Discussion:
Grossbaustelle unter rollendem Rad
(zu alt für eine Antwort)
Jan Marco Funke
2018-07-24 17:42:17 UTC
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Während die DB lieber auf Vollsperrungen setzt, um schneller bauen zu
können, baut die BLS zwar mit langer Bauzeit, aber möglichst geringen
Einschränkungen noch klassisch unter rollendem Rad:

Der alte Lötschbergtunnel, 14,6 km lang, erhält im laufenden Betrieb
eine feste Fahrbahn. Die Bauarbeiten dauern von August 2018 bis Ende
2022, also 4 1/2 Jahre lang.

Der stündliche RE-Verkehr sowie der Autozugverkehr wird dabei weitgehend
aufrecht erhalten, so gut es in den jeweiligen Bauphasen und
eingleisigem Baustellenbetrieb halt noch geht.

https://www.lok-report.de/news/europa/item/6049-schweiz-bls-erneuert-fahrbahn-im-loetschberg-scheiteltunnel.html
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
U***@web.de
2018-07-24 18:17:17 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Während die DB lieber auf Vollsperrungen setzt,
Wird man am Hiundenburgdamm hoffentlich auch nicht
länger am Stück erleben müssen.
Post by Jan Marco Funke
um schneller bauen zu
können, baut die BLS zwar mit langer Bauzeit, aber möglichst geringen
Der alte
und durch den Basistunnel immerhin ordentlich entlastete
Post by Jan Marco Funke
Lötschbergtunnel, 14,6 km lang, erhält im laufenden Betrieb
eine feste Fahrbahn. Die Bauarbeiten dauern von August 2018 bis Ende
2022, also 4 1/2 Jahre lang.
Der stündliche RE-Verkehr sowie der Autozugverkehr wird dabei weitgehend
aufrecht erhalten, so gut es in den jeweiligen Bauphasen und
eingleisigem Baustellenbetrieb halt noch geht.
Bzw. zur Skisaison wird dann die Baustelle
wochenends ruhend gestellt.
Post by Jan Marco Funke
https://www.lok-report.de/news/europa/item/6049-schweiz-bls-erneuert-fahrbahn-im-loetschberg-scheiteltunnel.html
Gruß, ULF
Jan Marco Funke
2018-07-26 09:35:34 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Während die DB lieber auf Vollsperrungen setzt,
Wird man am Hiundenburgdamm hoffentlich auch nicht
länger am Stück erleben müssen.
Wenn sie das unbeabsichtigt schafft, hätte das jedenfalls einen
ähnlichen Unterhaltungswert wie Rastatt, dann käme mal wieder etwas
Leben in diese NG. ;-)

Bei DSO sind die Maßstäbe andere, da reichen die täglichen Probleme der
DB im Betrieb auf der Marschbahn bereits für ebenso häufige neue Threads...
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
um schneller bauen zu
können, baut die BLS zwar mit langer Bauzeit, aber möglichst geringen
Der alte
und durch den Basistunnel immerhin ordentlich entlastete
Das stimmt allerdings. Wäre der Basistunnel durchgängig zweigleisig
ausgebaut, vielleicht hätte die BLS sich dann auch für einen
beschleunigten Bau mit Vollsperrung der Scheiteltunnels entschieden?
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Patrick Rudin
2018-07-26 10:21:01 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by U***@web.de
und durch den Basistunnel immerhin ordentlich entlastete
Das stimmt allerdings. Wäre der Basistunnel durchgängig zweigleisig
ausgebaut, vielleicht hätte die BLS sich dann auch für einen
beschleunigten Bau mit Vollsperrung der Scheiteltunnels entschieden?
Bei der BLS hat der Kanton Bern ziemlich viel mitzureden, und damit auch
das Berner Oberland. Ich weiss zwar nicht, wieviel Arbeitsplätze am
Autoverlad hängen, aber die BLS will sich in den Stammesgebieten
bestimmt nicht unnötig unbeliebt machen.

Eigentlich wollte man langfristig ja den Autoverlad via Basistunnel
machen, aber der entsprechende Ausbau mit Abzweig Richtung Westen ist
schon eine Weile kein Thema mehr...


Gruss

Patrick
Reinhard Greulich
2018-07-27 12:19:41 UTC
Permalink
Post by Patrick Rudin
Bei der BLS hat der Kanton Bern ziemlich viel mitzureden, und damit auch
das Berner Oberland. Ich weiss zwar nicht, wieviel Arbeitsplätze am
Autoverlad hängen, aber die BLS will sich in den Stammesgebieten
bestimmt nicht unnötig unbeliebt machen.
Der Autoverlad ist im übrigen ziemlich alternativlos bzw. nur mit
Umwegen >200 Kilometer zu umgehen und wenn man sieht, dass da in der
Urlaubssaison im Zehnminutentakt gefahren wird, erscheint eine
Vollsperrung völlig undenkbar. Arbeitsplätze direkt werden es nur
wenige sein, aber mindestens die Hälfte der verladenen Fahrzeuge sind
Berufspendler mit BE- oder VS-Kennzeichen.

Im Übrigen scheint die Bergstrecke durch RoLa-Verkehre etc. wieder
ziemlich an Auslastung zugelegt zu haben, das wird man nicht alles via
Basistunnel substituieren können, nachdem weitsichtige Politiker einen
betrieblich sinnvollen Ausbau ja erfolgreich und nachhaltig verhindert
haben.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
U***@web.de
2018-07-27 16:02:00 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Der Autoverlad ist im übrigen ziemlich alternativlos bzw. nur mit
Umwegen >200 Kilometer zu umgehen und wenn man sieht, dass da in der
Urlaubssaison im Zehnminutentakt gefahren wird, erscheint eine
Vollsperrung völlig undenkbar. Arbeitsplätze direkt werden es nur
wenige sein, aber mindestens die Hälfte der verladenen Fahrzeuge sind
Berufspendler mit BE- oder VS-Kennzeichen.
Mag ja sein, aber für die Spitzenverkehre der Urlaubssaison
dann wohl eher doch nicht.
Reinhard Greulich
2018-08-01 13:05:45 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Mag ja sein, aber für die Spitzenverkehre der Urlaubssaison
dann wohl eher doch nicht.
Verteilt sich anders über den Tag.
--
mgb Fahrplantafel 142 (46°24,335 N - 8°7,828 E)
Thorsten Klein
2018-07-28 00:54:21 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Im Übrigen scheint die Bergstrecke durch RoLa-Verkehre etc. wieder
ziemlich an Auslastung zugelegt zu haben, das wird man nicht alles via
Basistunnel substituieren können, nachdem weitsichtige Politiker einen
betrieblich sinnvollen Ausbau ja erfolgreich und nachhaltig verhindert
haben.
Die haben wohl im oberbergischen Wiehltal "gelernt".
U***@web.de
2018-07-26 10:37:12 UTC
Permalink
Moin,
Post by Jan Marco Funke
Wäre der Basistunnel durchgängig zweigleisig
ausgebaut, vielleicht hätte die BLS sich dann auch für einen
beschleunigten Bau mit Vollsperrung der Scheiteltunnels entschieden?
Wird am Basistunnel Autoverlad vorgehalten?

Gruß, ULF
Reinhard Greulich
2018-07-27 12:21:22 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Wird am Basistunnel Autoverlad vorgehalten?
Nope. Es wäre auch gar nicht die nötige Kapazität vorhanden, weil er
ja bekanntlich als Folge politischen Einflusses (das waren die Anfänge
des Rechtspopulismus in der Schweiz) zu über der Hälfte einspurig ist.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Thorsten Klein
2018-07-28 00:55:54 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Nope. Es wäre auch gar nicht die nötige Kapazität vorhanden, weil er
ja bekanntlich als Folge politischen Einflusses (das waren die Anfänge
des Rechtspopulismus in der Schweiz) zu über der Hälfte einspurig ist.
Die Zweigleisigkeit kommt - irgendwann. Aber der Ausbau ist beschlossen.
Kostet natürlich ein vielfaches als wenn man ihn gleich zweigleisig
gebaut hätte....
Marc Haber
2018-07-29 12:26:58 UTC
Permalink
Post by Thorsten Klein
Post by Reinhard Greulich
Nope. Es wäre auch gar nicht die nötige Kapazität vorhanden, weil er
ja bekanntlich als Folge politischen Einflusses (das waren die Anfänge
des Rechtspopulismus in der Schweiz) zu über der Hälfte einspurig ist.
Die Zweigleisigkeit kommt - irgendwann. Aber der Ausbau ist beschlossen.
Ist er? Mit Termin?
Post by Thorsten Klein
Kostet natürlich ein vielfaches als wenn man ihn gleich zweigleisig
gebaut hätte....
Das Ausbrechen des fehlenden Tunnelsechstels hätten die
Bauausführenden Unternehmen wegen der damit verbundenen logistischen
Erleichterungen im ersten Bauabschnitt für < 20 Mio Franken gemacht
wenn man denn gewollt hätte.

Grüße
Marc
--
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Reinhard Greulich
2018-08-01 13:09:45 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Das Ausbrechen des fehlenden Tunnelsechstels hätten die
Bauausführenden Unternehmen wegen der damit verbundenen logistischen
Erleichterungen im ersten Bauabschnitt für < 20 Mio Franken gemacht
wenn man denn gewollt hätte.
Man hatte sehr große Angst, dass sich Herr Blocher mit seiner damals
eigens gegründeten Autopartei allzu breit machen würde. Hat er nicht,
aber seine Politik lässt er halt von der SVP ungeniert fortsetzen.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Marc Haber
2018-07-25 08:59:53 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Während die DB lieber auf Vollsperrungen setzt, um schneller bauen zu
können, baut die BLS zwar mit langer Bauzeit, aber möglichst geringen
Der alte Lötschbergtunnel, 14,6 km lang, erhält im laufenden Betrieb
eine feste Fahrbahn. Die Bauarbeiten dauern von August 2018 bis Ende
2022, also 4 1/2 Jahre lang.
Der stündliche RE-Verkehr sowie der Autozugverkehr wird dabei weitgehend
aufrecht erhalten, so gut es in den jeweiligen Bauphasen und
eingleisigem Baustellenbetrieb halt noch geht.
https://www.lok-report.de/news/europa/item/6049-schweiz-bls-erneuert-fahrbahn-im-loetschberg-scheiteltunnel.html
Ich bin mir nicht sicher, was ich übler finde.

Grüße
Marc
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Jan Marco Funke
2018-07-26 09:44:42 UTC
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Post by Marc Haber
Ich bin mir nicht sicher, was ich übler finde.
Geht mir ähnlich. Einschränkungen und Behinderungen bringt beides mit
sich. In diesem Fall ist das Bauen unter dem rollenden Rad
wahrscheinlich Alternativlos, wenn man den Autozugverkehr aufrecht
erhalten möchte, denn dem eingleisigen Basistunnel fehlen die Kapazitäten.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Marc Haber
2018-07-26 15:00:39 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Post by Marc Haber
Ich bin mir nicht sicher, was ich übler finde.
Geht mir ähnlich. Einschränkungen und Behinderungen bringt beides mit
sich. In diesem Fall ist das Bauen unter dem rollenden Rad
wahrscheinlich Alternativlos, wenn man den Autozugverkehr aufrecht
erhalten möchte, denn dem eingleisigen Basistunnel fehlen die Kapazitäten.
Genau. Die Schweiz macht wenige Schildbürgerstreiche; der LBT ist im
derzeiten Zustand einer.

Grüße
Marc
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Jan Marco Funke
2018-07-26 15:28:05 UTC
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Post by Marc Haber
Genau. Die Schweiz macht wenige Schildbürgerstreiche; der LBT ist im
derzeiten Zustand einer.
Früher oder später wird er kommen. Bevor die Rheintalstrecke nicht
viergleisig ausgebaut ist, wird er wahrscheinlich gar nicht nötig sein.
Und deren Fertigstellung wird leider noch ewig lange dauern:
https://www.badisches-tagblatt.de/topthema_alles/00_20180726100100_136937804-Rastatter-Tunnel-bis-2024-fertig.html
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Jan Marco Funke
2018-07-26 15:31:42 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by Marc Haber
Genau. Die Schweiz macht wenige Schildbürgerstreiche; der LBT ist im
derzeiten Zustand einer.
Früher oder später wird er kommen.
Mit "er" ist der zweigleisige Ausbau des LBT gemeint. Man sollte vor dem
Posten nochmal durchlesen, was man geschrieben hat...
Post by Jan Marco Funke
Bevor die Rheintalstrecke nicht
viergleisig ausgebaut ist, wird er wahrscheinlich gar nicht nötig sein.
https://www.badisches-tagblatt.de/topthema_alles/00_20180726100100_136937804-Rastatter-Tunnel-bis-2024-fertig.html
Marc Haber
2018-07-26 15:33:19 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by Marc Haber
Genau. Die Schweiz macht wenige Schildbürgerstreiche; der LBT ist im
derzeiten Zustand einer.
Früher oder später wird er kommen. Bevor die Rheintalstrecke nicht
viergleisig ausgebaut ist, wird er wahrscheinlich gar nicht nötig sein.
Der eingleisige LBT erzeugt schon heute bei verfügbarer Bergstrecke
erhebliche betriebliche Erschwernisse.

Grüße
Marc
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Jan Marco Funke
2018-07-26 15:50:59 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Jan Marco Funke
Post by Marc Haber
Genau. Die Schweiz macht wenige Schildbürgerstreiche; der LBT ist im
derzeiten Zustand einer.
Früher oder später wird er kommen. Bevor die Rheintalstrecke nicht
viergleisig ausgebaut ist, wird er wahrscheinlich gar nicht nötig sein.
Der eingleisige LBT erzeugt schon heute bei verfügbarer Bergstrecke
erhebliche betriebliche Erschwernisse.
Sicher. Nur den GBT gibts ja auch noch. Verglichen mit dem
Brennerbasistunnel oder den oftmals stockenden Ausbauten im viel
größeren Deutschland haben die Schweizer schon ein beachtliches Tempo
vorgelegt. Das alles will ja auch finanziert sein.

Gerade beim Vergleich CH/DE kann es einem schon die Tränen in die Augen
treiben. In Deutschland geht ja ein großer Teil des teuer erkauften
Fahrzeitgewinns durch die Raserei auf den HGV-Strecken durch die
fehlende zeitgemäße Anbindung der Knotenbahnhöfe direkt wieder verloren
oder durch Anschlussverluste, die in überlasteten Knoten / auf
überlasteten Altstrecken entstehenden. Und das nicht wegen
Schildbürgerstreich, sondern wegen eines fehlenden Gesamtkonzeptes.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Marc Haber
2018-07-27 05:06:36 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Gerade beim Vergleich CH/DE kann es einem schon die Tränen in die Augen
treiben. In Deutschland geht ja ein großer Teil des teuer erkauften
Fahrzeitgewinns durch die Raserei auf den HGV-Strecken durch die
fehlende zeitgemäße Anbindung der Knotenbahnhöfe direkt wieder verloren
Nein, das tut sie nicht. Die Anbindung der Knotenbahnhöfe war vor
Eröffnung der SFS auch nicht besser. Der Fahrzeitgewinn ist nur
kleiner.

Mannheim-Köln ist auch ohne die NBS Mannheim-Frankfurt und mit dem
Gegurke i Köln heute eine Stunde schneller als vor 20 jahren. Dasselbe
gilt für Frankfurt-Hamburg.
--
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U***@web.de
2018-07-27 07:57:24 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Jan Marco Funke
Gerade beim Vergleich CH/DE kann es einem schon die Tränen in die Augen
treiben. In Deutschland geht ja ein großer Teil des teuer erkauften
Fahrzeitgewinns durch die Raserei auf den HGV-Strecken durch die
fehlende zeitgemäße Anbindung der Knotenbahnhöfe direkt wieder verloren
Nein, das tut sie nicht. Die Anbindung der Knotenbahnhöfe war vor
Eröffnung der SFS auch nicht besser. Der Fahrzeitgewinn ist nur
kleiner.
Man schickt mehr Fernzüge über Stadion nach Frankfurt
Hbf oder auch Süd als vor Inbetriebnahme der SFS und
überlastet damit den Knoten Frankfurt.

Man veranstaltet ICE-Wenden in Köln Hbf und
überlastet damit den Knoten Köln.
Jan Marco Funke
2018-07-28 10:00:40 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Jan Marco Funke
Gerade beim Vergleich CH/DE kann es einem schon die Tränen in die Augen
treiben. In Deutschland geht ja ein großer Teil des teuer erkauften
Fahrzeitgewinns durch die Raserei auf den HGV-Strecken durch die
fehlende zeitgemäße Anbindung der Knotenbahnhöfe direkt wieder verloren
Nein, das tut sie nicht. Die Anbindung der Knotenbahnhöfe war vor
Eröffnung der SFS auch nicht besser. Der Fahrzeitgewinn ist nur
kleiner.
Früher war weniger Verkehr, im Nah- und Fernverkehr, da waren die Knoten
noch nicht so überlastet wie heute.
Post by Marc Haber
Mannheim-Köln ist auch ohne die NBS Mannheim-Frankfurt und mit dem
Gegurke i Köln heute eine Stunde schneller als vor 20 jahren. Dasselbe
gilt für Frankfurt-Hamburg.
Schön für Dich. Hier von Ostwestfalen komme ich richtig schnell
eigentlich nur nach Berlin, in alle anderen Richtungen sieht es weniger
rosig aus. Dazu kommen Umsteigezwänge mit unsicheren knappen
Anschlüssen. Ganz krass sieht es in Richtung Bayern aus, nach der Hälfte
der Fahrzeit ist man erst in Kassel. Hier von Ostwestfalen nach Kassel
braucht man mit der Bahn immer mindestens doppelt so lange wie mit dem
Auto. Es sei denn, man nimmt den ICE, der von Lippstadt / Paderborn
direkt nach München fährt, der ist wirklich schnell, fährt aber leider
nur einmal am Tag und ist aus den beiden Gründen fast immer bummsvoll.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
U***@web.de
2018-07-28 10:12:29 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Hier von Ostwestfalen nach Kassel
braucht man mit der Bahn immer mindestens doppelt so lange wie mit dem
Auto. Es sei denn, man nimmt den ICE, der von Lippstadt / Paderborn
direkt nach München fährt, der ist wirklich schnell, fährt aber leider
nur einmal am Tag und ist aus den beiden Gründen fast immer bummsvoll.
Nö, von Paderborn nach Wilhelmshöhe ist das Dingens langsamer als manch RE.
Am schnellsten ist zweimal wöchentlich der IC 1959 unterwegs.

Gruß, ULF
Jan Marco Funke
2018-07-28 10:42:54 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Hier von Ostwestfalen nach Kassel
braucht man mit der Bahn immer mindestens doppelt so lange wie mit dem
Auto. Es sei denn, man nimmt den ICE, der von Lippstadt / Paderborn
direkt nach München fährt, der ist wirklich schnell, fährt aber leider
nur einmal am Tag und ist aus den beiden Gründen fast immer bummsvoll.
Nö, von Paderborn nach Wilhelmshöhe ist das Dingens langsamer als manch RE.
Am schnellsten ist zweimal wöchentlich der IC 1959 unterwegs.
Kommt immer drauf an, von wo nach wo man denn will. Von Bielefeld aus
schickt einen Hafas meistens über Hannover nach Bayern.

Wenn man im Bahnhof Wilhelmshöhe über das Autodeck oberhalb der
Bahnsteige geht, sieht man dort immer auffällig viele PKW mit
Kennzeichen aus OWL stehen. Das hat seine Gründe.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
U***@web.de
2018-07-28 11:05:25 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Hier von Ostwestfalen nach Kassel
braucht man mit der Bahn immer mindestens doppelt so lange wie mit dem
Auto. Es sei denn, man nimmt den ICE, der von Lippstadt / Paderborn
direkt nach München fährt, der ist wirklich schnell, fährt aber leider
nur einmal am Tag und ist aus den beiden Gründen fast immer bummsvoll.
Nö, von Paderborn nach Wilhelmshöhe ist das Dingens langsamer als manch RE.
Am schnellsten ist zweimal wöchentlich der IC 1959 unterwegs.
Kommt immer drauf an, von wo nach wo man denn will.
Start und Ziel für Dein Einmal-täglich-Beispiel hattest Du vorgegeben...

Gruß, ULF
Jan Marco Funke
2018-07-28 11:20:10 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Kommt immer drauf an, von wo nach wo man denn will.
Start und Ziel für Dein Einmal-täglich-Beispiel hattest Du vorgegeben...
Ich schrieb nur pauschal von Ostwestfalen und das ist eine große Region.

Meine Reisen starten in der Regel am Bahnhof Rheda-Wiedenbrück, wenn du
es so genau wissen möchtest. Hier von Rheda-Wiedenbrück aus lassen sich
mittlerweile viele mit dem Auto zum direkten ICE nach Lippstadt bringen,
wenn sie nach Bayern fahren möchten. Ich nicht, weil mir der Zug zu voll
ist. Auch mit Reservierung finde ich es irgendwie arg ungemütlich, wenn
ich sitze und nicht so fitte Fahrgäste (die zu spät gebucht haben) in
den Gängen stehen müssen.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
U***@web.de
2018-07-28 11:40:25 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Kommt immer drauf an, von wo nach wo man denn will.
Start und Ziel für Dein Einmal-täglich-Beispiel hattest Du vorgegeben...
Ich schrieb nur pauschal von Ostwestfalen und das ist eine große Region.
Hier von Ostwestfalen nach Kassel
braucht man mit der Bahn immer mindestens doppelt so lange wie mit dem
Auto. Es sei denn, man nimmt den ICE, der von Lippstadt / Paderborn
direkt nach München fährt, der ist wirklich schnell, fährt aber leider
nur einmal am Tag und ist aus den beiden Gründen fast immer bummsvoll.
<Zitat Ende>
Post by Jan Marco Funke
Meine Reisen starten in der Regel am Bahnhof Rheda-Wiedenbrück, wenn du
es so genau wissen möchtest.
Danke. Der Gesamtbestand an Fernverkehr der letzten Jahre, und wohl auch
nur über die DR-Definition hieingerutscht, dürfte das hier
http://grahnert.de/fernbahn/datenbank/suche/index.php?fahrplan_jahr=&zug_gattung=&zug_nummer=&zug_linie=&zug_name=&laufplan_tfz=&ice_typ=&bahnhof_name=Rheda&bahnhof_richtung=&bahnhof_richtung2=&fahrplan_tage%5B%5D=0&fahrplan_tage%5B%5D=1&fahrplan_tage%5B%5D=2&fahrplan_tage%5B%5D=3&fahrplan_tage%5B%5D=4&fahrplan_tage%5B%5D=5&fahrplan_tage%5B%5D=6&fv_suche_detail=Suchen
sein.
Post by Jan Marco Funke
Hier von Rheda-Wiedenbrück aus lassen sich
mittlerweile viele mit dem Auto zum direkten ICE nach Lippstadt bringen,
wenn sie nach Bayern fahren möchten. Ich nicht, weil mir der Zug zu voll
ist. Auch mit Reservierung finde ich es irgendwie arg ungemütlich, wenn
ich sitze und nicht so fitte Fahrgäste (die zu spät gebucht haben) in
den Gängen stehen müssen.
Du könntest Dich auch vom 10612 nach Hamm bringen lassen, aber
an dem Problem ändert es auch nichts.

Willst Du da ICE4?

Gruß, ULF
Jan Marco Funke
2018-07-28 12:18:11 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Kommt immer drauf an, von wo nach wo man denn will.
Start und Ziel für Dein Einmal-täglich-Beispiel hattest Du vorgegeben...
Ich schrieb nur pauschal von Ostwestfalen und das ist eine große Region.
Hier von Ostwestfalen nach Kassel
braucht man mit der Bahn immer mindestens doppelt so lange wie mit dem
Auto. Es sei denn, man nimmt den ICE, der von Lippstadt / Paderborn
direkt nach München fährt, der ist wirklich schnell, fährt aber leider
nur einmal am Tag und ist aus den beiden Gründen fast immer bummsvoll.
<Zitat Ende>
Ich sehe schon, da formulierte ich zu unpräzise. Sorry!
Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Meine Reisen starten in der Regel am Bahnhof Rheda-Wiedenbrück, wenn du
es so genau wissen möchtest.
Danke. Der Gesamtbestand an Fernverkehr der letzten Jahre, und wohl auch
nur über die DR-Definition hieingerutscht, dürfte das hier
http://grahnert.de/fernbahn/datenbank/suche/index.php?fahrplan_jahr=&zug_gattung=&zug_nummer=&zug_linie=&zug_name=&laufplan_tfz=&ice_typ=&bahnhof_name=Rheda&bahnhof_richtung=&bahnhof_richtung2=&fahrplan_tage%5B%5D=0&fahrplan_tage%5B%5D=1&fahrplan_tage%5B%5D=2&fahrplan_tage%5B%5D=3&fahrplan_tage%5B%5D=4&fahrplan_tage%5B%5D=5&fahrplan_tage%5B%5D=6&fv_suche_detail=Suchen
sein.
Danke für den Link, interessant! Ich kann mich dunkel an Züge mit 243 /
143 und DR-Wagen erinnern, die hier in jener Zeit gut besetzt auftauchten.
Post by U***@web.de
Du könntest Dich auch vom 10612 nach Hamm bringen lassen, aber
an dem Problem ändert es auch nichts.
Willst Du da ICE4?
Fernverkehrshalte in Rheda-Wiedenbrück sehe ich nicht kommen. Selbst
Gütersloh (100.000 EW, Miele, Bertelsmann) ist wegen der Nähe zu
Bielefeld ja eher spärlich mit FV bedient.

Aber ich fahre manchmal mit dem Auto nach Gütersloh, um dort die
Tagesrand-ICE zu nutzen, die nicht alle davon brauchbare NV-Anschlüsse
aus Rheda haben.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
U***@web.de
2018-07-28 12:25:13 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Post by U***@web.de
Du könntest Dich auch vom 10612 nach Hamm bringen lassen, aber
an dem Problem ändert es auch nichts.
Willst Du da ICE4?
Fernverkehrshalte in Rheda-Wiedenbrück sehe ich nicht kommen.
Und Ersatz von ICE3 durch ICE4 in Lippstadt, Paderborn und Altenbeken?

Gruß, ULF
Jan Marco Funke
2018-07-28 12:45:19 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
Und Ersatz von ICE3 durch ICE4 in Lippstadt, Paderborn und Altenbeken?
Bahnsteiglängen laut DB AG [1]:

Soest 220 m
Lippstadt 240 m
Paderborn 330 m
Altenbeken 403 m
Warburg 239 m

Das wird wohl nichts. Für ein Zugpaar wird man nicht so viele Bahnsteige
verlängern. Aber ein zweites Zugpaar wäre auch nett. Oder ein besserer
Anschluss der Züge aus Paderborn in Kassel-Wilhelmshöhe in Richtung Bayern.

[1]
https://www.deutschebahn.com/de/geschaefte/infrastruktur/bahnhof/bahnsteige_uebersicht/
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
U***@web.de
2019-02-21 18:54:08 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by U***@web.de
Und Ersatz von ICE3 durch ICE4 in Lippstadt, Paderborn und Altenbeken?
Soest 220 m
Lippstadt 240 m
Paderborn 330 m
Altenbeken 403 m
Warburg 239 m
Das wird wohl nichts. Für ein Zugpaar wird man nicht so viele Bahnsteige
verlängern. Aber ein zweites Zugpaar wäre auch nett. Oder ein besserer
Anschluss der Züge aus Paderborn in Kassel-Wilhelmshöhe in Richtung Bayern.
[1]
https://www.deutschebahn.com/de/geschaefte/infrastruktur/bahnhof/bahnsteige_uebersicht/
Höchst interessant. Die lt. Link 239-Meter-Bahnsteige sollen nun
von 190 um rund 22 Meter verlängert werden...
https://www.nw.de/lokal/kreis_hoexter/warburg/22375469_Die-Bahn-wird-am-Warburger-Bahnhof-den-Bahnsteig-verlaengern.html

Wozu und wofür? Für ICE4.

Gruß, ULF
Jan Marco Funke
2019-02-21 20:35:47 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Post by U***@web.de
Und Ersatz von ICE3 durch ICE4 in Lippstadt, Paderborn und Altenbeken?
Soest 220 m
Lippstadt 240 m
Paderborn 330 m
Altenbeken 403 m
Warburg 239 m
Das wird wohl nichts. Für ein Zugpaar wird man nicht so viele Bahnsteige
verlängern. Aber ein zweites Zugpaar wäre auch nett. Oder ein besserer
Anschluss der Züge aus Paderborn in Kassel-Wilhelmshöhe in Richtung Bayern.
[1]
https://www.deutschebahn.com/de/geschaefte/infrastruktur/bahnhof/bahnsteige_uebersicht/
Höchst interessant. Die lt. Link 239-Meter-Bahnsteige sollen nun
von 190 um rund 22 Meter verlängert werden...
https://www.nw.de/lokal/kreis_hoexter/warburg/22375469_Die-Bahn-wird-am-Warburger-Bahnhof-den-Bahnsteig-verlaengern.html
Wozu und wofür? Für ICE4.
Das passt ja vorne und hinten nicht. Der zwölfteilige ICE 4, BR 412, ist
345 m lang. Eine Bahnsteigverlängerung um 122 m von 239 m auf 361 m
könnte hinkommen. Sollte der Bahnsteig aktuell wirklich nur 190 m lang
sein, müsste er sogar um rund 160 m verlängert werden. Das mit den 190 m
glaube ich aber nicht, denn das dürfte selbst für einen einzelnen ICE 3
zu knapp bemessen sein, der da bisher ja schon hält.

Die Bahnsteige in Soest, Lippstadt und Paderborn müssten dann allerdings
auch entsprechend verlängert werden. Für ein Zugpaar am Tag ein ganz
schöner Aufwand. Richtig ist allerdings, dass ein einzelner ICE 3 knapp
bemessen und das ICE-Zugpaar Paderborn - München oft überfüllt ist. Den
Takt verdichten mag die DB wohl auch nicht, um die Dortmunder nicht auf
den Geschmack zu bringen, dass Dortmund - Bayern über Kassel eigentlich
viel schneller und günstiger ist als über Köln. Zumal sich das ab Kassel
südwärts nicht ins etablierte Liniengefüge einbinden lässt.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
U***@web.de
2019-02-21 20:42:21 UTC
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Und Ersatz von ICE3 durch ICE4 in Lippstadt, Paderborn und Altenbeken?
Soest 220 m
Lippstadt 240 m
Paderborn 330 m
Altenbeken 403 m
Warburg 239 m
Das wird wohl nichts. Für ein Zugpaar wird man nicht so viele Bahnsteige
verlängern. Aber ein zweites Zugpaar wäre auch nett. Oder ein besserer
Anschluss der Züge aus Paderborn in Kassel-Wilhelmshöhe in Richtung Bayern.
[1]
https://www.deutschebahn.com/de/geschaefte/infrastruktur/bahnhof/bahnsteige_uebersicht/
Höchst interessant. Die lt. Link 239-Meter-Bahnsteige sollen nun
von 190 um rund 22 Meter verlängert werden...
https://www.nw.de/lokal/kreis_hoexter/warburg/22375469_Die-Bahn-wird-am-Warburger-Bahnhof-den-Bahnsteig-verlaengern.html
Wozu und wofür? Für ICE4.
Das passt ja vorne und hinten nicht. Der zwölfteilige ICE 4, BR 412, ist
345 m lang. Eine Bahnsteigverlängerung um 122 m von 239 m auf 361 m
könnte hinkommen. Sollte der Bahnsteig aktuell wirklich nur 190 m lang
sein, müsste er sogar um rund 160 m verlängert werden. Das mit den 190 m
glaube ich aber nicht, denn das dürfte selbst für einen einzelnen ICE 3
zu knapp bemessen sein, der da bisher ja schon hält.
Wenn man sehr exakt hält, es müssen ja nicht die Cockpitfenster am
Bahnsteig sein, sondern die hinter der Lounge befindlichen Türen.

Gruß, ULF
Jan Marco Funke
2019-02-21 20:58:21 UTC
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Und Ersatz von ICE3 durch ICE4 in Lippstadt, Paderborn und Altenbeken?
Soest 220 m
Lippstadt 240 m
Paderborn 330 m
Altenbeken 403 m
Warburg 239 m
Das wird wohl nichts. Für ein Zugpaar wird man nicht so viele Bahnsteige
verlängern. Aber ein zweites Zugpaar wäre auch nett. Oder ein besserer
Anschluss der Züge aus Paderborn in Kassel-Wilhelmshöhe in Richtung Bayern.
[1]
https://www.deutschebahn.com/de/geschaefte/infrastruktur/bahnhof/bahnsteige_uebersicht/
Höchst interessant. Die lt. Link 239-Meter-Bahnsteige sollen nun
von 190 um rund 22 Meter verlängert werden...
https://www.nw.de/lokal/kreis_hoexter/warburg/22375469_Die-Bahn-wird-am-Warburger-Bahnhof-den-Bahnsteig-verlaengern.html
Wozu und wofür? Für ICE4.
Das passt ja vorne und hinten nicht. Der zwölfteilige ICE 4, BR 412, ist
345 m lang. Eine Bahnsteigverlängerung um 122 m von 239 m auf 361 m
könnte hinkommen. Sollte der Bahnsteig aktuell wirklich nur 190 m lang
sein, müsste er sogar um rund 160 m verlängert werden. Das mit den 190 m
glaube ich aber nicht, denn das dürfte selbst für einen einzelnen ICE 3
zu knapp bemessen sein, der da bisher ja schon hält.
Wenn man sehr exakt hält, es müssen ja nicht die Cockpitfenster am
Bahnsteig sein, sondern die hinter der Lounge befindlichen Türen.
Dieses Video hilft weiter:


Wie man sieht, ist der Tf nicht übers Bahnsteigende hinaus gefahren. Man
sieht aber, dass das letzte Stück Bahnsteig vorne niedriger ist.
Wahrscheinlich sind 190 m auf 76 cm erhöht und der Rest der insgesamt
239 m nicht.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Marc Haber
2019-02-22 09:09:57 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Das passt ja vorne und hinten nicht. Der zwölfteilige ICE 4, BR 412, ist
345 m lang.
Und der siebenteilige, von dem es noch kein Exemplar gibt?

Grüße
Marc
--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834
U***@web.de
2019-02-22 09:17:50 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Jan Marco Funke
Das passt ja vorne und hinten nicht. Der zwölfteilige ICE 4, BR 412, ist
345 m lang.
Und der siebenteilige, von dem es noch kein Exemplar gibt?
200 Meter, wenn auch aus https://new.siemens.com/global/de/produkte/mobilitaet/schienenverkehr/fahrzeuge/hochgeschwindigkeit-intercity/ice-4.html#Technische%20Daten%20(Grundvarianten)
mit der hiesigen Brause schwer erkennbar.
Jan Marco Funke
2019-02-22 17:50:31 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Jan Marco Funke
Das passt ja vorne und hinten nicht. Der zwölfteilige ICE 4, BR 412, ist
345 m lang.
Und der siebenteilige, von dem es noch kein Exemplar gibt?
200 m, genau wie der ICE 3.

Im ICE-Treff Forum wird vermutet, dass der Einsatz von ICE 4 eine
Zeitungsente ist und es lediglich darum geht, für den ICE 3 eine
ausreichende Bahnsteiglänge mit 76 cm Höhe zu schaffen. 190 m reichen
nicht ganz aus, mindestens eine Tür steht regelmäßig in der Schräge oder
sogar im Tiefbahnsteigbereich. Das würde mit der Erhöhung weiterer 20 m
Bahnsteig gut hinkommen, dann hätte man auf 210 m einen 76 cm Bahnsteig.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
U***@web.de
2018-07-28 12:00:59 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Meine Reisen starten in der Regel am Bahnhof Rheda-Wiedenbrück, wenn du
es so genau wissen möchtest. Hier von Rheda-Wiedenbrück aus lassen sich
mittlerweile viele mit dem Auto zum direkten ICE nach Lippstadt bringen,
Ist konkreter als hier http://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/kreisguetersloh/langenberg/Schnellbus-als-Alternative-zur-Bahn-1f928299-c609-4c28-afb8-9d4c3ea8829c-ds
absehbar, wann das nicht nur mit Bummelbus, sondern auch
mit Schnellbus ginge?

Hinreichend blöd ist es immer noch, wenn der Anschluß
aus irgendwelchen Gründen reißt.

Gruß, ULF
Jan Marco Funke
2018-07-28 12:22:14 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Jan Marco Funke
Meine Reisen starten in der Regel am Bahnhof Rheda-Wiedenbrück, wenn du
es so genau wissen möchtest. Hier von Rheda-Wiedenbrück aus lassen sich
mittlerweile viele mit dem Auto zum direkten ICE nach Lippstadt bringen,
Ist konkreter als hier http://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/kreisguetersloh/langenberg/Schnellbus-als-Alternative-zur-Bahn-1f928299-c609-4c28-afb8-9d4c3ea8829c-ds
absehbar, wann das nicht nur mit Bummelbus, sondern auch
mit Schnellbus ginge?
Nein, noch nicht. Die Planungen laufen noch.
Post by U***@web.de
Hinreichend blöd ist es immer noch, wenn der Anschluß
aus irgendwelchen Gründen reißt.
Ja, bei Sparpreis wird das interessant. Wenn man bedenkt, dass es da mal
eine Bahnstrecke gibt, ist es natürlich schade, dass das m.W. nicht mehr
durchgehend zum Bahntarif tarifierbar ist.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Jens Nattbock
2018-07-28 10:42:34 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Hier von Ostwestfalen komme ich richtig schnell
eigentlich nur nach Berlin, in alle anderen Richtungen sieht es weniger
rosig aus. Dazu kommen Umsteigezwänge mit unsicheren knappen
Anschlüssen. Ganz krass sieht es in Richtung Bayern aus, nach der Hälfte
der Fahrzeit ist man erst in Kassel. Hier von Ostwestfalen nach Kassel
braucht man mit der Bahn immer mindestens doppelt so lange wie mit dem
Auto. Es sei denn, man nimmt den ICE, der von Lippstadt / Paderborn
direkt nach München fährt, der ist wirklich schnell, fährt aber leider
nur einmal am Tag und ist aus den beiden Gründen fast immer bummsvoll.
Naja, das liegt aber auch ein bischen an der geografischen Lage von OWL.
Im Süden hast Du das Sauerland/Rothaargebirge, welches Du östlich oder
westlich umfahren musst. Im Westen hast Du den Ballungsraum Rhein-Ruhr
mit entsprechend ausgelasteten Strecken und vielen Halten.
Nach Kassel im Osten kommst Du über Hannover, Hameln oder Warburg.
Hannover ist ein Umweg, geht von Bielefeld aus aber in der Regel genau
so schnell. Über Warburg ging es früher zügig, als a) der Express von
Bielefeld nach Altenbeken noch sehr regelmäßig fuhr und Anschluss an den
b) IR "Mitte Deutschland" nach Kassel bot. Ist beides Geschichte mit
bekannten Folgen. Der "Heckeneilzug" Bremen-Frankfuhrt bot vor viel
längerer Zeit auf der Strecke Fahrtzeiten, die auf einer nach heutigem
Stand modernisierter Strecke wahrscheinlich noch immer konkurrenzfähig
wären, um in den Süden oder nach norden zu kommen. Ist auch Geschichte.
Was könnte eine signifikante Verbesserung bringen?
J
Jan Marco Funke
2018-07-28 11:15:31 UTC
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Post by Jens Nattbock
Post by Jan Marco Funke
Hier von Ostwestfalen komme ich richtig schnell
eigentlich nur nach Berlin, in alle anderen Richtungen sieht es weniger
rosig aus. Dazu kommen Umsteigezwänge mit unsicheren knappen
Anschlüssen. Ganz krass sieht es in Richtung Bayern aus, nach der Hälfte
der Fahrzeit ist man erst in Kassel. Hier von Ostwestfalen nach Kassel
braucht man mit der Bahn immer mindestens doppelt so lange wie mit dem
Auto. Es sei denn, man nimmt den ICE, der von Lippstadt / Paderborn
direkt nach München fährt, der ist wirklich schnell, fährt aber leider
nur einmal am Tag und ist aus den beiden Gründen fast immer bummsvoll.
Naja, das liegt aber auch ein bischen an der geografischen Lage von OWL.
Im Süden hast Du das Sauerland/Rothaargebirge, welches Du östlich oder
westlich umfahren musst. Im Westen hast Du den Ballungsraum Rhein-Ruhr
mit entsprechend ausgelasteten Strecken und vielen Halten.
Im Nord-Süd-Verkehr liegt OWL in der Tat völlig zwischen den Stühlen.
Die eine Strecke führt zu weit östlich vorbei und die andere viel zu
weit westlich.

Auch für Hamm und Dortmund gilt das teilweise noch. Selbst von Dortmund
aus ist der ICE über Paderborn noch 20 Minuten schneller in München als
der schnellste ICE über Köln. Ist ja auch klar, mit dem Auto würde
niemand auf die Idee kommen, solch einen großen Umweg zu fahren.
Post by Jens Nattbock
Nach Kassel im Osten kommst Du über Hannover, Hameln oder Warburg.
Hannover ist ein Umweg, geht von Bielefeld aus aber in der Regel genau
so schnell. Über Warburg ging es früher zügig, als a) der Express von
Bielefeld nach Altenbeken noch sehr regelmäßig fuhr und Anschluss an den
b) IR "Mitte Deutschland" nach Kassel bot. Ist beides Geschichte mit
bekannten Folgen.
Eigentlich geht das dank RE 11 wieder weitgehend im Zweistundentakt.
Wegen der vielen Brückenbaustellen momentan und noch auf längere Zeit
allerdings dann doch wieder nicht.
Post by Jens Nattbock
Der "Heckeneilzug" Bremen-Frankfuhrt bot vor viel
längerer Zeit auf der Strecke Fahrtzeiten, die auf einer nach heutigem
Stand modernisierter Strecke wahrscheinlich noch immer konkurrenzfähig
wären, um in den Süden oder nach norden zu kommen. Ist auch Geschichte.
Ja, das ist wirklich schade. Ob die Strecke Paderborn - Brilon jemand
reaktiviert werden wird? Das ist natürlich schon ein arg langer
Abschnitt zwischen Unna und Warburg, zwischen denen keine einzige
Nord-Süd-Verbindung mehr existiert. Auch wenn Paderborn - Brilon an sich
vielleicht zu wenig Anwohner hat, für die Netzwirkung könnte eine
Reaktivierung möglicherweise doch sinnvoll sein.
Post by Jens Nattbock
Was könnte eine signifikante Verbesserung bringen?
Alle zwei Stunden ein direkter Eilzug Bielefeld - Kassel ohne Umstieg in
Altenbeken. Wird aber nicht kommen, da Kassel ja zweistündlich per RE
11/RRX an Paderborn - Hamm - Ruhrgebiet angebunden wird.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
U***@web.de
2018-07-28 11:27:41 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by Jens Nattbock
Post by Jan Marco Funke
Hier von Ostwestfalen komme ich richtig schnell
eigentlich nur nach Berlin, in alle anderen Richtungen sieht es weniger
rosig aus. Dazu kommen Umsteigezwänge mit unsicheren knappen
Anschlüssen. Ganz krass sieht es in Richtung Bayern aus, nach der Hälfte
der Fahrzeit ist man erst in Kassel. Hier von Ostwestfalen nach Kassel
braucht man mit der Bahn immer mindestens doppelt so lange wie mit dem
Auto. Es sei denn, man nimmt den ICE, der von Lippstadt / Paderborn
direkt nach München fährt, der ist wirklich schnell, fährt aber leider
nur einmal am Tag und ist aus den beiden Gründen fast immer bummsvoll.
Naja, das liegt aber auch ein bischen an der geografischen Lage von OWL.
Im Süden hast Du das Sauerland/Rothaargebirge, welches Du östlich oder
westlich umfahren musst. Im Westen hast Du den Ballungsraum Rhein-Ruhr
mit entsprechend ausgelasteten Strecken und vielen Halten.
Im Nord-Süd-Verkehr liegt OWL in der Tat völlig zwischen den Stühlen.
Die eine Strecke führt zu weit östlich vorbei und die andere viel zu
weit westlich.
Auch für Hamm und Dortmund gilt das teilweise noch. Selbst von Dortmund
aus ist der ICE über Paderborn noch 20 Minuten schneller in München als
der schnellste ICE über Köln. Ist ja auch klar, mit dem Auto würde
niemand auf die Idee kommen, solch einen großen Umweg zu fahren.
Post by Jens Nattbock
Nach Kassel im Osten kommst Du über Hannover, Hameln oder Warburg.
Hannover ist ein Umweg, geht von Bielefeld aus aber in der Regel genau
so schnell. Über Warburg ging es früher zügig, als a) der Express von
Bielefeld nach Altenbeken noch sehr regelmäßig fuhr und Anschluss an den
b) IR "Mitte Deutschland" nach Kassel bot. Ist beides Geschichte mit
bekannten Folgen.
Eigentlich geht das dank RE 11 wieder weitgehend im Zweistundentakt.
Wegen der vielen Brückenbaustellen momentan und noch auf längere Zeit
allerdings dann doch wieder nicht.
Post by Jens Nattbock
Der "Heckeneilzug" Bremen-Frankfuhrt bot vor viel
längerer Zeit auf der Strecke Fahrtzeiten, die auf einer nach heutigem
Stand modernisierter Strecke wahrscheinlich noch immer konkurrenzfähig
wären, um in den Süden oder nach norden zu kommen. Ist auch Geschichte.
Ja, das ist wirklich schade. Ob die Strecke Paderborn - Brilon jemand
reaktiviert werden wird? Das ist natürlich schon ein arg langer
Abschnitt zwischen Unna und Warburg, zwischen denen keine einzige
Nord-Süd-Verbindung mehr existiert. Auch wenn Paderborn - Brilon an sich
vielleicht zu wenig Anwohner hat, für die Netzwirkung könnte eine
Reaktivierung möglicherweise doch sinnvoll sein.
Post by Jens Nattbock
Was könnte eine signifikante Verbesserung bringen?
Alle zwei Stunden ein direkter Eilzug Bielefeld - Kassel ohne Umstieg in
Altenbeken. Wird aber nicht kommen, da Kassel ja zweistündlich per RE
11/RRX an Paderborn - Hamm - Ruhrgebiet angebunden wird.
Und weil man so viel Fahrdraht am Stück auch nicht vollrußen will.
Oder man mache Kopf in Herford wie hier, aber nicht bis Bayern:
http://grahnert.de/fernbahn/datenbank/suche/index.php?fahrplan_jahr=&zug_gattung=&zug_nummer=&zug_linie=&zug_name=&laufplan_tfz=&ice_typ=&bahnhof_name=Detmold&bahnhof_richtung=&bahnhof_richtung2=&fahrplan_tage[]=0&fahrplan_tage[]=1&fahrplan_tage[]=2&fahrplan_tage[]=3&fahrplan_tage[]=4&fahrplan_tage[]=5&fahrplan_tage[]=6&zug_id=19870102673

Da lobe ich mir meine frühere Mitfahrt im vollelektrischen
Schnellzug von Frankfurt nach Kiel über Detmold. http://grahnert.de/fernbahn/datenbank/suche/index.php?fahrplan_jahr=&zug_gattung=&zug_nummer=&zug_linie=&zug_name=&laufplan_tfz=&ice_typ=&bahnhof_name=Nienburg&bahnhof_richtung=&bahnhof_richtung2=&fahrplan_tage[]=0&fahrplan_tage[]=1&fahrplan_tage[]=2&fahrplan_tage[]=3&fahrplan_tage[]=4&fahrplan_tage[]=5&fahrplan_tage[]=6&zug_id=19870102170

Herford - Bayern war ja bis auf die Fahrgastnachfrage nicht das
Problem: http://grahnert.de/fernbahn/datenbank/suche/index.php?fahrplan_jahr=&zug_gattung=&zug_nummer=&zug_linie=&zug_name=&laufplan_tfz=&ice_typ=&bahnhof_name=Detmold&bahnhof_richtung=&bahnhof_richtung2=&fahrplan_tage[]=0&fahrplan_tage[]=1&fahrplan_tage[]=2&fahrplan_tage[]=3&fahrplan_tage[]=4&fahrplan_tage[]=5&fahrplan_tage[]=6&zug_id=19870100883

Gruß, ULF
Jan Marco Funke
2018-07-28 11:36:10 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Alle zwei Stunden ein direkter Eilzug Bielefeld - Kassel ohne Umstieg in
Altenbeken. Wird aber nicht kommen, da Kassel ja zweistündlich per RE
11/RRX an Paderborn - Hamm - Ruhrgebiet angebunden wird.
Und weil man so viel Fahrdraht am Stück auch nicht vollrußen will..
Es gibt wohl Pläne, die Strecke Bielefeld - Oerlinghausen - Lage - Lemgo
zu elektrifizeren und mit einer weiteren Kreuzungsstelle auszurüsten.
Aber auch Hybridtzüge Oberleitung / Akku könnten mit der nächsten
Ausschreibung kommen, falls es mit dem Fahrdraht nichts wird. Für Rahden
- Bielefeld - Warendorf - Münster ist so etwas ebenfalls im Gespräch und
das gehört beides zum selben Ausschreibungspaket. Die aktuell
eingesetzten Talent VT 643 müssen altersbedingt bei der nächsten
Ausschreibung so oder so ersetzt werden.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Jens Nattbock
2018-07-29 11:19:22 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Es gibt wohl Pläne, die Strecke Bielefeld - Oerlinghausen - Lage - Lemgo
zu elektrifizeren und mit einer weiteren Kreuzungsstelle auszurüsten.
Pläne oder nur Ideen? Eine weitere Kreuzungsstelle in z.B. Helpup wieder
einzurichten (Kreuzungsstellen in Helpup und Ehlenbruch wurden erst bei
der Sanierung Ende der 90er wegoptimiert) dürfte einfach sein gegenüber
der Elektrifizierung der Strecke von Bielefeld Ost bis Lage.
Post by Jan Marco Funke
Aber auch Hybridtzüge Oberleitung / Akku könnten mit der nächsten
Ausschreibung kommen, falls es mit dem Fahrdraht nichts wird. Für Rahden
- Bielefeld - Warendorf - Münster ist so etwas ebenfalls im Gespräch und
das gehört beides zum selben Ausschreibungspaket. Die aktuell
eingesetzten Talent VT 643 müssen altersbedingt bei der nächsten
Ausschreibung so oder so ersetzt werden.
Haben die Talente (die ältesten Fahrzeuge der Eurobahn dürften so von
2000 sein) dann tatsächlich ausgedient oder werden einfach Fahrzeuge mit
mehr Sitzplätzen oder Klimbim erwaret? Steckdosen an Sitzplätzen und
WLAN (was ich überbewertet finde) ließen sich sicherlich nachrüsten.

J
Jan Marco Funke
2018-07-30 10:46:51 UTC
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Post by Jens Nattbock
Post by Jan Marco Funke
Es gibt wohl Pläne, die Strecke Bielefeld - Oerlinghausen - Lage - Lemgo
zu elektrifizeren und mit einer weiteren Kreuzungsstelle auszurüsten.
Pläne oder nur Ideen?
Bisher wohl doch nur letzteres, leider:
https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD17-2296.pdf

Die Region Aachen hat in Sachen SPNV in NRW mal wieder die Nase vorn,
alle anderen Regionen sind noch nicht so richtig aufgewacht.
Post by Jens Nattbock
Eine weitere Kreuzungsstelle in z.B. Helpup wieder
einzurichten (Kreuzungsstellen in Helpup und Ehlenbruch wurden erst bei
der Sanierung Ende der 90er wegoptimiert) dürfte einfach sein gegenüber
der Elektrifizierung der Strecke von Bielefeld Ost bis Lage.
Das eine muss das andere ja nicht ausschließen. Ich stimme dir aber zu,
dass in OWL dringend weitere Kreuzungsmöglichkeiten zur Stabilisierung
des Betriebes benötigt werden. Es darf nicht sein, dass ein einzelner
verspäteter Zug schon ausreicht, um eine ganze Linie mehrere Stunden
lang aus dem Takt zu bringen.
Post by Jens Nattbock
Post by Jan Marco Funke
Aber auch Hybridtzüge Oberleitung / Akku könnten mit der nächsten
Ausschreibung kommen, falls es mit dem Fahrdraht nichts wird. Für Rahden
- Bielefeld - Warendorf - Münster ist so etwas ebenfalls im Gespräch und
das gehört beides zum selben Ausschreibungspaket. Die aktuell
eingesetzten Talent VT 643 müssen altersbedingt bei der nächsten
Ausschreibung so oder so ersetzt werden.
Haben die Talente (die ältesten Fahrzeuge der Eurobahn dürften so von
2000 sein) dann tatsächlich ausgedient oder werden einfach Fahrzeuge mit
mehr Sitzplätzen oder Klimbim erwaret? Steckdosen an Sitzplätzen und
WLAN (was ich überbewertet finde) ließen sich sicherlich nachrüsten.
Es scheint schon so zu sein, dass die Störanfälligkeit und der
Wartungsaufwand bei den Diesel-Talenten langsam zunimmt. Angeblich
sollen die von vornherein nicht wie frühere Fahrzeuge auf nahezu ewige
Haltbarkeit ausgelegt worden sein, sondern auf einen günstigen
Stückpreis. Da man sich bei der letzten Ausschreibung schon ein Redesign
der Inneneinrichtung gespart hat, gehe ich davon aus, dass es bei der
nächsten Ausschreibung neue Fahrzeuge geben wird. Ob sie danach noch
anderswo in Deutschland eingesetzt werden oder wie die VT 628 in die
östlichen EU-Staaten verkauft werden, wird man sehen.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Detlev Bartsch
2018-07-31 08:34:59 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Die Region Aachen hat in Sachen SPNV in NRW mal wieder die Nase vorn,
Inklusive eine Landebahn für Laschets Lufttaxis.
Die weden den ÖPNV im Ruhrgebiet sicher so richtig beflügeln.


Tschüss
db
Marc Haber
2018-07-29 12:31:34 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Im Nord-Süd-Verkehr liegt OWL in der Tat völlig zwischen den Stühlen.
Die eine Strecke führt zu weit östlich vorbei und die andere viel zu
weit westlich.
Und die westliche ist obendrein auch noch viel zu langsam, da wurde
nix beschleunigt.

Grüße
Marc
--
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2018-07-29 15:52:51 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Jan Marco Funke
Im Nord-Süd-Verkehr liegt OWL in der Tat völlig zwischen den Stühlen.
Die eine Strecke führt zu weit östlich vorbei und die andere viel zu
weit westlich.
Und die westliche ist obendrein auch noch viel zu langsam, da wurde
nix beschleunigt.
Über Weidenau eher nicht.

Von Mainz nach Detmold bekomme ich die wildesten Verbindungen über
Köln und Bielefeld oder aber über Fulda.
http://persoenlicherfahrplan.bahn.de/bin/pf/query-p2w.exe/MainzDetmold.pdf?pathinfo=/dn&dwn=5j/5j6ams76mimwx48w_1_1.pdf
Jan Marco Funke
2018-07-30 10:48:06 UTC
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Post by U***@web.de
Post by Marc Haber
Post by Jan Marco Funke
Im Nord-Süd-Verkehr liegt OWL in der Tat völlig zwischen den Stühlen.
Die eine Strecke führt zu weit östlich vorbei und die andere viel zu
weit westlich.
Und die westliche ist obendrein auch noch viel zu langsam, da wurde
nix beschleunigt.
Über Weidenau eher nicht.
Eigentlich meinte ich Schnellfahrstrecken, habe aber vergessen, es dazu
zu schreiben.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
U***@web.de
2018-07-30 10:56:58 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by U***@web.de
Post by Marc Haber
Post by Jan Marco Funke
Im Nord-Süd-Verkehr liegt OWL in der Tat völlig zwischen den Stühlen.
Die eine Strecke führt zu weit östlich vorbei und die andere viel zu
weit westlich.
Und die westliche ist obendrein auch noch viel zu langsam, da wurde
nix beschleunigt.
Über Weidenau eher nicht.
Eigentlich meinte ich Schnellfahrstrecken, habe aber vergessen, es dazu
zu schreiben.
Und ich bekomme die wildesten Verbindungen über
Fulda, Koblenz oder SFS.

Die ist zwar zu weit westlich, aber über Frankenberg und Brilon Wald
geht halt nix mehr, so daß da auch mal Schnellumweg
angesagt ist.

Gruß, ULF
Jan Marco Funke
2018-07-30 11:03:53 UTC
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Post by U***@web.de
Die ist zwar zu weit westlich, aber über Frankenberg und Brilon Wald
geht halt nix mehr, so daß da auch mal Schnellumweg
angesagt ist.
Ich hätte gegen eine Reaktivierung nichts einzuwenden. Und freue mich
auch schon auf die Rückkehr des IR Münster - Frankfurt durchs
Siegerland, auch wenn die Züge zeitlich mit den KRM ICE nicht mithalten
können.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
U***@web.de
2018-07-30 11:25:00 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by U***@web.de
Post by Marc Haber
Post by Jan Marco Funke
Im Nord-Süd-Verkehr liegt OWL in der Tat völlig zwischen den Stühlen.
Die eine Strecke führt zu weit östlich vorbei und die andere viel zu
weit westlich.
Und die westliche ist obendrein auch noch viel zu langsam, da wurde
nix beschleunigt.
Über Weidenau eher nicht.
Eigentlich meinte ich Schnellfahrstrecken, habe aber vergessen, es dazu
zu schreiben.
Dortmund - Gießen war mal im Bundesverkehrswegeplan.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesverkehrswegeplan_1985#Eisenbahn

Soll auch jetzt wieder ertüchtigt und blockverdichtet, nicht jedoch
sonderlich beschleunigt, werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruhr-Sieg-Strecke#Ausbaumaßnahmen
Jens Nattbock
2018-07-30 16:45:06 UTC
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Post by U***@web.de
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Post by Marc Haber
Post by Jan Marco Funke
Im Nord-Süd-Verkehr liegt OWL in der Tat völlig zwischen den Stühlen.
Die eine Strecke führt zu weit östlich vorbei und die andere viel zu
weit westlich.
Und die westliche ist obendrein auch noch viel zu langsam, da wurde
nix beschleunigt.
Über Weidenau eher nicht.
Eigentlich meinte ich Schnellfahrstrecken, habe aber vergessen, es dazu
zu schreiben.
Dortmund - Gießen war mal im Bundesverkehrswegeplan.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesverkehrswegeplan_1985#Eisenbahn
Dort steht, dass alle sechs geplanten Maßnahmen (darunter
Dortmund-Gießen) bis Anfang der 90er abgeschlossen wurden. Wenn
Dortmund-Gießen die Strecke von Hagen nach Siegen durch das Lennetal
meint, frage ich mich, was wurde da ausgebaut?
Post by U***@web.de
Soll auch jetzt wieder ertüchtigt und blockverdichtet, nicht jedoch
sonderlich beschleunigt, werden: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruhr-Sieg-Strecke#Ausbaumaßnahmen
Das Lennetal ist aber auch stellenweise sehr eng und dicht besiedelt.
Wenn man wirklich höhere Fahrgeschwindigkeiten realisieren wollte,
müsste man die kurvenreiche Strecke wohl durch manchen Tunnelneubau
begradigen und die Ortschaften wegen Lärm und Trassierung wohl umfahren
(=> noch mehr Tunnel). Für den Nahverkehr wäre die Trasse dann völlig
unbrauchbar. Klingt nach Neubaustrecke, oder?

J
Marc Haber
2018-07-29 12:28:28 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by Marc Haber
Mannheim-Köln ist auch ohne die NBS Mannheim-Frankfurt und mit dem
Gegurke i Köln heute eine Stunde schneller als vor 20 jahren. Dasselbe
gilt für Frankfurt-Hamburg.
Schön für Dich. Hier von Ostwestfalen komme ich richtig schnell
eigentlich nur nach Berlin, in alle anderen Richtungen sieht es weniger
rosig aus.
Und was hat das mit NBS zu tun, außer mit denen, die nicht gebaut
wurden? Was hätte Ostwestfalen von "300 km/h zwischen Frankfurt und
Köln von Asig bis Esig" oder von "geradeaus an Göttingen
vorbeifahren"?

Grüße
Marc
--
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U***@web.de
2018-07-29 15:45:24 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Jan Marco Funke
Post by Marc Haber
Mannheim-Köln ist auch ohne die NBS Mannheim-Frankfurt und mit dem
Gegurke i Köln heute eine Stunde schneller als vor 20 jahren. Dasselbe
gilt für Frankfurt-Hamburg.
Schön für Dich. Hier von Ostwestfalen komme ich richtig schnell
eigentlich nur nach Berlin, in alle anderen Richtungen sieht es weniger
rosig aus.
Und was hat das mit NBS zu tun, außer mit denen, die nicht gebaut
wurden?
Eine halbherzige, wenn auch teure, Neutrassierung: https://de.wikipedia.org/wiki/Eggetunnel
Post by Marc Haber
Was hätte Ostwestfalen von "300 km/h zwischen Frankfurt und
Köln von Asig bis Esig" oder von "geradeaus an Göttingen
vorbeifahren"?
Beschleunigte Verkehre nach Frankfurt.
Jan Marco Funke
2018-07-30 10:59:17 UTC
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Post by Marc Haber
Post by Jan Marco Funke
Post by Marc Haber
Mannheim-Köln ist auch ohne die NBS Mannheim-Frankfurt und mit dem
Gegurke i Köln heute eine Stunde schneller als vor 20 jahren. Dasselbe
gilt für Frankfurt-Hamburg.
Schön für Dich. Hier von Ostwestfalen komme ich richtig schnell
eigentlich nur nach Berlin, in alle anderen Richtungen sieht es weniger
rosig aus.
Und was hat das mit NBS zu tun, außer mit denen, die nicht gebaut
wurden? Was hätte Ostwestfalen von "300 km/h zwischen Frankfurt und
Köln von Asig bis Esig" oder von "geradeaus an Göttingen
vorbeifahren"?
Ganz Westfalen würde z.B. davon profitieren, wenn mehr Züge zügig über
Deutz tief fahren würden, statt zwei mal über die Hohenzollernbrücke zu
schleichen und dort noch 10 Minuten zu halten, damit man bei Bedarf beim
Kopfmachen noch einen zweiten Zugteil an- oder abhängen kann. Dass die
Stadt Köln wegen Tourismus andere Interessen hat, ist klar.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass irgendwann in ein paar Jahrzehnten
noch eine NBS irgendwo aus dem Großraum Hagen/Wuppertal direkt nach
Siegburg oder Montabaur gebaut wird, um den Westfalen den lästigen Umweg
über Köln zu ersparen. Zumal das Rheinland ja genug eigenen Verkehr
produziert, um Züge aus dem Rheinland nach Süden zu füllen.
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
U***@web.de
2018-07-30 11:28:30 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Post by Marc Haber
Post by Jan Marco Funke
Post by Marc Haber
Mannheim-Köln ist auch ohne die NBS Mannheim-Frankfurt und mit dem
Gegurke i Köln heute eine Stunde schneller als vor 20 jahren. Dasselbe
gilt für Frankfurt-Hamburg.
Schön für Dich. Hier von Ostwestfalen komme ich richtig schnell
eigentlich nur nach Berlin, in alle anderen Richtungen sieht es weniger
rosig aus.
Und was hat das mit NBS zu tun, außer mit denen, die nicht gebaut
wurden? Was hätte Ostwestfalen von "300 km/h zwischen Frankfurt und
Köln von Asig bis Esig" oder von "geradeaus an Göttingen
vorbeifahren"?
Ganz Westfalen würde z.B. davon profitieren, wenn mehr Züge zügig über
Deutz tief fahren würden, statt zwei mal über die Hohenzollernbrücke zu
schleichen und dort noch 10 Minuten zu halten, damit man bei Bedarf beim
Kopfmachen noch einen zweiten Zugteil an- oder abhängen kann. Dass die
Stadt Köln wegen Tourismus andere Interessen hat, ist klar.
Bonn womöglich auch.
Post by Jan Marco Funke
Ich könnte mir gut vorstellen, dass irgendwann in ein paar Jahrzehnten
noch eine NBS irgendwo aus dem Großraum Hagen/Wuppertal
Mir war so, als habe man Ende des vergangenen Jahrhunderts zwischen
Wuppertal und Dortmund für den FV noch eine leicht beschleunigende
Linien- und Kapazitätsverbesserung eingebaut, finde das aber derzeit nicht wieder.
Post by Jan Marco Funke
direkt nach
Siegburg oder Montabaur gebaut wird, um den Westfalen den lästigen Umweg
über Köln zu ersparen.
Da sind aber lästige Berge dazwischen.

Gruß, ULF
Reinhard Greulich
2018-07-27 12:27:55 UTC
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Post by Jan Marco Funke
Früher oder später wird er kommen. Bevor die Rheintalstrecke nicht
viergleisig ausgebaut ist, wird er wahrscheinlich gar nicht nötig sein.
So wie er angelegt ist, kannst Du ihn unterm rollenden Rad praktisch
nicht ausbauen. Einzige Möglichkeit, und das wird wohl kommen, ist das
Ignorieren vorhandener Vorleistungen zumindest im nördlichen Bereich,
das Ausbrechen eines vorhandenen Rettungstunnels zu einem Volltunnel
und zuvor der Neubau eines weiteren Rettungstunnels. Dann ist aber
noch nicht über den Südteil gesprochen.

Fest steht dabei nur eine zumindest Vertreifachung der Baukosten
gegenüber dem ursprüglich geplanten Doppelspurausbau von Anfang an.
Die Rechnung sollte man persönlich an den oder die Politiker schicken,
die der Eisenbahn das eingebrockt haben, um kurzfristig mit
Sparerfolgen glänzen zu können.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Jan Marco Funke
2018-07-28 09:53:33 UTC
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Post by Reinhard Greulich
So wie er angelegt ist, kannst Du ihn unterm rollenden Rad praktisch
nicht ausbauen. Einzige Möglichkeit, und das wird wohl kommen, ist das
Ignorieren vorhandener Vorleistungen zumindest im nördlichen Bereich,
das Ausbrechen eines vorhandenen Rettungstunnels zu einem Volltunnel
und zuvor der Neubau eines weiteren Rettungstunnels. Dann ist aber
noch nicht über den Südteil gesprochen.
Fest steht dabei nur eine zumindest Vertreifachung der Baukosten
gegenüber dem ursprüglich geplanten Doppelspurausbau von Anfang an.
Die Rechnung sollte man persönlich an den oder die Politiker schicken,
die der Eisenbahn das eingebrockt haben, um kurzfristig mit
Sparerfolgen glänzen zu können.
Verstehe. Das ist wirklich ein Schildbürgerstreich. Ein sehr übler. :-(
--
Dieses Schreiben wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Marc Haber
2018-07-29 12:33:51 UTC
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Post by Reinhard Greulich
Post by Jan Marco Funke
Früher oder später wird er kommen. Bevor die Rheintalstrecke nicht
viergleisig ausgebaut ist, wird er wahrscheinlich gar nicht nötig sein.
So wie er angelegt ist, kannst Du ihn unterm rollenden Rad praktisch
nicht ausbauen. Einzige Möglichkeit, und das wird wohl kommen, ist das
Ignorieren vorhandener Vorleistungen zumindest im nördlichen Bereich,
das Ausbrechen eines vorhandenen Rettungstunnels zu einem Volltunnel
und zuvor der Neubau eines weiteren Rettungstunnels. Dann ist aber
noch nicht über den Südteil gesprochen.
Wo ist das Problem? Der Ausbau unterm rollenden Rad war doch von
vornherein geplant? Oder gibt es da jetzt Probleme mit neuen
Anforderungen oder kann man eine Baustelle nicht als Rettungstunnel
verwenden?

Grüße
Marc
--
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Reinhard Greulich
2018-08-01 13:15:26 UTC
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Post by Marc Haber
Wo ist das Problem? Der Ausbau unterm rollenden Rad war doch von
vornherein geplant? Oder gibt es da jetzt Probleme mit neuen
Anforderungen oder kann man eine Baustelle nicht als Rettungstunnel
verwenden?
Im Südteil wird derzeit die zweite Röhre als Rettungstunnel verwendet.
Man braucht also eine weitere, bevor man da überhaupt etwas anfasst.
Das Rettungskonzept sieht vor, mit Bussen zu evakuieren, das klappt
nicht, wenn da gebaut wird. Gleiches Problem wie im Norden, nur über
eine wesentlich längere Strecke.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Marc Haber
2018-08-02 08:59:24 UTC
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Post by Reinhard Greulich
Post by Marc Haber
Wo ist das Problem? Der Ausbau unterm rollenden Rad war doch von
vornherein geplant? Oder gibt es da jetzt Probleme mit neuen
Anforderungen oder kann man eine Baustelle nicht als Rettungstunnel
verwenden?
Im Südteil wird derzeit die zweite Röhre als Rettungstunnel verwendet.
Man braucht also eine weitere, bevor man da überhaupt etwas anfasst.
Das Rettungskonzept sieht vor, mit Bussen zu evakuieren, das klappt
nicht, wenn da gebaut wird.
Im Südteil muss man nicht bauen, da funktioniert das Konzept wie jetzt
auch schon, im Mittelteil muss man sich gedanken machen wie man trotz
Gleisbaustelle eine Evakuation möglich macht, im Nordteil gibt es den
ehemaligen Sondierungsstollen als jetzt bereits nutzbaren
Rettungstunnel, da sind wir völlig konfliktfrei.

Grüße
Marc
--
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Patrick Rudin
2018-07-26 16:46:58 UTC
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Post by Marc Haber
Die Schweiz macht wenige Schildbürgerstreiche; der LBT ist im
derzeiten Zustand einer.
Einige Leuchte vornehmlich östlich der Achse Bern-Visp sehen den Bau des
LBT als Schildbürgerstreich...


Gruss

Patrick
U***@web.de
2018-07-26 18:33:44 UTC
Permalink
Am Donnerstag, 26. Juli 2018 17:00:40 UTC+2 schrieb Marc Haber:
.
Post by Marc Haber
Post by Jan Marco Funke
Geht mir ähnlich. Einschränkungen und Behinderungen bringt beides mit
sich. In diesem Fall ist das Bauen unter dem rollenden Rad
wahrscheinlich Alternativlos, wenn man den Autozugverkehr aufrecht
erhalten möchte, denn dem eingleisigen Basistunnel fehlen die Kapazitäten.
Genau. Die Schweiz macht wenige Schildbürgerstreiche; der LBT ist im
derzeiten Zustand einer.
Allerschlimmstenfalls kann man sich um Ersatztrassen
über den Gotthard bemühen, es sei denn, die
Infrastruktur dort, auf Hauptnutzung bis zur
GBT-Inbetriebnahme unterhalten, sei bereits zu stark gerupft
worden oder verfallen.
Reinhard Greulich
2018-07-27 12:30:50 UTC
Permalink
Post by U***@web.de
es sei denn, die
Infrastruktur dort, auf Hauptnutzung bis zur
GBT-Inbetriebnahme unterhalten, sei bereits zu stark gerupft
worden oder verfallen.
Ist der Fall. Der halbe Bahnhof Göschenen ist verschraubt bzw.
stillgelegt, in anderen Bereichen wird es nicht anders aussehen.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Thorsten Klein
2018-07-28 01:03:21 UTC
Permalink
Post by Reinhard Greulich
Ist der Fall. Der halbe Bahnhof Göschenen ist verschraubt bzw.
stillgelegt, in anderen Bereichen wird es nicht anders aussehen.
Die Umladestation wurde schon viel früher aufgegeben. Vor 8 Jahren sah
die Anlage noch recht gepflegt aus, jetzt ist da nicht mehr zu sehen....
Reinhard Greulich
2018-07-27 12:23:26 UTC
Permalink
Post by Marc Haber
Die Schweiz macht wenige Schildbürgerstreiche; der LBT ist im
derzeiten Zustand einer.
Nun ja. Herrn Blocher hat das zu großer Popularität verholfen, von der
er heute noch profitiert. Bei der Eisenbahn raufen sich ausnahmslos
alle die Haare, aber das interessiert solche Pfeifen ja nicht.

Gruß - Reinhard.
--
70086
~=@=~
Thorsten Klein
2018-07-28 00:51:11 UTC
Permalink
Post by Jan Marco Funke
Während die DB lieber auf Vollsperrungen setzt, um schneller bauen zu
können, baut die BLS zwar mit langer Bauzeit, aber möglichst geringen
Die SBB setzt auch auf Vollsperrungen, zumindest eines von zwei Gleisen.
Auf der Lausanner Bergstrecke ist es wirklich eine Vollsperrung mit
Umleitung und Spitzkehre über Vevey.
Siehe Stichwort Sommerfahrplan, der zwar im HAFAS hinterlegt ist, aber
sonst ohne jegliche Information daherkommt.
U***@web.de
2018-07-28 07:11:48 UTC
Permalink
Post by Thorsten Klein
Die SBB setzt auch auf Vollsperrungen, zumindest eines von zwei Gleisen.
Auf der Lausanner Bergstrecke ist es wirklich eine Vollsperrung mit
Umleitung und Spitzkehre über Vevey.
Siehe Stichwort Sommerfahrplan, der zwar im HAFAS hinterlegt ist, aber
sonst ohne jegliche Information daherkommt.
Du hast ja so recht. https://www.sbb.ch/de/fahrplan/bahnverkehrsinformation/sommerfahrplan-2018.html
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