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Reisebericht: Alles wie immer
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Christoph Biedl
2013-03-14 16:35:23 UTC
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Vieles bei der Bahn kann man, weiß man um technische und menschliche
Hintergründe, mit wenig gutem Willen verstehen. Eines Rätsel ist
allerdings ungelöst: Warum erwischt es Seltenfahren immer ganz
besonders heftig? Die dann der ganzen Welt erzählen, man hätte es ja
wieder einmal im Guten probiert, und wieder nur bestätigt bekommen,
was für ein inkomptenter Saftladen die Bahn ist, die packen es einfach
nicht.

Meine Zeiten mit der Clubkarte sind schon ein bißchen her, aber eine
deutliche Erfahrung bei etlichen tausend Kilometern pro Monat war:
Natürlich gibt es Fahrten, wo einfach alles schiefgeht. Aber der
Regelfall ist: Züge pünktlich und ruhige Fahrt, sieht man mal von
einigen nicht anschlußrelevanten Verspätungsminuten ab. Und das auch
an den Großkampftagen, ausgenommen nur 673, der ist sonntags
spätestens ab Hannover chronisch verspätet, aber das ist offenbar bei
allen Beteiligten schon gut eingespielt.

Allerdings, der Effekt überlebt die Vielfahrerzeiten nicht. Nach der
Geschichte zu Weihnachten sollte es diesmal von Karlsruhe nach
Oldenburg gehen. Die Verbindung fiel so aus dem Automaten, hat aber
für den Bahnfreund was zu bieten:

Karlsruhe ab 16:00 Gleis 3 ICE 276
Frankfurt(Main) an 17:08 Gleis 8

Frankfurt(Main) ab 17:16 Gleis 1 ICE 776
Oldenburg(O) an 21:15

Mal aufgelöst: Von Gleis 1 in Frankfurt kommt man wohl kaum Richtung
Louisa. Also dürfte es eine Stadtrundfahrt über Niederrad geben, das
erklärt auch die Fahrtzeit von 23 Minuten bis Hanau statt der üblichen
14.

Bonus: Der seltene Linienübergang in Hannover, deshalb dort kein
Umsteigen. Das vermeiden zu können wäre mir ja schon einen Zuschlag
wert (bitte nicht weitersagen).


Allerdings, 276 hat ein Problem. Während sich die Filzlaus an einen
hängt und man sie nicht wieder loswird, hängt dieser Zug ständig
hinter irgendwas anderem; zumindest ist das die einzige Erklärung
dafür, warum immer wieder heruntergebremst, mehrfach auf freier
Strecke angehalten wird. Gut, mal kommt das schon, aber über mehrere
hundert Kilometer, auch auf der Schnellfahrstrecke? Schon merkwürdig.
Ansagen für die immer größer werdende Verspätung gibt es
sicherheitshalber nicht. Ins Reich der Legenden hingegen ist zu
verweisen, daß sich der Triebkopf eins von den legendären Stuttgarter
Fischbrötchen gegeben hätte, schließlich kommt der Zug aus Interlaken
und deshalb nicht über die Schwabenmetropole.

Der Ärger beginnt hinter Mannheim. Bremsung vor Bürstadt, und dann
schleicht es kilometerlang mit 60 bis 80 km/h. Und ab dann
wiederholtes Abbremsen und neu Beschleunigen, alleine zwischen
Groß-Gerau und Stadion dreimal. Was auch immer auf der Strecke
unterwegs ist, es muß verdammt wichtig sein, daß es nicht beiseite
genommen wird.

Vor Frankfurt hat sich dann die Verspätung auf knapp zehn Minuten
aufgeschaukelt, damit ist die Trasse weg, drei Warteminuten in der
Einfahrt wegen nivaugleicher Kreuzung, +14 in der Ankunft.

Was auch weg ist, ist der ICE 776. Ansage: Bis Hanau im Zug bleiben,
dort wird der Anschluß erreicht. Das ist der Vorteil der kürzeren
Fahrzeit; die entfallene Niederrad experience muß man halt
verschmerzen.

Vor Hanau dann die grenzgeniale Ansage, daß es noch keine endgültige
Information für den ICE nach Hannover(!) gäbe, solle man doch bitte
bis Göttingen im Zug bleiben. Ich stelle mir da immer den älteren,
nicht mehr ganz geistig perfekten Opa vor, der mit dieser Information
genau gar nichts anfangen kann. Will sagen, im Parallelunversum hat
mein dreißig oder vierzig Jahre älteres alter ego die Ansage nicht auf
seine Verbindung bezogen und ist, der Ansage in Frankfurt folgend, in
Hanau ausgestiegen. Was dann passierte, ist eine andere Geschichte.

Landung in Hanau auf Gleis 6 (das ist das Richtungsgleis Frankfurt),
was die nächsten Bonusminuten bringt und einen ICE der Gegenrichtung
(vermutlich der verspätete 691) länglich vor dem Bahnhof warten läßt.
Die Reaktion des Zugchefs auf die direkte Ansprache, was nun mit
Oldenburg sei, ist nicht zitatfähig; aber des Umgangs mit zahlenden
Kunden nicht würdig.

Im Hessischen Gebirge wird es nicht wesentlich besser. Schleichfahrt
vor Flieden, zweimal Streckenhalt vor Fulda. Ankunft Fulda +25.

Immerhin hat man Mobiltelefone, um die durch das Personal verursachten
Informationslücken auszugleichen. Ein debx-Regular sucht mir die
Information aus dem Internet (Danke dafür), demnach ist 776 grad
pünktlich vor Kassel. Damit vor uns, unerreichbar, weg.

Auf der Schnellfahrstrecke geht gemütlich zu: 200 km/h zeigt die
interne Anzeige. Mehrfach wird massiv heruntergebremst.
Überraschenderweise macht das die Verspätung nicht noch schlimmer.

Service-Offensive vor Kassel: Erreicht wird noch, so die Ansage, die
Erfurter Bahn nach Erfurt. Da fehlt der Hinweis, daß in Göttingen die
RE Richtung Erfurt/Gera nicht warten wird, Fahrgäste nach
Heiligenstadt, Leinefelde, Mühlhausen also besser hier umsteigen; das
bringt dann nur rund 40 Minuten Verspätung, die Alternative ist zwei
Stunden Zeitverlust in Göttingen.

Dieser RE wird dann vor Göttingen sicherheitshalber gar nicht nicht
mehr angesagt, aber der 776 ... "konnte nicht warten". Jaja. Dafür vor
Göttingen die nächsten drei Minuten Streckenhalt, angeblich wegen
Gleichbelegung - muß echt schwierig sein, den Zug auf das zu der Zeit
ungenutze Nachbargleis 8 zu lotsen. Damit hat der 276 seine 30 Minuten
voll, wie das Drama bis Berlin weiterging, wissen andere.

Und der Ersatzplan ist dann: Zwanzig Minuten auf ICE 70 warten
(eigentlich nicht erwähnenswerte fünf Miese), Umsteigen in Hannover
(da war doch was) und dann IC 2272 nach Oldenburg. Der wartet neben
seiner planmäßigen Wartezeit von über 20 Minuten noch weitere acht auf
Anschlußreisende. Man gönnt es ja den Betroffenen, aber es befördert
den eigenen Zynismus.

Fazit: Wegen drei Minuten, die man bis Hanau den 776 trotz Ansage
nicht ausbremsen konnnte und/oder wegen Verpeilung bei Beteiligten: 67
Minuten Verspätung. Ganze Arbeit.
Dirk Moebius
2013-03-14 17:44:23 UTC
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Post by Christoph Biedl
Vieles bei der Bahn kann man, weiß man um technische und menschliche
Hintergründe, mit wenig gutem Willen verstehen. Eines Rätsel ist
allerdings ungelöst: Warum erwischt es Seltenfahren immer ganz
besonders heftig? Die dann der ganzen Welt erzählen, man hätte es ja
wieder einmal im Guten probiert, und wieder nur bestätigt bekommen,
was für ein inkomptenter Saftladen die Bahn ist, die packen es einfach
nicht.
Weil die nur dann fahren, wenns mit dem Auto sowieso gar nicht mehr
geht - bei helftigem Schneefall vor Weihnachten, zu Pfingsten, wenn
die Autobahnen verstopft sind - und sowieso prinzipiell nur Freitag
und Sonntag.
Also immer dann, wenn das System Bahn auch zu kaempfen hat.


Ich hatte am Sonntag auch Probleme - Wuppertal-Berlin, zwischen
Minden und Hannover lag ein Baum auf der Strecke (ein bahnfremder
Baum, wie das Zub verkuendete), da kann man nur wenig machen, da
*ist* die Strecke dicht.

Und was willste machen? Irgendwann gings dann ueber ein Gleis,
mit Richtungswechsel alle drei oder vier Zuege.
In den Nachrichten las ich jetzt, dass irgendwo in Frankreich
Hunderte Autofahrer auf der Autobahn, eingeschneit, uebernachten
mussten. Mein ICE hatte wenigstens noch Heizung.

Dirk
--
If I steal your bicycle you have to take the bus,
but if I just copy it, there’s one for each of us.

http://questioncopyright.org/minute_memes/copying_is_not_theft
Christoph Biedl
2013-03-14 22:27:26 UTC
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Post by Dirk Moebius
Warum erwischt es Seltenfahren immer ganz besonders heftig?
Weil die nur dann fahren, wenns mit dem Auto sowieso gar nicht mehr
geht - bei helftigem Schneefall vor Weihnachten, zu Pfingsten, wenn
die Autobahnen verstopft sind - und sowieso prinzipiell nur Freitag
und Sonntag.
Also immer dann, wenn das System Bahn auch zu kaempfen hat.
Deckt sich nicht mit eigenen Erfahrungen und denen im Bekanntenkreis.
Es passiert an beliebigen Wochentagen, zu beliebigen Tageszeiten.
Post by Dirk Moebius
Ich hatte am Sonntag auch Probleme - Wuppertal-Berlin, zwischen
Minden und Hannover lag ein Baum auf der Strecke (ein bahnfremder
Baum, wie das Zub verkuendete), da kann man nur wenig machen, da
*ist* die Strecke dicht.
So etwas ist einfach Pech, das passiert und ist dann wie der
querstehende Lkw auf auf der Autobahn. Man ärgert sich, weil auch so
etwas auf irgendeine Weise vermeidbar gewesen wäre. Aber mit etwas
Ruhe erkennt man, daß man realistischerweise nicht gegen alle Pannen
gefeit sein kann.

In meinem Fall des zugesagten, dann ungeklärten, letzlich geplatzen
Anschlusses in Hanau hingegen hat es offensichtlich organisatorische
Mängel gegeben, und bei sowas geht mir der Hut hoch.

Zur Klarstellung: Ankunft in Hanau war 17:43:00(+/- drei Sekunden),
776 hat planmäßige Abfahrt um 17:41. Aus dem Gleiswechsel vermute ich,
daß 776 hätte warten sollen, es dann aber nicht getan hat.

Christoph
Dirk Moebius
2013-03-14 23:19:42 UTC
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Post by Christoph Biedl
Post by Dirk Moebius
Warum erwischt es Seltenfahren immer ganz besonders heftig?
Weil die nur dann fahren, wenns mit dem Auto sowieso gar nicht mehr
geht - bei helftigem Schneefall vor Weihnachten, zu Pfingsten, wenn
die Autobahnen verstopft sind - und sowieso prinzipiell nur Freitag
und Sonntag.
Also immer dann, wenn das System Bahn auch zu kaempfen hat.
Deckt sich nicht mit eigenen Erfahrungen und denen im Bekanntenkreis.
Es passiert an beliebigen Wochentagen, zu beliebigen Tageszeiten.
Post by Dirk Moebius
Ich hatte am Sonntag auch Probleme - Wuppertal-Berlin, zwischen
Minden und Hannover lag ein Baum auf der Strecke (ein bahnfremder
Baum, wie das Zub verkuendete), da kann man nur wenig machen, da
*ist* die Strecke dicht.
So etwas ist einfach Pech, das passiert und ist dann wie der
querstehende Lkw auf auf der Autobahn. Man ärgert sich, weil auch so
etwas auf irgendeine Weise vermeidbar gewesen wäre. Aber mit etwas
Ruhe erkennt man, daß man realistischerweise nicht gegen alle Pannen
gefeit sein kann.
In meinem Fall des zugesagten, dann ungeklärten, letzlich geplatzen
Anschlusses in Hanau hingegen hat es offensichtlich organisatorische
Mängel gegeben, und bei sowas geht mir der Hut hoch.
Ich glaube, Hans oder Marc schrieb mal in deb*, wie viele verschiedene
Unternehmen heutzutage an einer einzigen Zugfahrt beteiligt sein
koennen. Das war erklecklich.

Die Leute von StuS auf dem Bahnhof erfahren einfach weder von Netz noch
von R&T irgendetwas, wenn sie nicht nachfragen. Und vermutlich gibts da
auch nur noch 0900-er NUmmern.
Aber immerhin sind wir dafuer doch die schwerfaellige Behoerdenbahn los!

Dirk
--
If I steal your bicycle you have to take the bus,
but if I just copy it, there’s one for each of us.

http://questioncopyright.org/minute_memes/copying_is_not_theft
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2013-03-16 09:17:21 UTC
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Post by Dirk Moebius
In den Nachrichten las ich jetzt, dass irgendwo in Frankreich
Hunderte Autofahrer auf der Autobahn, eingeschneit, uebernachten
mussten. Mein ICE hatte wenigstens noch Heizung.
Eh nur uebernachten... <http://www.orf.at/stories/2171972/2171974/>.
Wenn man sich ansieht, wie sehr die einzelnen Autos zugeweht sind,
ist es ein Glueck, dass da nicht mehr passiert ist.

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Eifrig bleibt eifrig: Stefan fuer alle Fälle!
(Sloganizer)
Marc Ensenbach
2013-03-14 22:58:19 UTC
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Post by Christoph Biedl
Der Ärger beginnt hinter Mannheim. Bremsung vor Bürstadt, und dann
schleicht es kilometerlang mit 60 bis 80 km/h. Und ab dann
wiederholtes Abbremsen und neu Beschleunigen, alleine zwischen
Groß-Gerau und Stadion dreimal. Was auch immer auf der Strecke
unterwegs ist, es muß verdammt wichtig sein, daß es nicht beiseite
genommen wird.
Wenn es am Mittwoch war, dann war es nicht wichtig, aber viel, nämlich
zwei S-Bahnen und ein Regionalexpress, die fast im Blockabstand
hintereinander fuhren (alle verspätet) und kaum sinnvoll überholt werden
konnten.

Grüße,

Marc
Oliver Schnell
2013-03-15 06:58:17 UTC
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Post by Christoph Biedl
Meine Zeiten mit der Clubkarte sind schon ein bißchen her, aber eine
Natürlich gibt es Fahrten, wo einfach alles schiefgeht. Aber der
Regelfall ist: Züge pünktlich und ruhige Fahrt, sieht man mal von
einigen nicht anschlußrelevanten Verspätungsminuten ab. Und das auch
an den Großkampftagen, ausgenommen nur 673, der ist sonntags
spätestens ab Hannover chronisch verspätet, aber das ist offenbar bei
allen Beteiligten schon gut eingespielt.
Der hat laut
http://www.zugfinder.de/zuginfo.php?zugnr=ICE_673
im Schnitt satte 14 Minuten Verspätung, ist aber unter der Woche auch
nicht uinbedingt pünktlich.
Post by Christoph Biedl
Allerdings, der Effekt überlebt die Vielfahrerzeiten nicht. Nach der
Geschichte zu Weihnachten sollte es diesmal von Karlsruhe nach
Oldenburg gehen. Die Verbindung fiel so aus dem Automaten, hat aber
Karlsruhe ab 16:00 Gleis 3 ICE 276
Frankfurt(Main) an 17:08 Gleis 8
Frankfurt(Main) ab 17:16 Gleis 1 ICE 776
Oldenburg(O) an 21:15
Die Verbindung für eine Fahrt nach Bremen hatte ich auch mal gewählt,
Post by Christoph Biedl
Was auch weg ist, ist der ICE 776. Ansage: Bis Hanau im Zug bleiben,
dort wird der Anschluß erreicht. Das ist der Vorteil der kürzeren
Fahrzeit; die entfallene Niederrad experience muß man halt
verschmerzen.
allerdings stieg ich dann erfolgreich genau so in Hanau in den 776 um.

Der 276 hat schon öfters ein Wehwehchen, allerdings ist das Platzen dieses
Anschlusses in Hanau (planmäßig 14 Minuten Übergang) für gewöhnlich
nicht der Fall, vgl.
http://www.zugfinder.de/zuginfo.php?zugnr=ICE_276
"Durchschnittliche Verspätung der letzten 100 Tage: 9 Minuten"
Post by Christoph Biedl
Dieser RE wird dann vor Göttingen sicherheitshalber gar nicht nicht
mehr angesagt, aber der 776 ... "konnte nicht warten". Jaja. Dafür vor
Göttingen die nächsten drei Minuten Streckenhalt, angeblich wegen
Gleichbelegung - muß echt schwierig sein, den Zug auf das zu der Zeit
ungenutze Nachbargleis 8 zu lotsen. Damit hat der 276 seine 30 Minuten
voll, wie das Drama bis Berlin weiterging, wissen andere.
Du warst am 13.3. unterwegs?


Oliver Schnell
Thorsten Klein
2013-03-17 12:18:45 UTC
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Post by Christoph Biedl
Mal aufgelöst: Von Gleis 1 in Frankfurt kommt man wohl kaum Richtung
Louisa.
Richtung Loisa (3601) oder Richtung Stresemannallee (3600)? Um von F
Hbf. nach Hanau zu kommen muss man zwingend über F Süd. Loisa wäre
falsche Richtung bzw. geht nur wenn man auch über Niederrad fährt.
Ich weiss jetzt nicht, ob Gleis 1 "oben" oder "unten" ist.
In jeden Fall fährt man über Niederrad und Loisa-Stresemannallee (oder
"dran vorbei", wenn man von 3624 nicht nach 3604 kommt.
Aber wegen diesem kleinen Schlenker 9 Minuten längere Fahrzeit? Fällt
mir schwer zu glauben.
(Alle Angaben über Strecken von Schweers&Wall)
Post by Christoph Biedl
Bonus: Der seltene Linienübergang in Hannover, deshalb dort kein
Umsteigen. Das vermeiden zu können wäre mir ja schon einen Zuschlag
wert (bitte nicht weitersagen).
Brauch ich nicht, du hast der Bahn dies bereits mitgeteilt.
Post by Christoph Biedl
Service-Offensive vor Kassel: Erreicht wird noch, so die Ansage, die
Erfurter Bahn nach Erfurt. Da fehlt der Hinweis, daß in Göttingen die
RE Richtung Erfurt/Gera nicht warten wird, Fahrgäste nach
Heiligenstadt, Leinefelde, Mühlhausen also besser hier umsteigen; das
bringt dann nur rund 40 Minuten Verspätung, die Alternative ist zwei
Stunden Zeitverlust in Göttingen.
Das gibts auch anderswo. Im Dezember auf der Rheinschiene. Alle Züge
verspätetet. Der ICE aus Richtung Köln hat etwa +60, der nachfolgende
aus HH nach Zürich auch so ungefähr. Hinweis des Zub an jedem Halt ab KA
oder gar MA, dass Reisende nach Zürich bitte unbedingt "hier" in den
folgenden ICE nach Zürich umsteigen. Jeder Vielfahrer, wobei eigentlich
nichtmal, schon ein Mediumfaher könnt sich das zusammenreimen, kann 1+1
zusammenzählen sodass er diesen Hinweis lieber nicht befolgt und bis
Basel SBB durchfährt. Warum wohl...
Leider hat sich der Zub dann nicht mehr blicken lassen, sonst hätte ich
ihn darauf angesprochen.
Post by Christoph Biedl
Dieser RE wird dann vor Göttingen sicherheitshalber gar nicht nicht
mehr angesagt, aber der 776 ... "konnte nicht warten". Jaja. Dafür vor
Göttingen die nächsten drei Minuten Streckenhalt, angeblich wegen
Gleichbelegung - muß echt schwierig sein, den Zug auf das zu der Zeit
ungenutze Nachbargleis 8 zu lotsen. Damit hat der 276 seine 30 Minuten
voll, wie das Drama bis Berlin weiterging, wissen andere.
Und der Ersatzplan ist dann: Zwanzig Minuten auf ICE 70 warten
(eigentlich nicht erwähnenswerte fünf Miese), Umsteigen in Hannover
(da war doch was) und dann IC 2272 nach Oldenburg. Der wartet neben
seiner planmäßigen Wartezeit von über 20 Minuten noch weitere acht auf
Anschlußreisende. Man gönnt es ja den Betroffenen, aber es befördert
den eigenen Zynismus.
Fazit: Wegen drei Minuten, die man bis Hanau den 776 trotz Ansage
nicht ausbremsen konnnte und/oder wegen Verpeilung bei Beteiligten: 67
Minuten Verspätung. Ganze Arbeit.
Michael Kümmling
2013-03-17 13:04:46 UTC
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Post by Thorsten Klein
Post by Christoph Biedl
Mal aufgelöst: Von Gleis 1 in Frankfurt kommt man wohl kaum Richtung
Louisa.
Richtung Loisa (3601) oder Richtung Stresemannallee (3600)? Um von F
Hbf. nach Hanau zu kommen muss man zwingend über F Süd. Loisa wäre
falsche Richtung bzw. geht nur wenn man auch über Niederrad fährt.
Ich weiss jetzt nicht, ob Gleis 1 "oben" oder "unten" ist.
In jeden Fall fährt man über Niederrad und Loisa-Stresemannallee (oder
"dran vorbei", wenn man von 3624 nicht nach 3604 kommt.
Aber wegen diesem kleinen Schlenker 9 Minuten längere Fahrzeit? Fällt
mir schwer zu glauben.
(Alle Angaben über Strecken von Schweers&Wall)
Ja, von Gleis 1 geht es über die Strecken 3603-3620-3520 nach
Frankfurt-Niederrad und weiter über Strecke 3624 zum Abzweig Forsthaus.
Von dort fährt man dann aber in aller Regel über die Strecke 3650 an
Frankfurt-Louisa vorbei. Der von dir vorgeschlagene Weg über Louisa wäre
auch möglich, aber da würde man unnötigerweise die Strecke
Frankfurt-Darmstadt höhengleich kreuzen.

Dieser Umweg ("Große Stadtrundfahrt") macht 5,5 km aus. Wenn man
unterwegs durchgehend 60 km/h fahren würde (müsste ca. so hinkommen)
sind das 6min zusätzlich. Wenn man dann noch irgendwo unterwegs warten
darf (bei den vielen höhengleichen Abzweigen sehr wahrscheinlich...) ist
man zumindest in der Praxis schnell bei zusätzlichen 10 min.

Zusätzlich hat man ja ab Frankfurt Süd noch die Wahl, ob man nördlich
des Mains (via Frankfurt Ost) oder südlich des Mains (via Offenbach Hbf)
nach Hanau fährt - die nordmainische Strecke dürfte ggü. der
südmainischen Strecke auch noch mal 1-2 min länger dauern.

Da wären wir schon bei ca. 7 min. Die restlichen 2 min können auch
einfach Biegezuschlag sein, um den Fahrplan "passend" zu machen.

Viele Grüße
Micha
Marc Haber
2013-03-17 15:46:35 UTC
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Post by Michael Kümmling
Ja, von Gleis 1 geht es über die Strecken 3603-3620-3520 nach
Frankfurt-Niederrad und weiter über Strecke 3624 zum Abzweig Forsthaus.
Von dort fährt man dann aber in aller Regel über die Strecke 3650 an
Frankfurt-Louisa vorbei. Der von dir vorgeschlagene Weg über Louisa wäre
auch möglich, aber da würde man unnötigerweise die Strecke
Frankfurt-Darmstadt höhengleich kreuzen.
Dieser Umweg ("Große Stadtrundfahrt") macht 5,5 km aus
Ich hatte neulich Umleitung über Marburg wegen Bombendrohung
Wächtersbach, das kam raus, als wir schon in Frankfurt Hbf an einem
Gleis standen, aus dem man nicht direkt nach Marburg ausfahren kann.

Ergebnis: Luisa, Forsthaus, Niederrad, irgendwie durch den Gbf, so
dass wir Frankfurt Hbf knapp eine Viertelstunde nach Abfahrt noch
einmal sehen konnten.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Paul Muster
2013-03-17 17:32:23 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Michael Kümmling
Ja, von Gleis 1 geht es über die Strecken 3603-3620-3520 nach
Frankfurt-Niederrad und weiter über Strecke 3624 zum Abzweig Forsthaus.
Von dort fährt man dann aber in aller Regel über die Strecke 3650 an
Frankfurt-Louisa vorbei. Der von dir vorgeschlagene Weg über Louisa wäre
auch möglich, aber da würde man unnötigerweise die Strecke
Frankfurt-Darmstadt höhengleich kreuzen.
Dieser Umweg ("Große Stadtrundfahrt") macht 5,5 km aus
Ich hatte neulich Umleitung über Marburg wegen Bombendrohung
Wächtersbach, das kam raus, als wir schon in Frankfurt Hbf an einem
Gleis standen, aus dem man nicht direkt nach Marburg ausfahren kann.
Ergebnis: Luisa, Forsthaus, Niederrad, irgendwie durch den Gbf, so
dass wir Frankfurt Hbf knapp eine Viertelstunde nach Abfahrt noch
einmal sehen konnten.
Güterbahnhof? Frankfurt? Gips nicht mehr. Da steht das Europaviertel
drauf. Neben der Messe. Erkennbar an dem einseitig konkaven
Messe-Gebäude und dem schräg in der Europa-Allee stehenden Stellwerk.
http://osm.org/go/0D0YD92w http://goo.gl/maps/TMbsp

Der Teil, durch den du gefahren bist, nennen die Bahner wohl
"Außenbahnhof". Von dort gibt es eine Kurve hoch auf die Main-Weser-Bahn
nach Norden. http://osm.org/go/0D0YI59zQ--


mfG Paul
Klaus Föhl
2013-03-18 11:26:43 UTC
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Post by Paul Muster
Güterbahnhof? Frankfurt? Gips nicht mehr. Da steht das Europaviertel
drauf. Neben der Messe. Erkennbar an dem einseitig konkaven
Messe-Gebäude und dem schräg in der Europa-Allee stehenden Stellwerk.
http://osm.org/go/0D0YD92w http://goo.gl/maps/TMbsp
-v please

Sollte das Stellwerk eigentlich untertunnelt werden?
Die Straßenführung suggeriert das dem unbedarften Reisenden.

Grüße
Klaus
Paul Muster
2013-03-18 12:19:51 UTC
Antworten
Permalink
Post by Klaus Föhl
Post by Paul Muster
Güterbahnhof? Frankfurt? Gips nicht mehr. Da steht das Europaviertel
drauf. Neben der Messe. Erkennbar an dem einseitig konkaven
Messe-Gebäude und dem schräg in der Europa-Allee stehenden Stellwerk.
http://osm.org/go/0D0YD92w http://goo.gl/maps/TMbsp
-v please
Was genau ist deine Frage?

Suchst du das Stellwerk? http://goo.gl/maps/1JvVH
Loading Image... (rechts am Bildrand)
Loading Image... (ganz unten am
Rand sieht man das Dach)
und zwei Fotos irgendwo da:
http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?p=301276

Oder das charakteristische Torhaus, an dem östlich die Main-Weser-Bahn
entlang geht und westlich eben die Abzweig-Kurve zum/vom Güterbahnhof
vorbei ging? http://binged.it/13469zn
Post by Klaus Föhl
Sollte das Stellwerk eigentlich untertunnelt werden?
Wohl nicht, sonst hätte man es getan. Die Straßenführung ist meiner
Einschätzung nach fertig und das Stellwerkgebäude steht schräg mit einer
Ecke bis in den Straßenverlauf, die Straße ist einigermaßen drum herum
geführt.
Post by Klaus Föhl
Die Straßenführung suggeriert das dem unbedarften Reisenden.
Ich denke, die Stadtplaner hoffen darauf, dass die Bahn das Gebäude in
den nächsten Jahren dann doch noch aufgibt und die Straße normalisiert
werden kann. Vielleicht ist das ja auch schon fest so ausgemacht, ich
weiß es nicht.

Die Bahn-Zentrale (oder die _alte_ Bahn-Zentrale?) ist ja sehr in der
Nähe, daher könnte es ja auch sein, dass in dem Gebäude irgendwelche
hochwichtige IT steht, die nicht umgezogen werden kann.

Oder es werden tatsächlich noch irgendeine Weiche (vielleicht von/zur
genannten Kurve?) und drei Signale von dort gesteuert, die nach den
laufenden Umbauarbeiten dann von woanders gesteuert werden.

Wer weiß...


mfG Paul
Paul Muster
2013-03-18 12:47:43 UTC
Antworten
Permalink
Post by Paul Muster
Ich denke, die Stadtplaner hoffen darauf, dass die Bahn das Gebäude in
den nächsten Jahren dann doch noch aufgibt und die Straße normalisiert
werden kann. Vielleicht ist das ja auch schon fest so ausgemacht, ich
weiß es nicht.
http://www.fnp.de/fnp/region/lokales/frankfurt/altes-stellwerk-weicht-erst-2014_rmn01.c.9131707.de.html

| *Altes Stellwerk weicht erst 2014*
|
| Bahn benötigt die Technik im Gebäude für Steuerung des
| Zugverkehrs im Bahnhof Galluswarte [...]
|
| "Die Europa-Allee kann erst nach dem Abbruch des Stellwerks
| in drei Jahren komplettiert werden", erklärt Aurelis-Sprecherin
| Susanne Heck auf Nachfrage dieser Zeitung. Bis dahin hat die
| Deutsche Bahn das Werk bei der neuen Eigentümerin Aurelis
| angemietet, weil sie es noch zur Steuerung des Zugverkehrs am
| Bahnhof Galluswarte benötigt.

http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?3,5621914,5623786#msg-5623786

| Im Gebäude des Stw Frof gibt es ein physikalisch fast völlig
| eigenständiges Relaisstellwerk für die Galluswarte mit mindestens
| eigenem Stelltisch (im separaten Raum, wenn ich das richtig auf dem
| Schirm habe) und eigenem Relaisraum für die Galluswarte. Der Teil
| Frof ist quasi komplett tot.

[Frof war Hauptgüterbahnhof.]

Beifang:
http://www.fnp.de/fnp/region/hessen/ideen-lassen-sich-nicht-umsetzen_rmn01.c.10483070.de.html
Ein paar Infos zum Wasserturm und ein Foto mit ausgekreuzten Signalen.
Letzteres deutet wohl auch darauf hin, dass sich demnächst eine größere
Änderung ergibt, vielleicht wird dabei das Stellwerk ja außer Betrieb
genommen.

Aha...

bei www.dadina.de findet sich ein PDF:
13.1.-29.1.13:
"Blockprobefahrten für das elektronische Stellwerk Galluswarte"

Und hier http://de-de.facebook.com/deutschebahn/posts/503273309691673
eine Aussage zum Termin der Inbetriebnahme des ESTW Galluswarte:

| Frage: Ich würde mal interssieren wann das neue ESTW Frankfurt
| Galluswarte ans Netz geht.
|
| Antwort: nach derzeitigem Stand gehen wir von einer Inbetriebnahme
| des ESTW Galluswarte im April 2013 aus. [13. November 2012 um 09:13]

Na, dann schaumermal. Ankündigungen, dass im April irgendwelche Züge
ausfallen usw. mit Bezug auf die IBN des ESTW Galluswarte, finde ich
zumindest keine.


mfG Paul
Paul Muster
2013-04-01 15:53:50 UTC
Antworten
Permalink
Post by Paul Muster
Na, dann schaumermal. Ankündigungen, dass im April irgendwelche Züge
ausfallen usw. mit Bezug auf die IBN des ESTW Galluswarte, finde ich
zumindest keine.
Mittlerweile sind diverse Einschränkungen für den 7.4. angekündigt, da
soll dann die UZ F-Galluswarte ein- oder angeschaltet werden.


mfG Paul
Ralph A. Schmid, dk5ras
2013-04-02 17:33:30 UTC
Antworten
Permalink
Post by Paul Muster
Mittlerweile sind diverse Einschränkungen für den 7.4. angekündigt, da
soll dann die UZ F-Galluswarte ein- oder angeschaltet werden.
Na, dann - geht hoffentlich am 9.4. wieder, da muß ich in die Ecke.


-ras
--
Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Paul Muster
2013-04-04 21:21:14 UTC
Antworten
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Paul Muster
Mittlerweile sind diverse Einschränkungen für den 7.4. angekündigt, da
soll dann die UZ F-Galluswarte ein- oder angeschaltet werden.
Na, dann - geht hoffentlich am 9.4. wieder, da muß ich in die Ecke.
Eh, das klingt, als trautest du der Bahn nicht zu, den Kram a) am
Sonntag _und_ b) notfalls noch während des gesamten Montags in den Griff
zu kriegen.


http://www.fr-online.de/rhein-main/bahnverkehr-frankfurt-massive-sperrungen-im-westen,1472796,22283412.html
---
BAHNVERKEHR FRANKFURT
Massive Sperrungen im Westen

Am Sonntag, 7. April, kommt es zu weiträumigen Behinderungen im
Zugverkehr im Frankfurter Westen. Weil das neue Stellwerk Galluswarte in
Betrieb genommen wird, müssen zahlreiche Züge umgeleitet werden. Oder
sie können den Hauptbahnhof nicht anfahren.
[...]
---


mfG Paul
Volker Borchert
2013-04-05 12:04:33 UTC
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Post by Paul Muster
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Paul Muster
Mittlerweile sind diverse Einschränkungen für den 7.4. angekündigt, da
soll dann die UZ F-Galluswarte ein- oder angeschaltet werden.
Na, dann - geht hoffentlich am 9.4. wieder, da muß ich in die Ecke.
Eh, das klingt, als trautest du der Bahn nicht zu, den Kram a) am
Sonntag _und_ b) notfalls noch während des gesamten Montags in den Griff
zu kriegen.
Nun, ich meine mich zu erinnern, daß in Altona damals die Inbetriebnahme
sonntags bestens verlief, am Montagmorgen im Berufsverkehr dann aber sich
die fest eingestellte Größe eines Speicherbereichs als für das dann höhere
Verkehrsaufkommen unzureichend erwies und mehrere Werktage lang in und um
Hamburg nicht so sehr viel lief.
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
Paul Muster
2013-04-05 17:14:49 UTC
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Post by Volker Borchert
Post by Paul Muster
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Paul Muster
Mittlerweile sind diverse Einschränkungen für den 7.4. angekündigt, da
soll dann die UZ F-Galluswarte ein- oder angeschaltet werden.
Na, dann - geht hoffentlich am 9.4. wieder, da muß ich in die Ecke.
Eh, das klingt, als trautest du der Bahn nicht zu, den Kram a) am
Sonntag _und_ b) notfalls noch während des gesamten Montags in den Griff
zu kriegen.
Nun, ich meine mich zu erinnern, daß in Altona damals die Inbetriebnahme
sonntags bestens verlief, am Montagmorgen im Berufsverkehr dann aber sich
die fest eingestellte Größe eines Speicherbereichs als für das dann höhere
Verkehrsaufkommen unzureichend erwies und mehrere Werktage lang in und um
Hamburg nicht so sehr viel lief.
Bekanntermaßen lernt die Bahn aus früheren Fehlern, Problemen,
Schwierigkeiten. Daher *kann* *das* nicht nochmal vorkommen.

Oder doch (nicht)? ;-)


mfG Paul
Volker Borchert
2013-04-05 21:53:35 UTC
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Post by Paul Muster
Post by Paul Muster
Eh, das klingt, als trautest du der Bahn nicht zu, den Kram a) am
Sonntag _und_ b) notfalls noch während des gesamten Montags in den Griff
zu kriegen.
[ ... Bauchlandung in Altona ... ]
Bekanntermaßen lernt die Bahn aus früheren Fehlern, Problemen,
Schwierigkeiten.
Warum ist es dann jeden Winter dasselbe, wenn die erste Schneeflocke
hochkant auf einer Schiene steht?!
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
Reinhard Greulich
2013-04-05 22:03:52 UTC
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Post by Volker Borchert
Warum ist es dann jeden Winter dasselbe, wenn die erste Schneeflocke
hochkant auf einer Schiene steht?!
Warum lernen Millionen Autofahrer daraus rein gar nichts? Und warum
stellen die Flieger ihren Betrieb schon ein und schicken ihre
Passagiere zur Eisenbahn, wenn die Schneeflocke noch in der Luft ist?

So viele Fragen.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Erhard Schwenk
2013-04-05 22:13:53 UTC
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Post by Volker Borchert
Post by Paul Muster
Post by Paul Muster
Eh, das klingt, als trautest du der Bahn nicht zu, den Kram a) am
Sonntag _und_ b) notfalls noch während des gesamten Montags in den Griff
zu kriegen.
[ ... Bauchlandung in Altona ... ]
Bekanntermaßen lernt die Bahn aus früheren Fehlern, Problemen,
Schwierigkeiten.
Warum ist es dann jeden Winter dasselbe, wenn die erste Schneeflocke
hochkant auf einer Schiene steht?!
laß mich Raten: die Schneeflocke stellt eine Änderung der Bahnanlage dar
und erfordert daher eine erneute Abnahme der Gesamtanlage durchs EBA?
--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/
APAYA running System - http://www.apaya.net/
Marc Haber
2013-04-06 07:41:40 UTC
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Post by Volker Borchert
Post by Paul Muster
Post by Paul Muster
Eh, das klingt, als trautest du der Bahn nicht zu, den Kram a) am
Sonntag _und_ b) notfalls noch während des gesamten Montags in den Griff
zu kriegen.
[ ... Bauchlandung in Altona ... ]
Bekanntermaßen lernt die Bahn aus früheren Fehlern, Problemen,
Schwierigkeiten.
Warum ist es dann jeden Winter dasselbe, wenn die erste Schneeflocke
hochkant auf einer Schiene steht?!
Dieses Jahr ist es weitgehend ohne großes Chaos abgegangen. Dass man
auf den NBS die Weichen in der Position "Fahrt am Bahnsteig vorbei"
festlegt und sonst durchfahrende Züge wenige Minuten verlieren, halte
ich für eine taugliche Maßnahme gegen Eisbrocken in der
Weichenmechanik.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
Paul Muster
2013-04-06 08:36:50 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Volker Borchert
Post by Paul Muster
Bekanntermaßen lernt die Bahn aus früheren Fehlern, Problemen,
Schwierigkeiten.
Warum ist es dann jeden Winter dasselbe, wenn die erste Schneeflocke
hochkant auf einer Schiene steht?!
Dieses Jahr ist es weitgehend ohne großes Chaos abgegangen. Dass man
auf den NBS die Weichen in der Position "Fahrt am Bahnsteig vorbei"
festlegt und sonst durchfahrende Züge wenige Minuten verlieren, halte
ich für eine taugliche Maßnahme gegen Eisbrocken in der
Weichenmechanik.
Unpünktlichkeit ist weiterhin viel zu gering sanktioniert. Sonst wären
zwei Leute ("Weichenwärter"?) pro Bahnhof (Montabaur, Limburg-Süd, ...)
billiger, die der FDL anruft, wenn eine Weiche nicht in Endlage geht.

Es ist ja nicht so, dass das Vorbeifahren am Bahnsteig der einzige
Auslöser für Verspätungen ist. Gleichzeitig sind ja die Züge auf 200
km/h runtergebremst.


mfG Paul, zahlender Kunde
Ralph A. Schmid, dk5ras
2013-04-06 14:11:32 UTC
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Post by Paul Muster
Unpünktlichkeit ist weiterhin viel zu gering sanktioniert. Sonst wären
zwei Leute ("Weichenwärter"?) pro Bahnhof (Montabaur, Limburg-Süd, ...)
billiger, die der FDL anruft, wenn eine Weiche nicht in Endlage geht.
Und dann sperrt man das Gleis, schickt die Hanseln los, und nach doch
nur einer halben Stunde dürfen wieder Züge fahren?! Ich weiß ja nicht
so recht...


-ras
--
Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Paul Muster
2013-04-06 16:20:39 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Paul Muster
Unpünktlichkeit ist weiterhin viel zu gering sanktioniert. Sonst wären
zwei Leute ("Weichenwärter"?) pro Bahnhof (Montabaur, Limburg-Süd, ...)
billiger, die der FDL anruft, wenn eine Weiche nicht in Endlage geht.
Und dann sperrt man das Gleis, schickt die Hanseln los, und nach doch
nur einer halben Stunde dürfen wieder Züge fahren?! Ich weiß ja nicht
so recht...
Wieso eine halbe Stunde?


mfG Paul
Reinhard Greulich
2013-04-06 18:45:50 UTC
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Post by Paul Muster
Wieso eine halbe Stunde?
Der Bereitschaftsraum wird nicht neben der Weiche sein, und falls
doch, müsste man sich entscheiden, neben welcher.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Marc Haber
2013-04-07 07:56:39 UTC
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Post by Paul Muster
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Paul Muster
Unpünktlichkeit ist weiterhin viel zu gering sanktioniert. Sonst wären
zwei Leute ("Weichenwärter"?) pro Bahnhof (Montabaur, Limburg-Süd, ...)
billiger, die der FDL anruft, wenn eine Weiche nicht in Endlage geht.
Und dann sperrt man das Gleis, schickt die Hanseln los, und nach doch
nur einer halben Stunde dürfen wieder Züge fahren?! Ich weiß ja nicht
so recht...
Wieso eine halbe Stunde?
Weil man den halben Kilometer zwischen den beiden Bahnhofsköpfen nicht
in zwei Minuten läuft, schon gar nicht bei Wind und Scheißwetter.

Manchmal ist es besser, 20 Zügen je drei Minuten aufzubrummen, als
einem Zug zwei Stunden.

Grüße
Marc
--
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Ralph A. Schmid, dk5ras
2013-04-07 08:30:28 UTC
Antworten
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Post by Marc Haber
Weil man den halben Kilometer zwischen den beiden Bahnhofsköpfen nicht
in zwei Minuten läuft, schon gar nicht bei Wind und Scheißwetter.
Dazu erst mal das Vorgeplänkel, Sperren, Sperrung bestätigen... Dann
Jacke anziehen, Gerödel schnappen, in die Stiefel, lostapern...



-ras
--
Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Marc Haber
2013-04-07 08:55:35 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Marc Haber
Weil man den halben Kilometer zwischen den beiden Bahnhofsköpfen nicht
in zwei Minuten läuft, schon gar nicht bei Wind und Scheißwetter.
Dazu erst mal das Vorgeplänkel, Sperren, Sperrung bestätigen... Dann
Jacke anziehen, Gerödel schnappen, in die Stiefel, lostapern...
Und das alles während der Zug, dessen Fahrstraße wegen "keine Endlage
der Einfahrweiche" nicht einlaufen konnte, vor der Einfahrt steht.

Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
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Ralf Gunkel
2013-04-07 09:05:49 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Marc Haber
Weil man den halben Kilometer zwischen den beiden Bahnhofsköpfen nicht
in zwei Minuten läuft, schon gar nicht bei Wind und Scheißwetter.
Dazu erst mal das Vorgeplänkel, Sperren, Sperrung bestätigen... Dann
Jacke anziehen, Gerödel schnappen, in die Stiefel, lostapern...
Wenn die sich erst nach dem Sperren der Gleise aufrüsten wurde ich denen
aber den Marsch blasen.


Gruss Ralf (via Mobil)
--
"Sicherungstechnik ist gelebte Paranoia. Und das ist auch gut so." Dirk
Moebius in deb*
Ralph A. Schmid, dk5ras
2013-04-07 09:35:09 UTC
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Post by Ralf Gunkel
Wenn die sich erst nach dem Sperren der Gleise aufrüsten wurde ich denen
aber den Marsch blasen.
Nun ja, man kann schlecht auf Bereitschaft in Winterjacke und fetten
Stiefeln und umgehängtem Gerödel am Tisch hocken und warten, daß es
losgeht.


-ras
--
Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Erhard Schwenk
2013-04-07 11:29:44 UTC
Antworten
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Ralf Gunkel
Wenn die sich erst nach dem Sperren der Gleise aufrüsten wurde ich denen
aber den Marsch blasen.
Nun ja, man kann schlecht auf Bereitschaft in Winterjacke und fetten
Stiefeln und umgehängtem Gerödel am Tisch hocken und warten, daß es
losgeht.
Naja, man kann schon. Man will halt nicht. Dabei könnte man nebenbei
dank der Winterjacken und Stiefel auch noch die Heizung runterdrehen und
so Heizkosten sparen...
--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/
APAYA running System - http://www.apaya.net/
Paul Muster
2013-04-07 13:06:06 UTC
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Post by Erhard Schwenk
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Ralf Gunkel
Wenn die sich erst nach dem Sperren der Gleise aufrüsten wurde ich denen
aber den Marsch blasen.
Nun ja, man kann schlecht auf Bereitschaft in Winterjacke und fetten
Stiefeln und umgehängtem Gerödel am Tisch hocken und warten, daß es
losgeht.
Naja, man kann schon. Man will halt nicht. Dabei könnte man nebenbei
dank der Winterjacken und Stiefel auch noch die Heizung runterdrehen und
so Heizkosten sparen...
He, wir wollen mal nicht übertreiben! Hier geht es um Zugverkehr und
nicht um die Rettungs- oder Feuerwache. Und - laut Fernsehen - haben
auch Feuerwehrleute nicht permanent die schwere Jacke und den Atemschutz
angelegt, während sie auf der Wache auf einen Einsatz warten.


mfG Paul
Erhard Schwenk
2013-04-07 13:19:03 UTC
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Post by Paul Muster
Post by Erhard Schwenk
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Ralf Gunkel
Wenn die sich erst nach dem Sperren der Gleise aufrüsten wurde ich denen
aber den Marsch blasen.
Nun ja, man kann schlecht auf Bereitschaft in Winterjacke und fetten
Stiefeln und umgehängtem Gerödel am Tisch hocken und warten, daß es
losgeht.
Naja, man kann schon. Man will halt nicht. Dabei könnte man nebenbei
dank der Winterjacken und Stiefel auch noch die Heizung runterdrehen und
so Heizkosten sparen...
He, wir wollen mal nicht übertreiben! Hier geht es um Zugverkehr und
nicht um die Rettungs- oder Feuerwache.
Ich habe nicht gesagt, daß das schlecht ist, daß man nicht will. Aber
mit "nicht können" hats halt trotzdem objektiv nix zu tun, und das mit
den Heizkosten wäre zumindest ein Vorteil ;)
Post by Paul Muster
Und - laut Fernsehen - haben
auch Feuerwehrleute nicht permanent die schwere Jacke und den Atemschutz
angelegt, während sie auf der Wache auf einen Einsatz warten.
In einer normalen Feuerwache sicher nicht, da "dürfen die sogar" nachts
schlafen, solange kein Alarm ist.

Ich hab mir aber sagen lassen, daß bei spezialisierteren Feuerwehren,
z.B. auf besonderen Schiffen oder Ölbohrplattformen, Vorgaben in
Richtung "30 Sekunden von Alarm bis Einsatzbereitschaft" existieren, und
das schafft man kaum wenn man sich erst anziehen muß. Also werden da
wohl die Leute zumindest ihre Stiefel schon angezogen oder wenigstens
"Schlupfbereit aufgestellt" haben.

Den Atemschutz dauernd anzulegen ist hingegen objektiv unmöglich, denn
das wäre massiv gesundheitsschädlich und würde außerdem die zeitlich
begrenzte Schutzwirkung schon vor dem Einsatz verbraten.
--
Erhard Schwenk

Akkordeonjugend Baden-Württemberg - http://www.akkordeonjugend.de/
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Paul Muster
2013-04-07 13:01:28 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Paul Muster
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Und dann sperrt man das Gleis, schickt die Hanseln los, und nach doch
nur einer halben Stunde dürfen wieder Züge fahren?! Ich weiß ja nicht
so recht...
Wieso eine halbe Stunde?
Weil man den halben Kilometer zwischen den beiden Bahnhofsköpfen nicht
in zwei Minuten läuft, schon gar nicht bei Wind und Scheißwetter.
Ok. Wie lange genau läuft "man" unter diesen Bedingungen denn vom
Bahnhofsgebäude zu der gestörten Weiche?
Post by Marc Haber
Manchmal ist es besser, 20 Zügen je drei Minuten aufzubrummen, als
einem Zug zwei Stunden.
Ja. Manchmal.


mfG Paul
Paul Muster
2013-04-06 08:00:22 UTC
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Post by Volker Borchert
Post by Paul Muster
Bekanntermaßen lernt die Bahn aus früheren Fehlern, Problemen,
Schwierigkeiten.
Warum ist es dann jeden Winter dasselbe, wenn die erste Schneeflocke
hochkant auf einer Schiene steht?!
Was " ;-) " bedeutet, weißt du?

Außerdem sind das immer verdammt viele Schneeflocken gleichzeitig[1].
Eine kriminelle Vereinigung also. <- Auch das ist leicht ironisch gemeint.


[1] Nur 10 Mrd davon (á 0,01g) sind genauso schwer wie eine dicke Lok
(100To)!!111elf


mfG Paul
Dirk Moebius
2013-04-06 06:09:08 UTC
Antworten
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Post by Volker Borchert
Post by Paul Muster
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Paul Muster
Mittlerweile sind diverse Einschränkungen für den 7.4. angekündigt, da
soll dann die UZ F-Galluswarte ein- oder angeschaltet werden.
Na, dann - geht hoffentlich am 9.4. wieder, da muß ich in die Ecke.
Eh, das klingt, als trautest du der Bahn nicht zu, den Kram a) am
Sonntag _und_ b) notfalls noch während des gesamten Montags in den Griff
zu kriegen.
Nun, ich meine mich zu erinnern, daß in Altona damals die Inbetriebnahme
sonntags bestens verlief, am Montagmorgen im Berufsverkehr dann aber sich
die fest eingestellte Größe eines Speicherbereichs als für das dann höhere
Verkehrsaufkommen unzureichend erwies und mehrere Werktage lang in und um
Hamburg nicht so sehr viel lief.
Ich hingegen glaube mich zu erinnern, dass es da memory leaks gab, also
Speicher nicht freigegeben wurde und der irgendwann alle war.

Wie viele Fahrstrassen und Zugbewegungen ein Stellwerk gleichzeitig
verkraften muss, steht doch eigentlich im Pflichtenheft, oder?

Dirk
--
If I steal your bicycle you have to take the bus,
but if I just copy it, there’s one for each of us.

http://questioncopyright.org/minute_memes/copying_is_not_theft
Volker Borchert
2013-04-06 07:02:04 UTC
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[ ... Bauchlandung Inbetriebnahme Altona ... ]
Wie viele Fahrstrassen und Zugbewegungen ein Stellwerk gleichzeitig
verkraften muss, steht doch eigentlich im Pflichtenheft, oder?
Jetzt hoffentlich. Da es andererseits aber wohl nicht ungewöhnlich ist,
die Pflicht zu europaweiten Ausschreibungen durch auf den Wunschanbieter
maßgeschneiderte Pflichtenhefte auszuhebeln, vielleicht auch nicht.

Wikipedia behauptet unter "Bahnhof Hamburg-Altona" dazu

: Zwei fehlerhaft gesetzte Bits führten wiederholt zu einem
: Speicherüberlauf, der wiederum zur Abschaltung der Anlage führte.

: In der Folge verpflichteten sich die ESTW-Hersteller Siemens
: und Alcatel, Testzentren zu errichten, in denen neue Stellwerke
: vor Inbetriebnahme am unter simulierter Maximallast gestressten
: System getestet ... werden können.

und daß der Notfahrplan zwei Monate lang galt.

Immerhin besteht also begründete Hoffnung, daß genau dieser Fehler
sich in Galluswarte nicht wiederholen wird.
--
"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <***@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <***@despammed.com>
Ralf Gunkel
2013-04-06 07:26:36 UTC
Antworten
Permalink
Post by Dirk Moebius
Post by Volker Borchert
Post by Paul Muster
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Paul Muster
Mittlerweile sind diverse Einschränkungen für den 7.4. angekündigt, da
soll dann die UZ F-Galluswarte ein- oder angeschaltet werden.
Na, dann - geht hoffentlich am 9.4. wieder, da muß ich in die Ecke.
Eh, das klingt, als trautest du der Bahn nicht zu, den Kram a) am
Sonntag _und_ b) notfalls noch während des gesamten Montags in den Griff
zu kriegen.
Nun, ich meine mich zu erinnern, daß in Altona damals die Inbetriebnahme
sonntags bestens verlief, am Montagmorgen im Berufsverkehr dann aber sich
die fest eingestellte Größe eines Speicherbereichs als für das dann höhere
Verkehrsaufkommen unzureichend erwies und mehrere Werktage lang in und um
Hamburg nicht so sehr viel lief.
Ich hingegen glaube mich zu erinnern, dass es da memory leaks gab, also
Speicher nicht freigegeben wurde und der irgendwann alle war.
Wie viele Fahrstrassen und Zugbewegungen ein Stellwerk gleichzeitig
verkraften muss, steht doch eigentlich im Pflichtenheft, oder?
Nach diesem Vorfall in Altona wurde gegengesteuert.
Seither sind die Herstellern aufwändige Systemtest- und Integrationszentren
vorzuhalten.
Darin wird u.a. mit simulierter Aussenanlage das volle Betriebsprogramm
durchgespielt und vieles andere was man nicht im Echtbetrieb erleben oder
testen möchte.


Gruss Ralf, via VIAS Mobil :-D
--
"Sicherungstechnik ist praktizierte Paranoia. Und das ist gut so." Dirk
Moebius in deb*
Stefan Reuther
2013-04-06 09:06:19 UTC
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Post by Dirk Moebius
Post by Volker Borchert
Nun, ich meine mich zu erinnern, daß in Altona damals die Inbetriebnahme
sonntags bestens verlief, am Montagmorgen im Berufsverkehr dann aber sich
die fest eingestellte Größe eines Speicherbereichs als für das dann höhere
Verkehrsaufkommen unzureichend erwies und mehrere Werktage lang in und um
Hamburg nicht so sehr viel lief.
Ich hingegen glaube mich zu erinnern, dass es da memory leaks gab, also
Speicher nicht freigegeben wurde und der irgendwann alle war.
Ich frage mich allerdings schon ein wenig, warum man in einem Stellwerk
so was komplexes wie einen Speicherallokator braucht.
Post by Dirk Moebius
Wie viele Fahrstrassen und Zugbewegungen ein Stellwerk gleichzeitig
verkraften muss, steht doch eigentlich im Pflichtenheft, oder?
Eben. Sicherheitsfaktor drauf, statisch allokiert, fertig.

Zumindest gehe ich mal davon aus, dass es da keinen Menüpunkt "Weiche
einfügen" gibt. Also sollte nach dem Einlesen der Konfigurationsdaten
feststehen, was für Objekte es gibt, und nichts mehr nachfassen kommen.

So bau ich jedenfalls meine Software, wenn ich kann, und das ist "bloß"
Infotainment.


Stefan
Stephan Weinberger
2013-04-07 09:11:49 UTC
Antworten
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Post by Stefan Reuther
Ich frage mich allerdings schon ein wenig, warum man in einem Stellwerk
so was komplexes wie einen Speicherallokator braucht.
Und ich, warum man - wenn man das schon braucht - nicht mit Autopointern
arbeitet :-)
--
cu mail: ***@xover.mud.at
Stephan www: http://invisible.priv.at
The choices we make, not the chances we take, determine our destiny.
Ralph A. Schmid, dk5ras
2013-04-06 04:46:15 UTC
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Post by Paul Muster
Eh, das klingt, als trautest du der Bahn nicht zu, den Kram a) am
Sonntag _und_ b) notfalls noch während des gesamten Montags in den Griff
zu kriegen.
Ach, die machen das schon. Dazu muß ich ja mit der Bahn zur Bahn, habe
dann also die beste Entschuldigung, sollte ich zu spät sein. Kommt nun
eh darauf an, ob zur Stephensonstr. oder in den Silberturm, das ist
noch nicht raus...



-ras
--
Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Ralf Gunkel
2013-03-18 19:36:20 UTC
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Post by Klaus Föhl
Post by Paul Muster
Güterbahnhof? Frankfurt? Gips nicht mehr. Da steht das Europaviertel
drauf. Neben der Messe. Erkennbar an dem einseitig konkaven
Messe-Gebäude und dem schräg in der Europa-Allee stehenden Stellwerk.
http://osm.org/go/0D0YD92w http://goo.gl/maps/TMbsp
-v please
Sollte das Stellwerk eigentlich untertunnelt werden?
Die Straßenführung suggeriert das dem unbedarften Reisenden.
Lach, ja das sollte man meinen.
Aber das Gebäude wird am 7.4. seine primäre Funktion verlieren.
Nachdem bereits die Anlagen des Hgbf seit Jahren weg sind...
http://stellwerke.de/bilder/fftg.html
Es übernimmt ab dann ein ESTW die Arbeit des noch aktiven Teils, nämlich der
Galluswarte die ebenfalls im Gebäude Frof untergebracht ist.
http://stellwerke.de/bilder/ffga.html

Was etwas ungünstig war als nach dem Tod des Hgbf (FFTG) gewisse Subjekte
meinten sich der im Stw. befindlichen Kabel bemächtigen zu können.
Es wird auch nach dem obigen Termin noch etwas dauern bis alle relevanten
Dinge deaktiviert sind. Daher wird 2014 als Abrissterin relativ
wahrscheinlich werden. Ab dann auch mit gerader Straße. ;-D


Gruss Ralf, für den C.M. Troll ggf. via Mobil :-D
--
"Sicherungstechnik ist praktizierte Paranoia. Und das ist gut so." Dirk
Moebius in deb*
Christoph Biedl
2013-03-18 18:25:18 UTC
Antworten
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Post by Michael Kümmling
Zusätzlich hat man ja ab Frankfurt Süd noch die Wahl, ob man nördlich
des Mains (via Frankfurt Ost) oder südlich des Mains (via Offenbach Hbf)
nach Hanau fährt - die nordmainische Strecke dürfte ggü. der
südmainischen Strecke auch noch mal 1-2 min länger dauern.
Ein Vögelchen zwitscherte mir, daß zumindest in einem früheren
Fahrplan planmäßig südmainisch gefahren wurde. Und ja, das wäre eine
weitere Gelegenheit gewesen, die Überholung zu organisieren; falls es
nicht so ohnehin gemacht wurde und dann aus anderen Gründen
scheiterte.
Post by Michael Kümmling
Da wären wir schon bei ca. 7 min. Die restlichen 2 min können auch
einfach Biegezuschlag sein, um den Fahrplan "passend" zu machen.
Kann nicht schaden. Ich hatte mal einen Sprinter Berlin-Frankfurt, der
planmäßig über Niederrad einfahren sollte. Da waren IIRC acht Minuten
zusätzliche Fahrzeit eingeplant. Hat nicht ganz gereicht, von
Hanau(durch) bis zur Ankunft wurden es dann 41 Minuten ...

Christoph
Paul Muster
2013-03-17 13:05:21 UTC
Antworten
Permalink
Post by Thorsten Klein
Post by Christoph Biedl
Mal aufgelöst: Von Gleis 1 in Frankfurt kommt man wohl kaum Richtung
Louisa.
Richtung Loisa (3601) oder Richtung Stresemannallee (3600)? Um von F
Hbf. nach Hanau zu kommen muss man zwingend über F Süd. Loisa wäre
falsche Richtung bzw. geht nur wenn man auch über Niederrad fährt.
Ich weiss jetzt nicht, ob Gleis 1 "oben" oder "unten" ist.
Wenn du mit "oben" die normale Straßenebene und mit "unten" F HBf (tief)
meinst, dann ist Gleis 1 oben. Unten sind 101-104.


mfG Paul
Christoph Biedl
2013-03-18 18:05:52 UTC
Antworten
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Post by Thorsten Klein
Post by Christoph Biedl
Mal aufgelöst: Von Gleis 1 in Frankfurt kommt man wohl kaum Richtung
Louisa.
Richtung Loisa (3601) oder Richtung Stresemannallee (3600)?
Hätte ich mal "östliche Mainbrücke" gesagt, dann wäre es hinreichend
klar gewesen und gleichzeitig unscharf geblieben. Gemeint war
natürlich die übliche Abflugroute Richtung Berlin, und die ist meines
Wissen nur von ungefähr Gleis 6 bis 10 erreichbar.

Christoph
Christoph Biedl
2013-03-18 22:27:40 UTC
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Permalink
Post by Christoph Biedl
Hätte ich mal "östliche Mainbrücke" gesagt, dann wäre es hinreichend
klar gewesen und gleichzeitig unscharf geblieben. Gemeint war
natürlich die übliche Abflugroute Richtung Berlin, und die ist meines
Wissen nur von ungefähr Gleis 6 bis 10 erreichbar.
Da korrigiere ich mich lieber schnell selbst, das ist wohl eher 4 bis
13; aber nicht an alle paßt ein ICE in voller Länge, und betrieblich
wäre eine Ausfahrt von der 4 auf direktem Weg nach Darmstadt wohl
etwas, was man lieber vermeidet.

Christoph
Olaf Titz
2013-03-18 23:15:26 UTC
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Post by Thorsten Klein
verspätetet. Der ICE aus Richtung Köln hat etwa +60, der nachfolgende
aus HH nach Zürich auch so ungefähr. Hinweis des Zub an jedem Halt ab KA
oder gar MA, dass Reisende nach Zürich bitte unbedingt "hier" in den
folgenden ICE nach Zürich umsteigen. Jeder Vielfahrer, wobei eigentlich
nichtmal, schon ein Mediumfaher könnt sich das zusammenreimen, kann 1+1
zusammenzählen sodass er diesen Hinweis lieber nicht befolgt und bis
Basel SBB durchfährt. Warum wohl...
Steig nie aus einem Zug aus, der in Richtung auf dein Ziel
weiterfährt.
Leider gibt es Situationen, wo man damit gekniffen ist, wenn nämlich
der nachfolgende Zug irgendwann überholt, um seine Verspätung
einzugrenzen oder in irgendeinen Taktknoten einzupassen. Um das
vorhersehen zu können, müsste man die genauen Verspätungszeiten und
den Fahrplan der halben Republik kennen...

In diesem Fall wäre der Tipp aber natürlich richtig, weil es so oder
so erst in der Schweiz weitergeht.

Olaf
--
***@inka.de <URL:http://sites.inka.de/~bigred/>

"Wer nicht nach Hause muß, der kann ja auch noch nach... wo ist das mit dem
Äpfelwein hier... nach Sachsenhausen." -- Gerhard Schröder in Frankfurt
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2013-03-19 07:40:54 UTC
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Post by Olaf Titz
Hinweis des Zub an jedem Halt ab KA oder gar MA, dass Reisende
nach Zürich bitte unbedingt "hier" in den folgenden ICE nach
Zürich umsteigen. Jeder Vielfahrer, wobei eigentlich nichtmal,
schon ein Mediumfaher könnt sich das zusammenreimen, kann 1+1
zusammenzählen sodass er diesen Hinweis lieber nicht befolgt
[...]
Steig nie aus einem Zug aus, der in Richtung auf dein Ziel
weiterfährt.
So absolut wuerde ich das nicht sagen.
Post by Olaf Titz
Leider gibt es Situationen, wo man damit gekniffen ist, wenn
nämlich der nachfolgende Zug irgendwann überholt, um seine
Verspätung einzugrenzen oder in irgendeinen Taktknoten
einzupassen.
Ja, eben. Von Wien nach Hamburg fahrend kann man bei manchen
Verbindungen wahlweise in Nuernberg oder in Wuerzburg umsteigen;
typischerweise beide Male bahnsteiggleich. Ich habe schon selbst
erlebt, dass der Zug Wien-Dortmund (um ein paar Sekunden) als erster
in Nuernberg losgefahren ist, dann aber um mehrere Minuten spaeter
in Wuerzburg ankam. Unangenehm fuer diejenigen, die damals auf den
ZuB gehoert haben - *ich* sass zum Glueck schon im Zug nach Hamburg.
Post by Olaf Titz
In diesem Fall wäre der Tipp aber natürlich richtig, weil es so
oder so erst in der Schweiz weitergeht.
In meinem Fall denke ich mir: wenn ich in Wuerzburg strande (und
spaetestens dort muss ich dann raus), hilft mir das genauso viel
oder wenig, als wenn es in Nuernberg passiert. Umgekehrt kann der
zweite Zug aber noch so viel Verspaetung haben, ich sitze wenigstens
schon drin und brauche nur noch abzuwarten.

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich
Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike

Blöde Gespenster kauft die EG: Stefan!
(Sloganizer)
Marc Haber
2013-03-20 20:36:46 UTC
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Post by Olaf Titz
Steig nie aus einem Zug aus, der in Richtung auf dein Ziel
weiterfährt.
Neumünster-Mannheim, Abfahrt 23:00 Uhr. Da wird einem regelmäßig in
Frankfurt der Umstieg in einen ICE empfohlen, obwohl der CNL auch
weiter nach Mannheim fährt.

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " | http://www.zugschlus.de/
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Oliver Schnell
2013-03-21 06:50:15 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Olaf Titz
Steig nie aus einem Zug aus, der in Richtung auf dein Ziel
weiterfährt.
Neumünster-Mannheim, Abfahrt 23:00 Uhr. Da wird einem regelmäßig in
Frankfurt der Umstieg in einen ICE empfohlen, obwohl der CNL auch
weiter nach Mannheim fährt.
bahn.de zeigt ohne weitere Voreinstellungen sowohl diese, als auch die
umsteigefreie Verbindung an. Kommst du mit diesem freedom of choice etwa
nicht zurecht?


Oliver Schnell
Marc Haber
2013-03-21 18:45:26 UTC
Antworten
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Post by Oliver Schnell
Post by Marc Haber
Post by Olaf Titz
Steig nie aus einem Zug aus, der in Richtung auf dein Ziel
weiterfährt.
Neumünster-Mannheim, Abfahrt 23:00 Uhr. Da wird einem regelmäßig in
Frankfurt der Umstieg in einen ICE empfohlen, obwohl der CNL auch
weiter nach Mannheim fährt.
bahn.de zeigt ohne weitere Voreinstellungen sowohl diese, als auch die
umsteigefreie Verbindung an.
Das ist richtig. Aber trotzdem wird der unerfahrene Fahrgast
freiwillig aus einem Zug aussteigen, der in Richtung auf sein Ziel
weiterfährt.
Post by Oliver Schnell
Kommst du mit diesem freedom of choice etwa
nicht zurecht?
_ich_ schon. Schlecht geschlafen?

Grüße
Marc
--
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Oliver Schnell
2013-03-22 06:47:10 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Oliver Schnell
Post by Marc Haber
Post by Olaf Titz
Steig nie aus einem Zug aus, der in Richtung auf dein Ziel
weiterfährt.
Neumünster-Mannheim, Abfahrt 23:00 Uhr. Da wird einem regelmäßig in
Frankfurt der Umstieg in einen ICE empfohlen, obwohl der CNL auch
weiter nach Mannheim fährt.
bahn.de zeigt ohne weitere Voreinstellungen sowohl diese, als auch die
umsteigefreie Verbindung an.
Das ist richtig. Aber trotzdem wird der unerfahrene Fahrgast
freiwillig aus einem Zug aussteigen, der in Richtung auf sein Ziel
weiterfährt.
Wie kommst du denn da drauf? Nur weil die Möglichkeit dazu
ebenso wie die durchgehende Reisemöglichkeit angezeigt wird?
Post by Marc Haber
Post by Oliver Schnell
Kommst du mit diesem freedom of choice etwa
nicht zurecht?
_ich_ schon. Schlecht geschlafen?
Nö.
Post by Marc Haber
Grüße
Marc
Oliver Schnell
Martin Bienwald
2013-03-21 07:54:41 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Olaf Titz
Steig nie aus einem Zug aus, der in Richtung auf dein Ziel
weiterfährt.
Neumünster-Mannheim, Abfahrt 23:00 Uhr. Da wird einem regelmäßig in
Frankfurt der Umstieg in einen ICE empfohlen, obwohl der CNL auch
weiter nach Mannheim fährt.
Die Umsteigeverbindung ist halt deutlich früher in MA. Wer es eilig hat,
wird umsteigen (bzw. bei absehbarem verpassen des Anschlusses eben doch
im CNL bleiben); wer es lieber bequem hat, bleibt gleich im CNL.

... Martin
Marc Ensenbach
2013-03-20 21:05:11 UTC
Antworten
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Post by Olaf Titz
Steig nie aus einem Zug aus, der in Richtung auf dein Ziel
weiterfährt.
Nach meiner Erfahrung von heute auf einer Fahrt nach Aachen sollte man
noch hervorheben, daß das höchstens für den Fall gilt, daß der Zug auch
tatsächlich auf das Ziel weiterfährt und nicht einfach nur der Fahrplan
das behauptet. Eine Fahrt Porz -- Kalk -- Südbrücke -- Köln Süd -- Köln
West -- Köln Bbf -- Köln West -- Köln Süd -- Köln-Nippes Gbf -- Köln Hbf
brachte mich nicht wirklich signifikant weiter in Richtung auf mein
Ziel, auch wenn die Fahrt mit einem RE 9, der fahrplanmäßig nach Aachen
fahren sollte, durchgeführt wurde.

Grüße,

Marc
Christoph Schmitz
2013-03-20 22:13:58 UTC
Antworten
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Post by Marc Ensenbach
Post by Olaf Titz
Steig nie aus einem Zug aus, der in Richtung auf dein Ziel
weiterfährt.
Nach meiner Erfahrung von heute auf einer Fahrt nach Aachen sollte man
noch hervorheben, daß das höchstens für den Fall gilt, daß der Zug auch
tatsächlich auf das Ziel weiterfährt und nicht einfach nur der Fahrplan
das behauptet. Eine Fahrt Porz -- Kalk -- Südbrücke -- Köln Süd -- Köln
West -- Köln Bbf -- Köln West -- Köln Süd -- Köln-Nippes Gbf -- Köln Hbf
brachte mich nicht wirklich signifikant weiter in Richtung auf mein
Ziel, auch wenn die Fahrt mit einem RE 9, der fahrplanmäßig nach Aachen
fahren sollte, durchgeführt wurde.
Interessanter Laufweg. Hast Du eine Ahnung, warum er von Koeln West
nicht einfach ueber Koeln-Ehrenfeld nach Aachen gefahren ist?

Christoph
Reinhard Greulich
2013-03-20 22:24:04 UTC
Antworten
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Post by Christoph Schmitz
Hast Du eine Ahnung, warum er von Koeln West
nicht einfach ueber Koeln-Ehrenfeld nach Aachen gefahren ist?
Da war was mit einer Stellwerksstörung in Köln-Ehrenfeld, wenn ich das
heute Nachmittag in Düsseldorf Hbf richtig aufgeschnappt habe.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Marc Ensenbach
2013-03-20 23:13:13 UTC
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Post by Christoph Schmitz
Post by Marc Ensenbach
Porz -- Kalk -- Südbrücke -- Köln Süd -- Köln
West -- Köln Bbf -- Köln West -- Köln Süd -- Köln-Nippes Gbf -- Köln Hbf
Interessanter Laufweg. Hast Du eine Ahnung, warum er von Koeln West
nicht einfach ueber Koeln-Ehrenfeld nach Aachen gefahren ist?
Ja. Grund dafür war -- so dämlich das jetzt klingen mag -- ein defekter
Scheibenwischer am Steuerwagen. Da der Lokführer bei den regnerischen
Wetterbedingungen nicht mehr so viel sehen konnte, war eine Drehfahrt
Porz--Südbrücke--Hbf geplant, um die Lok in Fahrtrichtung Aachen zu bringen.

Da zu dem Zeitpunkt die von Reinhard angedeutete Stellwerkstörung
(allerdings in Köln Hbf, nicht Köln-Ehrenfeld) noch nicht begonnen
hatte, war man im Bereich Köln West über die Personenzuggleise gefahren,
von denen keine Möglichkeit mehr bestand, nach Ehrenfeld abzubiegen
(außerdem hätte man dann das Problem mit dem Scheibenwischer immer noch
nicht gelöst). Daher mußte man, nachdem der Zug wegen der
Stellwerkstörung im Bbf-Bereich zum Stehen gekommen war, wieder nach
Köln Süd zurücksetzen um von dort einen anderen Fahrweg zu probieren.

Die Einzelentscheidungen waren eigentlich auch einigermaßen
nachvollziehbar, aber man hat hier wohl tatsächlich immer nur von Punkt
zu Punkt entschieden, dabei die Gesamtsituation aus den Augen verloren
und Murks produziert. Konsequenz: +169 bei Ankunft in Köln Hbf.

Grüße,

Marc
Christoph Schmitz
2013-03-21 08:23:51 UTC
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Post by Marc Ensenbach
Post by Christoph Schmitz
Post by Marc Ensenbach
Porz -- Kalk -- Südbrücke -- Köln Süd -- Köln
West -- Köln Bbf -- Köln West -- Köln Süd -- Köln-Nippes Gbf -- Köln Hbf
Interessanter Laufweg. Hast Du eine Ahnung, warum er von Koeln West
nicht einfach ueber Koeln-Ehrenfeld nach Aachen gefahren ist?
Ja. Grund dafür war -- so dämlich das jetzt klingen mag -- ein defekter
Scheibenwischer am Steuerwagen. Da der Lokführer bei den regnerischen
Wetterbedingungen nicht mehr so viel sehen konnte, war eine Drehfahrt
Porz--Südbrücke--Hbf geplant, um die Lok in Fahrtrichtung Aachen zu bringen.
Ach so, ich dachte der Zug waere wegen der Stellwerkstoerung ueber
die Suedbruecke umgeleitet worden.
Post by Marc Ensenbach
Da zu dem Zeitpunkt die von Reinhard angedeutete Stellwerkstörung
(allerdings in Köln Hbf, nicht Köln-Ehrenfeld) noch nicht begonnen
hatte, war man im Bereich Köln West über die Personenzuggleise gefahren,
von denen keine Möglichkeit mehr bestand, nach Ehrenfeld abzubiegen
(außerdem hätte man dann das Problem mit dem Scheibenwischer immer noch
nicht gelöst). Daher mußte man, nachdem der Zug wegen der
Stellwerkstörung im Bbf-Bereich zum Stehen gekommen war, wieder nach
Köln Süd zurücksetzen um von dort einen anderen Fahrweg zu probieren.
Die Einzelentscheidungen waren eigentlich auch einigermaßen
nachvollziehbar, aber man hat hier wohl tatsächlich immer nur von Punkt
zu Punkt entschieden, dabei die Gesamtsituation aus den Augen verloren
und Murks produziert. Konsequenz: +169 bei Ankunft in Köln Hbf.
Ging das Stellwerk um die Zeit wieder? Und war die Lok nach dem
Kopfwechsel in Nippes nicht immer noch am falschen Ende?

<Spekulatius>
Man hat angesichts der Stellwerkstoerung geplant, in Nippes zu
koepfen und dann ueber Ehrenfeld nach Aachen zu fahren, hat sich
aber nach Ende der Stellwerkstoerung entschlossen, doch noch den
Hauptbahnhof anzufahren.
</Spekulatius>

Christoph
Guenther Konrad
2013-03-17 19:45:01 UTC
Antworten
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Umsteigen in Hannover und dann IC 2272 nach Oldenburg. Der wartet neben
seiner planmäßigen Wartezeit von über 20 Minuten noch weitere acht auf
Anschlußreisende.
In Hannover wartet man wohl gern, im Januar wartete ein ICE 20 Min. auf
Anschlussreisende. Anschluss in Augsburg war dann natuerlich weg, und
mit +57 gab es nicht mal Fahrgastrechte.
Da koennten sich andere Umsteigeahnhoefe was abschauen. In Memmingen
faehrt die RB 3 Min. verspaetet ein und der Anschluss RE faehrt,
womoeglich noch am Bahnsteiggleichen Gleis gerade ab.

Gruss Guenther
Reinhard Greulich
2013-03-17 20:01:13 UTC
Antworten
Permalink
Post by Guenther Konrad
In Hannover wartet man wohl gern, im Januar wartete ein ICE 20 Min. auf
Anschlussreisende. Anschluss in Augsburg war dann natuerlich weg, und
mit +57 gab es nicht mal Fahrgastrechte.
Kommt halt immer drauf an, in welchem Zug man sitzt, wenn es um das
Abwarten von Anschlüssen geht. Dass ein Anschluss über 20 Minuten
abgewartet wird, dürfte die absolute Ausnahme sein, eigentlich ist
sowas aus eben diesen Gründen sehr unwahrscheinlich.
Post by Guenther Konrad
Da koennten sich andere Umsteigeahnhoefe was abschauen. In Memmingen
faehrt die RB 3 Min. verspaetet ein und der Anschluss RE faehrt,
womoeglich noch am Bahnsteiggleichen Gleis gerade ab.
Nahverkehrsbesteller sind bei Verspätungen schnell mit Strafzahlungen
bei der Hand, entsprechend wird nicht gewartet, auch nicht wenige
Minuten.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Marc Haber
2013-03-18 21:29:57 UTC
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Post by Guenther Konrad
Da koennten sich andere Umsteigeahnhoefe was abschauen. In Memmingen
faehrt die RB 3 Min. verspaetet ein und der Anschluss RE faehrt,
womoeglich noch am Bahnsteiggleichen Gleis gerade ab.
Da ist wohl ein Verkehrsvertrag im Spiel, wo Verspätungsminuten der
_Züge_ Strafzahlungen kosten und man demnach pünktlich abfährt, um den
betroffenen Zug (und ggf die zahlreichen Gegenzüge[1]) nicht zu
verspäten. Notfalls leer, denn verspätete Reisende werden weder
erfasst noch pönalisiert.

Schöne Bahnreform.

Grüße
Marc

[1] alle von Memmingen ausgehenden Strecken sind eingleisig
--
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Felix Rublack
2013-03-19 13:20:44 UTC
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Permalink
Post by Marc Haber
Da ist wohl ein Verkehrsvertrag im Spiel, wo Verspätungsminuten der
_Züge_ Strafzahlungen kosten und man demnach pünktlich abfährt, um den
betroffenen Zug (und ggf die zahlreichen Gegenzüge[1]) nicht zu
verspäten. Notfalls leer, denn verspätete Reisende werden weder
erfasst noch pönalisiert.
Schöne Bahnreform.
Das Problem ist lösbar, in dem geplatzte Anschlüsse auch pönalisiert
werden. Und ohne Strafzahlungen würden Verkehrsverträge nicht funktionieren.

Viele Grüße
Felix
Marc Haber
2013-03-20 20:36:46 UTC
Antworten
Permalink
Post by Felix Rublack
Post by Marc Haber
Da ist wohl ein Verkehrsvertrag im Spiel, wo Verspätungsminuten der
_Züge_ Strafzahlungen kosten und man demnach pünktlich abfährt, um den
betroffenen Zug (und ggf die zahlreichen Gegenzüge[1]) nicht zu
verspäten. Notfalls leer, denn verspätete Reisende werden weder
erfasst noch pönalisiert.
Schöne Bahnreform.
Das Problem ist lösbar, in dem geplatzte Anschlüsse auch pönalisiert
werden.
Wie willst Du das erfassen? Und in welchem Verkehrsvertrag wird das so
praktiziert?

Grüße
Marc
--
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Holger Koetting
2013-03-20 20:55:07 UTC
Antworten
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Post by Marc Haber
Wie willst Du das erfassen?
"Bei Verspätungen bis x Minuten entfällt die Vertragsstrafe, wenn
der Anschluß von einem [ggf. definierten] anderen Zug abgewartet
wurde".

Da die Verspätungen codiert sind, läßt sich hinterher feststellen,
ob die Klausel zutrifft oder nicht.

Gruß,

Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: ***@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
Fa.l.k.Sc.h.ad.e
2013-03-20 22:40:01 UTC
Antworten
Permalink
Post by Holger Koetting
Post by Marc Haber
Wie willst Du das erfassen?
"Bei Verspätungen bis x Minuten entfällt die Vertragsstrafe, wenn
der Anschluß von einem [ggf. definierten] anderen Zug abgewartet
wurde".
was ist, wenn gar keiner umsteigen wollte? Umsonst gewartet. Außerdem
führt das auch nur dazu das man das macht was weniger kosten, also
erhöht man die Strafen und irgendwann wird es so teuer das es keiner
mehr mitmacht.
Oliver Schnell
2013-03-21 06:47:59 UTC
Antworten
Permalink
Post by Fa.l.k.Sc.h.ad.e
Post by Holger Koetting
Post by Marc Haber
Wie willst Du das erfassen?
"Bei Verspätungen bis x Minuten entfällt die Vertragsstrafe, wenn
der Anschluß von einem [ggf. definierten] anderen Zug abgewartet
wurde".
was ist, wenn gar keiner umsteigen wollte? Umsonst gewartet. Außerdem
führt das auch nur dazu das man das macht was weniger kosten, also
erhöht man die Strafen und irgendwann wird es so teuer das es keiner
mehr mitmacht.
Oder anders: die EVU verlangen verlängerte Mindestübergnagszeiten auf
den Bahnhöfen und strecken die Fahrzeiten. Damit werden dann aus
gelegentlich nicht funktionierenden Anschlüssen, solche die fahrplanmäßig
gar keine mehr sind. Ist das erstrebenswert?


Oliver Schnell
frank paulsen
2013-03-28 14:40:29 UTC
Antworten
Permalink
Post by Oliver Schnell
Post by Fa.l.k.Sc.h.ad.e
Post by Holger Koetting
Post by Marc Haber
Wie willst Du das erfassen?
"Bei Verspätungen bis x Minuten entfällt die Vertragsstrafe, wenn
der Anschluß von einem [ggf. definierten] anderen Zug abgewartet
wurde".
was ist, wenn gar keiner umsteigen wollte? Umsonst gewartet. Außerdem
führt das auch nur dazu das man das macht was weniger kosten, also
erhöht man die Strafen und irgendwann wird es so teuer das es keiner
mehr mitmacht.
Oder anders: die EVU verlangen verlängerte Mindestübergnagszeiten auf
den Bahnhöfen und strecken die Fahrzeiten. Damit werden dann aus
gelegentlich nicht funktionierenden Anschlüssen, solche die fahrplanmäßig
gar keine mehr sind. Ist das erstrebenswert?
ich halte es fuer einen grundsaetzlichen fehler, uebergangsregeln durch
ein einziges, straffes regelwerk festlegen zu wollen: dafuer ist das
problem einfach deutlich zu komplex.

schon das einsteuern der mindestuebergangszeiten durch DB AG hat einiges
kaputtgemacht, was an verkehrsrelationen nuetzlich waere, und das
ulkigerweise, obwohl am gleichen bahnhof trotzdem noch regelmaessig
nichterreichbare uebergaenge als anschluss ausgewiesen werden.

in einer gesunden welt wuerde man zur steigerung der akzeptanz des
verkehrsmittels hingehen, und neben integrierten taktfahrplaenen mehr
lokale kompetenz pflegen, um anschluesse zu sichern. ulkigerweise macht
DB AG mit der zentralisierung der steuerung und der entscheidungen genau
das gegenteil, und sich damit nicht unbedingt beliebt.

lokale anschlusssicherung kann auch bauliche massnahmen umfassen, ganz
simpel die sichtverbindung von zug zu bus/strab an kleinen haltepunkten.

wenn man sich anschauen moechte, wie man sowas absolut *nicht* machen
sollte, dann reicht im prinzip eine kleine rundfahrt durch den VRR.
--
frobnicate foo
Ralph A. Schmid, dk5ras
2013-03-21 16:07:43 UTC
Antworten
Permalink
Post by Fa.l.k.Sc.h.ad.e
was ist, wenn gar keiner umsteigen wollte? Umsonst gewartet. Außerdem
Was ist, wenn in Kirchehrenbach gar keiner ein/aussteigen will?
Umsonst angehalten. Na und? Is' halt so.



-ras
--
Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Ralf Gunkel
2013-03-21 20:43:20 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Fa.l.k.Sc.h.ad.e
was ist, wenn gar keiner umsteigen wollte? Umsonst gewartet. Außerdem
Was ist, wenn in Kirchehrenbach gar keiner ein/aussteigen will?
Umsonst angehalten. Na und? Is' halt so.
In Kirchehrenbach dürfte der grösste Fahrgastandrang in der Regel nur am 1.
Wochenende im Mai stattfinden

Bis dann in Preisgeld.

Gruss Ralf, für den C.M. Troll ggf. via Mobil :-D
--
"Sicherungstechnik ist praktizierte Paranoia. Und das ist gut so." Dirk
Moebius in deb*
Ralph A. Schmid, dk5ras
2013-03-23 09:08:52 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ralf Gunkel
In Kirchehrenbach dürfte der grösste Fahrgastandrang in der Regel nur am 1.
Wochenende im Mai stattfinden
Und im Schülerverkehr, dann im Sommer/Herbst die angetrunkenen
Rentner-Alibi-Wandertruppen...
Post by Ralf Gunkel
Bis dann in Preisgeld.
*g*


-ras
--
Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Ralf Gunkel
2013-03-23 09:55:56 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Ralf Gunkel
In Kirchehrenbach dürfte der grösste Fahrgastandrang in der Regel nur am 1.
Wochenende im Mai stattfinden
Und im Schülerverkehr, dann im Sommer/Herbst die angetrunkenen
Rentner-Alibi-Wandertruppen...
Alibi-Wandertruppe.
Den Begriff merk ich mir.
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Ralf Gunkel
Bis dann in Preisgeld.
*g*
Sch*** Autokorrektur


Gruss Ralf (via Mobil)
--
"Sicherungstechnik ist gelebte Paranoia. Und das ist auch gut so." Dirk
Moebius in deb*
Ralph A. Schmid, dk5ras
2013-03-23 15:59:19 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ralf Gunkel
Alibi-Wandertruppe.
Den Begriff merk ich mir.
Naja, das Wandern ist ja quasi nur der Weg von Daheim zum Bahnhof und
vom Bahnhof zur Gaststätte. Da ist dann immer eine Luft in der Karre,
mindestens einer ist eh immer dabei, der wie ein Penner stinkt, dazu
noch die Ausdünstungen von der Sauferei :)


-ras
--
Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Ralf Gunkel
2013-03-23 17:41:42 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Ralf Gunkel
Alibi-Wandertruppe.
Den Begriff merk ich mir.
Naja, das Wandern ist ja quasi nur der Weg von Daheim zum Bahnhof und
vom Bahnhof zur Gaststätte.
Also das Adäquat zu den "Fahrradpapageien" mit einer Ausstattung an
Klamotten und Fahrzeug in Tour de France Niveau die es gerade mal auf die
gleichen Strecken wie deine Wandertruppen packen.
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Da ist dann immer eine Luft in der Karre,
mindestens einer ist eh immer dabei, der wie ein Penner stinkt, dazu
noch die Ausdünstungen von der Sauferei :)
Da muss man halt ein Döner "Gegenfeuer" zünden.


Gruss Ralf (via Mobil)
--
"Sicherungstechnik ist gelebte Paranoia. Und das ist auch gut so." Dirk
Moebius in deb*
Ralph A. Schmid, dk5ras
2013-03-23 18:52:27 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ralf Gunkel
Also das Adäquat zu den "Fahrradpapageien" mit einer Ausstattung an
Klamotten und Fahrzeug in Tour de France Niveau die es gerade mal auf die
gleichen Strecken wie deine Wandertruppen packen.
So ungefähr, Rucksäcke, Wanderstöcke, aber kaum die zwei Stufen hoch
in den Zug kommen.
Post by Ralf Gunkel
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Da ist dann immer eine Luft in der Karre,
mindestens einer ist eh immer dabei, der wie ein Penner stinkt, dazu
noch die Ausdünstungen von der Sauferei :)
Da muss man halt ein Döner "Gegenfeuer" zünden.
Urgs. Mag ich nicht, das Zeugs.


-ras
--
Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Fa.l.k.Sc.h.ad.e
2013-03-23 20:48:13 UTC
Antworten
Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Ralf Gunkel
Also das Adäquat zu den "Fahrradpapageien" mit einer Ausstattung an
Klamotten und Fahrzeug in Tour de France Niveau die es gerade mal auf die
gleichen Strecken wie deine Wandertruppen packen.
So ungefähr, Rucksäcke, Wanderstöcke, aber kaum die zwei Stufen hoch
in den Zug kommen.
Post by Ralf Gunkel
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Da ist dann immer eine Luft in der Karre,
mindestens einer ist eh immer dabei, der wie ein Penner stinkt, dazu
noch die Ausdünstungen von der Sauferei :)
Da muss man halt ein Döner "Gegenfeuer" zünden.
Urgs. Mag ich nicht, das Zeugs.
also ein paar ordentliche weiße oder rote Bohnen..., da bekommt der
Begriff Gegenfeuer eine ganz neue Bedeutung?
Ralf Gunkel
2013-03-24 08:58:22 UTC
Antworten
Permalink
Post by Fa.l.k.Sc.h.ad.e
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Ralf Gunkel
Also das Adäquat zu den "Fahrradpapageien" mit einer Ausstattung an
Klamotten und Fahrzeug in Tour de France Niveau die es gerade mal auf die
gleichen Strecken wie deine Wandertruppen packen.
So ungefähr, Rucksäcke, Wanderstöcke, aber kaum die zwei Stufen hoch
in den Zug kommen.
Post by Ralf Gunkel
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Da ist dann immer eine Luft in der Karre,
mindestens einer ist eh immer dabei, der wie ein Penner stinkt, dazu
noch die Ausdünstungen von der Sauferei :)
Da muss man halt ein Döner "Gegenfeuer" zünden.
Urgs. Mag ich nicht, das Zeugs.
also ein paar ordentliche weiße oder rote Bohnen..., da bekommt der
Begriff Gegenfeuer eine ganz neue Bedeutung?
Hmmm, Chili. Lecker. Am besten noch 2x aufgewärmt.

Gibts aber auch voll krass scharf dazu?
http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/24837304


Gruß Ralf
--
"Sicherungstechnik ist praktizierte Paranoia. Und das ist auch gut so."
Dirk Moebius in deb*
Martin Bienwald
2013-03-25 08:01:29 UTC
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Permalink
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Ralf Gunkel
Da muss man halt ein Döner "Gegenfeuer" zünden.
Urgs. Mag ich nicht, das Zeugs.
Dann halt Handkäs' mit Musik. Oder magst du den auch nicht?

... Martin
Ralf Gunkel
2013-03-25 08:16:07 UTC
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Post by Martin Bienwald
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Ralf Gunkel
Da muss man halt ein Döner "Gegenfeuer" zünden.
Urgs. Mag ich nicht, das Zeugs.
Dann halt Handkäs' mit Musik. Oder magst du den auch nicht?
Ich (Ralf) schon und mit Wein von sauren Äpfeln.

Bei Ralph denke ich weniger.


Gruss Ralf (via Mobil)
--
"Sicherungstechnik ist gelebte Paranoia. Und das ist auch gut so." Dirk
Moebius in deb*
Ralph A. Schmid, dk5ras
2013-03-25 11:35:25 UTC
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Post by Ralf Gunkel
Ich (Ralf) schon und mit Wein von sauren Äpfeln.
Bei Ralph denke ich weniger.
Der Käs is schon OK, aber die Apfelplörre brauche ich nicht.


-ras
--
Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Holger Koetting
2013-03-25 11:41:48 UTC
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Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Der Käs is schon OK, aber die Apfelplörre brauche ich nicht.
Ey Aufpasssen, Du machst Dir gerade Feinde.

Gruß,

Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: ***@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
Klaus Mueller
2013-03-25 12:00:11 UTC
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Post by Holger Koetting
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Der Käs is schon OK, aber die Apfelplörre brauche ich nicht.
Ey Aufpasssen, Du machst Dir gerade Feinde.
Wo? Mit der Durchfallsuppe hat Ralph doch recht.

Kl"Lieber a gscheids Bier"aus
Ralf Gunkel
2013-03-25 12:43:02 UTC
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Post by Klaus Mueller
Post by Holger Koetting
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Der Käs is schon OK, aber die Apfelplörre brauche ich nicht.
Ey Aufpasssen, Du machst Dir gerade Feinde.
Wo? Mit der Durchfallsuppe hat Ralph doch recht.
Äbbelwoi nicht mit Federweisser verwechseln.
Post by Klaus Mueller
Kl"Lieber a gscheids Bier"aus
Mir muss es nur schmecken. Brauch kein Bier mit Abitur.
;-)


Gruss Ralf (via Mobil)
--
"Sicherungstechnik ist gelebte Paranoia. Und das ist auch gut so." Dirk
Moebius in deb*
Klaus Mueller
2013-03-25 16:10:33 UTC
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Post by Ralf Gunkel
Post by Klaus Mueller
Post by Holger Koetting
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Der Käs is schon OK, aber die Apfelplörre brauche ich nicht.
Ey Aufpasssen, Du machst Dir gerade Feinde.
Wo? Mit der Durchfallsuppe hat Ralph doch recht.
Äbbelwoi nicht mit Federweisser verwechseln.
Da hat es keinen großen Unterschied, das treibt beides.
Post by Ralf Gunkel
Post by Klaus Mueller
Kl"Lieber a gscheids Bier"aus
Mir muss es nur schmecken. Brauch kein Bier mit Abitur.
;-)
gscheids Bier: Gegenteil von Dividendnbrüh.

Klaus
Holger Koetting
2013-03-25 20:50:09 UTC
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Post by Klaus Mueller
Post by Ralf Gunkel
Äbbelwoi nicht mit Federweisser verwechseln.
Da hat es keinen großen Unterschied, das treibt beides.
Nicht, daß ich wüßte. Das passiert allenfalls Auswärtigen.
Post by Klaus Mueller
gscheids Bier: Gegenteil von Dividendnbrüh.
Gilt für Apfelwein analog.

Gruß,

Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: ***@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
Claus Maier
2013-03-26 06:59:19 UTC
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Post by Holger Koetting
Post by Klaus Mueller
Post by Ralf Gunkel
Äbbelwoi nicht mit Federweisser verwechseln.
Da hat es keinen großen Unterschied, das treibt beides.
Nicht, daß ich wüßte. Das passiert allenfalls Auswärtigen.
Und denen zu recht.
Sollen vom WC tagelang nicht mehr runterkommen, die Banausen!
Post by Holger Koetting
Post by Klaus Mueller
gscheids Bier: Gegenteil von Dividendnbrüh.
Gilt für Apfelwein analog.
Eben.

mfg
Claus
Ralph A. Schmid, dk5ras
2013-03-25 16:50:15 UTC
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Post by Holger Koetting
Ey Aufpasssen, Du machst Dir gerade Feinde.
Ja mei, wenns mir halt nicht schmeckt?! Die fränkische Bierbrühe mag
ich übrigens größtenteils auch nicht...


-ras
--
Ralph A. Schmid

http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
Claus Maier
2013-03-26 07:28:30 UTC
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Post by Ralf Gunkel
Post by Martin Bienwald
Post by Ralph A. Schmid, dk5ras
Post by Ralf Gunkel
Da muss man halt ein Döner "Gegenfeuer" zünden.
Urgs. Mag ich nicht, das Zeugs.
Dann halt Handkäs' mit Musik. Oder magst du den auch nicht?
Ich (Ralf) schon und mit Wein von sauren Äpfeln.
Das spricht jedenfalls für dich.
Post by Ralf Gunkel
Gruss Ralf (via Mobil)
Das auch.

mfg
Claus
Reinhard Greulich
2013-03-20 20:44:30 UTC
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Post by Felix Rublack
Das Problem ist lösbar, in dem geplatzte Anschlüsse auch pönalisiert
werden.
Ersetze "auch" durch "statt dessen". Der Effekt ist dann der
Umgekehrte, nichts fährt mehr pünktlich, aber die Anschlüsse werden
auf Biegen und Brechen gesichert.

Einen Vertrag mit "auch" wird niemand abschließen, der noch alle fünf
Sinne beisammen hat.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Klaus Föhl
2013-03-20 22:26:02 UTC
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Post by Reinhard Greulich
Post by Felix Rublack
Das Problem ist lösbar, in dem geplatzte Anschlüsse auch pönalisiert
werden.
Ersetze "auch" durch "statt dessen". Der Effekt ist dann der
Umgekehrte, nichts fährt mehr pünktlich, aber die Anschlüsse werden
auf Biegen und Brechen gesichert.
Einen Vertrag mit "auch" wird niemand abschließen, der noch alle fünf
Sinne beisammen hat.
Äh, wo ist beim "auch" das Problem? Zu "früh" abfahren soll kosten,
zu "spät" abfahren soll auch kosten. Mathematisch sollte das eine
Funktion sein mit einem Minimum dazwischen. Das Minimum kann man einfach
auf den Wert Null renormieren, bischen Toleranz dazu für die Praxis.

Ist das Problem, dass son büschen Mathematik zu kompliziert ist
für die Computer und Entscheider in den Betriebsleitzentralen?

Ist das Problem, dass Formeln, Rechenregeln und Mathematik
sich nicht sinnvoll in juristische Sprache transformieren lassen?

Grüße
Klaus
Jens Schmidt
2013-03-21 04:27:15 UTC
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Post by Klaus Föhl
Äh, wo ist beim "auch" das Problem? Zu "früh" abfahren soll kosten,
zu "spät" abfahren soll auch kosten. Mathematisch sollte das eine
Funktion sein mit einem Minimum dazwischen. Das Minimum kann man einfach
auf den Wert Null renormieren, bischen Toleranz dazu für die Praxis.
Leider ist das oft eine Funktion mit mehrern lokalen Minima. Welches
davon das globale Minimum ist, das Du für die Renormierung verwenden
willst, steht oft erst fest, nachdem es bereits vergangen ist.

Der genaue Verlauf hängt von freien Parametern ab. Wie teuer soll
eine Verspätung denn sein? Abhängig von der Zeit linear, quadratisch,
mit Maximum, stetig, differenzierbar?
Und dann sind da noch viele Unbekannte: die Fahrgäste, deren Ziele
nur statistisch bekannt sind.
Post by Klaus Föhl
Ist das Problem, dass son büschen Mathematik zu kompliziert ist
für die Computer und Entscheider in den Betriebsleitzentralen?
Das Problem ist eher, dass Vorhersagen immer dann besonders schwer
sind, wenn sie sich auf die Zukunft beziehen.
Post by Klaus Föhl
Ist das Problem, dass Formeln, Rechenregeln und Mathematik
sich nicht sinnvoll in juristische Sprache transformieren lassen?
Doch, das geht schon. Es gibt da einige Beispiele, wie die
Definition der Einkommensteuer als Funktion des zu versteuernden
Einkommens oder bei der Bahn die Höchstgeschwindigkeit als
Funktion von Kurvenradius und Überhöhung.
Hier haben wir aber eine Funktion, bei der nicht offensichtlich ist
bzw. politisch entschieden werden muss, wie sie aussieht. Und dann
ist die Frage, welcher Aufwand für die Parametererfassung getrieben
werden soll. Alle Fahrzeuge mit GPS und ständiger Funkverbindung
zu ihrer Zentrale? Periodische Übermittlung (alle paar Sekunden?)
der voraussichtlichen Entscheidungen zwischen den diversen
Zentralen? Nicht vergessen: es gibt auch noch Fernverkehr und
Güterverkehr dazwischen.
--
Viele Grüße,
Jens Schmidt
K. Huller
2013-03-21 17:09:16 UTC
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Post by Reinhard Greulich
Post by Felix Rublack
Das Problem ist lösbar, in dem geplatzte Anschlüsse auch pönalisiert
werden.
Ersetze "auch" durch "statt dessen". Der Effekt ist dann der
Umgekehrte, nichts fährt mehr pünktlich, aber die Anschlüsse werden
auf Biegen und Brechen gesichert.
Einen Vertrag mit "auch" wird niemand abschließen, der noch alle fünf
Sinne beisammen hat.
Der Vertrag müßte lauten:
a) Verspätung wird pönalisiert
b) dadurch verursachter Anschlußbruch noch mehr
c) über Abwarten entscheidet der Besteller
d) eine Entscheidung nach c) hebt a) für alle Folgen daraus auf

Das folgt dem guten Prinzip 'wer zahlt, bestimmt'. Allerdings würde man dann
keine 'Unternehmen' mehr brauchen, deren Funktion sich im wesentlichen aufs
Geldabschöpfen beschränkt. Die müßten sich stattdessen ihr Geld irgendwo
anders (auf einem sog. 'freien Markt') suchen, was sie offenbar aber nicht
können.

Gruß
Knut
Reinhard Greulich
2013-03-21 20:15:05 UTC
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Post by K. Huller
c) über Abwarten entscheidet der Besteller
d) eine Entscheidung nach c) hebt a) für alle Folgen daraus auf
Na klar, dann führt man in der kommunalen Behörde, von deren
Schreibtisch aus bestellt wird, eine 24/7 Bereitschaft ein. So viele
Pönalen, wie das kostet, können die gar nicht einnehmen.

- R.
--
70086
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die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Reinhard Zwirner
2013-03-23 12:56:46 UTC
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Christoph Biedl schrieb:

[...]
Post by Christoph Biedl
Fazit: Wegen drei Minuten, die man bis Hanau den 776 trotz Ansage
nicht ausbremsen konnnte und/oder wegen Verpeilung bei Beteiligten: 67
Minuten Verspätung. Ganze Arbeit.
Tja, ich hab' am Mittwoch auf dem Rückweg von Frankfurt im ICE 272
was ähnliches erlebt, aber aus anderer Perspektive.

Pünktliche Einfahrt in Fulda. Dann Ansage: Abfahrt verschiebt sich
um "wenige Minuten" wg. Wartens auf einen verspäteten Zug. Okay,
aufgrund der Erfahrungen mit Bahnsteigsanzeigen bedeutet das weniger
als 5 min Verzögerung. Und angesichts der Tageszeit hat man sogar
Verständnis dafür, daß die DB den Fahrgästen im anderen Zug
möglichst rechtzeitig zur Bettruhe verhelfen will ...

Aber denkste! Nach gut 10 ("wenige"?) min geht's dann los, _ohne_
daß der erwartete Zug eingetroffen wäre. So fühlen sich jetzt wohl
Fahrgäste in beiden Zügen verarscht: die, denen die Verspätung
vergebens aufgebrummt wurde, und die, denen der Anschluß vermutlich
angekündigt wurde.

Bis Göttingen bleibt's bei +11. Dahinter, auf der alten Strecke,
weitere 5 min Verspätung, weil ein Gegenzug abgewartet werden mußte:
der 272 hatte sein Zeitfenster offenbar verpaßt. Vor Hannover dann
Zockelfahrt - lt. Ansage - hinter einem ebenfalls verspäteten IC.
Ergebnis: Ankunft mit +20, die S-Bahn war weg :-(.

Natürlich ist die DB nicht gegen unvorhersehbare Vorkommnisse
gefeit; man kann jedoch immer wieder den Eindruck bekommen, daß die
Prozesse, mit denen auf solche Vorkommnisse reagiert wird bzw.
werden soll, eher suboptimal sind. Inwieweit das mit am Personal
liegt, kann ich nicht beurteilen; das vor Ort ist jedenfalls selbst
nicht glücklich damit* und in der Regel sehr bemüht, ihren Kunden
weiterzuhelfen.

Ciao

Reinhard

*: In Gesprächen, in denen es um möglichen Anschlußerhalt geht,
werden solche Situationen auch regelmäßig bedauert; andererseits
gibt es offenbar die klare Anweisung, das im Rahmen von
Lautsprecheransagen - entgegen früherer Praxis - nicht zu tun ...
Reinhard Greulich
2013-03-23 13:29:36 UTC
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Permalink
Post by Reinhard Zwirner
Ergebnis: Ankunft mit +20, die S-Bahn war weg :-(.
Na ist doch gut, dann musstst du nicht so lange auf die nächste
warten. Oder gab es gar einen Taxigutschein?
Post by Reinhard Zwirner
Natürlich ist die DB nicht gegen unvorhersehbare Vorkommnisse
gefeit; man kann jedoch immer wieder den Eindruck bekommen, daß die
Prozesse, mit denen auf solche Vorkommnisse reagiert wird bzw.
werden soll, eher suboptimal sind.
Nicht alle Prozesse lassen sich vorherbestimmen oder zentral steuern,
dafür ist das Netz zu komplex. Es ist einfach nicht möglich, alles zu
definieren.
Post by Reinhard Zwirner
*: In Gesprächen, in denen es um möglichen Anschlußerhalt geht,
werden solche Situationen auch regelmäßig bedauert; andererseits
gibt es offenbar die klare Anweisung, das im Rahmen von
Lautsprecheransagen - entgegen früherer Praxis - nicht zu tun ...
Halte ich auch für richtig, da wenigstens ehrlich. Gegenüber einer
einzelnen Person nehme ich den Leuten das auch ab, aber per
Lautsprecherdurchsage ist sowas redundanter Wortmüll.

Gruß - Reinhard.
--
70086
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die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Reinhard Zwirner
2013-03-23 13:59:14 UTC
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Permalink
Post by Reinhard Greulich
Post by Reinhard Zwirner
Ergebnis: Ankunft mit +20, die S-Bahn war weg :-(.
Na ist doch gut, dann musstst du nicht so lange auf die nächste
warten. Oder gab es gar einen Taxigutschein?
Hmm, wer hätte mir den um 00:25 Uhr in Hannover bei "nur" +20 denn
gegeben?

[...]
Post by Reinhard Greulich
Post by Reinhard Zwirner
*: In Gesprächen, in denen es um möglichen Anschlußerhalt geht,
werden solche Situationen auch regelmäßig bedauert; andererseits
gibt es offenbar die klare Anweisung, das im Rahmen von
Lautsprecheransagen - entgegen früherer Praxis - nicht zu tun ...
Halte ich auch für richtig, da wenigstens ehrlich. Gegenüber einer
einzelnen Person nehme ich den Leuten das auch ab, aber per
Lautsprecherdurchsage ist sowas redundanter Wortmüll.
Nun ja, andererseits wird dadurch aber auch der Eindruck vermittelt,
daß die DB es als normal ansieht, wenn es zu solchen Verspätungen
kommt ...
Reinhard Greulich
2013-03-23 17:02:53 UTC
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Permalink
Post by Reinhard Zwirner
Post by Reinhard Greulich
Na ist doch gut, dann musstst du nicht so lange auf die nächste
warten. Oder gab es gar einen Taxigutschein?
Hmm, wer hätte mir den um 00:25 Uhr in Hannover bei "nur" +20 denn
gegeben?
Wenn das der letzte Anschluss des Tages war, spielt die Verspätung
selbst keine Rolle. DB Information heißt das Zauberwort (ex InfoPoint)
und die hat in Hannover Hbf 24/7 geöffnet.
Post by Reinhard Zwirner
[...]
Post by Reinhard Greulich
Post by Reinhard Zwirner
*: In Gesprächen, in denen es um möglichen Anschlußerhalt geht,
werden solche Situationen auch regelmäßig bedauert; andererseits
gibt es offenbar die klare Anweisung, das im Rahmen von
Lautsprecheransagen - entgegen früherer Praxis - nicht zu tun ...
Halte ich auch für richtig, da wenigstens ehrlich. Gegenüber einer
einzelnen Person nehme ich den Leuten das auch ab, aber per
Lautsprecherdurchsage ist sowas redundanter Wortmüll.
Nun ja, andererseits wird dadurch aber auch der Eindruck vermittelt,
daß die DB es als normal ansieht, wenn es zu solchen Verspätungen
kommt ...
Dieser Eindruck könnte allenfalls entstehen, wenn das ausdrücklich so
ausgesprochen würde. Anderenfalls ist es allein deine Vorstellung, von
der dich möglicherweise eine wie auch immer geartete Ansage kaum
abbringen würde.

Man kann einfach nicht kollektiv um Entschuldigung bitten, geschweige
denn "sich entschuldigen". Das ist ein höchst individueller Vorgang
und bestimmt nicht für Zugverspätungen angebracht, auch wenn das
inflationär angewendet wird.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~ www.debx.de ~=@=~
die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Martin Bienwald
2013-03-25 08:09:28 UTC
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Post by Reinhard Zwirner
Bis Göttingen bleibt's bei +11. Dahinter, auf der alten Strecke,
der 272 hatte sein Zeitfenster offenbar verpaßt. Vor Hannover dann
Zockelfahrt - lt. Ansage - hinter einem ebenfalls verspäteten IC.
Ergebnis: Ankunft mit +20, die S-Bahn war weg :-(.
Das mit dem Gegenzug verstehe ich jetzt nicht; Göttingen - Hannover ist
auch auf der Altstrecke komplett zweigleisig. Oder waren da Bauarbeiten
mit eingleisigem Betrieb?

... Martin
Reinhard Zwirner
2013-03-25 18:56:23 UTC
Antworten
Permalink
Post by Martin Bienwald
Post by Reinhard Zwirner
Bis Göttingen bleibt's bei +11. Dahinter, auf der alten Strecke,
der 272 hatte sein Zeitfenster offenbar verpaßt. Vor Hannover dann
Zockelfahrt - lt. Ansage - hinter einem ebenfalls verspäteten IC.
Ergebnis: Ankunft mit +20, die S-Bahn war weg :-(.
Das mit dem Gegenzug verstehe ich jetzt nicht; Göttingen - Hannover ist
auch auf der Altstrecke komplett zweigleisig. Oder waren da Bauarbeiten
mit eingleisigem Betrieb?
Keine Ahnung. Es ging jedenfalls erst weiter, nachdem ein Zug aus
Richtung Norden (könnte auch ein ICE gewesen sein) vorbeigerauscht
war. Und bei der Dunkelheit war nichts von einer Baustelle zu sehen.
Es ist natürlich möglich, daß es sich hier um eine rein zufällige
Koinzidenz handelte und der Gründ fürs Warten ein ganz anderer war.

Ciao

Reinhard
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