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RB: Abenteuer Deutsche Bahn
(zu alt für eine Antwort)
Jan Marco Funke
2018-03-18 11:01:17 UTC
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Heute berichte ich über eines der letzten Abenteuer unserer Zeit: Einer
Fahrt mit der DB Fernverkehr AG an einem Tag, an dem die Bahn mit
eigentlich normalem Winterwetter mal wieder ganz schwer zu kämpfen
hatte. Und das selbst weit abseits der direkt vom Wintereinbruch
betroffenen Regionen. Gestern am 17.03.2018.

Geplant war auf der Hinfahrt folgende Verbindung:

Gütersloh ab 07:07 - Hannover an 08:18 IC 2445
Hannover ab 08:46 - Würzburg an 11:34 ICE 91

Es ging schon sofort beim ersten Zug los mit den Problemen: IC 2445, ein
Dosto IC 2 von Köln nach Dresden, hatte wegen technischer Störung am Zug
+45. Ja reißt denn die Pannenserie beim IC 2 gar nicht ab? Gefühlt ist
von diesen Banenenzügen jeder zweite unpünktlich, nicht selten fallen
sie sogar ganz aus und müssen mit einem einstöckigen Ersatzzug gefahren
werden. Früher waren Dosto aus Görlitz mal sehr zuverlässige Fahrzeuge.
Warum ist das heute nicht mehr so? Steckt da zu viel störanfällige
Technik und Software drin, oder was ist das Problem des IC 2?

Die Frage war nun warten oder auf eine alternative Verbindung
ausweichen? Ich entschied mich für letzteres, so war noch eine
pünktliche Ankunft in Würzburg möglich. Mit einem pünktlichen RE bin ich
nach Herford gefahren und ab da mit dem ICE Köln - Berlin nach Hannover.
Normalerweise hält der in Bielefeld, aber wegen Brückenbauarbeiten war
Herford der Ersatzhalt für Bielefeld. Dieser ICE erreichte Herford sogar
pünktlich und Hannover mit +8 so gegen 8:36.

So gegen 8:44 fuhr in Hannover ein verspäteter ICE 4 nach Stuttgart ein,
drei Minuten später folgte schon der ICE 91. Der ICE 4 stand jedoch eine
ganze Zeit mit offenen Türen in Hannover am Bahnsteig, warum weiß ich
nicht. Irgendwann fuhr er dann doch noch ab und wir mit +7 im
Blockabstand direkt hinterher. Parallel fuhr auf dem Gegengleis auch ein
Entlastungs-IC mit unmodernisierten IC-Wagen nach München aus, bespannt
mit einer 120. Es dauerte nicht lange, da wurde der IC langsamer, weil
er uns vorlassen musste.

Die +7 wurden bis Fulda konstant gehalten, es wurde auf der SFS aber
auch erstaunlich trödelig gefahren, selten über 200, oft sogar nur 180.
Keine Ahnung, ob das am ICE 4 vor uns lag, oder ob noch andere Züge vor
uns waren.

Ab Fulda kam dann der eigentliche Anlass für meine Fahrt: Die Umleitung
wegen Bauarbeiten über die Altstrecke Flieden - Jossa - Burgsinn. Die
Strecke fehlte mir bisher noch, die war ich noch nie gefahren. Und im
ICE macht es natürlich mehr Spaß als in einer schnöden RB mit Halt
überall. Was soll ich sagen? Wie erwartet eine landschaftlich
ausgesprochen schöne Strecke, allerdings wegen der schwierigen
Topographie recht langsam, deshalb wurde seinerzeit dort ja auch eine
Schnellfahrstrecke gebaut. Die Strecke führt oft hoch am Hang entlang
mit schönen Ausblicken ins Tal. Auch Kurven und Tunnels gibt es nicht zu
knapp.

In Burgsinn wurde zurück auf die SFS gewechselt und Würzburg immerhin
pünktlich erreicht. Auf der Umleitungsstrecke hatte es also etwas Puffer
im Fahrplan. Sehr gut!

Die Rückfahrt war so geplant:

Würzburg ab 14:49 - Hannover an 17:32 ICE 536/586
Hannover ab 18:40 - Minden an 19:10 IC 140
Minden ab 19:28 - Gütersloh an 20:07 RE

Aber es sollte alles ganz anders kommen. In Würzburg ging es noch
pünktlich los und nochmal über die Altbaustrecke, diesmal auf der
anderen Seite am Fenster sitzend. Perfekt! Kassel wurde noch pünktlich
erreicht, aber nicht verlassen! Erste Durchsage, kurz nach der Ankunft:
In Kassel wechselt der Lokführer, aber die Ankunft des neuen Lokführers
verzögert sich. Wann es weiter geht, wisse man noch nicht. Nächste
Durchsage nach etwa 5 Minuten: In etwa 20 Minuten werde der neue
Lokführer eintreffen. Nächste Durchsage, etwa 10 Minuten später: Durch
das Unwetter in Ost- und Norddeutschland seien die Personaleinsatzpläne
leider durcheinander gekommen, nun sei ein Bereitschaftslokführer auf
dem Weg zu uns, es werde aber noch eine ganze Stunde (!) dauern, bis es
weiter geht.

Da habe ich kurz überlegt, ob ich vielleicht auf den in 10 Minuten
fahrenden RE 11 nach Hamm ausweichen sollte, oder ob ich im ICE warte.
Aber es war ja noch recht früh am Tag und mit ICE-Fahrkarte zwei Stunden
Quietschie fahren macht nun auch keinen Spaß. Gerade als der Quietschie
abfuhr, kam dann die ernüchternde Durchsage: Bitte alle schnell
aussteigen, dieser ICE endet heute in Kassel, es kommt kein neuer
Lokführer. Der Zug soll leer weggefahren und abgestellt werden. Der
Bahnsteig in Kassel füllte sich gut, in einer voll besetzten
Doppeltraktion ICE 2 sitzen ja doch einige Leute. Mit einem einzigen Zug
werden die nicht alle wegzubekommen sein. Nach etwa 15, vielleicht auch
20 Minuten auf dem kalten zugigen Bahnsteig kamen dann fast zeitgleich
zwei verspätete Züge nach Hamburg, einmal IC 2370 und ICE 72. Im ICE 72
waren laut Hafas aber nur noch wenige Plätze frei, deshalb habe ich
lieber den IC genommen. Nachdem die überzähligen Stehgäste nach
eindringlicher Aufforderung der Zugchefin per Lautsprecherdurchsage
wieder ausgestiegen waren, ist der nach 10 - 15 Minuten Halt in Kassen
dann auch als erster Zug vorgefahren, wurde in Göttingen aber vom ICE 72
überholt.

Ankunft in Hannover um 18:50 Uhr, vier Stunden Fahrzeit von Würzburg
nach Hannover wegen drei Schneeflocken, da hat sich DB Fernverkehr mal
wieder selbst übertroffen. Und über eine Stunde Aufenthalt in Hannover
hat noch nicht mal gereicht, um meinen Anschluss zu bekommen. Soll ich
nächstes mal bei jedem Umstieg zwei Stunden einplanen, oder was ratet
ihr mir?

Ich habe dann ab Hannover um 19:31 ICE 844 nach Bielefeld genommen, was
aber nicht so eine gute Idee war. Der fährt samstags nur einteilig (mit
einem ICE 2 Halbzug) und war zu 200% gefüllt. Das könnte ein Zug sein,
bei dem man vielleicht generell überlegen sollte, ob man den nicht immer
und regulär in Doppeltraktion fährt. Allerdings waren gestern sicher
nicht wenige an Bord, die ein ähnliches Schicksal wie ich erfahren
hatten. Eine Frau erzählte zum Beispiel, mit einem IC aus Dresden
gekommen zu sein, der Hannover mit 2 Stunden Verspätung erreichte.
Normalerweise hätte der noch bis Köln weiter fahren sollen, aufgrund der
hohen Verspätung hat die DB den Zug dann aber in Hannover enden lassen...

Ankunft in Gütersloh genau mit einer Stunde Verspätung um 21:07 statt
20:07 Uhr. Wenn man die Stunde Aufenthalt in Hannover noch abzieht,
waren es eigentlich sogar zwei Stunden Verspätung. Langweilig wird es
mit der DB im Moment nie, das war jetzt meine sechste Fahrt in Folge,
die mit +60 oder mehr geendet hat.

Wann und wohin man im RIS auch schaut, lange Suchen muss man nie, um
verspätete oder teils sogar stark verspätete Fernzüge zu finden. Und das
selbst an Tagen ohne Schnee oder das, was die DB mittlerweile für ein
Unwetter hält. Das ist doch nicht mehr normal! Wann und wie soll das
jemals besser werden? Mit besser meine ich nicht, dass es an Tagen mit
perfektem Wetter mal einige Tage am Stück halbwegs planmäßig läuft,
sondern auch bei etwas schlechterem Wetter noch. Dass bei der Bahn im
Moment so der Wurm drin ist, macht mich traurig. Zumal mit schneller
Besserung wohl nicht zu rechnen sein wird. Unter Grube ist leider nichts
besser geworden, es ist genauso schlecht geblieben, wie es unter Mehdorn
schon geworden ist. Da hat Lutz IMHO eine Mammutaufgabe vor sich, diesen
Scherbenhaufen zu kitten, der ihm hinterlassen wurde. Alleine wird er
das nicht schaffen können, da müsste schon Hilfe vom Eigentümer kommen.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Marc Haber
2018-03-18 12:08:20 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Heute berichte ich über eines der letzten Abenteuer unserer Zeit: Einer
Fahrt mit der DB Fernverkehr AG an einem Tag, an dem die Bahn mit
eigentlich normalem Winterwetter mal wieder ganz schwer zu kämpfen
hatte. Und das selbst weit abseits der direkt vom Wintereinbruch
betroffenen Regionen
Gegen Dein Trauerspiel war mein +60 mit Fahrgastinfo-Fail zwischen
Brügge und Meinerzhagen ja ein Spaziergang.
Post by Jan Marco Funke
Wann und wohin man im RIS auch schaut, lange Suchen muss man nie, um
verspätete oder teils sogar stark verspätete Fernzüge zu finden. Und das
selbst an Tagen ohne Schnee oder das, was die DB mittlerweile für ein
Unwetter hält. Das ist doch nicht mehr normal! Wann und wie soll das
jemals besser werden? Mit besser meine ich nicht, dass es an Tagen mit
perfektem Wetter mal einige Tage am Stück halbwegs planmäßig läuft,
sondern auch bei etwas schlechterem Wetter noch. Dass bei der Bahn im
Moment so der Wurm drin ist, macht mich traurig. Zumal mit schneller
Besserung wohl nicht zu rechnen sein wird. Unter Grube ist leider nichts
besser geworden, es ist genauso schlecht geblieben, wie es unter Mehdorn
schon geworden ist. Da hat Lutz IMHO eine Mammutaufgabe vor sich, diesen
Scherbenhaufen zu kitten, der ihm hinterlassen wurde. Alleine wird er
das nicht schaffen können, da müsste schon Hilfe vom Eigentümer kommen.
Ich kann dem nur zustimmen.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Reinhard Greulich
2018-03-18 12:29:12 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Fahrgastinfo-Fail
Genau. Gegen das Wetter ist schwer was zu machen, gegen die Folgen des
Ausfalles eines Knotens wie Leipzig (wegen Bauzustand?) auch nicht so
leicht, aber die Fahrgastinformation wäre mit vergleichsweise wenig
Aufwand so aufzustellen, dass den Reisenden wirklich geholfen wird mit
den Informationen, die es gibt. Das wird einfach vernachlässigt und
das ist schlecht.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Andreas Barth
2018-03-18 12:22:21 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Dass bei der Bahn im
Moment so der Wurm drin ist, macht mich traurig. Zumal mit schneller
Besserung wohl nicht zu rechnen sein wird. Unter Grube ist leider nichts
besser geworden, es ist genauso schlecht geblieben, wie es unter Mehdorn
schon geworden ist. Da hat Lutz IMHO eine Mammutaufgabe vor sich, diesen
Scherbenhaufen zu kitten, der ihm hinterlassen wurde. Alleine wird er
das nicht schaffen können, da müsste schon Hilfe vom Eigentümer kommen.
Volle Zustimmung.

Eines der Hauptprobleme ist die mangelnde Kritikfähigkeit des
Unternehmens gesamthaft (ganz explizit: es gibt durchaus Mitarbeiter,
die hier vorbildlich sind - aber in Summe ist das Unternehmen so).
Probleme werden geleugnet, nicht gelöst. Und da geht es gar nicht um
die grossen Dinge, sondern gerade im alltäglichen. Das ist eine
Unternehmenskulturfrage, und die Verschlossenheit wird von einigen
nachwievor gefördert. Da fällt mir quasi jeden Tag was neues auf wo
man sich denke sollte "wie kann das nur". Seien es
Fahrkartenkontrolleure die viel zu rüde umgehen; eine neue
Infovitrine, die 2,5 Jahre zum Aufbau braucht;
Fluchtwegausschilderungen in Bauzäune (erst nach massiver EBA-Drohung
abgestellt); Aufzüge in "Reparatur" wo das einzige was sich ändert der
geplante Fertigstellungzeitpunkt ist; etc etc.

Ob der Kulturwandel gelingt, das ist eine spannende Herausforderung.
Sonst wird es mehr Geld (das sicher nötig ist) auch nicht lösen.



Viele Grüße,
Andi
U***@web.de
2018-03-18 14:29:18 UTC
Permalink
Moin,
Post by Andreas Barth
Aufzüge in "Reparatur" wo das einzige was sich ändert der
geplante Fertigstellungzeitpunkt ist; etc etc.
Es gab da mal ein Trauerspiel kurz nach Einweihung
in Idar-Oberstein, wo sich nach Ewigkeiten herausstellte,
die Stromversorgung sei unterdimensioniert gewesen...

Gruß, ULF
Marc Haber
2018-03-18 18:02:12 UTC
Permalink
Post by Andreas Barth
Da fällt mir quasi jeden Tag was neues auf wo
man sich denke sollte "wie kann das nur". Seien es
Fahrkartenkontrolleure die viel zu rüde umgehen
Jo. Gestern im ICE ist zwei Reihen weiter im ICE Mannheim - Frankfurt
Flughafen mit einem Sparpreis für den parallel fahrenden
(verspäteten?) ICE Mannheim - Frankfurt Hbf beanstandet worden. Die
Zugbegleiterin hat den Fahrgast dann zwar ohne weitere Scherereien
weiterfahren lassen, aber selbst meine Frau sagte ganz von sich aus zu
mir: "Mann, die war aber unfreundlich, sowas in einem Serviceberuf
geht eigentlich nicht".

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Andreas Barth
2018-03-18 18:10:11 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Post by Andreas Barth
Da fällt mir quasi jeden Tag was neues auf wo
man sich denke sollte "wie kann das nur". Seien es
Fahrkartenkontrolleure die viel zu rüde umgehen
Jo. Gestern im ICE ist zwei Reihen weiter im ICE Mannheim - Frankfurt
Flughafen mit einem Sparpreis für den parallel fahrenden
(verspäteten?) ICE Mannheim - Frankfurt Hbf beanstandet worden. Die
Zugbegleiterin hat den Fahrgast dann zwar ohne weitere Scherereien
weiterfahren lassen, aber selbst meine Frau sagte ganz von sich aus zu
mir: "Mann, die war aber unfreundlich, sowas in einem Serviceberuf
geht eigentlich nicht".
Ich bezog mich auf einen Fall hier wo Kontrolleure in der S-Bahn einen
Fahrgast am Aussteigen gehindert haben und dann nach Verlassen des
Geltungsbereichs dadurch eine Nacherhebung gemacht haben. Oder der
Rentnerin, die angeblich zu langsam war im Rausholen der Fahrkarte.
Und diverser anderer Fälle.

Da ist etwas grundlegend faul im Umgang. Anders ist diese Häufung kaum
erklärbar.


Viele Grüße,
Andi
U***@web.de
2018-03-18 18:13:32 UTC
Permalink
Moin,
Post by Andreas Barth
Ich bezog mich auf einen Fall hier wo Kontrolleure in der S-Bahn einen
Fahrgast am Aussteigen gehindert haben und dann nach Verlassen des
Geltungsbereichs dadurch eine Nacherhebung gemacht haben.
Die Rentnerin möge an die Staatsanwaltschaft
schreiben oder schreiben lassen.

Gruß, ULF
Andreas Barth
2018-03-18 18:25:47 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Post by Andreas Barth
Ich bezog mich auf einen Fall hier wo Kontrolleure in der S-Bahn einen
Fahrgast am Aussteigen gehindert haben und dann nach Verlassen des
Geltungsbereichs dadurch eine Nacherhebung gemacht haben.
Die Rentnerin möge an die Staatsanwaltschaft
schreiben oder schreiben lassen.
Das war nicht die Rentnerin. Und wenig überraschend wird das
möglicherweise nicht konsequenzenlos bleiben.

Aber: Bei sowas sollte ein Unternehmen _extrem_ hellhörig werden. Und
das passiert eher nicht.


Viele Grüße,
Andi
Helmut Barth
2018-03-18 18:49:14 UTC
Permalink
Salut!
Post by Andreas Barth
Da ist etwas grundlegend faul im Umgang. Anders ist diese Häufung kaum
erklärbar.
Doch, schon. Früher biste in den Schuhladen gegangen und wolltest
Treter kaufen, da gab es Verkäufer mit gutem Augenmass und solche, die
pampig wurden, wenn man seine Größe nicht genau wusste. Es gab Leute an
der Kinokasse, die 20-jährige mit Bart in einen Ü16 Film nicht
reingelassen haben, weil sie keinen Ausweis dabeihatten und es gibt auch
heute noch überall unfreundliche Menschen an solchen Plätzen. Das
einzige was sich geändert hat ist, dass heute jeder der sowas erlebt das
auch medial verbreiten kann.

In den 70ern gab es hier einen Fahrdienstleiter, der auch Fahrkarten
verkaufen durfte. Mit der Einführung der S-Bahn '78 wurde dessen
Aufgabengebiet nach und nach eingeschränkt und die Automaten übernahmen.
Der eine Kollege war freundlich und hat auch schon mal vor der Tür am
Automaten gezeigt, wie die Omma zur Fahrkarte kommt und der andere hat
sich auf "Gibts nur noch am Automaten" beschränkt und sich weggedreht.
U***@web.de
2018-03-18 18:58:38 UTC
Permalink
Moin,
Post by Helmut Barth
Post by Andreas Barth
Da ist etwas grundlegend faul im Umgang. Anders ist diese Häufung kaum
erklärbar.
Doch, schon.
Sind vielleicht die Bewerberzahlen geringer, so daß
fast jeder genommen wird, der nach Papierform annähernd
auf die Stelle paßt und nicht gleich im Vorstellungsgespräch
rumböbelt?
Post by Helmut Barth
Früher biste in den Schuhladen gegangen und wolltest
Treter kaufen, da gab es Verkäufer mit gutem Augenmass und solche, die
pampig wurden, wenn man seine Größe nicht genau wusste. Es gab Leute an
der Kinokasse, die 20-jährige mit Bart in einen Ü16 Film nicht
reingelassen haben, weil sie keinen Ausweis dabeihatten und es gibt auch
heute noch überall unfreundliche Menschen an solchen Plätzen. Das
einzige was sich geändert hat ist, dass heute jeder der sowas erlebt das
auch medial verbreiten kann.
Man kann es aber auch seit jeher schreiben.

Man kann die Einrichtung auch meiden, aber
es ist nicht jedermanns Sache, dann in der nächsten
Stadt das Kino mit dem passenden Film aufzusuchen.

Oder man braucht die neuen Schuhe so dringend, daß
man den Laden nicht ohne verlasen mag.

Gruß, ULF
Helmut Barth
2018-03-18 19:01:12 UTC
Permalink
Salut!
Post by Andreas Barth
Da ist etwas grundlegend faul im Umgang. Anders ist diese Häufung kaum
erklärbar.
Doch, schon. Früher biste in den Schuhladen gegangen und wolltest
Treter kaufen, da gab es Verkäufer mit gutem Augenmass und solche, die
pampig wurden, wenn man seine Größe nicht genau wusste. Es gab Leute an
der Kinokasse, die 20-jährige mit Bart in einen Ü16 Film nicht
reingelassen haben, weil sie keinen Ausweis dabeihatten und es gibt auch
heute noch überall unfreundliche Menschen an solchen Plätzen. Das
einzige was sich geändert hat ist, dass heute jeder der sowas erlebt das
auch medial verbreiten kann.

In den 70ern gab es hier einen Fahrdienstleiter, der auch Fahrkarten
verkaufen durfte. Mit der Einführung der S-Bahn '78 wurde dessen
Aufgabengebiet nach und nach eingeschränkt und die Automaten übernahmen.
Der eine Kollege war freundlich und hat auch schon mal vor der Tür am
Automaten gezeigt, wie die Omma zur Fahrkarte kommt und der andere hat
sich auf "Gibts nur noch am Automaten" beschränkt und sich weggedreht.

Früher hat man im einen Fall "Danke" gesagt und im anderen "Arschloch"
gedacht. Heute vergisst man das erste, weil es einfach so erwartet wird
und postet das zweite dafür weltweit in social Media. Und beides
charakterisiert unsere Gesellschaft: Man erhöht die Erwartungshaltung
immer weiter und drischt auf jene die ihr dann, egal aus welchen
Gründen, nicht gerecht werden mit allem was man hat ein.

Leider machen sich die Leute, die am lautesten über schlechtes
Benehmen schreien, oft selbst keine Gedanken um ihren Auftritt und
darüber wie ihr Verhalten auf jene wirkt die mit ihnen zu tun haben. Das
gilt allerdings, und das möchte ich nicht beschönigen, für beide Seiten.
Und social media, mit seinen überaus unterdurchschnittlichen
Umgangsformen, trägt sicher nicht dazu bei, dass das besser wird.

Grüßle, Helmut

(sorry, erster Post ging zu früh los ;) )
Andreas Barth
2018-03-18 19:17:09 UTC
Permalink
Post by Helmut Barth
Leider machen sich die Leute, die am lautesten über schlechtes
Benehmen schreien, oft selbst keine Gedanken um ihren Auftritt und
darüber wie ihr Verhalten auf jene wirkt die mit ihnen zu tun haben. Das
gilt allerdings, und das möchte ich nicht beschönigen, für beide Seiten.
Und social media, mit seinen überaus unterdurchschnittlichen
Umgangsformen, trägt sicher nicht dazu bei, dass das besser wird.
Mit dem allen hast du natürlich recht.

Trotzdem bemerke ich schon Unterschiede: Die gesellschaftlichen
Rahmenbedingungen sind für alle gleich. Trotzdem machen die einen
Unternehmen mehr und die anderen weniger draus. Und das hat auch viel
damit zu tun "wie höre ich den Leuten zu, die sich kritisch äußern".
Und "kann das Unternehmen mit Kritik umgehen". Natürlich gibt es in
jeder Firma Leute, die immer konstruktiv sind. Und welche, die es
niemals sind. Aber es gibt auch viele, die sich einfach am
wahrgenommenen Bild orientieren. Und das ist - leider - zumindest hier
in der Gegend bei der DB sehr negativ. (Und gar nicht soweit weg bei
der Südostbayernbahn (auch DB) deutlich positiver. Soviel zum Thema
Unternehmenskultur.)



Viele Grüße,
Andi
Mark Obrembalski
2018-03-18 19:41:03 UTC
Permalink
Post by Andreas Barth
Trotzdem bemerke ich schon Unterschiede: Die gesellschaftlichen
Rahmenbedingungen sind für alle gleich. Trotzdem machen die einen
Unternehmen mehr und die anderen weniger draus. Und das hat auch viel
damit zu tun "wie höre ich den Leuten zu, die sich kritisch äußern".
Und "kann das Unternehmen mit Kritik umgehen".
Wobei da dann viele auch nur den Kunden wortreich zu umschmeicheln
suchen, ohne an dem zugrundeliegenden Problem was zu ändern. Da hat man
bei der Bahn immerhin wenigstens in härteren Fällen noch die
Fahrgastrechte, mit denen man wirklich Geld zurückverlangen kann. Wenn
man die kennt, wird das bei der Bahn auch meiner Erfahrung nach
unproblematisch umgesetzt. Nur kennt sie leider lange nicht jeder. Erst
neulich stand ich nach einem nicht erreichten Anschluss zusammen mit zwei
anfangs ziemlich verärgerten Mitreisenden am Bahnhof. Nachdem ich ihnen
erklärt habe, wie sie sich jetzt 25 % des Fahrpreises zurückholen können,
waren sie eigentlich ganz guter Dinge. Die Bahn sollte das wirklich aktiv
bewerben.

Gruß,
Mark
Andreas Barth
2018-03-18 19:54:05 UTC
Permalink
Post by Mark Obrembalski
Post by Andreas Barth
Trotzdem bemerke ich schon Unterschiede: Die gesellschaftlichen
Rahmenbedingungen sind für alle gleich. Trotzdem machen die einen
Unternehmen mehr und die anderen weniger draus. Und das hat auch viel
damit zu tun "wie höre ich den Leuten zu, die sich kritisch äußern".
Und "kann das Unternehmen mit Kritik umgehen".
Wobei da dann viele auch nur den Kunden wortreich zu umschmeicheln
suchen, ohne an dem zugrundeliegenden Problem was zu ändern.
Sicherlich auch. Aber man kann ja auch die Ergebnisse beurteilen. Und
da schafft das eine Unternehmen die Hälfte der unterirdischen Station
am Hauptbahnhof gut umzubauen, mit guter Beschilderung. Und das andere
legt Stolperfallen auf den Boden, braucht viel länger und muss erst
durch massive Mittel gehindert werden, Fluchtwege in gesperrte Abgänge
auszuweisen. Das bringt einem schon zum Nachdenken.
Post by Mark Obrembalski
Da hat man
bei der Bahn immerhin wenigstens in härteren Fällen noch die
Fahrgastrechte, mit denen man wirklich Geld zurückverlangen kann.
Beim lokalen städtischen Dienstleister gibt es übrigens relativ
gesehen deutlich mehr.
Post by Mark Obrembalski
Wenn
man die kennt, wird das bei der Bahn auch meiner Erfahrung nach
unproblematisch umgesetzt. Nur kennt sie leider lange nicht jeder.
Und im Nahverkehr gibt es quasi nix. Zumindest im Verbundtarif.



Viele Grüße
Andi
Olaf Titz
2018-03-20 18:13:59 UTC
Permalink
Post by Mark Obrembalski
neulich stand ich nach einem nicht erreichten Anschluss zusammen mit zwei
anfangs ziemlich verärgerten Mitreisenden am Bahnhof. Nachdem ich ihnen
erklärt habe, wie sie sich jetzt 25 % des Fahrpreises zurückholen können,
waren sie eigentlich ganz guter Dinge. Die Bahn sollte das wirklich aktiv
Wenn das der typische Kunde ist, dann braucht man sich über das
Verhalten der DB gar nicht mehr zu wundern. :-(

Ich vermute dringend, dass die FGR-Erstattungen in Summe weniger
Kosten verursachen, als eine saubere Betriebsführung mit dem obersten
Ziel der zuverlässigen und möglichst pünktlichen Beförderung aller
Fahrgäste. Und dass der DB-Vorstand das ggf. schon durchkalkuliert
hat.

Olaf
--
***@inka.de <URL:http://sites.inka.de/~bigred/>

I do know that "kfs" is too much of a random collection of consonants.
Looks like something out of an IBM architecture manual. -- Linus Torvalds
U***@web.de
2018-03-19 08:04:49 UTC
Permalink
Moin nochmal,
Post by Helmut Barth
Post by Andreas Barth
Da ist etwas grundlegend faul im Umgang. Anders ist diese Häufung kaum
erklärbar.
Doch, schon. Früher biste in den Schuhladen gegangen und wolltest
Treter kaufen, da gab es Verkäufer mit gutem Augenmass und solche, die
pampig wurden, wenn man seine Größe nicht genau wusste. Es gab Leute an
der Kinokasse, die 20-jährige mit Bart in einen Ü16 Film nicht
reingelassen haben, weil sie keinen Ausweis dabeihatten und es gibt auch
heute noch überall unfreundliche Menschen an solchen Plätzen. Das
einzige was sich geändert hat ist, dass heute jeder der sowas erlebt das
auch medial verbreiten kann.
In den 70ern gab es hier einen Fahrdienstleiter, der auch Fahrkarten
verkaufen durfte. Mit der Einführung der S-Bahn '78 wurde dessen
Aufgabengebiet nach und nach eingeschränkt und die Automaten übernahmen.
Der eine Kollege war freundlich und hat auch schon mal vor der Tür am
Automaten gezeigt, wie die Omma zur Fahrkarte kommt und der andere hat
sich auf "Gibts nur noch am Automaten" beschränkt und sich weggedreht.
Früher hat man im einen Fall "Danke" gesagt und im anderen "Arschloch"
gedacht. Heute vergisst man das erste, weil es einfach so erwartet wird
und postet das zweite dafür weltweit in social Media. Und beides
charakterisiert unsere Gesellschaft: Man erhöht die Erwartungshaltung
immer weiter und drischt auf jene die ihr dann, egal aus welchen
Gründen, nicht gerecht werden mit allem was man hat ein.
Leider machen sich die Leute, die am lautesten über schlechtes
Benehmen schreien, oft selbst keine Gedanken um ihren Auftritt und
darüber wie ihr Verhalten auf jene wirkt die mit ihnen zu tun haben.
Vielleicht wirke ich manchmal etwas schroff, wenn ich schroff
angesprochen werde, aber wenn ich beim Besteigen eines Busses
einer Stadt-Umland-Linie an einer innerstädtischen Haltestelle,
an der kontrollierter Einstieg in Busse dieser Linie(n)
nicht stattzufinden hat, vom Fahrer am Arm gepackt werde,
bevor auch nur das erste Wort gefallen ist, dann läuft
etwas verkehrt.

Und nein, es war nicht frühmorgens, nach mir wollten
auch noch Leute in den Bus, und ich hatte mich angeschickt,
zwecks Vermeidung von Haltezeitüberschreitung durchzugehen,
ohne einen Plausch des Typs

"Einen wunderschönen Tag, Herr Busfahrer"

gestartet zu haben.

Gruß, ULF
Olaf Titz
2018-03-20 18:09:13 UTC
Permalink
Post by Andreas Barth
Ich bezog mich auf einen Fall hier wo Kontrolleure in der S-Bahn einen
Fahrgast am Aussteigen gehindert haben und dann nach Verlassen des
Geltungsbereichs dadurch eine Nacherhebung gemacht haben. Oder der
Strafanzeige wegen Freiheitsberaubung und Falschbeschuldigung wäre
eigentlich die angemessene Reaktion. Nur "eigentlich" deswegen, weil
es dann trotzdem keine Möglichkeit gibt, gegen den Verkehrsbetrieb
(oder seinen Sub-sub-unternehmer) vorzugehen, wenn dieser den Täter
daraufhin nicht feuert.
Post by Andreas Barth
Da ist etwas grundlegend faul im Umgang. Anders ist diese Häufung kaum
erklärbar.
Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung: Fangprämien. Eine
offensichtlichere Illustration des Begriffs "Sittenwidrigkeit" ist
schwer zu finden, aber solange niemand bereit ist, notfalls bis zum
BGH dagegen vorzugehen, müssen wir wohl damit leben. :-(

Olaf
--
***@inka.de <URL:http://sites.inka.de/~bigred/>

"Mein Verhältnis zu Holland ist gut, weil da meine Freundin herkommt. Aber das
ist Liebe. Fußball - das ist etwas anders." -- Deutscher Fan (BR, 2010-06-13)
Jan Marco Funke
2018-03-18 18:45:47 UTC
Permalink
Post by Andreas Barth
Eines der Hauptprobleme ist die mangelnde Kritikfähigkeit des
Unternehmens gesamthaft (ganz explizit: es gibt durchaus Mitarbeiter,
die hier vorbildlich sind - aber in Summe ist das Unternehmen so).
Probleme werden geleugnet, nicht gelöst. Und da geht es gar nicht um
die grossen Dinge, sondern gerade im alltäglichen. Das ist eine
Unternehmenskulturfrage, und die Verschlossenheit wird von einigen
nachwievor gefördert. Da fällt mir quasi jeden Tag was neues auf wo
man sich denke sollte "wie kann das nur". Seien es
Fahrkartenkontrolleure die viel zu rüde umgehen;
Da sprichst du mir aus der Seele. Bei meiner letzten Fahrt bin ich von
einer Zubine ziemlich bestimmt und in patzigem Tonfall drauf
angesprochen worden, warum ich mir nach dem Anschlussverlust am
Servicepoint nicht die Zugbindung hätte aufheben lassen. Hätte ich das
gemacht, hätte ich den Zug auch noch verpasst und wäre erst noch eine
Stunde weiter gekommen war darauf meine Antwort, was dann auch
akzeptiert wurde. Normalerweise hole ich mir diese Freigaben aber nie,
braucht man ja auch nicht, auf Onlinetickets steht das ja sogar drauf.

Gestern in Hannover hatte ich reichlich Zeit, da bin ich Spaßeshalber
zum Servicepoint gegangen, um mir die Freigabe zu holen und wurde wieder
belehrt. Diese Freigaben würden sie gar nicht mehr machen, die Zub
könnten alle Verspätungen online nachschauen und das wäre doch völlig
unnötig. In diesem Unternehmen weiß wirklich die rechte Hand nicht, was
die linke tut und viele wirken einfach nur schlecht geschult. Dass der
Kunde König ist oder man bei der Bahn überhaupt ein Kunde ist, merkt man
leider noch nicht bei jedem Mitarbeiter mit Kundenkontakt. Bei manch
einem fühlt man sich noch als Beförderungsfall.

Aber anders zum Beispiel im völlig überfüllten ICE 844 von Hannover nach
Bielefeld, die Zugchefin hatte trotz der Überfüllung beste Laune und
versuchte das auch an die genervten Fahrgäste weiter zu geben. Denn so
wie man in den Wald hinein ruft, schallt es meistens auch wieder heraus.
Aber das manch einem Zub im Fernverkehr die gute Laune vergeht, wenn er
ständig das Elend an der Front miterlebt, ist andererseits auch
verständlich.
U***@web.de
2018-03-18 18:52:51 UTC
Permalink
Moin,
Post by Jan Marco Funke
Post by Andreas Barth
Da fällt mir quasi jeden Tag was neues auf wo
man sich denke sollte "wie kann das nur". Seien es
Fahrkartenkontrolleure die viel zu rüde umgehen;
Da sprichst du mir aus der Seele.
Und in den Zeitungen gehen Kampagnen gegen die ach so
unfreundlichen Fahrgäste, deretwegen die Sicherheitsbegleiter
nun Kampftraining machten.

Die mag es zwar auch geben, aber...
Post by Jan Marco Funke
Bei meiner letzten Fahrt bin ich von
einer Zubine ziemlich bestimmt und in patzigem Tonfall drauf
angesprochen worden, warum ich mir nach dem Anschlussverlust am
Servicepoint nicht die Zugbindung hätte aufheben lassen.
Da hätte ich die ersten beiden Male nichts geantwortet,
beim dritten Mal:

"Machen Sie Ihre Arbeit!"

Gruß, ULF
Till Kinstler
2018-03-20 13:40:35 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Post by Andreas Barth
Eines der Hauptprobleme ist die mangelnde Kritikfähigkeit des
Unternehmens gesamthaft (ganz explizit: es gibt durchaus Mitarbeiter,
die hier vorbildlich sind - aber in Summe ist das Unternehmen so).
Probleme werden geleugnet, nicht gelöst. Und da geht es gar nicht um
die grossen Dinge, sondern gerade im alltäglichen. Das ist eine
Unternehmenskulturfrage, und die Verschlossenheit wird von einigen
nachwievor gefördert. Da fällt mir quasi jeden Tag was neues auf wo
man sich denke sollte "wie kann das nur". Seien es
Fahrkartenkontrolleure die viel zu rüde umgehen;
Da sprichst du mir aus der Seele.
Das geht auch ganz ohne Störungen oder anderes Ungemach: In Berlin am
"Experimentierbahnhof" mit allem 4.0[1] Südkreuz gibt es auf Bahnsteig
3/4 ja diese innovativen Wagenstandsanzeiger-Displays. Leider scheint
niemand berechtigt oder befähigt zu sein, den Dingern neue Daten zu
geben, denn ziemlich genau seit letztem Fahrplanwechsel sind sie außer
Betrieb und zeigen nur noch Stand-Werbebilder von Bahnens (nicht dass
sie vorher gut und einfach funktioniert hätten, wie ihre Urahnen auf
Papier[2]).
Neben diesen Displays hängt deswegen nun in den üblichen
Bahnsteigvitrinen ein papierener Hinweis, dass die Displays leider außer
Betrieb seien und sich die Wagenstandsanzeiger in den
Bahnsteigabschnitten A und E befänden. In den Abschnitten A und E stehen
bei manchen Zügen die Zugenden, andere reichen gar nicht bis dahin (z.B.
7-teilige ICE-T). Sie sind also wirklich nicht zentral auf dem Bahnsteig
gelegen und nicht in der Nähe der Bahnsteigzugänge. Geht man da nun hin,
findet man tatsächlich die ausgehängten Wagenstandsanzeiger und nur dort
- und die hängen in genau so einer Vitrine wie die, in denen neben den
außer Betrieb befindlichen Displays die Hinweise auf diese
Wagenstandsanzeiger hängen. Ist das Frust bei der Arbeit, die zu so
etwas führt? Da muss sich ja jemand richtig Mühe gemacht haben, um das
so zu verbocken...

Grüße,
Till

[*]
<https://www.deutschebahn.com/file/de/11883440/snrX5FYvNUFi9TTu0Dg2dGoykZ4/12534412/data/FactSheet19_Experimentierbahnhof.pdf>,
einige der Features sind z.B. hier beschrieben:
<https://www.zugreiseblog.de/bahn-kundeninformationssystem-bahnhof-der-zukunft/>
[2] Im Gegensatz zum Versprechen in dem Artikel, zeigten die digitalen
Wagenstandsanzeiger falsch gereihte Züge gerne auch mal richtigrum -
also falsch - an. Und besonders doof war, dass die Züge zur planmäßigen
Abfahrtszeit von der Anzeige verschwanden, auch wenn sie erst mit
Verspätung kamen. Nutzte man also die Verspätung (die man ja dank all
der Digitalisierung kannte) z.B. zu einer Shopping-Tour im Bahnhof (was
ja ganz im Interesse von DB StuS ist) und kam dann erst zur realen
Abfahrtszeit auf den Bahnsteig, war der Wagenstandsanzeiger für diesen
Zug leider schon weg...
U***@web.de
2018-03-20 14:55:37 UTC
Permalink
Post by Till Kinstler
Nutzte man also die Verspätung (die man ja dank all
der Digitalisierung kannte) z.B. zu einer Shopping-Tour im Bahnhof (was
ja ganz im Interesse von DB StuS ist) und kam dann erst zur realen
Abfahrtszeit auf den Bahnsteig, war der Wagenstandsanzeiger für diesen
Zug leider schon weg...
Damit paßt man sich in etwa dem Flugverkehr an:

Auch wenn die Schüssel garantiert mindestens fünf
Stunden später abfliegt, kann Deine Mitnahme
verfallen, wenn Du fünf Stunden später am
Check-in erscheinst.

Gruß, ULF
Reinhard Greulich
2018-03-18 12:26:24 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Dass bei der Bahn im
Moment so der Wurm drin ist, macht mich traurig.
Hättest du den Flieger genommen, wärest du gar nicht erst losgeflogen.
Aber die dürfen das ja.

- R.
--
70086
~=@=~
U***@web.de
2018-03-18 14:29:46 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Jan Marco Funke
Dass bei der Bahn im
Moment so der Wurm drin ist, macht mich traurig.
Hättest du den Flieger genommen, wärest du gar nicht erst losgeflogen.
Aber die dürfen das ja.
Danke für das Gebrabbel zum Sonntag.
Reinhard Greulich
2018-03-18 16:44:06 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Danke für das Gebrabbel zum Sonntag.
Hat dich einer gefragt?

- R.
--
70086
~=@=~
U***@web.de
2018-03-18 18:06:35 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by U***@web.de
Danke für das Gebrabbel zum Sonntag.
Hat dich einer gefragt?
Wenn Du glaubst, ich bräuchte für meinen Dank
Deine Erlaubnis, dann bist Du ein noch größerer
Knallkopf, als ich bislang dachte.
Jan Marco Funke
2018-03-18 18:56:43 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Post by Reinhard Greulich
Post by Jan Marco Funke
Dass bei der Bahn im
Moment so der Wurm drin ist, macht mich traurig.
Hättest du den Flieger genommen, wärest du gar nicht erst losgeflogen.
Aber die dürfen das ja.
Danke für das Gebrabbel zum Sonntag.
Ich glaube, Reinhards Problem ist, dass er die Bahnprivatisierung und
besonders Mehdorns radikale Trimmung der Bahn ausschließlich auf
Wirtschaftlichkeit immer noch ganz toll findet. Dass das alles aber nur
kurzzeitig getragen hat und das ganze Kartenhaus nun krachend zusammen
bricht, damit hat er ein ideologisches Problem. Wie sagte Oliver Schnell
immer so schön: "Weil nicht sein darf, was nicht sein kann."

@Rheinhard: Stimmts, oder habe ich mit der Analyse Recht?
Marc Haber
2018-03-18 19:44:01 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
@Rheinhard: Stimmts, oder habe ich mit der Analyse Recht?
Als jemand der Reinhard persönlich kennt, glaube ich nicht dass Du
Recht damit hast.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Reinhard Greulich
2018-03-18 19:49:08 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Ich glaube, Reinhards Problem ist, dass er die Bahnprivatisierung und
besonders Mehdorns radikale Trimmung der Bahn ausschließlich auf
Wirtschaftlichkeit immer noch ganz toll findet.
Falsch. Und seit fast zehn Jahren überholt.
Post by Jan Marco Funke
Dass das alles aber nur
kurzzeitig getragen hat und das ganze Kartenhaus nun krachend zusammen
bricht, damit hat er ein ideologisches Problem.
Das ideologische Problem scheinen mir eher diejenigen zu haben, die
das seit zehn Jahren vorhersagen, ohne dass es herbeigeredet werden
konnte.

- R.
--
70086
~=@=~
Jan Marco Funke
2018-03-19 08:26:48 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Jan Marco Funke
Ich glaube, Reinhards Problem ist, dass er die Bahnprivatisierung und
besonders Mehdorns radikale Trimmung der Bahn ausschließlich auf
Wirtschaftlichkeit immer noch ganz toll findet.
Falsch. Und seit fast zehn Jahren überholt.
Dann mal Butter bei die Fische: Bist du mit dem eigenwirtschaftlichen
Fernverkehr in Deutschland zufrieden oder siehst du irgendwelche
Defizite, die der Eigentümer der DB abstellen sollte?
Post by Reinhard Greulich
Post by Jan Marco Funke
Dass das alles aber nur
kurzzeitig getragen hat und das ganze Kartenhaus nun krachend zusammen
bricht, damit hat er ein ideologisches Problem.
Das ideologische Problem scheinen mir eher diejenigen zu haben, die
das seit zehn Jahren vorhersagen, ohne dass es herbeigeredet werden
konnte.
Mehr Fahrzeug- und Personalreserven würden IMHO gerade im Winter schon
helfen, den Betrieb etwas stabiler und weniger Chaotisch zu betreiben.
Vermutlich sind gerade dann, wenn vermehrt Züge wegen Eis und Schnee die
Grätsche machen und vor der Reparatur noch abgetaut werden müssen, auch
die Werkstattkapazitäten zu sehr auf Kante genäht.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Reinhard Greulich
2018-03-19 22:31:22 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Bist du mit dem eigenwirtschaftlichen
Fernverkehr in Deutschland zufrieden oder siehst du irgendwelche
Defizite, die der Eigentümer der DB abstellen sollte?
Bin ich durchaus, wenngleich ich als Vielnutzer natürlich sofort
Defizite benennen könnte, bei deren Behebung ich noch zufriedener
wäre. Spontan fallen mir dabei jetzt "ggf. reserviert" wie auch die
Fahrgastinformation in Störungslagen ein.
Post by Jan Marco Funke
Mehr Fahrzeug- und Personalreserven würden IMHO gerade im Winter schon
helfen, den Betrieb etwas stabiler und weniger Chaotisch zu betreiben.
Vermutlich sind gerade dann, wenn vermehrt Züge wegen Eis und Schnee die
Grätsche machen und vor der Reparatur noch abgetaut werden müssen, auch
die Werkstattkapazitäten zu sehr auf Kante genäht.
Nun muss man dir nicht erklären, dass eine Fahrzeug- und
Personalreserve für den Winter natürlich auch im Sommer da ist, ohne
dann wirklich Verwendung zu finden. Beim Personal könnte man das durch
mehr "Hire and fire", zu Deutsch Zeitverträgen, lösen, was uns den
herrschenden Personalmangel nicht nur bei der Bahn allerdings
eingebrockt hat. Die überzähligen Fahrzeuge nehmen die Hersteller
allerdings nicht zurück und ihre Abschreibung tickt weiter. Da muss
man die Bahn nicht für den Börsengang aufhübschen, ein normaler
Kaufmann erkennt genauso, dass die Bemessung von Reserven sich nur
sehr begrenzt an den wenigen Spitzen im Jahr orientieren kann.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Martin Ebert
2018-03-20 01:22:49 UTC
Permalink
Da muss man die Bahn nicht für den Börsengang aufhübschen, ein
normaler Kaufmann erkennt genauso, dass die Bemessung von Reserven
sich nur sehr begrenzt an den wenigen Spitzen im Jahr orientieren
kann.
Das Problem haben viele öffentliche Dienstleister auch, nehmen wir
beispielhaft Regenwasserkanäle. Ein 10jähriges Ereignis "100 Liter
pro Quadratmeter pro Stunde" wird nicht mehr dimensioniert. Dann
läuft es halt aus den Gullys raus.

Bei Der Bahn besteht allerdings der Eindruck, dass im Grunde
gar keine Reserve kalkuliert ist - derzeit.

Das Leipzig-Beispiel war ja schon bezeichnend: Der angeblich
modernste Knoten Deutschlands macht die Lichter aus, wenn es
mal mit Ostwind eher überschaubar schneit.

Es hat ja nicht einmal mehr zu Umleitungen gereicht. Und die
wären mit jetzigem Wissen durchaus möglich gewesen.

Mt
Ralph A. Schmid, dk5ras
2018-03-20 08:25:05 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Bei Der Bahn besteht allerdings der Eindruck, dass im Grunde
gar keine Reserve kalkuliert ist - derzeit.
Eher "nicht vorhanden", wegen Fehlkalkulationen im Vorfeld und wegen
Lieferverzögerungen seitens der Hersteller. Daß Reserve blöd rumsteht
wird eh nicht passieren, Urlaubszeit, Ferienzeit, höherer
Wartungsbedarf im Winter, man braucht immer paar Joker-Fahrzeuge.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
U***@web.de
2018-03-20 08:36:36 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Jan Marco Funke
Mehr Fahrzeug- und Personalreserven würden IMHO gerade im Winter schon
helfen, den Betrieb etwas stabiler und weniger Chaotisch zu betreiben.
Vermutlich sind gerade dann, wenn vermehrt Züge wegen Eis und Schnee die
Grätsche machen und vor der Reparatur noch abgetaut werden müssen, auch
die Werkstattkapazitäten zu sehr auf Kante genäht.
Nun muss man dir nicht erklären, dass eine Fahrzeug- und
Personalreserve für den Winter natürlich auch im Sommer da ist, ohne
dann wirklich Verwendung zu finden. Beim Personal könnte man das durch
mehr "Hire and fire", zu Deutsch Zeitverträgen, lösen, was uns den
herrschenden Personalmangel nicht nur bei der Bahn allerdings
eingebrockt hat. Die überzähligen Fahrzeuge nehmen die Hersteller
allerdings nicht zurück
Man fährt Sommertouristen bzw. man gibt den
Fernverkehrspersonalen Urlaub in den Sommerferien...
Jan Marco Funke
2018-03-20 08:43:01 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Jan Marco Funke
Mehr Fahrzeug- und Personalreserven würden IMHO gerade im Winter schon
helfen, den Betrieb etwas stabiler und weniger Chaotisch zu betreiben.
Vermutlich sind gerade dann, wenn vermehrt Züge wegen Eis und Schnee die
Grätsche machen und vor der Reparatur noch abgetaut werden müssen, auch
die Werkstattkapazitäten zu sehr auf Kante genäht.
Nun muss man dir nicht erklären, dass eine Fahrzeug- und
Personalreserve für den Winter natürlich auch im Sommer da ist, ohne
dann wirklich Verwendung zu finden. Beim Personal könnte man das durch
mehr "Hire and fire", zu Deutsch Zeitverträgen, lösen, was uns den
herrschenden Personalmangel nicht nur bei der Bahn allerdings
eingebrockt hat. Die überzähligen Fahrzeuge nehmen die Hersteller
allerdings nicht zurück und ihre Abschreibung tickt weiter.
In der Schweiz hält man alte abgeschriebene Fahrzeuge als
Betriebsreserve vor. Hier war schon öfter zu lesen, dass als Ersatzzüge
für ausgefallene ICE regelmäßig die ältesten Wagen ohne Klima fahren,
welche die SBB auftreiben konnte. Und mit dem vorgehaltenen
Personalreserven fährt man regelmäßig pünktliche Ersatzzüge, wenn
planmäßige Züge größere Verspätung haben.

Ich weiß, die DB hält auch alte Fahrzeuge als Reserve vor. Aber auch
genug? Und warum ist die Ausfallquote der regulären Fahrzeuge so
verdammt hoch? Wenn man im http://www.ice-treff.de sieht, was momentan
täglich an Ersatzzügen unterwegs ist und was an Ausfällen zu verzeichnen
ist, finde ich das enorm viel.

Vor allem würde ich einfach nur gerne mal wieder eine Fahrt erleben, bei
der alles pünktlich und störungsfrei läuft. Dieses Jahr hatte ich das
Vergnügen noch nicht. Bei jeder Fahrt gab es meist technische Probleme,
die zu Verspätungen und Anschlussverlusten geführt haben.
Post by Reinhard Greulich
Da muss
man die Bahn nicht für den Börsengang aufhübschen, ein normaler
Kaufmann erkennt genauso, dass die Bemessung von Reserven sich nur
sehr begrenzt an den wenigen Spitzen im Jahr orientieren kann.
Bürgerbahn oder Börsenwahn, das ist die Frage. Ich bin für ersteres.
Auch wenn Bahnfahren dann vielleicht etwas teurer wird und man nicht
mehr für 20 Euro von Hamburg nach München kommt. Aber das muss ja auch
nicht sein. Genau wie auch der Billigfliegerwahn eingedämmt gehört.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Helmut Barth
2018-03-20 11:26:14 UTC
Permalink
Salut!
[..]. Beim Personal könnte man das durch
mehr "Hire and fire", zu Deutsch Zeitverträgen, lösen [..]
Die DB sucht derzeit irgendwie um die 19.000 neue Mitarbeiter. Der
Punkt der nicht zu lesen war: Das schwierige ist nicht das Suchen,
sondern das Finden. Mit mehr "hire and fire" wandern gute Leute einfach
in Bereiche ab, wo sie einen Tacken mehr Stabilität für ihre
Lebensplanung finden. Oder ein paar Euro mehr für gleiche Bedingungen
bekommen. Dann geht nach dem zweiten fire das hire eben ins Leere, weil
man, mit Blick auf die Betriebssicherheit, nicht einfach jeden, der
keinen Job hat einstellen kann und will.

Grüßle, Helmut
Martin Ebert
2018-03-21 17:50:38 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Nun muss man dir nicht erklären, dass eine Fahrzeug- und
Personalreserve für den Winter natürlich auch im Sommer da ist, ohne
dann wirklich Verwendung zu finden.
Im derzeitigen Zustand Der Bahn habe ich nicht die geringste
Sorge, dass die großzügiger bemessene Reserve auch im Sommer
Verwendung findet.
Post by Reinhard Greulich
Beim Personal könnte man das durch mehr "Hire and fire", zu Deutsch
Zeitverträgen, lösen
Polit-Agitation. Real ist dann Zeit für Schulungen, aber auch
für den Abbau von Überstunden, die reichlich anfallen. Und
dann hat ein Lokführer oder Zugführer mal 6 Wochen am Stück
Urlaub - das ist doch nicht schlimm. Solche Lösungen werden
nur durch den in Deutschland üblichen allgemeinen Neid
verhindert.

Mt
Andreas Neumann
2018-03-18 17:33:22 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Jan Marco Funke
Dass bei der Bahn im
Moment so der Wurm drin ist, macht mich traurig.
Hättest du den Flieger genommen, wärest du gar nicht erst losgeflogen.
Aber die dürfen das ja.
Wie kommst du auf so ein Dummgelaber? Ich bin geflogen und pünktlich
angekommen.
Der Tunnelblick ist wohl pathologisch.
Andreas Barth
2018-03-18 18:08:02 UTC
Permalink
Post by Andreas Neumann
Post by Reinhard Greulich
Post by Jan Marco Funke
Dass bei der Bahn im
Moment so der Wurm drin ist, macht mich traurig.
Hättest du den Flieger genommen, wärest du gar nicht erst losgeflogen.
Aber die dürfen das ja.
Wie kommst du auf so ein Dummgelaber? Ich bin geflogen und pünktlich
angekommen.
Der Tunnelblick ist wohl pathologisch.
Wäre es zuviel verlangt, dich zu bitten, dich eines normalen
Spracheausdrucks zu befleissigen? Oder gibt es zwingende Gründe für
die eher beleidigenden Worte?


Viele Grüße,
Andi
Andreas Neumann
2018-03-18 19:05:05 UTC
Permalink
Post by Andreas Barth
Wäre es zuviel verlangt, dich zu bitten, dich eines normalen
Spracheausdrucks zu befleissigen?
Bin ich dir speziell auf die Füsse getreten oder teilst du dir nur die
Scheuklappen mit deinem Freund?
Ich jedenfalls sehe derzeit keinen Grund, nicht den höflichen Umgang mit dir
zu pflegen.
Post by Andreas Barth
Viele Grüße,
Dito.
Helmut Barth
2018-03-18 19:28:13 UTC
Permalink
Salut!
Post by Andreas Neumann
Wie kommst du auf so ein Dummgelaber? Ich bin geflogen und pünktlich
angekommen.
Andere nicht. Habe gerade auf Facebook von einem Autoren gelesen, der
von Köln/Bonn nach Leipzig zur Buchmesse wollte, nach Ankündigung von 10
Minuten kreisen wegen vereister Landebahn 30 Minuten später nach Berlin-
Tegel umgeleitet wurde. Verweis auf Busersatzverkehr ignoriert und mit
dem Zug eine Odyssee hingelegt. Schuld ist natürlich die Bahn, wenn man
den Anteil von Flug/Zug im Posting und die detailreiche Schilderung von
diversen Zügen und Bahnhöfen vergleicht.

Grüßle, Helmut
Reinhard Greulich
2018-03-18 19:50:21 UTC
Permalink
Post by Andreas Neumann
Wie kommst du auf so ein Dummgelaber? Ich bin geflogen und pünktlich
angekommen.
Der Tunnelblick ist wohl pathologisch.
Andere nicht. Und wenn du meinst, dass du deshalb beleidigend werden
musst, dann viel Spaß in der Wohngemeinschaft.

Ohne Gruß
--
Post by Andreas Neumann
<o(((°>
Marc Haber
2018-03-18 18:02:48 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Jan Marco Funke
Dass bei der Bahn im
Moment so der Wurm drin ist, macht mich traurig.
Hättest du den Flieger genommen, wärest du gar nicht erst losgeflogen.
Aber die dürfen das ja.
Ich finde Jan Marcos Kritik absolut angebracht und zutreffend.

Grüße
Marc
--
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Reinhard Greulich
2018-03-18 19:57:22 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Ich finde Jan Marcos Kritik absolut angebracht und zutreffend.
Ohne die näheren Umstände der Sperrung in Leipzig zu kennen, und ich
erinnere mich noch an keine Darstellung derselben, möchte ich nicht
voreilig sein und von "Versagen" oder gar "Totalversagen" sprechen.
Das gilt ausdrücklich nicht für die Fahrgastinformation - da kann man
mal mit Hinweis auf das Chaos im Einzelfall versagen, aber das ist
offenbar inzwischen der Regelfall und damit ist da definitiv der Wurm
drin.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Paul Muster
2018-03-18 21:21:01 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Marc Haber
Ich finde Jan Marcos Kritik absolut angebracht und zutreffend.
Ohne die näheren Umstände der Sperrung in Leipzig zu kennen, und ich
erinnere mich noch an keine Darstellung derselben, möchte ich nicht
voreilig sein und von "Versagen" oder gar "Totalversagen" sprechen.
Schlau machen ist dir zuviel Aufwand, aber mitreden willst du?

Troll dich.


ofG Paul
Reinhard Greulich
2018-03-18 22:03:39 UTC
Permalink
Post by Paul Muster
Schlau machen ist dir zuviel Aufwand, aber mitreden willst du?
Bin halt nicht so ein Depp wie du.

- R.
--
70086
~=@=~
Ralph A. Schmid, dk5ras
2018-03-20 08:26:44 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Ohne die näheren Umstände der Sperrung in Leipzig zu kennen, und ich
erinnere mich noch an keine Darstellung derselben, möchte ich nicht
voreilig sein und von "Versagen" oder gar "Totalversagen" sprechen.
Ich sehe da schon ein gewisses Versagen. Ich war vor Ort und habe den
Schnee gesehen. Lachhaft, damit muß man fertigwerden. Freilich, Wind,
angetaut und wieder gefroren, aber das muß drin sein, damit ist nun
mal im Winter zu rechnen.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Ralf Gunkel
2018-03-20 19:16:38 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Reinhard Greulich
Ohne die näheren Umstände der Sperrung in Leipzig zu kennen, und ich
erinnere mich noch an keine Darstellung derselben, möchte ich nicht
voreilig sein und von "Versagen" oder gar "Totalversagen" sprechen.
Ich sehe da schon ein gewisses Versagen. Ich war vor Ort und habe den
Schnee gesehen. Lachhaft, damit muß man fertigwerden. Freilich, Wind,
angetaut und wieder gefroren, aber das muß drin sein, damit ist nun
mal im Winter zu rechnen.
Danke. Sehe ich auch so.
Meine Jungs haben (zusamnen mit anderen Fachlinien) das WE auch mit der
weiterziehenden Schneefront gekämpft als die hier ankam.
Ja, nicht Störungsfrei und ab und hat es auch mal gedauert weil sich just
die Weichen dann muckten wenn die Truppen in der anderen Ecke waren. Aber
gefahren wurde.

Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist gelebte Paranoia. Und das ist gut so." Dirk Möbius in
deb*
Ralph A. Schmid, dk5ras
2018-03-22 07:35:32 UTC
Permalink
Post by Ralf Gunkel
Danke. Sehe ich auch so.
Meine Jungs haben (zusamnen mit anderen Fachlinien) das WE auch mit der
weiterziehenden Schneefront gekämpft als die hier ankam.
Ja, nicht Störungsfrei und ab und hat es auch mal gedauert weil sich just
die Weichen dann muckten wenn die Truppen in der anderen Ecke waren. Aber
gefahren wurde.
Sagt keiner was, wenn deswegen mal ein Zug +20 hat, aber im Prinzip
der Verkehr klappt. Wenn ich an Essen damals denke, war es 2011 oder
2012? Da hatten die auch überraschend 20cm Schnee, es drehte sich
quasi nix mehr, keine Busse, keine Müllabfuhr, keine Straßenbahnen -
aber die DB fuhr. Nicht immer pünktlich, doch man kam recht gut
weiter. Wir haben in der Woche da geurlaubt, waren direkt vor Ort.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Martin Ebert
2018-03-21 17:59:00 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Reinhard Greulich
Ohne die näheren Umstände der Sperrung in Leipzig zu kennen, und
ich erinnere mich noch an keine Darstellung derselben, möchte ich
nicht voreilig sein und von "Versagen" oder gar "Totalversagen"
sprechen.
Ich sehe da schon ein gewisses Versagen. Ich war vor Ort und habe
den Schnee gesehen. Lachhaft, damit muß man fertigwerden. Freilich,
Wind, angetaut und wieder gefroren, aber das muß drin sein, damit ist
nun mal im Winter zu rechnen.
Für exakt diese Aussage bin ich hier von geneigter Seite
richtig übel angemacht worden.

Dabei wohne ich in der Region und hatte die Verhältnisse
hautnah. Das war nicht wirklich ungewöhnliches Wetter, das
war sibirischer Winter in Ansätzen, das kommt mehrmals im
Jahrzehnt vor. Diesmal in Ansätzen nur.

Der MDR konnte (ich schrieb es schon) die Vollsperrung L/Hbf
auch nicht glauben und hatte sofort ein Kamerateam zum Hbf
geschickt. Es gibt ja mehrere sehr lange Bahnsteige, die
hatten das Team ganz nach vorn geschickt und filmten mal
über das Vorfeld: Schneeverwehungen? Pahh - gar keine da.

Anfangs argumentierte Die Bahn noch mit den Schneeverwehungen,
das hat man am nächsten Tag dann aber gelassen.

Mt
Ralph A. Schmid, dk5ras
2018-03-22 07:38:18 UTC
Permalink
Post by Martin Ebert
Für exakt diese Aussage bin ich hier von geneigter Seite
richtig übel angemacht worden.
Es gibt hier auch immer mal die Neigung, alles unreflektiert als
Bahnbashing abzutun. Hat ja auch Gründe, gibt hier ja schon paar so ne
Nasen. Aber in so einem Fall kann ich echt nur sagen, sorry DB, das
habt ihr ganz mächtig gewaltig verkackt. Und ich war eben auch in der
Gegend, wie Du sagst, solches Wetter ist nicht alltäglich, kommt aber
schon mal vor.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Jan Marco Funke
2018-03-22 08:03:23 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Martin Ebert
Für exakt diese Aussage bin ich hier von geneigter Seite
richtig übel angemacht worden.
Es gibt hier auch immer mal die Neigung, alles unreflektiert als
Bahnbashing abzutun. Hat ja auch Gründe, gibt hier ja schon paar so ne
Nasen. Aber in so einem Fall kann ich echt nur sagen, sorry DB, das
habt ihr ganz mächtig gewaltig verkackt. Und ich war eben auch in der
Gegend, wie Du sagst, solches Wetter ist nicht alltäglich, kommt aber
schon mal vor.
Beim Deutschlandfunk hat man für die Probleme der Bahn auch nur noch
Sarkasmus übrig. Wörtlich hieß es: "Bei Schnee und Eis bekommt die Bahn
nichts aufs Gleis". Das muss man sich mal vorstellen, das im DLF!
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Ralph Angenendt
2018-03-22 15:16:10 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Reinhard Greulich
Ohne die näheren Umstände der Sperrung in Leipzig zu kennen, und ich
erinnere mich noch an keine Darstellung derselben, möchte ich nicht
voreilig sein und von "Versagen" oder gar "Totalversagen" sprechen.
Ich sehe da schon ein gewisses Versagen. Ich war vor Ort und habe den
Schnee gesehen. Lachhaft, damit muß man fertigwerden. Freilich, Wind,
angetaut und wieder gefroren, aber das muß drin sein, damit ist nun
mal im Winter zu rechnen.
Ich habe sowohl Montag morgen als auch gestern nachmittag in ICEs
gesessen, die normalerweise in Doppeltraktion gefahren werden, aber
beide ohne die 3xer-Wagen unterwegs waren. Und dementsprechend voll (Hin
ICE-Sprinter BER-MUC um 06:00, rück ICE um 16:54). Und beides Mal gab es
die Aussage, dass das dem Wintereinbruch und den Problemen in
Leipzig/Halle zuzuschreiben sei.

Um halle rum lagen eventuell 10cm Schnee am Montag morgen, ich glaube
nicht, dass da vorher 30cm weggetaut sind.

Ich hatte Glück, ich hatte meinen Sitzplatz. Aber viereinhalb Stunden in
einem völlig überfüllten Zug stehen zu dürfen, dafür dann das
Reservierungsentgelt zurück zu bekommen - ich täte mich wirklich
bedanken und mir das mit dem Bahnhfahren nochmal überlegen.

Und ich war in meinem Bekanntenkreis in den letzten drei Tagen bei
weitem nicht der einzige, bei dem der ICE nur zur Hälfte gefahren ist.

Ralph
--
He'll rekindle all the dreams it took you a lifetime to destroy
U***@web.de
2018-03-18 14:27:00 UTC
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Moin,
Post by Jan Marco Funke
Heute berichte ich über eines der letzten Abenteuer unserer Zeit: Einer
Fahrt mit der DB Fernverkehr AG an einem Tag, an dem die Bahn mit
eigentlich normalem Winterwetter mal wieder ganz schwer zu kämpfen
hatte. Und das selbst weit abseits der direkt vom Wintereinbruch
betroffenen Regionen.
Keine Schneeflocke gesichtet?
Post by Jan Marco Funke
Gestern am 17.03.2018.
Gütersloh ab 07:07 - Hannover an 08:18 IC 2445
Hannover ab 08:46 - Würzburg an 11:34 ICE 91
Mit einem pünktlichen RE bin ich
nach Herford gefahren und ab da mit dem ICE Köln - Berlin nach Hannover.
Normalerweise hält der in Bielefeld, aber wegen Brückenbauarbeiten war
Herford der Ersatzhalt für Bielefeld. Dieser ICE erreichte Herford sogar
pünktlich und Hannover mit +8 so gegen 8:36.
So gegen 8:44 fuhr in Hannover ein verspäteter ICE 4 nach Stuttgart ein,
drei Minuten später folgte schon der ICE 91. Der ICE 4 stand jedoch eine
ganze Zeit mit offenen Türen in Hannover am Bahnsteig, warum weiß ich
nicht. Irgendwann fuhr er dann doch noch ab und wir mit +7 im
Blockabstand direkt hinterher. Parallel fuhr auf dem Gegengleis auch ein
Entlastungs-IC mit unmodernisierten IC-Wagen nach München aus, bespannt
mit einer 120.
2597. Zuvor verkehrte auch 2583, wenn man Hafas glauben darf.

Eingearbeitet wohl wegen Hamburger Winterferien oder so ähnlich.
Ah, Frühjahrsferien, mußte einem ja gesagt werden. http://www.hamburg.de/ferien-und-feiertage/
Post by Jan Marco Funke
Die +7 wurden bis Fulda konstant gehalten, es wurde auf der SFS aber
auch erstaunlich trödelig gefahren, selten über 200, oft sogar nur 180.
Keine Ahnung, ob das am ICE 4 vor uns lag, oder ob noch andere Züge vor
uns waren.
Ggf. auch Schnee- und Eis-La, mehr oder weniger prophylaktisch?
Post by Jan Marco Funke
Ab Fulda kam dann der eigentliche Anlass für meine Fahrt: Die Umleitung
wegen Bauarbeiten über die Altstrecke Flieden - Jossa - Burgsinn. Die
Strecke fehlte mir bisher noch, die war ich noch nie gefahren. Und im
ICE macht es natürlich mehr Spaß als in einer schnöden RB mit Halt
überall. Was soll ich sagen? Wie erwartet eine landschaftlich
ausgesprochen schöne Strecke, allerdings wegen der schwierigen
Topographie recht langsam,
Hatte da mal einen RB hinterlegt, da wurden mir sogar noch
die Tunneldurchfahrschwindigkeiten korrigiert.
War aber im Regionalzug.
Post by Jan Marco Funke
deshalb wurde seinerzeit dort ja auch eine
Schnellfahrstrecke gebaut. Die Strecke führt oft hoch am Hang entlang
mit schönen Ausblicken ins Tal. Auch Kurven und Tunnels gibt es nicht zu
knapp.
In Burgsinn wurde zurück auf die SFS gewechselt und Würzburg immerhin
pünktlich erreicht. Auf der Umleitungsstrecke hatte es also etwas Puffer
im Fahrplan. Sehr gut!
Würzburg ab 14:49 - Hannover an 17:32 ICE 536/586
Hannover ab 18:40 - Minden an 19:10 IC 140
Minden ab 19:28 - Gütersloh an 20:07 RE
2440 hätte Dich von Hannover direkt nach Gütersloh
gebracht, bei den IC2 muß man wg. geringer
Endgeschwindigkeit wohl Halte einsparen.

Der 140 hatte ja schon vorher abzubiegen.
Post by Jan Marco Funke
Ich habe dann ab Hannover um 19:31 ICE 844 nach Bielefeld genommen, was
aber nicht so eine gute Idee war. Der fährt samstags nur einteilig (mit
einem ICE 2 Halbzug) und war zu 200% gefüllt. Das könnte ein Zug sein,
bei dem man vielleicht generell überlegen sollte, ob man den nicht immer
und regulär in Doppeltraktion fährt. Allerdings waren gestern sicher
nicht wenige an Bord, die ein ähnliches Schicksal wie ich erfahren
hatten.
Das ist bis Hamm eigentlich ein Doppelzug, nicht
aber samstags, weil da abends normalerweise
nicht viel los ist.

Gruß, ULF
Jan Marco Funke
2018-03-18 18:32:17 UTC
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Post by U***@web.de
Moin,
Post by Jan Marco Funke
Heute berichte ich über eines der letzten Abenteuer unserer Zeit: Einer
Fahrt mit der DB Fernverkehr AG an einem Tag, an dem die Bahn mit
eigentlich normalem Winterwetter mal wieder ganz schwer zu kämpfen
hatte. Und das selbst weit abseits der direkt vom Wintereinbruch
betroffenen Regionen.
Keine Schneeflocke gesichtet?
Zwischen Hannover und Göttingen lag am meisten Schnee, sonst relativ
wenig, südlich von Kassel überwiegend gar keiner. Da wo welcher lag,
wirkte der sehr feinkörnig, die Züge zogen vom Fahrtwind einen weißen
Schneesturm hinter sich her.
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
So gegen 8:44 fuhr in Hannover ein verspäteter ICE 4 nach Stuttgart ein,
drei Minuten später folgte schon der ICE 91. Der ICE 4 stand jedoch eine
ganze Zeit mit offenen Türen in Hannover am Bahnsteig, warum weiß ich
nicht. Irgendwann fuhr er dann doch noch ab und wir mit +7 im
Blockabstand direkt hinterher. Parallel fuhr auf dem Gegengleis auch ein
Entlastungs-IC mit unmodernisierten IC-Wagen nach München aus, bespannt
mit einer 120.
2597. Zuvor verkehrte auch 2583, wenn man Hafas glauben darf.
Eingearbeitet wohl wegen Hamburger Winterferien oder so ähnlich.
Ah, Frühjahrsferien, mußte einem ja gesagt werden. http://www.hamburg.de/ferien-und-feiertage/
ICE 91 war übrigens vorher schon zur Buchung und Reservierung gesperrt.
Angeblich alle Plätze bereits ausgebucht. Er war auch ganz gut gefüllt,
aber nicht überfüllt. Beim ICE 536/586 zurück das gleiche Spiel, auch
angeblich voll ausgebucht, aber trotzdem noch einige freie Plätze. Ich
vermute, dass die Bahn das jetzt so macht, damit auch die Zusatzzüge
gebucht und genutzt werden und nicht alle in die geringfügig schnelleren
Stammzüge einsteigen.
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Die +7 wurden bis Fulda konstant gehalten, es wurde auf der SFS aber
auch erstaunlich trödelig gefahren, selten über 200, oft sogar nur 180.
Keine Ahnung, ob das am ICE 4 vor uns lag, oder ob noch andere Züge vor
uns waren.
Ggf. auch Schnee- und Eis-La, mehr oder weniger prophylaktisch?
Zwischen Hannover und Göttingen, wo am meisten Schnee lag, sind wir auch
mal 220 km/h gefahren. Vermutlich also eher nicht. Normalerweise wird
bei Schnee und Eis ja immer auf 200 km/h gedrosselt. Zurück von Fulda
nach Kassel 250 km/h.
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Würzburg ab 14:49 - Hannover an 17:32 ICE 536/586
Hannover ab 18:40 - Minden an 19:10 IC 140
Minden ab 19:28 - Gütersloh an 20:07 RE
2440 hätte Dich von Hannover direkt nach Gütersloh
gebracht, bei den IC2 muß man wg. geringer
Endgeschwindigkeit wohl Halte einsparen.
Um 15:40 Uhr ab Hannover. Ich wäre ja erst um 17:32 in Hannover gewesen,
wenn alles geklappt hätte. Das ist schon ziemlich blöd, dass da samstags
später nichts mehr direkt fährt. Aber Gütersloh liegt einfach zu nah an
Bielefeld und kann ohne Halt zu schnell durchfahren werden.
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Ich habe dann ab Hannover um 19:31 ICE 844 nach Bielefeld genommen, was
aber nicht so eine gute Idee war. Der fährt samstags nur einteilig (mit
einem ICE 2 Halbzug) und war zu 200% gefüllt. Das könnte ein Zug sein,
bei dem man vielleicht generell überlegen sollte, ob man den nicht immer
und regulär in Doppeltraktion fährt. Allerdings waren gestern sicher
nicht wenige an Bord, die ein ähnliches Schicksal wie ich erfahren
hatten.
Das ist bis Hamm eigentlich ein Doppelzug, nicht
aber samstags, weil da abends normalerweise
nicht viel los ist.
Im Winter vielleicht nicht so. Im Sommer um die Zeit eigentlich schon
noch. Wird wohl Umlauf- und Personalgründe haben, nehme ich an, dass die
DB dann nur einen Einteiler einsetzt. Über die Sparpreisverfügbarkeit
kann sie es mittlerweile ja relativ gut steuern, wie viele dann wirklich
buchen oder nicht. Wenn eine Doppeleinheit führe, bekäme man die im
Sommer bestimmt voll, da bin ich mir recht sicher. Wegen der guten
Auslastung dieser ICE-Linie ist ja bereits Verstärkung geplant,
zusätzlich soll in ein paar Jahren alle zwei Stunden ein Sprinter Berlin
- Köln mit Halt nur in Hannover und Dortmund, ab da dann überall, hinzu
kommen.
U***@web.de
2018-03-19 16:53:23 UTC
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Moin,
Post by Jan Marco Funke
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Ich habe dann ab Hannover um 19:31 ICE 844 nach Bielefeld genommen, was
aber nicht so eine gute Idee war. Der fährt samstags nur einteilig (mit
einem ICE 2 Halbzug) und war zu 200% gefüllt. Das könnte ein Zug sein,
bei dem man vielleicht generell überlegen sollte, ob man den nicht immer
und regulär in Doppeltraktion fährt. Allerdings waren gestern sicher
nicht wenige an Bord, die ein ähnliches Schicksal wie ich erfahren
hatten.
Das ist bis Hamm eigentlich ein Doppelzug, nicht
aber samstags, weil da abends normalerweise
nicht viel los ist.
Im Winter vielleicht nicht so. Im Sommer um die Zeit eigentlich schon
noch. Wird wohl Umlauf- und Personalgründe haben, nehme ich an, dass die
DB dann nur einen Einteiler einsetzt. Über die Sparpreisverfügbarkeit
kann sie es mittlerweile ja relativ gut steuern, wie viele dann wirklich
buchen oder nicht. Wenn eine Doppeleinheit führe, bekäme man die im
Sommer bestimmt voll, da bin ich mir recht sicher.
Warum eigentlich?
Post by Jan Marco Funke
Wegen der guten
Auslastung dieser ICE-Linie ist ja bereits Verstärkung geplant,
zusätzlich soll in ein paar Jahren alle zwei Stunden ein Sprinter Berlin
- Köln mit Halt nur in Hannover und Dortmund, ab da dann überall, hinzu
kommen.
Hmm, Du wolltest nach Gütersloh. Aber der Sprinter kann den
Systemhalt-ICE natürlich entlasten.

Rechnest Du im Sommer mit mehr Bettenwechsel-Rückreiseverkehr
Samstag Stunde 19 oder mit mehr Fernnachschwärmern oder...?

Gruß, ULF
Jan Marco Funke
2018-03-19 17:42:29 UTC
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Post by U***@web.de
Moin,
Post by Jan Marco Funke
Im Winter vielleicht nicht so. Im Sommer um die Zeit eigentlich schon
noch. Wird wohl Umlauf- und Personalgründe haben, nehme ich an, dass die
DB dann nur einen Einteiler einsetzt. Über die Sparpreisverfügbarkeit
kann sie es mittlerweile ja relativ gut steuern, wie viele dann wirklich
buchen oder nicht. Wenn eine Doppeleinheit führe, bekäme man die im
Sommer bestimmt voll, da bin ich mir recht sicher.
Warum eigentlich?
1) Angebot schafft Nachfrage. Die Relation Berlin - NRW ist bisher
leider unterversorgt. Vergleich einfach mal nur die Anzahl der täglichen
Direktverbindungen Berlin - Frankfurt und Berlin - Köln.

2) Im Sommer habe ich nur eine Stunde eher von Hannover nach Bielefeld
schon mehrmals in einer völlig überfüllten Doppeltraktion gesessen oder
gestanden. Im Winter schwankt die Nachfrage etwas. An manchen
Wochenenden ist es voller, an anderen nicht so.
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Wegen der guten
Auslastung dieser ICE-Linie ist ja bereits Verstärkung geplant,
zusätzlich soll in ein paar Jahren alle zwei Stunden ein Sprinter Berlin
- Köln mit Halt nur in Hannover und Dortmund, ab da dann überall, hinzu
kommen.
Hmm, Du wolltest nach Gütersloh. Aber der Sprinter kann den
Systemhalt-ICE natürlich entlasten.
Rechnest Du im Sommer mit mehr Bettenwechsel-Rückreiseverkehr
Samstag Stunde 19
Um die Zeit sind noch viele unterwegs.
Post by U***@web.de
oder mit mehr Fernnachschwärmern oder...?
Womit? Der Begriff Nachschwärmer sagt mir nichts.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
U***@web.de
2018-03-20 08:27:14 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Im Winter vielleicht nicht so. Im Sommer um die Zeit eigentlich schon
noch. Wird wohl Umlauf- und Personalgründe haben, nehme ich an, dass die
DB dann nur einen Einteiler einsetzt. Über die Sparpreisverfügbarkeit
kann sie es mittlerweile ja relativ gut steuern, wie viele dann wirklich
buchen oder nicht. Wenn eine Doppeleinheit führe, bekäme man die im
Sommer bestimmt voll, da bin ich mir recht sicher.
Warum eigentlich?
1) Angebot schafft Nachfrage. Die Relation Berlin - NRW ist bisher
leider unterversorgt. Vergleich einfach mal nur die Anzahl der täglichen
Direktverbindungen Berlin - Frankfurt und Berlin - Köln.
Frankfurt - Berlin war lange für Überfüllung
berüchtigt. Immerhin ist die Eingleisigkeit
Hildesheim - Groß Gleidingen nun weg.
Post by Jan Marco Funke
2) Im Sommer habe ich nur eine Stunde eher von Hannover nach Bielefeld
schon mehrmals in einer völlig überfüllten Doppeltraktion gesessen oder
gestanden.
Samstags?

Hm, 1876 fährt wenn, Gründonnerstag oder Ostermontag.
1925 fährt freitags (ohne Karfreitag).

Wenn 544 frühzeitig für Samstage wegreserviert wird, kommen
womöglich Entlastungszüge. Man rechne aber nicht zwingend mit
ICE, denn die sollen ja knapp sein.
Post by Jan Marco Funke
Im Winter schwankt die Nachfrage etwas. An manchen
Wochenenden ist es voller, an anderen nicht so.
Nach Ferien?

Wg. Gepäck siehe unten.
Post by Jan Marco Funke
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Wegen der guten
Auslastung dieser ICE-Linie ist ja bereits Verstärkung geplant,
zusätzlich soll in ein paar Jahren alle zwei Stunden ein Sprinter Berlin
- Köln mit Halt nur in Hannover und Dortmund, ab da dann überall, hinzu
kommen.
Hmm, Du wolltest nach Gütersloh. Aber der Sprinter kann den
Systemhalt-ICE natürlich entlasten.
Rechnest Du im Sommer mit mehr Bettenwechsel-Rückreiseverkehr
Samstag Stunde 19
Um die Zeit sind noch viele unterwegs.
Mit Urlaubsgepäck?
Post by Jan Marco Funke
Post by U***@web.de
oder mit mehr Fernnachschwärmern oder...?
Womit? Der Begriff Nachschwärmer sagt mir nichts.
Dann versuchen wir's mit Nachtschwärmern.

Gruß, ULF
Jan Marco Funke
2018-03-20 09:01:16 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Im Winter vielleicht nicht so. Im Sommer um die Zeit eigentlich schon
noch. Wird wohl Umlauf- und Personalgründe haben, nehme ich an, dass die
DB dann nur einen Einteiler einsetzt. Über die Sparpreisverfügbarkeit
kann sie es mittlerweile ja relativ gut steuern, wie viele dann wirklich
buchen oder nicht. Wenn eine Doppeleinheit führe, bekäme man die im
Sommer bestimmt voll, da bin ich mir recht sicher.
Warum eigentlich?
1) Angebot schafft Nachfrage. Die Relation Berlin - NRW ist bisher
leider unterversorgt. Vergleich einfach mal nur die Anzahl der täglichen
Direktverbindungen Berlin - Frankfurt und Berlin - Köln.
Frankfurt - Berlin war lange für Überfüllung
berüchtigt. Immerhin ist die Eingleisigkeit
Hildesheim - Groß Gleidingen nun weg.
Und über Erfurt fahren neuerdings auch viele Züge.
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
2) Im Sommer habe ich nur eine Stunde eher von Hannover nach Bielefeld
schon mehrmals in einer völlig überfüllten Doppeltraktion gesessen oder
gestanden.
Samstags?
Ja. Bettenwechseltag bei den Urlaubern und Samstag nachmittags/abends
ein bei starker Nachfrage ein zu dünnes Fernzugangebot Hannover -
Rhein/Ruhr. Ich habe es auch noch nicht erlebt, dass die DB hier
samstags Entlastungszüge angeboten hätte. Freitags und sonntags fahren
wegen der hohen Nachfrage viele, samstags keiner. Nächstes mal buche ich
besser Nahverkehr, auch wenn man eine Stunde verliert.
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Im Winter schwankt die Nachfrage etwas. An manchen
Wochenenden ist es voller, an anderen nicht so.
Nach Ferien?
Daran wird es wohl liegen.
Post by U***@web.de
Wg. Gepäck siehe unten.
Post by Jan Marco Funke
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Wegen der guten
Auslastung dieser ICE-Linie ist ja bereits Verstärkung geplant,
zusätzlich soll in ein paar Jahren alle zwei Stunden ein Sprinter Berlin
- Köln mit Halt nur in Hannover und Dortmund, ab da dann überall, hinzu
kommen.
Hmm, Du wolltest nach Gütersloh. Aber der Sprinter kann den
Systemhalt-ICE natürlich entlasten.
Rechnest Du im Sommer mit mehr Bettenwechsel-Rückreiseverkehr
Samstag Stunde 19
Um die Zeit sind noch viele unterwegs.
Mit Urlaubsgepäck?
Ja, auch.
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Post by U***@web.de
oder mit mehr Fernnachschwärmern oder...?
Womit? Der Begriff Nachschwärmer sagt mir nichts.
Dann versuchen wir's mit Nachtschwärmern.
Für Nachtschwärmer ist die Zeitlage aber noch recht früh. Deshalb stand
ich wegen des fehlenden t etwas auf dem Schlauch.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Marc Haber
2018-03-20 12:35:18 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Im Winter vielleicht nicht so. Im Sommer um die Zeit eigentlich schon
noch. Wird wohl Umlauf- und Personalgründe haben, nehme ich an, dass die
DB dann nur einen Einteiler einsetzt. Über die Sparpreisverfügbarkeit
kann sie es mittlerweile ja relativ gut steuern, wie viele dann wirklich
buchen oder nicht. Wenn eine Doppeleinheit führe, bekäme man die im
Sommer bestimmt voll, da bin ich mir recht sicher.
Warum eigentlich?
1) Angebot schafft Nachfrage. Die Relation Berlin - NRW ist bisher
leider unterversorgt. Vergleich einfach mal nur die Anzahl der täglichen
Direktverbindungen Berlin - Frankfurt und Berlin - Köln.
Frankfurt - Berlin war lange für Überfüllung
berüchtigt. Immerhin ist die Eingleisigkeit
Hildesheim - Groß Gleidingen nun weg.
Und ein nicht zu vernachlässigender Anteil der Züge zwischen Frankfurt
und Berlin fährt gar nicht mehr dort lang. Die VDE8 kommt 20 Jahre zu
spät. Schön, dass sie jetzt da ist.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Ralph A. Schmid, dk5ras
2018-03-20 13:05:40 UTC
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Post by Marc Haber
Die VDE8 kommt 20 Jahre zu
spät. Schön, dass sie jetzt da ist.
Ja, wenn man bedenkt, wann die Wende war...selbst, wenn alles top
gelaufen wäre, vor 2005-2010 wäre sie kaum realisierbar gewesen.

Aktuell muß man einfach sagen, das Angebot wird angenommen wie blöde,
die Reisenden, die ich bisher so gehört habe, sind ausnahmslos
begeistert gewesen von den neuen Reisezeiten...zwar ist die Strecke
stinkend langweilig und unattraktiv von der Aussicht her, dazu aktuell
noch so brettl-eben, daß man die gefahrene Geschwindigkeit nicht mal
ansatzweise spürt, doch die Reisezeiten machen das alles mehr als
wett.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
U***@web.de
2018-03-20 14:52:27 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Marc Haber
Die VDE8 kommt 20 Jahre zu
spät. Schön, dass sie jetzt da ist.
Ja, wenn man bedenkt, wann die Wende war...selbst, wenn alles top
gelaufen wäre, vor 2005-2010 wäre sie kaum realisierbar gewesen.
Aktuell muß man einfach sagen, das Angebot wird angenommen wie blöde,
die Reisenden, die ich bisher so gehört habe, sind ausnahmslos
begeistert gewesen von den neuen Reisezeiten...zwar ist die Strecke
stinkend langweilig und unattraktiv von der Aussicht her, dazu aktuell
noch so brettl-eben, daß man die gefahrene Geschwindigkeit nicht mal
ansatzweise spürt,
Aber wegen 64 Millionen DM immer wieder mal für einen
Kilometer steil genug, um Güterverkehr ernstlich
zu beeinträchtigen, wollte man solchen etwa
nächtens mit ETCS-fähigen Loks durchführen wollen.
Till Kinstler
2018-03-20 15:02:23 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Aktuell muß man einfach sagen, das Angebot wird angenommen wie blöde,
die Reisenden, die ich bisher so gehört habe, sind ausnahmslos
begeistert gewesen von den neuen Reisezeiten...zwar ist die Strecke
stinkend langweilig und unattraktiv von der Aussicht her,
Du meinst den Abschnitt Halle/Leipzig - Erfur? Ich find's immer wieder
nett, beim Überqueren des Unstrut-Tals die ersten Weinberge zu sehen
(muss man allerdings entgegen der Fahrtrichtung in Richtung Norden
rausgucken, in Richtung Süden versperren Lärmschutzwände eh den Blick,
die da auf das Zementwerk Karsdorf fiele).

Und den Teil südlich von Erfurt finde ich spektakulär. Bergbahn mal
anders. Leider aber auch ziemlich zugestellt mit Lärmschutzwänden...

Grüße,
Till
Olaf Titz
2018-03-20 18:35:02 UTC
Permalink
Post by Till Kinstler
Du meinst den Abschnitt Halle/Leipzig - Erfur? Ich find's immer wieder
nett, beim Überqueren des Unstrut-Tals die ersten Weinberge zu sehen
Was wirklich versäumt wurde: der Ausblick auf der
Saale-Elster-Talbrücke wäre auf beiden Seiten spektakulär... wenn sie
nicht durch Lärmschutzwände verstellt wäre. (Die gibts auch in
durchsichtig.)

Olaf
--
***@inka.de <URL:http://sites.inka.de/~bigred/>

Q: How many software people does it take to screw in a light bulb?
A: Two. One always leaves in the middle of the project.
Till Kinstler
2018-03-20 19:12:06 UTC
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Post by Olaf Titz
Post by Till Kinstler
Du meinst den Abschnitt Halle/Leipzig - Erfur? Ich find's immer wieder
nett, beim Überqueren des Unstrut-Tals die ersten Weinberge zu sehen
Was wirklich versäumt wurde: der Ausblick auf der
Saale-Elster-Talbrücke wäre auf beiden Seiten spektakulär...
Man sieht zumindest die Buna^w^wdas Werk der Dow Olefinverbund. Was böte
sich da denn sonst noch dem Auge?

Grüße,
Till
Marc Haber
2018-03-20 15:25:13 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Aktuell muß man einfach sagen, das Angebot wird angenommen wie blöde,
die Reisenden, die ich bisher so gehört habe, sind ausnahmslos
begeistert gewesen von den neuen Reisezeiten...zwar ist die Strecke
stinkend langweilig und unattraktiv von der Aussicht her, dazu aktuell
noch so brettl-eben, daß man die gefahrene Geschwindigkeit nicht mal
ansatzweise spürt, doch die Reisezeiten machen das alles mehr als
wett.
Ich muss die Geschwindigkeit nicht spüren, ich möchte in Ruhe lesen
oder arbeiten können. Auf der KRM kann ich das nicht, das ist zu
unruhig.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
U***@web.de
2018-03-20 15:34:03 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Ich muss die Geschwindigkeit nicht spüren, ich möchte in Ruhe lesen
oder arbeiten können. Auf der KRM kann ich das nicht, das ist zu
unruhig.
Geschieht es, daß Du deswegen Einstock-(I/E)C über
Koblenz fährst, um zwar mehr Zeit zu brauchen, aber
keine zu verschenken?
Marc Haber
2018-03-20 16:55:50 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Post by Marc Haber
Ich muss die Geschwindigkeit nicht spüren, ich möchte in Ruhe lesen
oder arbeiten können. Auf der KRM kann ich das nicht, das ist zu
unruhig.
Geschieht es, daß Du deswegen Einstock-(I/E)C über
Koblenz fährst, um zwar mehr Zeit zu brauchen, aber
keine zu verschenken?
Wenn ich nach Bonn will, ja. Wenn das Wetter schön ist und ich Zeit
habe, ja. Wenn ich nach Osnabrück will und auf diese Weise eine
umsteigefreie Verbindung bekomme (mit Anschlußverlust in Dortmund ist
sowieso zu rechnen), ja.

Sonst eigentlich nicht, nein. Ist ja selbst beim Sprinter nur eine
starke halbe Stunde.

Dennoch: Die KRM zählt jetzt nicht unbedingt zu meinen
Lieblingsstrecken.

Grüße
Marc
--
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Jan Marco Funke
2018-03-20 17:58:36 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Ich muss die Geschwindigkeit nicht spüren, ich möchte in Ruhe lesen
oder arbeiten können. Auf der KRM kann ich das nicht, das ist zu
unruhig.
Da kann man mal sehen, so unterschiedlich sind die Geschmäcker. Ich bin
immer froh, wenn es mit einigen Minuten Verspätung auf die KRM geht,
damit der Tf den Fahrschalter ganz nach vorne legt und mit Vollgas
durchkachelt. Mir macht das Spaß. Umso schneller, umso besser. :-)

Bei absolut pünktlicher Abfahrt reichen 230 - 250 km/h völlig, um
pünktlich anzukommen. Und das wirkt auf der Strecke ziemlich langsam,
wenn man mehr gewöhnt ist.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Olaf Titz
2018-03-20 18:31:50 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Da kann man mal sehen, so unterschiedlich sind die Geschmäcker. Ich bin
immer froh, wenn es mit einigen Minuten Verspätung auf die KRM geht,
damit der Tf den Fahrschalter ganz nach vorne legt und mit Vollgas
durchkachelt. Mir macht das Spaß. Umso schneller, umso besser. :-)
Ich bin da mal wegen Überfüllung auf dem Boden direkt am Wagenübergang
gesessen. Die MINI-Werbung nennt das dann wohl "Go-Kart-Feeling" ;-)

Olaf
--
***@inka.de <URL:http://sites.inka.de/~bigred/>

"Give a man a fish, and you've fed him for a day.
Teach a man to fish, and you can sell him a ton of accessories." -- Don Selesky
Ralph A. Schmid, dk5ras
2018-03-22 07:41:03 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Da kann man mal sehen, so unterschiedlich sind die Geschmäcker. Ich bin
immer froh, wenn es mit einigen Minuten Verspätung auf die KRM geht,
damit der Tf den Fahrschalter ganz nach vorne legt und mit Vollgas
durchkachelt. Mir macht das Spaß. Umso schneller, umso besser. :-)
Und es darf auch bissl wackeln :) Auch schön, wenn man in Frankfurt
mit + losfährt, aber die Fahrt läuft, und man mit - in Köln ankommt.
Bezeichnend, daß einige der Züge da auch eine LF-Flugnummer haben.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Jan Marco Funke
2018-03-22 08:05:12 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Jan Marco Funke
Da kann man mal sehen, so unterschiedlich sind die Geschmäcker. Ich bin
immer froh, wenn es mit einigen Minuten Verspätung auf die KRM geht,
damit der Tf den Fahrschalter ganz nach vorne legt und mit Vollgas
durchkachelt. Mir macht das Spaß. Umso schneller, umso besser. :-)
Und es darf auch bissl wackeln :) Auch schön, wenn man in Frankfurt
mit + losfährt, aber die Fahrt läuft, und man mit - in Köln ankommt.
Bezeichnend, daß einige der Züge da auch eine LF-Flugnummer haben.
Mein Rekord war mal Köln ab +10 und in Frankfurt Flughafen nach
allerdings sehr kurzem Halt wieder auf die Minute pünktlich ab.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Ralph A. Schmid, dk5ras
2018-03-22 07:39:52 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Ich muss die Geschwindigkeit nicht spüren, ich möchte in Ruhe lesen
oder arbeiten können. Auf der KRM kann ich das nicht, das ist zu
unruhig.
Ein gewisses Gefühl für die Reisegeschwindigkeit mag ich an sich, und
ich finde es eher befremdlich, 230 oder mehr zu fahren, und es fühlt
sich an wie 120. Aber letztlich alles eh höchst subjektiv...


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
Martin Ebert
2018-03-21 18:05:14 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Marc Haber
Die VDE8 kommt 20 Jahre zu
spät. Schön, dass sie jetzt da ist.
Ja, wenn man bedenkt, wann die Wende war...selbst, wenn alles top
gelaufen wäre, vor 2005-2010 wäre sie kaum realisierbar gewesen.
Ach, wir sollten fair bleiben.
Da gab es eine Zeit, da ging es Deutschland gar nicht gut:
Da war die Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft bedroht, die
Finanzen klemmten und wir waren kurz vor 6 Mio Arbeitslosen,
die magische Grenze für Deutschland.

Wenn mir recht ist war es Kanzler Schröder, der in der
Situation sinngemäß sagte: Luxus gönnen wir uns dann
später, der Bau entfällt vorerst.

Und der Trassenteil süd Erfurt stand dann ja lange Jahre
als Investruine in der Landschaft ...

Mt
Ralph A. Schmid, dk5ras
2018-03-22 07:42:37 UTC
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Post by Martin Ebert
Ach, wir sollten fair bleiben.
Da war die Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft bedroht, die
Finanzen klemmten und wir waren kurz vor 6 Mio Arbeitslosen,
die magische Grenze für Deutschland.
Wenn mir recht ist war es Kanzler Schröder, der in der
Situation sinngemäß sagte: Luxus gönnen wir uns dann
später, der Bau entfällt vorerst.
Und der Trassenteil süd Erfurt stand dann ja lange Jahre
als Investruine in der Landschaft ...
Wie angedeutet, ich will da gar nicht werten, kenne die Hintergründe
zu wenig, aber bis in dieses Jahrtausend hätte es so oder so gedauert.
Schade fand ich die Einstellung schon, aber man hat sich ja besonnen
und das Ding nun durchgezogen.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
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Fa.lk.Sc.H.a.de
2018-03-19 21:35:44 UTC
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Post by Jan Marco Funke
ICE 91 war übrigens vorher schon zur Buchung und Reservierung gesperrt.
Angeblich alle Plätze bereits ausgebucht. Er war auch ganz gut gefüllt,
aber nicht überfüllt. Beim ICE 536/586 zurück das gleiche Spiel, auch
angeblich voll ausgebucht, aber trotzdem noch einige freie Plätze. Ich
vermute, dass die Bahn das jetzt so macht, damit auch die Zusatzzüge
gebucht und genutzt werden und nicht alle in die geringfügig schnelleren
Stammzüge einsteigen.
klar, die freien Plätze können auf keinen Fall von Reisenden gebucht
sein, die aus verschiedenerlei Gründen nicht gekommen sind.

Manchmal bin ich bei Dir versucht so was wie Aluhut einzuwerfen ;-)
Jan Marco Funke
2018-03-20 08:19:48 UTC
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Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
Post by Jan Marco Funke
ICE 91 war übrigens vorher schon zur Buchung und Reservierung gesperrt.
Angeblich alle Plätze bereits ausgebucht. Er war auch ganz gut gefüllt,
aber nicht überfüllt. Beim ICE 536/586 zurück das gleiche Spiel, auch
angeblich voll ausgebucht, aber trotzdem noch einige freie Plätze. Ich
vermute, dass die Bahn das jetzt so macht, damit auch die Zusatzzüge
gebucht und genutzt werden und nicht alle in die geringfügig schnelleren
Stammzüge einsteigen.
klar, die freien Plätze können auf keinen Fall von Reisenden gebucht
sein, die aus verschiedenerlei Gründen nicht gekommen sind.
Dann muss ich dich mal aufklären:

Zwischen Weihnachten und Silvester bin ich mit einem
Wochenend-Verstärker-IC von Hannover nach Dortmund gefahren. Ich hatte
sofort bei der Buchung reserviert. Aber schon kurze Zeit später, Wochen
vor der Fahrt, trug dieser Zug den Hinweis "Alle Platze reserviert" und
war nicht mehr buchbar. Bei der Fahrt war es dann wie erwartet, nur ganz
wenig reservierte Plätze. Auch der Zug war gut gefüllt, aber nicht
überfüllt. Keine Ahnung, was die DB mit der Aktion bezwecken wollte.

Bei einer anderen Fahrt am frühen Samstagmorgen war der erste ICE vom
Ruhrgebiet nach Berlin angeblich ausgebucht, den ich von Gütersloh nach
Hannover genutzt habe. Eine Reservierung war nicht möglich. Tatsächlich
war der Zug total leer, von der Buchungssperre haben sich wohl viele
abhalten lassen, diesen Zug zu nutzen. Keine Ahnung, was die DB mit der
Aktion bezwecken wollte.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Marc Haber
2018-03-20 08:26:10 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Zwischen Weihnachten und Silvester bin ich mit einem
Wochenend-Verstärker-IC von Hannover nach Dortmund gefahren. Ich hatte
sofort bei der Buchung reserviert. Aber schon kurze Zeit später, Wochen
vor der Fahrt, trug dieser Zug den Hinweis "Alle Platze reserviert" und
war nicht mehr buchbar. Bei der Fahrt war es dann wie erwartet, nur ganz
wenig reservierte Plätze. Auch der Zug war gut gefüllt, aber nicht
überfüllt. Keine Ahnung, was die DB mit der Aktion bezwecken wollte.
Bei einer anderen Fahrt am frühen Samstagmorgen war der erste ICE vom
Ruhrgebiet nach Berlin angeblich ausgebucht, den ich von Gütersloh nach
Hannover genutzt habe. Eine Reservierung war nicht möglich. Tatsächlich
war der Zug total leer, von der Buchungssperre haben sich wohl viele
abhalten lassen, diesen Zug zu nutzen. Keine Ahnung, was die DB mit der
Aktion bezwecken wollte.
Das kann ich bestätigen, die Züge, vor denen in der Reiseauskunft
gewarnt wird, sind nicht selten total leer.

Auch die Markierung der nicht reservierbaren IC-Ersatzzüge für die ICE
773/774 mit "alle Sitzplätze bereits reserviert" ist doof, denn in der
Praxis wird da überhaupt nicht reserviert, weil die Züge jeden Tag
anders gereiht sind. Ich bin ziemlich sicher, ich bin nicht der
einzige, der so tut, als würden die Ersatzzüge wegen des
unüberschaubaren Risikos nicht fahren.

Hier braucht's einfach ein Flag "nicht reservierbar", das auch so in
der Auskunft angezeigt wird, einfach das "überfüllt"-Flag zu verwenden
schreckt die Kunden ab.

Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Fa.lk.Sc.H.a.de
2018-03-20 13:50:26 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
Post by Jan Marco Funke
ICE 91 war übrigens vorher schon zur Buchung und Reservierung gesperrt.
Angeblich alle Plätze bereits ausgebucht. Er war auch ganz gut gefüllt,
aber nicht überfüllt. Beim ICE 536/586 zurück das gleiche Spiel, auch
angeblich voll ausgebucht, aber trotzdem noch einige freie Plätze. Ich
vermute, dass die Bahn das jetzt so macht, damit auch die Zusatzzüge
gebucht und genutzt werden und nicht alle in die geringfügig schnelleren
Stammzüge einsteigen.
klar, die freien Plätze können auf keinen Fall von Reisenden gebucht
sein, die aus verschiedenerlei Gründen nicht gekommen sind.
Zwischen Weihnachten und Silvester bin ich mit einem
Wochenend-Verstärker-IC von Hannover nach Dortmund gefahren. Ich hatte
sofort bei der Buchung reserviert. Aber schon kurze Zeit später, Wochen
vor der Fahrt, trug dieser Zug den Hinweis "Alle Platze reserviert" und
war nicht mehr buchbar. Bei der Fahrt war es dann wie erwartet, nur ganz
wenig reservierte Plätze. Auch der Zug war gut gefüllt, aber nicht
überfüllt. Keine Ahnung, was die DB mit der Aktion bezwecken wollte.
was im Widerspruch zu dem steht was Du oben Verschwörungsvermutet hast
und vor allem auch so richtig aufklärerisch zu meinem Einwand passt.
Jan Marco Funke
2018-03-20 18:10:55 UTC
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Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
was im Widerspruch zu dem steht was Du oben Verschwörungsvermutet hast
und vor allem auch so richtig aufklärerisch zu meinem Einwand passt.
Ich vermute, dass die Buchungssperre schon verhängt wird, bevor
tatsächlich alle Plätze reserviert sind. Zumindest in solchen Fällen wie
am Samstag, als zeitnah noch ein Entlastungszug fuhr. Begründung: Dann
hat man noch Platzreserven für Fahrgäste mit BC50 / Flexpreis, die sich
erdreisten einfach ohne Reservierung einzusteigen. Denn auf den
Schnellfahrstrecken sind größere Überbesetzungen wegen dem
Selbstrettungskonzept ja nicht erlaubt und Zugräumungen durch die
Bundespolizei ergeben immer so unschöne Schlagzeilen in der Presse.
Insofern macht die DB doch alles richtig, wenn sie Zusatzzüge fährt und
Buchungssperren verhängt. Warum vermutet ihr hinter meinen
"Verschwörungstheorien" immer gleich böse Absichten? Nur weil ich im
Eifer des Gefechts manchmal ein wenig übers Ziel hinaus schieße?
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
U***@web.de
2018-03-20 18:34:05 UTC
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Moin,
Post by Jan Marco Funke
Ich vermute, dass die Buchungssperre schon verhängt wird, bevor
tatsächlich alle Plätze reserviert sind. Zumindest in solchen Fällen wie
am Samstag, als zeitnah noch ein Entlastungszug fuhr. Begründung: Dann
hat man noch Platzreserven für Fahrgäste mit BC50 / Flexpreis, die sich
erdreisten einfach ohne Reservierung einzusteigen.
Die bekommen aber wegen der Fahrkartenbuchungssperre,
die halbwegs unabhängig von der Platzbuchungssperre laufen
dürfte, auch nix mehr.

Gut, sie könnten, wenn an dem Tag mit der Wegevorschrift noch
ungesperrte Züge fahren, einfach für diese buchen.

Gruß, ULF
U***@web.de
2018-03-20 08:29:07 UTC
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Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
Post by Jan Marco Funke
ICE 91 war übrigens vorher schon zur Buchung und Reservierung gesperrt.
Angeblich alle Plätze bereits ausgebucht. Er war auch ganz gut gefüllt,
aber nicht überfüllt. Beim ICE 536/586 zurück das gleiche Spiel, auch
angeblich voll ausgebucht, aber trotzdem noch einige freie Plätze. Ich
vermute, dass die Bahn das jetzt so macht, damit auch die Zusatzzüge
gebucht und genutzt werden und nicht alle in die geringfügig schnelleren
Stammzüge einsteigen.
klar, die freien Plätze können auf keinen Fall von Reisenden gebucht
sein, die aus verschiedenerlei Gründen nicht gekommen sind.
Manchmal bin ich bei Dir versucht so was wie Aluhut einzuwerfen ;-)
Den hast Du wohl schon verschluckt. Selbst Fluggesellschaften
überbuchen ggf., ob wohl diese keine Stehplatzreisenden
befördern dürfen.

Gruß, ULF
Marc Haber
2018-03-20 12:37:10 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Post by Fa.lk.Sc.H.a.de
Post by Jan Marco Funke
ICE 91 war übrigens vorher schon zur Buchung und Reservierung gesperrt.
Angeblich alle Plätze bereits ausgebucht. Er war auch ganz gut gefüllt,
aber nicht überfüllt. Beim ICE 536/586 zurück das gleiche Spiel, auch
angeblich voll ausgebucht, aber trotzdem noch einige freie Plätze. Ich
vermute, dass die Bahn das jetzt so macht, damit auch die Zusatzzüge
gebucht und genutzt werden und nicht alle in die geringfügig schnelleren
Stammzüge einsteigen.
klar, die freien Plätze können auf keinen Fall von Reisenden gebucht
sein, die aus verschiedenerlei Gründen nicht gekommen sind.
Manchmal bin ich bei Dir versucht so was wie Aluhut einzuwerfen ;-)
Den hast Du wohl schon verschluckt. Selbst Fluggesellschaften
überbuchen ggf., ob wohl diese keine Stehplatzreisenden
befördern dürfen.
Das geht halt nur wenn man den Sitzplatz erst beim Checkin vergeben.
Oder ums mal andersum zu fragen, welche konkreten Sitzplätze würdest
Du überbuchen wollen, und warum?

Eine pauschale Überbuchung eines Fliegers mit 100 Plätzen mit 100
Paxen fällt weniger auf als wenn man ICE 693 Wagen 4 Platz 51 zweimal
reserviert.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Andreas Barth
2018-03-20 12:40:57 UTC
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Post by Marc Haber
Eine pauschale Überbuchung eines Fliegers mit 100 Plätzen mit 100
Paxen fällt weniger auf als wenn man ICE 693 Wagen 4 Platz 51 zweimal
reserviert.
Ich fände es ja aus diversen Gründen sinnvoll, die konkrete
Sitzzuteilung (ggf optional mit Tarifdifferenzierung) erst kurzfristig
zu machen. Dann könnte man auch die reservierten Plätze gleichmässig
im Zug verteilen, und trotzdem noch relativ lange Gruppen unterbringen.


Viele Grüße,
Andi
Ralph A. Schmid, dk5ras
2018-03-20 13:08:37 UTC
Permalink
Post by Andreas Barth
Ich fände es ja aus diversen Gründen sinnvoll, die konkrete
Sitzzuteilung (ggf optional mit Tarifdifferenzierung) erst kurzfristig
zu machen.
Wenn ich reserviere, dann durchaus mit Blick auf die Lage des Platzes
im Zug. Wenn ich am Kopfbahnhof schnell wegkommen will, mag Wagen 1 im
ICE 1 erste Wahl sein, wenn ich mir unterwegs dagegen was aus dem
Bordrestaurant holen will, ist er ziemlich scheiße. Cool auch, wenn
man (VDE 8!) in Erfurt den bahnsteiggleichen Umstieg hat, beide Male
Wagen 1, nur leider einmal vornen, einmal hinten, und drei Minuten
Zeit für den Umstieg.


-ras
--
Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056
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Andreas Barth
2018-03-20 13:33:25 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Andreas Barth
Ich fände es ja aus diversen Gründen sinnvoll, die konkrete
Sitzzuteilung (ggf optional mit Tarifdifferenzierung) erst kurzfristig
zu machen.
Wenn ich reserviere, dann durchaus mit Blick auf die Lage des Platzes
im Zug. Wenn ich am Kopfbahnhof schnell wegkommen will, mag Wagen 1 im
ICE 1 erste Wahl sein, wenn ich mir unterwegs dagegen was aus dem
Bordrestaurant holen will, ist er ziemlich scheiße. Cool auch, wenn
man (VDE 8!) in Erfurt den bahnsteiggleichen Umstieg hat, beide Male
Wagen 1, nur leider einmal vornen, einmal hinten, und drei Minuten
Zeit für den Umstieg.
Daher "optional".


Viele Grüße,
Andi
Martin Ebert
2018-03-21 18:12:22 UTC
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Wenn ich reserviere, dann durchaus mit Blick auf die Lage des
Platzes im Zug. Wenn ich am Kopfbahnhof schnell wegkommen will, mag
Wagen 1 im ICE 1 erste Wahl sein,
Das ist derzeit auf VDE8 nicht zu empfehlen. Gefühlt 1/3
aller Züge haben den Tag "verkehrte Wagenreihung".

Das bislang lustigste war "verkehrte Wagenreihung", gefolgt
von 'Zug verkehrt in richtiger Reihenfolge' [¹].
Da ist dann Raten angesagt.

[¹] Text sinngemäß.

Mt
Marc Haber
2018-03-20 15:27:09 UTC
Permalink
Post by Andreas Barth
Post by Marc Haber
Eine pauschale Überbuchung eines Fliegers mit 100 Plätzen mit 100
Paxen fällt weniger auf als wenn man ICE 693 Wagen 4 Platz 51 zweimal
reserviert.
Ich fände es ja aus diversen Gründen sinnvoll, die konkrete
Sitzzuteilung (ggf optional mit Tarifdifferenzierung) erst kurzfristig
zu machen. Dann könnte man auch die reservierten Plätze gleichmässig
im Zug verteilen, und trotzdem noch relativ lange Gruppen unterbringen.
Beim ICE 4 kann man das machen, da sind alle Sitze gleich scheiße. Im
normalen ICE 1 belege ich gezielt die Sitze mit verstellbarer Lehne.
Und das nimmt mir bitte keiner.

Grüße
Marc
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Andreas Barth
2018-03-20 17:21:01 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Post by Andreas Barth
Post by Marc Haber
Eine pauschale Überbuchung eines Fliegers mit 100 Plätzen mit 100
Paxen fällt weniger auf als wenn man ICE 693 Wagen 4 Platz 51 zweimal
reserviert.
Ich fände es ja aus diversen Gründen sinnvoll, die konkrete
Sitzzuteilung (ggf optional mit Tarifdifferenzierung) erst kurzfristig
zu machen. Dann könnte man auch die reservierten Plätze gleichmässig
im Zug verteilen, und trotzdem noch relativ lange Gruppen unterbringen.
Beim ICE 4 kann man das machen, da sind alle Sitze gleich scheiße. Im
normalen ICE 1 belege ich gezielt die Sitze mit verstellbarer Lehne.
Und das nimmt mir bitte keiner.
Sinnvollerweise wäre das ja als Differenzierungsattribut mitbuchbar,
vielleicht sogar im Profil hinterlegt. Aber ja, ich könnte mir auch
bei einem großen Eisenbahnunternehmen in Deutschland vorstellen, dass
sie es maximal schlecht hinkriegen. Und auch bei Ausfall eines Wagen
die Sitzbuchungen die dort hätten hinsollen sich in Luft auflösen,
selbst wenn noch andere Plätze frei sind.


Viele Grüße,
Andi
Till Kinstler
2018-03-20 17:49:25 UTC
Permalink
Post by Andreas Barth
Post by Marc Haber
Beim ICE 4 kann man das machen, da sind alle Sitze gleich scheiße. Im
normalen ICE 1 belege ich gezielt die Sitze mit verstellbarer Lehne.
Und das nimmt mir bitte keiner.
Sinnvollerweise wäre das ja als Differenzierungsattribut mitbuchbar,
Wer bucht denn dann "ohne verstellbare Lehne"?
Ich frage mich jetzt allerdings, bei welchen Sitzen im ICE 1 die Lehnen
nicht verstellbar sind? Bei jenen an den Gepäckregalen und an den Wänden
zu den Abteilen?

Grüße,
Till
U***@web.de
2018-03-20 12:44:41 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Post by U***@web.de
Selbst Fluggesellschaften
überbuchen ggf., ob wohl diese keine Stehplatzreisenden
befördern dürfen.
Das geht halt nur wenn man den Sitzplatz erst beim Checkin vergeben.
Vorbei es den ja vorgezogen in Selbstbedienung gibt.
Post by Marc Haber
Oder ums mal andersum zu fragen, welche konkreten Sitzplätze würdest
Du überbuchen wollen, und warum?
Ich beim Flieger: Keine. Du bei der Bahn: Welche?
Post by Marc Haber
Eine pauschale Überbuchung eines Fliegers mit 100 Plätzen mit 100
Paxen fällt weniger auf als wenn man ICE 693 Wagen 4 Platz 51 zweimal
reserviert.
Klingt nach: auch keine.

Eine echte Überbuchung ist aber bereits der Verkauf von 397
zuggebundenen Fahrkarten für einen Halteabschnitt
eines Zuges mit 396 Sitzplätzen.
Andreas Neumann
2018-03-18 17:33:23 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Heute berichte ich über eines der letzten Abenteuer unserer Zeit: Einer
Fahrt mit der DB Fernverkehr AG an einem Tag, an dem die Bahn mit
eigentlich normalem Winterwetter mal wieder ganz schwer zu kämpfen
hatte. Und das selbst weit abseits der direkt vom Wintereinbruch
betroffenen Regionen. Gestern am 17.03.2018.
In der Tat. Ich beobachte seit Tagen einen Knoten, über den ich morgen früh
nach Hause fahren will. Wenn das so läuft wie diese Tage, kann ich mich auf
eine laaange Fahrt einstellen. Es ist traurig.
Andreas Neumann
2018-03-20 08:14:25 UTC
Permalink
Post by Andreas Neumann
In der Tat. Ich beobachte seit Tagen einen Knoten, über den ich morgen
früh nach Hause fahren will. Wenn das so läuft wie diese Tage, kann ich
mich auf eine laaange Fahrt einstellen. Es ist traurig.
Natürlich hat es nicht geklappt, das scheint ja nun schon der Regelfall zu
sein. Knappe 9 statt der geplanten 7h Reisedauer.
Jan Marco Funke
2018-03-20 08:20:50 UTC
Permalink
Post by Andreas Neumann
Natürlich hat es nicht geklappt, das scheint ja nun schon der Regelfall zu
sein. Knappe 9 statt der geplanten 7h Reisedauer.
Von wo nach wo ging die Fahrt denn?
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Andreas Neumann
2018-03-20 12:30:55 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Post by Andreas Neumann
Natürlich hat es nicht geklappt, das scheint ja nun schon der Regelfall
zu sein. Knappe 9 statt der geplanten 7h Reisedauer.
Von wo nach wo ging die Fahrt denn?
Es ging über Leipzig und Koblenz. Das erste Delay hatten wir in Halle,
deswegen klappte der Umstieg in Frankfurt schon mal nicht. In Koblenz war
komplett Chaos, die Bahnsteiganzeigen konnte man getrost ignorieren, da war
nichts Verwertbares zu lesen. Immerhin bekam ich an der Infotheke
brauchbare Auskunft. Auch hier klappte der geplante (und natürlich aufgrund
vorheriger Verzögerung bereits um 1h verschobene) Umstieg nicht.
Jan Marco Funke
2018-03-20 18:54:44 UTC
Permalink
Post by Andreas Neumann
Post by Jan Marco Funke
Post by Andreas Neumann
Natürlich hat es nicht geklappt, das scheint ja nun schon der Regelfall
zu sein. Knappe 9 statt der geplanten 7h Reisedauer.
Von wo nach wo ging die Fahrt denn?
Es ging über Leipzig und Koblenz. Das erste Delay hatten wir in Halle,
deswegen klappte der Umstieg in Frankfurt schon mal nicht. In Koblenz war
komplett Chaos, die Bahnsteiganzeigen konnte man getrost ignorieren, da war
nichts Verwertbares zu lesen. Immerhin bekam ich an der Infotheke
brauchbare Auskunft. Auch hier klappte der geplante (und natürlich aufgrund
vorheriger Verzögerung bereits um 1h verschobene) Umstieg nicht.
Doppelter Anschlussverlust ist natürlich übel. Im Rheintal gibt es
gerade mehrere Baustellen. Dass da nicht alles planmäßig läuft, ist wohl
unvermeidlich. Ich schaue mir das am Sonntag mal an. Die Fahrzeit meines
IC wurde zwischen Koblenz und Mainz bereits verlängert. Ich bin mal
gespannt, ob es über die rechte Rheinstrecke geht oder linksrheinisch
eingleisig mit Wartezeit durch die Baustelle. Mir wäre es auch
rechtsrheinisch ganz recht, von Koblenz nach Wiesbaden/Mainz bin ich die
Strecke noch nie mit IC gefahren, immer nur mit Nahverkehr.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
U***@web.de
2018-03-20 19:11:43 UTC
Permalink
Moin,
Post by Jan Marco Funke
Die Fahrzeit meines
IC wurde zwischen Koblenz und Mainz bereits verlängert. Ich bin mal
gespannt, ob es über die rechte Rheinstrecke geht oder linksrheinisch
eingleisig mit Wartezeit durch die Baustelle. Mir wäre es auch
rechtsrheinisch ganz recht, von Koblenz nach Wiesbaden/Mainz bin ich die
Strecke noch nie mit IC gefahren, immer nur mit Nahverkehr.
2412 bot letztes Jahr saisoniert Stuttgart - Berlin mit nonstop
Frankfurt - Rüdesheim und Halten in Assmannshausen und Gütersloh.

Ich sehe aber im laufenden Jahresfahrplan keine Wiederholung.

Gruß, ULF
Tobias Nicht
2018-03-18 19:16:46 UTC
Permalink
On Sun, 18 Mar 2018 12:01:17 +0100, Jan Marco Funke
Post by Jan Marco Funke
Wie erwartet eine landschaftlich
ausgesprochen schöne Strecke, allerdings wegen der schwierigen
Topographie recht langsam,
Größtenteils 100, gibt aber auch einige Geschwindigkeitseinbrüche auf
70 und vor einem Tunnel auch auf 50. Ist halt ein bisserl eng. Habe
die Strecke im Herbst 2015 bei schönsten Herbstwetter bereisen dürfen.

Gruß Tobias
Jan Marco Funke
2018-03-19 08:30:57 UTC
Permalink
Post by Tobias Nicht
On Sun, 18 Mar 2018 12:01:17 +0100, Jan Marco Funke
Post by Jan Marco Funke
Wie erwartet eine landschaftlich
ausgesprochen schöne Strecke, allerdings wegen der schwierigen
Topographie recht langsam,
Größtenteils 100, gibt aber auch einige Geschwindigkeitseinbrüche auf
70 und vor einem Tunnel auch auf 50. Ist halt ein bisserl eng. Habe
die Strecke im Herbst 2015 bei schönsten Herbstwetter bereisen dürfen.
Ich meinte für heutige Fernverkehrsmaßstäbe etwas langsam. Aber das ist
in Mittelgebirgen ja meistens so: Entweder man hat eine schöne
Altstrecke, die gut an die Topographie angepasst ist und auf der man
viel von der schönen Landschaft sieht, die aber wegen der Kurven
entsprechend langsam ist. Oder man hat eine Schnellfahrstrecke, die zu
über der Hälfte auf/in Kunstbauten verläuft, also Tunneln und langen
Talbrücken und auf der man die Landschaft immer nur Abschnittsweise sieht.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
U***@web.de
2018-03-19 08:45:04 UTC
Permalink
Moin,
Post by Jan Marco Funke
Post by Tobias Nicht
Größtenteils 100, gibt aber auch einige Geschwindigkeitseinbrüche auf
70 und vor einem Tunnel auch auf 50. Ist halt ein bisserl eng. Habe
die Strecke im Herbst 2015 bei schönsten Herbstwetter bereisen dürfen.
Ich meinte für heutige Fernverkehrsmaßstäbe etwas langsam. Aber das ist
in Mittelgebirgen ja meistens so: Entweder man hat eine schöne
Altstrecke, die gut an die Topographie angepasst ist und auf der man
viel von der schönen Landschaft sieht, die aber wegen der Kurven
entsprechend langsam ist. Oder man hat eine Schnellfahrstrecke, die zu
über der Hälfte auf/in Kunstbauten verläuft, also Tunneln und langen
Talbrücken und auf der man die Landschaft immer nur Abschnittsweise sieht.
Abschnittsweise hast Du auf der genannten Altstrecke auch.

Anderenorts kommt es auf die Fahrtrichtung im Regelgleis an.
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Gruß, ULF
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