Discussion:
[AT-DE-FR] Wochenendausflug nach Angers (Bildbericht, ca 50 B.)
(zu alt für eine Antwort)
Helmut Uttenthaler
2009-01-27 23:06:47 UTC
Permalink
War übers vergangene Wochenende in Angers in Westfrankreich; habe dazu einen
kleinen Bildbericht zusammengestellt; da der eigentliche Bericht
hauptsächlich aus Bildern und nur ganz wenigen textlichen Erläuterungen
besteht, stelle ich hier nur den Link zum Bericht im DSO-Forum
(http://drehscheibe-online.ist-im-web.de/forum/read.php?30,4142051) sowie
folgende ergänzende Anmerkungen rein:



Einer von zwei Liegewagen Wien - Strasbourg fuhr in beiden Fahrtrichtungen
leer, der zweite war jeweils ganz gut besucht. Insgesamt nur eine Handvoll
Fahrgäste nach/ab Strasbourg, dafür zahlreiche Aus-/Zusteiger in
Deutschland, auch die mit dem neuen Fahrplan vernünftig mögliche Relation
Wien - Stuttgart wird offenbar nachgefragt (zahlreiche Reservierungen in den
Sitzwagen nach/von Stuttgart). Die Wagen Budapest - FFM waren reichlich
leer.
Insgesamt könnte der EN schon noch zusätzliche Fahrgäste brauchen, mal
sehen, ob sich die FFM-Budapest noch rumspricht (etwas Marketing wäre wohl
nicht verkehrt); auch Wien - Stuttgart (und andere Städte in SW-DE) ist
sicher noch ausbaufähig...
Schade ist auch, dass interessante Provence-Provence-TGVs in Strasbourg
nicht erreicht werden, wenn es passable Umsteigeverbindungen Wien - Bordeaux
oder Wien - Nantes gäbe, wäre das nicht schlecht... via Paris ist das doch
etwas mühsam. Klar, diese Relationen sind nicht so nachfragestark, aber
anderseits gäbe es da auch keine starke Billigflugkonkurrenz (Wien - Paris
ist heutzutage trotz guter Umsteigeverbindung eher was für Eisenbahnfans und
Eisenbahnmitarbeiter; preislich kommt man da schwer gegen den Flieger
an....).

Auf der Hinfahrt fuhr ein anderer Fahrgast in meinem Abteil unfreiwillig
nach Frankfurt. Er (ein alleinreisender französischer Pensionist) ging in
der Früh in den Speisewagen, als er zurück wollte, fand er seinen Liegewagen
nicht mehr, da zwischenzeitlich die Zugteilung in Karlsruhe stattfand.
Gepäck und Jacke waren natürlich im Liegewagenabteil...

Der ÖPNV in Angers ist "typisch französisch": Kein vertakteter Fahrplan,
eigene Liniennetze für Mo-Sa, SoFei und ein Abendnetz. Das Mo-Sa-Netz
(vielleicht ca 15 Linien) ist bis ca 20:30 in Betrieb, danach gibt es ein
aus 3 Linien bestehendes Abend"netz" bis ca 0:30 mit Intervallen um die 60'
(natürlich kein Stundentakt, sondern mal 52min, dann 75min, etc). Das
Sonntagsnetz besteht auch nur aus 5 Linien, Intervalle auch ab 45',
natürlich auch kein Takt. Betriebsschluss ist am Sonntag gegen 19:30, danach
kommt man nur per Taxi voran.
Es wird allerdings derzeit eine Strassenbahn gebaut, hoffentlich wird deren
Fahrplan brauchbarer als der des jetzigen Bussystems....

Dank der ebenfalls "typischen" Fahrplangestaltung im Regionalverkehr war
auch die Planung des Ausfluges nach Nantes und Le Croisic nicht so trivial.
Regionalzugverkehr ist ja kaum existent, und tlw. muss man halt auch TGVs
für Kurzstrecken benutzen; klar ist auch, dass man nicht spontan länger
bleiben kann, denn eine andere als die geplante Verbindung gibt es in der
Regel nicht...
Und klar ist auch: der Fahrplan für den Ausflug würde nur auf ein paar Tage
im Jahr zu treffen, für die anderen Tage gibt es ca. 100 verschiedene
Varianten mit mehr oder weniger grossen Abweichungen...

Über Fahrplangestaltung in Frankreich kann ich jedesmal nur den Kopf
schütteln...

Eine Frage noch: Bei den Sitzplatznummern im TGV können je Platz zwei
verschiedene Nummern angezeigt werden (die geltende Nummer leuchtet dann
auf). Welcher Sinn steckt dahinter, dass man zwischen 2 Schemata der
Platznummernvergabe im Waggon wählen kann?
--
LG

Helmut
Martin Theodor Ludwig
2009-01-28 00:12:45 UTC
Permalink
On Wed, 28 Jan 2009 00:06:47 +0100, "Helmut Uttenthaler"
Post by Helmut Uttenthaler
Eine Frage noch: Bei den Sitzplatznummern im TGV können je Platz zwei
verschiedene Nummern angezeigt werden (die geltende Nummer leuchtet
dann auf). Welcher Sinn steckt dahinter, dass man zwischen 2 Schemata
der Platznummernvergabe im Waggon wählen kann?
Vermutlich daß Platz 11 immer in Fahrtrichtung vorne ist. (Gibt es TGVs,
die durch Kopfbahnhöfe fahren? Also außer dem einen Paar in Stuttgart?)

Bis dann, Martin
--
Autoreisezüge in Europa: http://www.autoreisezuege.org
Johannes Picht
2009-01-28 05:47:36 UTC
Permalink
Moin!
Post by Martin Theodor Ludwig
On Wed, 28 Jan 2009 00:06:47 +0100, "Helmut Uttenthaler"
Post by Helmut Uttenthaler
Eine Frage noch: Bei den Sitzplatznummern im TGV können je Platz zwei
verschiedene Nummern angezeigt werden (die geltende Nummer leuchtet
dann auf). Welcher Sinn steckt dahinter, dass man zwischen 2 Schemata
der Platznummernvergabe im Waggon wählen kann?
Vermutlich daß Platz 11 immer in Fahrtrichtung vorne ist. (Gibt es TGVs,
die durch Kopfbahnhöfe fahren? Also außer dem einen Paar in Stuttgart?)
+ Paris - Valenciennes mit Kopfmachen (im Durchgangsbahnhof) in Douai.
+ Paris - Tourcoing, köpfen in Lille Flandres
+ WIMRE TGVs nach Annecy über Chambéry (Durchgangsbahnhof).
+ TGVs nach Bourg-St. Maurice, köpfen in Albertville
+ Ein Thalys Paris - Oostende, köpft in Bruxelles-Midi

HTH,

Johannes.
Johannes Picht
2009-02-04 19:12:49 UTC
Permalink
'nabend!
Post by Martin Theodor Ludwig
On Wed, 28 Jan 2009 00:06:47 +0100, "Helmut Uttenthaler"
Post by Helmut Uttenthaler
Eine Frage noch: Bei den Sitzplatznummern im TGV können je Platz zwei
verschiedene Nummern angezeigt werden (die geltende Nummer leuchtet
dann auf). Welcher Sinn steckt dahinter, dass man zwischen 2 Schemata
der Platznummernvergabe im Waggon wählen kann?
Vermutlich daß Platz 11 immer in Fahrtrichtung vorne ist. (Gibt es TGVs,
die durch Kopfbahnhöfe fahren? Also außer dem einen Paar in Stuttgart?)
Stichprobe der Stärke drei von gestern:

TGV Lille - Nantes/Rennes: Wagen 01, Platz 11 ab Lille auf Seite Paris
TGV Nantes/Rennes - Paris: Wagen 01, Platz 11 auf Seite Paris
TGV Paris - Valenciennes: Wagen 01, Platz 11 auf Seite Paris

Johannes.
Holger Koetting
2009-02-04 19:55:51 UTC
Permalink
Post by Martin Theodor Ludwig
(Gibt es TGVs,
die durch Kopfbahnhöfe fahren? Also außer dem einen Paar in Stuttgart?)
Marseille, alles was Richtung Nice weiterfährt.

Gruß,

Holger K. aus D.
--
Streckenstillegung? Nein, es wird nur nichts bestellt!

E-Mail: ***@gmx.de
Homepage: http://www.student.informatik.tu-darmstadt.de/~koetting
U***@web.de
2020-09-22 07:32:48 UTC
Permalink
Post by Holger Koetting
Post by Martin Theodor Ludwig
(Gibt es TGVs,
die durch Kopfbahnhöfe fahren? Also außer dem einen Paar in Stuttgart?)
Marseille, alles was Richtung Nice weiterfährt.
Albertville. Die Fahrten dort
dürften fast ausschließlich
touristische Bedeutung haben.

Oliver Schnell
2009-01-28 06:58:30 UTC
Permalink
Post by Helmut Uttenthaler
War übers vergangene Wochenende in Angers in Westfrankreich; habe dazu einen
kleinen Bildbericht zusammengestellt; da der eigentliche Bericht
hauptsächlich aus Bildern und nur ganz wenigen textlichen Erläuterungen
besteht, stelle ich hier nur den Link zum Bericht im DSO-Forum
(http://drehscheibe-online.ist-im-web.de/forum/read.php?30,4142051) sowie
Einer von zwei Liegewagen Wien - Strasbourg fuhr in beiden Fahrtrichtungen
leer, der zweite war jeweils ganz gut besucht. Insgesamt nur eine Handvoll
Fahrgäste nach/ab Strasbourg, dafür zahlreiche Aus-/Zusteiger in
Deutschland, auch die mit dem neuen Fahrplan vernünftig mögliche Relation
Wien - Stuttgart wird offenbar nachgefragt (zahlreiche Reservierungen in den
Sitzwagen nach/von Stuttgart). Die Wagen Budapest - FFM waren reichlich
leer.
Zur Austeigerzahl in S: Sowohl bahn.de als auch oebb.at geben in der
Relation Wien - Paris einen Umstieg in Stuttgart an. Das verbleiben im
EN bis Strasbourg verlängert die Reisezeit in dieser Relation um eine
Stunde (außer sonntags, da fährt der TGV nicht ab S). Zusammen mit den
fehlenden Anschlüssen in Strasbourg Richtung Bordeaux, Nantes etc. sorgt
das dafür, das wirklich nur Reisende die tatsächlich nach Strasbourg
wollen (und denen der Zeitvorteil in Stuttgart in den TGV umzusteigen
egal ist), bis dorthin im Zug verbleiben.
Post by Helmut Uttenthaler
Insgesamt könnte der EN schon noch zusätzliche Fahrgäste brauchen, mal
sehen, ob sich die FFM-Budapest noch rumspricht (etwas Marketing wäre wohl
nicht verkehrt); auch Wien - Stuttgart (und andere Städte in SW-DE) ist
sicher noch ausbaufähig...
Da Frankfurt weiterhin durch den EN Amsterdam/Dortmund - Wien bedient
wird, halte ich es für sinnvoller bzgl. Südwestdeutschland den EN München
- Budapest bereits ab Karlsruhe oder gar Strasbourg einzusetzen.
Anschluss von/nach Paris per TGV kann so ebenfalls anbieten, zusätzöich
wäre dieser Raum dann auch umsteigefrei mit Rumänien (Timisoara ist
Partnerstadt von Kalrsruhe) sowie Slowenien und Kroatien verbunden.

Ein Manko des des EN ist des weiteren das schlichte "Fahrpreisauskunft
nicht mötglich" das einem auf bahn.de bei Anzeige jedweder Verbindungen, in denen dieser Zug benutzt wird, angezeigt wird.
Post by Helmut Uttenthaler
Schade ist auch, dass interessante Provence-Provence-TGVs in Strasbourg
nicht erreicht werden, wenn es passable Umsteigeverbindungen Wien - Bordeaux
oder Wien - Nantes gäbe, wäre das nicht schlecht...
Auch mit anderen Zügen ab .de nach Strasbourg sind diese Verbindungen
eher mau und insbesondere mangels durchgehender Tarifierung preislich
auch nicht besonders attraktiv. bbahn.de kann da gar nichts, tgv.com
liefert nur im Kombination mit einem TGV ab/bis KA oder S Preise. Die
Umsteigeverbindungen via Offenburg mit Nahverkehr sind für dieses
System unbepreisbar.
Post by Helmut Uttenthaler
via Paris ist das doch
etwas mühsam. Klar, diese Relationen sind nicht so nachfragestark, aber
anderseits gäbe es da auch keine starke Billigflugkonkurrenz (Wien - Paris
ist heutzutage trotz guter Umsteigeverbindung eher was für Eisenbahnfans und
Eisenbahnmitarbeiter; preislich kommt man da schwer gegen den Flieger
an....).
Auf der Hinfahrt fuhr ein anderer Fahrgast in meinem Abteil unfreiwillig
nach Frankfurt. Er (ein alleinreisender französischer Pensionist) ging in
der Früh in den Speisewagen, als er zurück wollte, fand er seinen Liegewagen
nicht mehr, da zwischenzeitlich die Zugteilung in Karlsruhe stattfand.
Gepäck und Jacke waren natürlich im Liegewagenabteil...
Und für die Rerlation Paris <-> Wien halte ich nach wie vor die
Wiedereinführung des orient-Express auf diesem Laufweg unter
Einbeziehung (oder besser Auflassung) der paar Wägelchen, die die DB noch
zwischen Paris und München hin- und her fährt, für sinnvoll. Mit einer
Abfahrt in Paris wie derzeit, einer Ankunft in München aber bereits
gegen 6:15 Uhr und Weiterführung bis Wien (Ankunft vor 11 Uhr), wäre
dies zu bewerkstelligen.
Post by Helmut Uttenthaler
Dank der ebenfalls "typischen" Fahrplangestaltung im Regionalverkehr war
auch die Planung des Ausfluges nach Nantes und Le Croisic nicht so trivial.
Regionalzugverkehr ist ja kaum existent, und tlw. muss man halt auch TGVs
für Kurzstrecken benutzen; klar ist auch, dass man nicht spontan länger
bleiben kann, denn eine andere als die geplante Verbindung gibt es in der
Regel nicht...
Jetzt weißt du, warum ich im letzten Normandie-Urlaub die Bahn nur für
die Anreise bis Caen nutzte und ansonsten auf einen Mietwahen Setzte. Zu
dem unsäglichem Fahrplan kommt auch noch eine für Mehrpersonenfahrten völlig
unattraktive Preisgestaltung im Schienenverkehr hinzu.
--
Oliver Schnell
Michael Sieß
2009-01-28 07:41:15 UTC
Permalink
Mit einer Abfahrt in Paris wie derzeit, einer Ankunft in München aber
bereits gegen 6:15 Uhr und Weiterführung bis Wien (Ankunft vor 11 Uhr),
wäre dies zu bewerkstelligen.
Besteht tatsächlich für München soviel Bedarf, der rechtfertigen würde
die Ankunftszeit in Wien gegen Mittag zu legen? Und wenn Du Budapest
auch noch mitnehmen willst käme man dort erst am Nachmittag an, obwohl
das Ganze vermutlich auch schneller ginge. Immerhin gabs auf der Strecke
nach Paris noch nie Material für 200 km/h.

mfg
MS
Oliver Schnell
2009-01-28 08:05:48 UTC
Permalink
Post by Michael Sieß
Mit einer Abfahrt in Paris wie derzeit, einer Ankunft in München aber
bereits gegen 6:15 Uhr und Weiterführung bis Wien (Ankunft vor 11 Uhr),
wäre dies zu bewerkstelligen.
Besteht tatsächlich für München soviel Bedarf, der rechtfertigen würde
die Ankunftszeit in Wien gegen Mittag zu legen?
Ankünfte an Zielorten mit Zeiten von 10:xx sind im Nachtverkehr nicht
unüblich und durchaus vom Markt akzeptiert. In der Gegenrichtung, also
in Paris, stört dich das auch nicht. Also nimm' mal deine Wiener Brille
ab.

Bzgl. der Aufkommen, sieh' es andersrum: Die Ankunftszeit des
früheren Orientexpreß in Wien (8:40) war praktisch perfekt. Dennoch war das
(jenseits der Teilstrecken mit erklecklichem Binnenverkehr: Paris -
Strasbourg und Salzburg - Wien) nur ein ganz trauriges, schwach
besetztes Züglein. Wenn du ein ökonomisch fahrbares Angebot willst,
braucht so ein Orientexpress also noch etwas Futter. Dies hätte er, wenn
er auch zusätzlich die Relation Paris - München mitbedient (derzeit Gruppe
von 5 Wagen). Obendrein hättest du ein insbesondere für Geschäftsreisende
interessantes Tagsrandangebot München - Wien, auf das der Markt derzeit,
trotz Railjet, immer noch wartet.
Post by Michael Sieß
Und wenn Du Budapest
auch noch mitnehmen willst käme man dort erst am Nachmittag an, obwohl
das Ganze vermutlich auch schneller ginge.
Wer Wien und Budapest früher am Tag erreichen will, der nutzt den
verlängerten EN (Strasbourg - Karlsruhe -) München - Wien - Budapest,
bzw. nach Wien den immer noch existierenden CNL Amsterdam/Dortmund -
Wien.
Post by Michael Sieß
Immerhin gabs auf der Strecke
nach Paris noch nie Material für 200 km/h.
Im Tagesverkehr seit Ewigkeiten (Mozart & Co). Die derzeit eingesetzten
CNL-Wagen Paris - München können das übrigens auch.
--
Oliver Schnell
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2009-01-28 08:57:28 UTC
Permalink
[...] braucht so ein Orientexpress also noch etwas Futter. Dies hätte
er, wenn er auch zusätzlich die Relation Paris - München mitbedient
(derzeit Gruppe von 5 Wagen). Obendrein hättest du ein insbesondere
für Geschäftsreisende interessantes Tagsrandangebot München - Wien,
_Das_ wuerde aber nur mit einer attraktiven Fahrzeit angenommen werden,
die 4:14 vom IC61 stehen als Vorgabe im Raum. Und so schnell, wie die
Nachtzuege in Oesterreich haeufig gefuehrt werden...
auf das der Markt derzeit, trotz Railjet, immer noch wartet.
Naja, der Name RailJet alleine sorgt weder fuer schnellere Fahrten (ok,
immerhin 4:13 anstatt 4:14), noch fuer dichteren Takt. Er vermittelt
bloss das Gefuehl, dass etwas getan wird.

Btw. finde ich genau _einen_ RailJet-Umlauf taeglich. Waren das nicht
schon einmal mehr?

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich

Stefan konnte schon immer mehr als Vergnügen machen!
(Sloganizer)
Oliver Schnell
2009-01-28 09:15:31 UTC
Permalink
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
[...] braucht so ein Orientexpress also noch etwas Futter. Dies hätte
er, wenn er auch zusätzlich die Relation Paris - München mitbedient
(derzeit Gruppe von 5 Wagen). Obendrein hättest du ein insbesondere
für Geschäftsreisende interessantes Tagsrandangebot München - Wien,
_Das_ wuerde aber nur mit einer attraktiven Fahrzeit angenommen werden,
die 4:14 vom IC61 stehen als Vorgabe im Raum.
Genauso müsste der fahren - nur eben eine Stunde früher ab München (also
ab 6:26, Wien West dann an 10:40). Eigentlich könnte er den IC61 gleich
ersetzen.
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Und so schnell, wie die
Nachtzuege in Oesterreich haeufig gefuehrt werden...
Och, schneller als in .de fahren sie allemal, weil in .de diese Züge
(wegen der Nutzung billiger Economny-Trassen) weit langsamer unterwegs
sind, als sie sein könnten. Aber auch wenn der EN 'ne Viertelstunde
länger bräuchte, 10:55 wäre als Ankunftszeit in Wien immer noch
akzeptabel.
--
Oliver Schnell
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2009-01-29 14:25:00 UTC
Permalink
Post by Oliver Schnell
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Oliver Schnell
Obendrein hättest du ein insbesondere für Geschäftsreisende
interessantes Tagsrandangebot München - Wien,
_Das_ wuerde aber nur mit einer attraktiven Fahrzeit angenommen
werden, die 4:14 vom IC61 stehen als Vorgabe im Raum.
Genauso müsste der fahren - nur eben eine Stunde früher ab München
(also ab 6:26, Wien West dann an 10:40). Eigentlich könnte er den IC61
gleich ersetzen.
Koennte, aber werden wir das je erleben? In der Praxis fahren die
Nachtzuege aber Salzburg-Wien in rund 3:30, waehrend die Strecke am
Tag in 2:40 machbar ist. Die fungieren zwar durchaus als
Tagesrandverbindungen, allerdings je nach Ankunftszeit eher auf
Etappen wie Linz-Amstetten, Amstetten-St.Poelten oder St.Poelten-Wien.
Post by Oliver Schnell
Aber auch wenn der EN 'ne Viertelstunde länger bräuchte, 10:55 wäre
als Ankunftszeit in Wien immer noch akzeptabel.
Eine Viertelstunde waere kein Problem, nein.

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich

Für kleine und große Schlemmer - spüren mit Stefan!
(Sloganizer)
Lüko Willms
2009-01-29 16:27:07 UTC
Permalink
Am Wed, 28 Jan 2009 08:57:28 UTC, schrieb
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Btw. finde ich genau _einen_ RailJet-Umlauf taeglich. Waren das nicht
schon einmal mehr?
Nein, noch nie. Es sollen aber im Lauf des Jahres mehr werden.

Im Mai zeigt mir reiseauskunft.bahn.de schon 3 RJ-Abfahrten ab
München am Tag: 9:27h, 13:26h und 15:26h



MfG,
L.W.


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Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
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Michael Sieß
2009-01-28 10:16:22 UTC
Permalink
Post by Oliver Schnell
Ankünfte an Zielorten mit Zeiten von 10:xx sind im Nachtverkehr nicht
unüblich und durchaus vom Markt akzeptiert.
Hmm. Gerade der Geschäftsreisende kann mit solchen Ankuftszeiten nur
beschränkt etwas anfangen. Termine am späten Vormittag sind damit zum
Vergessen und gerade das ist doch ein nicht unwesentlicher Vorteil eines
Nachtzuges. Auch der Tourist weiß es zu schätzen, wenn er so wenig wie
möglich vom Tag verliert.
Post by Oliver Schnell
In der Gegenrichtung, also in Paris, stört dich das auch nicht.
In der Gegenrichtung sehe ich das nicht anders...
Post by Oliver Schnell
Wenn du ein ökonomisch fahrbares Angebot willst,
braucht so ein Orientexpress also noch etwas Futter. Dies hätte er, wenn
er auch zusätzlich die Relation Paris - München mitbedient (derzeit Gruppe
von 5 Wagen).
Im Grunde könnte man es auch schaffen wenn man die Wagen für
München unterwegs verhält und auf einer kurzen Teilstrecke als eigenen
Zug oder Kurswagen führt, um optimale Ankunftszeiten zu erreichen. Das
würde zumindest Trassen- und Traktionskosten sparen, ist aber unter den
heutigen Rahmenbedingungen zugegebenermaßen eher aussichtslos.
Post by Oliver Schnell
Obendrein hättest du ein insbesondere für Geschäftsreisende
interessantes Tagsrandangebot München - Wien, auf das der Markt derzeit,
trotz Railjet, immer noch wartet.
Wobei der Faktor Tagesreisende in Nachtzügen immer wieder zu
Diskussionen führt, da selbige auch gerne durch Schlaf- und Liegewagen
poltern. Das ist aber eine Sache der Diszipiln und im Grunde ist jede
Zusatznutzung wünschenswert.
Post by Oliver Schnell
Wer Wien und Budapest früher am Tag erreichen will, der nutzt den
verlängerten EN (Strasbourg - Karlsruhe -) München - Wien - Budapest.
Der wäre im Falle einer Verlängerung nach Paris sicher weg vom Fenster.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man hier zwei Züge fährt. Offenbar ist der
Bedarf für Strasbourg kaum gegeben - was auch nicht anders zu erwarten
war. Interessant wäre in welche Richtungen in Stuttgart umgestiegen wird,
ob hier Paris die Hauptrelation der Reisenden ist oder ob sich das eher
verteilt.
Post by Oliver Schnell
Im Tagesverkehr seit Ewigkeiten (Mozart & Co). Die derzeit eingesetzten
CNL-Wagen Paris - München können das übrigens auch.
Ich weiß. Es ging mir um die Nachtverbindung ab Wien und da scheiterte
es bislang immer am WL.

mfg
MS
Oliver Schnell
2009-01-28 10:50:54 UTC
Permalink
Post by Michael Sieß
Post by Oliver Schnell
Ankünfte an Zielorten mit Zeiten von 10:xx sind im Nachtverkehr nicht
unüblich und durchaus vom Markt akzeptiert.
Hmm. Gerade der Geschäftsreisende kann mit solchen Ankuftszeiten nur
beschränkt etwas anfangen. Termine am späten Vormittag sind damit zum
Vergessen und gerade das ist doch ein nicht unwesentlicher Vorteil eines
Nachtzuges. Auch der Tourist weiß es zu schätzen, wenn er so wenig wie
möglich vom Tag verliert.
Post by Oliver Schnell
In der Gegenrichtung, also in Paris, stört dich das auch nicht.
In der Gegenrichtung sehe ich das nicht anders...
Siehste. Bei einem so konzipierten Orient-Express wäre dann die
Ankunfztszeit in Paris optimal. Passt also. ;-)
Post by Michael Sieß
Post by Oliver Schnell
Wenn du ein ökonomisch fahrbares Angebot willst,
braucht so ein Orientexpress also noch etwas Futter. Dies hätte er, wenn
er auch zusätzlich die Relation Paris - München mitbedient (derzeit Gruppe
von 5 Wagen).
Im Grunde könnte man es auch schaffen wenn man die Wagen für
München unterwegs verhält und auf einer kurzen Teilstrecke als eigenen
Zug oder Kurswagen führt, um optimale Ankunftszeiten zu erreichen.
Auch wenn die DB schwer dran arbeitet, noch ist das nächtliche Aufkommen
Paris - München größer als das von Paris - Wien.
Post by Michael Sieß
Wobei der Faktor Tagesreisende in Nachtzügen immer wieder zu
Diskussionen führt, da selbige auch gerne durch Schlaf- und Liegewagen
poltern. Das ist aber eine Sache der Diszipiln und im Grunde ist jede
Zusatznutzung wünschenswert.
Man kann das in Griff kriegen - wenn man will.
Post by Michael Sieß
Post by Oliver Schnell
Wer Wien und Budapest früher am Tag erreichen will, der nutzt den
verlängerten EN (Strasbourg - Karlsruhe -) München - Wien - Budapest.
Der wäre im Falle einer Verlängerung nach Paris sicher weg vom Fenster.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man hier zwei Züge fährt.
Wieso nicht? Die Tagesrandzüge KA - M existieren bereits, wenn sie zu
Gunsten dieser Verlängerung entfallen bedeutet das keinen Mehraufwand an
Trassenkilometern. Auch würde ein wieder verlängerter Orient-Express
nicht unbedingt über Strasbourg fahren müssen (macht die jetzige
Wagengruppe Paris - München auch nicht, die fährt über Saarbrücken).
Post by Michael Sieß
Post by Oliver Schnell
Im Tagesverkehr seit Ewigkeiten (Mozart & Co). Die derzeit eingesetzten
CNL-Wagen Paris - München können das übrigens auch.
Ich weiß. Es ging mir um die Nachtverbindung ab Wien und da scheiterte
es bislang immer am WL.
Man braucht gar nicht unbedingt solche Fahrzeuge für diese Relation.
--
Oliver Schnell
Michael Sieß
2009-01-29 14:33:57 UTC
Permalink
Post by Oliver Schnell
Siehste. Bei einem so konzipierten Orient-Express wäre dann die
Ankunfztszeit in Paris optimal. Passt also. ;-)
Könnte ruhig noch eine Stunde früher liegen. Allerdings käme man
dann schon auf eine Abfahrtszeit in Wien bei etwa 17.30h, so man
München mitnimmt und nicht beschleunigt.
Post by Oliver Schnell
Auch wenn die DB schwer dran arbeitet, noch ist das nächtliche Aufkommen
Paris - München größer als das von Paris - Wien.
Der Zwang zum Umstieg dürfte nicht wirklich förderlich sein, auch wenns
vielleicht vorher auch nicht größer als jenes von München war.
Post by Oliver Schnell
Wieso nicht? Die Tagesrandzüge KA - M existieren bereits, wenn sie zu
Gunsten dieser Verlängerung entfallen bedeutet das keinen Mehraufwand an
Trassenkilometern.
Es wäre zumindest mal was Neues wenn ein Tageszug in einem Nachtzug
aufgehen würde. Normal läufts doch heute eher in Richtung einer Entflechtung.
Bei uns ist wenigstens der Nachtverkehr noch nicht ausgegliedert.
Post by Oliver Schnell
Man braucht gar nicht unbedingt solche Fahrzeuge für diese Relation.
Es ist aber auch nicht von Nachteil wenn man auf Langstrecken die
Streckenhöchstgeschwindigkeiten ausnutzen kann. Selbst dann, wenn
sie für die Planfahrzeiten nicht unbedingt notwendig wären.

Die Ausschreibung der ÖBB über WL für 200 km/h kam wohl auch
nicht von ungefähr.

mfg
MS
Reinhard Greulich
2009-01-28 13:55:11 UTC
Permalink
Post by Michael Sieß
Hmm. Gerade der Geschäftsreisende kann mit solchen Ankuftszeiten nur
beschränkt etwas anfangen. Termine am späten Vormittag sind damit zum
Vergessen und gerade das ist doch ein nicht unwesentlicher Vorteil eines
Nachtzuges.
Wenn eine Zwischenübernachtung am Zielort mit entsprechend hohem
Zeitaufwand vermieden werden soll, geht eigentlich alles, was mit
Anreisen über 300 km verbunden ist, sowieso nicht früher. Auch Flüge
nicht, bei denen in vielen Fällen die Wegzeit zum und vom Flughafen
mindestens der reinen Flugzeit entspricht. Insoweit sind es
Geschäftsreisende durchaus gewohnt, ihre Termine entsprechend zu
planen.

Gruß - Reinhard.
--
70086 HKWA (52°22,726'N - 009°48,775'E)
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die Homepage der deb*-Newsgruppen.
Stefan+ (Stefan Froehlich)
2009-01-28 08:00:27 UTC
Permalink
Post by Oliver Schnell
Da Frankfurt weiterhin durch den EN Amsterdam/Dortmund - Wien bedient
wird, [...]
*hust*

Fuer Frankfurt-Wien mag das ja noch ertraeglich sein, aber
Wien-Frankfurt ist im CNL inzwischen mit einer Ankunft von 4:56 einfach
nur mehr grausam. Zugegeben, den EN468 fuer das kurze Stueck zu teilen,
ist ein wenig pervers und die Ankunft um 9:57 eigentlich schon zu
spaet; aber im Vergleich sicherlich haeufig das kleinere Uebel.
Post by Oliver Schnell
Ein Manko des des EN ist des weiteren das schlichte "Fahrpreisauskunft
nicht mötglich" das einem auf bahn.de bei Anzeige jedweder
Verbindungen, in denen dieser Zug benutzt wird, angezeigt wird.
Das ist eigentlich ein echtes Unding.
Post by Oliver Schnell
Und für die Rerlation Paris <-> Wien halte ich nach wie vor die
Wiedereinführung des orient-Express auf diesem Laufweg unter
Einbeziehung (oder besser Auflassung) der paar Wägelchen, die die DB
noch zwischen Paris und München hin- und her fährt, für sinnvoll.
Ack!

Aber ob wir das erleben werden? Bislang ist der Orient im Lauf der
Jahrzehnte immer nur kuerzer geworden...

Servus,
Stefan
--
http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich

Stefan: Spaß für die ganze Familie.
(Sloganizer)
Oliver Schnell
2009-01-28 09:06:51 UTC
Permalink
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Post by Oliver Schnell
Da Frankfurt weiterhin durch den EN Amsterdam/Dortmund - Wien bedient
wird, [...]
*hust*
Fuer Frankfurt-Wien mag das ja noch ertraeglich sein, aber
Wien-Frankfurt ist im CNL inzwischen mit einer Ankunft von 4:56 einfach
nur mehr grausam.
Es mag dich ein klein weneig trösten, dass der Zug erst um 6:15 Uhr ab
Frankfurt weiter Richtung Mainz - Amsterdam/Dortmund fährt, siehe:
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/traininfo.exe/dn/498138/274213/7860/162116/80
Eine tolle Zeit zum Aufstehen ist das aber dennoch nicht.

Für die, denen das immer noch zu früh ist, bietet sich dann die von
mir angedachte Verlängerung des EN Budapest - München (-
Karlsruhe/Strasbourg) in dieser Fahrlage
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/traininfo.exe/dn/55827/126523/982346/472564/80
an. In Stuttgart mit brauchbarem ICE-Anschluss nach Frankfurt (an 10:53).
Fahrplanlage für die gedachte Verlängerung in der Gegenrichtung übrigens
so:
http://reiseauskunft.bahn.de/bin/traininfo.exe/dn/120549/148100/659738/289686/80
--
Oliver Schnell
Marc Haber
2009-01-28 11:20:53 UTC
Permalink
Post by Stefan+ (Stefan Froehlich)
Fuer Frankfurt-Wien mag das ja noch ertraeglich sein, aber
Wien-Frankfurt ist im CNL inzwischen mit einer Ankunft von 4:56 einfach
nur mehr grausam.
Der CNL aus Berlin kommt in Mannheim noch etwas früher an. Ich lass
für meine Reise nächste Woche grad mal den Preis ausrechnen, der
kommt, wenn ich bis Offenburg ausschlafe und dann wieder zurückfahr.

Grüße
Marc
--
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Marc Haber | " Das Ueberschreiten der | Mailadresse im Header
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2009-05-04 07:15:23 UTC
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Post by Helmut Uttenthaler
War übers vergangene Wochenende in Angers in Westfrankreich; habe dazu
einen kleinen Bildbericht zusammengestellt; da der eigentliche Bericht
hauptsächlich aus Bildern und nur ganz wenigen textlichen Erläuterungen
besteht, stelle ich hier nur den Link zum Bericht im DSO-Forum
(http://drehscheibe-online.ist-im-web.de/forum/read.php?30,4142051) sowie
Einer von zwei Liegewagen Wien - Strasbourg fuhr in beiden Fahrtrichtungen
leer, der zweite war jeweils ganz gut besucht. Insgesamt nur eine Handvoll
Fahrgäste nach/ab Strasbourg, dafür zahlreiche Aus-/Zusteiger in
Deutschland, auch die mit dem neuen Fahrplan vernünftig mögliche Relation
Wien - Stuttgart wird offenbar nachgefragt (zahlreiche Reservierungen in
den Sitzwagen nach/von Stuttgart). Die Wagen Budapest - FFM waren
reichlich leer.
Insgesamt könnte der EN schon noch zusätzliche Fahrgäste brauchen, mal
sehen, ob sich die FFM-Budapest noch rumspricht (etwas Marketing wäre wohl
nicht verkehrt); auch Wien - Stuttgart (und andere Städte in SW-DE) ist
sicher noch ausbaufähig...
Schade ist auch, dass interessante Provence-Provence-TGVs in Strasbourg
nicht erreicht werden, wenn es passable Umsteigeverbindungen Wien -
Bordeaux oder Wien - Nantes gäbe, wäre das nicht schlecht... via Paris ist
das doch etwas mühsam. Klar, diese Relationen sind nicht so
nachfragestark, aber anderseits gäbe es da auch keine starke
Billigflugkonkurrenz (Wien - Paris ist heutzutage trotz guter
Umsteigeverbindung eher was für Eisenbahnfans und Eisenbahnmitarbeiter;
preislich kommt man da schwer gegen den Flieger an....).
Auf der Hinfahrt fuhr ein anderer Fahrgast in meinem Abteil unfreiwillig
nach Frankfurt. Er (ein alleinreisender französischer Pensionist) ging in
der Früh in den Speisewagen, als er zurück wollte, fand er seinen
Liegewagen nicht mehr, da zwischenzeitlich die Zugteilung in Karlsruhe
stattfand. Gepäck und Jacke waren natürlich im Liegewagenabteil...
Der ÖPNV in Angers ist "typisch französisch": Kein vertakteter Fahrplan,
eigene Liniennetze für Mo-Sa, SoFei und ein Abendnetz. Das Mo-Sa-Netz
(vielleicht ca 15 Linien) ist bis ca 20:30 in Betrieb, danach gibt es ein
aus 3 Linien bestehendes Abend"netz" bis ca 0:30 mit Intervallen um die
60' (natürlich kein Stundentakt, sondern mal 52min, dann 75min, etc). Das
Sonntagsnetz besteht auch nur aus 5 Linien, Intervalle auch ab 45',
natürlich auch kein Takt. Betriebsschluss ist am Sonntag gegen 19:30,
danach kommt man nur per Taxi voran.
Es wird allerdings derzeit eine Strassenbahn gebaut, hoffentlich wird
deren Fahrplan brauchbarer als der des jetzigen Bussystems....
Dank der ebenfalls "typischen" Fahrplangestaltung im Regionalverkehr war
auch die Planung des Ausfluges nach Nantes und Le Croisic nicht so
trivial. Regionalzugverkehr ist ja kaum existent, und tlw. muss man halt
auch TGVs für Kurzstrecken benutzen; klar ist auch, dass man nicht spontan
länger bleiben kann, denn eine andere als die geplante Verbindung gibt es
in der Regel nicht...
Und klar ist auch: der Fahrplan für den Ausflug würde nur auf ein paar
Tage im Jahr zu treffen, für die anderen Tage gibt es ca. 100 verschiedene
Varianten mit mehr oder weniger grossen Abweichungen...
Über Fahrplangestaltung in Frankreich kann ich jedesmal nur den Kopf
schütteln...
Eine Frage noch: Bei den Sitzplatznummern im TGV können je Platz zwei
verschiedene Nummern angezeigt werden (die geltende Nummer leuchtet dann
auf). Welcher Sinn steckt dahinter, dass man zwischen 2 Schemata der
Platznummernvergabe im Waggon wählen kann?
--
LG
Helmut
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