon, 22 Oct 2018 11:16:45 +0200, Helmut Barth
Post by Helmut Barth
Salut!
Post by U***@web.de
[..] und muss dann an einigen Stellen nach der neuen passenden Strecke
suchen, was auch Aufmerksamkeit klaut oder ich lege Lesezeichen im pdf
ab, was aber ja Zeit vor dem Dienst erfordert.
Wenn es im Arbeitsverhältnis tatsächlich als Privatvergnügen
behandelt werden sollte.
Es gibt einen Zeitwert zum Vorbereiten des Tabletts. Der umfasst das
Einsehen des Dienstplans, das Laden der erforderlichen Dokumente. Wenn
das Tablett komplett abgeschaltet ist, sprengt allerdings schon der
Neustart des Geräts diesen Zeitwert.
Sicher das gibt es auch bei uns.
Post by Helmut Barth
Die Zeitwerte reichen auch nicht, wenn das Dienst-WLAN durch mehrere
Kollegen genutzt wird und Softwareupdates anstehen. Nach offizieller
Lesart soll man Tätigkeitsunterbrechungen (bezahlte Zeit ohne Arbeit,
die keine Pause ist) nutzen um Weisungen einzusehen und Aktualisierungen
durchzuführen. Praktisch scheitert das allerdings unter Umständen schon
daran, dass man ohne Aktualisierung nichts mehr machen kann (zb. nach
längerer Abwesenheit).
Dann sind es meist Weisungen die ich bestätigen muss um
weiterzukommen, die mich ausbremsen. Bei mir sind aber auch meist
wesentlich mehr Weisungen und Pläne auf dem Tablet, als bei anderen
Kollegen, da ich auch Aushilfe in anderen Meldestellen mache.
Post by Helmut Barth
Bei uns war von Anfang an die private Mitnutzung erlaubt und erwünscht
und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass man seitens des AG
hofft, dass dadurch Einschaltzeiten entfallen und Softwareupdates im
heimischen WLAN des MA laufen, wo es weder Zeit, noch Datenvolumen, noch
Strom kostet.
Private Nutzung ist nicht erlaubt und das halte ich für sehr gut.
Post by Helmut Barth
Ich für meinen Teil habe 25 Minuten Zugfahrt auf dem Weg zum Dienst,
während derer ich mein Tablett organisieren kann. Dafür nutze ich dann
die eigentliche Meldezeit eben für Kaffee und Klönschnack. Das ist
allerdings meine Entscheidung, die auf ein paar Rahmenbedingungen
basiert und bei Änderung derselben ohne Probleme komplett anders
ausfallen kann. Dann ginge das Tablett nach Feierabend ausgeschaltet in
den Spind und würde zum Dienstbeginn dort wieder herausgeholt. Mangels
Lademöglichkeit im Spind vermutlich mit sehr leerem Akku...
Ausgeschalten hält sich der Akku ganz gut. Bei mir wird das Gerät zum
Dienstschluss ausgeschalten und kommt in den Rucksack.

Gruß Tobias
alfons
2018-10-22 08:07:07 UTC
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Post by Tobias Nicht
Die Chance ist ja die streckenabhängige La. Dort hätte ich alle für
die Zugfahrt benötigten Strecken zusammengefasst. Soll es aber
momentan nicht geben. Bei der Tages La habe ich das Papierstück 1 zu 1
..........
Gruß Tobias
Man sollte aber bei allem Bedenken, ein Schriftstück durch ein
elektronisches Pendant ersetzen ist kein Problem.
Evtl. der Aufwand der Darstellung passend z.B. für ein Tablet
könnte größer sein.
Nur, eine LA, Weisungen oder eine Fahrplanmitteilung sind
quasi "amtlich", und es muss sichergestellt sein, dass sie
auch ankommen.
Für die La und Z-La war der Tf verantwortlich, ohne mitgeführte
gültige La keine Zugfahrt!
Weisungen und Fplo's gegen Unterschrift.
Und hier wurde lange geprüft, ob der Meldeweg = Bestätigung des
Empfangs funktioniert. Beim Fernverkehr nennt sich das Paket
Rail in Motion, hier werden Dienstplan, Schicht, Ersatz Buch-Fahrplan,
Weisungen, Tf-Heft, La, "Streckenlisten" usw. bereitgestellt.
Die Darstellung 2 Spaltig mit z.B. Fahrplan und La gleichzeitig ist
möglich.
Jetzt aber hat z.B. jeder Geschäftsbereich seine eigene Lösung für
einzelne Aufgabenbereiche erstellt.
--
Mit freundlichen Gruessen, Alfons
_____
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U***@web.de
2018-10-22 08:37:17 UTC
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Post by alfons
Man sollte aber bei allem Bedenken, ein Schriftstück durch ein
elektronisches Pendant ersetzen ist kein Problem.
Evtl. der Aufwand der Darstellung passend z.B. für ein Tablet
könnte größer sein.
Nur, eine LA, Weisungen oder eine Fahrplanmitteilung sind
quasi "amtlich", und es muss sichergestellt sein, dass sie
auch ankommen.
Für die La und Z-La war der Tf verantwortlich, ohne mitgeführte
gültige La keine Zugfahrt!
Weisungen und Fplo's gegen Unterschrift.
Und hier wurde lange geprüft, ob der Meldeweg = Bestätigung des
Empfangs funktioniert. Beim Fernverkehr nennt sich das Paket
Rail in Motion, hier werden Dienstplan, Schicht, Ersatz Buch-Fahrplan,
Weisungen, Tf-Heft, La, "Streckenlisten" usw. bereitgestellt.
Die Darstellung 2 Spaltig mit z.B. Fahrplan und La gleichzeitig ist
möglich.
Gemeint ist jetzt nicht auf, sondern quasi neben dem EBuLa-Gerät?
Helmut Barth
2018-10-22 08:31:27 UTC
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Salut!
Post by Tobias Nicht
Die Chance ist ja die streckenabhängige La. Dort hätte ich alle für
die Zugfahrt benötigten Strecken zusammengefasst. Soll es aber
momentan nicht geben. Bei der Tages La habe ich das Papierstück 1 zu 1
und muss dann an einigen Stellen nach der neuen passenden Strecke
suchen, was auch Aufmerksamkeit klaut oder ich lege Lesezeichen im pdf
ab, was aber ja Zeit vor dem Dienst erfordert. Wie Du schon schreibst,
in der Papier La ein Griff und ich habe schon fast die gewünschte
Seite.
Die Vorbereitungszeit fürs Tablett beim Dienstbeginn erscheint mir
auch etwas knapp. Die Sachen mit den Lesezeichen und die Möglichkeit
sich Markierungen in die La zu machen funktionieren allerdings. Seit man
aus dem Inhaltsverzeichnis einzelne Strecken anspringen kann finde ich
das richtig gut. Manchmal muss man bei den Lesezeichen allerdings etwas
tricksen, wenn man sich Scrollen ersparen will. Strecke 1a
(Mannheim-München) besteht oft aus 4-5 Seiten, wobei für Stuttgart
München dann nur noch 4-6 Einträge wichtig sind. Da setze ich das
Lesezeichen auf die Strecke 1b und hab fast automagisch die relevanten
Einträge für beide Richtungen parat wenn ich nach München und zurück fahre.

Grüßle, Helmut
michael rudolf
2018-10-22 21:04:07 UTC
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Post by Tobias Nicht
Die Chance ist ja die streckenabhängige La. Dort hätte ich alle für
die Zugfahrt benötigten Strecken zusammengefasst. Soll es aber
Gruß Tobias
Was spricht eigentlich dagegen, die La-Informationen im Fahrplan zwischen
den entsprechenden Betriebsstellen anzuzeigen? Die Umstellung auf PDF
scheint ja nur den Aufwand für Erstellung und Verteilung zu senken, der
Endbenutzer profitiert (wie üblich) nicht oder nur in geringem Ausmass.

Gruss, Michael
Tobias Nicht
2018-10-23 07:19:53 UTC
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On Mon, 22 Oct 2018 21:04:07 -0000 (UTC), michael rudolf
Post by michael rudolf
Post by Tobias Nicht
Die Chance ist ja die streckenabhängige La. Dort hätte ich alle für
die Zugfahrt benötigten Strecken zusammengefasst. Soll es aber
Gruß Tobias
Was spricht eigentlich dagegen, die La-Informationen im Fahrplan zwischen
den entsprechenden Betriebsstellen anzuzeigen? Die Umstellung auf PDF
scheint ja nur den Aufwand für Erstellung und Verteilung zu senken, der
Endbenutzer profitiert (wie üblich) nicht oder nur in geringem Ausmass.
Das mit dem pdf ist eher eine Verlegenheitslösung. Die Papier La und
der Fahrplan sollte ja durch die EBuLa ersetzt werden. Zum einen sind
die Endgeräte sehr kostenintensiv und daher für viele EVU gar keine
Alternative zur Papier La, zum anderen weiss ich nicht ob das jetzt
doch endlich mal funktioniert.
Laut eines MA von DB Netze arbeite man an einer preisgünstigeren
Nachfolgelösung. Wie die Aussieht weiss ich nicht.
Laut Netze soll es auch eine streckenabhängige La als pdf geben. Wie
weit das funktioniert weiss ich nicht.

Gruß Tobias
Helmut Barth
2018-10-24 09:11:45 UTC
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Salut!
Das mit dem pdf ist eher eine Verlegenheitslösung. [...]
Diese Verlegenheitslösung hat allerdings auch Vorteile, da man die La
als Druckstück ohnehin benötigt. Zum einen als Rückfallebene, zum
anderen als Druckvorlage für die Handstücke der Tf ausländischer Bahnen,
die mit ihren Tabletts oder Smartphones keinen Zugriff auf die DB
Systeme haben (gleiches gälte analog für deutsche TF im Ausland).

Grüßle, Helmut
Tobias Nicht
2018-10-24 10:28:46 UTC
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On Wed, 24 Oct 2018 11:11:45 +0200, Helmut Barth
Post by Helmut Barth
Salut!
Das mit dem pdf ist eher eine Verlegenheitslösung. [...]
Diese Verlegenheitslösung hat allerdings auch Vorteile, da man die La
als Druckstück ohnehin benötigt. Zum einen als Rückfallebene, zum
anderen als Druckvorlage für die Handstücke der Tf ausländischer Bahnen,
die mit ihren Tabletts oder Smartphones keinen Zugriff auf die DB
Systeme haben (gleiches gälte analog für deutsche TF im Ausland).
der Weg zum Tf ist auch stark verkürzt bis zum Tf. Bei einer La
Berichtigung z.B. muss ich den Empfang im Tablet bestätigen. Mache ich
das nicht, klingelt mich die Dispo an. So kann sichergestellt werden,
dass ich das Schriftstück erhalten habe.

Rückfallebene ist richtig, aber auch da sind es weniger die Kosten für
die La, weshalb die Firma nach Alternativen sucht, als die Verteilung.
Bei einem Betriebsgebiet wie bei uns in Achsen, gibt es zentrale
Punkte an denen der Tf täglich ein oder mehrfach vorbeikommt, oder wo
Dienstbeginn und Dienstende liegt.
Bei den RE Linien ist das schon anders. Pausenraum ist zwar eine gute
Idee, aber der Arbeitgeber kann die Nutzung des Pausenraumes nicht
anweisen. Es muss aber auch sichergestellt sein, dass ausreichend La
vorhanden sind. Wenn ein Mitarbeiter aus einer anderen Meldestelle La
mitnimmt muss ja für die übrigen Tf noch genügend vorhanden sein.

Gruß Tobias
michael rudolf
2018-10-25 21:18:34 UTC
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Post by Helmut Barth
Diese Verlegenheitslösung hat allerdings auch Vorteile, da man die La
als Druckstück ohnehin benötigt. Zum einen als Rückfallebene, zum
anderen als Druckvorlage für die Handstücke der Tf ausländischer Bahnen,
die mit ihren Tabletts oder Smartphones keinen Zugriff auf die DB
Systeme haben (gleiches gälte analog für deutsche TF im Ausland).
Wir machen auch nichts anderes, als die Tages-La welche wir per Mail
erhalten in unserer App abzulegen (bzw. je nach Division und verwendeter
App geschieht das automatisch da DB und SBB Cargo „kompatibel“ sind.

DB Lokführer, die für uns in der Schweiz tätig sind erhalten ein LEA.

Gruss, Michael
alfons
2018-10-23 14:28:59 UTC
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Post by michael rudolf
Was spricht eigentlich dagegen, die La-Informationen im Fahrplan zwischen
den entsprechenden Betriebsstellen anzuzeigen?
Das hat es Versuchsweise gegeben, die EBuLa funktionierte Zeitweise
schon mit der La.
Nur die Sesselpuper im Hintergrund hatten Probleme damit.
Es wurde nach ihrer Meinung die Darstellung der La's in Bahnhöfen
nicht Regelkonform dargestellt.
--
Mit freundlichen Gruessen, Alfons
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U***@web.de
2018-10-23 15:20:17 UTC
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Post by alfons
Post by michael rudolf
Was spricht eigentlich dagegen, die La-Informationen im Fahrplan zwischen
den entsprechenden Betriebsstellen anzuzeigen?
Das hat es Versuchsweise gegeben, die EBuLa funktionierte Zeitweise
schon mit der La.
Mir war so, als hätte ich die im Einsatz gesehen, wo schon
die Abzweiggeschwindigkeit in den Bahnhöfen nicht berücksichtigt war,
ganz ohne temporäre Langsamfahrstellen.

Hatte womöglich kein Entwickler ins Lastenheft geschrieben,
daß so etwas von Nutzen sein könnte.
Paul Muster
2018-10-23 17:41:34 UTC
Antworten
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Post by U***@web.de
Post by alfons
Post by michael rudolf
Was spricht eigentlich dagegen, die La-Informationen im Fahrplan zwischen
den entsprechenden Betriebsstellen anzuzeigen?
Das hat es Versuchsweise gegeben, die EBuLa funktionierte Zeitweise
schon mit der La.
Mir war so, als hätte ich die im Einsatz gesehen, wo schon
die Abzweiggeschwindigkeit in den Bahnhöfen nicht berücksichtigt war,
ganz ohne temporäre Langsamfahrstellen.
Hatte womöglich kein Entwickler ins Lastenheft geschrieben,
daß so etwas von Nutzen sein könnte.
Warum sollte ein Entwickler etwas ins Lastenheft schreiben? Wenn, dann
schreibt ein Entwickler einen Beitrag fürs Pflichtenheft.


mfG Paul
U***@web.de
2018-10-23 17:56:03 UTC
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Post by Paul Muster
Warum sollte ein Entwickler etwas ins Lastenheft schreiben?
Lies mal https://entwickler.de/online/development/lastenheft-anforderungen-softwareentwicklung-255339.html
Paul Muster
2018-10-23 18:19:26 UTC
Antworten
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Post by U***@web.de
Post by Paul Muster
Warum sollte ein Entwickler etwas ins Lastenheft schreiben?
Lies mal https://entwickler.de/online/development/lastenheft-anforderungen-softwareentwicklung-255339.html
Wo genau in diesem Text steht, dass der _Entwickler_ etwas ins
_Lastenheft_ schreibt? Meiner Einschätzung nach (nach kurzem
Überfliegen) steht in dem Artikel genau das, was ich schrieb: Der
Auftraggeber schreibt das Lastenheft, der Entwickler (dort Auftragnehmer
genannt) schreibt das Pflichtenheft. Z.B. dort:

| Das Lastenheft dient dazu, die Anforderungen an das zu entwickelnde
| System verbindlich zu beschreiben. Als Anforderungskatalog ist es die
| Grundlage für eine Ausschreibung (sofern notwendig) bzw. dient der
| Vertragsgestaltung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer. Durch das
| Lastenheft werden die Rahmenbedingungen für die Entwicklung
| festgelegt. Grundsätzlich lässt sich formulieren: Das Lastenheft wird
| vom Auftraggeber erstellt und gehört dem Auftraggeber.
| Selbstverständlich können Dritte (im Einzelfall sogar der
| Auftragnehmer) bei der Erstellung des Lastenhefts mitwirken.

Dass der Entwickler am Lastenheft mitwirkt, kann _im Einzelfall_ vorkommen.


mfG Paul, leicht OT
U***@web.de
2018-10-23 18:45:41 UTC
Antworten
Permalink
Post by Paul Muster
Post by U***@web.de
Post by Paul Muster
Warum sollte ein Entwickler etwas ins Lastenheft schreiben?
Lies mal https://entwickler.de/online/development/lastenheft-anforderungen-softwareentwicklung-255339.html
Wo genau in diesem Text steht, dass der _Entwickler_ etwas ins
_Lastenheft_ schreibt? Meiner Einschätzung nach (nach kurzem
Überfliegen) steht in dem Artikel genau das, was ich schrieb: Der
Auftraggeber schreibt das Lastenheft,
Nun, mir ist es mindestens einmal untergekommen, daß
das Entwicklerteam unter Einbeziehung kaufmännischer Vorgaben eine,
sagen wir Softwareerweiterung, näher beschrieb und dann
ein Auftrag an den Softwarehersteller vergeben und ausgeführt wurde.
Helmut Barth
2018-10-24 10:21:26 UTC
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Permalink
Salut!
Post by michael rudolf
Was spricht eigentlich dagegen, die La-Informationen im Fahrplan zwischen
den entsprechenden Betriebsstellen anzuzeigen?[..]
Die deutschtypische Lösung war der Versuch, die La-Daten in die
Fahrplandarstellung (möglichst unauffällig) zu integrieren. Das war eine
perfekte Idee, die allerdings an kleinen Unzulänglichkeiten scheiterte:
Hat man zwei Streckengleise mit richtungsspezifischen Langsamfahrstellen
kann man die problemlos in Regel- und Gegengleis verteilen. In Bahnhöfen
hat man allerdings weder ein Regel- noch ein Gegengleis, da das dort die
durchgehenden Hauptgleise der Regel- oder Gegenrichtung sind. Noch
spannender wird die Sache, wenn sich eine La in einem ganz anderen Gleis
befindet das sowohl aus dem Regel- als auch dem Gegengleis erreicht
werden kann. Das war dann das aus für die Darstellung im Fahrplan.

Die weniger deutsche Lösung wäre gewesen, entsprechende Auszüge aus
dem PDF an passender Stelle im Fahrplan einzublenden. Das würde die
Fahrplandarstellung allerdings zu sehr zerreissen und die La besonders
auffällig machen. Außerdem müsste die Fahrplansoftware dann die La-
Daten aus dem PDF extrahieren, analysieren und anschließend auch noch an
passender Stelle darstellen können. Technisch sicher nicht unlösbar,
wenn man die ganze Chose einfach mal von Grund auf neu programmieren
würde. Genehmigungsfähig wäre es allerdings nicht mehr, da mehrere La-
Einträge in Folge den Bildschirm so überfüllen könnten, dass kein Platz
mehr für die Fahrplandarstellung bleibt. Eine mögliche Lösung wäre
natürlich eine Splitscreen- Darstellung und eine Priorisierung der La-
Einträge. Die wenigsten Tf interessieren sich für baureihenspezifische
Informationen, wenn sie nicht auf einem entsprechenden Fahrzeug sitzen.
Die wenigsten Tf, die mit mehr als 10km/h fahren, interessieren sich für
nicht ausreichende Brückengeländer oder unbefestigte Randwege. Wenn man
tatsächlich soweit wäre, während der Fahrt nach Randwegen und
Brückengeländern schauen zu müssen (Brand/Evakuierung), sind andere
Fahrplanangaben längst irrelevant, so dass eine simple Umschaltung auf
Tastendruck genügte... aber dieser Ansatz ist, gerne zugegeben, viel zu
Pragmatisch um eine Chance auf Realisierung zu haben.

Grüßle, Helmut
alfons
2018-10-24 17:58:59 UTC
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Post by Helmut Barth
Salut!
Post by michael rudolf
Was spricht eigentlich dagegen, die La-Informationen im Fahrplan zwischen
den entsprechenden Betriebsstellen anzuzeigen?[..]
 Die deutschtypische Lösung war der Versuch, die La-Daten in die
Fahrplandarstellung (möglichst unauffällig) zu integrieren. Das war eine
Den Rest lasse ich mal weg!
Es ist genauso ein Horror bei einem Ersatzfahrplan oder die
Rückfallebene mit allen Angaben, wenn ein Buchfahrplan ausgedruckt
aus der Ebu auf dem Tfz liegt. Sobald ein Alternativweg möglich
wird fängt man wild an zu blättern, anstatt den Regelfahrplan
durchgängig zu drucken und an dem möglichen Alternativweg
einen Hinweis zu setzen, = wenn über Bdorf dann ab Seite XYZ weiter.
Man hat es ja nicht einmal hinbekommen, bei einer Umleitung auf einem
Parallelgleis die Verkehrshalte zu berücksichtigen.
Ein ICE über das Ortsgleis von Duisburg nach Düsseldorf kennt z.B.
keinen Halt in Düsseldorf Flughafen laut Fahrplan.
--
Mit freundlichen Gruessen, Alfons
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U***@web.de
2018-10-24 18:04:57 UTC
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Post by alfons
Man hat es ja nicht einmal hinbekommen, bei einer Umleitung auf einem
Parallelgleis die Verkehrshalte zu berücksichtigen.
Ein ICE über das Ortsgleis von Duisburg nach Düsseldorf kennt z.B.
keinen Halt in Düsseldorf Flughafen laut Fahrplan.
Man bekäme also Wolfsburg anderswo mit anderen Mitteln hin.
Ralph A. Schmid, dk5ras
2018-10-25 09:55:19 UTC
Antworten
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Post by Helmut Barth
Die wenigsten Tf, die mit mehr als 10km/h fahren, interessieren sich für
nicht ausreichende Brückengeländer oder unbefestigte Randwege. Wenn man
tatsächlich soweit wäre, während der Fahrt nach Randwegen und
Brückengeländern schauen zu müssen (Brand/Evakuierung), sind andere
Fahrplanangaben längst irrelevant, so dass eine simple Umschaltung auf
Tastendruck genügte... aber dieser Ansatz ist, gerne zugegeben, viel zu
Pragmatisch um eine Chance auf Realisierung zu haben.
Da sagst was. Die Hinweise mit den Brückengeländern und Randwegen
schienen an manchen Strecken der beherrschende Bestandteil, der das
Ding erst zu dem Monster aufblähte, als das es sich darstellte.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Marc Haber
2018-10-30 08:45:54 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Helmut Barth
Die wenigsten Tf, die mit mehr als 10km/h fahren, interessieren sich für
nicht ausreichende Brückengeländer oder unbefestigte Randwege. Wenn man
tatsächlich soweit wäre, während der Fahrt nach Randwegen und
Brückengeländern schauen zu müssen (Brand/Evakuierung), sind andere
Fahrplanangaben längst irrelevant, so dass eine simple Umschaltung auf
Tastendruck genügte... aber dieser Ansatz ist, gerne zugegeben, viel zu
Pragmatisch um eine Chance auf Realisierung zu haben.
Da sagst was. Die Hinweise mit den Brückengeländern und Randwegen
schienen an manchen Strecken der beherrschende Bestandteil, der das
Ding erst zu dem Monster aufblähte, als das es sich darstellte.
Das könnte man geschwindigkeitsabhängig lösen: Bei Unterschreiten von
50 km/h wird umgeschaltet, oder man macht ein Symbol für
"Brückengeländer innerhalb des Bremswegs defekt" und eins für "Randweg
inneralb des Bremswegs unzureichend", und wenn der Tf das genauer
haben will, dann drückt er auf das Symbol. Sind Geländer und Wege ok,
wird das Symbol nicht gezeigt.

Grüße
Marc
--
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Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
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Helmut Barth
2018-10-30 11:06:48 UTC
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Salut!
Post by Marc Haber
Das könnte man geschwindigkeitsabhängig lösen: Bei Unterschreiten von
50 km/h wird umgeschaltet, oder man macht ein Symbol für
"Brückengeländer innerhalb des Bremswegs defekt" und eins für "Randweg
inneralb des Bremswegs unzureichend", und wenn der Tf das genauer
haben will, dann drückt er auf das Symbol. Sind Geländer und Wege ok,
wird das Symbol nicht gezeigt.
Du bist hier die perfekte Inkarntion des allgegenwärtigen
Technikwahnsinns. Ein zu niedriges Brückengeländer kann man hübsch
schwarz-gelb anpinseln und schon wissen alle: "Hoppla, da muss man
aufpassen". Kein Text, kein Symbol, keine weitere Information nötig.
Egal ob Tf, Zub, Polizei oder zu evakuierende Reisende. Und schon ist
man alle Brückengeländereinträge los.

Bleiben noch unzulängliche Randwege, die natürlich nicht ganz so
einfach zu kennzeichnen sind. Aber das muss dem Tf weder automatisch
noch geschwindigkeitsabhängig angezeigt werden:

-wenn er bei v>0 absteigen will, hat er sicher ganz andere Sorgen, als
nachzuschauen ob der Randweg aus- oder unzureichend befestigt ist. Das
ginge zumindest mir so...

- in vmtl. 99,9% der Fälle will er auch bei v=0 nicht absteigen
(Verkehrs-, Betriebs- oder Signalhalte).

- folglich genügte ein Verzeichnis aller unzureichenden Randwege
sortiert nach Strecken, dass man dann einsieht, wenn man es wirklich
_braucht_. Dort könnte man sicherheitshalber auch die Brückengeländer
mit reinpacken, weil die vlt. mal übersprüht oder verschmutzt werden
könnten. Da das alles Daten sind, die sich über lange Zeit kaum ändern,
täte es dafür wirklich eine simple Tabelle, die man tatsächlich im
Ebu-Gerät hinterlegen und ggf. automatisch aktualisieren könnte. Das
muss weder im Fahrplan angezeigt, noch irgendwie automatisiert
integriert werden können.

Bei aller Liebe zu technischen Lösungen sollte man immer auch mal
überlegen, ob man die gerade in Arbeit befindliche wirklich (so)
_braucht_. Technischer Overkill ist nämlich keine Lösung sondern ein,
inzwischen sehr sehr großes, Problem.

Grüßle, Helmut
U***@web.de
2018-10-30 11:16:28 UTC
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Post by Helmut Barth
- in vmtl. 99,9% der Fälle will er auch bei v=0 nicht absteigen
(Verkehrs-, Betriebs- oder Signalhalte).
Alleinbremsprobe? Oder sind die (mittlerweile?) zwingend zweimännig
durchzuführen

Gruß, ULF
Helmut Barth
2018-10-31 02:26:34 UTC
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Salut!
Post by U***@web.de
Post by Helmut Barth
- in vmtl. 99,9% der Fälle will er auch bei v=0 nicht absteigen
(Verkehrs-, Betriebs- oder Signalhalte).
Alleinbremsprobe? Oder sind die (mittlerweile?) zwingend zweimännig
durchzuführen
Das dürfte von den 0,1% die übrig bleiben neben Pinkeln, Heißläufer
suchen, feste Bremse suchen und Ladung(ssicherung) kontrollieren
bestimmt ein halbes Prozentchen ausmachen.

Wir reden ja von sowas wie dem Regelbetrieb. Und da macht man seine
Alleinbremsprobe in einem Bahnhof, wo die Dienstwege bekannt, beleuchtet
und Gefahrstellen gekennzeichnet sind.

Ist das ausnahmsweise nicht der Fall (da dürften wir in den 0,x
Promillebereich kommen) ist, und das ist mein Punkt, ganz sicher
ausreichend Zeit, die Unterlagen gezielt einzusehen um sich über solche
Gefahrstellen zu informieren. Ständige Präsenz solcher Informationen ist
nur Platz- und Aufmerksamkeitsverschwendung.

Grüßle, Helmut
Ralph A. Schmid, dk5ras
2018-10-31 15:18:02 UTC
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Post by Helmut Barth
Ständige Präsenz solcher Informationen ist
nur Platz- und Aufmerksamkeitsverschwendung.
Dsa ist der Punkt, diese Informationsflut ist kontraproduktiv. Ob nun
nach Methode Marc oder Methode Helmut, hat beides sein Für und Wieder,
aber immer im Blickfeld braucht man das nicht.


-ras
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Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
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Marc Haber
2018-11-02 15:39:02 UTC
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Post by Helmut Barth
Post by Marc Haber
Das könnte man geschwindigkeitsabhängig lösen: Bei Unterschreiten von
50 km/h wird umgeschaltet, oder man macht ein Symbol für
"Brückengeländer innerhalb des Bremswegs defekt" und eins für "Randweg
inneralb des Bremswegs unzureichend", und wenn der Tf das genauer
haben will, dann drückt er auf das Symbol. Sind Geländer und Wege ok,
wird das Symbol nicht gezeigt.
Du bist hier die perfekte Inkarntion des allgegenwärtigen
Technikwahnsinns.
Jein. Ich bin hier insbesondere ein lösungsorientiert denkender
Mensch, der versucht, dieselbe Information in besser verdaulicher Form
darzubieten.

Dass die beste Information eine ist, die man den Leuten nicht direkt
unter die Nase hält, sondern nur dann, wenn sie benötigt wird, bleibt
von meinem Lösungsvorschlag unbenommen; für eine derartige Überlegung
fehlt mir sowohl das theoretische Wissen über das Regelwerk als auch
die praktische Erfahrung über dessen Anwendung.
Post by Helmut Barth
Ein zu niedriges Brückengeländer kann man hübsch
schwarz-gelb anpinseln und schon wissen alle: "Hoppla, da muss man
aufpassen". Kein Text, kein Symbol, keine weitere Information nötig.
Egal ob Tf, Zub, Polizei oder zu evakuierende Reisende. Und schon
man alle Brückengeländereinträge los.
Für FAchleute geht das, sobald da Fahrgäste durchlaufen nicht mehr.
Post by Helmut Barth
Bleiben noch unzulängliche Randwege, die natürlich nicht ganz so
einfach zu kennzeichnen sind. Aber das muss dem Tf weder automatisch
-wenn er bei v>0 absteigen will, hat er sicher ganz andere Sorgen, als
nachzuschauen ob der Randweg aus- oder unzureichend befestigt ist. Das
ginge zumindest mir so...
- in vmtl. 99,9% der Fälle will er auch bei v=0 nicht absteigen
(Verkehrs-, Betriebs- oder Signalhalte).
Und wenn eine schnelle Evakuierung des Zugs angesagt ist?
Post by Helmut Barth
Bei aller Liebe zu technischen Lösungen sollte man immer auch mal
überlegen, ob man die gerade in Arbeit befindliche wirklich (so)
_braucht_. Technischer Overkill ist nämlich keine Lösung sondern ein,
inzwischen sehr sehr großes, Problem.
Richtig.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
U***@web.de
2018-11-02 16:10:31 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Helmut Barth
Post by Marc Haber
Das könnte man geschwindigkeitsabhängig lösen: Bei Unterschreiten von
50 km/h wird umgeschaltet, oder man macht ein Symbol für
"Brückengeländer innerhalb des Bremswegs defekt" und eins für "Randweg
inneralb des Bremswegs unzureichend", und wenn der Tf das genauer
haben will, dann drückt er auf das Symbol. Sind Geländer und Wege ok,
wird das Symbol nicht gezeigt.
Du bist hier die perfekte Inkarntion des allgegenwärtigen
Technikwahnsinns.
Ein zu niedriges Brückengeländer kann man hübsch
schwarz-gelb anpinseln und schon wissen alle: "Hoppla, da muss man
aufpassen". Kein Text, kein Symbol, keine weitere Information nötig.
Egal ob Tf, Zub, Polizei oder zu evakuierende Reisende. Und schon
man alle Brückengeländereinträge los.
Für FAchleute geht das, sobald da Fahrgäste durchlaufen nicht mehr.
Letztere haben die Bahnsteige und deren Zuwegungen zu benutzen.
Helmut Barth
2018-11-02 16:22:22 UTC
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Salut!
Post by U***@web.de
Post by Marc Haber
Post by Helmut Barth
Ein zu niedriges Brückengeländer kann man hübsch
schwarz-gelb anpinseln und schon wissen alle: "Hoppla, da muss man
aufpassen". Kein Text, kein Symbol, keine weitere Information nötig.
Egal ob Tf, Zub, Polizei oder zu evakuierende Reisende. Und schon
man alle Brückengeländereinträge los.
Für FAchleute geht das, sobald da Fahrgäste durchlaufen nicht mehr.
Letztere haben die Bahnsteige und deren Zuwegungen zu benutzen.
Das ist der Grundsatz. Der Brand neulich auf der Schnellfahrstrecke
hat aber gezeigt, dass das eben nicht immer möglich ist. Die
allermeisten Menschen dürften mit schwarz-gelbem Gefahranstrich vertraut
sein und für diejenigen die es nicht sind ist ja noch das Zugpersonal
da, das in so einer Situation selbstverständlich mal nachschaut, was zur
aktuellen und jetzt wichtigen Position an Informationen vorhanden ist.

Es ist IMHO nur überflüssig, diese Information permanent im Blick zu
haben, da man sie eben so gut wie nie braucht. Da reicht es, damit
vertraut zu sein, die Information dann abzurufen, wenn man sie wirklich
_braucht_ (oder beim Training, damit das dann auch funktioniert)

Grüßle, Helmut
U***@web.de
2018-11-02 18:51:05 UTC
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Moin,
Post by Helmut Barth
Post by U***@web.de
Post by Marc Haber
Post by Helmut Barth
Ein zu niedriges Brückengeländer kann man hübsch
schwarz-gelb anpinseln und schon wissen alle: "Hoppla, da muss man
aufpassen". Kein Text, kein Symbol, keine weitere Information nötig.
Egal ob Tf, Zub, Polizei oder zu evakuierende Reisende. Und schon
man alle Brückengeländereinträge los.
Für FAchleute geht das, sobald da Fahrgäste durchlaufen nicht mehr.
Letztere haben die Bahnsteige und deren Zuwegungen zu benutzen.
Das ist der Grundsatz. Der Brand neulich auf der Schnellfahrstrecke
hat aber gezeigt, dass das eben nicht immer möglich ist.
Dann aber wird hoffentlich das Gleis benachbart dem Geländer
oder gar beide gesperrt.
Post by Helmut Barth
Die
allermeisten Menschen dürften mit schwarz-gelbem Gefahranstrich vertraut
sein und für diejenigen die es nicht sind ist ja noch das Zugpersonal
da, das in so einer Situation selbstverständlich mal nachschaut, was zur
aktuellen und jetzt wichtigen Position an Informationen vorhanden ist.
Der Zugführer schaut dann beim Tf aufs Display?

So ganz will mir das nicht einleuchten.

Gruß, ULF
Helmut Barth
2018-11-03 16:02:45 UTC
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Salut!
Post by U***@web.de
Der Zugführer schaut dann beim Tf aufs Display?
Die aktuelle Regelung ist sogar noch krasser: Er befragt den Tf, der
dann für den Zub aufs Display des Tabletts schaut, wo die La angezeigt
werden sollte. Krank, ne?
Post by U***@web.de
So ganz will mir das nicht einleuchten.
In der Tat. Man könnte so eine Datei auch den Zubs auf das Tablett
packen. Nur damit das auch offline Verfügbbar wäre. Das würde ich auch
so gehandhabt sehen wollen, wenn man Geländer und Randwege in eine
eigene Datei, statt in die digitale La, packt. Wird aber wohl nicht
passieren, da man dann zwei .pdf braucht um zwischen gedruckt/digital zu
unterscheiden... aber man mag die Zubs ja aktuell schon nicht mehr mit
einer digitalen La belasten. Oder die Bahn mit dem Zeitwert für die
tägliche Aktualisierung. Oder irgendsowas.

Grüßle, Helmut
Holger Koetting
2018-11-04 13:26:12 UTC
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Post by Marc Haber
Und wenn eine schnelle Evakuierung des Zugs angesagt ist?
Dann spielt die Frage, ob das Brückengeländer nun 3 cm zu
niedrig ist, keine Rolle mehr. Entweder die Gefahr (oder
das Gefahrenpotential) außerhalb des Zuges ist größer, dann
bleiben die Leute drin. Wird sie drinnen größer, dann - und
nur dann - raus.
Das ist ein Punkt, den die Freiheitsberaubungsjünger bei
ihrer Polterei gerne übersehen.

Gruß,

Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: ***@gmx.de
Homepage: http://www.strassenbahn-darmstadt.de
Reinhard Greulich
2018-10-18 20:44:46 UTC
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Post by Paul Muster
Hm, doch schon jetzt.
Heise und du merken es nur erst jetzt.

- R.
--
70086
~=@=~
U***@web.de
2018-10-19 06:25:39 UTC
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Post by Reinhard Greulich
Post by Paul Muster
Hm, doch schon jetzt.
Heise und du merken es nur erst jetzt.
Und Du Blitzmerker hast uns früher an der Nachricht teilhaben lassen.
Dafür vielen Dank.
Ralph A. Schmid, dk5ras
2018-10-19 12:08:17 UTC
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Permalink
Post by U***@web.de
Und Du Blitzmerker hast uns früher an der Nachricht teilhaben lassen.
Dafür vielen Dank.
Hat er denn eine Bringschuld?


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
U***@web.de
2018-10-19 15:11:54 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by U***@web.de
Und Du Blitzmerker hast uns früher an der Nachricht teilhaben lassen.
Dafür vielen Dank.
Hat er denn eine Bringschuld?
Sagen wir, er möge sich halt nicht beschweren, wenn es ein anderer
nachholt.
Reinhard Greulich
2018-10-20 12:25:39 UTC
Antworten
Permalink
Post by U***@web.de
Sagen wir, er möge sich halt nicht beschweren, wenn es ein anderer
nachholt.
Nachholt, aha. Ich weiß nicht, wie oft wir über die Segnungen und
Wirrungen bahneigener Telekommunikation hier in den letzten Jahren
diskutiert haben. Und dann kommt einer, der alle diese Diakussionen
mitlesen konnte, und nutzt einen Artikel eines Fachmagazins
(allerdings nicht bahn-fachlich) zum Bahnbashing, wie man es von ihm
kennt. Ein Lesen des verlinkten Artikels hätte für weitere Aufklärung
sorgen können. Hint: die erwähnten 80 Apps und die ebenfalls erwähnten
15 Neuentwicklungen pro Jahr lassen darauf schließen, dass das schon
das eine oder andere Jahr läuft...

Geschenkt.

- R.
--
70086
~=@=~
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