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Köln 21
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HC Ahlmann
2019-05-20 10:36:26 UTC
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Heute liest man im Bonner General-Anzeiger über das rheinische Analogon
zu Stuttgart 21:
<http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/koeln-und-rheinland/Architekt-will-K%C3%B6lner-Hauptbahnhof-unter-die-Erde-legen-article4110241.html>
oder gleichlautend bei SPON:
<https://www.spiegel.de/wirtschaft/koeln-architekt-will-hauptbahnhof-unter-die-erde-legen-a-1268259.html>

Könnte das bitte erst nach Wiedererrichtung des Kölner Stadtarchivs und
mit zehnjähriger Betriebserfahrung von S21 angegangen werden?
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte
Frank Hucklenbroich
2019-05-20 14:24:05 UTC
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Post by HC Ahlmann
Heute liest man im Bonner General-Anzeiger über das rheinische Analogon
<http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/koeln-und-rheinland/Architekt-will-K%C3%B6lner-Hauptbahnhof-unter-die-Erde-legen-article4110241.html>
<https://www.spiegel.de/wirtschaft/koeln-architekt-will-hauptbahnhof-unter-die-erde-legen-a-1268259.html>
Könnte das bitte erst nach Wiedererrichtung des Kölner Stadtarchivs und
mit zehnjähriger Betriebserfahrung von S21 angegangen werden?
Ich halte das für eine ausgemachte Schnapsidee, wenn wenn man den Bahnhof
unter die Erde legt, was macht man dann mit den U-Bahngleisen, die genau
dort verlaufen? Nach oben legen?

Grüße,

Frank
Jan Marco Funke
2019-05-20 15:43:41 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Ich halte das für eine ausgemachte Schnapsidee,
ACK. Das wird schon aus Kostengründen nicht kommen. Ein zweites S21 will
niemand.

Wobei der Kölner Hbf schon Kapazitätzsprobleme hat, die sich auch mit
einem zusätzlichen S-Bahnsteig nicht dauerhaft lösen lassen. Wenn in
Zukunft noch mehr Züge fahren und halten sollen, braucht man irgendwann
doch eine große Lösung statt nur kleiner Maßnahmen. Dasselbe gilt auch
für Hamburg Hbf.
Post by Frank Hucklenbroich
wenn wenn man den Bahnhof
unter die Erde legt, was macht man dann mit den U-Bahngleisen, die genau
dort verlaufen? Nach oben legen?
Um den Rhein zu untertunneln, braucht man eine gewisse Tiefe. Böte es
sich dann nicht an, den neuen Bahnhof noch unter dem U-Bahnhof zu bauen?
Aber wahrscheinlich wird es da unten sehr feucht sein, was die Sache
nicht einfacher macht.

In München Hbf muss man mit dem zweiten S-Bahntunnel 40 Meter tief unter
die Erde gehen, weil die U-Bahn und ich glaube auch der erste
S-Bahntunnel ansonsten im Weg sind:
https://www.muenchen.de/aktuell/2019-03/ab-mai-beginnt-abriss-des-hauptbahnhofs-fuer-zweite-stammstrecke.html
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
U***@web.de
2019-05-20 17:30:59 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by Frank Hucklenbroich
Ich halte das für eine ausgemachte Schnapsidee,
ACK. Das wird schon aus Kostengründen nicht kommen. Ein zweites S21 will
niemand.
Wobei der Kölner Hbf schon Kapazitätzsprobleme hat, die sich auch mit
einem zusätzlichen S-Bahnsteig nicht dauerhaft lösen lassen. Wenn in
Zukunft noch mehr Züge fahren und halten sollen, braucht man irgendwann
doch eine große Lösung statt nur kleiner Maßnahmen.
Die würden es wohl auch noch schaffen, Bonn für zwei Jahre
von Köln abzuhängen. Siehe demnächst eintretenden
Bauzustand Gäu- und Panoramabahn (mit einer wenig
leistungsfähigen Umleiterstrecke).

Gruß, ULF
Jens Nattbock
2019-05-20 18:42:22 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Um den Rhein zu untertunneln, braucht man eine gewisse Tiefe. Böte es
sich dann nicht an, den neuen Bahnhof noch unter dem U-Bahnhof zu bauen?
Aber wahrscheinlich wird es da unten sehr feucht sein, was die Sache
nicht einfacher macht.
In München Hbf muss man mit dem zweiten S-Bahntunnel 40 Meter tief unter
die Erde gehen, weil die U-Bahn und ich glaube auch der erste
Und wie lang würden die Rampen, um eine solche Tiefe zu erreichen und
könnte man in diesen Tunneln die Züge in kurzem Blockabstand fahren
lassen so wie auf der Brücke? Nur mal so als Frage, denn so ein Tunnel
ist ja nicht gerade einfach zu evakuieren.
J
Uwe Bonnes
2019-05-20 21:58:21 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by Frank Hucklenbroich
Ich halte das für eine ausgemachte Schnapsidee,
ACK. Das wird schon aus Kostengründen nicht kommen. Ein zweites S21 will
niemand.
Gegen ein paar Milliarden Kostenueberschreitung hat doch keiner der Baukonzerne etwas...
--
Uwe Bonnes ***@elektron.ikp.physik.tu-darmstadt.de

Institut fuer Kernphysik Schlossgartenstrasse 9 64289 Darmstadt
--------- Tel. 06151 1623569 ------- Fax. 06151 1623305 ---------
Wolfgang Pühl
2019-06-03 09:14:33 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by Frank Hucklenbroich
Ich halte das für eine ausgemachte Schnapsidee,
ACK. Das wird schon aus Kostengründen nicht kommen. Ein zweites S21 will
niemand.
Wobei der Kölner Hbf schon Kapazitätzsprobleme hat, die sich auch mit
einem zusätzlichen S-Bahnsteig nicht dauerhaft lösen lassen. Wenn in
Zukunft noch mehr Züge fahren und halten sollen, braucht man irgendwann
doch eine große Lösung statt nur kleiner Maßnahmen. Dasselbe gilt auch
für Hamburg Hbf.
Post by Frank Hucklenbroich
wenn wenn man den Bahnhof
unter die Erde legt, was macht man dann mit den U-Bahngleisen, die genau
dort verlaufen? Nach oben legen?
Um den Rhein zu untertunneln, braucht man eine gewisse Tiefe. Böte es
sich dann nicht an, den neuen Bahnhof noch unter dem U-Bahnhof zu bauen?
Aber wahrscheinlich wird es da unten sehr feucht sein, was die Sache
nicht einfacher macht.
In München Hbf muss man mit dem zweiten S-Bahntunnel 40 Meter tief unter
die Erde gehen, weil die U-Bahn und ich glaube auch der erste
https://www.muenchen.de/aktuell/2019-03/ab-mai-beginnt-abriss-des-hauptbahnhofs-fuer-zweite-stammstrecke.html
In den ersten Planungen für die zweite Stammstrecke, die mal vor langer Zeit
15 Jahre++ aushingen, war sogar noch eine Platzreservierung für die Strecke
von _München 21_ (Richtung Sendlinger Tor vorgesehen.
Ob das in der aktuellen Planung noch drin ist, weiß ich nicht, diese Pläne
habe ich dann nicht mehr gesehen.
Außerdem möchte die MVG Platz für einen weiteren UBahn-Tunnel freigehalten
haben - der U9 (Nord-Süd) was eine weitere kleine Umplanung zur Foge hatte.

Gruß Wolfgang

Wolfgang Kynast
2019-05-20 15:53:19 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Post by HC Ahlmann
Heute liest man im Bonner General-Anzeiger über das rheinische Analogon
<http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/koeln-und-rheinland/Architekt-will-K%C3%B6lner-Hauptbahnhof-unter-die-Erde-legen-article4110241.html>
<https://www.spiegel.de/wirtschaft/koeln-architekt-will-hauptbahnhof-unter-die-erde-legen-a-1268259.html>
Könnte das bitte erst nach Wiedererrichtung des Kölner Stadtarchivs und
mit zehnjähriger Betriebserfahrung von S21 angegangen werden?
Ich halte das für eine ausgemachte Schnapsidee, wenn wenn man den Bahnhof
unter die Erde legt, was macht man dann mit den U-Bahngleisen, die genau
dort verlaufen? Nach oben legen?
Man läßt die U-Bahn-Beförderungsfälle am Stadtrand auf Rheindampfer
umsteigen!
;-)
--
Wolfgang
U***@web.de
2019-05-20 17:31:51 UTC
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Post by Wolfgang Kynast
Man läßt die U-Bahn-Beförderungsfälle am Stadtrand auf Rheindampfer
umsteigen!
Ähnliches erwarte ich in Bälde für S-Bahn und
Elbfähren.
Klaus Dahlwitz
2019-05-20 18:23:01 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Wolfgang Kynast
Man läßt die U-Bahn-Beförderungsfälle am Stadtrand auf Rheindampfer
umsteigen!
Ähnliches erwarte ich in Bälde für S-Bahn und
Elbfähren.
Erkläre er sich!

Klaus, dessen Senioren-Flatrate auf Rheindampfern nix wert ist
--
R&GG
U***@web.de
2019-05-21 06:57:18 UTC
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Post by Klaus Dahlwitz
Post by U***@web.de
Post by Wolfgang Kynast
Man läßt die U-Bahn-Beförderungsfälle am Stadtrand auf Rheindampfer
umsteigen!
Ähnliches erwarte ich in Bälde für S-Bahn und
Elbfähren.
Erkläre er sich!
Sollen nicht eure Hamburger Elbbrücken zum Schrott gehen,
soweit S-Bahn und Reisezugbahn betroffen sind?
Klaus Dahlwitz
2019-05-21 15:48:13 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Klaus Dahlwitz
Post by U***@web.de
Post by Wolfgang Kynast
Man läßt die U-Bahn-Beförderungsfälle am Stadtrand auf Rheindampfer
umsteigen!
Ähnliches erwarte ich in Bälde für S-Bahn und
Elbfähren.
Erkläre er sich!
Sollen nicht eure Hamburger Elbbrücken zum Schrott gehen,
soweit S-Bahn und Reisezugbahn betroffen sind?
Elbbrücken gibt es hier mehrfach; sogar einen S-Bahn-Haltepunkt
"Elbbrücken" (in statu nascendi, Spätgeburt).

Was Du meinst, sind die Bahnbrücken über die Süderelbe - darüber habe
ich aber noch nichts neues gehört oder gelesen.

Klaus
--
R&GG
Jens Nattbock
2019-05-20 19:22:04 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Ich halte das für eine ausgemachte Schnapsidee, wenn wenn man den Bahnhof
unter die Erde legt,
Wäre es nicht viel sinnvoller, Konzepte zur Entlastung des
Hauptbahnhofes zu entwickeln? Muss z.B. jeder Nahverkehrszug durch den
Hauptbahnhof, wo doch die meisten anderen Bahnhöfe auch Anschluss an die
U-Bahn haben oder wäre es auch denkbar, dass Nahverkehrszüge nur links-
oder rechtsrheinisch durchgebunden werden mit Halten in Nippes, West-
und Südbahnhof oder Mülheim und Deutz (tief) oder verwegener: Z.B.
Neubau einer Eisenbahnbrücke nördlich der Zoobrücke und inneren
Kanalstraße, um eine Verbindung zwischen Buchforst und den
linksrheinischen Bahnen herzustellen. Erscheint mir jedenfalls auch erst
einmal nicht utopischer als Köln 21 im Sediment unter Klüngel, Dom und
Rhein.
J
Thorsten Klein
2019-05-21 16:48:15 UTC
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Post by Frank Hucklenbroich
Ich halte das für eine ausgemachte Schnapsidee, wenn wenn man den Bahnhof
unter die Erde legt, was macht man dann mit den U-Bahngleisen, die genau
dort verlaufen? Nach oben legen?
Naja, tieferlegen ;-)
Klaus Dahlwitz
2019-05-20 15:40:36 UTC
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Post by HC Ahlmann
Heute liest man im Bonner General-Anzeiger über das rheinische Analogon
<http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/koeln-und-rheinland/Architekt-will-K%C3%B6lner-Hauptbahnhof-unter-die-Erde-legen-article4110241.html>
<https://www.spiegel.de/wirtschaft/koeln-architekt-will-hauptbahnhof-unter-die-erde-legen-a-1268259.html>
Könnte das bitte erst nach Wiedererrichtung des Kölner Stadtarchivs und
mit zehnjähriger Betriebserfahrung von S21 angegangen werden?
Und wenn auch Köln zehnjährige Betriebserfahrung vorweisen kann, fangen
wir an, darüber nachzudenken, wie man den Hamburger Hbf unter Alster und
Elbe versenkt. Einen Projektnamen spendiere ich schon heute: Hamburg 22
(das war die postalische Bezeichnung des Stadtteils, in dem ich
wesentliche Teile von Kindheit und Jugend verbrachte).

Klaus
--
R&GG
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